Autor Thema: Der dreieinige Gott  (Gelesen 19958 mal)

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Offline Roland

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Re: Der dreieinige Gott
« Antwort #60 am: 02 Juli 2013, 17:03:49 »
Hallo Astrid,

danke für Deine Nachfrage. Gerne will ich darauf antworten:

Beim Verstehen der Bibelstelle sollten wir die Fülle der alttestamentlichen Stellen vor Augen haben, in denen das "Erkennen GOTTES" als Mittelpunkt des Lebens gesehen ist (z. B. 1. Sam. 3,7; 1. Kön. 8,43.60; 2. Kön. 19,19; Psalm 46,11; 100,3; Jes. 52,6; Jer. 9,22-23; 22,16; 24,7; 31,34 usw.). Dies ist ein Gegensatz zu unserer heutigen Zeit: Man diskutiert über verschiedene "Gottesbilder" und betrachtet das Ganze lediglich als theologische Frage.

Gerade der von Jeremia geweissagte "Neue Bund" zeigt, dass die Kinder GOTTES IHN erkennen werden (Jer. 31,34).
Bezeichnend ist hier das "Erkennen" nicht an höhere "Erkenntniskräfte", sondern an die Vergebung der Sünden und die Auslösung der Schuld gebunden. Wir könnten Joh. 17,3 auch übersetzen: "der einzige wirkliche GOTT". Menschliche bzw. philosophische Gottesbilder und falsche, unechte "Götter" gab und gibt es in der Menschheit reichlich. "Ewiges Leben" finden wir bei ihnen nicht. Sie können uns nur mit Lebenslügen verführen und täuschen.

Vielleicht ist es noch gut, wenn wir uns mit dem Begriff "Erkennen" beschäftigen, denn damit ist nicht nur bloßes Denken gemeint (also: richtige Gedanken über GOTT). "Erkennen" meint in der Bibel ein wesenhaftes Erfassen in lebendiger Hingabe und Verbundenheit.

Wenn nun jemand sich bekehrt und die Vergebung seiner Sünde erlebt hat und sich einem philosophischen Gottesbild zuwendet (z. B. einem hierarchisch strukturierten "Gott", z. B. dass ein Teil/Person von Gott einem anderen Teil/Person untergeordnet sei), kann ich die Frage nach seiner Errettung nicht beantworten. Ist es lediglich eine intellektuelle Verirrung oder bereits Götzendienst? Eine Antwort auf diese Frage habe ich leider nicht.

Ich hoffe, dass ich die Verwirrung jetzt nicht verstärkt habe....?

Zitat
In 1Joh5,7 "Denn drei sind es, die Zeugnis ablegen im Himmel: der Vater, das Wort und der Heilige Geist, und diese drei sind eins;" (Schlachter 2000)
Das ist für mich die Dreieinigkeit. Wie seht ihr das?
Das sehe ich genauso. Für mich ist dies ein klares Zeugnis der Dreieinheit GOTTES. Allerdings findest Du diesen Vers nur in Bibelübersetzungen, die den Textus Receptus als Grundlage haben. Die textkritischen Ausgaben (C. Tischendorf [8. Ausg. 1872]; Westcott und Hort 1881; Augustinus Merk [9. Ausg. 1964]; José Maria Bover [5. Ausg., 1968]; Nestle-Aland) lassen den größten und wichtigsten Teil des Vers 7 aus und damit wird das Wort GOTTES verfälscht:
(V. 7 ): "Denn es sind drei, die (es) bezeugen:
(V. 8 ):der Geist und das Wasser und das Blut und die drei sind einstimmig" (Rev. Elberfelder). Duch diese "Übersetzung" relativiert man das klare Zeugnis der Dreieinheit GOTTES.

Shalom
Roland
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Offline Roland

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Re: Der dreieinige Gott
« Antwort #61 am: 02 Juli 2013, 17:16:14 »
Hallo Peter,

Du meinst:
Zitat
Die Aussage von Roland ist nicht nur verwirrend, sondern auch vollkommen außerhalb des offenbarten Verständnisses der HS!
Die Aussage, dass das die Erkenntnis GOTTES mit dem ewigen Leben verbunden ist, stammt nicht von mir, sondern steht in Johannes 17,3:

Das ist das ewige Leben, dass sie dich, den allein wahrhaftigen GOTT, kennen und den, Den Du sandtest, JESUS CHRISTUS.

Bedeutet das, dass Du Joh. 17,3 "vollkommen außerhalb des offenbarten Verständnisses der HS" siehst?,,

Weiter meinst Du:

Zitat
Johannes 17,
5 Und nun verherrliche du mich, Vater, bei dir selbst mit der Herrlichkeit, die ich bei dir hatte, ehe die Welt war.

Dieser Satz Jesu kann klarer nicht formuliert werden als das was er sagt:
Vater (<-----Sohn) klare Unterordnung Jesu unter den Vater.

Wo siehst Du denn in Joh. 17,5 eine "Unterordnung Jesu unter den Vater"? Ist es nicht vielmehr so, dass Du hier gerne eine "Unterordnung" hinein liest?

Zitat
Also was will ich sagen? Wenn vor Grundlegung der Welt ein Vater(Gott) und ein Sohn(Gott das Wort) existiert haben, so beweist uns das alleine schon die Unterordnung!

Warum beweist die Existenz des VATERS und des SOHNES (Du hast den GEIST GOTTES vergessen) vor Grundlegung der Welt angeblich eine Unterordnung des SOHNES gegenüber dem VATER?

Ich würde mich freuen, wenn Du diese Widersprüche und Unklarheiten aufklären könntest.

Shalom
Roland
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Pilger

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Re: Der dreieinige Gott
« Antwort #62 am: 02 Juli 2013, 17:28:59 »
Frage:
In 1Joh5,7 "Denn drei sind es, die Zeugnis ablegen im Himmel: der Vater, das Wort und der Heilige Geist, und diese drei sind eins;" (Schlachter 2000)

Für wen wird im Himmel Zeugnis abgelegt?

Luthers Übersetzung:
1.Joh5.7:

Luthers letzte Hand
Denn drey sind die da zeugen auff Erden / Der Geist vnd das Wasser / vnd das Blut /

Luther 1545
Denn drei sind, die da zeugen im Himmel: der Vater, das Wort und der Heilige Geist; und diese drei sind eins.


Luthers letzte Hand: Vers 8
vnd die drey sind beysamen
Das ist / wo eins ist / da ist auch das ander. Denn Christus Blut die Tauffe / vnd der heilige Geist bezeugen / bekennen vnd predigen das Euangelium fur der welt vnd in eines jglichen Gewissen / der da gleubet / Denn er fület das er durchs Wasser vnd Geist / mit Christus Blut erworben / gerecht vnd selig wird. .

Luther 1545
Und drei sind, die da zeugen auf Erden: der Geist und das Wasser und das Blut; und die drei sind beisammen.

Schon bei Luther wurde das Zeugnis auf "Erden" zum Zeugnis im "Himmel".
« Letzte Änderung: 02 Juli 2013, 17:41:49 von Pilger »

Offline Jose

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Re: Der dreieinige Gott
« Antwort #63 am: 02 Juli 2013, 18:33:06 »
Lieber Bruder Roland, liebe Geschwister im Herrn Jesus.

Die Thematik der Präexistenz Jesus wurde hier in diesem Thread auch erwähnt. Ich hatte mal diesen Thread aufgemacht dazu: Die Präexistenz Jesu.

Ist es nicht so, dass manches uns verborgen bleibt und einfach schwer zu verstehen ist? Wer kann von sich behaupten, alles richtig verstanden zu haben. Und sollten wir nicht auch darauf achten, nicht unnötig suchende Menschen zu verunsichern und zu verwirren?

Bezüglich der Dreieinigkeit, ich denke, dass auch dieses Wort davon zeugt: "Und als Jesus getauft war, stieg er sogleich aus dem Wasser herauf; und siehe, die Himmel wurden ihm geöffnet, und er sah den Geist Gottes wie eine Taube heranfahren und auf sich kommen. Und siehe, eine Stimme kommt aus den Himmeln, welche spricht: Dieser ist mein geliebter Sohn, an dem ich Wohlgefallen gefunden habe" Mt 3,16-17.

Herzliche Grüße,
José

Offline inchristus

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Re: Der dreieinige Gott
« Antwort #64 am: 02 Juli 2013, 18:44:47 »
Lieber Bruder Roland,
danke für deine Antwort. Sie verwirrt mich nicht. Ich werde darüber beten und den HERRN fragen, wie es sich hier verhält.

Eure Diskussion hat mir gezeigt, dass ich in Zukunft mehr darauf achten sollte, nicht leichtfertig über Gott zu sprechen. Wie schnell übernimmt man als Jungbekehrter die Lehrmeinungen anderer und gibt sie leichtfertig weiter, ohne die Gewissheit zu haben, dass es auch die Wahrheit ist.

Mit Sprüche 1,7

            "Die Furcht des HERRN ist der Anfang der Erkenntnis; nur Toren verachten Weisheit und Zucht!"

wünsche ich euch einen gesegneten Abend!

Astrid
Denn wer mich findet, der findet das Leben und erlangt Wohlgefallen von dem HERRN; wer mich aber verfehlt, tut seiner Seele Gewalt an; alle, die mich hassen, lieben den Tod! Spr 8,35.36

Offline Roland

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Re: Der dreieinige Gott
« Antwort #65 am: 02 Juli 2013, 19:46:53 »
Hallo Manfred,

Zitat
Schon bei Luther wurde das Zeugnis auf "Erden" zum Zeugnis im "Himmel".
Die "Bibel letzter Hand" der LÜ wurde erst nach Luthers Tod veröffentlicht. Die LÜ 1545 war die letzte Übersetzung zu Lebzeiten Luthers.

Es ist bekannt, dass diverse Leute (z. B. die Drucker) willkürlich "Verbesserungen" (d. h. natürlich Veränderungen) eingefügt haben. Die Bezeichnung "letzte Hand" verleitet zu dem Gedanken, dass dies die letzte Übersetzung Luthers gewesen sei - was natürlich nicht stimmt. Die 1545 ist die letzte Übersetzung Luthers.

Eine Zeittafel zur LÜ findest Du hier und hier.

Hier wird noch bestätigt, dass auch das Luther-Autograph im vorderen Spiegel in der "letzten Hand"-Fassung gefälscht ist.

Zitat
Schon bei Luther wurde das Zeugnis auf "Erden" zum Zeugnis im "Himmel".
Dies alles zeigt, dass Deine Schlussfolgerung falschist, denn die "Letzte Hand" ist eine (ziemlich plump) gefälschte Übersetzung und hat nichts mit Luther zu tun. Die letzte echte LÜ von 1545 enthält den kompletten Vers, wie er im Textus Receptus steht.

Shalom
Roland
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Offline inchristus

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Re: Der dreieinige Gott
« Antwort #66 am: 02 Juli 2013, 19:52:09 »
Lieber Bruder Jose,
zu deiner Bibelstelle Mt3,16-17 fällt mir auch noch Mt28,19 "So geht nun hin und macht zu Jüngern alle Völker, und tauft sie auf den Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes", die für mein bisheriges Verständnis ebenfalls von der Dreieinigkeit zeugt.

Herzliche Grüße
Astrid
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Offline Roland

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Re: Der dreieinige Gott
« Antwort #67 am: 02 Juli 2013, 19:53:49 »
Lieber José,

Zitat
Ist es nicht so, dass manches uns verborgen bleibt und einfach schwer zu verstehen ist? Wer kann von sich behaupten, alles richtig verstanden zu haben. Und sollten wir nicht auch darauf achten, nicht unnötig suchende Menschen zu verunsichern und zu verwirren?
. Natürlich gibt es keinen Menschen, der alles richtig verstanden hat. Umso wichtiger ist es m. E., dass wir uns alleine auf die Heilige Schrift berufen und keine Anleihen in der griechischen Philosophie nehmen. Nur dort gibt es einen "Gott" mit "eingebauter" Hierarchie - wo eine Person der Gottheit sich einer anderen Persone der Gottheit unterordnen muss. Daher stimme ich Dir voll und ganz zu: Lass' uns nichts hinzufügen und nichts wegnehmen von der Heiligen Schrift. Das ganze philosophische Zeugs, das oftmals in die Schrift reingelesen wird, verwirrt die Menschen nur - und wer der "Verwirrer" ist, das wissen wir alle.......

Zitat
Bezüglich der Dreieinigkeit, ich denke, dass auch dieses Wort davon zeugt: "Und als Jesus getauft war, stieg er sogleich aus dem Wasser herauf; und siehe, die Himmel wurden ihm geöffnet, und er sah den Geist Gottes wie eine Taube heranfahren und auf sich kommen. Und siehe, eine Stimme kommt aus den Himmeln, welche spricht: Dieser ist mein geliebter Sohn, an dem ich Wohlgefallen gefunden habe" Mt 3,16-17.
Ich sehe das auch so wie Du, allerdings interpretieren die Anti-Trinitarier diesen Vers anders. Das wäre dann allerdings wieder eine andere Geschichte.......

Shalom
Roland
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Offline Roland

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Re: Der dreieinige Gott
« Antwort #68 am: 02 Juli 2013, 20:02:32 »
Liebe Astrid,

Zitat
Ich werde darüber beten und den HERRN fragen, wie es sich hier verhält.
Amen! Das ist der beste Weg.

Der Taufbefehl JESU ist für mich auch ein deutlicher Hinweis auf die Trinität GOTTES.

Shalom
Roland
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Offline Peter

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Re: Der gehorsame Sohn Gottes und die Ordnung im Willen Gottes...
« Antwort #69 am: 04 Juli 2013, 14:36:05 »
Lieber Bruder Roland. Hier nun meine Antwort zu Deinem Beitrag 61; ich habe mir im Gebet noch einmal alles angesehen!
In all den wichtigen Dingen, die uns zum Herrn Jesus geführt haben, damit sich die Schrift erfüllt und der Geist Gottes in uns wohnen kann, sind wir uns dem Herrn sei Dank einig, so bin ich zuversichtlich, dass auch in dieser Frage, in der es um die Ordnung geht, denn Gott ist ein Gott der Ordnung, wir am Ende klar sehen. Hier geht es um die Unterordnung in den verschiedenen Handlungen Gottes. Da Gott Einer ist, sollten wir es nicht zum Streit werden lassen in dieser Frage, denn das HEIL liegt eben (in der Reihenfolge) nicht in der Aussage begründet: Wenn du erettet werden willst, glaube, dass der Sohn dem Vater nicht untergeordnet ist!
Sind wir uns da einig?
Diese Aussage beeinträchtigt in KEINER Weise die Heils- Aussage: Wenn du glaubst, dass der Sohn Gottes für unsere Sünden am Kreuz gestorben ist( bist gerechtgesprochen) und wenn du bekennst mit dem Mund, dann bist du erettet. Denn der Beginn des Glaubens lässt den Heiligen Geist eintreten und er wird dich zur Erkenntnis Gottes führen.

Ich schrieb:“ Johannes 17,
5 Und nun verherrliche du mich, Vater, bei dir selbst mit der Herrlichkeit, die ich bei dir hatte, ehe die Welt war. … „ dann schrieb ich weiter(mit Einfügung von jetzt in Klammer)
„… des Sohnes Herrlichkeit beim Vater vor Grundlegung der Welt!= Unterordnung des Herrlichen Sohnes unter den Herrlichen Vater! denn wo vor Grundlegung der Welt ein Vater war und ein Sohn, sagt uns das alleine schon die Unterteilung in Vater UND Sohn!!! Des SOHNES Unterordnung unter den VATER! ( Oder erhebt sich der Sohn ÜBER den Vater? Dass geschehe nie!)
"Gott sprach: ( Es werde Licht… )   
Gott der Vater als Besitzer ( von dem, was er dem Sohn vererbt): 1.Kor8, 6 "so gibt es für uns doch nur einen Gott, den Vater, von dem alle Dinge sind und wir für ihn; und einen Herrn, Jesus Christus, durch den alle Dinge sind, und wir durch ihn."
Der Sohn Gottes, das Wort Gottes als der, dem alles übergeben wurde: hebr1,2 " hat er in diesen letzten Tagen zu uns geredet durch den Sohn.1 Ihn hat er eingesetzt zum Erben von allem, durch ihn hat er auch die Welten geschaffen; …“
Jetzt werde ich noch deutlicher:
Über den Sohn: Joh 1,18 Niemand hat Gott je gesehen; der Eingeborene, der Gott ist und in des Vaters Schoß ist, der hat ihn uns verkündigt.
Warum ich hier von Unterordnung/Gehorsam spreche? Wenn es überhaupt Unterordnung/Gerhorsam sei, so ist es die Herrlichste Unterordnung, die es im ganzen Universum gibt, die des Sohnes/Wortes, das von Gott gesprochen wird/gesandt wird.

Sitzt der Vater im Schoß des Wortes/Christi?????
Wurde der Vater gesandt vom Wort/vom Sohn?????
Ich hoffe, der hoffärtige Geist dieser Welt hat euch noch nicht ergriffen, dafür ereiffere ich mich im Wort Gottes für Euch, dass ihr Euch nicht allzusehr erhebt, und dann nur, im Worte Gottes zu Seiner Ehre! Also lasst die von Dir vorgebrachten Verse in aller Ruhe wirken, der Herr gibt dir schon zu seiner Zeit den Einblick darin.
Ein Gott der vollkommenen Liebe und der vollkommenen Ordnung, Ein Vater, der den Sohn sandte, der immer und zu jeder Zeit gehorsam war dem Vater gegenüber( Gott sprach: „Es werde…“ und das gehorsame Wort vom Vater gesandt, dass es werde….! Der Vater, der das Wort aussandte, damit dieser es werden ließ….. Vom Vater, von dem alle Dinge sind und wir für ihn; und einen Herrn, Jesus Christus, durch den alle Dinge sind( 1.Kor8,6)
Klarer kann Gott nicht schreiben, und wir sollten dem Wort wirklich Raum in unseren Herzen geben, damit es diese erfülle, getragen vom herrlichen Geist Gottes. Amen!

Offline Jose

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Die sieben Geister (Offenb. 1,4)
« Antwort #70 am: 10 Juli 2013, 19:19:16 »
Mit Hinweis auf meinen Beitrag: Antwort #1, fand ich vorhin in einem älteren Thread: 7 Geister Gottes, m.E. die gleiche Aussage, dass mit den sieben Geistern der Heilige Geist gemeint ist. Mein Anliegen war es, darzulegen, dass auch in der Offenbarung der Heilige Geist Erwähnung findet.

Zitat von: Roland
Darum sind die sieben Geister hier wohl nicht auf eine Engelgruppe zu deuten, sondern auf die Fülle des einen GEISTES (Eph. 4,4), der den sieben, d. h. allen Gemeinden gegeben ist. Keine Gemeinde ist ohne Seine Stimme und Seine Kräfte, auch nicht Laodizäa.

Den ganzen Beitrag siehe: Hier

Gottes Segen,
José

Michael Sack

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Re: Der dreieinige Gott
« Antwort #71 am: 11 Juli 2013, 09:16:04 »
Ihr Lieben,

schon in den Schriften des Alten Bundes wurden die damaligen Erwählten und eigentlich auch Erlösten, GOTTES Zion, weil Israel Segen sein sollte für eine gefallene Welt voller gefallener Menschenkinder, darauf hingewiesen, daß GOTT Geheimnisse hat, auch geheimnisvolles tut. Im Grunde sollten diese Mitteilungen GOTTES durch Propheten - so meine ich, erkennen zu dürfen - eine gewisse menschliche Neugierde bei Israel reizen, doch mal mehr nachzudenken über ihren lebendigen GOTT, sich mehr zu interessieren an IHM, an SEINEM Reden, SEINEM Wesen, SEINEM Willen, SEINEN Geheimnissen. ER will ja, daß uns immer mehr von IHM offenbar wird.
 
Ich finde es auch hochinteressant, wenn meine Frau neugierig ist, also ich meine, ihre so lustige, so hochinteressierte Art, so gewisse Dinge herauszubekommen - wie macht das doch die Gemeinschaft so fröhlich und lebendig. Abraham scherzte mit Sarah, das offenbarte die Art ihrer Beziehung, die Ehe. Also ich hoffe, dieses persönliche Beispiel wird nicht mißverstanden, es geht um Gemeinschaft, um Interesse daran zu wecken. Übrigens ist auch die Ehe im WORT als sogar ´großes Geheimnis` enthüllt, und doch noch verhüllt, Eph. 5, 25 - 33.
Und so gehen wir doch auch mit Kindern um, wir machen neugierig, tun geheimnisvoll und wecken mit unseren Worten Interesse. Neues Erleben läßt Befähigungen wachsen. Wirkt auch neue Freude. Bewirkt gute Entscheidungen; oft tiefe, intensive, gute Herzensentscheidungen.

Und das will unser lebendiger GOTT ja auch, daß wir uns für IHN interessieren, IHN erkennen, IHN wiederlieben, denn ER will ja Gemeinschaft haben mit uns Krümeln, die ER so sehr liebt. Zu IHM hin sind wir ja geschaffen. Wir sind wunderbare Wesen. Auch zur Dienstgemeinschaft mit und für GOTT geschaffen. Die Namen, die Adam den Tieren gab, diese galten. Ja, es hört sich so fromm an: 'Bestimme DU allein', ist aber oft falsch. Immer wieder sehen wir es, es gilt und bleibt bestehen, was der Mensch entscheidet, aber Umkehr kann korrigieren, wenn noch möglich.


Und und also: Es geht ja immer wieder auch darum, zu glauben, wie geschrieben steht.

Wir Gläubige wissen nun, seit bald zweitausend Jahren, im Alten Bund war CHRISTUS das Geheimnis GOTTES. Und zur Zeit des NEUEN BUNDES ist die Gemeinde besonders auch ein Geheimnis für die Welt, ihr Bestehen, ihre Geschichte, ihre Ordnungen und ihr Tun, sie reizt die Menschenkinder zum Nachdenken. Und noch weitere Geheimnisse werden in der SCHRIFT angedeutet und geoffenbart.

Warum sollte also der HEILIGE GEIST, im NEUEN BUND noch mehr, nicht auch ein Geheimnis sein, das verklärt uns geoffenbart ist in der Bibel durch WORTE GOTTES. Und es gibt ja sehr viele Bibelstellen zum Thema HEILIGER GEIST, eine große Fülle. Was will GOTT uns also wirklich sagen über sich. Und eines wissen wir auch noch ganz genau: Weisheit kommt von Oben, von GOTT, auch unser Vermögen, zu erkennen, zu verstehen, Vernunft zu haben.
 
Denn die Vertreter der Dreieinigkeit haben ein großes Problem, das Wort Dreieinigkit oder Dreifaltigkeit kommt in der SCHRIFT nicht vor. Und ich habe es schon mal irgendwo gesagt, als ich mich mit dem Thema mehr beschäftigte, da habe ich gelesen, daß die Vertreter der Dreieinigkeitslehre in ihren Anfängen sich gegenüber Andersglaubenden wohl mehr als rigide verhalten haben. Das finde ich sehr bedenklich, darin hat mich auch schon jemand anderes unterstützt.

Zur Zeit in Arbeit

Mit freundlichen Grüßen, Michael Sack

.
« Letzte Änderung: 11 Juli 2013, 14:39:12 von Michael Sack »

Offline inchristus

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Re: Der dreieinige Gott
« Antwort #72 am: 11 Juli 2013, 17:39:53 »
Lieber Bruder Michael,
wie du weißt fand auch ich eine rigide Reaktion Gläubiger gegenüber die, die die Dreieinigkeit nicht vertreten, bedenklich. Wenn ich länger darüber nachdenke, ist es aber kein biblisches Argument gegen die Dreieinigkeit.

Wenn jemand so heftig reagiert, stellt sich die Frage, wo diese Verfolger, die gegen Andersdenkende hart vorgehen, denn im Glauben stehen. Sind es denn wirklich Jünger des HERRN? Denn wir sollen Friedensstifter sein. Von anders Lehrenden oder Glaubenden sollen wir uns absondern. Wenn also jemand hart gegen die vorgeht, die nicht an die Dreieinigkeit glauben, denke ich, so steht dieser Mensch nicht in der Wahrheit; er stiftet kein Frieden und sondert sich nicht ab, sondern verfolgt solche. Entgegen der Lehre des Christus!

Jedoch kann ich für mich selbst daraus nicht schließen, dass dann aufgrund deren harten Vorgehensweise gegenüber Andersdenkenden auch die Dreieinigkeit nicht Wahrheit ist. Diese Menschen, die Andersdenkende verfolgen, sind keine wahren Christen bzw. waren keine wahren Christen. Wahre Christen, die in der Wahrheit stehen, beten für die, die von der Wahrheit abgeirrt sind.

Wo hingegen aus dem Taufbefehl des HERRN ich die Dreieinigkeit erkenne.

Das sind kurz meine Überlegungen, die mir beim Lesen deiner Zeilen eingefallen sind.

Liebe Grüße
Astrid
« Letzte Änderung: 11 Juli 2013, 19:32:18 von inchristus »
Denn wer mich findet, der findet das Leben und erlangt Wohlgefallen von dem HERRN; wer mich aber verfehlt, tut seiner Seele Gewalt an; alle, die mich hassen, lieben den Tod! Spr 8,35.36

Michael Sack

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Re: Der dreieinige Gott
« Antwort #73 am: 11 Juli 2013, 19:34:53 »
Liebe Schwester Astrid,

ganz richtig finde ich Deine Überlegungen. Nur vermag ich nicht aus dem Taufbefehl eine Dreieinigkeit zu erkennen. Ich meine eher, sie wird da wie auch an anderen Stellen hineininterpretiert.

Der Taufbefehl aber im Matthäusevangelium erinnert mich nur an meine Erkenntnis, an die Aussagen der SCHRIFT, daß unser HERR den selben NAMEN hat wie der ewige GOTT, der SEIN VATER ja ist, Joh. 17, 11 + 12. Und der HEILIGE GEIST hat eben auch diesen einen NAMEN, den wir Menschen aber nicht mehr kennen. Wir kennen nur das Tetragram JHWH

Es stellt sich auch die Frage, um mit dem obigen Text weiterzumachen, wie denn der VATER VATER ist, und der SOHN ein SOHN, wenn der SOHN schon ewig beim VATER ist und wahr. So wie JESUS die Pharisäer fragte, ´wie ist ER denn SEIN SOHN`, Matth. 22, 45 oder Lukas 20, 44, so kann ich ja auch hier fragen, wie ist denn GOTT VATER, wenn der SOHN schon immer ist und war? (Darum gefällt mir halt die englische Übersetzung, die zurückübersetzt heiß: Heute bin ICH DEIN VATER geworden, von: Heute habe ICH DICH gezeugt. Psalm 2) Und zu sagen, daß verstehen wir Menschen aber nicht, ist nicht im Einklang mit dem WORT: ´Die nach dem HERRN fragen, verstehen alles!` Es ist ja auch offensichtlich, daß unser HERR den NAMEN GOTTES bekommen hat nach Johannes Kapitel 17, und auch dies: ´ER hat - das Leben zu haben in sich selber - empfangen. Darum ist ja der EWIGE auch SEIN GOTT. Darum steht auch zur Person JESUS: ´ER ist derselbe, gestern, heute und ewig`. Auch redet doch die SCHRIFT: ´Vor mir ist kein GOTT gemacht`, und im NEUEN BUND: ´ER war treu DEM, der IHN gemacht hat.` Auch klärt sich die tiefe Frage, wieso JESUS uns Menschenkinder Brüder und Schwestern nennt, weil wir eben, auch so die SCHRIFT, ´alle von EINEM kommen`.

Nun, ich will gerne zum Frieden finden in dieser Sache, denn ich bin ein sündiger Mensch und wir alle irren mannigfaltig. Auch ist mir, so scheint es, mein Herz tief verletzt, was mir durch die Jahre so alles unter den Geschwistern widerfahren ist, was ich auch bei anderen sehe.
Mir also ist es wichtig, sehr wichtig, daß ich Frucht bringe und darauf schaue ich auch bei anderen, wiewohl ich nicht ein Detektiv oder Ankläger sein will. Bin ich dies, wenn ich feststelle, andere gehen schlimm in die Irre und verursachen Ärgernisse? Nein, so bin ich also ein Wächter und habe mich nicht dazu gemacht und rede nicht, um Menschen zu gefallen, obwohl es mir gefällt, den Treuen zu gefallen und Herzen zu gewinnen. Hauptsache ist mir, daß ich helfen kann. Dazu fülle mir mein GOTT und HERR das Herz und die Hände. Wenn ich nur an die Sonja denke, so kann man verzweifeln. Die Lage ist also insgesamt sehr schwierig und verknotet, aber, wir kennen DEN, der wunderbaren Rat hat, weil ER die Macht hat und SEIN VATER ist GOTT, der auch unser GOTT und VATER ist - und bleiben will, wenn wir an IHM, ja in IHM bleiben.

Das ist aber das Evangelium, daß ich brauche: ´Wenn ich das, was ich nicht tun will, ausübe, tue nicht ich es, sondern die in mir wohnende Sünde.` Wenn aber die Geschwister nicht gehorchen wollen, nicht klug sein wollen, so ist das ihre Sache. Und so ein Evangelium bietet GOTT uns Menschen an durch SEINEN SOHN, der SEINEN NAMEN hat !!!!!!!

Mit freundlichen Grüßen, Michael Sack
« Letzte Änderung: 11 Juli 2013, 19:47:26 von Michael Sack »

Offline inchristus

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Re: Der dreieinige Gott
« Antwort #74 am: 11 Juli 2013, 19:55:58 »
Lieber Bruder Michael,

der HERR schenke dir wieder Frieden, Freude und heile deine seelischen Schmerzen, dein verletztes Herz.

Bitte schau' nur auf unseren HERRN, der doch auch so viel Leid erlitten hat und doch die Freude und Herrlichkeit vor Augen hatte, so auch du lieber Bruder! Oder auch die Propheten, als Vorbild im Leiden und in der Geduld! Durch das Leid werden wir für SEIN Reich würdig gemacht.

Uns werden alle Tränen abgewischt werden! Der HERR tröste dich!

Einen gesegneten Abend wünsche ich dir!
Astrid

Denn wer mich findet, der findet das Leben und erlangt Wohlgefallen von dem HERRN; wer mich aber verfehlt, tut seiner Seele Gewalt an; alle, die mich hassen, lieben den Tod! Spr 8,35.36