Autor Thema: Die Irrlehren des Calvinismus  (Gelesen 17299 mal)

0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema.

Offline Jose

  • Benutzer
  • Beiträge: 1709
Die Irrlehren des Calvinismus
« am: 11 August 2012, 17:59:59 »
Wenn ihr Menschen kennt, die suchend und aufrichtig fragend sind, sich aber leider in den Irrlehren des Calvinismus verfangen haben, ermuntert und ermahnt sie bitte, sich doch ernstlich mit der Bibel auseinanderzusetzen und unbedingt auch die Lektionen Calvins aus der Institutio anhand der Bibel zu prüfen.

Danke.

Herzlichts,
José

Offline Jose

  • Benutzer
  • Beiträge: 1709
Die Irrlehren des Calvinismus: Zweierlei Berufungen?
« Antwort #1 am: 11 August 2012, 18:06:28 »
Als ich heute den Beitrag schrieb: Kann ein Calvinist Heilsgewissheit haben? und ich mir dessen bewusst wurde was Calvin im Institutio III,24,8, im 2. Abschnitt lehrt, fragte ich mich, wie das mit der Bibel zu begründen ist. Ich sehe keine Möglichkeit.

Zitat

Nun sah der Herr, wie das Evangelium weit und breit gepredigt, aber von den meisten verachtet und nur von wenigen mit der ihm zukommenden Wertschätzung angenommen wurde. Da zeichnet er uns nun Gott unter der Person eines Königs vor Augen, der ein feierliches Gastmahl richtet und nun seine Boten allenthalben herumschickt, um eine große Schar von Gästen zu laden, aber doch nur von ganz wenigen eine Zusage erhalten kann, weil jeder einzelne für sich Hinderungsgründe vorwendet, so daß er schließlich angesichts der Weigerung dieser Geladenen genötigt wird, auf den Straßen alle herbeizuholen, die daherkommen (Matth. 22,2ff.). Jeder sieht, daß dies Gleichnis bis hierhin auf die äußere Berufung zu beziehen ist. Dann fährt er aber fort: Gott handelt nun wie ein rechter Gastgeber und geht um die Tische herum, um seine Gäste freundlich zu begrüßen. Wenn er nun einen trifft, der nicht mit einem hochzeitlichen Kleide angetan ist, so läßt er es durchaus nicht zu, daß dieser mit seinem Schmutz die Festlichkeit des Gastmahls entehrt (Matth. 22,11-13). Dieser Abschnitt muß, das bekenne ich, auf solche Leute bezogen werden, die vermittelst des Glaubensbekenntnisses in die Kirche eindringen, aber durchaus nicht mit Christi Heiligung angetan sind! Solche Schandflecke, ja gleichsam: solche Krebsschwären seiner Kirche wird Gott nicht allezeit dulden, sondern er wird sie hinauswerfen, wie es ja ihrer Verruchtheit verdientermaßen zukommt. Aus der großen Zahl der Berufenen sind also wenige auserwählt; - aber das bezieht sich nicht auf die Berufung, aus der die Gläubigen, wie wir behaupten, ihre Erwählung erkennen sollen. Denn jene (erste Art von) Berufung kommt zugleich auch den Gottlosen zu, während diese (zweite) den Geist der Wiedergeburt mit sich bringt, der das Unterpfand und Siegel des zukünftigen

Quelle: Institutio III,24,8


Als ich im Forum BiFO noch schreiben durfte wurde mir oft vorgehalten, dass ich die Überzeugung derer teile, die Gott zu einem „wartenden“ Gott machen. Gott sei nicht der „Wartende“ sondern der „Handelnde“ und ER bestimme alles, was geschieht, so wurde mir gesagt.

Warum steht aber in dem Auszug: „sah der Herr, wie das Evangelium weit und breit gepredigt, aber von den meisten verachtet und nur von wenigen mit der ihm zukommenden Wertschätzung angenommen wurde“. Hat Calvin also doch auch die Vorsehung Gottes gelehrt?

Außerdem, wenn es von vorneherein zweierlei Arten von Berufung gibt, dann ist wohl der Gott Calvins dafür verantwortlich und sollte dafür nicht die Menschen zur Rechenschaft ziehen. Oder täusche ich mich: Kann den ein Mensch, nach der reformierten Erwählungslehre, etwas anderes tun, als das, was Gott bestimmt hat? Wir merken hier, dass es nicht schlüssig ist und für mich nicht in Übereinstimmung zu bringen mit Gottes Wort.

José

Offline Jose

  • Benutzer
  • Beiträge: 1709
Im Institutio habe ich gelesen - es geht um das Gesetz:

Zitat

Indessen vollbringt das Gesetz dies sein erstes Amt auch in den Gottlosen. Sie kommen zwar nicht soweit wie die Kinder Gottes, daß sie ihr Fleisch erniedrigen, am inneren Menschen wiedergeboren werden und neu aufblühen, sondern verfallen auf den ersten Schrecken hin in tiefe Verzweiflung; aber die Gerechtigkeit des göttlichen Urteils tut sich doch darin kund, daß auch ihr Gewissen in solche tiefe Erregung gerät. Sie möchten wohl immer gern gegen Gottes Urteil eine Ausflucht suchen - aber selbst jetzt, wo das Gericht selber noch nicht sichtbar ist, geraten sie doch durch das Zeugnis des Gesetzes und ihres eigenen Gewissens in Schrecken und beweisen an sich selbst, was sie verdient haben!

Quelle: Institutio II, 7, 9


Und diese Menschen, die auch von ihrer Sünde überführt werden, sollen laut der Prädestinationslehre nicht erwählt sein bzw. Gott möchte sie nicht retten? Warum sollte Gott Menschen überführen, wenn nicht aus Liebe, damit auch sie erkennen, dass sie die Vergebung ihrer Schuld brauchen und zu Jesus umzukehren können?

Ich möchte alle ermuntern, die in ihrem Gewissen unruhig sind über ihre Sünde, zu Jesus zu kommen. Jesus sagt: "Kommt her zu mir, alle ihr Mühseligen und Beladenen! Und ich werde euch Ruhe geben" Mt 11,28. Diese Einladung gilt dir und mir und allen Menschen.

José

Offline Jose

  • Benutzer
  • Beiträge: 1709
TULIP - die 5 Punkte des Calvinismus
« Antwort #3 am: 15 August 2012, 14:41:46 »
Ich habe gelernt, dass es falsch sei, die als TULIP bezeichneten 5 Punkte des Calvinismus mit "dem Calvinismus" gleichzusetzen. Dies sei falsch, da im Grunde es keine genaue Definition des "Calvinismus" gäbe. Wenn man den Calvinismus mit etwas gleichsetzen mag, dann sollte man sich mit dem "Institutio" (http://www.calvin-institutio.de/) beschäftigen.

Für mich, und sicherlich auch für andere, waren die 5 Punkte jedoch eine große Hilfe, um schnell einen kleinen Überblick zu bekommen, um was es bei der Lehre der Prädestination geht. Die sogenannten 5 Punkte des Calvinismus (bekannt in der englischen Kurzform TULIP) möchte ich daher auch hier erwähnen, allerdings gekürzt, d.h. nur ein Auszug aus der Seite: http://www.calvinismus.de/ueber-den-calvinismus/5-punkte.html. Bei den Überschriften habe ich die englischen übernommen, damit das Wort TULIP sich aus den Anfangsbuchstaben bilden lässt. Hier also die 5 Punkte:

Total depravity (Totale Verderbtheit)
Aufgrund des Sündenfalls ist der Mensch von sich heraus nicht fähig an das Evangelium zu glauben um zum Heil zu kommen.

Unconditional election (Unbedingte Erwählung)
Gottes Erwählung zur Errettung bestimmter Menschen vor Grundlegung der Welt beruht einzig allein auf seinem souveränen Willen.

Limited atonement (Begrenzte Sühne)
Das Erlösungswerk Christi war nur dazu bestimmt, die von Gott Auserwählten zu retten und ihre Rettung tatsächlich zu bewirken.

Irresistible grace (Unwiderstehliche Gnade)
Zusätzlich zum äußerlichen und allgemeinen Ruf zur Rettung, der an jeden ergeht der das Evangelium hört, erreicht der Heilige Geist die Auserwählten mit einem besonderen inneren Ruf, der sie unweigerlich zum Heil bringt.

Perseverance of the saints (Das Durchhalten der Gläubigen)
Alle, die von Gott erwählt wurden, erlöst von Christus, und denen der Glaube durch den Geist gegeben wurde, sind für immer gerettet.


Ich möchte noch kurz erwähnen, was mich bei dieser Auflistung beschäftigt bzw die 5 Punkte kurz kommentieren:

Total depravity
Von sich selbst kann der Mensch nicht zum Glauben kommen, aber er kann und muss auf Gottes reden eingehen. Wir lesen z.B. "Abraham aber spricht: Sie haben Mose und die Propheten. Mögen sie die hören!" Lk 16,29

Unconditional election
Calvin lehrte die doppelte Prädestination, d.h. den einen würde das ewige Leben, den anderen die Verdammnis zugeordnet. In der Schrift erkenne ich aber: "Sollte ich wirklich Gefallen haben am Tod des Gottlosen, spricht der Herr, HERR, nicht vielmehr daran, dass er von seinen Wegen umkehrt und lebt?" Hes 18,23. Auch lesen wir: "Denn die Gnade Gottes ist erschienen, heilbringend allen Menschen" Tit 2,11. Die Gnade ist somit für alle da.

Limited atonement
Was es das wirklich, sollte der Schöpfer Himmels und der Erde wirklich nur für einige, Seinen Sohn auf die Erde gesandt haben? Für mich gilt die Botschaft: "Denn so hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern ewiges Leben hat " Joh 3,16. Es kann niemand gerettet werden der nicht glaubt, aber alle dürfen zum Heiland kommen und glauben. Für alle ist Jesus gestorben.

Irresistible grace
Gibt es das wirklich, kann der Mensch nicht widerstehen, selbst wenn Gott klar an seinem Herzen klopft? Es gibt in der Schrift viele Aussagen wie diese: "Glücklich der Mensch, der beständig in der Gottesfurcht bleibt! Wer aber sein Herz verhärtet, wird ins Unglück fallen" Spr 28,14. Menschen können ihr Herz verhärten und das Gnadenangebot Gottes ablehnen.

Perseverance of the saints
Die Lehre, einmal gerettet immer gerettet, hat nicht direkt etwas mit dem Calvinismus zu tun, aber die Lehre der doppelten Prädestination könnte nicht ohne sie existieren, sonst würde die Prädestination „verzagen“. Mir sollte es ja recht sein, wenn es stimmen würde, aber die Schrift erwähnt an einigen Stellen die Möglichkeit, dass ein Gotteskind abfällt. Ich erwähne hier nur: "Denn wenn sie den Befleckungen der Welt durch die Erkenntnis unseres Herrn und Heilandes Jesus Christus entflohen sind, aber wieder in diese verwickelt und überwältigt werden, so ist für sie das letzte schlimmer geworden als das erste. Denn es wäre ihnen besser, den Weg der Gerechtigkeit nicht erkannt zu haben, als sich, nachdem sie ihn erkannt haben, wieder abzuwenden von dem ihnen überlieferten heiligen Gebot" 2. Petr 2,20.21.

José

Offline Jose

  • Benutzer
  • Beiträge: 1709
Calvin, Jean - Aus dem "Unterricht in der christlichen Religion" 1559
« Antwort #4 am: 18 August 2012, 18:36:19 »
Wenn ich den unteren Artikel unter Glaubensstimme.de lese, erkenne ich wieder, warum ich aus dem Calvinismus letztlich nicht wirklich schlau werde. Es wird einerseits die Verantwortung des Menschen betont, aber andererseits bleibt die Frage ungeklärt: Verantwortung für was? Bitte die Aussage im Artikel beachten:
Zitat
Dass diese Leute aber irren und sich selbst den richtigen Weg verlegen, das wird aus dem Folgenden hervorgehen.

Ja, manchen erscheint es eine ganz verkehrte Lehre, und auch mir, aber habe ich mir damit selbst den richtigen Weg verlegt, wie es im Zitat zu lesen ist?

Zitat:

Wenn es offensichtlich durch Gottes Willen geschieht, dass den einen das Heil angeboten, den anderen der Zugang zu ihm verwehrt wird, so tauchen hier viele schwere Fragen auf, die nur der lösen kann, der fest und sicher weiß, was es um Erwählung und Vorherbestimmung ist. Das scheint manchen eine ganz verkehrte Lehre zu sein; denn nichts erscheint ihnen widersinniger, als dass aus der Gemeinschaft der Menschen die einen zum Heil, die anderen zum Untergang bestimmt sein sollen. Dass diese Leute aber irren und sich selbst den richtigen Weg verlegen, das wird aus dem Folgenden hervorgehen.

Quelle: Jean Calvin - Aus dem "Unterricht in der christlichen Religion" 1559


Wie soll ich das verstehen: Sich selbst den richtigen Weg verlegen? - Ist der Mensch doch verantwortlich dafür, sich der „richtigen Lehre“ zu öffnen? Aus dem „Folgenden“, d. h. die weiteren Erklärungen im Artikel, bis ich auch nicht schlauer geworden.

José
« Letzte Änderung: 19 August 2012, 12:00:52 von Jose »

Offline Jose

  • Benutzer
  • Beiträge: 1709
Die Erwählungslehre
« Antwort #5 am: 18 August 2012, 18:41:30 »
Erwählungslehre

Die Erwählungslehre Calvins ist eine Irrlehre und es ist sehr schade, dass sich die gemäßigten Anhänger der reformierten Lehre nicht deutlich dazu äußern. Auch der nicht, der mir, im Zusammenhang mit der Erwählungslehre, diese Predigt von Wilhelm Busch auf Sermon-Online: Gaben Gottes, sehr empfohlen hatte, weil Busch ab 23:18 auf die Lehre der Erwählung einging. Besonders das Zitat von Dr. Paul Humburg: »Die Lehre von der ewigen Erwählung Gottes vor Grundlegung der Welt ist nicht ein Problem für spitzfindige Gehirne, sondern ein Trost für Gläubige«, war demjenigen, der mir die Predigt ans Herz legte, besonders wichtig.

Ich hörte mir die Predigt an, stellte aber fest, dass Busch auch einräumte, die Thematik nicht zufriedenstellend erklären zu können. Sehr schade fand ich aber, dass Busch sich zu Aussagen wie: "die Bibel ist ein unlogisches Buch", und später sogar "total unlogisches Buch", verleiten ließ. Auch die folgende Aussage, so wie ich es akustisch verstanden habe, war nicht unbedingt hilfreich, Zitat: »wenn Menschen ein Buch geschrieben hätten, hätten sie die Sache mit der Erwählung klipp und klar eingebaut - Calvin hat es versucht in seinem Institutio, ist aber beinahe dabei zerbrochen.«

Für mich beinhaltet die Lehre der Erwählung, an die ich glaube in der Weise wie die Bibel sie uns lehrt, nach meinem Verständnis, nicht zuallererst Trost, sondern wirkt in mir vorrangig Ehrfurcht vor Gott. In seinem tiefen Leid hat Hiob ausgerufen: "Doch ich weiß: Mein Erlöser lebt; und als der Letzte wird er über dem Staub stehen" Hiob 19,25, und hier liegt für mich der wahre Trost. Jesus als Erlöser zu haben, der mich mit dem Vater nach Vorkenntnis Gottes vor Grundlegung der Welt erwählt hat, das ist Trost. Ein Hohepriester, der Mitleid haben kann mit unseren Schwachheiten, weil er in allem in gleicher Weise wie wir versucht worden ist, doch ohne Sünde (Hebr 4,15).

José

Offline Jose

  • Benutzer
  • Beiträge: 1709
Re: Die Erwählungslehre
« Antwort #6 am: 19 August 2012, 01:10:54 »
Wohin las ich über die Erwählung folgendes von Spurgeon:

Zitat:

Als erstes möchte ich fragen: Müssen wir nicht alle zugeben, daß es Gottes Vorhersehung und seine Hand war, die uns in diese Welt gebracht haben? Auch jene Menschen, die der Meinung sind, daß wir später unseren eigenen freien Willen haben, um unsere Füße in diese oder jene Richtung zu lenken, müssen doch zugeben, daß wir nicht durch unseren eigenen Willen in diese Welt gekommen sind, sondern daß Gott dies für uns entschieden hat. Welche der Umstände haben wir denn in unserer Hand gehabt, die es uns erlaubt hätten, bestimmte Menschen als unsere Eltern auszuwählen? Hatten wir damit irgend etwas zu tun? Hat nicht Gott selbst unsere Eltern bestimmt, wie auch unseren Geburtsort und unsere Freunde? War es nicht in seiner Hand, mich mit der Haut eines Hottentotten geboren werden zu lassen, zur Welt gebracht von einer Mutter, die mich in ihrem »Kraal« großzieht und mich lehrt, vor heidnischen Göttern die Knie zu beugen? Und konnte er mir nicht genauso leicht eine fromme Mutter geben, die jeden Morgen und jeden Abend ihre Knie beugt, um für mich zu beten?

John Newton erzählte gerne eine wunderliche Geschichte, über die er dann auch immer selber lachen mußte: Eine gute Frau sagte, um die Lehre der Erwählung zu beweisen: »Ach, wissen Sie, der Herr muß mich geliebt haben, bevor ich geboren war; hinterher hätte er an mir nichts Liebenswertes mehr gesehen.« Ich bin sicher, daß dies auch in meinem Fall so ist. Ich glaube an die Lehre der Erwählung, denn ich bin mir ganz sicher, daß, wenn Gott mich nicht erwählt hätte, ich niemals ihn erwählt hätte. Und ich bin mir sicher, daß er mich erwählt hat, bevor ich geboren war, hinterher hätte er mich nicht mehr erwählt. Und er muß mich aus Gründen erwählt haben, die mir unbekannt sind, denn ich konnte in mir selbst nie einen Grund finden, warum er mich mit besonderer Liebe hätte anschauen sollen. So bin ich also gezwungen, diese große biblische Lehre anzunehmen.»

Quelle: Spurgeon über den Calvinismus


Als ich besonders den 2. Abschnitt hier im Auszug las dachte ich: Das ist richtig, Gott hat uns mit ewiger Liebe geliebt, lesen wir doch: "Der HERR ist ihm von ferne erschienen: »Ja, mit ewiger Liebe habe ich dich geliebt; darum habe ich dir meine Güte bewahrt" Jer 31,3, aber ich bin überzeugt, dass Gott auch jetzt nichts Liebenswertes an uns sieht, wenn ER nicht Christus in uns sieht. Ich wüsste zumindest nicht, was an mir, außerhalb von Christus, vor Gott liebenswert sein sollte.

Natürlich können wir sagen, dass Gott uns deswegen liebt, weil wir Seine Geschöpfe sind, was ja eine Tatsache ist und auch sicherlich Grund genug, um von Gott geliebt zu werden, denn ER hat keinen Gefallen am Tod des Gottlosen (Hes. 18,23). Außerdem lesen wir: "Gott aber erweist seine Liebe zu uns darin, dass Christus, als wir noch Sünder waren, für uns gestorben ist" Röm 5,8. Gott liebt uns also nicht deswegen, weil ER zu irgendeinem Zeitpunkt etwas „liebenswertes“ an uns gesehen hätte, sondern weil ER keine Freude daran hat, wenn jemand verloren geht. Darum sagte Jesus auch: "So, sage ich euch, ist Freude vor den Engeln Gottes über einen Sünder, der Buße tut" Lk 15,10. Das bedeutet, dass über jeden Sünder, der nicht Buße tut, keine Freude im Himmel ist.

Aber nur denen, die sich durch die Liebe und Güte Gottes zur Buße leiten lassen und das Heil annehmen, werden gerettet. Vielleicht liegt hier eine Erklärung für Gottes besondere Liebe für die Auserwählten: Er sah vor Grundlegung der Welt, wer sich für oder gegen IHN entscheiden würde und Sein Gnadenangebot an- oder ablehnen würde.

Wir müssen auch aufpassen mit den Behauptungen, wie im ersten hier zitierten Abschnitt, dass es Gott ist, der alles so bestimmt hat, dass es geschehen soll, denn dann könnten wir auch alles Unrecht als von Gott gewollt bezeichnen. So hat ein Anhänger der reformierten Lehre auch behauptet, dass Gott es so gewollt hatte, dass die ersten Menschen von Baum der Erkenntnis des Guten und Bösen aßen.

Nein, Gott hat uns einen Willen gegeben und wir müssen nichts alles verstehen können, sondern das tun, war Gott uns zeigt. Auch John Newton hätte das Heil nicht annehmen müssen und es ist wahrlich Gnade, dass er es noch erfassen durfte.

José

Offline Jose

  • Benutzer
  • Beiträge: 1709
Re: Die Erwählungslehre
« Antwort #7 am: 19 August 2012, 12:29:53 »
In einem vorherigen Beitrag in diesem Thema hatte ich bereits aus der Institutio zitiert:
Zitat
Aus der großen Zahl der Berufenen sind also wenige auserwählt; - aber das bezieht sich nicht auf die Berufung, aus der die Gläubigen, wie wir behaupten, ihre Erwählung erkennen sollen. Denn jene (erste Art von) Berufung kommt zugleich auch den Gottlosen zu, während diese (zweite) den Geist der Wiedergeburt mit sich bringt, der das Unterpfand und Siegel des zukünftigen

Den ganzen Beitrag siehe hier: Die Irrlehren des Calvinismus: Zweierlei Berufungen?

Gerade die Frage, wie ein Anhänger des Calvinismus seine Berufung erkennen kann, ist m.E. alles andere als geklärt. Es kann für sie letztlich auch nur ein Hoffen bleiben, das richtige Gnadenverständnis erlangt zu haben, oder die Vorstellung, dass wer Reue empfindet und unter seinem sündigen Wesen leidet, erwählt sei. Wenn aber aus der Berufung (hier die 2. Art von Berufung genannt) die Erwählung erkannt werden soll, dann wird es m.E. sehr schwierig, nach der Lehre Calvins zu erkennen, ob man erwählt ist oder nicht.

José

Offline Jose

  • Benutzer
  • Beiträge: 1709
Westminster Glaubensbekenntnis von 1647 - Die Taufe
« Antwort #8 am: 25 August 2012, 16:01:54 »
Mit jemand, der aus einer charismatischen Gemeinde zur reformierten Theologie konvertierte, tauschte ich mich über die Taufe aus.

Er schrieb mir:
Zitat

wie gesagt, ich sehe die Kindertaufe nicht als biblisch genug begründbar an, gerade weil ein Kind das Evangelium nicht versteht. Jesus sagte: Wer glaubt und getauft wird... Die Taufe erweist sich dann oft als unnütz, wenn die Kinder aufwachsen und in die Welt gehen, sich sozusagen als keine Kinder Gottes offenbaren. Doch ist bei den Presbyterianern die Kindertaufe auch symbolisch zu sehen. Siehe z.B. das westminter Glaubensbekenntnis von 1647- die Taufe, im Anhang.


Ich habe zurückgeschrieben:
Zitat

Ich habe z.B. große Probleme mit dieser Aussage in dem Bekenntnis:
Die Wirksamkeit der Taufe ist nicht an jenen Zeitpunkt (WB 28,3-A1; 28,4-A1b; 28,4-A2d) gebunden, zu dem sie erteilt wird (1). Dennoch wird beim rechten Gebrauch dieser Ordnung die verheißene Gnade nicht bloß angeboten, sondern auch wirklich dargeboten und übereignet (1) durch den Heiligen Geist an solche Erwachsene oder Kinder, die diese Gnade von Gott nach seinem eigenen Willensentschluß zu der von ihm festgesetzten Zeit erhalten.
 
Ich finde hierfür keine biblische Bestätigung, auch wenn ich die Erläuterung zu (1) lese, finde ich darin keine biblische Grundlage:
(1) Die „verheißene Gnade“ wird im Sinn einer verbindlichen Zusage Gottes übereignet, nicht jedoch Vergebung, Wiedergeburt, ewiges Leben selbst (WB 27,3-A1; 28,5-A2; 29,7-A2). Die Taufe stellt den äußeen Bundesschluß dar, der das innere Bundesverhältnis (WB 28,4-A2a-e) besiegelt; Calvin formuliert das folgendermaßen: „Da der Bund des Herrn vor allem durch die Taufe mit uns geschlossen wird, taufen wir auch mit gutem Recht unsere Kinder, denn sie habn an dem ewigen Bunde teil (WB 7,3.6), durch den der Herr verheißt, daß er nicht allein unser Gott (HK 92), sondern auch der unserer Kinder und Kindeskinder sein wird.“

Ich finde es schrecklich, dass so viele Gläubige, die es sicherlich oft sehr ernst meinen, sich solchen Verblendungen hingeben können. Ich befürchte sehr, dass sie unter dem Urteil Jesu fallen: "»Dieses Volk ehrt mich mit den Lippen, aber ihr Herz ist weit entfernt von mir. Vergeblich aber verehren sie mich, indem sie als Lehren Menschengebote lehren.«" Mt 15,8-9. Hier handelt es sich um die (Irr)Lehren Calvins.

Möge der Herr vielen die Augen und das Herz noch öffnen, das sie sich in Seinem Licht erkennen und wahre Buße tun. Ich will mich aber nicht erheben über andere, denn "wer zu stehen meint, sehe zu, dass er nicht falle" 1.Kor 10,12.

José

Offline Jose

  • Benutzer
  • Beiträge: 1709
Calvin und das Augustin’sche Taufverständnis
« Antwort #9 am: 29 August 2012, 22:34:44 »
Nach allem was mir bekannt ist, wurde Calvin in seinen Überzeugungen sehr von Augustinus geprägt, nicht nur was sein Verständnis zur doppelten Prädestination anbelangt, sondern auch sein Verständnis zur Taufe.

In einer Ausarbeitung zum Thema: „Augustins Briefe zur entscheidenden Phase des Pelagianischen Streites“, fiel mir bezüglich der Taufe, die folgende Aussage auf.
Zitat

Die erste direkte Wirkung der rechtfertigenden Gnade am Menschen ist die Taufe, die Zuwendung des Todes Christi - und das heißt der Befreiung von der Strafe der Erbsünde - an den einzelnen. Die weiteren Stufen des Wirkens der rechtfertigenden Gnade erfolgen erst im bewußten Alter. Deshalb ist die Taufe für die noch unbewußt lebenden Kinder die schlechthin einzige Möglichkeit der Rettung. Beim Erwachsenen muß sich die Erwählung bewähren.

Quelle: Augustins Briefe zur entscheidenden Phase des Pelagianischen Streites, Zitat aus Seite 14


Ich persönlich kann nur sagen, dass wenn ich ernsthaft mich nach der Bibel, also Gottes Wort, richten möchte, ich mich von solchen Lehren, die keine Grundlage in der Schrift haben, trennen muss. Es liegt mir dabei fern über Menschen zu richten, aber wir müssen bereit sein, unsere Überzeugungen anhand der Bibel zu prüfen und zur biblischen Wahrheit zu stehen.

Eines sollten wir nicht tun, nämlich unsere Überzeugung auf die Lehren von Menschen aufzubauen, wie es z.B. auch Ron Hanko macht, siehe den Beitrag: hier. Wir sollten uns konsequent nach Wort Gottes richten und nicht nach Menschen.

José

Offline Jose

  • Benutzer
  • Beiträge: 1709
Wie kann ein Calvinist Heilsgewissheit haben?
« Antwort #10 am: 01 September 2012, 16:41:41 »
Ob ein Anhänger der reformierten Theologie, sagen wir vereinfacht, ein Calvinist, Heilsgewissheit haben kann, ist in manchen Beiträgen schon behandelt worden.

Bernhard Kaiser, der zu den Anhängern der reformierten Theologie gehört, schreibt in einer Ausarbeitung:
Zitat:

Nach 1. Johannes 5,13 bekommt der Christ Heilsgewißheit aus dem, was geschrieben steht, aus der allgemeinen Heilsverheißung. Sie ist so gewiß wie Gottes Wort nur gewiß sein kann und es wäre vermessen, die Gültigkeit der allgemeinen Heilsverheißung für einen persönlich durch eine Zusatzinformation, daß man selbst auch erwählt sei, bestätigen zu lassen. Die Bibel macht keine Angabe darüber, ob jemand zu den Erwählten gehört oder nicht. Es gibt auch keine Quelle für eine Zusatzinformation, die über die allgemeine Heilsverheißung hinaus über die individuelle Erwählung informieren und so Gewißheit begründen könnte. Zwar wird gerne auf den Heiligen Geist verwiesen, der auf dem Wege eines inneren Eindrucks oder einer inneren Stimme einen seines Heils vergewissere, doch das läßt sich aus Römer 8,16 nicht ableiten; hier ist jedenfalls nicht von einer inneren Stimme die Rede. Eine solche wäre überdies Schwärmerei. Auch der Schluß: „Ich habe nun seit Jahren in den Wegen des Herrn gelebt, der Herr hat mich mit einem geheiligten Leben gesegnet“, der sogenannte syllogismus practicus, bietet keinen Grund, auf dem man Heilsgewißheit bauen könnte. Wie zwiespältig sind die Gefühlsregungen des Christen! Wie real das Wohlgefallen an der Sünde! Was soll der Christ denn schlußfolgern, wenn er neben aller Freude an Christus und seinem Heil auch böse Gedanken und Gefühle bei sich aufsteigen sieht oder wenn er mit der Tat sündigt? Das Leben des Christen ist trotz aller Heiligung doch zu sehr von der Sünde durchsetzt, als daß es zur Quelle von Gewißheit stiftender Information werden könnte. Schriftgemäß ist, daß wir in Christus erwählt sind, und darum müssen wir unsere Erwählung in ihm erkennen. Ihn aber haben wir nur in der allgemeinen Heilsverheißung, die sich freilich in den von Christus eingesetzten Sakramenten noch einmal besonders an den einzelnen Menschen richtet. Im Vertrauen auf diese erkennen wir unsere Erwählung.

Nun möchte jemand sagen: Alles, was Sie uns jetzt vorgetragen haben, heißt doch nichts anderes, als daß wir unsere Erwählung überhaupt nicht erkennen können. Sie ist Gottes freie Entscheidung, und man kann ihm nicht in die Karten schauen. Ich gebe zu: So mag es scheinen. Aber ich gebe zu bedenken, daß ein Mensch Christus erkennen und verstehen kann, daß Gott sagt, daß sein Sohn für die Sünden der Welt gestorben ist. Er kann darum auch erkennen: „Christus ist auch für meine Sünden gestorben.“ Er kann ebenfalls erkennen: „Daß ich dies glauben kann und daß ich in diesem Glauben bleibe, ist Gottes Gabe und Werk. Christus ist der gute Hirte, dessen Hirtenamt es nicht zuläßt, daß eines seiner Schafe verlorengehe, und darum wird er mich bewahren zur ewigen Seligkeit.“ Die Erkenntnis der eigenen Erwählung ist an die Erkenntnis Christi gebunden und ist Gegenstand des Glaubens. Sie ist keine spekulative Erkenntnis.

Quelle: http://www.irt-ggmbh.de/downloads/vondererwaehlung.pdf, aus dem Abschnitt 1.3.: Die Erwählung ist in Christus und in Gestalt der allgemeinen Heilsverheißung erkennbar“


Ich weiß nicht, wie es euch geht, aber für mich verstrickt sich Bernhard Kaiser in Widersprüchen und in biblisch nicht nachvollziehbaren Aussagen. Es stellt sich für mich, seitdem ich mit dem Calvinismus konfrontiert wurde, die Frage, ob ich mich auf Menschen verlassen möchte oder auf Gottes Wort.

Die Aussage:
Zitat
Zwar wird gerne auf den Heiligen Geist verwiesen, der auf dem Wege eines inneren Eindrucks oder einer inneren Stimme einen seines Heils vergewissere, doch das läßt sich aus Römer 8,16 nicht ableiten; hier ist jedenfalls nicht von einer inneren Stimme die Rede. Eine solche wäre überdies Schwärmerei.
finde ich schon fast Gotteslästerung.

Wenn in der Bibel geschrieben steht: "Der Geist selbst bezeugt zusammen mit unserem Geist, dass wir Kinder Gottes sind" Röm 8,16, dann ist es Gottes Wort. Hier gleich wieder den Vorwurf oder die Befürchtung der Schwärmerei zu erwähnen, ist unsachlich. Gott verheißt den Seinen solch eine Erfahrung, genauso wie ein Gotteskind auch die Gewissheit erlangen darf, dass ihm die Sünden vergeben und er bzw. sie von neuem geboren sind. Es ist der Geist Gottes, der diese Gewissheit wirkt.

Ich will nicht behaupten, dass unter den Anhängern der reformierten Theologie keine Gotteskinder sind, aber die Gefahr ist groß, dass gerade dort man zu gesetzlich wird und aus der Gnade fällt. Die enge Sichtweise kann dazu verführen, in eine Weise über andere den Stab zu brechen, die nicht mehr zu vertreten ist. Bernhard Kaiser ist jemand, der die Evangelisten kritisiert, wenn diese in ihren Verkündigungen einladen: »Jesus hat alles vollbracht. Nun liegt es an Dir, ob Du sein Angebot annimmst oder nicht. Du entscheidest, ob du ewiges Leben bekommst oder in der Verdammnis landest«. Nach seinem Verständnis der Gnade sei es nicht statthaft so zu sprechen (siehe auch den Beitrag: hier).

Möge der Herr allen Gnade schenken und zur wahren Buße leiten, die zwar mit Eifer Ihn suchen, aber doch mit falscher Erkenntnis. Allen aber, die sich nach ihren Schriften richten und sich an ihnen orientieren, möchte ich ermuntern und ermahnen, sich ernsthaft nach dem Wort Gottes zu richten und um die Leitung des Heiligen Geistes zu bitten.

José

Offline Jose

  • Benutzer
  • Beiträge: 1709
Calvin und die Wiedergeburt
« Antwort #11 am: 27 Oktober 2012, 14:50:09 »
Es war für mich interessant, im Institutio Calvins unter II, 1, 6 zu lesen:

Zitat

Wir hören, daß die Unreinigkeit der Voreltern derart auf die Nachfahren übergeht, daß alle ohne jede Ausnahme vom Ursprung her befleckt sind. Den Anfang dieser Befleckung kann man nur finden, wenn man zum Urvater aller Menschen als zur Quelle zurückgeht. Wir werden die Sache also sicher so anzusehen haben: Adam ist nicht nur der Ahnherr der menschlichen Natur, sondern er ist sozusagen ihre Wurzel, und deshalb ist durch seine Verderbnis billigerweise das ganze Menschengeschlecht zerrüttet worden. Das macht der Apostel klar, indem er ihn mit Christus vergleicht. „Wie durch einen Menschen die Sünde in die ganze Welt gekommen ist und durch die Sünde der Tod, und ist also der Tod zu allen Menschen durchgedrungen, dieweil sie alle gesündigt haben, so ist Gerechtigkeit und Leben uns wiedergegeben durch die Gnade Christi“ (Röm. 5,12ff.).

Auch verkündet Christus, der himmlische Richter, selber deutlich genug, daß alle Menschen böse und verderbt geboren werden; lehrt er doch: "Was vom Fleische geboren wird, das ist Fleisch"; (Joh. 3,6). Danach ist allen Menschen das Tor zum Leben verschlossen, bis sie wiedergeboren sind.


Ich fand es wichtig und gut, dass die Wiedergeburt auch von Calvin als unbedingt notwendig gelehrt wurde, was sich mir aber nie wirklich erschlossen hat, ist wie die Anhänger des Calvinismus Bekehrung und Wiedergeburt verstehen und erleben. Auch nach langem und intensivem Austausch mit Anhängern der Lehre, konnte ich ihre Haltung in vielen Punkten nicht nachvollziehen.

Sollte ich mich mehr und intensiver mit den Lehren Calvins beschäftigen, um dann vielleicht besser verstehen zu können, was er meinte? Ich hatte es ja versucht, bis ich irgendwann erkannte, dass die Grundlehren Calvins, ohne die der Calvinismus nicht existieren kann, unbiblisch sind. Was mich in dem Zusammenhang auch sehr leid tut und traurig macht, ist die Befürchtung, dass viele von den Anhängern des Calvinismus, nicht wiedergeboren sind.

José

BOB

  • Gast
Re: Die Irrlehren des Calvinismus
« Antwort #12 am: 01 November 2012, 09:59:26 »
Lieber Jose, der Calvinismus ist teuflisch.Unter   Link gelöscht, da er auf eine sektiererische Seite verweist/01.11.2002-Admin

und  unter    Link gelöscht, da er auf eine sektiererische Seite verweist/01.11.2002-Admin findest Du was dieser Calvinismus ist.
Mit diesen Calvinisten kannst Du nicht reden, sie haben NICHT den Heiligen Geist.
« Letzte Änderung: 02 November 2012, 00:48:01 von Roland »

Offline Roland

  • Administrator
  • Benutzer
  • Beiträge: 2567
    • Hauszellengemeinde
Re: Die Irrlehren des Calvinismus
« Antwort #13 am: 02 November 2012, 00:56:52 »
Hallo Bob,

Deine Links verweisen auf eine darbystische HP und aus diesem Grund habe ich sie gelöscht. Bitte beachte, dass Werbung für Irrlehren, Sekten und Sondergruppen im Forum nicht gestattet ist (auch nicht indirekt durch das Anbringen von Links).

Ich hoffe auf Dein Verständnis für diese Maßnahme.

Shalom
Roland
Besser ein Patient CHRISTI als ein Doktor der Theologie!

Offline Jose

  • Benutzer
  • Beiträge: 1709
Re: Die Irrlehren des Calvinismus
« Antwort #14 am: 02 November 2012, 01:19:20 »
Hallo Roland,
du kennst "BOB" schon länger, meine ich gelesen zu haben. Ich habe den Beitrag von "BOB" als Aufklärung über den Calvinismus verstanden. Da habe ich persönlich auch keine Probleme, von Darbysten etwas darüber zu lesen, wenn es um Aufklärung geht.

Aber du hast schon recht, der Verführung wegen müssen wir insgesamt vorsichtig sein.

Gruß, José