Autor Thema: Der Islam  (Gelesen 1336 mal)

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Offline Jose

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Der Islam
« am: 08 April 2012, 22:13:45 »
Wie sollte man sich als Christ dem Islam gegenüber verhalten? Diese Frage habe ich mir gestellt, als ich in Welt-Online heute den Artikel las: Ein Koran in jedem deutschen Haushalt.

Für mich ist der Islam eine Religion wie andere auch, beispielsweise die katholische Kirche, aber leider teilweise weiterhin mit einem menschlich unvertretbarem Radikalismus, wie zurzeit der Christenverfolgungen durch eine entartete Kirche.

Als Christ gibt es für mich keinen ökumenischen Dialog mit Islamisten, aber wir müssen dazu eine Haltung haben, z.B. wenn es darum geht, dass unsere Kinder in der Schule, zur Toleranz gegenüber dem Islam erzogen werden. Ich möchte aber betonen, dass es mir nicht darum geht, den Mensch, der sich zum Islam bekennt, abzulehnen. Meine Überzeugung ist, dass wir allen Menschen mit Liebe begegnen müssen.

Falscher Standpunkt
Ein Arbeitskollege äußerte sich vor Jahren darüber besorgt, dass der Islam immer mehr Fuß in Deuschland faßt. Die Sorge beschränkte sich aber darauf, dass er für seinen Lebenstandard Verschlecherungen befürchtete. Meine Sorge ist, dass die geistliche Armut hinsichtlich des Christentums zunimmt.

Mein Standpunkt
Als Christen sind wir Fremdkörper in der Welt, ob inmitten einer verweltlichten Kirche oder sonstige Religionen, aber wir sollten uns unseres Glaubens völlig gewiß sein und nicht meinen, mit Religionen Komprommisse eingehen zu können.

Liebe Grüße,
José


Offline Jose

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Re: Der Islam
« Antwort #1 am: 02 Juni 2012, 21:11:32 »
Bei einigen Gesprächen, die ich vor einigen Tagen mit einem Moslem führte - ich wusste nicht, dass er Moslem ist, als ich in ansprach, war ich darüber sehr überrascht, dass er viele Fragen hatte. Ich selber habe mich auch sehr gefreut, über etliches, was er mir von seinem Verständnis des Islam erzählt hat. Wir haben uns sehr freundlich ausgetauscht.

Interessanterweise wurden mir viele Frage über den christlichen Glauben gestellt und es wurde kritisiert, dass die Christen behaupten würden, nur ihr Glaube sei richtig und nur sie hätten die Wahrheit, anstatt einzusehen, dass es nur einen Gott gibt, und dass Adam der erste Prophet war, und Mohamed, nach Jesus, der letzte Prophet ist und es viele Wege gibt, Gott zu suchen und sein Gefallen zu erlangen.

Meine Frage, ob er die Bibel schon mal gelesen hätte, verneinte er. Dann sagte ich ihm, dass ich nicht an Mohamed glaube und dass es Jesus selbst war, der gesagt hat: "Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater als nur durch mich" Joh 14,6. Daraufhin war er eine ganze Weile still, und ich stellte fest, dass ich als Christ nichts anderes sage und sagen kann, als das, was Jesus gesagt hat.

Ich durfte ihm etwas zum Lesen geben, und an einem anderen Tag auch ein Johannesevangelium. Gott möge diesen Mann, der m.E. sehr aufrichtig und fragend ist, segnen. Eine seiner Fragen war übrigens: Was ist der Sinn des Lebens? Diese Frage beschäftigt viele Menschen, auch viele, die sich Christen nennen.

Herzliche Grüße
José

Offline Drafi

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Re: Der Islam
« Antwort #2 am: 24 August 2013, 11:43:07 »
Interessant Jose. Ich werde für diesen Mann beten. Es gibt im Heidentum zwei Extreme: Erstens zu große Intolaranz (Christenverfolgung, Kommunismus etc.), zweitens zu große Toleranz (interreligiöser Dialog, interreligiöses Gebet etc.).