Autor Thema: Der dreieinige Gott  (Gelesen 18505 mal)

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Gnu

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Re: Der dreieinige Gott
« Antwort #90 am: 14 Juli 2013, 21:14:07 »
Nach meinem biblischen Verständnis offenbart sich der lebendige GOTT in drei Personen: VATER, SOHN, HEILIGER GEIST. Das ist die Grundaussage der Trinitätslehre.

Wie begründest du, begründet man, dieses biblische Verständnis, diese Lehre?

Beim Lesen einiger Beiträge in diesem Thread bekam ich den Eindruck, dass sie vorausgesetzt wird.  Gibt es einen anderen Thread, wo sie auch hergeleitet wird?
« Letzte Änderung: 14 Juli 2013, 21:22:03 von Gnu »

Offline Jose

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Re: Der dreieinige Gott
« Antwort #91 am: 15 Juli 2013, 11:02:59 »
Lieber "Gnu",
vielleicht darf ich kurz, zumindest teilweise, auf deine Frage antworten:
Zitat
Beim Lesen einiger Beiträge in diesem Thread bekam ich den Eindruck, dass sie vorausgesetzt wird.  Gibt es einen anderen Thread, wo sie auch hergeleitet wird?

Die Beschäftigung mit dem Thema in diesem Thread:
Gehört für mich logisch zu den Threads:
Wenn du dazu etwas beitragen möchtest, freue ich mich darüber.

Herzliche Grüße,
José

masche

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Re: Der dreieinige Gott
« Antwort #92 am: 15 Juli 2013, 13:37:19 »
8)Obwohl ich den Thread nicht sehr weit mitverfolgt habe, ist es die letzte Meldung im Forum.
Also ich denke, dass zumindest eine Art Verwandtschaft, Geistesverwandtschaft zwischen
Jeshua und Gott besteht.
Natuerlich ist fuer mich die heilige Geistkraft auch eine Person, besonders weiblich,
weil sonst ... die Trinitaet irgendwie einseitig waere.
Natuerlich haben Maennerclubs das nicht so gern.
Also es gibt alle Arten von Geist, was zu unterscheiden ist.
Bibelstellen gibts von der ersten Seite ersten Satz bis letzte Seite letzten Satz
wahlweise, ja nachdem, was welche Person wie begruenden moechte.
Ob Trinitaet als ein Fremdwort locker, lose, leicht, stark, bindend, einengend, verpflichtend,
oder befreiend erlebt wird?
Ja... wie sehr oder wie wenig bemerken wir Gott im eigenen Leben?
Als was?

Michael Sack

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Re: Der dreieinige Gott
« Antwort #93 am: 15 Juli 2013, 13:51:56 »
Liebe Masche, hast Du schon bemerkt, wie sehr wunderbar Dich GOTT gemacht hat. Und schau nicht so sehr auf´s äußere. Sei doch bitte nicht abweisend, Du bist doch von GOTT geliebt und ER will ja auch Dich erleuchten, daß Du tiefer verstehst und IHN mehr erfährst. Ändere nur Dein Leben, wo es nötig ist, und auch dabei hilft ER, so habe auch ich es erfahren.

Ach so, ich mag keine Männerclubs - nur die, man muß schon sagen, die Verkehrten, die lassen nicht die Schwestern bei sich. Einen Männerclub findest Du auch nicht im WORTE GOTTES; nur muß der HERR öfters mal zu den Männern besonders reden, weil sie nicht die Feinfühligkeit der Schwestern haben, die Schwestern brauchen so was in der Regel nicht, sie sind hervorragend von GOTT innerlich ausgestattet.

Mit freundlichen Grüßen, Michael Sack, lies doch auch mal auf meiner 'Glaubensspeise.de'

.
« Letzte Änderung: 15 Juli 2013, 13:58:06 von Michael Sack »

Offline Jose

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Re: Der dreieinige Gott
« Antwort #94 am: 15 Juli 2013, 17:33:30 »
Liebe "masche"

Darf ich dich fragen, wieso du den Heiligen Geist als besonders weiblich siehst?
Zitat von: masche
Natuerlich ist fuer mich die heilige Geistkraft auch eine Person, besonders weiblich,
weil sonst ... die Trinitaet irgendwie einseitig waere.
Hast du dich mit solchen Meinungen beschäftigst und dich dafür geöffnet?

Leider weiß ich persönlich nicht, wie ich diesen Beitrag von dir verstehen soll. Bitte lass uns am Wort Gottes bleiben und Jesus unsere Herzen weit öffnen. Anders kann uns nicht geholfen werden.

Ohne Jesus geht es gar nicht, denn ohne Ihn können wir nicht zum Vater. Und wenn wir den Heiligen Geist betrüben und dämpfen, wie soll Er uns den Herrn Jesus verklären?

Herzliche Grüße,
José

Michael Sack

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Re: Der dreieinige Gott
« Antwort #95 am: 16 Juli 2013, 13:21:26 »
Lieber Bruder Roland,

dieser Beitrag ist eine Antwort auf Deinen Beitrag 86. Meine Antwort kann nur sein, wie ich es schon deutlich im Beitrag 83 dargelegt habe: Das ganze Kapitel 8 aus den Sprüchen weist in Seinen wesentlichen Aussagen auf den Messias. Macht ganz klare Aussagen auf GOTTES geliebten SOHN, sieben davon legte ich dar. Und auch diese Aussage ist wundersam: ´daß ER vor IHM spielte`. Denn wie kann uns das beglücken und sicher machen in unserem  Erziehungskonzept, im Versuch, unsere Kinder hin zu IHM zu ziehen, daß wir mitten in dieser argen Welt unsere Kinder und auch die großen Kinder frei - aber doch in der Zucht und unter Aufsicht - spielen lassen nach Herzens Lust. Denn im Spiel lernen sie ja froh und frisch die wesentlichen Dinge, die wir ihnen  "nur"  theoretisch aber gar nicht beibringen können. Diese Aussage des spielenden Messias, SEIN Glück, SEINE Lust an uns Menschenkindern, ist ein Schatz der Erkenntnis tiefster Art - und ist ja auch die Lust von GOTT selber: ´ICH als SEIN Liebling bei IHM`. Ganz genau so, wie auch unsere Babys unsere Lieblinge sind, die wir immer bei uns haben wollen. So ist gesunder Elterntrieb. Von daher können wir auch viel tiefer den Zorn, den glühenden Zorn GOTTES ermessen, wenn Seinen Lieblingen böses geschieht. Ob nun Zorn GOTTES oder der Zorn des Messias, mit diesem Zorn GOTTES haben wir es immer wieder zu tun, auch zukünftig, und werden deutlich gewarnt: ´Wer einem der Kleinen, die an MICH glauben, ein Ärgernis ist, dem wäre der Mühlsten am Hals besser ...`

Wie absolut töricht also die Menschenkinder, die GOTT immerzu widerstehen, in ihrer Finsternis und Unwahrhaftigkeit nicht wahrnehmend, was geschehen muß, wenn sie nicht zur Buße noch finden. Um diese verlorenen Menschen muß unser ernstes Bemühen sein, gleiches noch mehr auch an den gefährdeten und wieder verlorenen Geschwistern - und darum sehe ich die so gute Möglichkeit einer nichtökumenischen Teestubenarbeit in den Städten. Sicher, wenn Christen sich aber nicht einig sind, wird GOTT nicht erkannt, jedenfalls hat GOTT dann noch weitere Kraft SEINES Herzens einzusetzen, - wenn ER will, ER ist ja souverän - , um solche Mißstände zu überwinden, woran auch ich arbeiten will. Aber, das alleine nur tue ich nicht, ich gehe auch in die Dörfer auf andere Weise.

Also, ich kann nicht sehen, daß ich unzulässig vermische. Es steht nun mal geschrieben: ´In CHRISTUS liegen verborgen alle Schätze der Weisheit und der Erkenntnis`, und Weisheit von Oben wird uns sowohl CHRISTUS verklären, IHN erkennen lassen, als auch in richtiger Weise in dieser argen Welt für IHN mit Weisheit und Klugheit leben lassen, in allem, wie wir auch aus GOTTES WORT lernen sollen.
Das kann auch nicht getrennt werden. Wir Gläubige haben es da mit der Summenbildung zu tun, die uns vorgestellt ist in dem WORT: ´Die Summe DEINES WORTES ist Wahrheit.` Das ist ja auch das, was wir hier tun: Du hast eine Summe, andere auch eine, ´ein jeder habe etwas`, und so werden wir auferbaut, nehmen zu zum Heil aus GOTT durch CHRISTUS. Es funktioniert, weil ER die Hand darüber hat. Denn ´die Pforten der Hölle werden die Gemeinde nicht überwältigen`, auch wenn Du und ich zu leiden haben. Die Leiden nicht mögen. Ich glaub, mir fehlt noch viel, anderen auch. Unser Apostel Paulus war da schon viel weiter. GOTT helfe uns durch CHRISTUS vermehrt, daß unser Gehorsam vollkommen wird.

Mit freundlichen Grüßen, Michael 

.
« Letzte Änderung: 16 Juli 2013, 13:28:25 von Michael Sack »

Offline Roland

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Re: Der dreieinige Gott
« Antwort #96 am: 16 Juli 2013, 18:28:43 »
Lieber Michael,

Zitat
Das ganze Kapitel 8 aus den Sprüchen weist in Seinen wesentlichen Aussagen auf den Messias.
Deine Behauptung ist falsch, denn Du konntest nicht einen einzigen Vers nennen, der eindeutig auf den MESSIAS hinweist. Du gehst damit ganz klar darüber hinaus, was geschrieben steht.

Zitat
daß ER vor IHM spielte`. Denn wie kann uns das beglücken und sicher machen in unserem  Erziehungskonzept, im Versuch, unsere Kinder hin zu IHM zu ziehen, daß wir mitten in dieser argen Welt unsere Kinder und auch die großen Kinder frei - aber doch in der Zucht und unter Aufsicht - spielen lassen nach Herzens Lust.
Dies zeigt, welchem Irrglauben Du zum Opfer gefallen bist. Der HERR JESUS ist von Ewigkeit zu Ewigkeit GOTT - ER hat keinen Anfang und kein Ende. Er ist weder "geboren", noch "gezeugt", noch "geschaffen". Der SOHN GOTTES spielte auch nicht vor Seinem VATER, wuchs auf, erlebte die Pupertät und wurde dann zum Mann. Deine Gottesvorstellung grenzt schon stark an Gotteslästerung, Michael.

Die nächste Aussage zeigt, wie weit Du von der Bibel entfernt bist:
Zitat
Diese Aussage des spielenden Messias, SEIN Glück, SEINE Lust an uns Menschenkindern, ist ein Schatz der Erkenntnis tiefster Art
Die Bibel kennt keinen "spielenden Messias", sondern der HERR JESUS kam als MESSIAS auf die Erde, um Sein Leben zu geben für viele.

Zitat
Also, ich kann nicht sehen, daß ich unzulässig vermische.
Du stellst zwei Bibelverse isoliert vom Kontext dar und vermischt diese. Ich habe Dir gezeigt, dass mit dieser Methode alles anhand der Bibel "bewiesen" werden kann.  Mit dieser Methode kann ich auch "belegen", dass der GEIST GOTTES die Weisheit in Sprüche 8 ist.

Zitat
Wir Gläubige haben es da mit der Summenbildung zu tun, die uns vorgestellt ist in dem WORT: ´Die Summe DEINES WORTES ist Wahrheit.
Und genau dies praktizierst Du nicht. "Summe" bedeutet nicht, dass ich einige Bibelverse in einen Topf werfe - "Summe bedeutet, dass ich das ganze Wort einschließlich des Kontextes berücksichtige.

Lieber Michael, bitte lies die Bibel im Kontext, denn sonst wirst Du Dich immer wieder in Irrlehren verstricken.

Shalom
Roland
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Offline Jose

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Re: Der dreieinige Gott
« Antwort #97 am: 16 Juli 2013, 20:08:49 »
Lieber Roland, liebe Geschwister im Herrn Jesus.
Was Sprüche 8 anbetriff, so habe ich mich aktuell zwar nicht damit beschäftigt, aber interessant fand ich die folgende Aussage in den Erklärungen zur Bibel (Elberfelderübersetzung):

Zitat

Spr 8,22-31
In ihrem Selbstzeugnis gibt sich die Weisheit als erstes Schöpfungswerk Gottes zu erkennen: Ehe die Welt geschaffen wurde, war sie schon Gottes Schoßkind. Als noch kein Bund zwischen Gott und den Menschen da war, spielte sie wie ein Kind zum Entzücken Gottes und zur Wonne der Menschen. Die Personifizierung der Weisheit spiegelt sich im Erscheinungsbild Jesu Christi wieder, dessen Selbstzeugnis als Weg, Wahrheit und Leben (Joh 14,6) schon hier seinen Anklang findet.

Aus: Erklärungen zur Bibel (Elberfelderübersetzung) © 2004 R. Brockhaus Verlag Wuppertal


Es mag wohl ein Hinweis auf Jesus sein, der als Mensch auf die Welt kam, allerdings daraus zurückzuschließen, dass Jesus als Gott in Gottes Schoß war, geht wohl zu weit. Und sind das nicht auch Bilder für uns, um uns zu zeigen, dass wir im Grunde wie Kinder sind, wenn wir Gott ergründen wollen?

Herzliche Grüße,
José

Offline Roland

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Re: Der dreieinige Gott
« Antwort #98 am: 16 Juli 2013, 20:27:09 »
Hallo José,

danke für Deinen Hinweis.

Theophilus von Antiochien war einer der Ersten, der diese Auslegung unter die Leute brachte. Er glaubte an die Dreieinigkeit und auch daran, dass Sprüche 8 christologisch zu interpretieren sei. Wenn er von der Trinität schrieb, sah das so aus:

Zitat
Gott, sein Wort und seiner Weisheit.
Quelle: (Ad Autolycum II,15)

Diverse Gruppierungen haben die christologische Interpretation v. Theophilus v. Antiochien übernommen (z. B. das exklusive Brüdertum und die Zeugen Jehovas - sorry, dass ich die Zeugen schon wieder erwähne - aber es ist eine historische Tatsache.... Aus diesem Grund fragte ich auch Michael, ob er Kontakt zu den Zeugen hat bzw. hatte).
Die Elberfelder steht dem Brüdertum sehr nahe und daher ist es nicht verwunderlich, dass sie diese Interpretation erwähnen.

Ich denke jedoch, dass wir nicht über das hinausgehen sollten, was geschrieben steht. Alles andere ist Spekulation und man sieht ja auch in diesem Thread, wo Spekulation hinführen kann: zu einem "spielenden Messias" usw.

Shalom
Roland
Besser ein Patient CHRISTI als ein Doktor der Theologie!

Michael Sack

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Re: Der dreieinige Gott
« Antwort #99 am: 17 Juli 2013, 00:27:34 »
Liebe Brüder, danke für alle ernstgemeinten Hinweise, für alle Warnungen, ja nicht verkehrt zu verstehen, verkehrt zu denken und dann so zu reden, letztendlich dann verkehrt zu handeln. Auch, in den Unverstand zu geraten. Irgendwelchen bösen Geistern Raum zu geben, wie fürchte ich mich davor. Ich fürchte mich auch um meine Geschwister. Ich habe manche Erfahrung damit, und viele Zeugnisse gehört.
Wir sehen und verstehen nach manchen Erfahrungen genau, daß diese Dinge furchtbare Realitäten sind, mit denen wir am liebsten nichts zu tun haben wollen.
Und wie wünsche ich mir auch, daß diese Dinge offenbar werden müssen in der Gemeinschaft der Heiligen. Ach übrigens Ruth, in Spanien damals habe ich dies erleben dürfen: "Pastores, do your work", sagte der Leiter der Gemeinde, die ich besuchte, beim sich offenbarenden Spektakel eines schreienden Geistes. Das habe ich bis jetzt auch nicht vergessen können, war aber verschütt.

Ich will GOTT danken für SEIN WORT und für alle Gnade in meinem Leben, für alle Wirkungen SEINES GEISTES und all SEIN Bewahren. Und, ich darf und muß glauben, daß GOTT es weiß und JESUS CHRISTUS weiß es auch, warum ich in meinem Leben so sehr angefochten bin. Was ich aber auch bei anderen sehe. Und so wenig Gelingen, wie ist das zum Schämen.

Wir können und müssen GOTTES WORT in dieser angefangenen Sache reden lassen, mit der wir uns jetzt hier weiter befassen müssen - die Sache hat sich ja nun dramatisch zugespitzt - allerdings wird sich die Sache auch hinziehen, weil ich nicht nur disputiere oder theologisch tiefer einsteigen will, denn ich gehe auch auf die Straße, ich besuche Geschwister, ich habe Arbeit, ich habe Familie, mit meiner Gesundheit ist es nicht gut, ich brauche Gebetszeit und Bibelstudium in verschiedene Richtungen - und, es bleibt so vieles liegen. Und eine örtliche Gemeinde suche ich auch.

Zuerst mal, wahrscheinlich ganz wichtig, zum spielenden Messias, was Roland ja vehement ablehnt. Aber Roland, wirklich, das sei ferne von mir, in irgendeiner Weise dem ganzen, einmaligen Erlösungswerk gegenüber und der überdramatischen Situation der vielen, vielen, vielen verlorenen und verdorbenen und verführten und verkehrten und leidenden und sterbenden Menschen in irgendeiner Weise eine unernste Haltung einzunehmen. A b e r , es steht geschrieben, so wurde ich eben erinnert: ER, der SOHN GOTTES, ´wurde Mensch wie wir`, wie heißt es genau in Philipper 2, 7 ?:

Luther 1912: ´... ward gleich wie ein andrer Mensch und an Gebärden als ein Mensch erfunden;`

Elberf. 1905, hier nehme ich einen längeren Textausschnitt: das WORT Gleichheit habe ich besonders hervorgehoben.

´... Denn diese Gesinnung sei in euch, die auch in Christo Jesu war, 6 welcher, da er in Gestalt Gottes war, es nicht für einen Raub achtete, Gott gleich zu sein,  7 sondern sich selbst zu nichts machte und Knechtsgestalt annahm, indem er in    G l e i c h h e i t    der Menschen geworden ist,  8 und, in seiner Gestalt wie ein Mensch erfunden, sich selbst erniedrigte, indem er gehorsam ward bis zum Tode, ja, zum Tode am Kreuze.  9 Darum hat Gott ihn auch hoch erhoben und ihm einen Namen gegeben, der über jeden Namen ist, ...

Auch in diesem Text sehen wir zum Thema passend, daß der ewige GOTT SEINEN NAMEN, der ja gewiss der NAME über allen Namen ist, SEINEM SOHN gegeben hat, wie Joh. 17 ja zwei mal direkt hintereinander sagt. Also hatte ER diesen NAMEN vorher nicht, denn dieser wurde IHM ja gegeben, wie z.B. auch geschrieben steht: IHM wurde gegeben, das Leben zu haben in sich selber!, weil er eben noch nicht war, bevor ER gemacht wurde, der doch GOTT gleich ist, außer, daß ER einen Anfang hat, darum gibt es ja ´den allein wahren GOTT`. ER war ja irgendwann noch nicht in die Schöpfung GOTTES eingeführt, wenn ich das so sagen darf, denn auch ER soll ja angebetet werden.  Hebr. 1. (Und das habe ich mir ja nicht ausgedacht, daß ER "eingeführt" wurde! Die Frage ist eher vielleicht wann, aber erstmal muß ich Menschen retten gehen. Denn ´die Zeit ist kurz!` Ich sage das extra etwas provokativ, aber nicht, um zu zanken! Denn es heißt: ´Zanket nicht auf dem Weg!`, sondern um den Auftrag zu wahren, worum es wirklich geht. Denn ich fürchte wohl nicht zu unrecht, daß sich hinter Diskussionen und Fragen auch hier Menschen verstecken, um nicht ihr Fleisch, ihren Leib also und ihre Habe nicht GOTT wohlgefällig zum Opfer geben. Röm. 12, 1 + 2, ich kenne das und sehe das)  Lieber Roland, kennst Du die Zeugnisse aus der Erweckung unter den Zulus von Bruder Koch, der nun wirklich viel Erfahrung hatte, wie in der Gemeinde falsche Brüder von GOTT gescheitert wurden, wie die Bibel sagt! Verstehst Du wirklich nicht, wie sehr ich den HERRN fürchte?! Diese Berichte gibt es genug!

Also, schauen wir uns auch noch Phil. 2, 7  in der Schlachterbibel 1951 an: ... sondern sich selbst entäußerte, die Gestalt eines Knechtes annahm und den Menschen ähnlich wurde,  8 und in seiner äußern   E r s c h e i n u n g   w i e   e i n   M e n s c h   e r f u n d e n  , sich selbst erniedrigte und gehorsam wurde bis zum Tod, ja bis zum Kreuzestod.

Also, wir brauchen uns nicht zu fürchten, an das Wunder zu denken und zu verstehen, als JESUS CHRISTUS geboren wurde, ins Fleisch kam, Baby, Kleinkind und Kind war, spielte ER. Das ist kein verkehrtes Denken, denn die Schrift lehrt uns dies. In den Philippinen heißt das Spielen der Hände von Babys 'monding, monding', und die größeren und kleineren Menschenkinder dort singen dazu. Aber, wir halten uns nicht damit auf. Ich habe es mir nicht ausgedacht, auch nicht für möglich gehalten, daß dies so geschrieben steht, daß ist nicht menschliches Denken, was uns oft in der Bibel geoffenbart wird. Aber, so ist es nun mal, damit wir stille werden. Die Pharisäer sind ja auch entgleist, was sie vernehmen mußten von den Lippen des Messias. Wir wollen aber nicht unsinnig werden, denn diese Gefahr ist da.

Ich sage es gerne immer wieder, es gilt doch zu glauben, wie geschrieben steht. Irren sich nun meine Brüder in der Dreieinigkeitslehre, so darf ich doch nicht wegschauen von dem, was geschrieben steht:
Und sie irren sich ja auch, wie sie leben als Christen. Roland! Millionen irren sich, wie sie wandeln, was für eine Herausforderung!

Seht noch in die Schöpfungsgeschichte, diese ist mit der stärkste Beweis für die Wahrheit, daß wir es mit zwei GÖTTERN zu tun haben. Die wohl eins sind, aber sie sind doch Zwei - denn GOTT schuf den Menschen in Seinem Bilde, und ER bzw. SIE schufen zwei Menschen. Die ein Fleisch werden! Und Eva wurde von Adam, von seinem Leib, später genommen, das ist ja so gewesen: Es ist nicht gut, daß der Mensch allein sei. Warum hällst Du das für unmöglich, daß GOTT allein war? Und da war auch ein Schöpfungskonzept. Vorhandene Pläne oder Gedanken, Ratschlüsse! Und nun, da sind für uns Geheimnisse, durch ein WORT angedeutete Geheimnisse von Menschen, die ohne Zweifel GOTT erfuhren und auch sahen. Weil ER eben nicht nur GEIST ist, aber doch dergleiche ist, wenn ER erscheint, wie dem Apostel Paulus geschah, und dem Stephanus, und auch dem Apostel Johannes.
Der Engel des HERRN. Und Zwei sind SIE. Darum sitzt ja auch der HERR zur Rechten GOTTES.

Und GOTT hat die Schöpfung ja auch nicht allein gemacht, sondern deutlich bezeugt, mit SEINEM SOHN. Und noch dazu SEINEM SOHN dann alles übergeben, welcher nun lebt bis in Ewigkeit und wir werden SEIN Angesicht sehen, wenn wir treu sind mit Freuden.

Und das sei auch ferne von mir, daß ich mich in die Mitte tue. Aber sagen darf ich dies doch, daß GOTT vor meinen Augen Wunder tut, nicht wahr, das darf ich doch, oder vielleicht muß ich dies auch sagen, damit Geschwister stille werden. Mein Kummer ist aber meine Einsamkeit, und ich weiß warum: Geschwister wollen sich nicht einander unterordnen, nur ich soll dies bei ihnen tun! Und habe hundert Probleme! Z.B., obwohl es mir ein Gräuel war, habe ich wochenlang Staubsauger verkauft, überall schön gereinigt und Filter und Tüten verkauft, aber das deckt noch nicht mal die Unkosten. Oder einen Bart habe ich mir wachsen lassen, weil es ein Bruder wollte, und er hat ja recht damit, denn so hat uns Brüder GOTT als Mann geschaffen. Aber ich lehne es ab, außer bei Kindern etwas, albern zu sein. Ich hoffe, es gelingt mir. Viele Brüder haben immer wieder bewiesen, daß sie gerne möchten, daß ich schweige. Und am liebsten tue ich dies auch, möchte aber gerne sehen die Herrlichkeit GOTTES weiterhin, an mir und anderen.

Ja, Roland, lass uns nicht, wie schon gesagt, dabei stehen bleiben. Jose hat doch auch einen hilfreichen Beitrag gegeben. Warum denn sollte GOTT nicht SEINEN SOHN geschaffen haben vor der Zeit, ER ist doch allmächtig, das Wunder aller Wunder. Sogar die Sonne hat ER angehalten - und, einmalig geschah dieses. Manche Dinge tut GOTT nur ein mal. Und auch das steht in Bezug auf SEINEN SOHN so geschrieben.
Nur, ausgedacht hat sich das kein Mensch, darauf kommt ein Mensch ja auch nicht, auch der Klügste nicht, und GOTT konnte dies auch noch verbergen, bis die Zeit erfüllt war; so offenbart sich uns GOTT und SEIN Geheimnis durch SEIN WORT. SEINE Gedanken sind nun mal höher, viel höher als unsere Gedanken, und die Heiligung mit Leiden ist der Gläubigen Pflicht und Schuldigkeit. Darum sind es auch nicht unsere Wege. Darum wohnen SIE in uns. Deswegen schafft ER ja auch Wollen und Vollbringen. Wie brauchen wir dies WORT.

Also, jetzt ist erstmal genug geschrieben.

Mit freundlichen Grüßen, Michael Sack
« Letzte Änderung: 17 Juli 2013, 01:04:02 von Michael Sack »

Ruth

  • Gast
Re: Der dreieinige Gott
« Antwort #100 am: 17 Juli 2013, 05:10:27 »
Hallo Michael,

Du schreibst: "Und auch diese Aussage ist wundersam: ´daß ER vor IHM spielte`."

Diese Aussage konnte ich in Sprüche 8 nicht finden. Wurde das "ER" nachträglich von Dir eingefügt?

Ich bin mit dem Wort Gottes groß geworden, habe aber noch in keiner einzigen Predigt eine solche Interpretaton gehört. Als ich sie dann in Deinem Text zum ersten Mal las, sträubte sich regelrecht alles in mir. In Deiner Antwort 99 sprichst Du viel von Furcht, auch der vor Geistern, und der um Deine Geschwister. Wir haben nur Gott zu fürchten! Und nichts in Sein Wort hineinzulesen, was dort nicht steht. Du redest in Deinen Beiträgen viel um den heißen Brei, konntest aber bislang Deine  - für mich ungeheuerlichen - Behauptungen nicht anhand Gottes Wort belegen.

Ferner schreibst Du: "Mein Kummer ist aber meine Einsamkeit, und ich weiß warum: Geschwister wollen sich nicht einander unterordnen, nur ich soll dies bei ihnen tun! Und habe hundert Probleme!"

Ein Kind Gottes ist niemals einsam! Ein Kind Gottes ordnet sich dem Höchsten und Seinem Wort unter. Warum drehst Du Dich nur soviel um Dich selbst?

Auch Deine Aussage über "zwei Götter" empfinde ich als Gotteslästerung! Du tastest die Heiligkeit des Herrn an, aber ER wird weiter über Sein Wort wachen!

Michael Sack

  • Gast
Re: Der dreieinige Gott
« Antwort #101 am: 17 Juli 2013, 09:41:39 »
Liebe Schwester Ruth, liebe Geschwister,

im Buch der Sprüche, im achten Kapitel, steht von der Weisheit GOTTES, so wie es ja auch ein Kapitel dazu im Buch Hiob gibt. Ich kann Sprüche 8 gar nicht anders verstehen, nach allem, was GOTT mich lehrte, als daß auch dort GOTT durch SEIN WORT, durch dieses Kapitel sich auf SEINEN SOHN bezieht - wie ja so vieles, vieles in der SCHRIFT auf den Messias hindeutet: Und fing an von Mose und allen Propheten und legte ihnen alle Schriften aus, die von ihm gesagt waren. Lukas 24.27

Also, im Vers 30 des achten Kapitels steht:

´Da war ich der Werkmeister bei ihm und hatte meine Lust täglich und spielte vor ihm allezeit 31 und spielte auf seinem Erdboden, und meine Lust ist bei den Menschenkindern.`

Es ist völlig eindeutig, daß sich im Satz eine Aufzählung befindet, die sich auf ´den Werkmeister` bezieht. Und dieses WORT bezieht sich auf den CHRISTUS.

Eine andere Übersetzung sagt:

... da stand ich ihm als Werkmeister zur Seite und zu seinem Entzücken Tag für Tag und spielte vor seinem Angesicht allezeit; 31 ich spielte auf seinem Erdkreis und hatte mein Ergötzen an den Menschenkindern. (5. Mose 33.3) 32 Und nun, ihr Söhne, gehorchet mir! Wohl denen, die meine Wege bewahren!

Auch hier ist die Rückbezüglichkeit eindeutig, es bezieht sich auf den Werkmeister,

eine dritte Übersetzung, aus der Neuen Evangelistischen, die ich aber nicht weiter kenne:

... da war ich als geliebtes Kind bei ihm. / Ich war seine Freude Tag für Tag / und spielte vor ihm allezeit. 31 Ich spielte auf dem Rund seiner Erde, / und es war meine Freude, bei den Menschen zu sein.

Hier steht sogar, was Du meintest, eine Hinzufügung zum WORTE zu sein: ´ich`, was ich natürlich am liebsten Groß schreibe, weil für mich CHRISTUS damit gemeint ist.

Nun, wie gehst Du denn damit um, liebe Ruth, oder besser gefragt, um nichts verkehrtes zu provozieren, laßt uns lernen zu SEINEN Füssen, also Füßen, (neue Rechtschreibung ist wirklich furchtbar, eine Plage, die armen Kinder) so las ich gerade in 5. Mose 33, 3; wir wissen doch ganz vieles noch nicht aus GOTTES WORT: Wir lernen! Also: GOTT kennt und hat auch ´Entzücken`, so steht es halt geschrieben, das soll uns nicht komisch vorkommen und komisch machen, daß wir dies für GOTT nicht wahrhaben wollen. Oder eben auch, daß ER auch spielt. ´Irgendwo auch mit den großen Fischen`. Also, ich finde das groß und wunderbar, daß GOTT uns SEIN HERZ auftut und das Spielen als göttlich erhebt. Und natürlich unterstellen wir IHM nicht Arges, nur unsere argen Herzen beschuldigen GOTT schnell, deswegen sollen wir uns ja auch hassen. Also, ich wünsche, daß dies jeder versteht.

Nehmen wir doch noch die Situation, als die Jünger die Mütter anfuhren, als diese ihre Kinder zu IHM brachten. Erstmal tadelte ER SEINE Jünger und dann nahm ER die Kinderchen auf den Arm und herzte sie. Das heißt auch, ER spielte mit ihnen, ER blickte sie nicht nur lieb an, ER spielte mit ihnen, vielleicht ein wenig kitzeln und schmusen, zwicken und streicheln, und ER machte den Müttern klare Hoffnung für ihre Kinder auf´s Himmelreich. Wir wollen doch nicht komisch und erstarrt sein. GOTTES Liebe ist auch körperlich, da gibt es doch viele Zeugnisse, sie ist überhaupt nicht verklemmt, Er ist uns nahe geworden, nahe gekommen und für uns Menschen nahbar geworden.
Die Unnahbarkeit stelle ich eher bei manchen oder eher vielen Geschwistern fest, aber mit Seinem WORT will ER uns helfen aus allem, was verkehrt ist und uns noch unbekannt. Und noch was, liebe Geschwister, wir leben nicht nach dem Buchstaben, sondern nach dem Geist, auch, wenn wir einen Leib haben. Auch zukünftig einen Leib haben werden.

Und wenn ich darauf schaue, wie es unter den so vielen Geschwistern zugeht, auf so vielen wesentlichen Gebieten, dann muß ich wirklich an ihrer Redlichkeit und ihrem Urteilsvermögen zweifeln. Deswegen rede ich doch. Denn wer keinen Konsenz, kein Konzept hat als geretteter, erleuchteter Gläubiger, für: Beruf und Schule und Evangelisation, für den Umgang mit der Krake Ökumene, wegen der Schamlosigkeit, den Oberflächlichkeiten, dem Stau in der Gemeinde, wie ich das Steckenbleiben der Geschwister nenne, ja, das ist wie ich es sagte, eine absolut erschütternde Herausforderung. Das müssen wir so sehen, sonst bleiben wir auch stecken. Die Wahrheit muß auch ausgesprochen werden. Es erfordert, richtig zu lehren und zu leben, nach den Weisungen der Bibel. Darum müssen wir lernen, zu glauben, wie geschrieben steht! Das Meiden des Bösen, das ist Einsicht. Weisheit erwerben, daß heißt, neues zu lernen. Erkanntes zu vertiefen und mehr zu beachten. Wollt ihr wirklich mit mir zanken, weil GOTT mit Fischen auch spielt und Kinder herzt? Aber ich will Euch glauben, daß Euch GOTT heilig ist und GOTTES WORT ist Euch dies auch.
 
Dort steht aber auch, daß GOTT sich entzückt an den Menschenkindern, und ER hält Seinen Zorn so, so lange zurück wegen SEINER Liebe. Aber wenn wir SEINEN Zorn nicht begreifen, dann fehlt uns wesentliches.

Also, laßt uns auch vorsichtig miteinander umgehen.

Herzlichst, Michael Sack

 
« Letzte Änderung: 17 Juli 2013, 11:06:27 von Michael Sack »

Michael Sack

  • Gast
Re: Der dreieinige Gott
« Antwort #102 am: 17 Juli 2013, 10:53:22 »
Liebe Schwester Ruth,

Du schreibst auch noch: Ich bin mit dem Wort Gottes groß geworden, habe aber noch in keiner einzigen Predigt eine solche Interpretaton gehört.

Durch die Gnade bin ich auch nun ca. 35 Jahre unter den Gläubigen. Und das ist mir auch aufgefallen, daß über sehr viele Dinge nicht gepredigt und gelehrt wird. Über geistliche und praktische Dinge, die aber sehr wesentlich sind. Vor allem meine ich, daß durch das Nichtbeachten der WORTE: ´Habe nicht Teil an fremder Sünde` und: ´Sündige hinfort nicht mehr` eine ganz enorme Blindheit und Verkehrtheit die Geschwister bestimmt, so daß kaum Menschen neu zur Gemeinde hinzugetan werden, weil die Gemeinden, die Gläubigen, eher einem Sumpf zu vergleichen sind, als dem richtigen Weg. Absonderung ist deshalb der richtige Weg, um die Lehre CHRISTI und der Apostel zu lernen und sich auf die Heiligung und den Liebesdienst zu konzentrieren. Die Gläubigen, die in den letzten Jahtzehnten zum Glauben gekommen sind, sind aber auch wirklich zu bedauern, man muß Mitleid mit ihnen haben, weil sie wie Lehrlinge in einer Werkstatt ohne Meister und Altgesellen sind. Und überall sind Baustellen, wo kaum durchgeblickt wird. Ich weiß es ja schon lange, daß es nur wenige sind, die wirklich vor GOTT stehen, aber dies richtig zu begreifen, dauert wohl Jahre und Jahrzehnte.


Du schreibst auch:

Ein Kind Gottes ist niemals einsam! Ein Kind Gottes ordnet sich dem Höchsten und Seinem Wort unter. Warum drehst Du Dich nur soviel um Dich selbst?

Sicher, JESUS ist bei den SEINEN, denn: ´Der HERR ist nahe`, aber ansonsten ist weit und breit kaum jemand zu bemerken, der wirklich den schmalen Weg geht. Sieh Dir nur genau an, wie die Gläubigen ihre Kinder durch´s Feuer gehen lassen; ich meine damit die Schulpflicht in Deutschland, die noch aus der Hitlerzeit kommt. Dort werden aber gewiss die Kinder und gläubigen Kinder verdorben, wie geschrieben steht: ´Irret euch nicht, schlechter Umgang verdirbt gute Sitten`, oder, noch schlimmer: ´Durch den Mund des Gottesverächters wird sein Nächster verderbt`.  Ich kenne kaum jemanden, der sich GOTTES WORT unterordnet. Dort hätten wir nämlich echte Erweckung, weil der HERR sich nicht verleugnen kann.
Dort würde ER ja die Gebete erhören und wirklich über Bitten und Verstehen geben. Aber, wir sind wohl alle sehr weit entfernt von IHM - das aber will ich lieber bekennen, denn ich möchte, das es anders wird mit mir und anderen.
Ich mußte damals, nach meiner Taufe, neun Jahre lang meine Diebereien alleine in Ordnung bringen und habe mich doch damals vor vielleicht tausend Gläubigen bekehrt! Und wenn es nur Einhundert gewesen wären. Aber es gab keinen, der Glauben für mich hatte, aber ich habe GOTTES Furcht bekommen. Und war in Bonn, wie meine Mutter mir nach etlichen Jahren sagte: Bekannt wie ein bunter Hund. Erkläre mir das mal, ich weiß, es ist etwas polemisch gesagt, aber eigentlich müßtest Du zu dem selben Ergebnis kommen wie ich!, was sind das also für Leute? Aber als geistliches Baby ist man sehr hilflos und unverständig, ich war´s auf jeden Fall.
Als ich dann in Bonn nach vielen Berufsjahren meinen Beruf, Taxifahrer zu sein, per Gericht verboten bekam, ein riesiger Aktenberg soll in der Stadtverwaltung gelegen haben, weil ich Bordelle und Nachtclubs und Zwielichtiges nicht mehr anfuhr, und die Leute angeblich während meiner Fahrt Blümchen pflücken konnten, weil es ihnen nicht schnell genug ging, da hat das niemanden interessiert; bitte mache Dir selber darüber Klarheit, warum das so ist. Und warum bin ich deshalb nicht ärgerlich?! Ja, GOTT sei Dank!  Es hat mir die Augen mehr und mehr geöffnet, wie arg es unter den Gläubigen ist. Eine alte, liebe Schwester kam nach Nürnberg in unsere Gemeinde, dann landete sie in der Psychatrie, (ich schicke Dir gerne Ihre Adresse, wenn Du willst), niemand hat sich um sie dort gekümmert, wochenlang, niemand half ihr und die angeblich feine Gemeinde hat doch genug Geld, um mindestens zwei Diakone zu bezahlen. Aber das interessierte sie alles nicht, wie es um die Menschen wirklich steht. Ich war jetzt, also ungefähr ein Jahr ist es nun schon her, gehorsam und habe mich abgesondert, nach zehn Jahren Geduld. Und wie einsam meine Frau aus den Philippinen hier ist, das wird einmal eine schreckliche Rechnung, die aufgemacht wird. Aber, der HERR hat immer geholfen. Oft sehr. Das waren ein paar Beispiele, daß es nicht stimmt, was Du schreibst. Gläubige sind sehr wohl oft sehr einsam. Meine Frau kümmert sich gerade um eine solche Schwester. Und es ist auch immer so, daß die Lagen sehr unterschiedlich sind, aber wo wirklich Gebetserhörungen wären, die Leute würden in Scharen strömen. Aber, ich will`s mir zu Herzen nehmen: Das Werk meiner Hände lasset MIR anbefohlen sein. ER wacht ja doch über seinem WORT, es zu tun. Deshalb: Gießen und sähen! Treu bleiben, es ist ein ernster Kampf.

Also, ich habe dann später diese Schwester, die der HERR dann heilte, in ihrer Gemeinde besucht, wohin sie wieder zurückging. Es ging ihr dann wieder gut.

Ich verstehe Dich auch nicht, daß Du sagst, ich drehe mich um mich selber. Ich habe von morgens bis abends und auch spät noch zu tun, aber ich ruhe auch viel, weil ich auch herzkrank bin.

Und ich finde es gut, daß Du Dich um Deine Mutti kümmerst und spürst und erfährst, daß der HERR den Weg dorthin geebnet hat. Denn Eph. 2, Vers 10 ist ganz, ganz wichtig.

Und wegen den Zwei GÖTTERN, wie ich das Geheimnis GOTTES verstehe und schreibe, oder den beiden GOTTHEITEN, bedenke doch: Einen GOTT durfte Mose sehen, den anderen nicht, ein GOTT ging mit Israel mit, der andere ging nicht mit. Einen GOTT hat niemals ein Mensch jemals gesehen, der andere der Beiden ist uns Menschen erschienen: Adam, Abraham, Mose, Salomo, und wie sie alle hießen, sowohl vor SEINER Menschwerdung, und dann den Menschen in Israel, als ER ins Fleisch kam, und dann auch nach SEINER Himmelfahrt.
 
Und wie ernst es doch ist: Wer die Lehre des HERRN nicht bewahrt oder bringt, der hat GOTT nicht, wer sie aber bewahrt, in der Lehre CHRITI bleibt, der hat BEIDE, den VATER und den SOHN. 2. Joh. 9; steht es nicht so in allen Übersetzungen, außer in denen nicht, wo ich mich gerne weigere, diese Bibel zu nennen. Und die Lehre CHRISTI ist, daß der VATER ein anderer ist als der SOHN - dies alles ist aber sehr verdunkelt, weil ein falsches GOTTESverständnis die Herzen prägt. Ja, laßt uns sehr um Gnade flehen. Ich grüße Dich und Euch gerne mit 5. Mose, 33, 3, und Römer 16, 26: ´... nun aber offenbart, auch kundgemacht durch der Propheten Schriften nach Befehl des ewigen Gottes, den Gehorsam des Glaubens aufzurichten unter allen Heiden.`  Also, auf den Gehorsam kommt es in erster Linie an, wie auch Jose immer schreibt. Wie offenbaren sich da die Schamlosen, wo sie stehen, aber, auch diese ruft der HERR, unser gnädiger GOTT, der SEINEN VATER SEINEN GOTT nennt - oder GOTT SEINEN VATER.

Also: Auch das, im Licht der SCHRIFT gesehen, gibt ernsten Gedankenanstoß: Wie ist es nun - und doch, es muß der Gehorsam aufgerichtet werden! Es kommt rechtes Verständnis erst nach Gehorsamsschritten. Ein jeder darf alles dem HERRN hinlegen, solange noch Gnade vorhanden ist. ER ruft ja noch: Kommt her, die ihr mühselig und beladen seid, ICH will euch erquicken. Aber: Nehmt auf euch MEIN Joch und lernet von MIR - sanftmütig und von Herzen demütig sollen wir sein! Da müssen wir echt Sieg über die Angst bekommen. Das wäre und ist ein großer Sieg.

Mit freundlichen Grüßen, Michael Sack

« Letzte Änderung: 17 Juli 2013, 13:37:43 von Michael Sack »

Offline Jose

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Re: Der dreieinige Gott
« Antwort #103 am: 17 Juli 2013, 17:12:23 »
Lieber Bruder Michael, liebe Geschwister im Herrn Jesus.

Ich denke nicht, dass wir ergründen müssen oder etwas herauslesen müssen, was m.E. nicht zu unserem Seelenheil dient, sondern eher Gefahren birgt. Oder habe ich etwas falsch verstanden? Unterscheiden müssen wir unbedingt, so meine ich, dass wir es mit dem Vater und mit dem Sohn zu tun haben, und zwar auch jetzt. Denn Jesus ist doch unser Fürsprecher bei dem Vater.
 
Ich darf daran erinnern, dass es doch auch eine Apokryphe gibt, in der von der Kindheit Jesu auf Erden berichtet sein soll. Es sind schon etliche Jahre her, da besuchte ich eine Schwester und sie erzählte mir, von wunderbaren Geschichten aus der Kindheit Jesu, die sie gelesen hätte. Schlimm finde ich es.

Die Bibel hilft uns, zu prüfen und zu erkennen, was uns zum Heil dienlich ist. So heißt es eben auch im 2. Timotheusbrief:
2.Tim 3,16-17
16 Alle Schrift ist von Gott eingegeben und nützlich zur Belehrung, zur Überführung, zur Zurechtweisung, zur Erziehung in der Gerechtigkeit, 17 damit der Mensch Gottes ganz zubereitet sei, zu jedem guten Werk völlig ausgerüstet.

Und was die zwei Götter anbetrifft, so haben die ZJ aus Jesus einen Engel gemacht, weil sie wohl einfach gerechnet haben: Der Vater ist Gott, und Jesus ist Gott, also 1+1=2. Und weil das eben nicht sein darf, da es nur einen wahren Gott gibt, fanden sie für Jesus eine andere Lösung. Aber wir müssen nicht alles verstehen und erklären können.

Wir haben Christus, der auch im Alten Bund dabei war:
1.Kor 10,1-4
1 Ich will aber nicht, meine Brüder, daß ihr außer acht laßt, daß unsere Väter alle unter der Wolke gewesen und alle durch das Meer hindurchgegangen sind. 2 Sie wurden auch alle auf Mose getauft in der Wolke und im Meer, 3 und sie haben alle dieselbe geistliche Speise gegessen und alle denselben geistlichen Trank getrunken; 4 denn sie tranken aus einem geistlichen Felsen, der ihnen folgte. Der Fels aber war Christus."

Wir haben Jesus, der schon vor Grundlegung der Welt beim Vater war:
Joh 17,5
5 Und nun verherrliche du mich, Vater, bei dir selbst mit der Herrlichkeit, die ich bei dir hatte, ehe die Welt war. 

Und Jesus konnte beten:
Joh 17,24
24 Vater, ich will, daß, wo ich bin, auch die bei mir seien, die du mir gegeben hast, damit sie meine Herrlichkeit sehen, die du mir gegeben hast; denn du hast mich geliebt vor Grundlegung der Welt.
Das sind gewaltige Wahrheiten, und da müssen wir doch nicht spekulieren, wie es damals wohl war.

Und wir haben den, der der Weingärtner ist, nämlich der Vater, und Jesus, welcher der wahre Weinstock ist:
Joh 15,1-2
1 Ich bin der wahre Weinstock, und mein Vater ist der Weingärtner. 2 Jede Rebe an mir, die keine Frucht bringt, nimmt er weg; jede aber, die Frucht bringt, reinigt er, damit sie mehr Frucht bringt.

Wir sehen hier auch den Vater und den Sohn und ich erkenne hier, meine Abhängigkeit von Jesus. Der Weingärtner freut sich ja, wenn ER keine Reben wegnehmen muss, weil sie alle in der rechten Weise am Weinstock hängen.

Manche denken übrigens, dass niemand uns aus der Hand des Vaters rauben kann, weil es heißt:
Joh. 10,29
29 Mein Vater, der sie mir gegeben hat, ist größer als alle, und niemand kann sie aus der Hand meines Vaters reißen.
Das stimmt natürlich, aber Gott kann wieder aus dem Weinstock wegnehmen, die welche zu Reben werden, die nicht mehr am Weinstock hängen wollen.

Das sind für mich persönlich ernste Gedanken und ich denke, darüber sollten sich die Gläubigen bewusst sein. Es gibt so viele Gefahren und auch wenn wir fest stehen sollten, so wollen wir doch darauf achten, einander nicht zur Stolperfalle zu werden.

Der Herr helfe uns allen.

Herzliche Grüße,
José
« Letzte Änderung: 17 Juli 2013, 17:18:19 von Jose »

Michael Sack

  • Gast
Re: Der dreieinige Gott
« Antwort #104 am: 17 Juli 2013, 18:42:13 »
Liebe Geschwister, lieber Jose,

danke für alle Gebete und alle Ermahnungen. Ja, ich will mich ermahnen lassen, auf alles zu achten, was zum Heil dienlich ist. Auf meiner Fahrt eben dachte ich daran, wofür ist das denn gut, daß GOTT uns auch wissen läßt, daß Spiel auch eine Seiner Tätigkeiten ist. Ich erwähnte die Schriftstelle mit den großen Fischen in der SCHRIFT. Jetzt stelle ich aber fest, daß es so in meiner Bibel heißt (Luther 1984), aber einige andere Bibeln diesen Vers doch anders übersetzen. Also, Aufgeregtheit oder Empörung will ich nicht verursachen.

Jedenfalls dachte ich, SEIN Vermögen ist so groß, daß soll uns mehr stille und gläubig und vertrauensvoll machen. Darum geht es, zu erkennen, ja, schon ein Tag ist bei IHM wie tausend Jahre, was kann ER also heute noch alles tun, wenn wir Z.B. beten. Beten für die viele Not der so vielen Menschen, beten wegen unserer eigenen Not. ER kann helfen. Was hindert also GOTT, mehr den Elenden und Verlorenen zu helfen. Mehr auf Sein Volk zu hören.

Wir wissen ja aus der SCHRIFT, wie Michal David verachtete, als er vor dem HERRN tanzte und spielte, sie verstand das nicht. Ich möchte nicht Anstoß geben durch meine Gedanken, daß jemand sagt, du lästerst GOTT. Weil ich mich vielleicht falsch ausdrücke oder so rede und lebe, daß nicht verstanden wird, worum es wirklich geht. Ich will mich freuen, daß GOTT vor meinen Augen Wunder getan hat, und ich weiß, aus welcher Finsternis ich komme, ich will nicht denken, ich könnte von mir aus richtig reden, daß die so vielen ungehorsamen Geschwister endlich die Verkehrtheiten ablegen. Aber, ich hoffe darauf. Das WORT spielen kommt jedenfalls öfter in der SCHRIFT vor, und ich möchte dies noch besser verstehen. Damit ich besser darüber, wenn es wirklich nötig ist, reden kann. Es tut mir leid, daß es zu solchen Irritationen gekommen ist.

Mit freundlichen Grüßen, Michael Sack

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