Autor Thema: Calvinismus: eine Konfession, eine Irrlehre  (Gelesen 812 mal)

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Offline Jose

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Calvinismus: eine Konfession, eine Irrlehre
« am: 01 März 2012, 23:07:14 »
Über den Calvinismus wusste ich bis vor 2 Jahren nur, dass es sich um die Lehre eines Schweizer Reformators handelt und dass darin gelehrt wird, dass Gott von Anfang an bestimmt hat, wer gerettet wird und wer verloren geht.

Es hatte mich nicht weiter gestört, denn ich vertraute darauf, dass Gott nicht einfach "bestimmt", in der Weise wie wir "bestimmen", sondern am Anfang schon das Ende eines jeden Menschen kennt.

Dann aber musste ich mich sehr mit dem Calvinismus auseinandersetzen und es beschäftigt und bedrückt mich bis heute, wie viele Menschen darin verstrickt und verblendet sind. Von einigen, von denen ich vieles gelesen habe, musste ich denken, dass sie leider auch nicht besser sind als die Pharisäer, die sich für erwählt hielten und sich stolz über andere erhoben hatten.

Für mich ist der Calvinismus eine Konfession, denn dahinter stehen ein umfangreiches Glaubensbekenntnis und ein theologisches Lehrgebäude. Es ist aber auch eine Irrlehre, denn vieles ist nicht biblisch und außerdem wegführend von der Wahrheit. Dass auch Spurgeon, der in England unter dem calvinistischen Einfluss aufgewachsen ist, davon nicht unberührt blieb, hat mich allerdings überrascht.

Das zeigt mir aber, dass auch gläubige Menschen zuweilen sehr schwer aus ihrer konfessionellen Prägung herausfinden. Allerdings, die Gefahr sich in Irrlehren zu verlieren, ist groß. Daher bin ich besonders dankbar über einige, von denen ich persönlich erfahren habe, dass sie die Irrtümer des Calvinismus erkannt und sich davon abgewandt haben, um sich der gesunden, biblischen Lehre zuzuwenden. Der Herr schenke es uns und erhalte uns alle darin.


Gottes Segen,
José