Autor Thema: Meyer, Müller und die Bauerbuben  (Gelesen 2561 mal)

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Offline Roland

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Meyer, Müller und die Bauerbuben
« am: 09 Mai 2010, 18:59:08 »
Während der Bund Freikirchlicher Pfingstgemeinden (BFP) vor Helmut Bauer in Röhrnbach warnt, obwohl er ja nur konsequent das zu Ende gedacht hat, was er im BFP gelernt hat, brachten sie jetzt eine Würdigung der schrillen Pfingstlerin Joyce Meyer ("Geistbewegt" 01/2010), obwohl sie teilweise noch schlimmer ist, als Helmut Bauer. In ihrer "Predigt" kommt der Name JESUS nur selten vor, und dass ER für unsere Sünden am Kreuz gestorben ist, soviel wie gar nicht. Ihr Grundthema heißt: "Das Leben genießen". Trotzdem wird sie von den BFP-Pfingstlern gefeiert, Helmut Bauer und seine Buben aber gefeuert. Warum die zweierlei Maße? Die Antwort findest Du immer in der Geldgier als Wurzel allen Übels. Ja, es geht immer nur ums Geld und die Aufteilung des Spendenmarktes. Joyce Meyer läßt sich willig einspannen und verplanen für BFP-Veranstaltungen, da verdienen dann alle gut daran. Helmut Bauer aber will sein eigenes Spendensüppchen kochen. Wenn es ums Geld geht, kennen die Spendengeier der Branche kein Pardon.

Die Pfingstler lehren nicht den Schmalen Weg, der zum Himmel führt, sondern den Breiten Weg des Wohlstands. Ein typischer Vertreter des Wohlstandsevangeliums ist Siegfried Müller, Karlsruhe. er predigte (Mitschnitt eines "Gottesdienstes"): "Alle Armut ist vorbei, wenn Jesus in deinem Herzen wohnt, Halleluja ... Ich habe für euch alle gebetet, dasss ihr Millionäre werdet" (Lacheinlagen, Haspeln, Hecheln). Dann weiter: "Ich meine das ernst, dann bekomme ich nämlich einen großen Zehnten von euch" (merkliches Abflauen des Gelächters im Saal). Jetzt merkten auch die blinden Hühner, dass sie gerupft werden. Dann weiter: "Gell, jetzt seid ihr still ... Ich bin der König von Karlsruhe ... ich bin trunken von den Reichtümern Gottes." Das ist typisches Wohlstandsevangelium, trunken vom Wein der Hurerei (Offb. 17,2), eine greuliche Irrlehre des Breiten Weges, der direkt in die Hölle führt.

Quelle: Glaubensnachrichten April 2010, S. 4

Weiterführende Links:

Der BFP und Helmut Bauer ( "Wort und Geist-Bewegung")

Joyce Meyer – eine charismatische Fernsehpredigerin bewegt die evangelikalen Gemüter

« Letzte Änderung: 10 Mai 2010, 20:36:47 von Roland »
Besser ein Patient CHRISTI als ein Doktor der Theologie!

Offline Roland

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Re: Meyer, Müller und die Bauerbuben
« Antwort #1 am: 10 Mai 2010, 20:40:01 »
Besser ein Patient CHRISTI als ein Doktor der Theologie!

Offline Roland

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Re: Meyer, Müller und die Bauerbuben
« Antwort #2 am: 10 Mai 2010, 20:41:29 »
Wie das mit dem "Spendensüppchen" in der Praxis aussieht, kann man gut anhand der Elim-Gemeinde Leipzig (BFP) nachvollziehen:

Aus dem Gemeindevorstand

Ereignisreiche Monate liegen hinter uns, und wir wollen Euch teilhaben lassen, was uns bewegt. Einige Anfragen diesbezüglich gab es bereits; wir Handlungsbedarf sehen, was erhalten werden soll, wollen noch mehr das Gespräch mit Euch.
Am meisten hat uns natürlich in letzter Zeit beschäftigt, dass die Wort- und Geist-Bewegung aus Röhrnbach keinen Einfluss auf die Lehre in unserer Gemeinde bekommt und dass bei ELIM Leipzig auf biblischer Grundlage gepredigt wird. Als Ende April bekannt wurde, dass unser Pastor Jens Bogdahn die Wort- und Geist- Bibelschule in Röhrnbach besucht, baten wir ihn um eine Stellungnahme dazu. Schließlich haben sich der Bund der Pfingstgemeinden, der Bund der Baptisten und das D-Netz klar ablehnend im Bezug auf diese Bewegung positioniert. Uns wurde klar, warum sich Jens' Predigten seit Herbst so verändert hatten, ziemlich einseitig geworden waren.
Nach seiner Stellungnahme mussten wir Jens auffordern, sich vollständig von der Wort- und Geistbewegung zu trennen. Aus persönlichen, für uns nachvollziehbaren Gründen konnte er dies nicht. So blieb für uns leider nur, am 17.05.09 der Gemeindeversammlung die arbeitsrechtliche Trennung von Jens als Pastor und Leiter vorzuschlagen. Am 21.06.09 kam es dann zur Abstimmung der Gemeinde, die mit großer Mehrheit diesem Vorschlag folgte. So erhielt Jens die Kündigung zum 31.12.09, denn der Arbeitsvertrag beinhaltete eine Kündigungsfrist von sechs Monaten. In dieser Zeit ist Jens von allen Diensten freigestellt und bleibt weiterhin Mitglied.
Für uns heißt das nun, alle Dienste, die Jens bisher getan hat, durch andere Geschwister zu besetzen. Dank der Bereitschaft vieler ist das relativ gut möglich..........

Eure Brüder aus dem Vorstand


Quelle: Elim Aktuell, August 2009 (pdf-Format)
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