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www.hauszellengemeinde.de => THEOLOGIE => Thema gestartet von: frechdachs am 13 September 2007, 21:09:55

Titel: Der Herr Jesus im Hebräerbrief
Beitrag von: frechdachs am 13 September 2007, 21:09:55
Die ganze Bibel stellt uns die Herrlichkeit Gottes dar.
Mit dem Ziel das unsere Liebe und Hingabe an ihn unseren Schöpfer, Erlöser und Herrn vollkommen werde.
Wir daraus folgenden IHN - den Herrn Jesus - mit unserem ganzen Leben verherrlichen.

Daher würde es mich freuen wenn wir hier gemeinsam den Hebräerbrief betrachten.

Hebräer Kapitel 1

1 Nachdem Gott in vergangenen Zeiten vielfältig und auf vielerlei Weise zu den Vätern geredet hat durch die Propheten, 2 hat er in diesen letzten Tagen zu uns geredet durch den Sohn. Ihn hat er eingesetzt zum Erben von allem, durch ihn hat er auch die Welten geschaffen; 3 dieser ist die Ausstrahlung seiner Herrlichkeit und der Ausdruck seines Wesens und trägt alle Dinge durch das Wort seiner Kraft; er hat sich, nachdem er die Reinigung von unseren Sünden durch sich selbst vollbracht hat, zur Rechten der Majestät in der Höhe gesetzt.
Titel: Re: Der Herr Jesus im Hebräerbrief
Beitrag von: Ted am 13 September 2007, 23:22:54
Diese Verse 1-3 aus dem 1. Kapitel des Hebräerbriefes sind Lob Gottes in Reinform.

Ja, ALLE Ehre, Lob und Dank gebühren dem Herrn Jesus Christus.

Sein Reich komme, Sein Wille geschehe, wie im Himmel, so auch auf Erden.

Maranatha! Amen.
Titel: Re: Der Herr Jesus im Hebräerbrief
Beitrag von: Sarah am 14 September 2007, 08:27:28
Diese ersten Verse des Hebräer Briefes sind so schön und herrlich zu lesen!

Ich finde es auch so wichtig, das Augenmerk ganz auf unseren Herrn Jesus zu richten, IHM, dem wirklich alle Ehre gebührt!

Ich möchte lernen, mich ganz IHM hinzugeben und ich danke für Menschen, die er mir beiseite gestellt hat, durch die ich dies lernen und sehen kann!

Was bedeutet denn nun genau, dass ER alle Dinge durch das Wort seiner Kraft trägt? Wie kann man das verstehen?
Titel: Re: Der Herr Jesus im Hebräerbrief
Beitrag von: Ted am 14 September 2007, 14:38:32
Die gesamte Schöpfung wurde durch Jesus, in Jesus geschaffen. Und sie besteht auch in Jesus. Betonung auf IN und auch auf BESTEHT.

Denn durch ihn ist alles geschaffen, was im Himmel und auf Erden ist, das Sichtbare und das Unsichtbare,... (Kol 1,16)
Anmerkung: was hier Luther 1912/64 sowie Elberfelder 1905 mit "durch ihn" ausgedrückt wird, steht in Schlachter 1951 "Denn in ihm ist alles erschaffen worden...", wie auch im Grundtext nach Strong's Dictionary (G1722, "en") als erste Bedeutung "in" angegeben wird (in Ort, Zeit oder Zustand)

Und er ist vor allem, und es besteht alles in ihm. (Kolosser 1,17)

Vielleicht kann man das so sehen, dass die materielle Schöpfung ein fortwährender "Gedanke" Gottes ist, die zunächst durch Sein mächtges Wort (Logos, das ist Jesus) entstanden ist. Mächtiges Wort deshalb, weil Gott nicht nur spricht, sondern Sein Sprechen auch Folgen hat. Er spricht, und so steht's da.
Denn so er spricht, so geschieht’s; so er gebeut, so stehet’s da. (Ps 33,9) ("gebeut" ist Luther 1912, in Luther 1964 heisst das "gebietet")
Der Himmel ist durch das Wort des HERRN gemacht und all sein Heer durch den Geist seines Mundes. (Ps 33,6)
Die Worte, die ich rede, die sind Geist und sind Leben. (Joh 6,63b)

Doch die Schöpfung ist nicht nur entstanden, vielmehr wird sie auch durch Ihn, in Ihm (das heisst Sein Wort, das ist Jesus Christus) aufrechterhalten.
Und es sind mancherlei Kräfte; aber es ist ein Gott, der da wirket alles in allen. (1. Kor 12,6)
und schliesslich ...trägt alle Dinge durch das Wort seiner Kraft... (Heb 1,3)
Und zwar solange dieses Universum, "der erste Himmel und die erste Erde" (Offb. 21,1) besteht! Doch dieses wird ein Ende haben.
Die jetzigen Himmel aber und die Erde sind durch sein Wort aufbewahrt, für das Feuer behalten auf den Tag des Gerichts und des Verderbens der gottlosen Menschen. (2. Petrus 3,7, Elberfelder 1905)

Die neue Schöpfung wird auf dieselbe Weise entstehen wie die erste:
Siehe ich mache alles neu (Offb 21,5)

Durch Sein mächtiges Schöpferwort.


p.s. das oben geschriebene ist auch der Grund, warum der "Segen Gottes" so wichtig ist: Segen heisst im griechischen Grundtext "gut reden von, gut reden über" (Strongs G2127, eulogeo - man beachte die Wortzusammensetzung: eu=gut, logeo=reden). Wenn also Gott über einem Menschen Gutes spricht, wird dieses Gute unweigerlich eintreten! Wie schrecklich dagegen ist es, unter dem Fluch Gottes zu sein! Fluchen bedeutet nämlich "verdammen, verurteilen" (Strongs G2671, kataraomai), also Schlechtes reden... Wenn uns Menschen gesagt ist, andere zu segnen, bedeutet dies letztlich in Analogie, anderen Gutes zu TUN, denn unser menschliches Wort hat nun mal nicht in sich selbst diese göttliche Schöpferkraft.




Titel: Re: Der Herr Jesus im Hebräerbrief
Beitrag von: offenbarung3-16 am 15 September 2007, 10:24:32
Es ist beruhigend, daß Jesus "die Ausstrahlung seiner Herrlichkeit und der Ausdruck seines Wesens" ist. Somit ist Gott Vater kein Fremder mehr, kein Unnahbarer, sondern des Wesen (im griech. steht hier das Wort Charakter) des Vaters wird durch den Sohn sichtbar. Somit hat ja auch der Vater alle Wesenszüge des Sohnes. Und was ist das nur für ein herrlicher Vater, der selbst seinen eigenen Sohn für uns nicht verschont hat - schade, daß viele "Gesunde" und "Reiche" ihn mit Füßen treten - das Verachten dieses größt´ möglichen Opfers wird fürs solche der ewige Feuersee sein.

und trägt alle Dinge durch das Wort seiner Kraft
Jesus trägt auch heute und jetzt alles Geschaffene. Ohne seine unglaubliche Kraft, würde kein Atom zusammen halten können. Nur der Schöpfer hält alles mit Kräften zusammen, die unvorstellbar groß sein müßen. Er erhält auch des Weltall mit seinen Milliarden Sonnen und Planeten, unzählige Galaxien. Vom Größen was der Mensch noch nicht gesehen hat, bis zum Kleinsten, was der Mensch auch nie erforschen wird. Sein ewiges Wesen wird in der unerforschlichen Größe der Schöpfung bis zum ewig Kleinsten sichtbar.

Letztens kam mir der obskure Gedanke, daß Jesus auch eine Atombombe zwischen seinen Fingern unbeschadet explodieren lassen könnte.

Jesus ist Kraft. Unglaubliche Größe, Gewalt und Herrlichkeit geht von IHM aus. Und dem Sohn ist ALLE Macht gegeben (Mat 28,18) Bedenkt man, wenn schon der Engel des Herrn in einer Nacht 185000 Menschen tötet (Jes 37,36) Wie schrecklich ist es dann als Sünder:

Denn wir kennen ja den, der sagt: »Die Rache ist mein; ich will vergelten! spricht der Herr«, und weiter: »Der Herr wird sein Volk richten«. Es ist schrecklich, in die Hände des lebendigen Gottes zu fallen! Heb 10:30-31

In Bezug auf die Wiedergeborenen frage ich mich, inwiefern ich,wir kleingläubig sind und nicht einfach sagen können:

Jesus aber antwortete und sprach zu ihnen: Wahrlich, ich sage euch: Wenn ihr Glauben habt und nicht zweifelt, so werdet ihr nicht nur tun, was mit dem Feigenbaum geschah, sondern auch, wenn ihr zu diesem Berg sagt: Hebe dich und wirf dich ins Meer!, so wird es geschehen. Matt 21:21

Durch UNSEREN Glauben an den Herrn Jesus sind Dinge möglich, die nicht einmal Jesu getan hatte (Joh 14,12) Im Grund ist ja doch gerade der Glaube an den Lebendigen das, was das Grundlegendste aller christlichen Dinge ist! Auch deshalb wird im Hebräer-Brief Kapitel 11 der Glaube eingehend behandelt, da er die Grundlage jeden Dienstes ist. Ich denke wir sollten in Demut, Glaube und Hoffnung Dinge von Gott heute erwarten und kühn erbitten die IHM alle Ehre geben, die Seine Größe heute sichtbar macht, Damit SEIN Name verherrlicht wird, der sich schließlich für uns hat schlachten lassen.
Titel: Re: Der Herr Jesus im Hebräerbrief
Beitrag von: frechdachs am 15 September 2007, 14:56:41
Freut mich das ihr so fleißig geschrieben habt was euch eingefallen ist!

Was bedeutet denn nun genau, dass ER alle Dinge durch das Wort seiner Kraft trägt? Wie kann man das verstehen?

Zum Beispiel das er die Sarah viele Jahre durchs Leben getragen hat. Seine Kraft war stark genug das du trotz vieler Enttäuschungen nicht von seiner Seite gewichen bist. Sondern dich heute nur noch mehr alleine auf IHN verlässt!  :D

Danke Michael für die schöne Beschreibung der Allmacht Gottes.
Ich denke auch das er eine Atombombe zerquetschen kann :D

Ja er ist noch viel Stärker! Er hat den Sündigen Michi zerbrochen und ihn befreit von all seiner Schuld!
Auch heute hat er da noch viel zu drücken und zu Schleifen das der Charakter Jesu Christi in Michis Leben sichtbar wird.
Eine Traube die zerdrückt wird damit der Traubensaft andere Menschen stärkt.
Oft noch sträube ich mich gegen das zerdrücken  :-\
Doch dazu hat er uns befreit. Ein Same der in die Erde fällt - stirbt - um Frucht zu bringen.

Mal schauen was es noch alles spannendes im Hebräerbrief gibt!  ;)


4 Und er ist um so viel erhabener geworden als die Engel, als der Name, den er geerbt hat, ihn auszeichnet vor ihnen. 5 Denn zu welchem von den Engeln hat er jemals gesagt: Du bist mein Sohn; heute habe ich dich gezeugt? Und wiederum: Ich werde sein Vater sein, und er wird mein Sohn sein?

Titel: Re: Der Herr Jesus im Hebräerbrief
Beitrag von: Sarah am 15 September 2007, 15:30:35
Ja Michi, das stimmt, dass Jesus mich durchgetragen hat! Und das mit dem "ganz auf IHN verlassen" möchte ich gerne noch weiter lernen - also ganz von Menschen und Umständen wegsehen. Aber trotzdem freue ich mich so sehr auch über liebe Geschwister, die der Herr Jesus mir beiseite gestellt hat und die mir so sehr helfen! Und Jesus spricht zu mir auch durch diese Geschwister.

Ja, wie Du Michael, die Allmacht und Kraft Gottes beschrieben hast war sehr sehr schön und herrlich! Danke dafür!
Titel: Re: Der Herr Jesus im Hebräerbrief
Beitrag von: Sarah am 16 September 2007, 12:33:22
4 Und er ist um so viel erhabener geworden als die Engel, als der Name, den er geerbt hat, ihn auszeichnet vor ihnen. 5 Denn zu welchem von den Engeln hat er jemals gesagt: Du bist mein Sohn; heute habe ich dich gezeugt? Und wiederum: Ich werde sein Vater sein, und er wird mein Sohn sein?

Also bei diesen Versen fällt mir ein, dass wenn wir auf Jesus sehen, wir im Grunde Gott sehen. Denn Jesus ist Gottes Sohn. Bei mir ist es so, dass ich zu Jesus als dem Sohn irgendwie mehr Bezug habe als zu Gott dem Vater, obwohl die zwei ja EINS sind. Sehr wünsche ich mir, zu Gott als dem Vater - meinem Vater - noch mehr Vertrauen zu entwickeln.
Titel: Re: Der Herr Jesus im Hebräerbrief
Beitrag von: frechdachs am 02 Oktober 2007, 14:46:01
Wenn ein Mensch sein Leben dem Herrn Jesus übergibt - Gott den Menschen zu seinem Kind macht.

Dann sagt Gott auch zu dir:

Du bist mein Sohn/Tochter; heute habe ich dich gezeugt!

und

Ich werde sein/ihr Vater sein, und er/sie wird mein Sohn/Tochter sein!
Titel: Re: Der Herr Jesus im Hebräerbrief
Beitrag von: frechdachs am 07 Oktober 2007, 20:28:08
6 Und wenn er den Erstgeborenen wiederum in die Welt einführt, spricht er: Und alle Engel Gottes sollen ihn anbeten! 7 Von den Engeln zwar sagt er: Er macht seine Engel zu Winden und seine Diener zu Feuerflammen; 8 aber von dem Sohn: Dein Thron, o Gott, währt von Ewigkeit zu Ewigkeit. Das Zepter deines Reiches ist ein Zepter des Rechts.
Titel: Re: Der Herr Jesus im Hebräerbrief
Beitrag von: frechdachs am 12 Oktober 2007, 11:34:15
... aber von dem Sohn: Dein Thron, o Gott, währt von Ewigkeit zu Ewigkeit.

Ewigkeit zu Ewigkeit ... stell dir das mal vor.

Betrachtet der menschliche Verstand die Ewigkeit so stellt er sich Ewigkeit extrem langweilig vor.
Denn er kennt nur diese Zeitlichen Freuden die schnell kommen und vergehen.

Die Freude die Jesus Christus schenkt ist wunderbar. Damit auch die Ewigkeit!




Titel: Re: Der Herr Jesus im Hebräerbrief
Beitrag von: frechdachs am 12 Oktober 2007, 17:18:00
9 Du hast Gerechtigkeit geliebt und Gesetzlosigkeit gehasst; darum hat dich, o Gott, dein Gott gesalbt mit Freudenöl, mehr als deine Gefährten! 10 Und: Du, o Herr, hast im Anfang die Erde gegründet, und die Himmel sind das Werk deiner Hände. 11 Sie werden vergehen, du aber bleibst; sie alle werden veralten wie ein Kleid, 12 und wie einen Mantel wirst du sie zusammenrollen, und sie sollen ausgewechselt werden. Du aber bleibst derselbe, und deine Jahre nehmen kein Ende.
Titel: Re: Der Herr Jesus im Hebräerbrief
Beitrag von: frechdachs am 25 Oktober 2007, 12:25:08
Wer Freude hat weiter im Hebräerbrief zu studieren darf sich gerne hier beteiligen.
http://forum.jesus.ch/thread.php?threadid=13038&boardid=17&styleid=1 (http://forum.jesus.ch/thread.php?threadid=13038&boardid=17&styleid=1)

Titel: Re: Der Herr Jesus im Hebräerbrief
Beitrag von: offenbarung3-16 am 25 Oktober 2007, 14:14:47
Aber doch nicht bei jesus.ch  - nicht überall wo Jesus drauf steht, ist er auch drin  ??????
Titel: Re: Der Herr Jesus im Hebräerbrief
Beitrag von: frechdachs am 28 Oktober 2007, 08:44:21
Das Salz muss dort hin wo die Suppe fade ist!
Titel: Re: Der Herr Jesus im Hebräerbrief
Beitrag von: offenbarung3-16 am 28 Oktober 2007, 13:05:46
Naja - ist die Frage ob die heutigen Gesetzeslehrer und Gesunden Jesus überhaupt reden hören wollen, oder ob sich Jesus von solchen schon längst zurückgezogen hat. Buße kann doch jeder eigentlich sofort auf der Stelle tun, niemand hält in davon ab.
Titel: Re: Der Herr Jesus im Hebräerbrief
Beitrag von: Schoham am 09 November 2007, 18:39:50
9 Du hast Gerechtigkeit geliebt und Gesetzlosigkeit gehasst; darum hat dich, o Gott, dein Gott gesalbt mit Freudenöl, mehr als deine Gefährten! 10 Und: Du, o Herr, hast im Anfang die Erde gegründet, und die Himmel sind das Werk deiner Hände. 11 Sie werden vergehen, du aber bleibst; sie alle werden veralten wie ein Kleid, 12 und wie einen Mantel wirst du sie zusammenrollen, und sie sollen ausgewechselt werden. Du aber bleibst derselbe, und deine Jahre nehmen kein Ende.

Weisst du was mir in letzter Zeit immer mehr klar wird - Michi?

Das es um Jesus Christus  geht - um Ihn - Ihn - den lebendigen Gott und nicht
um mich. Und das Wissen macht mich total glücklich. Es befreit mich von mir
selbst - meinem elenden Ego. 

Es geht um das herrlichste Wesen im Universum - den Sohn Gottes. Für den alles
erschaffen wurde.

Machen wir weiter ?  :D
Titel: Re: Der Herr Jesus im Hebräerbrief
Beitrag von: Schoham am 14 November 2007, 21:58:10
13 Zu welchem Engel hätte Er ferner jemals gesagt (Ps. 110,1): "Setze Dich zu Meiner Rechten, bis ich Deine Feinde hinlege zum Schemel Deiner Füsse"?
 
Auch wir dürfen erleben wie Gott unsere Feinde zum schweigen bringt. Denn die Wahrheit ist wie ein Felsen an dem alle Unwahrheit zerbricht. Wer auf der Seite Gottes kämpft - dem gehört der Sieg.

Christus sitzt heute zur Rechten der Kraft. Wir sind mit Ihm im Himmel. Er hat uns mit Sich in den Himmel genommen. Nicht leiblich - aber im Geist. Christus in uns und wir in Ihm. Unzertrennbar auch durch den Tod.
Titel: Re: Der Herr Jesus im Hebräerbrief
Beitrag von: offenbarung3-16 am 15 November 2007, 05:22:59
Denen muss man den Mund stopfen, denn sie bringen ganze Häuser durcheinander mit ihrem ungehörigen Lehren um schändlichen Gewinnes willen. Titus 1,11
Titel: Re: Der Herr Jesus im Hebräerbrief
Beitrag von: Schoham am 15 November 2007, 07:13:13
Nach dem Vers geht es weiter:

Ja - diese Feinde Gottes wollen andern ihre menschlichen Gebote aufdrängen.

Der Wahrheit aber - Jesus Christus - haben sie den Rücken gekehrt.

Sie behaupten zwar, Gott zu kennen, verleugnen Ihn aber durch ihr ganzes Tun: verabscheuenswerte und ungehorsame, zu jedem guten Werk untüchtige Menschen.
Tit. 1,16
Titel: Re: Der Herr Jesus im Hebräerbrief
Beitrag von: offenbarung3-16 am 15 November 2007, 07:16:59
Denen muss man den Mund stopfen, denn sie bringen ganze Häuser durcheinander mit ihrem ungehörigen Lehren um schändlichen Gewinnes willen. Titus 1,11
Titel: Re: Der Herr Jesus im Hebräerbrief
Beitrag von: Schoham am 15 November 2007, 07:30:21
Denen muss man den Mund stopfen, denn sie bringen ganze Häuser durcheinander mit ihrem ungehörigen Lehren um schändlichen Gewinnes willen. Titus 1,11

 --heard-- Den stopft man am besten in dem man ihnen mit der Wahrheit entgegentritt  --heard-- und das in Liebe - Sanftmut und Demut.  --sheep--
Titel: Re: Der Herr Jesus im Hebräerbrief
Beitrag von: offenbarung3-16 am 15 November 2007, 07:31:24
Denen muss man den Mund stopfen, denn sie bringen ganze Häuser durcheinander mit ihrem ungehörigen Lehren um schändlichen Gewinnes willen. Titus 1,11
Titel: Re: Der Herr Jesus im Hebräerbrief
Beitrag von: Schoham am 15 November 2007, 07:33:42
Der HERR segne dich Michael und schenke dir einen besinnlichen und frohen Donners - Tag.  :D
Titel: Re: Der Herr Jesus im Hebräerbrief
Beitrag von: offenbarung3-16 am 15 November 2007, 07:35:21
Denen muss man den Mund stopfen, denn sie bringen ganze Häuser durcheinander mit ihrem ungehörigen Lehren um schändlichen Gewinnes willen. Titus 1,11
Titel: Re: Der Herr Jesus im Hebräerbrief
Beitrag von: Sarah am 15 November 2007, 10:45:12
WAS IST HIER LOS ???? DER TEUFEL - oder was ?

Merkt hier eigentlich keiner etwas?

WAS IST LIEBE FÜR EUCH?

Für mich ist Liebe nicht nur ein Wort. Ich möchte IN Wahrheit lieben und DIE Wahrheit lieben.

Wie liebt man IN Wahrheit? Was ist echte Liebe zu Jesus?

Für mich bedeutet es, Jesus zu lieben, indem ich versuche so gut ich kann, SEINE Gebote zu halten! Und zwar gerne!

Wenn ich einen Menschen liebe, so "opfere" ich auch etwas für ihn, tue etwas, gebe etwas auf, verzichte auf etwas, damit er glücklich ist und somit bin ich ja ebenfalls glücklich. Warum wollen wir das für Jesus nicht tun?

In dem Maße wie wir uns Jesus nahen - naht er sich uns! Das habe ich selbst immer wieder erlebt. Warum will keiner diesen schmalen Weg gehen - für Jesus? Schmal bedeutet für mich: unbequem, beschwerlich, anstrengend, einsam...aber Jesus hilft uns auch dabei.

@Schoham

Mein Eindruck von Dir ist, dass Du Dir selber gefällst, in Deinem Schreiben, in Deinen Bildern, in Deinen Endlos-Wiederholungen. Du möchtest etwas darstellen, was Du gar nicht wirklich bist. Du wirkst auf mich unecht, übertrieben, zerrissen, unglaubwürdig. Du trägst zu dick auf, versuchst etwas zu kaschieren.

Du redest viel von Liebe, Demut, Sanftmut und von Jesus. Aber im Grunde drehst Du Dich nur um Dich selbst. Du änderst alle paar Stunden Dein Profil (=Profil-Neurose), benutzt verschiedene Namen. Wer und vorallem WIE bist Du wirklich? Warum versteckst Du Dich hinter Namen und Bildern und Zitaten von Anderen? Ich habe Dich schoneinmal gefragt. Was ist Liebe für Dich?

Deine Liebe, die Du hier krampfhaft versuchst zu vermitteln graut mich! Und es ist keine Liebe, es ist eine Katzenliebe, eine Anselm-Grün-Liebe, eine Zweck-Liebe, ein Liebe, die sich selbst gefällt, eine Liebe, die schöne Worte macht aber die keinen Inhalt haben, keine Substanz, keine Kraft.

Meine Kinder, lasst uns nicht mit Worten lieben noch mit der Zunge, sondern in Tat und Wahrheit!  Und daran erkennen wir, dass wir aus der Wahrheit sind, und damit werden wir unsere Herzen vor Ihm stillen, (1. Joh 3,18-19)


Sarah
Titel: Re: Der Herr Jesus im Hebräerbrief
Beitrag von: frechdachs am 15 November 2007, 12:01:45
Hebräer 2:1 Darum sollen wir desto mehr auf das achten, was wir gehört haben, damit wir nicht etwa daran vorbeigleiten.
  2 Denn wenn das durch Engel gesprochene Wort zuverlässig war und jede Übertretung und jeder Ungehorsam den gerechten Lohn empfing,
  3 wie wollen wir entfliehen, wenn wir ein so großes Heil versäumen, welches zuerst durch den Herrn gepredigt wurde und dann von denen, die ihn gehört hatten, uns bestätigt worden ist?
  4 Und Gott gab sein Zeugnis dazu mit Zeichen und Wundern und mancherlei Kraftwirkungen und Austeilungen des heiligen Geistes nach seinem Willen.
Titel: Re: Der Herr Jesus im Hebräerbrief
Beitrag von: Schoham am 15 November 2007, 12:05:13
Was ist Liebe für Dich?

Wenn jemand behauptet:"Ich liebe Gott" und doch seinen Bruder hasst, so ist er ein Lügner..
1. Joh. 4,20

Die Liebe die Gott Seinem Kind ins Herz gibt ist von ganz anderer Art als das was die Welt heute unter Liebe versteht. Die Welt denkt zuerst an die Leidenschaft – das verliebt sein zweier Menschen. An freundliche Gefühle die man in netter Gesellschaft empfindet.

Lege mich wie ein Siegel auf dein Herz, wie ein Siegel auf deinen Arm. Denn Liebe ist stark wie der Tod und Leidenschaft unwiderstehlich wie das Totenreich. Ihre Glut ist feurig und eine Flamme des HERRN, so dass auch viele Wasser die Liebe nicht auslöschen und Ströme sie nicht ertränken können. Hl. 8, 6.7

Wurde ein Mensch von Gott mit dieser Liebe, für ein verlorenes Schaf Seiner  Herde, getauft, so kann nichts ihn aufhalten zu lieben und wenn nötig bis in den Tod.

Niemand hat größere Liebe als die, dass er sein Leben lässt für seine Freunde.
Joh. 15,13

Sich selbst verleugnen - sich und seine Rechte in den Dienst Gottes für eine verlorene Welt stellen - ist auch eine Art von Leben hingeben. Selten wird das Leben mit dem leiblichen Tod für den Freund hingegeben. Der Herr Jesus tat noch grösseres:

Er starb für Seine Feinde!

Denn wenn wir mit Gott versöhnt worden sind durch den Tod seines Sohnes, als wir noch Feinde waren, um wie viel mehr werden wir selig werden durch sein Leben, nachdem wir nun versöhnt sind.
Röm. 5,10

In den Tod muss das sündige Ich, damit wir frei werden zu lieben.

Diese Liebe lebt noch -  auch wenn man unfreundlich behandelt wird. Bleibt dem Menschen treu zur Seite auch ohne Gegenliebe. Ist für ihn da – betet und ringt um Seine Seele.

Es ist etwas geheimnisvolles, das solche Menschen dies alles aushalten können. Ja nicht nur aushalten – sogar dabei noch froh und glücklich zu sein. Das Geheimnis ist die verborgene Kraft des Christus  - Sein Leben. Jedes mal wenn das Kind Gottes den Menschen in Fürbitte vor Gottes Thron bringt, erhält es neue Liebe. Also immer mehr als genug, um weiter lieben zu können. Die Liebe hört nur dann auf, wenn sich das Kind, von Gott der Liebe, entfernt.

Oswald Chambers sagt:

Wende dich auch nur eine einzige Sekunde vom Gehorsam ab und Dunkelheit und Tod werden augenblicklich am Werke sein.
Gehorche Gott in dem besonderen Punkte, auf den Er dich hinweist und sofort wird dir das nächste Problem erschlossen werden. 


Wer Jesus liebt – der hält Sein Wort – Seine Gebote. Sein Gebot ist – zuerst Gott zu lieben und aus dieser und nur aus dieser Quelle kommt Liebe ausgegossen in unsere Herzen durch Seinen Geist.

Da dachte ich: Ich will nicht mehr an ihn denken und nicht mehr in seinem Namen predigen. Aber es ward in meinem Herzen wie ein brennendes Feuer, in meinen Gebeinen verschlossen, dass ich's nicht ertragen konnte; ich wäre schier vergangen.
Jer. 20,9
Titel: Re: Der Herr Jesus im Hebräerbrief
Beitrag von: frechdachs am 15 November 2007, 12:24:13
Hebräer 2:1 Darum sollen wir desto mehr auf das achten, was wir gehört haben, damit wir nicht etwa daran vorbeigleiten.

Wir dürfen lernen zu hören!
Wird dürfen lernen auf das zu achten was wir gehört haben!
Damit wir nicht das Ziel verfehlen von dem wir gehört haben.
Jesus Christus.

Was ich euch im Finstern sage, das redet am Licht, und was ihr ins Ohr höret, das prediget auf den Dächern. *

Predigen wir das was ER uns ins Ohr gesagt hat?
Das ER, Jesus Christus, der Grund der Fels der Ursprung von allem ist, und auch ER der ist, der alles vollendet.

Oder meinen wir noch das WIR Menschen veändern. Das WIR Gemeinde bauen.
Oder lassen wir den Meister endlich Arbeiten in dem wir ihm einfach zur Verfügung stehen.

Oft hören wir und begreifen mit unserem Verstand. Aber die Worte sind nicht in unser Herz gemeiselt.
Wir können sie zwar wiedergeben aber in unserem Alltag sind sie keine Wirklichkeit.

Studierst du noch, oder hörst du schon?


*Jesus Christus: Matthäus 10:27
Titel: Re: Der Herr Jesus im Hebräerbrief
Beitrag von: Schoham am 16 November 2007, 06:36:04
Der Feind möchte uns immer wieder davon abhalten in der Bibel zu lesen und auf die Stimme Gottes zu hören. Es ist auch demütigend sich vom Vater erziehen zu lassen. Jeder der sich von Gott "anfassen" lässt wird bezeugen das aus der Demütigung Freude wächst.

Hebräer 2:1 Darum sollen wir desto mehr auf das achten, was wir gehört haben, damit wir nicht etwa daran vorbeigleiten.

Christus sagt uns ganz "persönlich" in was wir noch reich sind. Reiche Menschen gehen nicht betteln. Haben es nicht nötig zu bitten. Unsere geistige Armut macht uns glückseelig. Weil der Arme sich seiner Bedürftigkeit tief bewusst ist. Arme Kinder laufen in die Arme des Vaters dem alles gehört und dem Kind gerne gibt wenn es kommt und bittet.

Christus ruft durch Seine Hirten/Kinder zu Sich Selbst. Wer auf diesen Ruf nicht hört der kann Arbeiten und tun was er will - es ist vergebene Mühe. Er wird auch Lohn empfangen - aber nur den Lohn eines Knechtes unter Gesetz der dem Meister um des Geldes willen dient. Das Kind tut alles aus herzlicher Liebe zum Vater - einer Liebe die es aus Gnade empfangen hat.
Titel: Re: Der Herr Jesus im Hebräerbrief
Beitrag von: Schoham am 27 November 2007, 10:58:39
WAS IST HIER LOS ???? DER TEUFEL - oder was ?

Teufel/Satan: Griechisch diabolos – 2,10; 12,9.12; 20,2.10 – wortwörtlich »Verleumder« und gr. satanas – 20,2.7 – wortwörtlich »Widersacher/Feind«. Das Wort diabolos bezeichnet jemand, der andere anklagt. Darum wird er auch »der Verkläger der Brüder« genannt (12,10). Der Name Satan beschreibt, wie er jemandem auflauert oder sich jemandem widersetzt. Diese und andere Namen dieses gefallenen Engels verdeutlichen sein böses und teuflisches Wesen und seine dunkeln Machenschaften.

John MacArthur
Titel: Re: Der Herr Jesus im Hebräerbrief
Beitrag von: kenny am 15 Dezember 2007, 15:26:06
Ich denke, dass im Hebräerbrief wie auch in anderen Textstellen der Bibel eines ganz deutlich hervorgeht: Dass Jesus ebenfalls göttlich ist. Will sagen: Der eine und einzige Gott besteht aus der Trinität, aus der Dreieinigkeit Vater, Sohn und Heiliger Geist. Das wird auch im Taufbefehl deutlich, denn wir sollen ja im Namen des Vaters und des Sohnes und Heiligen Geistes taufen. Und auch im ersten Kapitel des Johannesbriefes erfahren wir, dass Jesus der Schöpfer ist, denn Er wird dort als das Wort bezeichnet, das alles geschaffen hat. Der Schöpfer allen Seins ist also Jesus, folglich ist Er Gott.

Die Dreieinigkeit kann man in etwa so verstehen - auch wenn ein solcher Vergleich zwangsläufig hinken muss, weil Gott ja unvergleichlich ist: H20 besteht aus flüssigem Wasser, aus Eis und aus Nebel. Es hat verschiedene Eigenschaften, ist aber immer H2O.

Gott, der Vater, ist derjenige, der uns umsorgt, leitet, erzieht. Zu Ihm kommen wir wie ein Kind zu seinem Vater, wir reden mit Ihm, bitten Ihn, erzählen von unseren Sorgen und Nöten.

Jesus ist der Sohn; Er ist unser grosser Bruder. Er tritt vor dem Vater für uns ein, wenn wir gescheitert sind, wenn wir gesündigt haben, wenn wir "etwas verbockt" haben.

Der Heilige Geist hingegen ist unser Tröster, der uns neue Kraft gibt. Er ist unser Lehrer. Er deckt unser Scheitern, unsere Sünde auf. Er hilft uns, die Bibel zu verstehen und auf Gottes Wort zu hören. Er bringt uns in den Willen Gottes.

So haben die drei verschiedene Aufgaben, verschiedene Manifestationen, doch die drei sind eins, Sie sind untrennbar, der Gott ist dreieinig und doch gleichzeitig ein Einziger.

Das vermögen wir nicht zu fassen, denn Gott ist gross, Er ist unfassbar, Er ist heilig und in Seiner Majestät und Seiner Exzellenz unbeschreiblich.