Autor Thema: Die Ehe  (Gelesen 9310 mal)

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Offline Jose

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Einen Bund habe ich mit meinen Augen geschlossen
« Antwort #15 am: 10 Oktober 2012, 19:47:42 »
Einer der Gläubigen Männer des Alten Bundes, der mir im Glauben und im Leben, ein sehr großes Vorbild ist, ist Hiob. An seinem Lebenszeugnis lerne ich immer wieder.

In einer Bibelstelle bezeugt er: "Einen Bund habe ich mit meinen Augen geschlossen. Wie hätte ich da auf eine Jungfrau lüstern blicken sollen?" Hiob 31,1. Dieses Wort hat mich in den letzten Wochen oft beschäftigt, weil ich an das Verhalten seiner Frau dachte: "Da sagte seine Frau zu ihm: Hältst du noch fest an deiner Vollkommenheit? Fluche Gott und stirb!" Hiob 2,9. Sie war für ihn hier keine rechte Gehilfin. Seine Antwort war richtig und sollte auch uns ermuntern, nichts und niemand mehr als Gott zu lieben: "Er aber sagte zu ihr: Wie eine der Törinnen redet, so redest auch du. Das Gute nehmen wir von Gott an, da sollten wir das Böse nicht auch annehmen?" Hiob 2,10. Hiob hielt an seinen Gott fest, aber er hielt auch an seiner Frau fest. Oder habe ich etwas in dem biblischen Bericht übersehen?

Was mich bei dem Wort aus Hiob 31,1 sehr anspricht, ist, dass obwohl Hiob von seiner Frau sehr enttäuscht wurde, er offensichtlich sehr genau darum wusste, dass sie zusammengehörten und die Ehe galt. Wie viel Not gibt es in vielen Ehen, wie schnell geht man auseinander, wenn es Probleme gibt. Das geschieht leider auch in christlichen Ehen. Wir müssen den Anfängen wehren, und dazu gehört auch, nicht lüstern, ja überhaupt nicht jemand anders zu begehren. In eine Predigt hörte ich mal: „Wenn jemand anfängt, den eigenen Ehepartner mit anderen zu vergleichen, dann handelt man bereits verkehrt“. Dies gilt sowohl für Männer als auch für Frauen.

Das Zeugnis Hiobs beschäftigt mich auch deswegen sehr, weil er sagt: "Wie hätte ich da auf eine Jungfrau lüstern blicken sollen?" Das bedeutet für mich, dass auch wenn wir angefochten werden, - und das geschieht in unseren Tagen sehr schnell -, wir dennoch nicht sündigen müssen.

Möge uns der Herr, ob verheiratet oder unverheiratet, Gnade schenken und uns auf diesem Gebiet rein erhalten, denn Jesus sagt: "Ich aber sage euch, dass jeder, der eine Frau ansieht, sie zu begehren, schon Ehebruch mit ihr begangen hat in seinem Herzen" Mt 5,28. Das ist für unsere Ehen wichtig, ja sogar für unser Seelenheil und unsere Vollmacht in der Welt.

Eine Schwester brach einmal ihre Verlobung ab, weil der Verlobter, ohne zu überlegen, zu ihr sagte: „Du musst gesund bleiben, denn ich will auf das Missionsfeld und brauche eine gesunde Frau“. Als er entsetzt danach fragte, warum sie es getan hatte, erinnerte sie ihn an seine Worte und sagte: „Ich weiß ja nicht, ob der Herr mir die Gesundheit erhalten wird“. Er entschuldigte sich bei ihr sehr für seine unüberlegten Worte und sie vergab ihm gerne. Später wurde er selber sehr krank und kam dem Tode nahe, aber seine Frau pflegte ihn. Wir wissen alle nicht, wie unser Weg verlaufen wird.

Wie wichtig ist doch das Gelöbnis, dass wir in guten wie in schlechten Tagen, treu zueinander stehen wollen. Möge der Herr alle christlichen Ehen segnen, dass sie in dieser Welt und in unserer Gesellschaft, ein Vorbild sind und bleiben.

Herzliche Grüße,
José

BOB

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Re: Die Ehe
« Antwort #16 am: 15 Oktober 2012, 11:57:38 »
Schwere Frage.
Ich habe nicht die alleingültige Antwort, aber ich sehe doch, daß zu großzügig mit Wiederheirat umgegangen wird.
Schwierig ist für mich die Aussage in Matth. 6, daß nur im Falle von Hurerei eine Scheidung klar ist und MEIN Verständnis dann sagt, daß in diesem Fall eine neue Ehe möglich wäre.
Ich kann falsch liegen, habe hier keine Klarheit.

Offline Jose

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Denn ich hasse Scheidung, spricht der HERR!
« Antwort #17 am: 18 Oktober 2012, 21:19:28 »
Lieber „BOB“,
vielen dank für deine ehrlichen Worte.

Zitat von: BOB
Ich habe nicht die alleingültige Antwort, aber ich sehe doch, daß zu großzügig mit Wiederheirat umgegangen wird. Schwierig ist für mich die Aussage in Matth. 6, daß nur im Falle von Hurerei eine Scheidung klar ist und MEIN Verständnis dann sagt, daß in diesem Fall eine neue Ehe möglich wäre.
Ich kann falsch liegen, habe hier keine Klarheit.

Dass zu großzügig mit der Wiederverheiratung umgegangen wird, zeugt möglicherweise auch davon, dass zu schnell zur Scheidung geraten wird. Wenn wir die Worte Gottes bedenken: "Denn ich hasse Scheidung, spricht der HERR, der Gott Israels" Mal 2,16a, dann sollte es doch besonders den Gläubigen ein großes Anliegen sein, sich nicht scheiden zu lassen, d.h. sich nicht vom dem Ehepartner zu trennen. Unabhängig davon, ob Wiederverheiratung unter bestimmten Umständen möglich ist oder nicht - wobei es nach meiner Überzeugung nicht möglich ist -, so sollte es uns allen doch vor allem wichtig sein, dass an der Ehe festgehalten wird, selbst wenn ein zusammenleben vielleicht eine Zeitlang nicht möglich sein sollte.

Es gibt Menschen in der Welt und auch in der Gemeinde, die sich nicht haben scheiden lassen bzw. "geschieden" blieben, weil sie die Hoffnung nicht aufgegeben haben, dass der Ehepartner zurückkommt. Ihr warten war nicht immer vergeblich und muss nicht vergeblich bleiben. Es gibt Erfahrungen, die sehr schmerzlich sind und tiefe Wunden reißen, die lange nicht heilen wollen, aber was in unseren Tagen geschieht, wo man Ehepartner, - aber man redet nun mehr von „Lebenspartner“ -, wechselt wie ein Spielzeug das man nicht mehr mag, ist keine Lösung und man kann nur entsetzt und traurig darüber sein. Die Menschen verarmen innerlich mehr und mehr dabei und Kinder lernen nicht, dass man auch in schwierigen Zeiten lernen muss, treu zueinander zu stehen.

Das Wort aus Maleachi lautet vollständig: "Denn ich hasse Scheidung, spricht der HERR, der Gott Israels, ebenso wie wenn man sein Gewand mit Unrecht bedeckt, spricht der HERR der Heerscharen. So hütet euch bei eurem Leben und handelt nicht treulos!" Mal 2,16. Man kann versuchen das Wort im Zusammenhang mit Israel zu bringen, aber wir sollten unbedingt mehr lernen zu fragen, was auch das Alte Testament uns zu sagen hat. Vieles muss ohnehin geistlich gedeutet werden.

Gott hasst Scheidung, und wenn es um die Schuldfrage geht, so ist es oftmals gar nicht so einfach zu klären, wer an der Misere in manchen Ehen wirklich schuldig ist. Da ist es gut, wenn Gottes Wort durch die Gebote uns Menschen eine Richtschnur ist und daran hindert, unüberlegt und schmerzerfüllt zu schnell zu handeln. Wer geschieden und wiederverheiratet ist, kann dann nicht mehr zu dem früheren Ehepartner zurück, auch wenn die Schulderkenntnis und das Verlangen nach Versöhnung und Wiederherstellung der Beziehung wachsen.

Herzliche Grüße,
José
« Letzte Änderung: 18 Oktober 2012, 21:28:43 von Jose »

sildemower

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Re: Die Ehe
« Antwort #18 am: 28 Februar 2013, 16:52:07 »
die ehe und der sabbat sind 2 geschenke aus dem paradies, die schon vor dem sündenfall da waren- und beides will der satan zerstören unter den christen- der sabbat wurde in den sonntag - sonnenverehrung- verwandelt - von katholischen heidenchristen  und die ehe ist heute unter beschuss- beides muss weg- die ehe ist heilig und der sabbat  - 2. mose 20.8-11..- ist auch immer noch heilig- wer sich für beides heute einsetzt, wird verfolgt und ausgelacht-

Pilger

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Re: Die Ehe
« Antwort #19 am: 28 Februar 2013, 18:08:05 »
Der Sabbat wurde erst lange nach dem Paradies eingeführt wegen des Sammelns des Man's.
Vorher war kein Gebot des Sanbbats.
http://www.forenrunde.de/cgi-bin/forenserver/foren/F_0053/cutecast.pl?session=YJUyTyNdUUrvUPIEBSODIh7gNE&forum=8&thread=96

Manfred

Offline Roland

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Re: Die Ehe
« Antwort #20 am: 24 März 2013, 21:25:55 »
Hallo sildemower,

Zitat
die ehe und der sabbat sind 2 geschenke aus dem paradies, die schon vor dem sündenfall da waren-
Pilger hat vollkommen recht: Der Sabbat wurde erst nach dem Sündenfall eingeführt. Es wird lediglich berichtet, dass GOTT während der Schöpfung am siebten Tage (Sabbat) von Seinem Werk ruhte. Zu diesem Zeitpunkt existierte kein göttliches Gebot, dass der Mensch ebenfalls am siebten Tag ruhen sollte.

Shalom
Roland
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Offline Jose

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Geschieden - und doch Hoffnung
« Antwort #21 am: 20 November 2013, 21:28:49 »
Das hat mich gestern doch sehr beschäftigt, als ich las, dass es von Lothar Gassmann und weitere Autoren folgendes Buch gibt: Geschieden – und doch Hoffnung. Zum Download (als PDF) hier verfügbar auf: Sermon-Online.

Die unteren Aussagen, die ich auf einer Webseite fand, haben mich betroffen und nachdenklich gemacht. Ist dieses Zeugnis von Lothar Gassmann? Er soll ja geschieden gewesen sein. Aber selbst wenn es nicht ihn betrifft, einfach ist das Thema nicht. Wichtig ist jedoch, dass wir in der Bibel nicht nach der Bestätigung unserer eigenen Wege suchen.

Zitat

Ehescheidung und Wiederheirat aus der Sicht der Bibel.

In der Gemeindeform, in die ich zu Anfang kam, die Charismatische Bewegung und die evangelische Landeskirche, nahm man es eher lasch mit den Lebensformen. Zum einen wurde geduldet, dass Menschen einfach unehelich beieinander wohnten, zum anderen das Ehepaare einfach auseinander gehen, so wie es in der Welt üblich ist. Es wurde so getan, als ob es egal sei was Gott in der Bibel über die Ehe, Familie und über das Zusammenleben von Menschen uns zu sagen hat.
Eine Mutter, die sichtlich Schwierigkeiten hatte wurde einfach von ihrem Ehemann verlassen. Eine biblische Seelsorge fand nicht statt, ebenso wenig eine biblische Aufarbeitung wo Sündenschuld besteht.

Das andere Extrem war folgendes: Als sich in eine neue Versammlung kam, lud man mich zu Gesprächen ein. Was mir da an den ersten Tagen in einem persönlichem Gespräch präsentiert wurde lies mich tagelang am harten Brocken kauen. Über 15 Jahre vor meiner Bekehrung scheiterte meine Ehe, worüber ich Buße tat. Meine damalige Frau ist neu verheiratet und ein Kind ging aus der „neuen“ Ehe hervor.

Ziemlich kaltherzig wurde mir in dieser Versammlung durch einen Bruder offenbart: „Du kannst nie wieder heiraten, da Du vor Deiner Bekehrung geschieden wurdest“. So stehe es in der Bibel. Dabei wurden mir einige Verse zitiert und ich hatte den bitteren Brocken zu schlucken. Mir wurde übel, am nächsten Tag konnte ich kaum meiner Arbeit nach gehen.
Hoffte ich doch gerade durch meine Sündenerkenntnis und Buße auf ein neues Leben, eventuell auf eine neue Familie.
Das passte nicht in mein Verständnis von Gott, der die Sünden des alten Lebens vergibt und nicht mehr anrechnet. Ich machte mich also auf den Weg, was die Bibel darüber sagt, ob ein Sünder, der zu Jesus Christus umkehrt, wirklich diese Last auferlegt bekommt, für sein altes früheres Leben lebenslang zu büßen. Und ob vor Gott die Ehe immer noch besteht oder geschieden ist.
In dieser Not befinden sich viele gläubige Männer und Frauen.

Gerade Familienväter gut funktionierender Familien, die traditionell in einem gläubigen Elternhaus aufgewachsen sind, und kaum das sündige Leben in einer Familie ohne Gott schmeckten, fällen sehr schnell kaltherzig ein Urteil über neu Begehrte: “Du hast nie wieder zu heiraten, ich zeige Dir die Bibelstellen dazu…”
Was sagt Gott wirklich über Scheidungen? Wann gilt eine Ehe vor Gott als aufgelöst?
Was ist mit neu bekehrten Menschen, die vor ihrer Bekehrung geschieden wurden, und deren Ehe auch vor Gott aufgelöst ist?
Wann und wodurch lässt Gott eine Scheidung gelten und wann eine Wiederheirat zu?


Ich machte mich auf die Suche nach den Aussagen Gottes in der Bibel und nach Schriften und Auslegungen, keineswegs von Liberaltheologen. Ich forschte auf Seiten wo ich wusste dass dort das Wort Gottes im Vordergrund steht.

Gibt es Hoffnung für Geschiedene? Hierzu wollen wir einige erfahrene bibeltreue Theologen und Seelsorger zu Wort kommen lassen, die das Thema Ehe und Scheidung im Gesamtzusammenhang des Alten und Neuen Testamentes beleuchten und versuchen Gottes Sicht und Wille dar zu legen.
Denn schliesslich geht es darum was der Wille Gottes ist und ob über unserem späteren Handeln Gottes Segen steht.

Quelle: andreasekklesia


Gottes Segen,
José

Offline Jose

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Ehe und Ehelosigkeit
« Antwort #22 am: 15 Juni 2014, 12:06:26 »
Beitrag editiert

Auch wenn ich nicht allem Zustimmen kann, was auf der Webseite "was-CHRISTEN-glauben.info" steht, so fand ich doch folgende Abhandlung zum Thema "Ehe und Ehelosigkeit" sehr hilfreich und auch mutig, in einer Zeit, in der selbst in Freikirchen immer mehr die Freizügigkeit hinsichtlich der Ehe einzieht.

In der Einleitung steht:


Worum es uns mit diesem Thema geht

In diesem Text möchten wir beschreiben, wie Gott sich die Beziehung zwischen Mann und Frau gedacht hat und stellen es dem entarteten Gebrauch der Sexualität in der heutigen Zeit gegenüber. Wir möchten auf den Wert der Ehelosigkeit um des Himmelreiches willen aufmerksam machen und zeigen, was die Bibel über das Miteinander von verheirateten und ledigen Menschen in der christlichen Gemeinde auf Grundlage der Bruderliebe sagt, die die Liebe zwischen Mann und Frau übersteigt.



Ansprechend fand ich auch die nachfolgende Aussage:


Noch ein Gedanke zu eheähnlichen Beziehungen: Der fehlende Trauschein ist vor Gott kein Freibrief dafür, dass man den Partner wechseln kann wie man will. Wo sich Mann und Frau zum Zusammenleben entschließen und praktisch die Ehe vollziehen, sind sie für den Rest ihres Lebens aneinander gebunden, wie wenn sie geheiratet hätten. Trotzdem sind solche „freien“ Beziehungen keine legitimen Ehen, da das öffentliche Bekenntnis zum Partner dazugehört (in unserer Gesellschaft der Gang zum Standesamt).



Es wäre aber besser gewesen zu betonen, dass ein Zusammenleben vor der Ehe nicht richtig ist und die eheähnliche Praxis vor der Ehe als Hurerei zu sehen ist.


Mit freundlichen Grüßen
José
« Letzte Änderung: 15 Juni 2014, 21:42:09 von Jose »

Offline inchristus

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Re: Die Ehe
« Antwort #23 am: 15 Juni 2014, 15:15:25 »
Hallo José,                                                                                                      Beitrag geändert

zu dieser Gemeinschaft unter dem Link: was Christen glauben.info in Stuttgart hatte ich auf der Suche nach einer Gemeinde mehrfach Kontakt und ihre Kommune für einige Tage besucht.

Das Erlösungswerk, der stellvertretende Tod Christi war ihnen fremd. Kopfschüttelnd kam die Frage auf: Wieso stellvertretender Tod? Auf meine Frage, warum Jesus gekreuzigt wurde, bekam ich als Antwort: Um zu zeigen, wie schlecht der Mensch doch ist. Die Antworten kamen von Leuten, die sich seit sehr vielen Jahren Christen nennen. Sie kennen das Evangelium nicht. Ich hatte mich zu damaliger Zeit durch ihre Veröffentlichungen unter diesem Link blenden lassen. Als ich ihnen ein Traktat "Wir brauchen Jesus" zeigte, hat sich bei einer, die eine führende Rolle einnahm, das Gesicht verzogen. Christen, die Jesus verkündigen, lehnt sie ab. Sie sind Werksgerechte! Zu Beginn dachte ich auch tatsächlich, ich wäre bisher verführt worden, bis mir nach Tagen der Herr die Augen öffnete und ich meinen Besuch kurzerhand abgebrochen habe.

Lieber José, ich bitte dich, diesen Link zu löschen! Es sind Verführer und ich möchte nicht, dass so manch einer, der nicht in der Lehre gefestigt ist, in diesen Strudel von Verführung gerät!

Sei mir bitte nicht böse, wenn ich sehr direkt dir schreibe. Aber warum stellst du denn die Gedanken anderer hier ins Netz, die du dann kommentierst und erstellst damit auch Vernetzung zu Verführern?!

Ich persönlich würde mich freuen, wenn du deine eigene Erkenntnis durch Bibelstudium hier reinstellen würdest, nämlich das, was dir Gott in SEINEM Wort gezeigt hat und wir Austausch haben.

Verzeih mir bitte, dass ich dir so offensiv schreiben muss.

In Liebe!
Astrid
« Letzte Änderung: 22 Juni 2014, 21:15:13 von inchristus »
Denn wer mich findet, der findet das Leben und erlangt Wohlgefallen von dem HERRN; wer mich aber verfehlt, tut seiner Seele Gewalt an; alle, die mich hassen, lieben den Tod! Spr 8,35.36

Offline Jose

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Re: Ehe und Ehelosigkeit
« Antwort #24 am: 15 Juni 2014, 22:44:33 »
Liebe Astrid.

Vielen Dank für deine Hinweise und deine schwesterliche Ermahnung. Ich habe die Beiträge überarbeitet und die Links entfernt, aber den Ursprung der Zitate gelassen, aus denen sie kommen. Ich denke, dass die von mir zitierten Aussagen als solche richtig sind.

Ich hatte einiges auf der Webseite gelesen und fand die Aussagen gut und richtig. Auf deine Hinweise hin, habe ich aber dann bestimmte Beiträge mir genauer angeschaut und so fand ich z.B. folgende Aussagen:


Der Christus musste durch Leiden in seine Herrlichkeit eingehen. Nicht deswegen, weil er sein Blut vergießen musste, um Gott zu versöhnen und die Strafe für unsere Sünden zu bezahlen. Jesus wollte die Herrschaft Gottes in dieser Welt nicht mit Gewalt aufrichten, sondern durch Dienst und Hingabe. Wenn der absolut Gute in diese Welt kommt, die in Rebellion gegen die Güte Gottes lebt, und die Bösen nicht auf den Guten hören wollen, ist deren Reaktion Hass und Gewalt. Jesus blieb konsequent in seiner Liebe. Deswegen musste er den Weg des Leides und des Todes gehen, um so den Hass zu überwinden.


Ich muss dir Recht geben, dass hier offensichtlich eine mangelnde Erkenntnis über das Erlösungswerk Jesu vorliegt. Wahrscheinlich insbesondere mit der Notwendigkeit der Erlösung durch das Blut Jesu.

Hebr 9,11-12
11 Christus aber ist gekommen als Hoherpriester der zukünftigen Güter und ist durch das größere und vollkommenere Zelt - das nicht mit Händen gemacht, das heißt, nicht von dieser Schöpfung ist - 12 und nicht mit Blut von Böcken und Kälbern, sondern mit seinem eigenen Blut ein für alle Mal in das Heiligtum hineingegangen und hat <uns> eine ewige Erlösung erworben.

Es gibt leider viele Gläubige die ein Problem haben damit, dass wir ohne das Blut Jesu nicht hätten erlöst werden können bzw. sie haben leider ein Problem damit, wenn das Blut Jesu so sehr betont wird.

Zu deine Bitte:
Zitat
Ich persönlich würde mich freuen, wenn du deine eigene Erkenntnis durch Bibelstudium hier reinstellen würdest, nämlich das, was dir Gott in SEINEM Wort gezeigt hat und wir Austausch haben.

Das ist ohne Zweifel mein Anliegen, aber nicht immer sind die eigenen Erkenntnisse richtig, wie es auch in manchen Beiträgen hier im Forum deutlich wurde. Mir liegt zudem persönlich auch daran, mich auch mit den Aussagen anderer zu beschäftigen und darüber Austausch zu haben, denn auch so lernen wir voneinander.

Mich schmerzt auch die Aussage, wie schnell etwas als falsches Evangelium und jemand als Irrlehrer bezeichnet wird. Wenn ich danach ginge, wären z.B. alle, die in Zungen beten, von Dämonen besessen. Aber dann müsste ich, so wie ich es erkenne, die, welche solches behaupten, als falsche Brüder bezeichnen, und das kann ich nicht.

Sicherlich erinnerst du dich auch noch, dass ich hier in diesem Forum als "Satansknecht" bezeichnet wurde. Ich möchte solche Schuld nicht auf mich laden und in solcher Weise über andere urteilen, nur weil sie bestimmte Erkenntnisse noch nicht haben oder etwas andere Erkenntnisse haben.

Aber, um zu diesem Thema über die Ehe zurückzukehren, ich fand z.B. auch folgende Aussage in der erwähnten Ausarbeitung über "Ehe und Ehelosigkeit" sehr mutig und sehr richtig:



Es gibt Menschen, die meinen, man könne Probleme mit der Reinheit auf sexuellem Gebiet lösen, indem man heiratet. Manchmal wird dafür 1. Korinther 7,8.9 angeführt:

Ich sage aber den Unverheirateten und den Witwen: es ist gut für sie, wenn sie bleiben wie ich. Wenn sie sich aber nicht enthalten können, so sollen sie heiraten, denn es ist besser, zu heiraten, als zu brennen.

Sehr irreführend ist der Text in der Einheitsübersetzung: „Es ist besser zu heiraten, als sich in Begierde zu verzehren …“

Es ist eine Entwertung der Ehe, wenn sie die Lösung dafür sein soll, dass jemand sein sexuelles Triebleben nicht beherrschen kann. Solche Lösungsvorschläge offenbaren ein niedriges moralisches Niveau, welches Paulus sicher nicht unterstützen würde. Er spricht an vielen Stellen gegen sexuelle Sünden und davon, dass im Leben eines Christen der Geist herrscht und nicht das Fleisch (z. B. Galater 5,16). Je tiefer der Wunsch und die Entschlossenheit eines Christen ist, Gott zu dienen und die Brüder zu lieben, umso weniger Raum werden fleischliche Wünsche in seinem Leben haben. Wie sollte Paulus so einen Rat geben, unbeherrschte sexuelle Begierden in einer Ehe quasi legalisiert ausleben zu sollen?!



Auch diese Worte finde ich sehr ermahnend und richtig, insbesondere wenn man bedenkt, wie viel Not es auch in christlichen Ehen gibt.

Mit brüderlichen Grüßen,
José
« Letzte Änderung: 15 Juni 2014, 22:47:47 von Jose »

Offline inchristus

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Re: Die Ehe
« Antwort #25 am: 16 Juni 2014, 16:00:00 »
Hallo José,                                                                                              Beitrag geändert

wenn ich deine Zeilen lese, habe ich tatsächlich den Eindruck, dass du am Einschlummern bist. Lass' dich wieder wachrütteln!

Die Leute dort, von denen ich dir berichtete, haben nicht den Heiligen Geist. Denn der Heilige Geist verherrlicht unseren HERRN Jesus Christus!!! Und genau das machen sie nicht. Im Gegenteil, das wollen sie gar nicht hören. Wie ich schrieb: 'Als ich ihnen ein Traktat "Wir brauchen Jesus" zeigte, hat sich bei einer, die eine führende Rolle einnahm, das Gesicht verzogen. Christen, die Jesus verkündigen, lehnt sie ab.'

Sie sind also nicht echt. Und wer von ihnen es wäre, der würde den Irrtum dort auch erkennen und rausgehen.

Hier scheue ich mich nicht, auszusagen, dass sie den Heiligen Geist nicht haben. Noch einmal: Der Heilige Geist verherrlicht Jesus Christus, macht IHN groß! Sie lehnen wahre Christen, die eben NUR von Jesus Christus reden, ab. Sie nennen sich zwar Christen, sie sind es aber nicht. Pseudochristen! Und gefährlich, weil sie Suchende verführen!

Joh16,14 "Er (Heiliger Geist) wird mich verherrlichen; denn von dem Meinen wird er nehmen und euch verkündigen."

Und ich bin so froh, dass zumindest zu damaliger Zeit kaum jemand neu zu ihnen dazugestoßen ist.

Lieber José, mich hingegen schmerzt, dass du alles so schön redest. Wer an ein falsches Evangelium glaubt, gibt eben auch dieses falsche Evangelium weiter. Und damit ist derjenige ein Irrlehrer.

Und selbst wenn der Gläubige seinen Glauben für sich behalten würde, weiß doch Gott alles, wie es in seinem Herzen aussieht und an was er glaubt. So oder so, geht derjenige, der eben nicht in der Wahrheit bleibt, verloren. Er bleibt dann nicht mehr in IHM. Denn ER ist die Wahrheit. Bleiben wir nicht in der Wahrheit, so bleiben wir nicht in IHM!!!

Eph5,14 "Darum heißt es: Wache auf, der du schläfst, und stehe auf aus den Toten, so wird Christus dich erleuchten!"

Astrid

PS: Meine Worte sind nur in Liebe gemeint, denn "Treu gemeint sind die Schläge des Freundes, aber reichlich die Küsse des Hassers!"
« Letzte Änderung: 22 Juni 2014, 21:19:47 von inchristus »
Denn wer mich findet, der findet das Leben und erlangt Wohlgefallen von dem HERRN; wer mich aber verfehlt, tut seiner Seele Gewalt an; alle, die mich hassen, lieben den Tod! Spr 8,35.36

Offline Jose

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Re: Ehe und Ehelosigkeit
« Antwort #26 am: 16 Juni 2014, 19:22:06 »
Liebe Astrid.

Zu dieser Gemeinschaft, über die du viel Negatives berichtest, habe ich das Thema IIrrlehre bei: was CHRISTEN glauben.info eröffnet, da ich denke, dass ein Ausstausch darüber sinnvoll sein könnte.

Du hast geschrieben:
Zitat von: inchristus
wenn ich deine Zeilen lese, habe ich tatsächlich den Eindruck, dass du am Einschlummern bist. Lieber Bruder, lass' dich wieder wachrütteln!
Deine Formulierung lässt daraus schließen, dass du dir schon länger Gedanken darüber machst.

Mir liegt zwar auch einiges auf dem Herzen, aber im Grunde müssten wir uns persönlich austauschen und das geht in einem Forum leider nicht wirklich.

Ja, wir müssen uns wirklich täglich dem Herrn anbefehlen und IHN bitten, uns zu bewahren. Es ist auch wichtig, darüber zu wachen, auf dem Weg zu bleiben und auch für viele Glaubensgeschwister vor dem Herrn in der Fürbitte einzustehen, dass wir alle treu auf dem Weg bleiben und ein Segen sind für andere. So erretten wir nicht nur uns selber, sondern kann der Herr uns auch gebrauchen zum Heil für andere.

Der Herr segne dich mit dem Wort: "Lasst uns aber die Wahrheit reden in Liebe und in allem hinwachsen zu ihm, der das Haupt ist, Christus" Eph 4,15.

Mit brüderlichem Gruß,
José

Offline inchristus

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Re: Die Ehe
« Antwort #27 am: 16 Juni 2014, 20:10:00 »
Hallo José,                                                                                       Beitrag geändert

frage bitte Jesus und lass es dir von IHM zeigen!

Astrid
« Letzte Änderung: 22 Juni 2014, 21:06:42 von inchristus »
Denn wer mich findet, der findet das Leben und erlangt Wohlgefallen von dem HERRN; wer mich aber verfehlt, tut seiner Seele Gewalt an; alle, die mich hassen, lieben den Tod! Spr 8,35.36

Offline Roland

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Falsches Evangelium?!
« Antwort #28 am: 16 Juni 2014, 20:50:36 »
Hallo José,

ich bin kurz im Forum zu "Besuch". Erst einmal danke, dass Du die Links entfernt hast. Du zitierst diese Gruppierung mit folgenden Worten:

Zitat
Der Christus musste durch Leiden in seine Herrlichkeit eingehen. Nicht deswegen, weil er sein Blut vergießen musste, um Gott zu versöhnen und die Strafe für unsere Sünden zu bezahlen.

Wenn das kein falsches Evangelium ist, muss ich Dich fragen: Was ist ein falsches Evangelium? Wir alle wissen, dass Sündenerkenntnis bzw. die Erkenntnis der Verlorenheit die Voraussetzung für die Errettung ist. Der nächste Schritt ist die Bekehrung, weil wir wissen, dass wir unsere Sünden nicht aus eigener Kraft beseitigen können. Dann ist diese Person wiedergeboren.

Diese Gruppierung behauptet jedoch, dass der HERR JESUS nicht für unsere Sünden gestorben ist. Warum ist ER denn gestorben? War es Pech oder eine Laune des Schicksals? Wenn eine Person nicht erkannt hat, dass der HERR JESUS für unsere Sünden gestorben ist, müssen wir dieser Person die Wiedergeburt absprechen. Wie will diese Person vor GOTT bestehen? Aus eigenen Werken, Weisheit.....?

Lieber José, ich kann mich Astrids Worte nur anschließen:


Zitat
Lieber Bruder, lass' dich wieder wachrütteln!


Mit Deiner Einstellung gibt es gar kein "falsches Evangelium", sondern es liegt lediglich eine "mangelnde Erkenntnis über das Erlösungswerk JESU vor". Dann sind alle Zeugen Jehovas Christen, da sie lediglich den HERRN JESUS mit dem Erzengel Michael verwechseln. Das ist natürlich kein falsches Evangelium, sondern ist lediglich eine mangelnde Erkenntnis über die Person JESU.

Das Wohlstandsevangelium ist auch kein falsches Evangelium, denn natürlich ist JESUS dafür gestorben, dass wir alle Millionäre werden. Wenn es mit den Millionen nicht klappt, glauben wir nicht richtig.

Paulus hatte sich geirrt, als er den Galatern schrieb, dass sie in Gefahr stehen, auf ein falsches Evangelium hereinzufallen. Natürlich war die Werksgerechtigkeit (das Halten des mosaischen Gesetzes und die Beschneidung) das richtige Evangelium; es liegt lediglich eine mangelnde Erkenntnis über das Erlösungswerk JESU vor

Auch die Mormonen glauben natürlich nicht an ein falsches Evangelium. Sie liegen schon ganz richtig, wenn man mal über die mangelnde Erkenntnis über das Erlösungswerk JESU absieht.

Lieber José, ich kann Dir nur zurufen: WACH AUF!

Mit traurigen Grüßen

Roland


Besser ein Patient CHRISTI als ein Doktor der Theologie!

Offline Jose

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Hinweis auf thread: Irrlehre bei: ...
« Antwort #29 am: 16 Juni 2014, 22:52:18 »
Hallo Roland.
Danke für deine Antwort im Thread Irrlehre bei: was CHRISTEN glauben.info. Ich würde gerne dort das Thema weiter diskutieren und darüber aufklären.

Wie siehst du es?