Autor Thema: Werth in der "Süddeutschen"  (Gelesen 1309 mal)

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Offline Roland

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Werth in der "Süddeutschen"
« am: 19 Dezember 2010, 19:56:33 »
In einem ausführlichen Interview mit dem Wissenschaftsjournalisten Markus Schulte von Drach in der Online-Ausgabe der "Süddeutschen Zeitung" hat sich der Vorsitzende der Evangelischen Allianz, Jürgen Werth, am Freitag zu Erziehungsmethoden evangelikaler Eltern geäußert.

Ich möchte auf eine konkrete Aussage Werth's eingehen, die er in dem o. g. Interview geäußert hat:

Zitat
Wie bibeltreu Werth eigentlich sei, wollte Schulte von Drach schließlich wissen. "Für mich ist das Christentum keine Buchreligion", antwortete Werth. "Es ist eine Beziehungsreligion. Es geht um die Beziehung zum dreieinigen Gott. Die Bibel ist das Buch, in dem sich dieser Gott vorstellt. Sie ist kein Bürgerliches Gesetzbuch oder so etwas. Aber sie hilft uns, uns zu hinterfragen, was man tut, denkt und glaubt." Auf die Frage, ob er mit seiner Überzeugung für die Mehrheit der Evangelikalen in Deutschland stehe, sagte der Vorsitzende der Evangelischen Allianz: "Davon gehe ich aus." Aber das sei in einer Bewegung schwer zu belegen. Es sei immer wieder neu nötig, Christen miteinander ins Gespräch zu bringen. (Hervorhebung von mir) Quelle: =detail&news[id]=3500]pro - Christliches Medienmagazin

Werth ist also der Meinung, dass die Bibel lediglich das Buch ist, in dem sich "dieser" GOTT vorstellt. Sie sei kein BGB, d. h. sie hat keine normative Autorität. Werth erwähnt mit keiner Silbe, dass die Bibel das Wort GOTTES ist. Die Bibel als ein Buch hinzustellen, in dem sich "dieser" GOTT lediglich vorstellt ist eine klare Respektlosigkeit gegenüber seinem Wort.

Ich möchte daher alle Leser bitten, sich nicht von den Funktionären der "Deutschen Evangelischen Allianz" ins Gespräch bringen zu lassen, sondern der DEA eine klare Absage zu erteilen. Auch in diesem Interiew wird deutlich, wie die DEA sich dem Zeitgeist anpasst. Aber verwundert das wirklich? Die DEA ist ein Kind der Freimaurerei. Ihre Wurzeln sind widerbiblisch. Verwundert es wirklich, dass Werth mit keiner Silbe erwähnt, dass die Bibel das Wort GOTTES ist?

Shalom
Roland
Besser ein Patient CHRISTI als ein Doktor der Theologie!