Autor Thema: Open-Doors: China  (Gelesen 3356 mal)

0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema.

Offline Jose

  • Benutzer
  • Beiträge: 1709
Open-Doors: China
« am: 28 Juli 2012, 22:15:31 »
Vor einigen Tagen regte sich jemand darüber auf, dass von Open-Doors behauptet wird, in China würde Christen verfolgt werden. Er überlege sich, nicht mehr dahin zu spenden, wenn das Geld nur für schöne Broschüren und solche Unwahrheiten verwendet wird.

Ich bin froh, dass auf der Internetseite von Open-Doors auch Information über China zu finden sind: China. Wer den Film direkt öffnen möchte, findet die FLV-Datei: hier (65,1 MB).

Als mir von dem Gespräch berichtet wurde war ich sehr enttäuscht, denn es zeigte mir erneut, wie Christen in Staatskirchen oftmals nicht in der Lage sind zu unterscheiden. Es ist wichtig zu wissen, dass wenn in einem Land nur den registrierten Kirchenmitgliedern Religionsfreiheit zugesagt wird, dann nicht von Glaubensfreiheit gesprochen werden kann, besonders dann nicht, wenn Hausgemeinden verboten und deren Pastoren gefangen genommen werden.

José

Offline Jose

  • Benutzer
  • Beiträge: 1709
Open-Doors: China (SARA)
« Antwort #1 am: 11 August 2012, 14:17:56 »
In der Open Doors Ausgabe 07/2012 steht folgende Kurzinfo:

Zitat:

CHINA Das chinesische Amt für religiöse Angelegenheiten (SARA) präsentierte im September 2011 auf einer Schulung für «Patrioten in der christlichen Gemeinschaft» eine Kampagne gegen protestantische Hausgemeinden. Sie sollen unter staatliche Kontrolle gestellt oder aufgelöst werden. Das berichtete die Organisation China Aid Association (CAA), die seit Anfang 2012 «eine Zunahme der Verfolgung» beobachtet. Die Zahl der Vorfälle sei gegenüber 2011 um 20 Prozent gestiegen.


Eine ausführliche Information kann hier gelesen werden:
China: Strategiepapier gegen Hausgemeinden - Regierung will Auflösung von Hauskirchen - Jede Gemeinde wird aktenkundig.

Stellen wir uns einmal vor, dass müsste auch bei uns in Deutschland geschehen? War es im 3. Reich nicht auch schon? Das Naziregime erstrebte dabei die Gleichschaltung und Ausnutzung der Gemeinden für seine Zwecke. Siehe hierzu auch Wikipedia: Freikirchen in der Zeit des Nationalsozialismus. Auch China will sicherlich nicht die Gemeinden unterstützen, sondern dem Leib Christ schaden. Durch die Kontrolle und staatlichen Vorgaben, entstehen gewiss auch mehr oder sogar im wesentlichen nur Namenchristen, wie bei uns auch in den Staatskirchen.

José