Autor Thema: Staat stützt Kirchen mit Milliarden  (Gelesen 1298 mal)

0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema.

Offline Roland

  • Administrator
  • Benutzer
  • Beiträge: 2567
    • Hauszellengemeinde
Staat stützt Kirchen mit Milliarden
« am: 08 November 2010, 20:42:19 »
Deutschlands Kirchen erhalten aus der Staatskasse jährlich rund 19 Milliarden Euro. Nach SPIEGEL-Informationen ist das wesentlich mehr als bislang bekannt.

Die deutschen Kirchen, ihre Mitglieder und Wohlfahrtsverbände erhalten nach Informationen des SPIEGEL wesentlich höhere staatliche Zuschüsse als vielfach angenommen. Zu diesem Ergebnis kommt der Experte für kirchliche Finanzen, Carsten Frerk, in seiner neuen Publikation "Violettbuch Kirchenfinanzen", die nächste Woche veröffentlicht wird.
Weiter.......
Besser ein Patient CHRISTI als ein Doktor der Theologie!

Ted

  • Gast
Re: Staat stützt Kirchen mit Milliarden
« Antwort #1 am: 09 November 2010, 01:31:50 »
Hab den verlinkten Spiegel-Beitrag gelesen.
Zitat
In einem Fachvortrag wurde die Möglichkeit für eine Ablösung von rund 460 Millionen Euro Ansprüchen, teils aus dem 19. Jahrhundert, vorgestellt. Für die Kirche ist das allerdings nur dann vorstellbar, wenn die Bundesländer dafür letztmalig "einen zweistelligen Milliardenbetrag" zahlen, "damit die Kirchen dann - bei einer Verzinsung von drei bis vier Prozent - den bisherigen Umfang an Staatsleistungen erzielen könnten".

"Zweistelliger Milliardenbetrag", "Verzinsung"...

...Schulgezänk solcher Menschen, die zerrüttete Sinne haben und der Wahrheit beraubt sind, die meinen, Frömmigkeit sei ein Gewerbe. (1. Tim 6,5 nach Luther 1984, Hervorhebung von mir)

...beständige Zänkereien von Menschen, die an der Gesinnung verderbt und von der Wahrheit entblößt sind, welche meinen, die Gottseligkeit sei ein Mittel zum Gewinn. (1. Tim 6,5 nach Elberfelder 1905, Hervorhebung von mir)

...Zänkereien von Menschen, welche verdorbenen Sinnes und der Wahrheit beraubt sind und die Gottseligkeit für eine Erwerbsquelle halten, von solchen halte dich ferne! (1. Tim, 6,5 nach Schlachter 1951, Hervorhebung von mir)

Diakonie? Staatsleistungen? "Ausgleich" ??? Hier zum Vergleich:

Und es wurde ein Mann herbeigetragen, lahm von Mutterleibe; den setzte man täglich vor die Tür des Tempels, die da heißt die Schöne, damit er um Almosen bettelte bei denen, die in den Tempel gingen. Als er nun Petrus und Johannes sah, wie sie in den Tempel hineingehen wollten, bat er um ein Almosen. Petrus aber blickte ihn an mit Johannes und sprach: Sieh uns an! Und er sah sie an und wartete darauf, daß er etwas von ihnen empfinge. Petrus aber sprach: Silber und Gold habe ich nicht; was ich aber habe, das gebe ich dir: Im Namen Jesu Christi von Nazareth steh auf und geh umher! Und er ergriff ihn bei der rechten Hand und richtete ihn auf. Sogleich wurden seine Füße und Knöchel fest, er sprang auf, konnte gehen und stehen und ging mit ihnen in den Tempel, lief und sprang umher und lobte Gott. Und es sah ihn alles Volk umhergehen und Gott loben. Sie erkannten ihn auch, daß er es war, der vor der Schönen Tür des Tempels gesessen und um Almosen gebettelt hatte; und Verwunderung und Entsetzen erfüllte sie über das, was ihm widerfahren war. Als er sich aber zu Petrus und Johannes hielt, lief alles Volk zu ihnen in die Halle, die da heißt Salomos, und sie wunderten sich sehr. Als Petrus das sah, sprach er zu dem Volk: Ihr Männer von Israel, was wundert ihr euch darüber, oder was seht ihr auf uns, als hätten wir durch eigene Kraft oder Frömmigkeit bewirkt, daß dieser gehen kann? (Apg 3, 2-12 nach Luther 1984, Hervorhebungen von mir)

Was damals geschah, ist heute noch genauso möglich. Jesus Christus, derselbe gestern, heute und in Ewigkeit!