Autor Thema: Rick Warrens Sohn nimmt sich das Leben  (Gelesen 1351 mal)

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Offline Roland

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Rick Warrens Sohn nimmt sich das Leben
« am: 31 Mai 2013, 00:21:18 »
Lake Forest (idea) – Eine Tragödie hat die Familie des US-amerikanischen Pastors und Bestsellerautors Rick Warren (Lake Forest/Kalifornien) heimgesucht. Der 27 Jahre alte Sohn Matthew hat sich das Leben genommen. Er habe sein Leben lang unter einer psychischen Erkrankung gelitten, die ihn zeitweise in Depressionen mit Selbsttötungsabsichten gestürzt habe, teilte der 59-jährige Warren am 6. April mit. Noch am Vorabend hätten er, seine Frau Kay und Matthew einen fröhlichen Abend verbracht. Danach habe der Sohn in einem plötzlichen Anfall von Verzweiflung seinem Leben ein Ende gesetzt. „Uns fehlen die Worte für unsere Seelenpein“, schreibt Warren. Er ist Hauptpastor der Saddleback-Gemeinde mit rund 22.000 Besuchern und Autor des Ratgeberbuchs „Leben mit Vision“ mit einer Auflage von über 52 Millionen Exemplaren. Über das Internet haben zahlreiche prominente Evangelikale ihr Mitgefühl für die Familie Warren zum Ausdruck gebracht und zur Fürbitte aufgerufen. Dazu zählen der Generalsekretär der Weltweiten Evangelischen Allianz, Geoff Tunnicliffe (New York, sowie der Bestsellerautor und Bonhoeffer-Biograph Eric Metaxas (beide New York).

Quelle
Besser ein Patient CHRISTI als ein Doktor der Theologie!

Offline Roland

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US-Pastor Rick Warren nimmt eine Auszeit
« Antwort #1 am: 31 Mai 2013, 00:23:24 »
Lake Forest (idea) – Zum ersten Mal seit der Selbsttötung ihres Sohns vor sieben Wochen sind der US-amerikanische Pastor und Bestsellerautor Rick Warren und seine Frau Kay öffentlich in ihrer Saddleback-Gemeinde in Lake Forest (Kalifornien) aufgetreten. Sie seien tief bestürzt, aber nicht am Boden zerstört, sagte der 59-jährige Geistliche in einer bewegenden Ansprache am 25. Mai. Seine Frau musste das Podium vor Rührung nach wenigen Minuten verlassen. Gleichzeitig gab Warren bekannt, dass er eine Auszeit von mehreren Monaten nimmt; mindestens bis August werde er keine Auftritte in den Medien und in seiner Mega-Gemeinde wahrnehmen. Die Warrens dankten den bis zu 20.000 Gottesdienstbesuchern sowie Christen weltweit für ihre Anteilnahme. Nach eigenen Schätzungen hat die Familie mit zwei weiteren erwachsenen Kindern etwa 30.000 Kondolenzbotschaften erhalten.

Psychisch Kranke sind nicht irre

Der 27 Jahre alte Matthew Warren hatte sich am 5. April mit einer Waffe erschossen, die er illegal über das Internet erworben hatte. Zeit seines Leben habe er unter einer psychischen Erkrankung gelitten, die ihn zeitweise in Depressionen mit Selbsttötungsabsichten gestürzt habe, so Rick Warren. Er kündigte an, dass er sich in Zukunft in seinen Ansprachen und Publikationen stärker mit dem Thema befassen werde. Es sei falsch, psychisch Erkrankte als irre oder geisteskrank einzustufen. Weltweit litten mehr Menschen unter psychischen Störungen als beispielsweise unter Diabetes oder Herzkrankheiten.

Warren: Ich war nie getrösteter

Wie Warren weiter sagte, fühle er sich aufgrund der seelischen Belastung nach der Selbsttötung seines Sohnes zwar körperlich und geistig ausgelaugt, doch habe er nie zuvor mehr geistliche Kraft erfahren: „Ich bin dem Herrn nie näher gewesen, ich habe nie mehr Gottvertrauen gehabt, ich bin nie getrösteter gewesen, ich habe die Liebe Gottes nie stärker erfahren, weil ich viel Zeit mit Gott verbracht habe.“ Warren ist über die USA hinaus besonders als Autor des Ratgeberbuchs „Leben mit Vision“ mit einer Auflage von über 52 Millionen Exemplaren bekannt geworden.

Quelle
Besser ein Patient CHRISTI als ein Doktor der Theologie!