Autor Thema: Ausbruch unmöglich  (Gelesen 1419 mal)

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Offline Jose

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Ausbruch unmöglich
« am: 20 Juli 2012, 22:05:18 »
Die nachfolgenden Worte erhielt ich bereits im Herbst 2010, neben anderen Aufschrieben, und den Hinweis, falls ich es irgendwo "einfügen" möchte. Zu dem Zeitpunkt war der Bruder bereits 12 Jahre im Gefängnis, unschuldig, aber dort hatte er das Evangelium gehört und sich bekehrt. Dort im Gefängnis lebt er nun als Christ und dient seinem Herrn.



Es ist doch ein schönes Schauspiel, was der Teufel sich da ausgedacht hat: Babytaufe, Konfirmation, Firmung, Kommunion, kirchliche Trauung, wenn überhaupt. Dann Beerdigung durch einen Pastor der fromme Worte spricht, die er selber nicht glaubt, und das ganz dann mit Lügen ausschmückt. Und dann geht es ab in die Hölle. Und wer einmal da ist, der hat keine Möglichkeit da je wieder rauszukommen.

Wer glaubt denn heute noch an die Hölle? Dabei gibt die Bibel darüber genaue Auskunft. So spricht Jesus von dem Strafort der Verdammten ( Mt. 5,22.29 ). Er, Jesus, bezeichnet diese Feuerhölle als Finsternis ( Mt. 8,12 ) und er sagt: "es ist der Feuerofen, wo Heulen und Zähneklappen sein wird" (Mt. 13,50), das unauflösliche, ewige Feuer ( Mt. 3,12; 18,8 ), wo ihr Wurm nicht stirbt und das Feuer nicht verlöscht ( Mk. 9,47 ), die ewige Strafe. Bei diesen Bibelversen wird es schwer zu behaupten, dass die Hölle nicht ewig ist. Der Mensch wird in einem furchtbaren Ernst vor der Hölle gewarnt, so ist es verwunderlich, das von den Kirchen, die Themen wie Hölle und die Verführung Satans, sowie die Folgen die dadurch entstehen, tabuisiert werden. Man möchte nicht als reale Gefahr von der Hölle sprechen und dabei geht es um die Ewigkeit eines jeden Menschen.

Während ich dies schreibe sitze ich in einem Gefängnis in Afrika, zwischen Dreck, Hunger, Elend, Schmerz, Krankheit und Tod, Schikane, Korruption und so ziemlich alles, an Menschenrechtsverletzungen, was man sich nur vorstellen kann. Und glauben sie mir, bis jetzt ist mir niemand begegnet der im Gefängnis bleiben möchte. Es wird alles erdenkliche versucht, um rauszukommen. Es wird in Berufung gegangen, man hofft auf Begnadigung wegen guter Führung frühzeitig entlassen zu werden, und einige versuchen auszubrechen. Dabei ist das Gefängnis für die meisten Menschen nur zeitlich. Und sie verlassen dieses früher oder später wieder. Dagegen ist die Hölle ewig, da gibt es keine Berufung, Begnadigung wegen gute Führung und auch keinen Ausbruch und erst recht keinen Tod.

Gott möchte nicht, dass der Sünder in die Hölle muss, sondern dass er sich bekehrt und ein neues Leben mit ihm anfängt. Ohne Bekehrung wird niemand vor der Hölle verschont. Selbst die Menschen, die sich christlich oder religiös nennen und in einer Kirchenkartei stehen werden nicht verschont. Das muss wieder von den Kanzeln gepredigt werden. Und nicht der Blödsinn des Wohlstandsevangeliums. Leider stehen heute in den meisten Gemeinden Leute auf der Kanzel die selber nicht glauben was sie sagen. Wie können sie auch, wenn sie selber nicht bekehrt sind. dem Teufel kann das nur recht sein, wenn die Menschen nicht an Christus Jesus und Sein Erlösungswerk denken. So ist der Teufel sicher, dass sie mit ihm in der Hölle landen werden. Hier muss gesagt werden, dass nicht Gott entscheidet, wo der Mensch die Ewigkeit vollbringt, sondern jeden Menschen für sich selbst. Und dazu hilft es nicht christlich zu sein. Wenn man in einer Garage schläft wird man deshalb auch kein Auto.

Ich kann sagen, dass die beste Zeit meines Lebens die ist von da an als ich Jesus gefunden und in mein Leben gelassen habe. Und das ist hier im Gefängnis. Ich bin glücklich im Herrn und ich hoffe nur, dass das immer so bleibt. Hier und jetzt bin ich bei allem abhängig vom Herrn und kann selber so gut wie nichts tun. Bei allem muss ich mich ganz auf dem Herrn Jesus verlassen. Ich kann sagen, dass ich alles in Jesus habe und mich immer bei allem auf Ihn verlassen kann. Das erfahre ich hier immer wieder.



Der Herr hat dem Bruder bis heute viel Gnade geschenkt und ihn im Gefängnis und außerhalb des Gefängnisses - durch seine Kontakte - vielen zum Segen gesetzt. Wir hoffen und beten darum, dass er weiterhin Gnade und Kraft bekommt, auch für die noch verbleibende Zeit im Gefängnis, und dass er wirklich frei kommt.

José