Autor Thema: Adventismus  (Gelesen 8282 mal)

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Offline Roland

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Adventismus
« am: 24 Mai 2010, 12:54:16 »
In der Öffentlichkeit werden die Siebenten-Tags-Adventisten seit geraumer Zeit nicht mehr als Sekte, sondern als eine evangelisch orientierte Freikirche wahrgenommen.
Seit einigen Jahren sind die Adventisten auch im Rahmen der interreligiös-babylonischen Ökumenischen Bewegung aktiv.

Wie muss der Adventismus jedoch anhand der Heiligen Schrift beurteilt werden?

Als Einstieg in die Thematik soll das nachfolgende Zeugnis des ehemaligen Insiders Horst Georg Schäfer dienen.
Besser ein Patient CHRISTI als ein Doktor der Theologie!

Offline Roland

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Mein Zeugnis als ehemaliger Adventistenprediger
« Antwort #1 am: 24 Mai 2010, 12:59:14 »
Habe acht auf dich selbst und auf die Lehre 1. Tim. 4,16

 
Als ehemaliger Prediger der Siebenten?Tags?Adventisten (STA) kann ich heute ohne Bitterkeit und Nachgeschmack erklären, daß die STA dieses Bibelwort nicht begriffen haben. Meine Erkenntnis über viele Jahre ist, daß die Lehre der STA nicht so biblisch und richtig ist, wie sie selbst das meinen.

 
Werdegang

Ich bin als Sohn adventistischer Eltern Mitte des Krieges geboren und infolge der Einflüsse des Elternhauses und der örtlichen Adventistengemeinde in der DDR geprägt worden. Schon frühzeitig wuchs in mir der Wunsch, dem Herrn als Verkündiger zu dienen. Die örtliche Gemeinde empfahl mich zum Predigerstudium in Friedensau bei Magdeburg und 1968 wurde ich als hauptamtlicher Prediger angestellt. In dieser Tätigkeit wirkte ich 22 Jahre bis 1990 in mehreren Stadtgemeinden.

1976 bekam ich die Aufgabe, in leitender Jugendarbeit und von 1986?1990 als Evangelist in Sachsen tätig zu sein. Viele Jahre habe ich die Lehre der STA vertreten und bin früher aller Kritik, daß die STA eine Sekte sei, entgegen getreten. Ich lebte mit vielen anderen in der Illusion, daß die Adventisten mehr Bibelerkenntnis hätten als andere Gläubige, weil sie die Sabbat?Wahrheit erkannt haben.

 
Krise

Mein Elternhaus und die Verwandtschaft waren über mehrere Generationen STA. Ab Mitte der 80er Jahre wurde ich durch das Wirken des Geistes und durch eigene Sündenerkenntnis zum Zerbruch geführt. Auch das Studium geistlicher Bücher trug ebenfalls dazu bei, hellhörig und aufmerksam zu werden. Ich hoffte, daß die Prediger und Gemeinden meines Gebiets für echtes geistliches Leben zu gewinnen wären, stieß dabei aber auf mehr Skepsis als auf Resonanz.

Ich forschte und betete um Klarheit und es war ein nicht geringes Unterfangen, bis mir von meinem gnädigen Herrn Schritt für Schritt die Augen geöffnet wurden. Ich konnte in dieser Zeit nur mit meiner Frau über die inneren Prozesse sprechen.

 
Trennung

Der lehrmäßige Sichtungsprozess und mein Ringen zog sich bis zum Februar 1990 hin. Dann erfolgte meine freiwillige Kündigung als Prediger der STA. Nach langem Zögern kam es auf unsere Bitte zu einem offiziellen Gespräch mit einem leitenden Bruder.

Nach dem Austritt, einige Zeit später, folgte absolutes Schweigen. Unter den Gläubigen verbreitete sich das Gerücht, daß wir uns als Familie der okkulten Sekte der Lorenzianer angeschlossen hätten. Wir mußten mit dieser üblen Nachrede ebenso leben, wie es andere Austretende vor uns zu allen Zeiten auch erlebt haben.

 
Neuorientierung

Je größer der Abstand zur STA wurde, um so klarer erkannten wir die Konturen der Irrlehre. Solange man jeden Tag aktiv drin steht, will man manchesmal das eine oder andere nicht so wahr haben. Beschämt und in tiefer Demut mußte ich das feststellen und mich als jahrelanger Verkündiger in vielen biblischen Lehrfragen revidieren.

Durch die Gnade Gottes ist es mir aufgegangen, wo ich lehrmäßig gestanden habe und es bekümmert mich jetzt, daß ich als Student nicht genauestens die Grundlagen der STA überprüft habe, sondern das Lehrgut einfach voll übernahm, z.B.: die Frage des Ruhetags. Sie stellt in übertragener Form eine "Decke" nach 2. Kor. 3,14ff dar, die Mitglieder der STA nicht bis ins Heiligtum Gottes vordringen läßt. Solange ein Adventist aufgrund der Aussagen der Hl. Schrift und durch das Wirken des Geistes nicht von dieser Form der Gesetzlichkeit und der Werkgerechtigkeit freigeworden ist, geht es ihm ähnlich wie dem Volk Israel. Er spricht vom Herrn, aber er hat Ihn nicht bzw. wird als Einzelner nicht von Ihm ergriffen. Das Bemühen um Leben mit Christus ist ein Treten auf der Stelle, aber das wird im allgemeinen nicht erkannt.

Gewiss gibt es auch unter den Adventisten gerettete Kinder Gottes. Manche Gläubige machen sich viele Gedanken um Lehrfragen und laufen zu den verschiedensten kirchlichen und charismatischen Veranstaltungen, weil sie um ihre geistlichen Defizite wissen oder sie zumindest erahnen. Die meisten Mitglieder haben nicht das Zeugnis des Geistes, daß sie gerettet sind, weil die wesentlichen Voraussetzungen der Bekehrung, der Wiedergeburt und der Heilsgewissheit fehlen. Sie kennen dadurch nicht die tiefe Freude und den Frieden, den das neue Leben mit Christus in sich birgt. Das falsche Lehrgefüge macht es ihnen schwer, diese Erlebnisse mit Jesus Christus zu haben.

In der Öffentlichkeit werden heute einige Punkte der ursprünglichen Hauptlehre kaum noch genannt oder von manchen nicht einmal gekannt. Trotzdem gehören sie zu den Säulen des Lehrgebäudes und es ist nicht korrekt, sie zu verschweigen oder zu verdrängen, ohne öffentlich Buße darüber zu tun, was die Adventpioniere als Hauptlehre hochgehalten haben.

 
Die falschen Lehren der STA

An dieser Stelle ist es um der Wahrheit willen erforderlich, die Irrlehren und die falschen Lehrpunkte beim Namen zu nennen. Es muß Klarheit für alle geschaffen werden, die diese Zeilen lesen und vielleicht wie ich innerhalb oder außerhalb der STA ihre Fragen auf dem Herzen haben. Erst der Durchblick im Gestrüpp der verschiedenen Lehren befähigt zu einem neutestamentlichen christlichen Leben in Freiheit, wie es Paulus in Gal. 5 deutlich erklärt.

 
1. Prophetie

Die STA stellen die Behauptung auf Ellen Gould White (1827?1915) ist die von Gott berufene Botin für die Endzeit. Mit ihren rund 2000 Visionen hat sie als Frau und Mutter von 4 Kindern die STA von Anfang an entscheidend geprägt und beeinflußt. Sie wird von den STA als "Geist der Weissagung" nach Off 19,10 bezeichnet. Das weltweit treibende Element sind die in vielen Sprachen erschienenen "inspirierten" Schriften und zahllosen Bücher.

Zur Taufe eines neuen Mitglieds oder zur Ordination eines Predigers ist es erforderlich, daß öffentlich ein Bekenntnis zu ihren "Grundsätzen" abgegeben wird. Es entsteht dadurch eine Verschleierung, die man nicht als harmlos bewerten kann. Alle Irrlehren wurden letztlich von ihr "gesehen" und als richtig gedeutet. Ihre eigene unfrisierte, aus dem 19. Jhr. stammende Biographie macht deutlich, wer sie wirklich war und was biblisch nicht nachvollziehbar ist. Die Ablehnung ihrer Person und der visionär hochgehaltenen Sonderlehren, würden zu großen Konsequenzen innerhalb der STA führen.

Mit vollem Recht muß gesagt werden, daß nicht der Hl. Geist durch sie sprach, sondern Geister von unten. Beim Lesen ihrer Bücher wird bei vielen ein Geist der Angst erzeugt. Für sie ist die STA die Gemeinde der Übrigen, die gerettet werden. Ein maßloser Anspruch, der sich nirgends in der Bibel rechtfertigen läßt und ihre Person in einem eigenartigen Licht erscheinen läßt.

 
2. Wiederkunftserwartung

Der Name Adventist kommt von Advent und soll auf die Nähe des Kommens Jesu hinweisen. Doch bis heute bezeugen weder die Lehre noch das praktische Leben diese Hoffnung. In dem falschen Parusieverständnis haben die Entrückung der Gemeinde Jesu, das 1000 jährige Reich und auch Israel keinen Platz. Die entsprechenden Bibelstellen im AT und NT werden anders ausgelegt.

Aus dieser Sicht geschieht die Aufnahme der Gläubigen in den Himmel erst dann, wenn der Herr sichtbar für die ganze Erde erscheint. Das Reich des Messias wird restlos abgelehnt und nach Off. 20 ist bei den STA 1000 Jahre absolute Ruhe auf einer Erde ohne Menschen. Aus diesem Grund sei der Satan gebunden, weil niemand mehr zur Verführung lebt. Sämtliche Nationen sind tot und damit im Grabe. Man überträgt die 1000 Jahre auf den Himmel.

Israel habe als Volk seine Chancen seit der Verwerfung Jesu verspielt. Die neutestamentliche Gemeinde sei das geistliche Israel. Das heutige Volk bleibt nach ihrer Sicht verworfen und die ständige Sammlung der Juden seit 1948 ist für die STA ohne Bedeutung. Mit der biblischen Formulierung "Der Herr kommt bald" wird ständig zum Zeugendienst, zur Aktivität und zur Betriebsamkeit aufgerufen, aber mit einer unkorrekten Füllung. Es geht immer um eine weltweite Mitgliederwerbung, die bei allen Sekten zu finden ist. So erfährt die biblische Adventhoffnung eine Verdrehung und Verstümmelung, aufgebaut auf eine historische, aber unhaltbare Offenbarungsauslegung, die vielen in den STA?Reihen arg zu schaffen macht.

 
3. Der Sabbat

Das 4. Gebot ist der Dreh? und Angelpunkt als sichtbares Zeichen gegenüber der gesamten Christenheit. Alle Texte aus dem AT in bezug auf Israel werden für die Adventisten verbindlich. Dazu kommen die zahlreichen Texte aus dem Leben Jesu, die diesen Ge­danken scheinbar erhärten.

Alle Hinweise der Erfüllung in der Apostelgeschichte und den Paulusbriefen werden widerlegt und führen im Gespräch allenfalls zu Disputationen, denn Frau White hat die besondere Bedeutung des 4. Gebots oftmals in Visionen gesehen. Die völlige Überbetonung des jüdischen Sabbats, die Außenstehende so verwundert, hängt mit dem falschen Israelverständnis zusammen.

Der Sabbat wurde in der Gründerzeit um 1845 von den Siebenten?Tags?Baptisten übernommen und visionär bestätigt. Die grundsätzliche Haltung zum Gesetz ist damit gekoppelt. Der Galaterbrief erfährt darum eine völlig andere Interpretierung. Der Sabbat bleibt, nur die Beschneidung hat aufgehört.

Nach adventistischer Lesart gibt es nur das Gesetz und das Evangelium. Die STA lebt lehrmäßig voll im AT. Früher nahmen sie um des Ruhetages willen in Schule, Beruf und Armee große Repressalien auf sich, heute verflacht das mehr und mehr. Trotzdem wird die strikte Einhaltung des 7. Tages auch heute noch gefordert.

 
4. Die "drei Engelsbotschaften"

Offenbarung 14, 6?12 wird von den STA als Fundament für ihr Selbstverständnis und Selbstbewusstsein genommen. Es sind die letzten Warnungsbotschaften an die gefallene Welt. Gleichzeitig werden sie als ein Rückblick auf die Geschichte der STA gesehen.

Die erste Botschaft soll der Miller?Bewegung von 1840?1844 (Erweckungsprediger vor Bestehen der STA) entsprechen.

Die zweite Botschaft sei das Herausgehen aus allen "babylonischen Kirchen" in die entstehende Adventbewegung nach der Enttäuschung im Jahre 1844 gewesen.

Die dritte Botschaft wird bis zum Kommen Jesu mit dem Schwergewicht des Malzeichens aus Off. 13, 14?17 gedeutet. Es wird eindeutig in der Sonntagsheiligung gesehen.

Die Endzeitgemeinde der STA fühlt den Auftrag in einzigartiger Weise, der ganzen Welt zu verkündigen, daß die Entscheidung zwischen Sabbat und Sonntag zu treffen ist. In der Gemeindepraxis redet man heute davon, daß das Volk Gottes überall vorhanden ist, aber der Sabbat ist das Zeichen und der Beweis, daß Gott die Adventisten als sein auserwähltes Volk anerkannt hat.


5. Die "Heiligtumslehre"

Diese Lehre hat in den vergangenen Jahren am meisten die Gemüter der STA bewegt und zu Zerreißproben und Austritten in der Vergangenheit und Gegenwart geführt.

Nach Auffassung der STA spielt die Lehre von dem "himmlischen Heiligtum" eine besondere Rolle. Im Mittelpunkt dafür steht das Jahr 1844. Erst zu diesem Zeitpunkt sei Christus in das Allerheiligste getreten. Ein Untersuchungsgericht aller Lebenden sei dort dann eingeleitet worden.

Das heißt praktisch eine Erlösung in zwei Phasen. In dem Buch "Grundbegriffe von A?Z ? Lehre und Leben der Siebenten?Tags?Adventisten", herausgegeben von der Gemeinschaft, heißt es auf Seite 305 wörtlich:

"Subjektiv kann jeder Mensch im Augenblick seiner Hinwendung zu Christus durch den Glauben seiner Sündenvergebung gewiß sein. Objektiv erfolgt Vergebung und Tilgung durch die hohepriesterliche Reinigung zum prophetisch festgesetzten Zeitpunkt (von 1844 bis zum Ende der Gnadenzeit)."

Durch diese Auffassung wird die Einmaligkeit des Opfers Jesu geschmälert, die Prophetie verdreht und die Heilsgewissheit in Frage gestellt.

 
6. Der "Seelenschlaf"

Die STA lehnen den Gedanken der Seele?Geist Existenz nach dem Tod als griechisches Denken vollkommen ab. Für sie ist ? wie bei den Zeugen Jehova ? mit dem Tode des Körpers die menschliche Existenz erloschen, nur der Odem geht zum Ursprung, zu Gott, zurück.

Die Aussagen des Buches Prediger werden verwendet und dadurch wird ein einseitiges Bild vermittelt.

Eine Aufteilung des Totenreichs in Hades oder Paradies wurde grundsätzlich niemals gelehrt, sondern verworfen. Die Textstelle in Luk. 16,19?31 erfährt eine andere Interpretation. Einen Zwischenzustand in Wartehaltung gibt es für sie nicht, da Geist und Seele vom Körper nicht losgelöst existieren können. Deshalb existiere der Mensch nach dem Tod in einem bewusstseinslosen Schlafzustand.


7. Die Lebensreform

Darunter versteht man eine gesunde Lebensweise, die zum Schlagwort der STA geworden ist. Die Visionen und zahllose Hinweise der Frau White haben über die vielen Jahrzehnte eine tiefe Spur hinterlassen und diesen Gedanken fast zu einem Dogma erhoben. Prediger und Laien versuchen in öffentlichen Seminaren und Vorträgen die Menschen mit diesem Gedanken zu erreichen.

Häufig geschieht das in neutralen Räumen und Schulen und mit anderen Bezeichnungen, um nicht sofort auf die Gemeinschaft hinzuweisen. An solchen Abenden geht es um Speisezubereitung, um Proben für gesunde Kost, auch um die Raucher und Alkoholabhängigen, um Schweinefleisch, Vegetarismus usw.

Es ist sicher nichts gegen Gesundheitsbestrebungen zu sagen, im Gegenteil. Nur der Stellenwert, den man dieser Sache einräumt, ist zu hoch. Die christliche Ethik spielt bei weitem nicht eine so große Rolle, abgesehen davon, daß auch der Weg, den man mit Suchtgefährdeten beschreitet, oft nur wenig mit der Kraft des Kreuzes zu tun hat. Um so mehr aber mit rein menschlichen Mitteln, wie z.B. dem sog. "5 Tage Plan", Psychologie, Aufklärung über die Vorgänge im Körper, Statistik usw. Die Ergebnisse sind dem entsprechend, ähnlich wie in der Medizin, recht minimal.

Es wird deutlich, wie zweitrangige Fragen zu den wichtigsten gemacht werden. Das Wort Gottes aber zeigt uns, was wichtig ist und worauf es ankommt: auf die Übergabe und Veränderung des Herzens.


Zusammenfassung

Zusammenfassend muß gesagt werden, daß neben der Visionärin E.G. White die sechs angeführten Marksteine adventistischen Glaubens verbindlichen Charakter haben. Dieses Sondergut unterscheidet die STA von allen Kirchen, Freikirchen und Gemeinschaften. Im Gegensatz zu früheren Zeiten wird zwar der eine oder andere Punkt von den Mitgliedern der Gemeinschaft nicht unbedingt ganz ernst genommen. Wer aber bewußt und prinzipiell eines dieser sechs Merkmale verneint, der ist im wahren Sinn des Wortes kein STA mehr.

Das größte Problem sehe ich darin, daß sich die meisten Gläubigen in der Gemeinschaft zu wenig mit diesen Fragen auseinandersetzen. Oftmals haben nicht einmal die Verantwortlichen der Gemeinden die Frage des Seelenschlafes, des 2?Phasen Dienstes, die Biographie von E.G. White usw. studiert und überprüft. Zur Entschuldigung für viele möchte ich sagen, daß es keine leichten Themen sind und daß oft entsprechende Informationen fehlen, um sich ein richtiges Bild zu machen.

Unsere Hoffnung ist, daß der Geist Gottes, der in alle Wahrheit führt, noch viele von Sünde überführt und reinigt und die Augen für die Wahrheiten des Neuen Testamentes öffnet zur Ehre Seines Namens.

Die STA sehen sich selbst niemals als Sekte, aber auch verschiedene Veröffentlichungen der letzten Jahre gehen mehr und mehr dazu über, den STA eine Sonderstellung unter den klassischen christlichen Sekten der vergangenen 150 Jahre einzuräumen. Es ist eine bedauerliche, aber typische Entwicklung.

 
Wie kommt es dazu?

Die Mormonen, die Zeugen Jehovas, Christliche Wissenschaft u.a. sondern sich von den übrigen Christen ab und sind in ihrem Lehrgut ? häufig sogar mit okkulten Elementen ? eindeutig als Sekte erkennbar. Die STA Gemeinschaft dagegen geht heute aus Verunsicherung und Diplomatie einen anderen Weg. Sie zeigt sich nach außen weltoffener, beherbergt in ihren Reihen ? dort, wo Frau White überbetont wird ? Konservatismus, aber andererseits auch Liberalismus und öffnet sich auf hoher Ebene der Ökumene.

Von den Leitungsgremien wird das falsche Lehrgebäude nicht gesehen oder nicht zugegeben und so bleibt nur ein Weg der Anpassung, Verharmlosung und Retuschierung. Alle Zugeständnisse zum reformatorischen Erbe Luthers können nicht darüber hinwegtäuschen, daß die STA aufgrund des geringen Spielraumes an den falschen Lehren festhält, auch wenn sie evangelikal zugeschnitten sind. Nur der Einzelne kann durch die Gnade Gottes Veränderungen erleben, wenn er ernst macht mit seinem Erlöser Jesus Christus.

Das Lösen von einer Sekte ist nicht leicht, das habe ich selbst erfahren, aber wer eine Unruhe über die Lehrfragen und über die oberflächliche Lebenspraxis verspürt und wirklich nach der Wahrheit sucht, dem wird geholfen werden. Auch die Frage: "Wohin soll ich gehen?" wird der Herr beantworten. Mit Hebr. 12, 1-3, 18?24 möchte ich jedem Leser Mut machen und diesen Bericht abschließen.

Hans-Georg Schäfer

Quelle: Horst Koch
Besser ein Patient CHRISTI als ein Doktor der Theologie!

Ted

  • Gast
Re: Adventismus
« Antwort #2 am: 24 Mai 2010, 13:42:50 »
Ein sehr wertvolles Zeugnis. In der ausnehmend liebevoll geschriebenen Art verspüre ich das Wirken des Heiligen Geistes, der sucht was verloren ist und Blinde sehend machen will.

Der besondere Wert der sachlichen Informationen über die Lehren der STA liegt auch in der Tatsache, dass es von einem "Ehemaligen" verfasst wurde, der sich im Laufe der Jahrzehnte bestens mit Interna auskennt und auseinandergesetzt hat.

Das trifft auch in anderen Sekten zu, so etwa die Schriften von Johannes Ramel (Katholizismus) oder Rudolf Ebertshäuser (Charismatik)

Ja, es stimmt und ich habe es selbst erfahren, dass wer
Zitat
wirklich nach der Wahrheit sucht, dem wird geholfen werden. Auch die Frage: "Wohin soll ich gehen?" wird der Herr beantworten.

Das ist der Wille Gotte, dass alle Menschen zur Erkenntnis der Wahrheit kommen.
Es ist keine Schande [gestlich] blind zu sein, aber es ist dumm, das Angebot Gottes zu ignorieren. Es kommt nicht von ungefähr, dass Jesus den Blinden fragte "was willst Du, dass ich dir tue". Jesus wollte damit zeigen, dass Er es unserer Entscheidung anheimstellt, ob wir sehen wollen. Er wartet ja nur darauf, dass wir zu ihm sagen "Herr Jesus, bitte lass mich sehen"!

Lebenszentrum

  • Gast
Re: Adventismus
« Antwort #3 am: 25 Februar 2011, 19:56:38 »
Hey,

bin auch Ex-Adventist mit Geistberührung und kann voll zustimmen! Baue inzwischen freie Gemeinden!  :)

Lebenszentrum

  • Gast
Re: Adventismus
« Antwort #4 am: 25 Februar 2011, 20:27:27 »
P.S.: Hat jemand Kontakdaten von ihm - wäre bestimmt interessant!  :)

Ruth

  • Gast
Re: Adventismus
« Antwort #5 am: 03 August 2013, 05:10:23 »

Von den Vertretern dieser verderblichen Adventisten-Irrlehre
wird die ewige Pein geleugnet. Damit tasten sie Jesu Erlösungswerk
an und setzen es herab. Sie entehren die Person des Herrn Jesu
durch die falschen Lehren, die sie dem Wort Gottes hinzufügen.

"Fürwahr, ich bezeuge jedem, der die Worte der Weissagung dieses Buches hört: Wenn jemand etwas zu diesen Dingen hinzufügt, so wird Gott ihm die Plagen zufügen, von denen in diesem Buch geschrieben steht; und wenn jemand etwas wegnimmt von den Worten des Buches dieser Weissagung, so wird Gott wegnehmen seinen Teil vom Buch des Lebens und von der heiligen Stadt, und von den Dingen, die in diesem Buch geschrieben stehen." - Offenbarung 22, 18-19

Offline Jose

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Re: Adventismus
« Antwort #6 am: 03 August 2013, 11:33:34 »
Liebe Ruth, liebe Geschwister im Herrn Jesus.
zu deiner Aussage:
Zitat
Von den Vertretern dieser verderblichen Adventisten-Irrlehre
wird die ewige Pein geleugnet.

Meinst du damit, das was in Antwort #1, unter Pkt. 6 steht:
Zitat
6. Der "Seelenschlaf"

Die STA lehnen den Gedanken der Seele?Geist Existenz nach dem Tod als griechisches Denken vollkommen ab. Für sie ist ? wie bei den Zeugen Jehova ? mit dem Tode des Körpers die menschliche Existenz erloschen, nur der Odem geht zum Ursprung, zu Gott, zurück.

Die Aussagen des Buches Prediger werden verwendet und dadurch wird ein einseitiges Bild vermittelt.

Eine Aufteilung des Totenreichs in Hades oder Paradies wurde grundsätzlich niemals gelehrt, sondern verworfen. Die Textstelle in Luk. 16,19?31 erfährt eine andere Interpretation. Einen Zwischenzustand in Wartehaltung gibt es für sie nicht, da Geist und Seele vom Körper nicht losgelöst existieren können. Deshalb existiere der Mensch nach dem Tod in einem bewusstseinslosen Schlafzustand.

Ob dadurch das Erlösungswerk Jesu angetastet wird, kann vielleicht so gesehen werden. Ich denke, das schlimme, an solchen Lehren bzw. Irrlehren, ist die Verführung zur trügerischen Hoffnung der Ungläubigen, dass mit dem Tod doch alles aus sei.

Aber Jesus hat nicht umsonst gesagt:
Mt 10,28
28 Und fürchtet euch nicht vor denen, die den Leib töten, die Seele aber nicht zu töten vermögen; fürchtet vielmehr den, der Seele und Leib verderben kann in der Hölle!

Wer ist hier mit "den" gemeint? Wer vermag sowohl Seele als auch Leib zu verderben? Die Menschen, welche keine Hoffnung haben, wollen jedoch nicht an die Ewigkeit denken.

Im Hebräerbrief lesen wir jedoch:
Hebr 9,27-28
27 Und so gewiß es den Menschen bestimmt ist, einmal zu sterben, danach aber das Gericht, 28 so wird der Christus, nachdem er sich einmal zum Opfer dargebracht hat, um die Sünden vieler auf sich zu nehmen, zum zweitenmal denen erscheinen, die auf ihn warten, nicht wegen der Sünde, sondern zum Heil.
Und was ist mit den anderen?

Es gibt ein ewiges Gericht, denn so lehrt es die Schrift. Darüber habe ich in den vergangenen Monaten viel nachgedacht und war oft sehr erschüttert. Aber auch das Wissen darüber hilft uns nicht weiter. Was zählt ist zu erfassen, was Jesus für uns getan hat, und es für sich persönlich in Anspruch zu nehmen, dass Jesus für uns gestorben ist, damit wir dem ewigen Gericht entfliehen.

Der Apostel Paulus schrieb an die Thessalonicher:
1.Thess 1,9-10
9 Denn sie selbst erzählen von uns, welchen Eingang wir bei euch gefunden haben und wie ihr euch von den Götzen zu Gott bekehrt habt, um dem lebendigen und wahren Gott zu dienen, 10 und um seinen Sohn aus dem Himmel zu erwarten, den er aus den Toten auferweckt hat, Jesus, der uns errettet vor dem zukünftigen Zorn.
Dieses Zeugnis finde ich jedes Mal so vorbildhaft, so oft ich es lese.

Daher möchte ich persönlich diese Ermahnung im Hebräerbrief beherzigen:
Hebr 6,1-2
1 Darum wollen wir die Anfangsgründe des Wortes von Christus lassen und zur vollen Reife übergehen, wobei wir nicht nochmals den Grund legen mit der Buße von toten Werken und dem Glauben an Gott, 2 mit der Lehre von Waschungen, von der Handauflegung, der Totenauferstehung und dem ewigen Gericht.   

Herzliche Grüße,
José

Ruth

  • Gast
Re: Adventismus
« Antwort #7 am: 03 August 2013, 12:26:06 »
Ja, lieber José, sie glauben an die "Vernichtung" der Gottlosen und leugnen die ewige Hölle. Somit ist für sie die Strafe zeitlich begrenzt, was nichts anderes bedeutet, als daß sie die Sünde in den Augen Gottes als nicht schwerwiegend genug erachten, d. h. verharmlosen. Jesus Christus hat uns durch Sein Erlösungswerk am Kreuz nicht "nur" von zeitlich begrenzten Leiden frei gemacht, sondern von dem heiligen Zorn des Höchsten.

Du beziehst in Deinem Kommentar sehr treffend die Irrlehre des "Seelenschlafs" noch mit ein; diese Irrlehre haben wir ja hier -> http://www.hauszellengemeinde.de/portal/index.php?topic=1226.msg9413#msg9413 als solche aufgedeckt. Dennoch versuchen es sonnige Füchse immer wieder, sich in christliche Foren einzuschleichen, um ihre Fangfragen zu streuen, die sie von ihrem Vater der Lüge gelernt haben, wobei man sie mittlerweile recht schnell an ihrem Schreibstil (vor allem an ihren, in allen Foren gleichen Rechtschreibfehlern) sofort erkennt, wenn man die Suchfunktion nur richtig einsetzt, und ein bißchen nachforscht, um hinter die blendende Fassade zu blicken;-)

Gesetzlichkeit, Hochmut, Heuchelei und Selbstgerechtigkeit blitzen meist durch ihre Kommentare, getarnt in lichtfromme Worte, um die Nächsten zu blenden. Halten wir ihnen ein "Es steht geschrieben!" entgegen, ergreifen sie meist die Flucht. Satan benutzt diese Irrlehrer, damit sie Versuchung streuen. Sie sind selbst Verführte, und setzen alles daran, andere zu verführen, vor allem versuchen sie es bei denen, die fest im Glauben stehen.

Mt. 10, 28 - Mit diesem Vers, lieber José, den Du passend zu Deinen Ausführungen wähltest, wird sowohl die "Seelenschlaf-" als auch der "Vernichtungs"-Irrlehre als solche entlarvt.

Ich wünsche Dir, lieber Bruder, und den Geschwistern hier ein segensreiches Wochenende.

Ruth

  • Gast
Re: Adventismus
« Antwort #8 am: 04 August 2013, 06:45:11 »
Lieber José,

ich weiß, WER hinter dem User "Peter" steckt und warum er sich hier angemeldet hat: 

http://www.hauszellengemeinde.de/portal/index.php?topic=1066.msg9425;topicseen#msg9425


"Wir mußten mit dieser üblen Nachrede ebenso leben, wie es andere Austretende vor uns zu allen Zeiten auch erlebt haben." - schreibt Hans-Georg Schäfer, der die Sekte verließ. Und hat Recht, wenn er von "übler Nachrede" spricht, wobei diese sich auch gegen solche Gläubigen richtet, die es wagen, einem Hardcore-Adventisten öffentlich die Maske vom Gesicht zu reißen.

Schweiget, schweiget
nicht zu Lehren,
die verkehren,
was der Herr uns offenbart.
Tanzt die Welt den Endzeitreigen,
bleibet nüchtern, denn sie schart
Religionen - einheitstrunken -
um den Thron der Mitternacht,
heimatlos in sich versunken,
wo die Leere lautlos lacht.

Euch einen gesegneten Sonntag.
« Letzte Änderung: 04 August 2013, 08:04:32 von Ruth »

Offline Peter

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Re: Adventismus
« Antwort #9 am: 04 August 2013, 10:07:43 »
Benennt solche, die sich in die Herde Gottes einschleichen, die Diebe sind und keine Hirten!

Jetzt sollte genug sein mit den Verleumdungen und Unterstellungen dieser Userin "Ruth"!

So, Du weißt also, wer ich bin und warum ich mich hier "angemeldet" habe?

Glaubst du denn, ich sei ein ehemaliger Adventist?
Hier schreiben auch ehemalige Adventisten!
Sind diese vielleicht "schlechter" als Du?
Bist Du besser als andere?
Bist Du in Deinen Augen eine exquisite Christin?
Bist Du als Christ aus dem Schoß Deiner Mutter geboren?
Sind wir, die wir auf anderen Wegen zu Gott fanden, unserem Herrn Jesus Christus, minderwertiger als Menschen wie Du?

Nun, ein "Adventist" bin ich zu keiner Zeit gewesen, der Herr ließ mich andere Wege mühevoll gehen, die ich mir aussuchte! Früher!
Als er in seiner Gnade sich mir zu erkennen gab, habe ich seitdem keinen anderen Herrn mehr als Gott!

Du schreist: " haltet den Dieb" und klaust weiter frech?
Du verleumdest weiterhin mit vollem Maul, und zeigst mit frechem Finger auf andere?
Du besuchst eine "Versammlung", schaust herablassend auf die, die es in Gruppen voller Heuchler und Irrlehrer nicht mehr aushalten und weggehen, getreu der Forderung: geht aus ihnen heraus und habt keine Teilhabe mit diesen!

Du, die du der Irrlehre der UdH anhängst, es mit schönen Worten glatt bügelst?
Denn das konnte ich noch einmal heraussuchen hier, nicht haltlos mit lügnerischen Worten, nein:

" Von Ruth wissen wir doch, etwas weiter zurück in ihren Kommentaren, dass sie der UdH-Lehre anhängt! ( Unverlierbarkeit des Heils oder anders: Einmal gerettet-immer gerettet!
Sie schrieb mit sanften Worten am 10.05.2013 hier:
" Das andere Thema "Heilssicherheit" wird ebenso von vielen Auslegern verschieden gesehen. Auf dieser Seite fand ich einen guten Aufsatz von Kaufmann, dann aber las ich auch die Auslegung von Fruchtenbaum:
http://www.kfg.org/download/artikel/fruchtenbaum-sicherheit.pdf
Und obgleich ich Kaufmann als Bruder sehr schätze, fand ich im Text von Fruchtenbaum zu diesem Thema die - für mich - überzeugendere Auslegung. - Und so könnte man fortfahren mit weiteren Themen, was allerdings hier zu weit führen würde. - Das meinte ich ja im anderen Thread in Bezug auf Diskussionen und "Streitfragen", die am Ende zu nichts führen. - Am Ende behält Gott zum Glück sowieso das letzte Wort. Und wenn ich als Sein Kind eben unverbrüchliche Heilsgewißheit habe, so lasse ich mir eben diese nicht von - in dieser Hinsicht - Andersmeinenden ausreden, sondern kann sie trotz ihrer anderen Ansicht als meine Geschwister sehen, weil Jesus Christus Mittelpunkt ihres Lebens ist. - Was ich nicht tolerieren kann und werde, sind die tatsächlichen Irrlehren in Bezug auf die Endzeit von z. B. den Neuapostolen, Zeugen Jehovas oder Adventisten. Das sind nämlich m. E. verderbliche Irrlehren, die dazu führen, das Menschen geblendet werden - bzw. sich blenden lassen, wenn sie nicht ganz nah am Wort bleiben." (  Re: Ideologische Interpretation der Bibel v.10.05.2013)

Zu unserer allgemeinen Information: Fruchtenbaum ist Verfechter der UdH-Lehre, ein Irrlehrer.
Auszug: " Die Sicherheit des ewigen Heils" v.Dr.A.Fruchtenbaum: ... Diese Menschen verlieren nicht die Rettung; sie bewegen sich bloß nicht mehr im Bereich der Gnade, sondern im Bereich eines Verdienstsystems. Und sie führen ihr Leben aufgrund ihrer eigenen Kraft, nicht aufgrund von Gottes Gnade. ... Schlussfolgerung
Keine der Schriftstellen und keines der Beispiele, die angefhrt werden, lehrt in Tat und Wahrheit, dass ein Gläubiger seine Rettung verlieren kann. Im Gegenteil, wer zum Glauben gekommen und einmal gerettet ist, kann seine Rettung niemals einbüßen, weil er durch Gottes Macht bewahrt wird. " Zitat Ende.

Interessant ist hier bei Ruth, dass sie gern Autoren(Koch, Fruchtenbaum, Liebi) zitiert, denen sie dann glaubt! Sie zitiert auch gern die Verse aus der HS, aber wem glaubt sie mehr? Auch ist ein klares Ja oder Nein von ihr nicht zu hören, wenn man sie auf ihre Aussagen anspricht. dagegen fängt die Schlange, die aus ihr redet, sehr schnell an zu verleumden. Das ist zumindest unbesonnen und da spricht nicht der HG aus ihr!" Zitat Peter.

Als der Herr mich durch Brüdergemeinden gehen ließ, durfte ich die dortigen Zustände erfahren, auch durch Elimversammlungen ging ich und andere...
Hier lege ich ein Antwortschreiben an Manuel Seibel vor( es ist von mir und er wird nichts dagegen haben), dass ich ihm schrieb, nachdem ich "durch war":

" Hallo, Manuel, liebe Grüße von mir, vor allem aber in der Hoffnung auf das Kommen unseres Herrn Jesus. Danke für deine Nachfrage, mir und uns hier geht es gut, so wie der Herr gibt. Das was er uns allen im Herrn Verbundenen aber gibt, ist sein Blut, was er vergoß, welches wir dankend und preisend annahmen, und seinen Leib, den er für uns hergab, für alle von uns, auf das wir alle, wiedergeboren in dem einen Leib, als Glieder des einen Leibes, den wir im Brote immer wieder verkünden sollen, uns versammeln, alle.
Nun kann ich aus dieser Wahrheit heraus bei den „geschlossenen“ Brüdern keinen Zutritt finden, denn diese gehen eindeutig über das Wort hin aus, und indem sie Geschwister vom Mahle ausschließen, sich selber als das Maß der zu verordnenden Dinge heraufstellen, da, wo der Herr, sein Geist, entscheiden. So sagen sie: Wir würden ja vielleicht sündigen, wenn wir  vorschnell zulassen würden… Wir würden ja vielleicht sündigen, wenn wir  vorschnell taufen würden…  Diese Menschen leben sektiererisch, gehen über das Wort Gottes hinaus und bedrücken mit ihrem Joch andere Geschwister. Ich finde keine Stelle in der Heiligen Schrift für irgendeine Bestätigung derartiger Lehren.  Für diese Art von Situationen  hat der Apostel klare Anweisungen gegeben.

Röm15, 5 Der Gott des Ausharrens und des Trostes4 aber gebe euch, untereinander eines Sinnes zu sein, Christus Jesus gemäß, 6 damit ihr einmütig, mit einem Mund den Gott und Vater unseres Herrn Jesus Christus lobt. 7 Darum nehmt einander an, gleichwie auch Christus uns angenommen hat, zur Ehre Gottes!

Röm12, 9 Die Liebe sei ungeheuchelt! Haßt das Böse, haltet fest am Guten! 10 In der Bruderliebe seid herzlich gegeneinander; in der Ehrerbietung komme einer dem anderen zuvor! 11 Im Eifer laßt nicht nach, seid brennend im Geist, dient dem Herrn! 12 Seid fröhlich in Hoffnung, in Bedrängnis haltet stand, seid beharrlich im Gebet! 13 Nehmt Anteil an den Nöten der Heiligen, übt willig Gastfreundschaft!

2.Korinther11, 16 „ Ich sage nochmals: Niemand soll mich für töricht halten! Andernfalls aber nehmt mich als einen Törichten an, damit auch ich mich ein wenig rühmen kann. 17 Was ich jetzt rede, das rede ich nicht dem Herrn gemäß, sondern wie in Torheit, in diesem zuversichtlichen Rühmen. 18 Da viele sich rühmen nach dem Fleisch, will auch ich mich rühmen. 19 Ihr, die ihr klug seid, ertragt ja gerne die Törichten. 20 Ihr ertragt es ja, wenn jemand euch versklavt, wenn jemand euch aufzehrt, wenn jemand euch einfängt, wenn jemand sich überhebt, wenn jemand euch ins Gesicht schlägt. „
Sie verfangen sich in ihren eigenen Satzungen, kapseln sich nicht nur von der Welt ab, die verdirbt, sondern verwehren den eigenen Geschwistern Liebe.

Jakobus5, 9 Seufzt nicht gegeneinander, Brüder, damit ihr nicht verurteilt werdet; siehe, der Richter steht vor der Tür!

2.Joh10, 9 Jeder, der abweicht und nicht in der Lehre des Christus bleibt, der hat Gott nicht; wer in der Lehre des Christus bleibt, der hat den Vater und den Sohn. 10 Wenn jemand zu euch kommt und diese Lehre nicht bringt, den nehmt nicht auf ins Haus und grüßt ihn nicht!11 Denn wer ihn grüßt, macht sich seiner bösen Werke teilhaftig.5
1.Tim6, 3 Wenn jemand fremde Lehren verbreitet und nicht die gesunden Worte unseres Herrn Jesus Christus annimmt und die Lehre, die der Gottesfurcht entspricht, 4 so ist er aufgeblasen und versteht doch nichts, sondern krankt an Streitfragen und Wortgefechten, woraus Neid, Zwietracht, Lästerung, böse Verdächtigungen entstehen, 5 unnütze Streitgespräche von Menschen, die eine verdorbene Gesinnung haben und der Wahrheit beraubt sind und meinen, die Gottesfurcht sei ein Mittel zur Bereicherung — von solchen halte dich fern!
Sie hoffen auf einen Platz rechts und links von Jesus, aber diese Frage wurde vom Herrn geklärt. Ihr Handeln und Tun verrät sie, obwohl sie viele hohe Worte in den Mund nehmen.
Ich hoffe, dass du dieses Treiben nicht teilst, das hoffe ich im Herrn! Viele liebe Grüße, bis  später. Herzlich Peter"


So befinde mich der Herr selbst vor Ihm, die Lügen und Verleumdungen aber ertrage ich mit Freude im Schmerz, alles für Jesus Christus! Amen.

« Letzte Änderung: 04 August 2013, 11:22:14 von Peter »

Offline Jose

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Die Einheit des Geistes bewahren
« Antwort #10 am: 04 August 2013, 13:29:29 »
Liebe Geschwister im Herrn Jesus.

Wie viele Irrlehren gibt es doch, auch der Adventismus gehört dazu. Aber Irrlehren können sich überall einschleißen, darüber sind wir uns sicherlich einig. Und wenn es keine Irrlehren geben sollte, so kann am Ende das Leben ein Selbstbetrug sein, indem die Wahrheit gelehrt wird, aber im Leben vertraut man nicht auf die Gnade, sondern auf sich selbst.

Das ist m.E. das eigentliche Problem vieler Irrlehren, dass Wahrheit mit Lüge, Leben mit Tod vermischt wird. Das funktioniert nicht. Die UdH ist an sich für mich nicht das Problem, denn ein Gotteskind kann nicht verloren gehen, wenn es in Jesu Hand bleibt und Gott es festhält. Aber die daraus entstehende Unachtsamkeit, wenn es darum geht, alles anhand der Schrift zu prüfen und nach der Heiligung zu jagen, ohne die niemand den Herrn schauen wird, das ist für mich die große Gefahr.

Auf wen wollen wir eigentlich vertrauen: Auf uns selbst und unsere Entschiedenheit? Heißt es nicht schon im Alten Bund: "So spricht der Herr: Verflucht ist der Mann, der auf Menschen vertraut und Fleisch zu seinem Arm macht, und dessen Herz vom Herrn weicht!" Jer 17,5. Gilt dieses Wort nur den Brüdern, nicht auch den Schwestern? Und ist unser eigener Arm, unsere eigene Stärke, nicht auch "Fleisch"?

Wir sind insgesamt sehr fleischlich, in unserem Wandel und Gesinnung. Auch in der Art und Weise, wie wir einander begegnen und über einander urteilen und gar einander richten.

Lasst und bitte nach Einheit trachten, wie es Paulus auch an die Epheser schrieb:
Eph 4,1-6
1 So ermahne ich euch nun, ich, der Gebundene im Herrn, daß ihr der Berufung würdig wandelt, zu der ihr berufen worden seid, 2 indem ihr mit aller Demut und Sanftmut, mit Langmut einander in Liebe ertragtund eifrig bemüht seid, die Einheit des Geistes zu bewahren durch das Band des Friedens: 4 Ein Leib und ein Geist, wie ihr auch berufen seid zu einer Hoffnung eurer Berufung; 5 ein Herr, ein Glaube, eine Taufe; 6 ein Gott und Vater aller, über allen und durch alle und in euch allen.

Wir sehr mangelt es uns allen, so meine Meinung, wenn es darum geht, eifrig bemüht zu sein, die Einheit des Geistes zu bewahren durch das Band des Friedens.

Herzliche Grüße,
José

masche

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Re: Adventismus
« Antwort #11 am: 04 August 2013, 13:43:47 »
DIE ARMEN ADDIS!
Also am Shabbat kann eigentlich nichts schlecht sein,
wenn auch unser gemeinsamer HERR staendig deswegen
Probleme hatte.
Feiertag verdorben, alles verdorben?
 
Die sind immer noch so staatlich, dass sie noch nicht mal ein Buch
alleine lesen koennen.
 
Ausserdem weltweit reisend... bis zur Weihnachtsinsel und zurueck.
 
Gesangbuch... nicht sehr modern, aber alt... und es geht gerade so.
 
Historisch auf der Suche nach Verbrechern, finden aber meisstens keine.
Beerdigungen?
Naja... das Gedenken ist eher altkatholisch, neukatholisch, evangelisch,
gemischt... mit politischen Details der Erinnerung mit symbolhaltigen Elementen.
Ausserdem Unterschlupf fuer alle... Notdienste im Ausland,
gesucht werden ehrenamtliche Altkleiderannahme....
(aber nicht alles, nicht in jedem Umfang, nicht ueberall)
 
Servus!
Bewaehrungskinder-Haeftlings-Besserstellung!
Austausch von Problemen!
Fehlerfreies Arbeiten von Rechtsanwaelten erwuenscht!
Neue didaktische Lehrhefte aus Hamburg!
 
Es gibt die Addis ueberall... auch wenn sie sich nicht zeigen!
Das sind die erfolgreichsten von allen!
(Leichte Uebertreibung)
Sie brauchten sich mit der Einheit Deutschlands nicht drehen,
nicht wenden, nicht veraendern.
(Leider)
 
Vernichter aller Archive?
Hoffentlich nicht.
 
Es fehlen mehr als ein Drittel aller Unterlagen!
Exportiert?Sicher... umgelagert? Sicher... verkauft?
GANZ sicher.
 
 

Offline inchristus

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Re: Adventismus
« Antwort #12 am: 04 August 2013, 15:08:24 »
Lieber José,
du sprichst in deinem Beitrag die fleischliche Gesinnung sowie den fleischlichen Wandel von Glaubensgeschwistern an.

Wie ernst ist doch die Mahnung an die Gläubigen in Gal6,8 "Denn wer auf sein Fleisch sät, der wird vom Fleisch Verderben ernten;..."

sowie in Röm8,1 "So gibt es jetzt keine Verdammnis mehr für die, welche in Christus Jesus sind, die nicht gemäß dem Fleisch wandeln, sondern gemäß dem Geist."

Wenn wir im Fleisch bleiben und der Heiligung nicht nachjagen, gehen wir verloren! So steht es geschrieben. Manchmal kommen mir die Gedanken: Ist uns der Ernst SEINER Worte eigentlich wirklich bewusst?

Gnade und Friede mit euch allen!
Astrid
Denn wer mich findet, der findet das Leben und erlangt Wohlgefallen von dem HERRN; wer mich aber verfehlt, tut seiner Seele Gewalt an; alle, die mich hassen, lieben den Tod! Spr 8,35.36

Offline inchristus

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Re: Adventismus
« Antwort #13 am: 04 August 2013, 19:16:22 »
Hallo masche,
in deinem Beitrag schreibst du von "gemeinsamen HERRN".

Meine Frage: Hast du Jesus Christus als deinen HERRN in deinem Leben aufgenommen und ihm deine Sünden bekannt und bereust du deine Sünden mit dem Wunsch, nicht mehr zu sündigen? Lebst du in deiner Heiligung mit dem Wunsch, dass ER aus dir einen neuen Menschen macht?

Auf dieser Platform tauschen sich Menschen aus, die genau diesen Weg gehen.

Liebe Grüße
Astrid
Denn wer mich findet, der findet das Leben und erlangt Wohlgefallen von dem HERRN; wer mich aber verfehlt, tut seiner Seele Gewalt an; alle, die mich hassen, lieben den Tod! Spr 8,35.36

Offline Drafi

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Re: Adventismus
« Antwort #14 am: 24 August 2013, 12:07:43 »
Das die Adventisten nicht an die Erlösung der Juden glauben, finde ich richtig (Mt 8,12). Allerdings haben sie viele Irrlehren, die schon genannt wurden. Heiligung des Sabbats (gegen Apg 20,7), Leugnung der Hölle (gegen Mt 25,10-12) und Glaube an falsche Prophetie. Nach der falschen Vorhersage der Parusie teilten sich die Adventisten in Splittergruppen, von denen nur die STA bedeutend ist. Den Sabbat zu heiligen ist eine jüdische Regel, die sich im Neuen Bund geändert hat (1 Kor 16,2). Das praktizieren die Arianer meines Wissens auch.