Autor Thema: Sektenvergleich: Darbysten vs. Zeugen Jehovas  (Gelesen 18272 mal)

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Offline Roland

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Re: Sektenvergleich: Darbysten vs. Zeugen Jehovas
« Antwort #30 am: 22 Juli 2013, 20:34:51 »
Hallo Peter,

ich kenne das Brüdertum nur "von außen", war dort also noch nie "Mitglied". Mir sind aber einige Berichte von Aussteigern bekannt.

Zitat
Ich möchte nicht in dem Sinne verallgemeinern, dass ich damit alle Gläubigen in einen Topf werfe, denn der Herr ruft und holt heraus die Aufrichtigen!
Das ist eine wichtige Erkenntnis, denn auch im Brüdertum gibt es wiedergeborene Christen.

Zitat
Aber was sich hinter diesen Gruppen und "Versammlungen" verbirgt, ist schlichtweg Sektiererei in reinster Form.
Das ist die einhellige Meinung vieler Aussteiger.

Zitat
Hatte noch vergessen zu erwähnen, dass keine Gruppe, "geschlossene" wie auch "offene" sich durchringen konnte, mich zu taufen. Mittlerweile bin ich weg von diesem Gedanken, mich taufen wollen zu lassen um jeden Preis!.
Ich hätte auch etwas dagegen, in einer Sekte getauft zu werden.

Wenn Du magst, kannst Du gerne über Deine Erlebnisse mit dem Brüdertum berichten. Hier wird es ja eher "theoretisch" abgehandelt. Falls Du nicht darüber schreiben möchtest (was ich absolut verstehen kann), ist das natürlich vollkommen in Ordnung.

Shalom
Roland
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Offline Jose

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Das Brüdertum und die Frage der Taufe
« Antwort #31 am: 23 Juli 2013, 16:35:34 »
Lieber Peter,
es hat mich sehr nachdenklich gemacht, als ich las:

Zitat
Hatte noch vergessen zu erwähnen, dass keine Gruppe, "geschlossene" wie auch "offene" sich durchringen konnte, mich zu taufen. Mittlerweile bin ich weg von diesem Gedanken, mich taufen wollen zu lassen um jeden Preis!.Der Herr soll mich bitte klar führen, so wie Er es einige Male ( spreche jetzt von konkreten Geschehnissen) getan hat.

Was die Taufe anbetrifft, so denke ich, dass die Bibel ganz deutlich die Handhabung der Taufe als Gehorsamsschritt lehrt. Aus deinen Worten entnahm ich, dass du auch darum bemüht warst.

Ich finde es immer ein schönes Zeugnis, im Zusammenhang mit der Bekehrung des Kämmerers von Äthiopien, zu lesen:

Apg 8,36.38
36 Als sie aber auf dem Weg weiterzogen, kamen sie zu einem Wasser, und der Kämmerer sprach: Siehe, hier ist Wasser! Was hindert mich, getauft zu werden? 38 Und er ließ den Wagen anhalten, und sie stiegen beide in das Wasser hinab, Philippus und der Kämmerer, und er taufte ihn.
Es ist ermunternd und zugleich ermahnend, weil die Frage der Taufe keine zweitrangige ist.

Die Schlachter 2000 hat den 37. Vers im fortlaufenden Bibeltext enthalten, der wohl nicht in allen älteren Handschriften enthalten ist:
Apg 8,37
37 Da sprach Philippus: Wenn du von ganzem Herzen glaubst, so ist es erlaubt! Er antwortete und sprach: Ich glaube, daß Jesus Christus der Sohn Gottes ist!

Die Rückfrage des Philippus und das Zeugnis des Kämmerers stimmen zweifellos mit dem sonstigen Zeugnis der Schrift überein, dass nur wer glaubt auch getauft werden soll. Aber was ich persönlich wirklich kostbar finde, ist dass der Kämmerer fragte: Was hindert mich, getauft zu werden? Es war ihm selber ein Bedürfnis.

Der Herr schenke dir viel Gnade, lieber Peter, dass du eine Gemeinde findest und auch die Möglichkeit, dich biblisch taufen zu lassen. Vermutlich hatte deine Taufe bei den Brüdern nicht sein sollen. Aber die haben wohl, wenn ich es richtig verstanden habe, kein einheitliches Verständnis zur Taufe.

Gottes Segen,
José

Offline Roland

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Re: Sektenvergleich: Darbysten vs. Zeugen Jehovas
« Antwort #32 am: 23 Juli 2013, 21:26:43 »
Hallo José,

Zitat
Vermutlich hatte deine Taufe bei den Brüdern nicht sein sollen. Aber die haben wohl, wenn ich es richtig verstanden habe, kein einheitliches Verständnis zur Taufe.
Zum darbystischen Taufverständnis findest Du hier einen Artikel.

Shalom
Roland

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Offline Roland

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Liebe Ruth,

Zitat
Und im folgenden Link macht Herr Michael Schneider, der an o. g. Zeitschrift mitwirkt und hier im Forum als "schneid9" angemeldet ist, weiter mit seinen Verunglimpfungen dieses Forums und dessen Betreiber:

http://forum.bruederbewegung.de/viewtopic.php?f=4&p=2899

Der Hammer ist noch, dass ich Michael zwei- oder dreimal per E-Mail mitgeteilt habe, dass Joomla (damit wurde die HP erstellt) automatisch mich als Autor eingibt (siehe Bild unten), weil ich als Administrator angemeldet bin. Leider habe ich bis jetzt noch keine Möglichkeit gefunden, dies zu ändern (falls mir hier jemand helfen kann, würde ich mich darüber sehr freuen!). Um nicht den Eindruck zu erzeugen, ich hätte den Artikel geschrieben, gebe ich im Artikel daher den Namen des Autors und den entsprechenden Link an (bzw. veröffentliche die entsprechende Quellenangabe).

In dem von ihm angesprochenen Artikel habe ich noch einmal deutlich auf die externe Quelle im Text hingewiesen, um ihm keinen Anstoß zu geben.

All dies weiß Michael und trotzdem veröffentlicht er den obigen Artikel. Die Absicht ist klar: Wird der "Kritiker" unglaubwürdig gemacht, erscheint auch die von ihm vorgebrachte Kritik als unglaubwürdig.

Aber wir wissen ja, was im Wort GOTTES steht:

Selige seid ihr, wenn sie euch beschimpfen und verfolgen und jedes böse Wort gegen euch reden meinetwegen, dabei [aber] lügen. (Matthäus 5,11).

Shalom
Roland
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Offline schneid9

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Re: Sektenvergleich: Darbysten vs. Zeugen Jehovas
« Antwort #34 am: 23 Juli 2013, 23:47:02 »
Hallo Roland,

Zitat
Der Hammer ist noch, dass ich Michael zwei- oder dreimal per E-Mail mitgeteilt habe [...] All dies weiß Michael und trotzdem veröffentlicht er den obigen Artikel.

Den "Artikel" hatte ich bereits um 16.33 Uhr geschrieben, deine Mails kamen erst ab 17.35 Uhr. Inzwischen habe ich zwei korrigierende Nachträge eingefügt.
Michael Schneider

Offline Roland

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Re: Sektenvergleich: Darbysten vs. Zeugen Jehovas
« Antwort #35 am: 23 Juli 2013, 23:50:38 »
Hallo Michael,

ich möchte bei Dir entschuldigen - das wusste ich nicht. Möchtest Du, dass ich meinen Beitrag lösche? Ich würde ihn dennoch gerne stehen lassen - vielleicht kann mir ja jemand bei dem Joomla-Problem helfen?

Gute Nacht & Shalom

Roland
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Offline schneid9

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Re: Sektenvergleich: Darbysten vs. Zeugen Jehovas
« Antwort #36 am: 24 Juli 2013, 00:12:40 »
Hallo Roland,

Zitat
ich möchte bei Dir entschuldigen - das wusste ich nicht.

Alles klar.

Zitat
Möchtest Du, dass ich meinen Beitrag lösche?

Nein nein, mit den im Text vorangestellten Quellenhinweisen sind ja jetzt keine Missverständnisse mehr möglich. Ich bin im Gegenteil auf die Ergänzungen gespannt, die du noch vornehmen wolltest ...
Michael Schneider

Ruth

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Re: Sektenvergleich: Darbysten vs. Zeugen Jehovas
« Antwort #37 am: 24 Juli 2013, 05:51:13 »
Lieber Roland,

wer die Texte auf Deiner Seite bis zuende liest, der kommt von selbst darauf, daß Du sehr wohl Quellen angegeben hast, und Dich lediglich als Administrator eingeben mußt, um diese Texte veröffentlichen zu können. Auch ein Herr Schneider hätte dies bei gewissenhafter Recherche herausfinden können, bevor er Dich und Dein Forum an seinem Darby-Altar verleumdet. Seine Verleumdung stand seit Fr 19. Jul 2013, 15:33 im Internet - bisherige Zugriffe (Stand heute morgen 5.28 Uhr) -> 709 gelesen. - Ob er die Folgen einer solchen Falschaussage abschätzen kann und den Schaden, den er damit nicht nur Dir zugefügt hat? Fakt ist: Er hat Dir bewußt Schaden zugefügt, zumal er jederzeit die Möglichkeit gehabt hätte, die Sache mit Dir persönlich zu klären. Zudem hat er sich ja hier im Forum angemeldet, und fährt mit Unwahrheiten und Verunglimpfungen fort.

"Denn wes das Herz voll ist, des geht der Mund über." - Lk. 6, 45 

Gestern hörte ich eine Predigt über den Götzendienst. Alles, was uns wichtiger ist, als Jesus Christus und Sein Wort, ist als Götzendienst zu bezeichnen, und diesen erkennt man meist daran, wovon ein Mensch am meisten redet bzw. sich für einsetzt. Bei dem Darby-Altar-Forum ist das offensichtlich, WEM hier geopfert wird, denn dort steht Jesus Christus nicht im Mittelpunkt, sondern ein fehlerhafter Mensch mit fehlerhafter Lehre. -

Was nutzt es einem schriftgelehrten Heuchler, wenn er Gottes Wort in den Mund nimmt, es aber nicht in die Tat umsetzt?

Weiterer Fakt ist, daß dort mit dem Buch eines babylonischen Götzendieners namens Papst geliebäugelt wird, einem Buch, das sogar scheinheiliges Lob erfährt. Ja, die Mutter aller Huren hat viele Töchter...

Mit Verleumdung und Verfolgung haben die Jünger Jesu ALLE zu rechnen. Wer öffentlich auftritt und diese nicht erfährt, dessen aufrichtiges Christsein zweifle ich an. Wie Du weißt, lieber Roland, stehe auch ich mit meinen Versen in der Öffentlichkeit und kann ein Lied davon singen, was ein Mensch, der Jesus Christus in Seiner Botschaft in den Vordergrund stellt, von der Welt und den Namenschristen alles zu lesen und hören bekommt. - Und deshalb werde ich auch weiterhin meinen Mund auftun, wenn ich sehe, daß ein Kind Gottes - in diesem Fall Du - von einem Darby-Fan bewußt in ein falsches Licht gestellt werden soll. Denn: Wer schweigt, der macht sich m. E. mitschuldig. Und: Feigheit und Menschenfurcht sind nicht mein Ding;-) (Die Feigen stehen übrigens in der Liste in Offb. 21, 8 an -> erster Stelle. Warum wohl?)
 
Herzliche Grüße.

Offline schneid9

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Re: Sektenvergleich: Darbysten vs. Zeugen Jehovas
« Antwort #38 am: 24 Juli 2013, 15:14:39 »
Zitat von: Ruth
wer die Texte auf Deiner Seite bis zuende liest, der kommt von selbst darauf, daß Du sehr wohl Quellen angegeben hast, und Dich lediglich als Administrator eingeben mußt

Auf das Letztere kann niemand von selbst kommen, denn es heißt nicht "Administriert von Roland Odenwald", sondern "Geschrieben von Roland Odenwald". Wer einen Text geschrieben hat, ist nach allgemeinem Verständnis des Wortes der Autor. Und zwischen Quellenbenutzen und Zitieren gibt es auch einen erheblichen Unterschied; nicht ohne Grund wurden ja die Anführungszeichen erfunden. Aber das alles habe ich Roland letzten Freitag auch schon privat geschrieben – hier nochmal für die selbsternannte Rechtsanwältin (die es offenbar nicht gern sieht, wenn – wie in unseren letzten beiden Beiträgen – ein versöhnlicherer Ton zwischen Roland und mir angeschlagen wird).

Zitat von: Ruth
Seine Verleumdung stand seit Fr 19. Jul 2013, 15:33 im Internet - bisherige Zugriffe (Stand heute morgen 5.28 Uhr) -> 709 gelesen.

Unter Berücksichtigung der Sommerzeit wäre das 16.33 Uhr, und der größte Teil der 709 Zugriffe fand zu einer Zeit statt, als meine "Verleumdung" noch gar nicht dastand. Gezählt wird nämlich seit Beginn des Threads am 28. Juni.
« Letzte Änderung: 24 Juli 2013, 16:08:32 von schneid9 »
Michael Schneider

Offline Roland

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Re: Sektenvergleich: Darbysten vs. Zeugen Jehovas
« Antwort #39 am: 28 Juli 2013, 23:54:24 »
Hallo Michael,

Zitat
Teilnehmen darf dort, wer 1. wiedergeboren, 2. "rein in der Lehre", 3. "rein im Wandel" und 4. "rein in den Verbindungen" ist. Jeder "geschlossene Bruder" wird dir bestätigen, dass es unzählige Gläubige gibt, die z.B. nur Bedingungen 1 und 3 erfüllen und deshalb leider nicht teilnehmen können. Die Wiedergeburt wird ihnen trotzdem nicht abgesprochen.
Natürlich spielt hier auch die Kettenverunreinigungs-Irrlehre der Darbysten eine Rolle. Allerdings ist hier ein großer Unterschied zwischen "Theorie" und "Praxis" erkennbar. Ehemalige Darbysten berichten unabhängig und glaubwürdig, dass es in der Praxis anders gesehen wird und Christen außerhalb des Brüdertums durchaus das Heil abgesprochen wird. Der Pastor einer Pfingstgemeinde (die Gemeinde liegt in der Nähe von Hannover) berichtete mir, dass eine Zusammenarbeit mit den Exklusiven nicht möglich sei, da die Darbysten die Pfingstler nicht als Geschwister anerkennen und ihnen vorwerfen, weiße Magie zu betreiben.

Hier im Forum hat ein überzeugter Anhänger des Brüdertums es wie folgt formuliert (der übrigens auch in Deinem Forum schreibt):

Zitat
Nur echte Christen wissen, daß echte Gläubige NICHT abfallen können.
Wer das nicht weiß , ist kein Christ , der HEILIGE GEIST fehlt.
Quelle
Damit sagt der Darbyst aus, wer nicht die calvinistisch-darbystische Irrlehre der "Unverlierbarkeit des Heils" anerkennt, ist kein Christ. Den Calvinisten spricht er an anderer Stelle die Errettung ab und dann bleiben eigentlich (fast) nur noch die Darbysten übrig.

Jetzt antwortest Du sicherlich, dass dies ein trauriger "Einzelfall" und auf keinen Fall repräsentativ sei. Ich habe jedoch andere Erfahrungen gemacht und viele Ehemalige ebenfalls.

Zitat
Das ist genauso wenig repräsentativ.
Mir geht es nicht darum, nur den Mainstream des Brüdertums darzustellen, sondern möglichst das ganze Brüdertum mit all seinen Facetten.

Zitat
Ich würde es eher "Fringe-Darbysmus" nennen.
Ich würde es als Ultradispensationalismus bzw. Bullingerismus nennen. Auch der Bullingerismus ist ein Teil des Brüdertums.

Zitat
Das ist völlig überflüssig, die Forschungslage könnte gar nicht eindeutiger sein.
Wenn die Forschungslage so eindeutig ist, verstehe ich nicht, dass Du Dich davor scheust, Dr. Poppe damit zu konfrontieren.

Zitat
Leugnen tun sie diese Wirkung nicht, sondern sie sagen, dass dazu auch das Gericht Gottes in den drei Stunden der Finsternis notwendig war. Du hast Darby doch selbst zitiert: "Die wirkliche Sühnung war nicht allein der Akt des Todes Christi, so kostbar dieser auch war. Natürlich war der Tod für die Sühnung notwendig ..."
Selbstverständlich leugnen die Darbysten die sühnewirkende Wirkung des Todes JESU:
Hier ist noch einmal Darbys Zitat:
"Die wirkliche Sühnung war nicht allein der Akt des Todes Christi, so kostbar dieser auch war. Natürlich war der Tod für die Sühnung notwendig, so wie für andere Gegenstände der Ratschlüsse Gottes, aber die Sühnung hängt allein von dem ab, was der Herr von Gottes Seite her erlitt, als er zur Sünde gemacht wurde, nicht allein im Leib, sondern auch in seiner Seele, unter dem göttlichen Zorn. Viele wurden neben dem Herrn gekreuzigt, aber dort wurde in keiner Weise Sühnung erbracht" (Darby, J. N.: Bible Treasury, September 1866, S. 137).

"Die Sühnung hängt allein von dem ab......" damit wird eindeutig bestätigt, dass die sühnewirkende Wirkung des Todes CHRISTI von den Darbysten geleugnet wird. Ich verstehe ja, dass Du die darbystischen Irrlehren relativieren möchtest, dieses Vorgehen ist jedoch nicht zielführend.

Zitat
selbsternannte Rechtsanwältin (die es offenbar nicht gern sieht, wenn – wie in unseren letzten beiden Beiträgen – ein versöhnlicherer Ton zwischen Roland und mir angeschlagen wird).
Bitte höre damit auf, Ruth solche Dinge zu unterstellen. Ruth ist eine sehr liebe Schwester im HERRN und sie hat es wirklich nicht verdient, derartig verleumdet zu werden.

Shalom
Roland
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Offline Roland

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Re: Sektenvergleich: Darbysten vs. Zeugen Jehovas
« Antwort #40 am: 29 Juli 2013, 00:25:15 »
Liebe Ruth,

Zitat
wer die Texte auf Deiner Seite bis zuende liest, der kommt von selbst darauf, daß Du sehr wohl Quellen angegeben hast, und Dich lediglich als Administrator eingeben mußt, um diese Texte veröffentlichen zu können.
Du hast hier vollkommen recht. Die Quellen hatte ich angegeben und Joomla versteht offensichtlich unter "geschrieben", dass der Administrator den Beitrag "veröffentlicht" hat. Aber Du siehst, dass man diese Begebenheit nutzen und behaupten kann, dass "geschrieben" bedeutet, der Autor eines Artikels zu sein. Daher hoffe ich, dass ich hier eine Lösung finde, um dieses "Missverständnis" auszuräumen.

Zitat
Er hat Dir bewußt Schaden zugefügt, zumal er jederzeit die Möglichkeit gehabt hätte, die Sache mit Dir persönlich zu klären.
Das sehe ich auch so. Ich hätte an Michaels Stelle versucht, diese Dinge persönlich zu klären. Aber nach wie vor gilt: Wenn der "Kritiker" unglaubwürdig gemacht wird, dann ist auch die Kritik automatisch unglaubwürdig.

Zitat
Bei dem Darby-Altar-Forum ist das offensichtlich, WEM hier geopfert wird, denn dort steht Jesus Christus nicht im Mittelpunkt, sondern ein fehlerhafter Mensch mit fehlerhafter Lehre.
Die Verehrung Darbys in diesen Kreisen ist für mich ebenfalls nicht nachzuvollziehen und es ist schon Götzendienst. Um fair zu bleiben, möchte ich noch darauf hinweisen, dass auch in anderen Kreisen dieser Götzendienst vollzogen wird, z. B. bei Luther, Calvin, dem Papst usw.

Zitat
Ja, die Mutter aller Huren hat viele Töchter...
Amen!

Zitat
Mit Verleumdung und Verfolgung haben die Jünger Jesu ALLE zu rechnen. Wer öffentlich auftritt und diese nicht erfährt, dessen aufrichtiges Christsein zweifle ich an.
Ja, das stimmt. Was meine Person betrifft, möchte ich nicht für einen guten Namen kämpfen - ich überlasse es dem HERRN. Daher werde ich auch nie mit dem Anwalt drohen oder Anzeige erstatten, wenn Lügen und Verunglimpfungen über mich verbreitet werden. Vor einigen Jahren hat der HERR mich eine wichtige Lektion gelehrt: Einige Leute aus dem Brüdertum zogen über mich her und stellten einige Verleumdungen in ein Forum. Als ich den Thread las, war ich zuerst äußerst ärgerlich und wollte eine Gegendarstellung in diesem Forum veröffentlichen. Allerdings hatte ich keinen Frieden darüber und so gab ich dieses Vorhaben auf. Kurze Zeit später wurde das Forum komplett von dem Administrator gelöscht, da er nicht ständig den Spam (der von den Spam-Robots produziert wurde) löschen wollte, der in diesem Forum geschrieben wurde. So sorgte der HERR dafür, dass die ganzen Lügen gelöscht wurden. Preis dem HERRN!

Zitat
Und deshalb werde ich auch weiterhin meinen Mund auftun, wenn ich sehe, daß ein Kind Gottes - in diesem Fall Du - von einem Darby-Fan bewußt in ein falsches Licht gestellt werden soll. Denn: Wer schweigt, der macht sich m. E. mitschuldig. Und: Feigheit und Menschenfurcht sind nicht mein Ding;-) (Die Feigen stehen übrigens in der Liste in Offb. 21, 8 an -> erster Stelle. Warum wohl?)
Ich halte es auch so. Wenn Geschwister angegriffen werden, setze ich mich für diese ein.
Liebe Ruth, das ist etwas, was ich sehr an Dir schätze. Leider habe ich in christlichen Kreisen meistens eine andere Erfahrung machen müssen: Wenn es kritisch wird, verabschieden sich ganz schnell die "lieben Geschwister" und man steht meistens alleine "im Regen". Ich freue mich, dass dies bei Dir nicht so ist und Du Rückgrat hast. Dies ist einer der Gründe, weshalb ich froh bin, dass Du Dich hier im Forum beteiligst. Hier können sich viele Christen (vor allem die Brüder) eine Scheibe bei Dir abschneiden.......

Shalom
Roland
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Offline schneid9

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Re: Sektenvergleich: Darbysten vs. Zeugen Jehovas
« Antwort #41 am: 29 Juli 2013, 01:16:15 »
Hallo Roland,

Zitat
Der Pastor einer Pfingstgemeinde (die Gemeinde liegt in der Nähe von Hannover) berichtete mir, dass eine Zusammenarbeit mit den Exklusiven nicht möglich sei, da die Darbysten die Pfingstler nicht als Geschwister anerkennen und ihnen vorwerfen, weiße Magie zu betreiben.

Das halte ich für möglich; ich habe ja auch nicht behauptet, dass die "Darbysten" alle als Geschwister anerkennen, die sich als Christen bezeichnen (das tust du ja auch nicht). Im Übrigen ist es nichts Besonderes, dass die "Darbysten" nicht mit einer Pfingstgemeinde zusammenarbeiten; sie arbeiten bekanntlich mit keiner anderen Gemeinde zusammen, nicht einmal mit anderen Brüdergemeinden (was ich hier nicht verteidige – ich stelle nur die Tatsache fest).

Zitat
Hier im Forum hat ein überzeugter Anhänger des Brüdertums es wie folgt formuliert (der übrigens auch in Deinem Forum schreibt):

Zitat
Nur echte Christen wissen, daß echte Gläubige NICHT abfallen können. Wer das nicht weiß , ist kein Christ , der HEILIGE GEIST fehlt.

Das ist der typische Wepf-Stil, der von anderen Teilnehmern des Schweizer Bibelkreises merkwürdigerweise imitiert wird. Der Betreffende ist auch kein "überzeugter Anhänger des Brüdertums", sondern gehört, wie du weißt, einer relativ neuen, unabhängigen Gemeinde an, die höchstens einzelne Versatzstücke des Brüdertums aufgeschnappt hat. "Brüder"-typisch ist das jedenfalls nicht.

Zitat
Mir geht es nicht darum, nur den Mainstream des Brüdertums darzustellen, sondern möglichst das ganze Brüdertum mit all seinen Facetten.

Das ist legitim, aber du tendierst dazu, diese Randerscheinungen dann als Mainstream darzustellen.

Zitat
Auch der Bullingerismus ist ein Teil des Brüdertums.

Wie bitte? Bullinger war zeitlebens Anglikaner! Aber allmählich dämmert mir, woher diese ständigen Fehlurteile kommen: Du benutzt "Brüdertum" offenbar als Synonym für "Dispensationalismus". Das ist theologiegeschichtlich natürlich Unsinn.

Zitat
Wenn die Forschungslage so eindeutig ist, verstehe ich nicht, dass Du Dich davor scheust, Dr. Poppe damit zu konfrontieren.

Was sollte es bringen, einen Atheisten wegen eines kirchengeschichtlichen Details zur Rede zu stellen, das im Vergleich zu seinem Seelenheil lächerlich unbedeutend ist? Im Übrigen ist das noch nicht einmal Poppes eigene Behauptung, sondern Zitat aus der Magisterarbeit eines gewissen Volker Burggräf. Wie wenig dieser vom Brüderverein verstanden hat, wird aus der Tatsache deutlich, dass er ihn auf S. 59 als Missionsverein der FeG, auf S. 63 dann aber als Missionsverein der "Geschlossenen Brüder" darstellt. Als historische Informationsquelle kann man so etwas nicht ernst nehmen.
Michael Schneider

Offline Roland

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Re: Sektenvergleich: Darbysten vs. Zeugen Jehovas
« Antwort #42 am: 14 August 2013, 00:04:14 »
Hallo Michael,

Zitat
sie arbeiten bekanntlich mit keiner anderen Gemeinde zusammen, nicht einmal mit anderen Brüdergemeinden (was ich hier nicht verteidige – ich stelle nur die Tatsache fest).
Das bestätigt den Exklusivismus, der die Darbysten prägt. Dass sie anderen Christen (Pfingstler) unterstellen, sie treiben weiße Magie, ist schon sehr extrem.

Zitat
Der Betreffende ist auch kein "überzeugter Anhänger des Brüdertums", sondern gehört, wie du weißt, einer relativ neuen, unabhängigen Gemeinde an, die höchstens einzelne Versatzstücke des Brüdertums aufgeschnappt hat. "Brüder"-typisch ist das jedenfalls nicht.
Der User ist ein "überzeugter Anhänger des Brüdertums". Ich kenne die Entwicklung seiner Gruppe. Zu Beginn waren sie Calvinisten und haben sich nun hundertprozentig dem Brüdertum zugewandt. Auch innerhalb des Brüdertums entstehen immer wieder neue Gruppierungen. Hier ein Beleg (stammt aus Deinem Forum), wie der User zum Brüdertum steht:

Zitat
Man kann die Brüderbewegung kritisieren, ABER es ist die Einzige NOCH bibeltreue Bewegung in Deutschland, leider mit Fehlern!
Quelle

Halten wir fest, dass er sich eindeutig dafür ausspricht, dass die "Brüderbewegung", die einzige NOCH bibeltreue Bewegung in D. ist.

Zitat
Das ist legitim, aber du tendierst dazu, diese Randerscheinungen dann als Mainstream darzustellen.
Mir geht es darum, das Brüdertum möglichst umfassend darzustellen. Deine Meinung kann ich nicht nachvollziehen.

Zitat
Wie bitte? Bullinger war zeitlebens Anglikaner! Aber allmählich dämmert mir, woher diese ständigen Fehlurteile kommen: Du benutzt "Brüdertum" offenbar als Synonym für "Dispensationalismus". Das ist theologiegeschichtlich natürlich Unsinn.
Ich finde es wirklich abenteuerlich, mit welchen Unterstellungen Du "arbeitest". Ich habe nicht behauptet, dass Bullinger zum Brüdertum gehörte; daher ist seine konfessionelle Zugehörigkeit irrelevant. Bullinger lehrte,

Zitat
dass die Evangelien und die Apostelgeschichte noch zum Zeitalter des Gesetzes gehörten und dass die Gemeinde ihren tatsächlichen Anfang mit dem Dienst des Paulus nach Apostelgeschichte 28,28 genommen habe
Quelle: Enns, Paul: The Moody Handbook Of Theology, Chicago (Moody Press) 1989, zitiert in: Couch, Mal (Hrsg): Lexikon zur Endzeit, Dillenburg 2004, S. 73.

Und diese Form von Bullingerismus findet man auch innerhalb des Brüdertums. Falls Du besser damit leben kannst, vermeide ich den Begriff "Bullingerismus"und verwende dafür das Wort "Ultradispensationalismus". Deine Schlussfolgerung, dass ich angeblich die Begriffe "Brüdertum" und "Dispensationalismus" synonym verwende, ist Nonsens.

Zitat
Was sollte es bringen, einen Atheisten wegen eines kirchengeschichtlichen Details zur Rede zu stellen, das im Vergleich zu seinem Seelenheil lächerlich unbedeutend ist?
Dann halten wir fest, dass Du Dein Quellenmaterial als sehr gut beurteilst und dass Du Dich scheust, Dr. Poppe mit Deinem Material zu konfrontieren.

Zitat
Im Übrigen ist das noch nicht einmal Poppes eigene Behauptung, sondern Zitat aus der Magisterarbeit eines gewissen Volker Burggräf.
Umso wichtiger wäre es, Dr. Poppe mit Deinem Informationsmaterial zu konfrontieren. Aber davon möchtest Du ja nichts wissen.

Shalom
Roland
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Offline schneid9

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Re: Sektenvergleich: Darbysten vs. Zeugen Jehovas
« Antwort #43 am: 14 August 2013, 00:38:38 »
Hallo Roland,

Zitat
Ich finde es wirklich abenteuerlich, mit welchen Unterstellungen Du "arbeitest". Ich habe nicht behauptet, dass Bullinger zum Brüdertum gehörte; daher ist seine konfessionelle Zugehörigkeit irrelevant.

Du hast behauptet, der Bullingerismus sei "ein Teil des Brüdertums". Das kann ich nur so verstehen, als ob Bullinger selbst oder seine Anhänger oder seine Lehren zur Brüderbewegung gehör(t)en. Andernfalls hättest du sagen müssen: "Bullingerismus kommt auch im Brüdertum vor" o.Ä.

Zitat
Bullinger lehrte,

Zitat
dass die Evangelien und die Apostelgeschichte noch zum Zeitalter des Gesetzes gehörten und dass die Gemeinde ihren tatsächlichen Anfang mit dem Dienst des Paulus nach Apostelgeschichte 28,28 genommen habe
Quelle: Enns, Paul: The Moody Handbook Of Theology, Chicago (Moody Press) 1989, zitiert in: Couch, Mal (Hrsg): Lexikon zur Endzeit, Dillenburg 2004, S. 73.

Und diese Form von Bullingerismus findet man auch innerhalb des Brüdertums.

Dass die Evangelien noch zum Zeitalter des Gesetzes gehörten, ist eigentlich dispensationalistisches Gemeingut; ultradispensationalistisch wird es erst dann, wenn der Beginn der Gemeinde später als in Apg 2 angesetzt wird. Diese Lehre habe ich aber in Brüderkreisen noch nie gehört.
Michael Schneider

Offline Roland

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Re: Sektenvergleich: Darbysten vs. Zeugen Jehovas
« Antwort #44 am: 14 August 2013, 01:08:05 »
Hallo Michael,

Zitat
Du hast behauptet, der Bullingerismus sei "ein Teil des Brüdertums". Das kann ich nur so verstehen, als ob Bullinger selbst oder seine Anhänger oder seine Lehren zur Brüderbewegung gehör(t)en. Andernfalls hättest du sagen müssen: "Bullingerismus kommt auch im Brüdertum vor" o.Ä.
Ok, damit ist das Missverständnis ausgeräumt. Ich wollte damit ausdrücken, dass der Bullingerismus auch im Brüdertum vorkommt.

Zitat
Dass die Evangelien noch zum Zeitalter des Gesetzes gehörten, ist eigentlich dispensationalistisches Gemeingut;
Hier sind wir einer Meinung. Ich wollte lediglich das Zitat nicht verkürzt wiedergeben.

Zitat
ultradispensationalistisch wird es erst dann, wenn der Beginn der Gemeinde später als in Apg 2 angesetzt wird. Diese Lehre habe ich aber in Brüderkreisen noch nie gehört.
Ich habe diese Auffassung in den Reihen des Brüdertums durchaus gehört.

Shalom
Roland
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