Autor Thema: Vatikanische Synode stellt klar: Die Bibel ist nicht das einzige Wort Gottes  (Gelesen 1575 mal)

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Offline Roland

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Wenn Bibelgläubige über das „Wort Gottes“ diskutieren, vermuten sie in der Regel, dass jedermann dabei an die Bibel denkt. Wenn du jedoch mit einem Katholiken römischer Prägung sprichst, denkt er möglicherweise dabei an mehr als nur die Bibel.

Im Oktober war eine Bischofssynode berufen worden, um über „das Wort Gottes im Leben und in der Mission der Kirche“ zu fachsimpeln. Die Richtlinien dieser Diskussion enthielt auch folgendes Statement. „Sowohl die Bibel wir auch die Tradition sind Kanäle, durch die sich das Wort Gottes mitteilt. Darum erfährt das Wort Gottes die Fülle an Bedeutung und Gnade erst, wenn beides - das eine innerhalb des anderen praktiziert wird. Durch diese Betrachtungsweise wirk deutlich, das Beide zurecht Gottes Wort sind und auch so genannt werden können.“

Wenn einem dieses vorkommt wie doppeldeutiges Gefasel, so erweitert es dennoch die Definition für den Begriff „Gottes Wort“, wenn da die Katholische Tradition hinzugefügt wird. Wenn wir also einem Katholiken etwas erklären wollen, was mit Gottes Wort zu tun hat, denkt der womöglich an das so genannte Magisterium, das katholische Lehramt - die offizielle Tradition, durch die die Bibel mit all den Ritualen, dem Aberglauben und den Priesterprivilegien zugekleistert wurde, und die im Widerspruch zur Schrift stehen.

Wenn du also anhand einer Bibel versuchst, einen Katholiken zu überzeugen, so stellt sie für ihn nicht das komplette Wort Gottes dar. Tatsächlich ist ihm sogar beigebracht worden, dass er die Bibel überhaupt nicht verstehen kann, wenn sie nicht durch die „Tradition“ interpretiert wurde.

Desweiteren stellen die Richtlinien der Synode folgendes fest: „... Die Gläubigen haben die Pflicht, die Bibel zu hören und über sie zu meditieren, jedoch sie zu erklären ist allein die Aufgabe derjenigen, die durch eine Heilige Ordination zu einem Lehramt berufen sind, weil sie die Missionsarbeit erlernt haben.“ Während also Laien zuhören und meditieren dürfen, darf allein der Papst und seine Priester erläutern.
In Matthäus 15 urteil Jesus über die Pharisäer: „... Ihr habt die Gebote Gottes mit eurer Tradition unwirksam gemacht.“ Kann dem Papst ein solches Urteil erspart bleiben, wenn die Bibel sagt, Jesus ist der einzige Mittler, aber die vatikanische Tradition sagt, bittet die Göttin Maria? Oder wenn die Bibel sagt: „Gott ist Geist und muss in Geist und Wahrheit angebetet werden.“ aber die katholische Tradition stattdessen: Betet den Hostiengott an. Oder wenn die Bibel sagt: „der Heilige Geist wird euch in alle Wahrheit leiten, aber der Papst behauptet, nur die Kirche könne durch die Tradition erklären, was Wahrheit ist?

Wie sich solch eine geistliche Gebundenheit auswirkt, kann an einem Beispiel erläutert werden, wie es dem Schreiber dieses Artikels selbst mit einer Katholikin widerfahren ist. Als er sie ermunterte, die Bibel zu lesen, entgegnete sie: „Nein, wenn ich die lese, könnte das Fragen aufwerfen, die ich nicht beantworten kann. Da gehe ich lieber mit meinen Problemen zu meinem Priester, damit er sie für mich lösen kann.“




Das römisch-katholische  „Gotteswort“ lehrt die Anbetung eines in einer so genannten Monstranz ausgestellten Hostiengottes. Treue Katholiken knien anbetend davor nieder, wodurch das biblische Götzendienstverbot missachtet wird.

Quelle: Chick-Gospel
Besser ein Patient CHRISTI als ein Doktor der Theologie!

Offline kenny

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Diese Irrlehre war und ist eines der Gründe dafür, dass ich die römische Kirche - die grosse Hure Babylon - verlassen habe.
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