Autor Thema: Der dreieinige Gott  (Gelesen 19860 mal)

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Offline Jose

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Re: Der dreieinige Gott
« Antwort #45 am: 14 November 2012, 19:59:36 »
Zitat von: Perle
Jesus sagte doch auch:
Denn wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, da bin ich in ihrer Mitte.
Wer ist denn nun der bessere Beistand für dich - JESUS selbst oder der "andere Beistand",der HEILIGE GEIST?

Hallo Doris,
es geht mir nicht darum, wer der bessere Beistand ist, sondern es geht darum, was der Herr Jesus uns sagt. Kennst du das Wort: "Noch vieles habe ich euch zu sagen, aber ihr könnt es jetzt nicht tragen. Wenn aber jener, der Geist der Wahrheit, gekommen ist, wird er euch in die ganze Wahrheit leiten; denn er wird nicht aus sich selbst reden, sondern was er hören wird, wird er reden, und das Kommende wird er euch verkündigen" Joh. 16,12.13. Jesus selbst hat auf den Heiligen Geist hingewiesen, der uns in aller Wahrheit leiten wir, der uns sogar im Gebet vertritt, wenn wir nicht wissen, wie wir beten sollen (Römer 8,26).

Zitat von: Perle
OT: ich finde es nicht fair, wenn Beiträge abwesender User zitiert werden, nur um dort "den Balken" zu suchen und aufzuzeigen (anzuprangern).

Es ist schön, wenn du so auf Fairness achtest. Es ist aber nicht Off-Topic, denn bei der Aussage die ich zitierte geht es um ein anderes Verständnis der Dreieinigkeit, welches wir, so denke ich, nicht teilen. Es ging mir also um die Aussage als solche und nicht um die Person. Und ob der User abwesend ist oder doch lesend reinschaut - ohne sich anzumelden -, kann ich nicht beurteilen. Aber sein letzter Beitrag liegt nicht lange zurück, nach meiner Erinnerung.

Es ging aber wie gesagt um die Aussage. Es ist auch keine "Stratetegie des Ausweichens" und "Balkensuche" erst recht nicht. So sollten Gotteskinder nicht miteinander umgehen.
Aber du hast schon recht, wir alle stehen in der Gefahr, den Splitter bei dem anderen zu suchen, und erkennen dabei nicht, dass wir selber einen Balken im Auge haben, siehe Matthäus 7,3.

Ich kann dich hier aber wirklich beruhigen, denn es ist nicht meine Absicht.

Gottes Segen,
José

Offline Roland

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Subordinatianismus = Tritheismus
« Antwort #46 am: 14 November 2012, 20:19:17 »
Hallo Jose,

Zitat
Deines Gottesmodells mit dem Gottesbild der Z. J. Du und die Z. J. wenden die gleichen exegetischen Methoden an: Die Menschwerdung JESU wird nicht berücksichtigt und es wird einfach behauptet, dass der Vater größer sei als der Sohn.

Die ZJ behaupten, dass Jesus der inkarnierte Erzengel Michael sei. Sie behaupten weiter, Gott hätte den Leichnam Jesu verschwinden lassen und danach sei wieder der Erzengel Michael erschienen. Ich denke, da unterscheidet sich doch meine Überzeugung sehr davon. Die Überzeugung der ZJ kann nicht retten, denn wenn „ihr“ Jesus nicht auferstanden ist, können ihre Sünden nicht vergeben werden.
Ich habe bereits darauf hingewiesen, dass die ZJ Jesus für den Erzengel Michael halten. Hier gibt es Diskrepanzen zu Deinem Gottesmodell. Allerdings sind die Gemeinsamkeiten Deines Gottesmodells und das Gottesbild der ZJ augenscheinlich: Du und die Zeugen halten JESUS für einen untergeordneten Gott. Aus diesem Grund praktizierst Du auch die gleich exegetische Methode, d. h. die Inkarnation wird bei dem Zitieren der Bibelstellen nicht berücksichtigt.

Zitat
Sie behaupten weiter, Gott hätte den Leichnam Jesu verschwinden lassen
Kannst Du mir bitte hier einige Quellenangaben nennen, die Deine Behauptung bestätigt?

Zitat
Da denke ich auch wiede an die Aussage von Ted
Ich schreibe grundsätzlich nichts über andere User hier im Forum. Wenn ich ein Anliegen habe, schreibe ich die User direkt an.

Zitat
Zitat von: Roland
Es stimmt, der HEILIGE GEIST geht vom VATER aus, aber JESUS ist derjenige, der den HEILIGEN GEIST auf die Erde geschickt hat. Wie kann dann der HEILIGE GEIST dann dem SOHN übergeordnet sein?
Hat das miteinander etwas zu tun?
Ja, denn eines Deiner Argumente war, dass der VATER größer als der SOHN sei, da der VATER den SOHN auf die Erde geschickt habe.
Jetzt behauptest, Du, dass der HEILIGE GEIST größer sei als der SOHN, weil die Lästerung des GEISTES nicht vergeben wird.
Kannst Du diesen Widerspruch auflösen?


Zitat
Zitat von: Roland
Auch wenn man 1. Kor. 15,27 unterschiedlich verstehen kann: Von einer Unterordnung von Ewigkeit her ist hier nicht die Rede.
Wann hat der Vater dem Sohn alles untergeordnet: Erst als Er Mensch wurde? Und wieso wird betont, dass der Vater sich Ihm  nicht untergeordnet hat?
Wo liest Du in 1. Kor. 15,27, dass der SOHN seit Ewigkeit dem VATER untergeordnet ist?

Zitat
Insgesamt sehe ich in der Offenbarung Gottes eine Subordination, aber es ist sicherlich daher bedingt, wie sich Gott uns offenbart.
Meinst Du damit, dass Sich GOTT den Gläubigen unterschiedlich offenbart? Das ist völlig ausgeschlossen. Du selbst bekennst Dich zum Subordinatianismus und damit hast Du Dich als Anhänger einer gnostischen Irrlehre zu erkennen gegeben. Wie schon erwähnt, ist die Grundlage des Subordinatianismus nicht die Heilige Schrift, sondern die Gnosis bzw. die griechische Philosophie.

Zitat
Es gibt nur EINEN GOTT, der sich uns offenbart als VATER, SOHN und HEILIGER GEIST. Drei Personen, Wesensgleich und doch EINEN GOTT.
Wieso sind die drei Personen jetzt wesensgleich? Eben hast Du Dich noch zum Subordinatianismus bekannt.

Dass Du an EINEN GOTT glaubst, ist für mich ein Lippenbekenntnis, denn das Gottesmodell des Subordinatianismus ist der Tritheismus. Vielleicht noch einige Bemerkungen zum Tritheismus, der im religionsgeschichtlichen Sinn in vielen Religionen verbreitet ist. Dem Tritheismus liegt die Überzeugung von 3 höchsten Gottheiten zugrunde. Deshalb ist der Tritheismus eine Variante des Polytheismus. Der Tritheismus ist eine latente Gefahr für den Trinitäts-Glauben, wo dieser die Einheit GOTTES zugunsten der Differenz der drei Personen unterbewertet bzw. wo die Eigenständigkeit der einzelnen Personen so herausgestellt wird (z. B. durch einen Subordinatianismus), dass die Einheit GOTTES als eine nachträgl. gewissermaßen kollektive Einheit gedacht wird.

Shalom
Roland
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Offline Jose

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Re: Der dreieinige Gott
« Antwort #47 am: 14 November 2012, 21:27:42 »
Zitat von: Roland
Dass Du an EINEN GOTT glaubst, ist für mich ein Lippenbekenntnis, denn das Gottesmodell des Subordinatianismus ist der Tritheismus.

Ist schon i.O., Roland. Du hast deine Erkenntnis, die ich nicht in allen Punkten teile. Dafür sind wir am Lernen. Der Herr schenke dir viel Gnade und die Rechte Erkenntnis, in allem was du schreibst und lehrst. Dazu aber auch die rechte Weise, es zu tun.

Mir sind alle, die im Lehrdienst stehen oder irgendwie besonders im Verkündigungsdienst wirken, ein besonderes Anliegen, denn nicht umsonst lesen wir in der Bibel: "Werdet nicht viele Lehrer, meine Brüder, da ihr wisst, dass wir ein schwereres Urteil empfangen werden!" Jak 3,1.

Gottes Segen wünsche ich dir ganz besonders,
José

Offline Roland

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Warum löst Du Deine Widersprüche nicht auf?
« Antwort #48 am: 14 November 2012, 22:37:08 »
Hallo José,

schade, dass Du nicht zu Deinen widersprüchlichen Bemerkungen schreibst, um diese aufzulösen.

Shalom
Roland
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Offline Jose

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Jesu Auferstehung - leiblich oder geistig?
« Antwort #49 am: 15 November 2012, 09:03:31 »
Roland, du hattest noch gefragt:
Zitat
Sie behaupten weiter, Gott hätte den Leichnam Jesu verschwinden lassen
Kannst Du mir bitte hier einige Quellenangaben nennen, die Deine Behauptung bestätigt?

Ich dachte, das wusstest du. Die Schrift der Wachtturmgesellschaft, wo ich das gelesen habe, habe ich nicht mehr, da ich bereits vor Jahren ihre Schriften, einschl. der NWÜ, weggetan habe.

Eine kurze Suche vorhin im Internet brachte mich zu der Seite: zeugen-jehovas-sos.de. Dort wird das Thema auch behandelt, siehe hier: Jesu Auferstehung - leiblich oder geistig?

Gottes Segen,
José

Offline Jose

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Re: Warum löst Du Deine Widersprüche nicht auf?
« Antwort #50 am: 15 November 2012, 09:07:05 »
Zitat von: Roland
schade, dass Du nicht zu Deinen widersprüchlichen Bemerkungen schreibst, um diese aufzulösen.

Wo du Widersprüche siehst, sehe ich Fragen, die wir letztlich nicht beantworten können, oder ich es noch nicht vermochte, dir richtig zu erklären, wie ich es verstehe.

Dass uns Jesus so deutlich warnt vor der Lästerung des Heiligen Geistes, zeigt mir, dass wir mit dem Thema sehr vorsichtig umgehen müssen. Ich will nicht über das Hinausgehen was die Schrift sagt, sondern liebe an dem bleibe, was uns klar gelehrt wird.

Im Thema: Die Sünde wider den Heiligen Geist, genauer die Lästerung gegen den Heiligen Geist, hast du geantwortet:
Der HERR JESUS verurteilt hier die Sünde der Pharisäer, dass sie mutwillig etwas verwarfen, wovon sie wussten, dass es von GOTT war (vgl. Johanes 11,48; Apostelgeschichte 4,16). Sie konnten nicht leugnen, dass die Werke, die der HEILIGE GEIST durch den HERRN JESUS tat, wirklich geschehen waren. So schrieben sie sie Satan zu, obwohl sie wussten, dass es GOTTES Wirken war (Matthäus 12,24; Markus 3,22).

Ich denke, dass es nicht relevant ist, ob jemand (un-)gläubig ist, sondern erkannt hat, dass GOTTES GEIST wirkt und dieses Wirken Satan zuschreibt.

So denke ich auch, dass es bei der Lästerung des Heiligens Geistes sich um eine Sünde handelt, die auch Ungläubige begehen können. Das mahnt mich zu großer Vorsicht. Schon daher meine ich, dass ein Unterschied besteht, wie wir dem Sohn und dem Heiligen Geist begegnen. Das hat für mich jetzt Priorität. Daher bin ich auch besonders vorsichtig, in der Beurteilung der Lehre über: Die Taufe im HEILIGEN GEIST. Was gibt es doch hier für unterschiedliche Meinungen. Und was viel schlimmer ist, wie viel Streit und Lieblosigkeit.

Abschließend aber, zu deiner Frage: Es tut mir Leid, dass ich es dir nicht besser erklären kann und ich leider davon ausgehen muss, dass es mir auch jetzt nicht gelungen ist, dir meinen Standpunkt verständlich zu erklären. Lass uns aber bitte dennoch um: Die Einheit im Geist ringen, auch wenn es im „zerrissenen“ und „gespaltenen“ Leib Jesu ein Kampf bleiben wird bis zur Wiederkunft des Herrn.

Gottes Segen,
José

Offline Roland

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Re: Der dreieinige Gott
« Antwort #51 am: 15 November 2012, 22:21:32 »
Hallo José,

Zitat
Wo du Widersprüche siehst, sehe ich Fragen,
Der Begriff "Fragen" ist ein schöner Euphemismus für die Widersprüche in Deinen Beiträgen. Vielleicht kommt der Zeitpunkt, dass Du die "Fragen" beantwortest...... Eine Deiner Begründungen (dass Jesus angeblich ein untergeordneter Gott sei) war, dass ER vom VATER gesandt wurde. Den Hinweis, dass der HERR JESUS den HEILIGEN GEIST gesandt hat, berücksichtigst Du in Deinem Gottesmodell nicht. Statt dessen verweist Du auf die Lästerung gegen den HEILIGEN GEIST, um zu begründen, dass Jesus gegenüber dem Heiligen Geist ein untergeordnetes Gottwesen sei.
Für mich sieht das alles sehr willkürlich und konstruiert aus. Ich kann kein einheitliches exegetisches System erkennen, sondern nur, dass einzelne Verse neu interpretiert werden. Insgesamt halte ich die Argumentation bzgl. Deines Gottesmodells (Subordinatianismus) für nicht konsistent!

Zitat
Ich will nicht über das Hinausgehen was die Schrift sagt, sondern liebe an dem bleibe, was uns klar gelehrt wird.
Dann solltest Du Dich umgehend vom Subordinatianismus lossagen! Du hast bis zum heutigen Tag nicht eine einzige Bibelstelle nennen können, die bezeugt, dass von Ewigkeit her der VATER dem SOHN übergeordnet ist.


Zitat
José: Sie behaupten weiter, Gott hätte den Leichnam Jesu verschwinden lassen
Roland: Kannst Du mir bitte hier einige Quellenangaben nennen, die Deine Behauptung bestätigt?
José: Ich dachte, das wusstest du.

Dass die Zeugen Jehovas an eine geistige Auferstehung glauben, ist mir bekannt. Du hast jedoch geschrieben: "Sie behaupten weiter, Gott hätte den Leichnam Jesu verschwinden lassen". Das heßt für mich, dass die Z. J. behaupten, GOTT hätte den Leichnam JESU gestohlen ("verschwinden lassen"). Das wäre mir neu. Hier ein Zitat, um zu erkennen, was die Z. J. unter einer "geistigen" Auferstehung verstehen:
Zitat
Es ist ein Ort, wo man Leichname hinlegt. Somit wurde Jesu Leib in die Gruft gelegt. Dann rollte man einen großen runden Stein vor die Tür der Gruft. Die Gruft war zugeschlossen.
Jesus war tot. Aber Jesus hatte seinen Jüngern gesagt, daß Gott ihn wieder lebendig machen werde. Wann? Jesus hatte gesagt: ‘Am dritten Tag, nachdem ich gestorben bin.’ Geschah dies wirklich? Laßt uns sehen.
Es ist ganz früh am Morgen, vor Sonnenaufgang. Daher ist es noch dunkel. Einige Soldaten sind da, um die Gruft zu bewachen. Die Oberpriester haben sie dazu bestellt. Warum? Um Jesu Jünger fernzuhalten. Jetzt aber geschieht etwas Aufregendes.
Plötzlich beginnt der Boden zu erbeben. In der Dunkelheit blitzt ein Licht auf. Schau! Da ist ein Engel Jehovas! Die Soldaten sind derart erschrocken, daß sie sich nicht rühren können. Der Engel geht zur Gruft. Er rollt den Stein weg. Schaut hinein. Die Gruft ist leer!
Ja, Jehova Gott hat Jesus ins Leben zurückgerufen. Doch hat er Jesus mit einem Leib ins Leben gebracht, der so ist wie derjenige, den Jesus hatte, bevor er auf die Erde kam. Erinnerst du dich, was das für ein Leib war? — Es war ein Leib gleich dem eines Engels, ein geistiger Leib. — 1. Petrus 3:18.
Kann man einen geistigen Leib sehen? — Nein. Wenn also ein Engel wünschte, daß man ihn sehe, mußte er sich einen solchen Leib schaffen, wie wir ihn haben. Dann könnte man ihn sehen. Danach würde der Engel verschwinden.
Nun geht die Sonne auf. Die Soldaten sind weggegangen. Und einige Frauen, die Jesus liebten, kommen zu der Gruft. Sie fragen sich: ‘Wer wird für uns den schweren Stein wegrollen?’ Als sie aber schauen, ist der Stein bereits weggerollt. Und siehe, die Gruft ist leer! Jesu toter Fleischesleib ist weg! Eine der Frauen läuft gleich fort, um es einigen der Apostel zu sagen. Quelle: "Lerne von dem großen Lehrer"
Ein Beispiel, wie bereits Kinder indoktriniert werden. Die Idee von einer "geistigen" Auferstehung gehört zur gleichen Kategorie wie der Subordinatianismus. Beides sind Irrlehren.

Shalom
Roland

Besser ein Patient CHRISTI als ein Doktor der Theologie!

Perle

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Re: Der dreieinige Gott
« Antwort #52 am: 16 November 2012, 07:04:33 »
Hallo Jose,
 
Deine ständige Argumentation, dass GOTT in Seiner Wesenheit nicht verstanden werden könnte (hinzu sogar die Unterstellung auf alle bezogen: "WIR" könnten nicht alles verstehen/erkennen was GOTT betrifft) , ist auf GOTTES Wort - die Bibel bezogen, unhaltbar.
GOTT hat sich Seinen Jüngern aus gutem Grund offenbart, denn ohne das Verständnis, WER JESUS CHRISTUS war und ist, kann man Sein Opfer nicht annehmen, Sünden werden nicht vergeben und somit besteht keine Hoffnung auf ewiges Leben.
Solange du das Erkennen wollen - aus GOTTES Wort und den vielen geduldigen Erklärungen hier, ablehnst...und wie mir scheint aus Trotz - denn GOTT will, dass du verstehst - solange verleugnest du den Hl.Geist.
JESUS CHRISTUS IST GOTT und keine Haaresbreite niedriger!
Alles andere ist gegen - Anti christlich.
Zieh' uns diesen Schuh also bitte nicht an!

Titus 2,11-14
Denn die Gnade Gottes ist erschienen, heilbringend für alle Menschen,und unterweist uns, auf daß wir, die Gottlosigkeit und die weltlichen Lüste verleugnend, besonnen und gerecht und gottselig leben in dem jetzigen Zeitlauf,indem wir erwarten die glückselige Hoffnung und Erscheinung der Herrlichkeit unseres großen Gottes und Heilandes Jesus Christus ,der sich selbst für uns gegeben hat, auf daß er uns loskaufte von aller Gesetzlosigkeit und reinigte sich selbst ein Eigentumsvolk, eifrig in guten Werken.Dieses rede und ermahne und überführe mit aller Machtvollkommenheit. Laß dich niemand verachten.


Dazu immer wieder deine Häme und Sticheleien...

Der Herr schenke dir viel Gnade und die Rechte Erkenntnis, in allem was du schreibst und lehrst. Dazu aber auch die rechte Weise, es zu tun.

Mir sind alle, die im Lehrdienst stehen oder irgendwie besonders im Verkündigungsdienst wirken, ein besonderes Anliegen, denn nicht umsonst lesen wir in der Bibel: "Werdet nicht viele Lehrer, meine Brüder, da ihr wisst, dass wir ein schwereres Urteil empfangen werden!" Jak 3,1.

Gottes Segen wünsche ich dir ganz besonders,

....verpackt im Namen GOTTES,sind mir unheimlich und für mich nicht mehr zu ertragen!
 
Kehre um und tue Buße darüber, dass du JESUS CHRISTUS erniedrigst...wenn du das noch kannst  besteht Hoffnung.
 
Doris
 
Ps: Ich schrieb dies nicht als PN, damit sie von dir nicht im Sinn verdreht und zerpflückt, ins Forum gestellt wird oder du mich hinterrücks anklagst (Soweit ist mittlerweile mein Vertrauen zu dir)
 
Sorry Roland, ich kann nicht anders. Um unseres HERRNs Willen, nehme ich "alles in Kauf".
« Letzte Änderung: 16 November 2012, 07:06:45 von Perle »

BOB

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Re: Der dreieinige Gott
« Antwort #53 am: 19 November 2012, 12:07:08 »
Hallo Roland, Deine Antwort für 1.Kor.15 war sehr gut!Genau so ist es ! :)

Offline Peter

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Re: Der dreieinige Gott
« Antwort #54 am: 30 Juni 2013, 20:52:22 »
Besser heut noch als niemals:

1.Kor.13,
9 Denn wir erkennen stückweise und wir weissagen stückweise;
10 wenn aber einmal das Vollkommene da ist, dann wird das Stückwerk weggetan.
11 Als ich ein Unmündiger war, redete ich wie ein Unmündiger, dachte wie ein Unmündiger und urteilte wie ein Unmündiger; als ich aber ein Mann wurde, tat ich weg, was zum Unmündigsein gehört.
12 Denn wir sehen jetzt mittels eines Spiegels wie im Rätsel, dann aber von Angesicht zu Angesicht; jetzt erkenne ich stückweise, dann aber werde ich erkennen, gleichwie ich erkannt bin.
13 Nun aber bleiben Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei; die größte aber von diesen ist die Liebe.

Es schmerzt, eure Diskussionen um die „Gottheit“ unseres Herrn und Gottes in der Höh zu erleben.

Ein bischen Dermut um eurer Seelen willen täte gut.

Soweit, so schlecht!

Warum beharrt ihr sooo auf eurem Gottesverständnis, Geschwister?

Ist der eine höher gestellt als der andere, nur weil er „höhere“ Erkenntnisse hat als der erstere? Heißt es nicht, dass alle Glieder wichtig sind? Trenne ich den Daumen ab, hält mich dann das Ohr an der Stange, wenn ich zu stürzen drohe?

Erkenntnis alleine ist wie Flöhe in einem Sack, wenn man ihn aufbindet, alles ist weg danach, was einmal drin war. So lasst uns doch in dem einem Sinne wandeln, der der Sinn Christi ist! Ein Leib, ein Herr.

Ist Gott nicht Einer?
Ist der Vater nicht eins mit dem Sohn, oder besser, der Sohn mit dem Vater? Wer den Sohn nicht ehrt wie den Vater, hat den Vater nicht!
JHWH soll der Sohn sein allein, nie und nimmer, da JHWH sich nie namentlich in der Zeit vor dem ersten Kommen Christi uns als Sohn und Vater offenbart hat. Er zeigte sich in dem Geheimnis vor der Offenbarwerdung in Jesus immer nur als Gott da und da und Gott hier und hier, auf verschiedene Arten des Handelns.
Den Erben des NT offenbart sich dann Gott als der Sohn und der Vater in ihrer Erscheinung und Handlungsweise, von einer „Unterordnung“ kann nur in ihrer Handlungsweise gesprochen werden und dann in aller Erfurcht, so wie es der Herr getan hat. Besser man spricht vom gehorsamen Sohn, der die Werke des Vaters tut, bis alles wieder unter Gott getan wird, der Einer ist, war und sein wird. Der Heilige Geist, der uns hilft, alles zu verstehen, ein Beistand aus Gott, ist die Dritte Erscheinung Gottes, die wir immer in uns wohnen lassen sollten, er ist da, so wie Jesus immer bei uns ist.Im Übrigen war der Geist Gottes immer schon da, er schwebte bei der Schöpfung über den Wassern(1.Mose1,2), während Gott der Sohn, damals als Gott das Wort offenbart, schöpfte, was aus Gott war, wohl dem Vater.


Eph 1, 15 Darum lasse auch ich, nachdem ich von eurem Glauben an den Herrn Jesus und von eurer Liebe zu allen Heiligen gehört habe,
16 nicht ab, für euch zu danken und in meinen Gebeten an euch zu gedenken,
17 daß der Gott unseres Herrn Jesus Christus, der Vater der Herrlichkeit, euch [den] Geist der Weisheit und Offenbarung gebe in der Erkenntnis seiner selbst,
18 erleuchtete Augen eures Verständnisses, damit ihr wißt, was die Hoffnung seiner Berufung und was der Reichtum der Herrlichkeit seines Erbes in den Heiligen ist,
19 was auch die überwältigende Größe seiner Kraftwirkung an uns ist, die wir glauben, gemäß der Wirksamkeit der Macht seiner Stärke.
20 Die hat er wirksam werden lassen in dem Christus, als er ihn aus den Toten auferweckte und ihn zu seiner Rechten setzte in den himmlischen [Regionen],
21 hoch über jedes Fürstentum und jede Gewalt, Macht und Herrschaft und jeden Namen, der genannt wird, nicht allein in dieser Weltzeit, sondern auch in der zukünftigen;..."

Mit der Unterordnung tut sich der sündige Mensch schwer, vor allem mit seiner Erklärung Gottes, mit seiner "Zerstückelung", wo er doch erst, wenn er vor IHM steht, alles erkennen wird!
Sündigt nicht, sondern liebt um Euretwegen die Geschwister, so wie wir alle unseren Herrn und Gott lieben!

Liebe Grüße,
Peter

Offline Jose

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Re: Der dreieinige Gott
« Antwort #55 am: 30 Juni 2013, 21:26:42 »
Lieber Bruder Peter, liebe Geschwister im Herrn Jesus.

Ja, Peter hat vollkommen recht, und es tut mir persönlich sehr Leid, dass ich mich in etlichen Beiträgen mich habe wirklich reizen lassen und mein Verhalten dann nicht in der Demut war und auch nicht zur Ehre des Herrn gereichte.

Heute hörte ich in einem Vortrag von einem Bruder, so sinngemäß, dass es eine Schande ist wie Christen miteinander im Internet umgehen. Das gehört aber auch zu den Dingen, die ich ablegen möchte und besser lernen möchte, nicht mehr zu tun. Der Herr schenke Gnade dazu.

Gott segne uns alle.

Herzliche Grüße,
José

Offline Roland

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Re: Der dreieinige Gott
« Antwort #56 am: 30 Juni 2013, 22:19:34 »
Hallo Peter,

danke für Deine Rückmeldung.

Leider ist es eine Tatsache, dass bestimmte Irrlehren in das Christentum eingedrungen sind. Dazu gehört auch der Subordinatianismus, der seinen Ursprung nicht in der Bibel, sondern in der griechischen Philosophie hat. Wenn Schwestern und Brüder durch solch eine Irrlehre verführt wurde, sollen wir wirklich dazu schweigen? Ist es wirklich demütig, wenn wir die Geschwister in einem Irrglauben stehen lassen?

Die Apostel bekämpften Irrlehren, obwohl sie ebenfalls nur stückweise erkannten. Deine Frage können wir jetzt auch den Apostel stellen:
Zitat
Ist der eine höher gestellt als der andere, nur weil er „höhere“ Erkenntnisse hat als der erstere? Heißt es nicht, dass alle Glieder wichtig sind? Trenne ich den Daumen ab, hält mich dann das Ohr an der Stange, wenn ich zu stürzen drohe?
Du beurteilst jetzt das Motiv (=Herz), das GOTT nur alleine beurteilen kann. Waren die Apostel denn hochmütig, nur weil sie Irrlehren aufdeckten?

Zitat
JHWH soll der Sohn sein allein, nie und nimmer, da JHWH sich nie namentlich in der Zeit vor dem ersten Kommen Christi uns als Sohn und Vater offenbart hat.
JaHWeH ist der Bundesname GOTTES für den Alten Bund (Volk Israel) und JESUS ist der Bundesname GOTTES für den Neuen Bund. Daher ist die Aussage richtig, dass JESUS der JaHWeH des Alten Testamentes ist.

Die Frage nach GOTT ist keine Nebensächlichkeit; es ist eine Frage nach der Errettung und dem ewigen Leben:

Das ist das ewige Leben, dass sie dich, den allein wahrhaftigen GOTT, kennen und den, Den Du sandtest, JESUS CHRISTUS.

Daher ist es auch m. E. notwendig einen Disput zu führen, wenn sich herausstellt, dass der Gesprächspartner an ein philosophisches Gottesbild glaubt.

Zitat
von einer „Unterordnung“ kann nur in ihrer Handlungsweise gesprochen werden und dann in aller Erfurcht, so wie es der Herr getan hat.
Von einer "Unterordnung" spricht die Bibel ausschließlich von der Inkarnation JESU. Diese Tatsache wird von vielen Sektierern (wie z. B. die Zeugen Jehovas), die an einen Subordinatianismus "glauben", nicht berücksichtigt.

Shalom
Roland
Besser ein Patient CHRISTI als ein Doktor der Theologie!

Offline inchristus

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Re: Der dreieinige Gott
« Antwort #57 am: 02 Juli 2013, 11:29:50 »
Lieber Roland,
du schreibst: "Die Frage nach GOTT ist keine Nebensächlichkeit; es ist eine Frage nach der und dem ewigen Leben...".

Heißt das für dich: falsches Gottesbild=keine Errettung ?

Zu Beginn meines Glaubenslebens wurde ich im Bibelkurs (diesen habe ich aber dann verlassen, als mir der HERR gezeigt hat, das die Lehre der UdH eine Verführung ist) die Dreieinigkeit gelehrt. Andere widerrum haben das Gottesbild, dass Gott der Vater den HERRN Jesus Christus gezeugt hat vor Beginn der Schöpfung und der Heilige Geist bleibt ein Geheimnis.

Nun, ob nun die Dreieinigkeit oder die von mir erwähnte andere Erkenntnis... : Sie ist doch nicht heilsentscheidend wie z.B. die UdH!!!

Oder habe ich dich da missverstanden?

----------------------------------------------

Ich sehe eine große Gefahr darin, dass, je mehr wir verschiedene Auslegungen zum Wort lesen, desto schwieriger wird es für uns, zu hören, was der Heilige Geist uns lehrt. Und nur ER lehrt uns die Wahrheit.
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In 1Joh5,7 "Denn drei sind es, die Zeugnis ablegen im Himmel: der Vater, das Wort und der Heilige Geist, und diese drei sind eins;" (Schlachter 2000)

Das ist für mich die Dreieinigkeit. Wie seht ihr das?

Herzliche Grüße
Astrid
« Letzte Änderung: 02 Juli 2013, 11:41:31 von inchristus »
Denn wer mich findet, der findet das Leben und erlangt Wohlgefallen von dem HERRN; wer mich aber verfehlt, tut seiner Seele Gewalt an; alle, die mich hassen, lieben den Tod! Spr 8,35.36

Pilger

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Re: Der dreieinige Gott
« Antwort #58 am: 02 Juli 2013, 15:08:01 »
Liebe Astrid,
DU hast einen guten vers zu diesem Thema aufgeführt. Glaube nur das, was geschrieben steht und nicht, was die Kommentare sagen!

Offline Peter

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Re: Der dreieinige Gott
« Antwort #59 am: 02 Juli 2013, 15:52:07 »
Dem schließe ich mich an, sowohl dem Gesagten von Astrid wie auch Manfred!

Die Aussage von Roland ist nicht nur verwirrend, sondern auch vollkommen außerhalb des offenbarten Verständnisses der HS!

.
Johannes 17,
5 Und nun verherrliche du mich, Vater, bei dir selbst mit der Herrlichkeit, die ich bei dir hatte, ehe die Welt war.

Dieser Satz Jesu kann klarer nicht formuliert werden als das was er sagt:
Vater (<-----Sohn) klare Unterordnung Jesu unter den Vater.
Herrlichkeit die ich bei dir hatte vor... ( des Sohnes Herrlichkeit beim Vater vor Grundlegung der Welt!)= Unterordnung des Herrlichen Sohnes unter den Herrlichen Vater! denn wo vor Grundlegung der Welt ein Vater war und ein Sohn, sagt uns das alleine schon die Unterteilung in Vater UND Sohn!!! Des SOHNES Unterordnung unter den VATER!
"Gott sprach:    "
Gott der Vater als Besitzer: 1.Kor8, 6 "so gibt es für uns doch nur einen Gott, den Vater, von dem alle Dinge sind und wir für ihn; und einen Herrn, Jesus Christus, durch den alle Dinge sind, und wir durch ihn."
Der Sohn Gottes, das Wort Gottes als der, dem alles übergeben wurde: hebr1,2 " hat er in diesen letzten Tagen zu uns geredet durch den Sohn.1 Ihn hat er eingesetzt zum Erben von allem, durch ihn hat er auch die Welten2 geschaffen;

Also was will ich sagen? Wenn vor Grundlegung der Welt ein Vater(Gott) und ein Sohn(Gott das Wort) existiert haben, so beweist uns das alleine schon die Unterordnung!

Wer das nicht versteht, redet aus sich heraus, leider ohne den heiligen Geist! Tut mir leid, Roland!

Und deshalb meine Worte vorher zu diesem Disput!!!!!
Achtet auf eure Worte, ob sie nicht doch vielleicht nur aus euch selbst heraus entsprungen sind, und nicht aus Gott! :)
« Letzte Änderung: 02 Juli 2013, 15:53:51 von Peter »