Autor Thema: Der dreieinige Gott  (Gelesen 18503 mal)

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Offline Roland

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Re: Der dreieinige Gott
« Antwort #105 am: 17 Juli 2013, 22:54:04 »
Liebe Ruth,

herzlichen Dank für Dein klares und bibeltreues Statement.
Der HERR segne Dich!

Shalom
Roland
Besser ein Patient CHRISTI als ein Doktor der Theologie!

Offline Roland

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Re: Der dreieinige Gott
« Antwort #106 am: 17 Juli 2013, 23:45:10 »
Hallo Michael!

"Baumeister"

Der hebr. Begriff ist AMON. Die Bedeutung dieses Begriffes bleibt unsicher. Weitere Übersetzungsmöglichkeiten: "Schoßkind", "Liebling", "Handwerker", "Menge".
Du konstruierst Deine Lehre auf einen Begriff, dessen Bedeutung unter den Experten unsicher ist. Einige Bibeln übersetzen Sprüche 8, 30 z. B. mit "Schoßkind". Die genaue Bedeutung des Begriffes AMON kann heute niemand mehr wiedergeben.

Bleiben wir jedoch bei "Baumeister". Im Altertum bis zum Mittelalter bedeutete "Baumeister" Architekt. (Quelle: Duden). Ein historisches Beispiel:

Zitat
Dagegen haben die Etrusker den hellenischen Prachtbau wiederholt, aber auch verdorben, indem sie die für den Steinbau festgestellten Gesetze nicht durchaus geschickt auf den Holzbau übertrugen und durch das tief hinabgehende Dach und die weiten Säulenzwischenräume ihrem Gotteshaus, mit einem alten Baumeister zu reden, "ein breites, niedriges, sperriges und schwerfälliges Ansehen" gegeben haben.
Quelle: Römische Geschichte, erstes Buch - Theodor Mommsen

Wenn Du den Begriff also auf den HERRN JESUS überträgst, hat ER nicht die Welt erschaffen, sondern lediglich geplant. Die Bibel sagt jedoch etwas anderes: Der HERR JESUS ist nicht der Architekt (Baumeister) der Welt, sondern der SCHÖPFER. Ein eklatanter Widerspruch zu Deiner Auslegung.


"Spielender Messias"

Du behauptest, dass der Messias gekommen ist, um zu spielen. Die Bibel sagt etwas anderes:

Doch der Sohn GOTTES ist gerade deswegen zu uns gekommen, um die Werke des Teufels zu zerstören (1. Johannes 3,8)

Der Sohn GOTTES ist also nicht in die Welt gekommen, um mit uns zu spielen, sondern um die Werke des Teufels zu zerstören. ER hat Sein Leben gegeben für viele und für Dich ist das alles nur ein "Spiel"?

Ruth wies bereits darauf hin, dass Du Sprüche 8 falsch wiedergibst und ein "er" einfügst. Damit Deine Theorie stimmig erscheint, schreckst Du auch nicht davor zurück, das Wort GOTTES in Deinem Sinne zu ändern.


Zwei-Götter-Modell

Du hast mehrfach geschrieben, dass Du nicht an einen GOTT, sondern an 2 Götter glaubst. Diese Aussage steht in eklatantem Widerspruch zur Botschaft der Bibel:

Höre, Israel! Der HERR, unser GOTT, ist ein einziger HERR. (5. Mose 6,4; Markus 12,29)

Damit glaubst Du an eine Polytheismus und ein Polytheismus ist unvereinbar mit der Bibel. Offensichtlich bist Du ein Arier, wie es auch z. B. die Zeugen Jehovas sind.


"Der geborene Gott"

Ferner bist Du der Meinung, dass GOTT der SOHN irgendwann von GOTT dem VATER geboren wurde. Die Bibel kennt nicht solch einen himmlischen Geburtsvorgang. Auch hier reißt Du Bibelstellen aus dem Zusammenhang und überträgst diese einfach auf den SOHN GOTTES.


Gravierende Fehler in der Schriftauslegung

Du stellst Bibelstellen isoliert vom Zusammenhang dar und überträgst diese auf andere Personen/Zusammenhänge. Du bist nicht bereit, Deine Irrlehren anhand der Bibel zu überprüfen, sondern Du wiederholst Deine Irrlehren gebetsmühlenartig. Du erkennst auch nicht, wenn das Wort GOTTES zu einer Metapher greift und kommst dadurch zu falschen Schlussfolgerungen.


Widersprüche

Du schreibst recht "fromm" und gibst Dich sehr sanftmütig. Wenn ich allerdings sehe, wie Du mit dem Wort GOTTES und der berechtigten Kritik umgehst, kommen mir starke Zweifel, ob Du dies wirklich so im Herzen hast. Du schreibst viel von Gehorsam, bist aber nicht bereit, Deine irrigen Positionen vom Wort GOTTES korrigieren zu lassen.


"Christliche" Kibbutzim

Du bist der Meinung, dass Du "christliche" Kibbutzim gründen solltest und hast hier auch im Forum Spendenaufrufe gestartet. Ich kann nur an alle Geschwister appellieren, hier nicht voreilig zu handeln und Dich zu unterstützen. Liebe Geschwister, bitte prüft dieses Vorhaben genau im Gebet vor dem HERRN und unterstützt nicht leichtsinnig diese Kibbutzim.


Fazit

Lieber Michael, je mehr ich mich mit Deinen Irrlehren auseinandersetze, desto weniger bin ich davon überzeugt, dass Du ein Bruder in CHRISTO bist. Im Augenblick betrachte ich Dich mehr als einen Arianer als einen Christen. Die Bibel sagt, dass der GEIST GOTTES die Kinder GOTTES leitet. Natürlich gibt es dennoch unterschiedliche Lehrmeinungen, da unsere Erkenntnis Stückwerk ist. Diese unterschiedlichen Erkenntnisse sollen ja auch hier im Forum diskutiert werden.

In Deinem Falle jedoch, trifft der Bibelvers, dass unsre Erkenntnis Stückwerk ist, nicht zu. Denn Du verkündest ganz klar Götzendienst (Dein 2-Götter-Modell; "spielender Messias" usw.) und es ist unmöglich, dass der GEIST GOTTES die Christen zu Götzendienst verführt.

Ich wünsche Dir, dass den von Dir so häufig angesprochenen "Gehorsam" nicht nur Theorie bleibt, sondern dass Du den Glaubensgehorsam auch in die Praxis umsetzt.

Viele Grüße
Roland
Besser ein Patient CHRISTI als ein Doktor der Theologie!

masche

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Re: Der dreieinige Gott
« Antwort #107 am: 18 Juli 2013, 14:09:45 »
 8)
Die Bussfarbe...
also es sollte violett sein, ist aber nicht.
Macht nichts.

Ich war jetzt einige Tage nicht auf der Seite.

Gott hat einen Himmel, nein einige Universen gemacht,
jede Glaubensrichtung baut sich eine eigene Theorie... einen eigenen Himmel,
nur
Jesus verzichtet darauf, auf den eigenen Himmel. Er nimmt alles so, wie es
eben ist.

Eigentlich bin ich fasziniert davon, dass in den Schriften steht,
er Jeshua durchschritt die Himmel...

obwohl die Katholiken das auf Paulus zurueckfuehren
andere auf Petrus...
oder war es doch Johannes...
oder ein unbekannter Nach-Schreiber...
ist es doch so wegen der unbegreiflichen Entfernungen,
dass ein Durchlaufen
der himmlischen Weiten
nach dem eigenen Tode
oder nach der Auferstehung
sehr interessant ist.

Demzufolge ist die menschliche Schwachheit
auch groesser als bisher angenommen.

Das Zusammenarbeiten Gottes wird fast immer mit Trinitaet beschrieben,
aber selten so genannt.
Fast immer steht eine einzige Bezeichnung.
Deshalb der theologische Grundstreit,
welcher leider schon oft militaerische Kriege
hervorgerufen hat.
Das sollte niemals so sein.

Herzlichen Gruss
masche

Gott ist groesser, staerker als Politik,Wirtschaft,Kultur, saemtlicher Menschen.

[/b][/i]

Ruth

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Re: Der dreieinige Gott
« Antwort #108 am: 09 August 2013, 08:42:39 »
Richtig, wenn wir jedoch an einen Subordinatianismus (heidnische Göttertriade) glauben, können wir das Heil verlieren, da kein Götzendiener in den Himmel kommen wird.

So ist es! Wer Gottes Wort ganz einfach zu sich sprechen läßt, der kann bereits im A. T. deutlich erkennen, daß von einer "Unterordnung" nirgends die Rede ist.

Gestern las ich 1. Mose 18, 1-3:
   
"Und der HERR erschien ihm bei den Terebinthen von Mamre, als er bei der Hitze des Tages am Eingang des Zeltes saß. Und er erhob seine Augen und sah: Und siehe, drei Männer standen vor ihm; sobald er sie sah, lief er ihnen vom Eingang des Zeltes entgegen und verneigte sich zur Erde und sagte: Herr, wenn ich denn Gunst gefunden habe in deinen Augen, so geh doch nicht an deinem Knecht vorüber!"

Wer diese Stelle sprachlich betrachtet, kann erfassen, WER diese drei Männer sind, die Abraham mit -> Herr anredet. 

Hier werden unter Punkt 3. weitere Stellen im A. T. genannt, die bestätigen, was Bruder Roland weiter oben - ganz klar mit der Schrift übereinstimmend - zum Ausdruck brachte.

Die Dreieinigkeit Gottes


Herzliche Grüße.

Offline inchristus

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Re: Der dreieinige Gott
« Antwort #109 am: 09 August 2013, 10:58:02 »
Liebe Geschwister, liebe Ruth,
für mein bisheriges Verständnis waren die drei Männer der Herr Jesus in Begleitung zweier Engel:

1Mo18,22 "Und die Männer wandten ihr Angesicht von dort und gingen nach Sodom; aber Abraham blieb noch stehen vor dem HERRN." Die beiden Engel gingen nach Sodom und Abraham sprach mit dem HERRN.

1Mo19,2 "Und die zwei Engel kamen am Abend nach Sodom."

Liebe Grüße
Astrid
Denn wer mich findet, der findet das Leben und erlangt Wohlgefallen von dem HERRN; wer mich aber verfehlt, tut seiner Seele Gewalt an; alle, die mich hassen, lieben den Tod! Spr 8,35.36

Ruth

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Re: Der dreieinige Gott
« Antwort #110 am: 09 August 2013, 17:41:11 »
Liebe Astrid,

ich möchte hier einen weiteren Vers nennen, der zum Nachdenken über das Thema dieses Threads gereichen kann:


"Und das Wort des HERRN geschah zu Jona, dem Sohn des Amittai." - Jona 1, 1

1. Jona -> bedeutet "Taube"

2. Amittai -> bedeutet "der Wahrhaftige"


1. In welcher Gestalt kam der Heilige Geist auf den Herrn?

2. Von wem gab der Herr Zeugnis?


Herzliche Grüße.

Offline Peter

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Re: Der dreieinige Gott
« Antwort #111 am: 09 August 2013, 17:46:41 »
Liebe Schwester Astrid, so sehe ich das auch, den Herrn Jesus in Begleitung zweier Engel.
Denn das hier Geschilderte ist wahre Begebenheit, erzählte Tatsache, Geschehenes. Der Herr spricht mit Abraham, seinen Freund. Dann lässt Er Feuer regnen vom Herrn her im Himmel. Die beiden Engel warnen davor um des Abraham wegen den Lot und seine Familie.

Der Text dazu ist relativ einfach auszulegen. Erfrischend, wie der Herr persönlich rettet!

Liebe Grüße,
Peter

Offline Jose

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Re: Der dreieinige Gott
« Antwort #112 am: 09 August 2013, 18:23:17 »
Liebe Ruth,
in #108 hast du, in Übereinstimmung mit Roland, geschrieben:

Zitat von: Ruth
So ist es! Wer Gottes Wort ganz einfach zu sich sprechen läßt, der kann bereits im A. T. deutlich erkennen, daß von einer "Unterordnung" nirgends die Rede ist. Herzliche Grüße.

Dem möchte ich unbedingt zustimmen, dass in Gott keine Hierarchie ist. Wie denn auch, da Gott EINER ist als Dreinheit. Daher auch das Thema hier, um sich darüber auszutauschen. Ich besonders durfte viel lernen beim Austausch.

Was ich anhand der Schrift nicht erkennen kann, ist eine Zweieinheit, als ob nur der Vater und der Sohn GOTT wären. Aber es wäre m.E. dennoch verkehrt, dann jemand gleich als Götzendiener zu bezeichnen. Ist es denn besser, das richtige nachzusprechen, und im Herzen doch verkehrt zu glauben? Das ist nämlich gar nicht so selten. Hier benötigen wir Weisheit und viel Gnade vom Herrn, damit wir uns selbst erkennen und den Geschwistern in rechter Weise begegnen.

Entscheidend ist m.E. zunächst, ob wir uns wirklich zu JESUS bekehrt haben und in IHM das ewige Leben haben. Die rechte Erkenntnis schenkt der Herr zu Seiner Zeit und ich denke, dass alle, die in Aufrichtigkeit und Demut einander höher achten als sich selbst, auch zur Einheit des Geistes gelangen werden.

Herzliche Grüße,
José

Ruth

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Re: Der dreieinige Gott
« Antwort #113 am: 09 August 2013, 18:42:03 »
Ja, lieber José, gestern und heute habe ich die Aussagen in diesem Thread mit denen im folgenden Thread:

http://www.hauszellengemeinde.de/portal/index.php?topic=1159.45

intensiv studiert, weil sie im Grunde einander ergänzen. Dort hast Du den Text von Fruchtenbaum als Quelle angegeben, der in einfacher, verständlicher Sprache das erklärt, was anhand der Schrift - vor allem aber durch die Offenbarung des Heiligen Geistes - erkannt werden kann. -

Liebe Grüße.

Offline Jose

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Re: Der dreieinige Gott
« Antwort #114 am: 09 August 2013, 19:21:18 »
Liebe Astrid, liebe Geschwister im Herrn Jesus.

Es gibt einige Bibelstellen, die auf Jesus bzw. Christus im Alten Bund hinweisen, wodurch auch offenbar wird, dass Jesus GOTT ist. Sicherlich gehört auch die von dir, liebe Astrid, in #109 genannte Begebenheit dazu. Auf der Suche nach solchen Stellen hatte ich auch den Thread: Christus im Alten Bund, aufgemacht. Wie vieles ist uns, - zumindest mir -, doch verborgen von der Allmacht Gottes und erschließt sich mir so schwer. Was ich nicht möchte, ist mich in Spekulationen zu verlieren.

Wie tief ist es doch, wenn Paulus den Kolossern schreibt:
Kol 2,1-3 (Elb. 1985, 1992)
1 Denn ich will, dass ihr wisst, welch großen Kampf ich habe um euch und die in Laodizea und alle, die mein leibliches Angesicht nicht gesehen haben, 2 damit ihre Herzen getröstet werden, vereinigt in Liebe und zu allem Reichtum an Gewissheit des Verständnisses zur Erkenntnis des Geheimnisses Gottes, das ist Christus, 3 in dem alle Schätze der Weisheit und Erkenntnis verborgen sind.

Bislang bin ich die Elberfelderübersetzung mehr gewöhnt und die Übersetzung an dieser Stelle spricht mich auch besser an, wo es heißt, dass Christus das Geheimnis Gottes ist (so verstehe ich es). In der Schlachter 2000 hat es schon einen etwas anderen Sinn und ist weniger personifiziert, zumindest für mein Verständnis. Da geht es nämlich um das Geheimnis des Vaters und des Christus. Das "in welchem" ist dann nach meinem Verständnis schon weniger auf Christus bezogen.

Kol 2,1-3 (Schlachter 2000)
1 Ich will aber, daß ihr wißt, welch großen Kampf ich habe um euch und um die in Laodizea und um alle, die mich nicht von Angesicht gesehen haben, 2 damit ihre Herzen ermutigt werden, in Liebe zusammengeschlossen und mit völliger Gewißheit im Verständnis bereichert werden, zur Erkenntnis des Geheimnisses Gottes, des Vaters, und des Christus, 3 in welchem alle Schätze der Weisheit und der Erkenntnis verborgen sind.

Ich hoffe, ich habe mich verständlich ausgedrückt. Schon die Verwendung von zwei Übersetzungen, die ich persönlich für sehr gut halte, wirft gewisse Fragen auf über das richtige Verständnis. Wie wichtig ist es da, insgesamt offen zu sein für das gesamte Zeugnis der Schrift.

Und wie tröstlich ist es zu wissen:
Joh 16,13
Wenn aber jener, der Geist der Wahrheit, gekommen ist, wird er euch in die ganze Wahrheit leiten; denn er wird nicht aus sich selbst reden, sondern was er hören wird, wird er reden, und das Kommende wird er euch verkündigen.
Hier haben wir es m.E. wieder, die Dreieinigkeit oder Dreieinheit, denn wir haben es mit dem VATER, dem SOHN, und dem HEILIGEN GEIST zu tun.

Herzliche Grüße,
José

Ruth

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Re: Der dreieinige Gott
« Antwort #115 am: 09 August 2013, 20:39:08 »
für mein bisheriges Verständnis waren die drei Männer der Herr Jesus in Begleitung zweier Engel

Liebe Astrid,

Lot „betete“ (shachah) die "Zwei" an, die nach Sodom gekommen waren, obwohl er sie vorher noch nie gesehen hatte. „Er verneigte sich, das Gesicht zur Erde gewandt“. (1. Mo 19, 1)

Und über Abraham heißt es:

"...und als er sie sah, lief er ihnen entgegen von dem Eingang des Zeltes und beugte sich nieder zur Erde;" - 1. Mo. 18, 2


"Denn du sollst keinen andern GOTT anbeten (shachah). Denn der HERR heißt ein Eiferer und ist ein eifersüchtiger GOTT." - 2. Mo. 34, 14

Wie erklärst Du Dir dann das, was in Offb. 19, 10 und in Offb. 22, 8-9 geschrieben steht, wo dem Johannes gewehrt wird, den Engel dort anzubeten?

Liebe Grüße.

Offline Peter

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Re: Der dreieinige Gott
« Antwort #116 am: 09 August 2013, 20:58:54 »
Zitat Ruth: " ... Lot „betete“ (shachah) die "Zwei" an, die nach Sodom gekommen waren, obwohl er sie vorher noch nie gesehen hatte. „Er verneigte sich, das Gesicht zur Erde gewandt“. (1. Mo 19, 1)  ..."

Darf ich Dich fragen, wo du das " betete ( shachah)" der 2 Engel im Text findest?

Danke,
Peter

Ruth

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Re: Der dreieinige Gott
« Antwort #117 am: 09 August 2013, 21:13:26 »
Darf ich Dich fragen, wo du das " betete ( shachah)" der 2 Engel im Text findest?

Diese Frage solltest Du den Übersetzern in Bezug auf ihre unterschiedliche Verwendung desselben Begriffes "shahah" stellen, und vielleicht den hebräischen Text hinzunehmen.

Offline Peter

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Re: Der dreieinige Gott
« Antwort #118 am: 09 August 2013, 21:47:44 »
Zitat von Jose: " ... Bislang bin ich die Elberfelderübersetzung mehr gewöhnt und die Übersetzung an dieser Stelle spricht mich auch besser an, wo es heißt, dass Christus das Geheimnis Gottes ist (so verstehe ich es). In der Schlachter 2000 hat es schon einen etwas anderen Sinn und ist weniger personifiziert, zumindest für mein Verständnis. Da geht es nämlich um das Geheimnis des Vaters und des Christus. Das "in welchem" ist dann nach meinem Verständnis schon weniger auf Christus bezogen. ..."

Ja, Jose, da geht mir einiges durch den Sinn, und ich finde, dass da zwei völlig andere Aussagen entstanden sind , eben zwei verschiedene Übersetzungen.
Über die verschiedenen Übersetzungen wurde hier in einem Thread schon ausführlich geschrieben, denke ich.
So hat die Elberfelder einen Hintergrund, denk ich an die Brüdergemeinden. Die Schlachter2000 ist, so glaube ich, nicht an irgend eine Bewegung gebunden, wenn ich mich irre, so belegt es bitte nach, da bin ich ganz offen.

Jetzt können wir also sagen, dass die Elberfelder vom " Geheimnis Jesus Christus" spricht( dem Geheimnis Gottes);
die Schlachter2000 dagegen spricht vom Geheimnis Gottes des Vaters und des Sohnes Jesus Christus, dem Geheimnis, in dem alles ... verborgen ist.
Die Elberfelder will hier vom Geheimnis reden, welches Jesus Christus ist!

DAS ist fatal!

Denn eben jener Jesus Christus ist uns offenbart worden als der Retter, König, Heiland und Herr, und das für einen jeden von uns, sobald er den Heiligen Geist geschenkt bekommen hat! ( 2.Tim1,7 denn Gott hat uns nicht einen Geist der Furchtsamkeit gegeben, sondern der Kraft und der Liebe und der Zucht. 8 So schäme dich nun nicht des Zeugnisses von unserem Herrn, auch nicht meinetwegen, der ich sein Gefangener bin; sondern leide mit [uns] für das Evangelium in der Kraft Gottes. 9 Er hat uns ja errettet und berufen mit einem heiligen Ruf, nicht aufgrund unserer Werke, sondern aufgrund seines eigenen Vorsatzes und der Gnade, die uns in Christus Jesus vor ewigen Zeiten gegeben wurde, 10 die jetzt aber offenbar geworden ist durch die Erscheinung unseres Retters Jesus Christus, der dem Tod die Macht genommen hat und Leben und Unvergänglichkeit ans Licht gebracht hat durch das Evangelium, ).

Zitat Jose: " ... Das "in welchem" ist dann nach meinem Verständnis schon weniger auf Christus bezogen. ..."

Oh je, Jose! eben noch habt ihr das " keine Hierarchie unter den Personen Gottes" verkündet, und jetzt: " schon weniger auf Jesus Christus...".
Dann wohl mehr auf Gott?
Oder
mehr auf den Vater?

Das hast du gaaanz schlecht und unverständlich aufgeschrieben, lieber Jose!

Besser " schon weniger auf Gott...", das wäre die Alternative gewesen!

Vielleicht wolltest du aber auch nur sagen: das " in welchem" bezieht sich nur auf das " Geheimnis" Gottes.

Das wäre möglich, aber lesen wir hier mal in der InterlinearÜ:
" ... zusammengehalten in Liebe und zu allem Reichtum  der Gewissheit der Einsicht , zur Erkenntnis des Geheimnisses - Gottes, ( das ist) Jesus Christus, in dem sind alle - Schätze der Weisheit und Erkenntnis verborgen." .

Jetzt wird eher ein Schuh daraus: In dem Geheimnis von Gott, welcher ist ... Jesus Christus, in dem alle....

Und so ist es, in unserm Herrn sind alle Schätze der Weisheit und Erkenntnis verborgen! Ammen.

Liebe Grüße,
Peter

Offline Peter

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Re: Der dreieinige Gott
« Antwort #119 am: 09 August 2013, 21:53:19 »
Zitat Ruth: " ... Diese Frage solltest Du den Übersetzern in Bezug auf ihre unterschiedliche Verwendung desselben Begriffes "shahah" stellen, und vielleicht den hebräischen Text hinzunehmen. ..."

Danke, Ruth, für deine schnelle Antwort, aber manchmal ist es besser, etwas langsamer zu lesen:

Ich fragte Dich: " Darf ich Dich fragen, wo du das " betete ( shachah)" der 2 Engel im Text findest?"

Dich ganz speziell fragte ich nach deiner Quelle dieser 2 Worte aus dem angegebenen Text!

Also noch mal genauer:

Wo im angegebenen Vers hast Du das " betete ( shachah)" der 2 Engel gefunden?

Liebe Grüße,
Peter