Autor Thema: Autobiografie von Wilhelm Pahls  (Gelesen 2332 mal)

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Offline Jose

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Autobiografie von Wilhelm Pahls
« am: 27 Juni 2012, 09:38:17 »
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Autobiografie von Wilhelm Pahls, Teil 1

Letztes Jahr habe ich zum ersten Mal von Wilhelm Pahls persönlich gehört und auch Vorträge besucht. Es war für mich eine sehr bereichende und aufrüttelnde Erfahrung. Sein Ringen um Verlorene hat mich besonders berührt.

Seine Autobiografie, Teil 1, habe ich mit großem Gewinn gelesen und kann sie hier sehr empfehlen:



Zitat


Vorwort von Wilhelm Pahls

Es waren schreckliche Minuten

«Lebt er noch? Schlagt ihn tot!», rief ein wütender Bauer, als ich nach einem furchtbaren Sturz – bei hoher Geschwindigkeit mit meinem Motorrad – unverletzt aus einer Hecke kroch. Sie hatte mir das Leben gerettet, die Hecke: am Straßenrand einer lang gezogenen Kurve mitten im Dorf. Seitdem liebe ich Hecken, Sträucher und Blumen noch viel mehr. Wie oft habe ich mich inzwischen gefragt, warum an den meisten Straßen so dicke Bäume stehen. Wie vielen haben sie einen frühen Tod gebracht.
Damals gab es noch keine Geschwindigkeitsbegrenzung, und das nutzte ich richtig aus, wenn ich abends wie ein Rennfahrer durch die Ortschaften raste. Manche Dorfbewohner hassten mich regelrecht.

Damals gab es auch noch keine Sturzhelme. Aber es gab eine Gruppe schneller Motorradfahrer, die gelegentlich die Mitbürger in Schrecken versetzte. Ich glaube, ich war der Schlimmste. Meist trug ich auf dem Motorrad eine rassige Lederjacke und eine schwarze Baskenmütze.
«Holt die Kinder von der Straße!», rief eine besorgte Mutter, «der wilde Pahls muss jeden Augenblick kommen!»
Meist stimmten die Warnungen.

Ich hatte eins der schnellsten Motorräder in unserer Gegend. Auf dem Scheinwerfer hatte ich eine kleine Windschutzscheibe befestigt. Schon bald nach dem Kauf hatte ich mir statt des Originalsattels eine durchgehende Sitzbank auf meine Maschine montiert. Kurz darauf prangte auf beiden Seiten je eine weithin sichtbare Fanfare, die ich auch gern benutzte, um mir eine freie Bahn zu verschaffen. Meist lag ich – wenn ich durch die Dörfer raste – geduckt hinter der Scheibe auf meinem Feuerstuhl. Es war eine atemberaubende Zeit.

Meine Kindheit war eigentlich sehr schön, und meine Jugend war unheimlich spannend. Aber es gab beides. Auch in meinem Leben gab es Dornen und Disteln, Trauer und Tränen und manche Not. Auch darüber will ich in diesem Buch erzählen.
Aber im Rückblick «rieche» ich förmlich den Duft der wunderbaren Blumen, die Gott in seiner Liebe an meinem Lebensweg wachsen ließ.

Blumen am Weg
Ja, so sollte der Titel meines Buches eigentlich heißen, doch dann wurde ich gewarnt.
«Das Buch werden nur Frauen kaufen», meinten einige.
Das war aber gar nicht meine Absicht. Natürlich wünsche ich, dass viele Frauen es lesen, aber ebenso auch viele Männer und vor allem viele junge Leute, Bibelschüler und Bibellehrer, Theologiestudenten und Professoren und vor allem junge Mitarbeiter. So kam es dann, dass zwei der ersten Sätze dieses Vorworts auch zum Buchtitel wurden.

Quelle: Missionswerk DIE BRUDERHAND e.V, Evangelist Wilhelm Palms, Autiobiografie Teil 1


Herzliche Grüße,
José
« Letzte Änderung: 08 September 2014, 22:13:24 von Jose »

Offline Jose

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Autobiografie von Wilhelm Pahls, Teil 2
« Antwort #1 am: 27 Juli 2012, 20:11:47 »
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Mit Volldampf durch die Kontinente - Wilhelm Pahls berichtet aus seinem weltweiten abenteuerlichen Dienst

Auch Teil 2 der Autobiografie von Wilhelm Pahls kann ich sehr empfehlen.



Quelle: Missionswerk DIE BRUDERHAND e.V, Evangelist Wilhelm Palms, Autobiografie Teil 2

José
« Letzte Änderung: 08 September 2014, 22:14:19 von Jose »

Offline Jose

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Autobiografie von Wilhelm Pahls
« Antwort #2 am: 06 September 2014, 14:28:32 »
Als ich Predigten von Wilhelm Pahls hörte und seine Autobiografie las, wurde ich besonders von seinem Ringen um die Errettung von Menschenseelen angesprochen. Die Schriften des Missionswerk DIE BRUDERHAND e.V. kann ich sehr empfehlen, wobei wir immer alles was gelehrt wird anhand der Schrift prüfen müssen. Das gilt aber immer, auch in der eigenen Gemeinde.

Mit freundlichen Grüßen,
José