Autor Thema: Du sollst nicht… (3. Mose 18,22)  (Gelesen 760 mal)

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Offline Jose

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Du sollst nicht… (3. Mose 18,22)
« am: 14 Juni 2014, 12:25:23 »
Das Wort aus 3. Mose 18,22 ist eindeutig: "Und bei einem Mann sollst du nicht liegen, wie man bei einer Frau liegt: Ein Gräuel ist es" 3.Mose 18,22.

Auf den ersten Blick scheint daher diese Aussage von Papst Franziskus richtig zu sein:

Zitat

Papst Franziskus hat für einen offeneren Umgang der katholischen Kirche mit Homosexuellen geworben. Er wolle nicht wegen ihrer sexuellen Orientierung über Schwule urteilen, sagte er auf dem Rückflug von Rio de Janeiro nach Rom. "Wenn jemand homosexuell ist und guten Willens nach Gott sucht, wer bin ich, darüber zu urteilen?", sagte der 76-jährige Argentinier. Das Problem sei nicht das Schwulsein, das Problem seien die Lobbys. "Die Schwulen-Lobby ist nicht in Ordnung, weil Lobbys nicht in Ordnung sind", sagte er.

Homosexuelle Neigungen seien keine Sünde, homosexuelle Akte dagegen schon, sagte der Papst.

Quelle: www.zeit.de


Es ist aber nicht konsequent, wie wahrscheinlich bei diesem Papst vieles nicht konsequent sein wird, sondern als Verführung gewertet werden muss, um möglichst bei vielen die Akzeptanz für die katholische Kirche zu erhöhen.

Als Christen dürfen wir aber keine Kompromisse machen. Auch wenn die "Neigung" nicht die eigentliche Sünde ist, wenn es als Verführung gesehen wird, so ist schon die "geheime" Freude daran Sünde.

Auch im neuen Bund ist die Bibelstelle eindeutig:
Röm 1,26-27
26 Deswegen hat Gott sie dahingegeben in schändliche Leidenschaften. Denn ihre Frauen haben den natürlichen Verkehr in den unnatürlichen verwandelt, 27 und ebenso haben auch die Männer den natürlichen Verkehr mit der Frau verlassen, sind in ihrer Begierde zueinander entbrannt, indem die Männer mit Männern Schande trieben, und empfingen den gebührenden Lohn ihrer Verirrung an sich selbst.

Es handelt sich hier auch nicht um Diskriminierung, sondern um eine in Liebe gemeinte Warnung des Wortes Gottes, denn wer meint, sich über die Gebote Gottes hinweg setzen zu können, wird sich immer mehr der Sünde öffnen, wie es auch aus den weiteren Bibelworten ersichtlich wird.

Röm 1,28-32
28 Und wie sie es nicht für gut fanden, Gott in der Erkenntnis festzuhalten, hat Gott sie dahingegeben in einen verworfenen Sinn, zu tun, was sich nicht ziemt: 29 erfüllt mit aller Ungerechtigkeit, Bosheit, Habsucht, Schlechtigkeit, voll von Neid, Mord, Streit, List, Tücke; Verbreiter übler Nachrede, 30 Verleumder, Gotteshasser, Gewalttäter, Hochmütige, Prahler, Erfinder böser Dinge, den Eltern Ungehorsame, 31 Unverständige, Treulose, ohne natürliche Liebe, Unbarmherzige. 32 Obwohl sie Gottes Rechtsforderung erkennen, dass die, die so etwas tun, des Todes würdig sind, üben sie es nicht allein aus, sondern haben auch Wohlgefallen an denen, die es tun.

Es gibt so viel Verführung, und wenn wir dieses und jenes lesen, so können wir manchen Aussagen etwas abgewinnen, aber letztlich muss Gottes Wort das letzte Wort haben, und da darf es keine Toleranz geben, auch wenn es nicht um die Verurteilung von Menschen geht.

Schon im alten Bund lesen wir: "Gerechtigkeit erhöht eine Nation, aber Sünde ist die Schande der Völker" Spr 14,34, und wenn wir die Entwicklung unserer Gesellschaft anschauen, so ist es doch erschreckend, erkennen zu müssen, dass die Ungerechtigkeit, d.h. die Sünde, zunehmend toleriert und legalisiert werden soll.

Dass die Petition Kein Bildungsplan 2015 unter der Ideologie des Regenbogens erheblichen Zuspruch hatte, ist sehr zu begrüßen. Es gibt glücklicherweise noch viele Menschen, die, auch wenn sie oftmals keine Gotteskinder sind, dennoch einen klaren Blick haben für das was nicht gut ist.

Die Menschen haben keine Entschuldigung, wenn sie Gott nicht fürchten und das tun, was sie nicht tun sollen.

Mit freundlichen Grüßen
José

Offline Jose

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Missbrauchte Sexualität
« Antwort #1 am: 15 Juni 2014, 12:21:49 »
Beitrag editiert

Auch wenn ich nicht allem Zustimmen kann, was auf der Webseite "was-CHRISTEN-glauben.info" steht, fand ich die nachfolgenden Aussagen in der Abhandlung zum Thema "Ehe und Ehelosigkeit" sehr mutig und für unsere Zeit ungewöhnlich, selbst in christlichen Kreisen die biblisch sein wollen.



In der uns umgebenden Welt sehen wir, dass der Bereich der Beziehung zwischen den Geschlechtern ein starkes Potenzial an Versuchungen und Sünden in sich trägt. Gerade der Bereich des Sexuellen bringt viel Leid, Entartung und Zerrüttung in das Leben der Menschen. Auch wenn aus der gesamten Menschheitsgeschichte solche Sünden hinreichend bekannt sind, hat doch der Missbrauch der Sexualität wohl zu keiner Zeit ein derartiges Ausmaß erreicht wie heute. Ein Beispiel nur: statistisch gesehen ist ein Drittel der gesamten transportierten Datenmenge im Internet pornografischen Inhalts und jeder vierte Eintrag bei Google eine Suche nach pornografischen Websites … Und was dort zu finden ist, ist unvorstellbar widerwärtig.

Wie verdorben muss der Charakter eines Menschen sein, wenn er daran Gefallen findet, anstatt sich angewidert davon abzuwenden. Wie wenig Empfinden haben Menschen heute dafür, dass das gar nichts mit Liebe zu tun hat, sondern Ausdruck tiefster Entwürdigung des Menschen ist.

Leider begeben sich die meisten jungen Menschen oft schon sehr früh in derartige Sünden hinein und werden davon versklavt. Das geht einher mit einer Abstumpfung des Gewissens und dem Verlust der Achtung gegenüber dem Menschen im anderen Geschlecht. Es zerstört das Empfinden für Treue und die Fähigkeit zur reinen, selbstlosen Liebe, wovon wechselnde Partnerschaften, Ehescheidungen, „Patchwork“-Familien, die zum Alltagsbild unserer Gesellschaft gehören, zeugen. Wo Sexualität zur Selbst-Befriedigung missbraucht wird oder der Andere zum Objekt wird, das der Befriedigung meiner Begierden dient, herrscht eine hässliche und für Charakter und Gewissen besonders folgenschwere Form des Egoismus. Und weil diese Selbstsucht dem Menschen niemals das geben kann, was ihn erfüllt, setzt es sich fort in so perversen Formen wie sexueller Gewalt in und außerhalb der Ehe, Prostitution, Pädophilie …

Auch die praktizierte Homosexualität, also gleichgeschlechtliche sexuelle Beziehungen, gehört in den Bereich der missbrauchten Sexualität. Der Geschlechtstrieb ist den Menschen gegeben, um sich zu vermehren und das Menschengeschlecht zu erhalten. Da das in homosexuellen Beziehungen nicht möglich ist, steht offensichtlich die eigene Lust-Befriedigung im Mittelpunkt. In der Heiligen Schrift werden derartige Praktiken als Resultat der Abwendung des Menschen von seinem Schöpfer und seiner daraus folgenden hochmütigen Selbst-Verherrlichung verurteilt



Mit freundlichen Grüßen
José
« Letzte Änderung: 15 Juni 2014, 21:48:48 von Jose »