Hauszellengemeinde

www.hauszellengemeinde.de => Leben als Christ => Thema gestartet von: Jose am 15 November 2014, 11:54:45

Titel: Zeugendienst von Frauen
Beitrag von: Jose am 15 November 2014, 11:54:45
Editiert: Titel geändert

Als ich heute Morgen das Wort hörte: "Nach dem Sabbat aber, als der erste Tag der Woche anbrach, kamen Maria Magdalena und die andere Maria, um das Grab zu besehen" Mt 28,1 (Schlachter 2000), da freute ich mich, denn es ist doch etwas wunderbares, dass hier die Frauen so vornehmlich erwähnt werden, als die, welche bereits am frühen Sonntag, dem ersten Tag der Woche, zum Grab kamen.

Es ist übrigens interessant, dass bereits im neuen Testament der Name Maria einige male vorkommt. Die hier genannte "andere Maria", dürfte nach Joh. 19, wo es heißt: "Es standen aber bei dem Kreuz Jesu seine Mutter und die Schwester seiner Mutter, Maria, die Frau des Klopas, und Maria Magdalena" Joh 19,25, die "Tante" Jesu gewesen sein. Was mich aber sehr gefreut hat, ist die Botschaft des Engels an die Frauen: "Und geht schnell hin und sagt seinen Jüngern, daß er aus den Toten auferstanden ist" Mt 28,7a.

Weiter ist zu lesen, Mt 28,8-10 (Schlachter 2000)
8 Und sie gingen schnell zum Grab hinaus mit Furcht und großer Freude und liefen, um es seinen Jüngern zu verkünden. 9 Und als sie gingen, um es seinen Jüngern zu verkünden, siehe, da begegnete ihnen Jesus und sprach: Seid gegrüßt! Sie aber traten herzu und umfaßten seine Füße und beteten ihn an. 10 Da sprach Jesus zu ihnen: Fürchtet euch nicht! Geht hin, verkündet meinen Brüdern, daß sie nach Galiläa gehen sollen; dort werden sie mich sehen!
Wie treu ist doch der Herr, der doch wußte, dass die Frauen doch "auch" Furcht hatten. Wie schwer waren doch all die Ereignisse gewesen, aber Jesus selbst machte ihnen Mut, hinzugehen und es den Jüngern zu sagen.

Als der Herr Jesus später zwei Jüngern auf dem Weg nach Emmaus begegnete, und sie Ihm berichteten, - ohne zu wissen wer Er sei -, da lesen wir:
Lk 24,22-24 (Schlachter 2000)
22 Zudem haben uns auch einige Frauen aus unserer Mitte in Verwirrung gebracht; sie waren am Morgen früh beim Grab, 23 fanden seinen Leib nicht, kamen und sagten, sie hätten sogar eine Erscheinung von Engeln gesehen, welche sagten, er lebe. 24 Und etliche der Unsrigen gingen hin zum Grab und fanden es so, wie es auch die Frauen gesagt hatten; ihn selbst aber haben sie nicht gesehen.
Waren in jenen Tagen nicht alle, die an Jesus geglaubt hatten, verwirrt, oder, wie es in einer anderen Übersetzung lautet, aus der Fassung gebracht? Aber als besonders treu haben sich die Frauen erwiesen.

Ich habe das Thema hier "Frauen sollen (nicht) schweigen…" genannt. Mein Anliegen ist es zu betonen, dass der Dienst der Frauen sehr wichtig ist. Dennoch müßen wir sehr darauf achten, was die Bibel insgesamt über den Dienst der Frauen lehrt und darüber, ob eine Frau lehrmässig und leitungsmässig Verantwortung in einer Gemeinde haben darf.

Hierüber gibt es bereits einiges an Austausch hier im Forum, mir scheint aber, dass nicht immer erkannt wird, wo die Grenzen liegen müssen. Es heißt in der Schrift: "Nun muß aber ein Aufseher untadelig sein, Mann einer Frau, nüchtern, besonnen, anständig, gastfreundlich, fähig zu lehren;" 1.Tim 3,2. Es heißt hier nicht, der Aufseher oder die Aufseherin.

Und der Apostel Petrus schreibt zum Verhalten in der Ehe:
1.Petr 3,1-2 (Schlachter 2000)
1 Gleicherweise sollen auch die Frauen sich ihren eigenen Männern unterordnen, damit, wenn auch etliche sich weigern, dem Wort zu glauben, sie durch den Wandel der Frauen ohne Wort gewonnen werden, 2 wenn sie euren in Furcht keuschen Wandel ansehen."

Möge der Herr auch in unsere Zeit Seinem Volk und Seiner Gemeinde "treue" Frauen schenken, die nicht schweigen, sondern gerne Zeugnis geben von dem Herrn und die, wenn sie einen Bruder zum Mann haben, auch ihren Männern treue Frauen und besonders treue Glaubensschwestern sind. Möge Er aber auch den Schwestern, die ungläubige Ehemänner haben, viel Kraft und Weisheit schenken, damit sie in Liebe und Weisheit ihren Männern begegnen können. Sie haben es nicht einfach.

Mögen diese Gedanken auch anderen zum Segen und Stärkung im Glauben dienen.

Gottes Segen wünschend,
José
Titel: Der Besuch Marias bei Elisabeth
Beitrag von: Jose am 13 Dezember 2014, 16:32:11
Als ich vor einiger Zeit erneut das Wort las, über den Besuch Marias bei Elisabeth, musste ich daran denken, dass Johannes von Mutterleib mit dem Heiligen Geist erfüllt war. Ist das nicht etwas wunderbares? Wie gewaltig sind doch Gottes Gedanken und Pläne! Aber auch Elisabeth wurde mit dem Heiligen Geist erfüllt und bezeugte von Maria, dass sie die Mutter des Sohnes Gottes ist, wenn sie von der "Mutter meines Herrn" redet.

Elisabeth voll Heiligen Geistes
39 Maria aber machte sich auf in diesen Tagen und reiste eilends in das Gebirge, in eine Stadt in Juda, 40 und  kam in das Haus des Zacharias und begrüßte Elisabeth. 41 Und es begab sich, als Elisabeth den Gruß der Maria hörte, hüpfte das Kind in ihrem Leibe; und Elisabeth ward mit heiligem Geist erfüllt 42 und rief mit lauter Stimme und sprach: Gesegnet bist du unter den Frauen, und gesegnet ist die Frucht deines Leibes! 43 Und woher wird mir das zuteil, dass die Mutter meines Herrn zu mir kommt? 44 Denn siehe, sowie die Stimme deines Grußes in mein Ohr drang, hüpfte das Kind vor Freude in meinem Leibe. 45 Und selig ist, die geglaubt hat; denn es wird erfüllt werden, was ihr vom Herrn gesagt worden ist!
Lk 1,39-45 (Schlachter 1951)

Was aus diesem Wort nicht herausgelesen werden darf, wie es die katholische Kirche getan hat, ist dass das Zeugnis von Elisabeth in einem Gebet zu Maria als Gebet zu Maria verstanden wird und in der Kirche praktiziert wird.

Der Lobpreis der Maria
46 Und Maria sprach: Meine Seele erhebt den Herrn, 47 und mein Geist freut sich Gottes, meines Retters, 48 dass er angesehen hat die Niedrigkeit seiner Magd; denn siehe, von nun an werden mich selig preisen alle Geschlechter! 49 Denn Großes hat der Mächtige an mir getan, und heilig ist sein Name; 50 und seine Barmherzigkeit währt von Geschlecht zu Geschlecht über die, so ihn fürchten. 51 Er tat Mächtiges mit seinem Arm, er hat zerstreut, die hoffärtig sind in ihres Herzens Sinn. 52 Er hat Gewaltige von den Thronen gestoßen und Niedrige erhöht. 53 Hungrige hat er mit Gütern gesättigt und Reiche leer fortgeschickt. 54 Er hat sich seines Knechtes Israel angenommen, eingedenk zu sein der Barmherzigkeit, 55 wie er geredet hat zu unsern Vätern, Abraham und seinem Samen, auf ewig!
Lk 1,46-55 (Schlachter 1951)

Auch dieser Lobpreis der Maria ist ein wunderbares Zeugnis, aus dem auch hervorgeht, dass Maria selbst sehr wohl wusste, dass sie Gott als Retter benötigt. Dass Gott sie erwählt hat, als Gefäß, damit durch sie Jesus in dieser Welt als Mensch geboren werden konnte, ist ein Wunder des Ratschlußes Gottes, um einer verlorenen Menschheit einen Weg zu eröffnen, damit wir gerettet werden können.

Gottes Segen wünschend,
José
Titel: Die Frau am Jakobsbrunnen
Beitrag von: Jose am 19 Dezember 2014, 22:30:11
Beitrag geändert

Zeugendienst einer samaritischen Frau

Zu den schönsten Zeugnissen im neuen Testatment gehören für mich die Worte der Samariter zu der samaritischen Frau, nachdem dieser ihnen von ihrer Begegnung mit Jesus erzählt hatte. Die Frau hatte schlicht bezeugt: "Kommt, seht einen Menschen, der mir alles gesagt hat, was ich getan habe! Dieser ist doch nicht etwa der Christus?" Joh 4,29. Daraufhin gingen die Männer zu Jesus.

Dann lesen wir: "Aus jener Stadt aber glaubten viele von den Samaritern an ihn um des Wortes der Frau willen, die bezeugte: Er hat mir alles gesagt, was ich getan habe" Joh 4,39. Die Männer selbst bezeugten dann der Frau: "Wir glauben nicht mehr um deines Redens willen, denn wir selbst haben gehört und wissen, dass dieser wahrhaftig der Retter der Welt ist" Joh 4,42. Wie wunderbar ist doch dieses Bekenntnis. Es sind nicht viele Worte nötig, um Menschen auf Jesus hinzuweisen, sondern ein freudiges und überzeugtes Bekenntnis.

Wichtig zu betonen ist aber auch, dass die Frau in ihrem Zeungnis auch erwähnte: "Kommt, seht einen Menschen, der mir alles gesagt hat, was ich getan habe!" Wer zu Jesus kommt und Menschen auf Jesus hinweisen will, darf die eigene Schuld nicht verbergen wollen. Die Männer der Stadt kannten die Frau ganz bestimmt und wussten, was sie für ein Leben geführt hatte. Sich der eigenen Schuld zu stellen ist unabdingbare Bedingung, wenn uns der Retter der Welt begegnen soll.

Ich wünsche allen, nicht an Jesus vorbeizugehen, sondern freudig an Ihn zu glauben.

Herzliche Grüße,
José
Titel: Ich habe Christus
Beitrag von: Jose am 23 Dezember 2014, 13:10:27
Vor einigen Tagen habe ich auf einem alten Kalenderblatt ein schönes Zeugnis gelesen:

Und dies ist das Zeugnis: dass Gott uns ewiges Leben gegeben hat, und dieses Leben ist in seinem Sohn. Wer den Sohn hat, hat das Leben; wer den Sohn Gottes nicht hat, hat das Leben nicht. 1. Joh 5,11-12

Ich habe Christus

Vor vielen Jahren war die Ehefrau eines englischen Offiziers, eine wahre Gläubige, mit einem Schiff unterwegs von Bristol nach Cardiff (England). Nach ihrer Gewohnheit verteilte sie Traktate während der Reise, in denen von der Erlösung durch Jesus Christus geschrieben stand. Unter den Reisenden war ein katholischer Priester, der das angebotene Traktat mit den Worten ablehnte: "Ich danke Ihnen, aber ich habe meine Religion". Die Frau antwortete darauf freundlich: "Und ich habe Christus."
 
Zwei Jahre später machte die Frau des Offiziers die gleiche Reise. Am Bord des Schiffes befand sich wieder der gleiche Priester, der sogleich die Dame erkannte, zu ihr ging und sagte: "Erinnern sie sich, mir einmal ein Traktat angeboten zu haben, welches ich ablehnte, und sie dann auf meine abweisenden Worte antworteten: Aber ich habe Christus?" "Ja", antwortete die Dame: "Ich erinnere mich sehr gut an diesen Vorfall." "Nun", sagte er, "ich konnte ihre Worte nie vergessen Sie jagten mir nach, bis ich durch die Gnade Gottes auch selbst sagen konnte: Ich habe Christus".

In der Tat hatte dieser Herr den Herrn Jesus als seinen Retter gefunden und hatte nun Frieden mit Gott. Ja, der Friede mit Gott und das ewige Leben sind Geschenke der Gnade Gottes die uns durch den Herrn Jesus Christus gewährt werden, der für die Sünder gestorben ist und für ihre Rechtfertigung auferstand. Wer den Herrn Jesus hat, hat das Leben. Was haben sie: "eine Religion" oder Christus?

Übersetzt aus Gute Saat (PT) 22 März 1995



Persönlich
Bei solchen Zeugnissen tue ich mich einerseits schwer, wenn ich an die vielen religiösen Menschen denke, die sich etwas vormachen, was den wahren Glauben anbetrifft. Andererseits muss ich mir selber ermahnend sagen, dass ich doch nicht Richter bin und nicht beurteilen kann, wie Gott die einzelnen Herzen bewegt und wie ER zu den Menschen redet.

Ich musste auch daran denken, dass s oftmals nicht viele Worte nötig sind, die Gott gebrauchen kann, um einen Menschen zu überführen.

Gottes Segen,
José