Autor Thema: Die Irrlehren des Katholizismus  (Gelesen 6597 mal)

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Offline Jose

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Die Irrlehren des Katholizismus
« am: 02 Juni 2012, 15:58:56 »
Ich habe immer mehr den Eindruck, dass viele Menschen, auch solche die eigentlich gläubig sein wollen, nicht mehr erkennen, von wie viel Irrelehren sie umgeben sind. Wie kann man z.B. in der katholischen Kirche bleiben oder die geistliche Gemeinschaft mit Katholiken tolerieren: Hat man die dortigen Irrlehren vergessen?

Bei einem Gespräch, den ich vor einigen Tagen führte, wurde es mir erneut bewusst, wie viel Unwissenheit oft vorhanden ist, selbst dann, wenn man jahrelang auch biblische Verkündigungen und Unterweisungen hört. Es ist, als ob man es nicht wahrhaben wollte.

Ich fand kürzlich diesen unteren Auszug aus einem Buch von Dave Hunt, und dachte: Die Ausgabe des Buches ist von 1999, aber wären es hunderte Jahre her, eigentlich hat sich die katholischen Kirche nicht geändert, es kommen nur mehr Irrlehren dazu. Das Zeugnis hat mich sehr bewegt und ich musste an meine Zeit, als ich noch in der katholischen Kirche war, zurückdenken.


Zitat

Bekenntnis eines ehemaligen Katholiken

Ich bin 37 Jahre alt und stamme aus einer katholischen Großfamilie. Bis ich aufs College ging, besuchte ich nur katholische Schulen. Ich kann Ihnen den sog. Schutzheiligen für Golfspieler, die Schutzheilige für Mütter und auch den für hoffnungslose Fälle nennen. Ich lernte den Rosenkranz zu beten. Ich hatte eine Skapulier-Medaille, von der ich glaubte, dass sie mich bei meinem Tod direkt in den Himmel bringen würde, sofern ich sie zu jenem Zeitpunkt trage. Dann war da meine Wundertätige Medaille, die besondere Gnaden von der Jungfrau Maria gewähren sollte, wenn man sie trägt.
Ich hatte ein kleines Faltblatt mit speziellen Gebeten zu allen möglichen Heiligen, die man um ihre Fürsprache bitten kann. Ich hatte einen Katalog, mit dem man sich eine Medaille mit seinem Heiligen bestellen konnte, die man dann um den Hals trug.
Ich brauchte keine Zeit mehr damit vergeuden, etwas Verlorenes zu suchen, sondern nur ein kleines Gebet zum heiligen Antonius sprechen: „Antonius, Antonius, komm, hilf geschwind, auf dass ich das Verlorene bald wiederfind!" Er ist der Schutzpatron für verlorene Gegenstände.
Außerdem hatte ich einige Gutscheine für Messen parat. Für nur 25 bis 50 Dollar las ein Priester eine spezielle Messe für die Seele eines Verstorbenen, damit sie aus dem Fegefeuer dem Himmel ein Stück näher kommt. Ich dachte, vielleicht ist gerade die Messe, die ich gekauft habe, die eine, die diese Seele endlich durch die Himmelspforte bringt!
Ich verlor mein erstes Kind mit fünf Monaten und es war nicht getauft. Ich erinnere mich an meine Schmerzen im Krankenhaus, als der Priester mir sagte, dass er ein totes Baby nicht taufen könne und dass mein Kind nicht in den Himmel käme, sondern in den Limbus, kein schlimmer Ort, aber dort wird man GOTT niemals sehen.

Ich habe lange geweint und daran gedacht, dass ich mein Kind niemals sehen werde!
Dies alles glaubte ich, bevor ich durch den Herrn JESUS CHRISTUS gerettet wurde.
So werden viele Katholiken auf der ganzen Welt belogen und betrogen!
Doch wer die Bibel liest, wird früher oder später erkennen, dass all diese Lehren dem Wort GOTTES widersprechen. Denn darin steht nichts von sogenannten Schutzheiligen, vom Beten zu Toten, Messen für Verstorbene und einem Fegfeuer. Die Bibel versichert uns, dass allein JESUS CHRISTUS die Sündenschuld begleichen konnte und beglichen hat: GOTT „ließ ihn treffen unser aller Schuld" (Jes.53, 6). Anderes zu behaupten ist Irrlehre.
Johannes der Täufer verwies auf CHRISTUS als „das Lamm GOTTES, das die Sünde der Welt wegnimmt" (Joh 1, 29). Alle anderen Menschen (einschließlich der so genannten Heiligen) sind Sünder (Röm 3, 23) und können uns nicht von Sünden erlösen. Petrus schrieb, dass „CHRISTUS einmal für Sünden gelitten hat, der Gerechte für die Ungerechten, damit Er uns zu GOTT führe " (1.Petr. 3, 18).

Quellenangabe: „Die okkulte Invasion", S.414ff, von Dave Hunt, CLV-Verlag, 1999


Wie dankbar können wir sein, von der geistlichen Finsternis im Katholizismus befreit worden zu sein. Dem Herrn sei die Ehre dafür.

Herzliche Grüße
José

Offline Jose

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Die Irrlehren des Katholizismus
« Antwort #1 am: 13 Juni 2012, 23:32:39 »
Paulus schreibt in dem Brief an die Epheser: "Denn aus Gnade seid ihr gerettet durch Glauben, und das nicht aus euch, Gottes Gabe ist es" Eph 2,8, und für mich, als ehemaliger Katholik, sind diese Worte etwas Wunderbares und befreiendes. Die Gnade hat mich befreit aus der Knechtschaft der katholischen Kirche.

Es erfüllt mich immer wieder mit Trauer, wenn ich mich an Gesprächen erinnere, wo man nicht ohne stolz erzählte, mühevoll zu Fuß viele Kilometer zurückgelegt zu haben, um einen Wallfahrtsort zu erreichen und ein Gelübde zu erfüllen. Nachdem ich vor vielen Jahren mich von meinem Verkehrsunfall etwas erholt hatte - damals war ich noch nicht gläubig -, haben einige Verwandte bei verschiedenen Anlässen, Kerzen bei sogenannten Heiligen angezündet. Und selbst eine alte Tante ging auf den Knien, mit mir an der Hand, um eine Kapelle herum.

Dieses Bild vergesse ich nicht mehr, wie überhaupt der allgemeine Anblick von vielen Menschen, rutschend auf den Knien an verschiednen Wallfahrtsorten, um ihre Gelübde zu erfüllen, und doch ohne den zu kennen der uns das Heil kostenlos anbietet. Es ist ohnehin unbezahlbar, "Denn was könnte ein Mensch als Lösegeld für sein Leben geben?" Mk 8,37. - Ich meine, dass der katholische Glaube nicht in allen Ländern die gleiche "Auswüchse" hat, aber die Lehre des RKK ist weltweit die gleiche.

Wie viel Verblendung und Irrelehre herrscht doch ganz besonders im Katholizismus. Wie einfach hat es uns Gott in Jesus Christus gemacht, wir brauchen es nur anzunehmen. Er will uns dafür die Augen und das Herz öffnen, wie Er es auch bei der Lydia getan hat (Apg. 16,14), wenn wir Ihn darum bitten und Ihn suchen. Wie schwer fällt es aber den Menschen einfach das Heil anzunehmen, sie wollen selber noch etwas dazu tun.

Oder ist der Grund vielleicht ein anderer: Meinen sie vielleicht, sie könnten Gott durch ihre Werke zufrieden stellen und dann weiter in den Dingen zu leben, die Jesus ans Kreuz gebracht haben? Das dürfte der Grund sein, in vielen Religionen.

José

Offline kenny

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Re: Die Irrlehren des Katholizismus
« Antwort #2 am: 20 Juli 2012, 23:18:09 »
Ich gebe Dir recht, Jose.

Ich möchte aber noch Folgendes hinzufügen: In der römisch-katholischen Kirche gibt es so genannte Sühneseelen wie Therese Neumann von Konnersreuth, bei der sich angeblich die Wundmale Christi abbildeten und die angeblich Blut geweint hat und angeblich jahrelang ohne Trinken und Nahrungsmittel ausgekommen sein soll. Nach ihrem Tod wurden ihre noch vorhandenen Eskremente untersucht, wobei festgestellt wurde, dass sie wohl doch gegessen haben muss.

Das ist eine Verballhornung Christi, der gesagt hat: "Es ist vollbracht."
Jesus ist der Allergrösste!

Offline Jose

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Re: Die Irrlehren des Katholizismus
« Antwort #3 am: 21 Juli 2012, 16:41:50 »
Zitat von: kenny
Ich möchte aber noch Folgendes hinzufügen: In der römisch-katholischen Kirche gibt es so genannte Sühneseelen wie Therese Neumann von Konnersreuth, bei der sich angeblich die Wundmale Christi abbildeten und die angeblich Blut geweint hat und angeblich jahrelang ohne Trinken und Nahrungsmittel ausgekommen sein soll.

Vielen Dank, Kenny, für den wichtigen Hinweis. Therese Neumann war mir bislang nicht bekannt, zumindest nicht in der Erinnerung.

Dass es leider im Katholizismus nicht nur Irrlehren sondern gotteslästerliche Verherrlichung von Menschen gibt, darüber hat die katholische Kirche bis heute nicht Buße getan. Auch das muss man beachten und sich davon distanzieren, wenn man Jesus nachfolgen möchte. Dem Erlösungswerk Jesu kann niemand etwas hinzufügen - wie du sehr richtig geschrieben hast. Man kann aber durch den Götzendienst an dem Heil vorbeigehen, wenn man sich nicht davon bekehrt.


Im BROCKHAUS habe ich vorhin nachgelesen:

Zitat

Neumann,
Therese, Stigmatisierte, *Konnersreuth (Landkreis Tirschenreuth) 9.4. 1898, †ebenda 18.9. 1962; war nach einem Unfall seit 1918 gelähmt und blind, seit 1925 unerwartet geheilt; seit der Fastenzeit 1926 war sie stigmatisiert und erlebte an jedem Freitag in ekstatischen Visionen die Leidensgeschichte Christi. Die Echtheit ihrer Stigmatisation ist nicht zweifelsfrei erwiesen, da, soweit bekannt, keine medizinisch-klinische Untersuchung erfolgte. Die katholische Kirche hat im Februar 2005 das Seligsprechungsverfahren für ThereseNeumann eröffnet.

(c) wissenmedia GmbH, 2010


Hinzufügen möchte ich noch, dass der Katholizismus sehr stark mit dem Okkultismus verwoben ist, daher müssen wir solche Erscheinungen auch in diesem finsteren Zusammenhang sehen.

Was die Seligsprechung anbetrifft, von der Praxis wird sich die katholische Kirche wohl nie distanzieren. Das machte für mich schon vor Jahren deutlich, dass der Katholizismus keinen seligmachenden Glauben kennt.

José

Offline Jose

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Seligsprechungen
« Antwort #4 am: 30 Juli 2012, 23:20:31 »
Hallo Kenny.
Danke für den interessanten Beitrag: hier. Ich weiß nicht, ob du den absichtlich im Thread über "Martin Luther" geschrieben hast, aber mir war der wichtig als Antwort in diesem Thread hier über die Irrlehren des Katholizismus. Ich frage mich, wie Katholiken und überhaupt vernünftig denkende Menschen die Irrlehre der Seligsprechungen unterstützen können.

José

Offline Jose

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Totenmesse
« Antwort #5 am: 01 August 2012, 16:08:46 »
Eine der schlimmen Irrlehren im Katholizismus finde ich die Totenmesse. Andererseits ist es aber auch eine entlarvende Praxis, denn es zeigt, dass im Katholizismus kein Glaube gelehrt wird, durch den wir selig werden. In der katholischen Bibelausgabe sollte also z.B. die folgende Bibelstelle entfernt werden: "Glaube an den Herrn Jesus, und du wirst errettet werden, du und dein Haus" Apg. 16, 31. Und es handelte sich hier nicht um eine Zusage, die irgendwann eintreffen würde, vielleicht nach vielen Totenmessen. Nein, dem Kerkermeister und seinem Haus galt die Verheißung, wenn sie glauben würden.

Das Evangelium gilt allen, und wer dem Wort Gottes glaubt und sich bekehrt, wird errettet. So lesen wir weiter: "Und sie redeten das Wort des Herrn zu ihm, samt allen, die in seinem Haus waren. Und er nahm sie in jener Stunde der Nacht zu sich und wusch ihnen die Striemen ab; und er ließ sich taufen und all die Seinen sogleich" Apg. 16, 32.33. Manche vertreten hier übrigens die irrige Ansicht, dass hier sicherlich auch Kinder waren, die getauft wurden. Wer aber so etwas vermutet, bleibt nicht an der Schrift und hat die Bedeutung der Taufe nicht verstanden.

Der Glaube an das vollbrachte Erlösungswerk Jesu, der zur Sündenvergebung und Wiedergeburt führt, macht uns selig, so dass wir nach unserem Ableben hier auf Erden in der Ewigkeit sofort bei Jesus weiterleben. Das ist der Sieg, den Jesus am Kreuz vollbracht hat.

Die Totenmesse im Katholizismus ist eine teuflische Erfindung, damit die Menschen ihr Vertrauen auf die Kirche setzen und nicht die Notwendigkeit erkennen, sich bekehren zu müssen. Die katholische Kirche aber nutzt das aus, um Menschen an sich zu binden. Das ist verantwortungslos und so verantworten die Priester den ewigen Tod von vielen Menschen, die sich leider haben verführen lassen, obwohl Gott mit Sicherheit auch zu ihnen gesprochen hat.


Es sind schon viele Jahre her, da sprach ich mit einer früheren Nachbarin aus meinem Herkunftsland. Sie war katholisch und hatte ihren Ehemann verloren. Wir kamen auch ins Gespräch über manches im Katholizismus und auch über die Totenmesse. Da erzählte sie mir, dass sie von dem Priester enttäuscht war, weil sie eine Messe für ihren Mann bestellt hatte und auch dafür bezahlt, später aber erfuhr, dass die gehaltene Messe für mehrere Personen war. Sie sprach den Priester an und fragte, ob die Kosten aufgeteilt würden, aber dem war nicht so. Darüber war sie enttäuscht und fühlte sich auch in gewisser Weise getäuscht, was die Wirkung der Messe für ihren verstorbenen Ehemann anbetraf.

Es gibt viele enttäuschte Katholiken, aber leider sind sie oftmals nur unzufrieden mit verschiedenen Praxen, anstatt das ganze in Frage zu stellen. Die selbsternannte alleinseligmachende Kirche ist nicht in der Lage ist, jemand selig zu machen. Das kann übrigens keine Kirche, sondern nur der Herr. Und der Herr errettet und macht selig sofort, wenn wir uns zu Ihm wenden. Wir lesen von dem Kerkermeister, dass er jubelte, an Gott gläubig geworden, mit seinem ganzen Haus (Apg. 16,34). Und war es nicht auch mit dem Schächer am Kreuz so, dem der Herr Jesus zusicherte: "Wahrlich, ich sage dir: Heute wirst du mit mir im Paradies sein" Lukas 23, 43. Diese Verheißung gilt allen, die sich zu Jesus bekehren.

José

Offline Jose

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Die Himmelfahrt Marias
« Antwort #6 am: 15 August 2012, 16:05:09 »
Auf der Internetseite http://www.katholisch.de habe ich vorhin gelesen:

Zitat:


Mariä Himmelfahrt am 15. August ist das älteste bekannte Marienfest

Einzelheiten über die Mutter Jesu sind außer in den Weihnachtsgeschichten des Lukas und Matthäus in der Bibel kaum zu finden. In den Paulusbriefen sucht man Maria vergeblich, in der Apostelgeschichte wird sie anlässlich der Himmelfahrt Jesu erwähnt. Dennoch pflegt die römisch-katholische Kirche eine tiefe Marienverehrung. Sie beginnt am 1. Januar mit dem Hochfest der Gottesmutter Maria, wird an allen folgenden Samstagen fortgesetzt und erreicht im Marienmonat Mai eines jeden Jahres ihren Höhepunkt. Auch der 15. August ist als der Tag "Mariä Himmelfahrt" für die römisch-katholischen Christen von besonderer Bedeutung.

Das Fest Mariä Himmelfahrt, auch "Heimgang" genannt, stammt aus dem 5. Jahrhundert und ist das älteste bekannte Marienfest. Es gedenkt der unmittelbaren Aufnahme der Muttergottes nach ihrem Tod in den Himmel. Diese Himmelfahrt dient vielen als Erklärung, warum es weder ein Grab noch Reliquien Marias geben kann. Die Bezeichnung "Mutter Gottes" wird im Übrigen auf das Konzil von Ephesus im Jahr 431 zurückgeführt, das Maria erstmals die "Gottesgebärerin" nannte.

"Geheimnisvolle Heiligkeit"

Gerade die geringe Zahl biblischer Belege trug zur Ausweitung der Marienverehrung bei, weil die Gottesmutter von "geheimnisvoller Heiligkeit" umgeben schien. Die innige Vertrautheit mit Maria, die in allen Notlagen um Hilfe angerufen werden kann, wird mit recht unterschiedlichem volkskundlichem und religiösem Brauchtum verknüpft. "Büschelfrauentag" oder "Unser Frauen Würzweih" heißt der 15. August vor allem in ländlichen Gemeinden, denen Maria als "die Blume des Feldes und die Lilie der Täler" galt.

Volkskundler führen den noch lebendigen Brauch der Blumen- und Kräuterweihe an diesem Festtag auf Legenden um die Blumenliebe Marias zurück oder bringen sie mit der legendären Öffnung des Grabes der Gottesmutter in Verbindung. Statt eines Leichnams, so die Legende, fanden die Apostel darin "Lilien und fruchtbare Gewächse"; der Erde soll an dieser Stelle ein wundersamer Kräuterduft entwichen sein.
Gottesdienste mit Kräuterweihen lösten wohl im 9. Jahrhundert germanische Erntebräuche ab. Die Weihe sollte die von Maria ausgehenden heilsamen Einflüsse und Kräfte auf die Kräuter- und Würzbüschel übertragen. Besonders vor Klosterkirchen der Franziskaner und Kapuziner - deren Mönchen man im Mittelalter hohe Weihekraft zuschrieb - wurden zu Mariä Himmelfahrt körbeweise Heilkräuter geweiht. Bei der Weihe spielt die magische Zahl "drei", auch in gesteigerter Form der "neun", als Inbegriff des Mächtigen und Segensreichen eine besondere Rolle.

Schutz für Haus und Hof

Dreierlei, neunerlei Kräuter oder ein Vielfaches davon bindet man in Bayern und Österreich heute noch am Gedenktag Marias zu Sträußen; mancherorts dominiert auch die symbolische Siebenzahl. In der Festmesse werden Johanniskraut, Arnika, Baldrian, Tausendgüldenkraut, Frauenmantel oder Augentrost geweiht, nach Hause getragen und über der Tür oder im Herrgottswinkel aufgehängt, damit Haus und Hof geschützt sowie Mensch und Tier vor Krankheit bewahrt bleiben.

Für katholische Christen ist der Festtag Mariä Himmelfahrt der Auftakt für die anschließenden "30 Marientage", die als besonders segensreich gelten und mit "Mariä Namenstag" im September ihren Abschluss finden.

Von Karl-Heinz Wiedner

Quelle: http://www.katholisch.de/23607.html


Zu wissen, dass uns die Bibel nichts darüber sagt, Zitat: „Einzelheiten über die Mutter Jesu sind außer in den Weihnachtsgeschichten des Lukas und Matthäus in der Bibel kaum zu finden“, und dennoch so eine Irrlehre aufzubauen, finde ich unverantwortlich. Dass hierbei auch noch „Okkultismus“ gefördert wird (siehe „Schutz für Haus und Hof“) sollte alle ernstlich und aufrichtig denkenden Menschen aufschrecken.

Interessant fand ich die Erwähnung, Zitat: „Die Bezeichnung "Mutter Gottes" wird im Übrigen auf das Konzil von Ephesus im Jahr 431 zurückgeführt, das Maria erstmals die "Gottesgebärerin" nannte“.

Erinnern wir uns an Apostelgeschichte 19 und den „Aufstand des Demetrius“. "Denn einer mit Namen Demetrius, ein Silberschmied, der silberne Tempel der Artemis machte, verschaffte den Kunsthandwerkern nicht geringen Erwerb"Apg 19,24. Und wie waren sie um ihr Geschäft besorgt: "Nicht allein aber ist für uns Gefahr, dass dieses Geschäft in Verruf kommt, sondern auch, dass der Tempel der großen Göttin Artemis für nichts erachtet und auch ihre herrliche Größe, die ganz Asien und der Erdkreis verehrt, vernichtet wird" Apg 19,27, sie waren nicht suchend nach der Wahrheit, und verführten die Menschen: "Als sie aber das hörten, wurden sie voller Wut, schrien und sagten: Groß ist die Artemis der Epheser!" Apg 19,28.

Die Verehrung einer „Göttin“ war somit offensichtlich über Generationen sehr verankert in der Bevölkerung, denn wir lesen auch: "Als aber der Stadtschreiber die Volksmenge beruhigt hatte, spricht er: Männer von Ephesus, welcher Mensch ist denn, der nicht wüsste, dass die Stadt der Epheser eine Tempelhüterin der großen Artemis und des vom Himmel gefallenen Bildes ist?" Apg 19,35. Sollte es uns da wundern, wenn ausgerechnet hier Maria erstmals die „Gottesgebärerin“ genannt wurde?



Im BROCKHAUS habe ich gelesen,

Zitat:

Himmelfahrt Marias,

Mariä Himmelfahrt, ursprünglich lateinisch Dormitio Beatae Mariae Virginis (Entschlafung der seligen Jungfrau Maria), im dogmatischen Sinn Assumptio Beatae Mariae Virginis (Aufnahme der seligen Jungfrau Maria); nach katholischer Lehre die Aufnahme Marias, der Mutter Jesu, unmittelbar nach ihrem Tod »mit Leib und Seele« (also unter Vorwegnahme der Auferstehung der Toten) in den Himmel; durch Papst Pius XII. 1950 für die katholische Kirche zum Dogma erhoben. - Das Fest Mariä Himmelfahrt (in den Ostkirchen: die »Entschlafung der Gottesgebärerin« Maria [griechisch »Koimesis tes theotoku«]) wurde um 600 durch Kaiser (seit 582) Maurikios (* um 540, † 602) im Byzantinischen Reich verbindlich vorgeschrieben und setzte sich im Westen spätestens im 7. Jahrhundert durch. Es wird am 15. 8. gefeiert und ist das bedeutendste Marienfest der katholischen Kirche und der Ostkirchen.

In der bildenden Kunst zeigen frühe Darstellungen die schwebende Maria, unterstüzt von Engeln (Elfenbeintafeln des Mönchs Tutilo von Sankt Gallen, um 900; Sankt Gallen, Stiftsbibliothek). Erst in der italienischen Renaissance wurde mit der »Assunta« Tizians (1516 - 18; Venedig, Frarikirche) der für die Darstellungen der Himmelfahrt Marias bestimmende Bildtypus gefunden, der besonders im Barock neben zahlreichen Malereien auch plastisch gestaltet wurde (Hochaltar der Klosterkirche in Rohr von E. Q. Asam, 1722 geweiht).

Quelle: (c) wissenmedia GmbH, 2010


Es war für mich, als ich es das erste Mal las, dass diese Lehre erst 1950 zum Dogma erhoben wurde, erschreckend, was die katholische Kirche sich anmaßt: Nun ist es sozusagen für Katholiken bindend, daran zu glauben.

Der Herr möge allen, die noch in in dieser Irrlehre gebunden sind, Gnade schenken und sie da heraus führen. Nur Jesus ist der Mittler zu Gott, nur in Ihm ist unser Heil.

José
« Letzte Änderung: 15 August 2012, 16:25:44 von Jose »

Offline Jose

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Der Römische Katholizismus
« Antwort #7 am: 07 September 2012, 00:44:32 »
Ein interessanter Artikel auf der deutschen Seite der EAEC - European-American Evangelistic Crusades


Der Römische Katholizismus - Begründer: Kaiser Konstantin

Überblick:
Die römisch-katholische Kirche mit ihrem Hauptsitz in Rom/Italien besitzt ihren eigenen, mächtigen Stadtstaat, den Vatikan. Die römisch-katholische Kirche trat inoffiziell im Jahre 312 n. Chr. ins Leben, zu der Zeit der sogenannten “wunderbaren Bekehrung” des römischen Kaisers Konstantin, der jedoch weiterhin den Sonnengott anbetete. Obwohl das Christentum erst nach den Edikten durch Theodosius I in den Jahren 380 und 381 n. Chr. zur offiziellen Staatsreligion des römischen Reiches erklärt wurde, hatte Konstantin von 312 n. Chr. bis zu seinem Tod im Jahre 337 n. Chr. bereits an dem Prozess gearbeitet, parallel zueinander heidnische Tempel und christliche Kirchen zu errichten und übergab langsam die Herrschaft seiner heidnischen Priesterschaft an den Bischof von Rom. Doch die Familie Konstantins gab die letzten Überreste seiner Priesterschaft nach der Auflösung des römischen Reiches nicht auf – den Titel, den die Kaiser als Häupter der heidnischen Priesterschaft trugen – Pontifex Maximus – ein Titel, den die Päpste erben sollten. Die Päpste erbten auch Konstantin’s Titel als das selbsternannte zivile Oberhaupt der Kirche – Summus Pontifex (Vikar Christi und Bischof der Bischöfe).
 
Vor der Zeit der “Bekehrung” Konstantins waren die Christen nicht so sehr wegen ihres Glaubens an Christus verfolgt worden, sondern vielmehr weil sie sich weigerten, auch heidnische Gottheiten in ihren Glauben einzuschließen. Mit Konstantin’s Betonung, sein neu gefundenes Christentum den Heiden im Reich schmackhaft zu machen, war die “Christianisierung” dieser heidnischen Gottheiten vereinfacht. Beispielsweise nahmen heidnische Rituale und Götzen schrittweise christliche Bedeutungen an und wurden in die “christliche” Anbetung eingegliedert (z.B. ersetzten “Heilige” den Kult heidnischer Götter sowohl in der Anbetung als auch als Patron über Städte; Mutter-Sohn-Statuen wurden in Maria und Jesus umbenannt etc.) und heidnische Festtage wurden als christliche Feiertage neu eingestuft (z.B. wurden das römische Lupercalia und das Fest der Reinigung der Isis zum Fest der Geburt; die Saturnalia-Feiern wurden durch Weihnachtsfeiern ersetzt; ein antikes Fest der Toten wurde durch Allerseelen ersetzt und christlichen Helden neu gewidmet (heute Halloween) etc.). Eine Überleitung war erfolgt – statt wegen der fehlenden Anbetung heidnischer Götter verfolgt zu werden wurden die Christen, die nicht mit der durch den Kaiser gedeckten jeweiligen Orthodoxie übereinstimmten, nun in dem Namen von Christus verfolgt! Das „christianisierte“ Rom war zum legitimen Nachfolger des heidnischen Rom geworden! Das ist der traurige Ursprung der römisch-katholischen Kirche, die seit ihrer Entstehung Kompromisse mit dem Heidentum geschlossen hat und dadurch zu einem Kult geworden ist, der dem Geschöpf (Maria) mehr dient als dem Schöpfer (Jesus).
 
Als Rom unter Konstantin vom Heidentum zum Christentum wechselte musste ein Ersatz für die große Mutter des Heidentums gefunden werden. Vor der Zeit Konstantins hatte niemand Maria als eine Art Göttin betrachtet. Da Maria die Mutter von Jesus Christus war, war sie die logischste Person für den Ersatz der heidnischen Muttergottheit. Die Heiden konnten mit ihren Gebeten und ihrer Hingabe an die Muttergöttin weitermachen und sollten sie fortan nur Maria nennen. Die Heiden beteten die Mutter genau so sehr oder gar mehr an als ihren Sohn und das ist genau das, was der römische Katholizismus tut. Wahres Christentum lehrt, dass Jesus Christus angebetet werden soll – nicht seine Mutter. Es bleibt die Tatsache, dass weder Jesus noch einer der Apostel jemals einen Hinweis auf die Anbetung von Maria gab. Die Anbetung der Gottesmutter zusammen mit ihrem Kind begann in vielen Teilen der Welt schon Jahrhunderte bevor Jesus Christus geboren wurde. Im Jahre 431 n. Chr. wurde die Anbetung der Maria auf dem Konzil zu Ephesus zu einer offiziellen Lehre der Kirche.
 
Seit der Errichtung des römischen Reiches hatten die römischen Kaiser (einschließlich Konstantin) das Amt des Pontifex Maximus (Höchster Priester) inne gehabt und waren von den Heiden als Götter angebetet worden. Kaiser Gratian verweigerte im Jahre 376 n. Chr. den Titel des Pontifex Maximus und von dem Zeitpunkt an wurde er dem Bischof von Rom verliehen. Von jetzt an war der Bischof von Rom der Höchste Priester der Heiden und gleichzeitig das Haupt der christlichen Kirche. Die Strömungen des Heidentums und des Christentums flossen zusammen unter der Führerschaft des Pontifex Maximus, der schließlich „der Papst“ genannt wurde. Die Frage bleibt: Wie kann ein Mann gleichzeitig der Pontifex Maximus und damit das Oberhaupt der heidnischen Mysterien und das Haupt der Gemeinde sein? Obwohl die römisch-katholische Kirche behauptet, dass Petrus der erste Papst war, ist es seltsam, dass wir nie eine derartige Behauptung von Petrus lesen. Die Tatsache, dass Jesus während seines irdischen Dienstes nie das Amt des Papstes einsetzte, zeigt, dass der Papst weder der Bischof der Bischöfe noch der Nachfolger des Apostels Petrus ist.


Am Ende des Artikels steht noch:


Der römische Katholizismus macht die Erlösung zu einem langen, komplizierten Prozess ohne Versicherung des ewigen Lebens und Vergebung aller Sünden. Taufe, Messe, Beichte, Gebete zu Maria und den Heiligen, gute Werke und das Fegefeuer werden alle dem Glauben an Christus hinzugefügt. Im Kontrast dazu lehrt die Bibel die Erlösung durch Glauben an Jesus Christus allein. Biblische Erlösung ist Gottes freies Geschenk an jeden Sünder, der glaubt, dass Christus für seine Sünden gestorben ist und zu seiner Verteidigung wieder auferstanden ist. Biblische Erlösung schenkt sofortige Versicherung des ewigen Lebens. Keine Kirche hat jemals jemanden errettet, aber Christus kann und wird jeden erretten, der zu ihm kommt und sich ihm als seinem Erlöser anvertraut. Mitgliedschaft oder Glauben an eine Kirche sichert für niemanden die Erlösung, doch vertraue Christus und ihm allein und du wirst für alle Ewigkeit errettet sein!


Den ganzen Artikel siehe hier: Der Römische Katholizismus - eaec.de.org


José