Hauszellengemeinde

www.hauszellengemeinde.de => Schwierige Bibelstellen => Thema gestartet von: Pilger am 18 Februar 2013, 16:41:18

Titel: 1.Joh.3, 15
Beitrag von: Pilger am 18 Februar 2013, 16:41:18
Liebe Leser,
ich versuche seit Wochen, dass die Bibelstelle aus 1.Joh.3,15 nicht unterschlagen wird und habe bisher noch keine Antwort bekommen.
Es wird ja immer betont, dass man Stellen, die der eigenen Erkenntnis widersprechen nicht ignorieren darf.

Wenn es also in 1.Joh.3,15 heisst, dass jemand, der seinen Bruder hasst ein Menschenmörder ist und ein solcher kein ewiges Leben bleibend in sich hat; so gilt diese Betonung auch für diese Stelle.

Man kann es natürlich auch so machen, wie die 1,99Euro Bibel (Genfer Gesellschaft) dass man das Wörtlein "bleibend" weg lässt, obwohl es alle Handschriften haben.

Dann wird übersetzt: das Leben, das Gott uns schenkt, ist nicht in ihm.

Man unterschlägt das "bleibend" um nicht zugeben zu müssen, dass es sich um jemand handelt, der Leben aus Gott in sich hatte (bleibend) und jetzt verliert.

Das nenne ich Fälschung.

Liebe Grüße
Manfred
Titel: Re: 1.Joh.3, 15
Beitrag von: Michael Sack am 18 Februar 2013, 20:28:13
Lieber Bruder Pilger, dadurch, daß hier in diesem Forum von 1. Joh. 3, 15 geredet wurde, habe ich folgendes dazu an den Bruder Resistnwo geschrieben:

"Auf jeden Fall habe ich hier 1. Joh. 3, 15 gelernt, und dort steht wörtlich, daß das ewige Leben ´nicht bleibend` ist bei denen, die hassen. Also, eine ganz deutliche Schriftstelle in Bezug zur Beurteilung der Lehre der Unverlierbarkeit des Heils / des ewigen Lebens." Zitat Ende
 
Ich gebe Dir vollkommen recht, es ist auch eine ganz wichtige Schriftstelle zur Beurteilung der Lehre von der Unverlierbarkeit des Heils. (UdH)  Die Lehre von der UdH ist eine ganz verkehrte. Und eine Bibel, die diese Schriftstelle unterschlägt, wie man so sagt, betrügt unverständige und unwissende und suchende Menschen. Das ist eine ganz ernstzunehmende Sache, die man gerade deswegen ins Licht stellen sollte. Bibelverfälschung ist und wäre ein wichtiges Thema, auch hier. Aber vielleicht gibt es das ja schon. Ich bin ja noch nicht so lange hier im Forum und kenne noch lange nicht genug alle Themenbereiche und die Dispute.

Zusammenfassend gesagt, was ich auch in der Glaubensspeise schreibe, wir haben es alleine in Deutschland mit ganz vielen Gläubigen zu tun, mit ganz, ganz Vielen!, die wieder verloren sind durch ihren vielen Ungehorsam, durch starke Verführungen und Hilflosigkeiten. GOTT gebe uns Rat und Kraft, damit richtig umzugehen. Deswegen ist es so wichtig für Gläubige, aus den ökumenischen, verweltlichten, falschlehrigen Gemeinden auszugehen. Bist Du ausgegangen? Mit freundlichen Grüßen Michael Sack

 
Titel: Re: 1.Joh.3, 15
Beitrag von: Jose am 18 Februar 2013, 22:36:31
Liebe Leser,
ich versuche seit Wochen, dass die Bibelstelle aus 1.Joh.3,15 nicht unterschlagen wird und habe bisher noch keine Antwort bekommen.

Hallo Manfred,
es steht doch geschrieben: "Wer sagt, dass er im Licht sei, und hasst seinen Bruder, ist in der Finsternis bis jetzt. Wer seinen Bruder liebt, bleibt im Licht, und nichts Anstößiges ist in ihm. Wer aber seinen Bruder hasst, ist in der Finsternis und wandelt in der Finsternis und weiß nicht, wohin er geht, weil die Finsternis seine Augen verblendet hat" 1.Joh 2,9-11.

Selbst wenn 1. Joh. 3,15 nicht in der Bibel stünde, wegen eines Druckfehlers oder etwas anderes, mir genügen die oberen Stellen, um den Ernst zu erkennen, dass meine Errettung in größter Gefahr ist, wenn ich meinen Bruder hasse. Das wird mir auch besonders deutlich wenn ich lese: "Wenn jemand sagt: Ich liebe Gott, und hasst seinen Bruder, ist er ein Lügner. Denn wer seinen Bruder nicht liebt, den er gesehen hat, kann nicht Gott lieben, den er nicht gesehen hat" 1.Joh 4,20.

1. Joh. 3,15 bestätigt die erwähnten Bibelstellen, denn wer in der Finsternis ist und sich nicht ermahnen lässt, riskiert sein ewiges Heil, so meine Überzeugung.

In den letzten Wochen und auch jetzt muss ich aber besonders an den Vers 16 denken, wo es heißt: "Hieran haben wir die Liebe erkannt, dass er für uns sein Leben hingegeben hat; auch wir sind schuldig, für die Brüder das Leben hinzugeben" 1.Joh 3,16.

Paulus schreibt an einer Stelle sogar: "Ich sage die Wahrheit in Christus, ich lüge nicht, wobei mein Gewissen mir Zeugnis gibt im Heiligen Geist, dass ich große Traurigkeit habe und unaufhörlichen Schmerz in meinem Herzen; denn ich selbst, ich habe gewünscht, verflucht zu sein von Christus weg für meine Brüder, meine Verwandten nach dem Fleisch" Röm 9,1-3.

Und gerade im Hinblick auf "resistnwo" habe ich oft gedacht, dass du ihn nur provoziert hast.

Lies bitte deine Antworten ab hier:
Ebertshäuser sagt:
Hauptsache sie sagt Dinge, die süß in den empfindlichen Ohren der Zuhörer klingen und ihr Ichleben aufpäppeln.

Solange ich sie gehört habe, hat sie den Leuten den "Kopf" gewaschen und ihnen den biblischen Weg gezeigt in Beziehung Ehe, Gemeinde, privat Leben usw.

Sie unterstützt sehr viele Missionen und hat auch ein eigenes Werk, in dem Arme unterstützt werden.

Herr Ebertshäuser sollte sich besser informieren und wenigstens 5 Predigten selber anhören, ehe er die plumpen Äußerungen anderer nachplappert.


Lieber Manfred,
m.E. bist du in der Finsternis, weil du die Brüder, die dir die Wahrheit sagen, nicht liebst.


Gottes Segen,
José
Titel: Re: 1.Joh.3, 15
Beitrag von: Roland am 19 Februar 2013, 00:04:42
Hallo José,

1. Joh 2,9: Wer sagt, er sei im Licht, und hasst seinen Bruder, der ist noch in der Finsternis.

Wer sagt - im Sinn von: "Wer für sich in Anspruch nimmt, von sich behauptet er sei im Licht..." Das behaupten viele "Christen", dass das höchste Licht der Erkenntnis und Weisheit ihnen aufgegangen sei, dass sie in der Klarheit des vollendeten Wissens lebten. Aber ihr hartes, selbstgerechtes Aburteilen der anderen entlarvt das als bloße Behauptung. Sie verachten die anderen, die nicht diese tolle "Erkenntnis" haben. Doch Licht und Bruderhass gehen nicht zusammen. "Hassen" ist biblisch nicht nur eine Gefühlsregung, sondern eine Lebenshaltung und daher ein Tun (vgl. 1. Mose 26,27; Psalm 44,11; Sprüche 13,24; Matthäus 10,22; 24,10; Lukas 6,22). Das griech. Wort reicht von der Bedeutung "verabscheuen" bis zu "vernachlässigen, sich nicht kümmern um" und "nicht wollen". Nicht-Liebe ist Hass. Gleichgültigkeit dem Bruder gegenüber, ihn vernachlässigen und sich nicht um ihn kümmern, ihn nicht einmal wollen, sind die Ausdrucksformen des Hasses. Johannes weist nicht nur weg auf die Irrlehrer, sondern hin auf die Gemeinde. So oft bleibt unser christliches Leben, unsere Liebe nur Behauptung. Und das zeigt eine ernste Konsequenz: Wer seinen Bruder hasst, der ist noch in der Finsternis. Trotz aller Frömmigkeit lebe ich dann in der Finsternis; das meint ganz einfach: Nicht im Licht der Christusgemeinschaft, sondern in der Dunkelheit meiner Selbstsucht und Eigenliebe. Noch, schreibt Johannes (eigentlich wörtlich: "bis jetzt"). Er mag den Schein des Lichtes schon gesehen haben, ist aber "noch" nicht selbst ins Licht getreten und erleuchtet. In diesem Noch« ("bis jetzt") liegt aber auch m. E. der Aufruf, dann doch endlich Licht zu werden, den Hass abzulegen und sich zur Liebe entzünden lassen.

Ich möchte die Aussagen noch einmal zusammenfassen:

1. "Christen" behaupten von sich, dass sie ein "höheres Licht der Erkenntnis und Weisheit" besitzen
2. Sie treten auf mit einem harten, selbstgerechten Aburteilen des Anderen
3. Sie verachten die anderen, die nicht diese tolle "Erkenntnis" haben
4. Sie verabscheuen, vernachlässigen und kümmern sich nicht um den Bruder

Diese Merkmale kann ich in Manfreds Postings nicht erkennen. Mir fallen Beiträge von anderen User auf, die wesentlich näher an dieser Aufstellung liegen, als die von Manfred.

Shalom
Roland

Titel: Re: 1.Joh.3, 15
Beitrag von: Jose am 19 Februar 2013, 10:41:00
Hallo Roland,
vielen Dank für deine Erklärungen.

"Wer für sich in Anspruch nimmt, von sich behauptet er sei im Licht..." Das behaupten viele "Christen", dass das höchste Licht der Erkenntnis und Weisheit ihnen aufgegangen sei, dass sie in der Klarheit des vollendeten Wissens lebten. Aber ihr hartes, selbstgerechtes Aburteilen der anderen entlarvt das als bloße Behauptung.
Ja, hier müssen wir uns alle in der Tat prüfen, und zwar immer.
 
Irgendwie verstehe ich dich aber nicht, Roland. Hier im Forum habe ich von Irrlehren gehört die ich vorher nicht kannte und vor denen du selber warnst.

Dir ist sicherlich aufgefallen, dass Manfred sich nicht von ihnen distanziert hat:
Ich weise diese Behauptungen mit aller Entschiedenheit zurück, denn es sind Behauptungen, die aus Unkenntnis aufgestellt wurden.

Alle genannten Bewegungen haben mit der heutigen Pfingstbewegung in Deutschland nichts zu tun und die genannten  Irlehren sind in Erzhausen nicht zu finden - ich kenne Erzhausen und seine Theologie seit 40 Jahren.

Er hat sich auch nicht von den Irrlehren von Joyce-Meyer distanziert, zumindest habe ich diesbezüglich keine Antwort von ihm gelesen auf meine Frage:
Manfred, hast du schon Buße getan?

Und wie kann uns der Herr gebrauchen, um anderen, die nicht in biblischen Bahnen laufen ein Zeugnis und Segen zu sein, wenn wir selber im Irrtum verharren?

Stattdessen hat er etwas später in einer Antwort u.a. geschrieben
Wir sind in einer Zeit, wo der Egoismus unter den Gläubigen zunimmt und jeder "nur auf das Seine sieht", jeder sein "Erkenntnissüppchen" kocht.

Aber wer weiß: Vielleicht gibt es doch noch die "7000" die ihre Knie nicht gebeugt haben.
War das nicht in Seitenhieb an alle, die noch treu am Wort Gottes festhalten wollen?

Und was die viele Gelehrsamkeit anbetrifft, zuviel Gelehrsamkeit ist nicht immer gut, wenn ich z.B. an diese Aussage von Manfred denke:
Liebe Geschwister,
ich würde euch dringend dieses Buch empfehlen!

Paulus im Kampf gegen den Schleier,
Eine alternative Auslegung von 1. Korinther 11, 2-16
Ist es nicht so, dass hier das Wort Gottes "verdreht" wird, damit man am Ende sagen kann:
 
Ich kenne die Frauen der Brüder und habe sie als voll Heiligen Geistes kennengelernt -ohne Kopftuch, mit Hosen und geschminkt.

Und wenn ich nun hier in diesem Thema lese:
ich versuche seit Wochen, dass die Bibelstelle aus 1.Joh.3,15 nicht unterschlagen wird und habe bisher noch keine Antwort bekommen.
So müsste ich wohl alles akzeptieren, was Manfred auch tut, und im Grunde auch zur Ökumene gehören, damit ich keine Geschwister "hasse".

In einem anderen Thema, wo es um die UdH ging, hat Manfred auch geschrieben:
Und wie Du auch bemerkt hast, ging er auf die Stelle 1.Joh.3,15 nicht ein, weil sie nicht in das Konzept derer passt die an die UdH glauben.

Natürlich soll unser Glaubensleben nicht ständig unter der Angst leiden, wir könnten irgendwann einmal abfallen; aber wir sollen schon die Möglichkeit in der Schrift sehen.

Wenn du also schreibst:
Zitat von: Roland
1. "Christen" behaupten von sich, dass sie ein "höheres Licht der Erkenntnis und Weisheit" besitzen
2. Sie treten auf mit einem harten, selbstgerechten Aburteilen des Anderen
3. Sie verachten die anderen, die nicht diese tolle "Erkenntnis" haben
4. Sie verabscheuen, vernachlässigen und kümmern sich nicht um den Bruder

Diese Merkmale kann ich in Manfreds Postings nicht erkennen. Mir fallen Beiträge von anderen User auf, die wesentlich näher an dieser Aufstellung liegen, als die von Manfred.

so hoffe ich, dass ich dir mein Anliegen erklären konnte. Oder meinst du noch, ich überhebe mich über andere und urteile lieblos über andere?

Ich bin wirklich um Manfred besorgt, denn es scheint mir, er dreht das Wort Gottes gerade hin, wie es wohl am besten für ihn passt, siehe z.B.:
es gibt gewiss mehrere Gründe wieder abzufallen.
Ich bin nach wie vor der Überzeugung, dass ein Wiedergeborener den heiligen Geist nicht lästert.
Wenn es aber geschehen sollte, muss man fragen:

War derjenige wirklich wiedergeboren?
Wenn ja, ist sicher eine gewisse lange Zeit vergangen bis es zu dieser fruchtbaren Lästerung kam.

Auf eine Nachfrage antwortete er:
Lieber Jose,
du fargst:
Meinst du, dass nur die Lästerung gegen den Heiligen Geist dazu führt, dass Gläubige vom Glauben abfallen und verloren gehen können?

Nein, es gibt auch ein Verharren in der Sünde die zum Abfall führt.

Ich bin ja ohnehin der Meinung, dass die Lästerung wider den Heilige Geist nur in der spezifischen Situation Jesus = Pharisäer gegeben war.

Gottes Segen,
José
Titel: Re: 1.Joh.3, 15
Beitrag von: Michael Sack am 19 Februar 2013, 21:32:34
                                                                                                                                                                .
Hallo, Bruder Jose, wann geht es weiter mit der Buchbesprechung über das Buch Victor?! Ich bin doch gespannt, was Du uns dazu feines und kritisches schreibst.

Liebe Geschwister
M.E. möchte ich mal hier etwas Erweckliches schreiben! Heute morgen bei meiner nun wieder täglichen Kleinbusfahrt mit den Schulkindern hatte ich so richtig gute Gedanken deswegen, (meine ich). Ach ja, jetzt fällt es mir wieder ein. Das möchte ich doch gerne teilen, weil hier ja auch so viele lesen, die sich aber nicht melden, also äußern. Oder nur so wenig. Dabei habt ihr stillen Leser uns ja auch was zu sagen und bestimmt auch vieles zu fragen.

Es waren Gedanken wegen der Weisheit - ich hatte nämlich ein oder zwei Bibelverse dazu an Manfred geschrieben. Also, ihr Lieben, zum Thema Weisheit ist mir heute morgen aufgegangen, ein Weiser, wie GOTT das meint, zur Zeit des Evangeliums des geoffenbarten CHRISTUS, kann ja gar nicht reich bleiben, weil Weisheit von Oben arm macht, also arm an Pinke-Pinke und so. Und hörst Du auf zu dienen, weil es kritisch wird, arm zu werden, dann wirst Du aber berechnend, ungläubig, mißtrauig, unwillig und so. Wie soll es nun weitergehen?!
Denn Du siehst ja ständig die Armen in dieser argen Welt, überall, ob sie nun materiell oder geistlich/geistig arm sind, und wir sollen ja nicht die Elenden arm lassen oder hilflos belassen. Erst recht nicht die Geschwister. Sondern wir sollen geben - also, uns selbst zum Dienst und dann das, was wir haben, denn: ´Wer der Welt Güter hat und sieht seinen Bruder Mangel leiden, und schließt sein Herz vor ihm zu, wie bleibt die Liebe GOTTES in ihm`. Ein bekannter Bibelvers aus einem Johannesbrief. Also, das scheint wohl der Grund zu sein, warum ´die Weisheit des Armen verachtet wird`, Spr., denn das Leben eines Weisen, also eines armen Weisen, seine Armut, sein Mangel, sein Vorbild, seine Mahnungen, sein Glaube, all das ist eine starke Herausforderung, nicht wahr?!

Dennoch soll aber die Stadt GOTTES fein lustig bleiben. Nun, ich will mit diesem Thema nicht scherzen, aber irgendwie müssen wir doch die Unweisen auch fröhlich überreden, weise zu werden, also arm an Pinke-Pinke zu werden, dafür reich in GOTT. Ich habe ja eingesehen, daß ich tausendundnochmehrmal töricht gewesen bin - und es stimmt auch, man bekommt Probleme, wenn man töricht ist. Aber fürchte Dich nicht, töricht zu sein, Dich so zu heißen, es soll aber so nicht mehr sein und bleiben.
Fürchte Dich nicht, Dir dies einzugestehen, wenn Du es ernst und aufrichtig meinst. Schreie doch um Hilfe zu GOTT. Ich könnte genauso auch sagen: Was immer wir auch tuen, wenn wir noch unwissend sind, es ist verkehrt. Tatsächlich, es ist einfach alles verkehrt, was wir tun, wenn wir nicht in CHRISTI sind. Darum sagt ja GOTT: Befiehl dem HERRN Deine Wege, weil was anderes können wir dem HERRN nicht geben, als unsere verkehrten Weg samt unserem unverständigen Herzen, samt Verzweiflung, Fragen, Hoffnungen und alle unsere Sünden.
Aber vielleicht glaubt das so mancher nicht, wie es wirklich um uns steht, wovon ich hier schreibe. Aber dann versuche doch mal, einem Bruder oder einer Schwester oder auch irgendeinem Menschen ernstlich zu helfen, wirklich zu helfen, mal über ein paar Monate. Eigentlich auch über Jahre. Natürlich mit Erziehungszielen. Schließlich geht es darum. Wenn Du da nicht den Beistand des Geistes hast, dann wirst Du nämlich merken, daß ist ja ein Unterfangen und nicht durchführbar. Den oder die schieb ich also lieber weg, diesen unmöglichen Menschen! Ich will helfen und tue es auch, aber es tut sich nichts. Nicht das, was ich erwarte. Das z.B. die Trägheit verschwindet, das vorlaute Wesen, die Unordnung, die Starrheit, der verkehrte Eigensinn, die Unduldsamkeit. Mein GOTT, oh GOTT hilf, wie kann ich und dieser oder diese da für DICH tauglicher werden.

Die Lösung ist wirklich ganz einfach: Gib, egal was Du so hast: Zeit, Kraft, Geld, Haus, Auto, Aktien, Gold, auch Verstand, Verständnis ... usw., und alles mit Geduld. Weist Du, verstehe es bitte, anders als so geht es nicht, im Glauben vorwärts zu kommen. Aber richtig, Du sollst und mußt den Namen JESU auch ernstlich und aufrichtig anrufen. Das gehört mit zum Ganzen. Du kannst also nicht weise werden, wenn Du nicht gibst. Und dann sollst Du auch noch dabei bleiben, weil das der Weg ist, vorwärts zu kommen. Der schmale Weg ist also: geben, gehen und hinsehen und geben - und gewiss auch das noch: Das Böse nicht mitmachen. Als ich in Bonn, damals, vor ungefähr zwanzig Jahren, nach der Bekehrung (ich meine, es war eine nicht so gelungene Bekehrung, eher eine schlechte Bekehrung), ich war damals in Bonn bekannt geworden wie ein bunter Hund, wie meine Mutter sagte - durch meine Torheiten und Sünden und mein Zeugnis war ich so richtig bankrott, einsam, elend, krank, traurig, aber reich an Erfahrungen mit GOTT, da war dann plötzlich von einer von mir vergessenen Frau, deren Begräbnis ich ausrichten sollte und darin eingewilligt hatte, über 20 000 DM da, mit denen wir, also meine Frau und ich und die Kinder, aus allen Schulden und einigen Problemen herauskommen konnten. Ja, so war das. Plötzlich war Hilfe da. Eigentlich hätten ja Geschwister helfen sollen. 

Nun - ist das richtig, was ich schreibe? Oder findest Du das verkehrt? Warum sitzen 100 000sende von Gläubigen, vielleicht sind es noch mehr, warum sitzen diese in so viel Finsternis und Lauheit und Sünden, sind wohlhabend, etabliert und reich - aber nicht in GOTT. Sie sind nicht erweckt. Sicher, es gibt erweckte Geschwister, GOTT sei Dank für alle. GOTT hat ja versprochen: Die Pforten der Hölle sollen die Gemeinde nicht überwältigen! Aber das ist jetzt nicht das Thema, sondern der Sündenschlaf.

Ist das nicht erschreckend. Solcher Zustand von Gläubigen! So viele! Alleine hunderte von Pfingstgemeinden in der Ökumene. Ja, es ist erschreckend. Vielleicht fehlt Dir aber auch die Erfahrung, Dich vor GOTT zu fürchten. Du nimmst gar nicht richtig wahr, was um Dich herum wirklich geschieht.
Es war ungefähr am Anfang meines richtigen Glaubensweges, denn vorher war ich gläubig und in vielen Sünden: Da fuhr ich eines Tages aus dem Schlaf auf, vor lauter Schreck saß ich auf meinem Schlaflager - vielleicht war es am frühen morgen, und fürchtete GOTT. Ja, das hatte ich wenigstens in der Pfingstgemeinde gelernt und gehört: GOTT ist zu fürchten. Es war vielleicht auch eine Wirkung des Geistes GOTTES, diese aber hat mir sehr wohl getan. Ja, es war so unmittelbar, also so ganz überraschend, ich wurde wach, fuhr auf und fürchtete GOTT. Ja, GOTT ist wirklich zu fürchten.

Ihr Lieben, es ist doch wahr, was wäre gewesen, wenn dieser Meteorit in Deutschland in einer Großstadt eingeschlagen wäre. Ist es nicht schrecklich, was GOTT tun kann? Einen Meteoriten schicken, der Millionen von Menschen töten kann! Die Städte Sodom und Gomorra hat ER ja auch umgedreht und völlig verwüstet, wie damals Dresden verwüstet wurde mit furchtbar vielen Toten. Ja, GOTT ist auch schrecklich, wie die Bibel deutlich lehrt und die Propheten wußten. Es stehen doch überaus schreckliche Dinge bevor, das sagt uns doch das prophetische Wort, auf das wir achten sollen, ganz deutlich. Noch aber können wir handeln. Und gewiss, ohne IHN können wir nichts tun!
 
Was Du nun auch denkst oder entscheidest oder tust, bitte tue alles besonnen, denn: ´Lasset alles ehrbar und ordentlich zugehen`. Was für gute Ratschläge uns die Bibel doch gibt, für die Ruhe unserer Seele. GOTT meint es wirklich so. Durch die Vergebung wird alles gut, lerne nur, gehorsam zu sein, wie sein WORT Dich lehrt - und höre auf Brüder, die Dich ernstlich ermahnen, Du liest hier Worte von solchen.

Ganz herzliche Grüße Michael Sack

                                                                                                                                                                  .

Titel: Re: 1.Joh.3, 15
Beitrag von: Roland am 20 Februar 2013, 00:28:32
Hallo José,

besten Dank für Deine Antwort.

Mir ist aufgefallen, dass Manfred sich von bestimmten Irrlehren bzw. Häretikern (z. B. Meyer) nicht distanziert hat. Ich denke, dass dieser Punkt ein Gebetsanliegen darstellt.

Zitat
War das nicht in Seitenhieb an alle, die noch treu am Wort Gottes festhalten wollen?
Das habe ich nicht so empfunden, aber vielleicht kann Manfred sich dazu äußern, wie seine Bemerkung zu verstehen ist.

Zitat
Ich bin ja ohnehin der Meinung, dass die Lästerung wider den Heilige Geist nur in der spezifischen Situation Jesus = Pharisäer gegeben war.
Diese Meinung vertritt Manfred nicht exklusiv, diese Auffassung ist z. B. auch üblich im Brüdertum. Die Darbysten verschieben die Lästerung des HEILIGEN GEISTES in eine andere Haushaltung, so dass diese Sünde heute nicht mehr möglich ist (nach Auffassung des Brüdertums). Wenn Du diese Auffassung Manfred (zu Recht) ankreidest, musst Du dies auch konsequenterweise bei den Darbysten tun.

Zitat
So müsste ich wohl alles akzeptieren, was Manfred auch tut, und im Grunde auch zur Ökumene gehören, damit ich keine Geschwister "hasse".
Jetzt fällst Du m. E. von der anderen Seite des Pferdes herunter.

In Deinem Beitrag # 2 fällst Du über Manfred das Urteil, dass er sich nicht im Licht, sondern in der Finsternis befindet:
Zitat
Lieber Manfred,
m.E. bist du in der Finsternis, weil du die Brüder, die dir die Wahrheit sagen, nicht liebst.
Das Wort GOTTES lehrt uns:
Wer sagt, er sei im Licht, und hasst seinen Bruder, der ist noch in der Finsternis. (1. Joh. 2,9). Jetzt frage ich Dich: Welche Bruder bzw. welche Schwester hasst Manfred? Wie begründest Du Deine Auffassung?

Hier noch einmal die Zusammenfassung bzgl. unseres Bibeltextes:

1. "Christen" behaupten von sich, dass sie ein "höheres Licht der Erkenntnis und Weisheit" besitzen
2. Sie treten auf mit einem harten, selbstgerechten Aburteilen des Anderen
3. Sie verachten die anderen, die nicht diese tolle "Erkenntnis" haben
4. Sie verabscheuen, vernachlässigen und kümmern sich nicht um den Bruder

Welche dieser Merkmale hast Du in Manfreds Beiträgen erkannt? Bitte gib' doch auch die Quellen an. Diese Merkmale kann ich in den Zitaten, die Du aufgeführt hast, nicht erkennen.

Daher meine Frage: Wie kommst Du zu Deinem Urteil über Manfred?

Shalom
Roland
Titel: Re: 1.Joh.3, 15
Beitrag von: Pilger am 20 Februar 2013, 13:21:43
Lieber Roland,
vielen dank für deine "Verteidigung".
Ich habe mich von Meyer deshalb nicht distanziert, weil ich noch nichts von hier gehört oder gelesen habe, was der Grund dafür sein könnte. Vielleicht habe ich nicht alles gelesen oder gehört?

Und auf Hören-Sagen und "Weißst du schon" und "so was schlimmes" gehe ich nicht ein, denn Du kennst was Jakobus über die Zunge sagt.

Nur was ich selber weiß oder gehört habe, wird von mir verwendet.

Liebe Grüße
Manfred
Titel: Re: 1.Joh.3, 15
Beitrag von: Jose am 21 Februar 2013, 02:07:02
Hallo Roland,

Zitat
Mir ist aufgefallen, dass Manfred sich von bestimmten Irrlehren bzw. Häretikern (z. B. Meyer) nicht distanziert hat. Ich denke, dass dieser Punkt ein Gebetsanliegen darstellt.
Ja, unbedingt. Und ein Gebetsanliegen ist mir Manfred schon lange, schon bevor ich von den erwähnten Irrlehren bzw. Häretiker hörte.

Zitat von: Roland
Zitat
Ich bin ja ohnehin der Meinung, dass die Lästerung wider den Heilige Geist nur in der spezifischen Situation Jesus = Pharisäer gegeben war.
Diese Meinung vertritt Manfred nicht exklusiv, diese Auffassung ist z. B. auch üblich im Brüdertum.

Diese Aussage mag in manchen Richtungen vorkommen. In einem anderen Thema hatte ich bereits mal erwähnt (Auszug):

Zitat von: Sabine777
War es nicht Fruchtenbaum, der erläuterte, dass diese spezifische Sünde gegen den Heiligen Geist nur von jener jüdischen Generation begangen werden konnte?
Von Fruchtenbaum hatte ich bislang nicht gelesen, aber unabhängig davon: Wenn Aussagen der Bibel in ihrer Gültigkeit auf einige begrenzt werden, sollten wir m.E. immer besonders vorsichtig sein.


Und was meine Aussage anbetrifft:

Zitat von: Roland
Zitat
So müsste ich wohl alles akzeptieren, was Manfred auch tut, und im Grunde auch zur Ökumene gehören, damit ich keine Geschwister "hasse".
Jetzt fällst Du m. E. von der anderen Seite des Pferdes herunter.

So kann ich, nach stand der Dinge aktuell keinen wirklich anderen Grund für dieses Thema hier erkennen, aber vielleicht kann es Manfred erklären, warum er geschrieben hat:
Liebe Leser,
ich versuche seit Wochen, dass die Bibelstelle aus 1.Joh.3,15 nicht unterschlagen wird und habe bisher noch keine Antwort bekommen.
Hat er keine Antwort bekommen?

Er hatte doch selber davor geschrieben, im Thema: "Das Brüdertum"
Lieber Jose,
eine Bibelstelle wird vom "Brüdertum" nie angeführt und auf Anfrage ignoriert: 1.Joh.3, 15
Wer seinen Bruder hasst ist ein Mörder und kein Mörder hat ewiges Leben bleibend in sich.
Es ist also keine allgemeine Frage, die ignoriert wird, wie es den Eindruck erweckt.

Hinsichtlich deiner Auslegung und der 4. Punkte, so habe ich den Eindruck, es geht über das hinaus, was ich geschrieben habe. Oder täusche ich mich?

Zu deiner Nachfrage.
Daher meine Frage: Wie kommst Du zu Deinem Urteil über Manfred?
Du meinst hinsichtlich der "Finsternis", z.B. wegen der fehlenden Liebe zu den Brüdern die ihn au die Irrlehren hingewiesen haben?

Hast du eine andere Erklärung, warum jemand, der ein fehlendes "Wörtlein" findet, nicht auch die Irrlehren einer Joyce-Meyer erkennt oder die vielen Zitate von Joyce-Meyer, aus der Leseprobe eines Buches von ihr, überliest?

Siehe auch die vorherige Antwort von Manfred und meine nächste Antwort.

Gottes Segen,
José
Titel: Re: 1.Joh.3, 15
Beitrag von: Jose am 21 Februar 2013, 02:08:40
Hallo Manfred,

Lieber Roland,
vielen dank für deine "Verteidigung".
Ich habe mich von Meyer deshalb nicht distanziert, weil ich noch nichts von hier gehört oder gelesen habe, was der Grund dafür sein könnte. Vielleicht habe ich nicht alles gelesen oder gehört?

Und auf Hören-Sagen und "Weißst du schon" und "so was schlimmes" gehe ich nicht ein, denn Du kennst was Jakobus über die Zunge sagt.

Nur was ich selber weiß oder gehört habe, wird von mir verwendet.

Liebe Grüße
Manfred

Hattest du z.B. auch diesen Beitrag nicht gelesen?

Die Aussagen von Joyce-Meyer zeigen viel von ihrem verfinsterten Sinn. Es klingt so, wie wenn Jesus am Kreuz nicht alles für uns vollbracht hätte.

Zitat (Hervorhebung  von dem  vorherigen Beitrag)

Unser Denken muss einen Erneuerungsprozess durchlaufen, damit wir das, was Gott für uns vorgesehen hat, auch erfahren. Seine Gedanken sind höher als unsere Gedanken (siehe Jesaja 55,8-9). Das bedeutet: Man kann unmöglich sein Leben ändern, wenn man nicht - und bevor man nicht - sein Denken ändert.

Jeder Mensch, der neu wird, weil er Jesus Christus als seinen Erlöser angenommen hat, bekommt von Gott einen neuen Geist und ein neues Herz. Neues Denken aber bekommt er nicht. Sein Denken muss neu gemacht werden. …. Die Bibel erklärt nachdrücklich, dass wir durch eine vollständige Erneuerung unseres Sinnes und unserer Haltung verwandelt werden müssen (siehe Römer 12,2).

Quelle: Joyce Meyer - Powergedanken (http://www.joyce-meyer.de/uploads/tx_carty/Powergedanken_Leseprobe.pdf)


Und was nützt es, auf Römer 12,2 hinzuweisen, wenn die heilige Ehrfurcht vor Gott fehlt und die Bereitschaft, dem Wort Gehorsam zu sein. Wie fängt Römer 12 an: "Ich ermahne euch nun, Brüder, durch die Erbarmungen Gottes, eure Leiber darzustellen als ein lebendiges, heiliges, Gott wohlgefälliges Opfer, was euer vernünftiger Gottesdienst ist" Röm. 12,1.

Wer das nicht tut, sucht und lebt sich selber und versucht dann auch, Gott zum Erfüllungshelfer seiner eigenen Gedanken zu machen. Gottes Wort aber ermahnt uns: "Vertraue auf den HERRN mit deinem ganzen Herzen und stütze dich nicht auf deinen Verstand!" Spr 3,5.

Gottes Segen
José
Titel: Re: 1.Joh.3, 15
Beitrag von: Jose am 21 Februar 2013, 02:28:06
Hallo Manfred,
du hast mir geschrieben:


From: …
Sent: Tuesday, February 19, 2013 1:21 PM
To: …
Subject: Dialog beenden

Lieber Jose,
um mich brauchst du dir keine Sorgen zu machen, ich falle weder auf der einen noch auf der anderen Seite vom Pferd.

Da Du es so schwierig mit mir hast, möchte ich den Dialog mit Dir beenden, wohl wissend, dass Du ein aufrichtiger, suchender Bruder bist.

Liebe Grüße
Manfred


Ja, ich habe es "schwierig" mit dir und GOTT hat es schwer mit uns allen. Aber ich "hasse" dich nicht.

Und was ich hier geschrieben habe:
Eine Irrlehrerin, ich kann es nicht anders sehen. Die Bibel ist nicht die Grundlage ihrer "Belehrungen". Wie viele Gläubige wurden wohl durch sie und durch denen verführt, welche sich von ihr haben blenden lassen? Welch eine Verantwortung.
Meine ich auch so: Ich werde weiter für dich beten.

Gott sei dir und uns allen gnädig!
José
Titel: Re: 1.Joh.3, 15
Beitrag von: Michael Sack am 21 Februar 2013, 14:32:40
Lieber Bruder Manfred,

nun sind bald drei Tage vergangen, aber ich habe von Dir auf meine sinngemäße Frage: Bist Du aus ökumenischen und, dazugehörig, aus verweltlichten und irrlehrigen Gemeinden ausgegangen, noch keine Antwort bekommen.

Und bitte ärgere Dich nicht, daß ich nachhake.

Auch Jose hat Dir auf 1. Joh. 3, 15 geantwortet. Und er hat gewiss recht: Es gibt ja viele andere Aussagen der Schrift, die zu der gleichen Bedeutung weisen, daß überaus wichtige Ziel, den Ort des ewigen Lebens bei JESUS und dem VATER nicht zu erreichen.
Oh, wie ernst ist es um uns Menschenkinder doch bestellt. Wie sehr müssen wir doch auf unseren Weg achten - und auch auf die Geschwister und die noch verlorenen Menschen, um sie zu erreichen und sie zu gewinnen. Darum ist es so wichtig, viel aus GOTTES WORT zu lernen, um es zu beachten. Ein Karriere-Denken hindert das.

Irgendwo habe ich von Dir gelesen, daß Du die Pfingstgemeinden, also den BFP, seit ungefähr 40 Jahren kennst. Wie bist Du denn in diese Glaubensbewegung gekommen?
Da Dich der von Dir erwähnte Bibelvers so sehr bewegt, ist es gewiss richtig, gut auf diesen zu achten. Damals, als ich zur Pfingstgemeinde in Bonn kam, habe ich gelernt, was Rhema und Logos ist. Ja, ich möchte auch, daß mir 1. Joh. 3, 15 Rhema ist.

Was ich noch sehr wichtig finde, für alle - wenn wir Zitate in Disputationen verwenden, dann laßt uns auch an GOTTES WORT denken: Wer Worten nachjagt, wird nicht entrinnen. Unser Herz soll allezeit auch vor Augen haben, wie leicht irren wir uns und aus wieviel Irrtümern hat auch mich der gnädige HERR herausgeholt und auch dieses noch: Wieviel Bewahrungen vor Irrtümern und Irrungen hat nicht uns alle auch der HERR gegeben.

Mit freundlichen GrüßenMichael Sack
Titel: Re: 1.Joh.3, 15
Beitrag von: Pilger am 21 Februar 2013, 15:01:23
Lieber Bruder Michael,
ich bin Pastor im Ruhestand und habe selber nach bestem gewissen das Wort Gottes gepredigt.
Alles andere, was sonst als so wichtig angesehen wird, spielt jetzt keine Rolle mehr.

Liebe Grüße
Manfred
Titel: Re: 1.Joh.3, 15
Beitrag von: Michael Sack am 21 Februar 2013, 19:51:05
Lieber Bruder Manfred,

unser ewiger Heiland helfe auch Dir sehr. Deine jetzige Antwort ist auch wie Deine vorigen Zeilen an mich sehr unbefriedigend. In dieser letzten Antwort wird auch Finsternis offenbar. Aber weil ich mich selber wegen meinen Sünden sorge, die ich an Menschen getan habe, will ich Dich doch ermutigen, weil die Gnade und Geduld GOTTES so sehr, sehr groß ist, doch vor GOTT zu treten und Dich als Verführer von Geschwistern zu erkennen und dies zu bekennen. Denn ich muß auf Grund Deiner Antworten annehmen, daß auch Du ein Ökumeniker bist und ´Deine` Gemeinde nicht vor oder aus dem ökumenischen Sog bewahrt und herausgeführt hast; und wenn nur zehn übriggeblieben wären, sage ich dazu, um die Dramatik unserer großen Verkehrtheit darzustellen. Und es geht auch um die Dramatik unserer Verantwortung vor GOTT für Geschwister und Menschen, nah und fern.

Wenn wir gläubigen Menschen nicht wirklich treu dem HERRN nachfolgen, nicht wirklich gehorsam sind und werden, dann geraten wir in neue Finsternis. Wir geraten auch an den Taumelbecher, den die ungehorsamen Menschen trinken  m ü s s e n ! Jer. 25, ab 15 z.B.  Ich habe gerade im Kleinbus auf meiner Rückfahrt vom Schulkinder-Bringdienst eine Predigt vom Bruder Resul gehört, (bekannter bekehrter Kurde). Darin sagt er, daß wir uns als Christen gar nicht genug ermahnen können, weil eben die vielfältigen Gefahren, (nun meine Worte) falsch zu denken, reden, tun und lassen so sehr groß sind.

Daß so viele Gemeinden: die Pfingstler, die Mennoniten, die Ekklesia, die Methodisten, die Baptisten, und, und, und, daß so viele Gemeinden und Gemeindebewegungen in der Ökumene fest eingefügt sind, (auch mal rein und dann wieder raus, auch der komische Beobachterstatus, und dann doch wieder rein), dies ist eine ganz schlimme Offenbarung des wirklichen Zustandes der Gemeinden und ihrer Leiter, Prediger und Ältesten. Und daran bist auch Du als Pastor schuldig geworden, weil Deine Antwort mir diese Finsternis offenbart. Denn: Alles was wichtig ist, hat auch jetzt immer noch hohe Bedeutung und ist nicht unbedeutend, wie Du formulierst. Ja, was ist zu tun, solche Menschen wie Du gibt es ja zu tausenden, Verführer der Gemeinden und Gläubigen, GOTT hat es zugelassen - denn auch wenn ich sündige, läßt ER es zu, und ich weiß auch, ER kann auch verhindern und bewahren - damit wir es bis in die letzte Zelle und Ecke unseres Wesens begreifen: Wir Menschen sind im Bilde GOTTES geschaffen und brauchen am dringensten seine Gnade und Bewahrung und Geduld.
Darum der Ruf: Gehet heraus, mein Volk und: Rühret Unreines nicht an und: habt nicht Teil an fremder Sünde! GOTT ruft auch Sein Volk, Seine Kinder heraus, heraus aus Welt, dahingegeben sein und Schuld und Sünde - und sagt uns auch, was wir reden und tun sollen.

Erst wenn es zu spät ist, können wir nicht mehr rufen und Fürbitte tun - und auch darüber gibt es verschiedenes zu lehren.

Erkenne also, Bruder Manfred, wie verkehrt Deine Antwort ist und wie verkehrt vieles von Deinem Tun war. Das gehört ja mit zu unseren Erfahrungen des neuen Wandels, daß wir das Richtige tun wollen und doch das Verkehrte tun. Deshalb lerne jeder Prediger und Gläubige schnell: Ganz fromm und doch verkehrt, wie nah ist das beisammen. Solchen Menschen begegnet man zu Tausenden - in den Gemeinden und auch außerhalb. Und hier im Forum sind sie wohl auch. Aber, es soll zum Heil alles offenbar werden, weil GOTT ein Heiland ist durch JESUS CHRISTUS, auf Den ich auch mit meinem verkehrten, ängstlichen, verdorbenen und gequälten Herzen hoffe und harren will.

Die zerbrochenen und gebeugten Herzen aber sind GOTT angenehm. und: Jes. 42, 3: Das geknickte Rohr und den glimmenden Docht, die erhält ER, unser Heiland und GOTT. Fragt doch GOTT, liebe Geschwister, was wir tun sollen. In Seinem WORT sind die Antworten, aber bleibt nicht bei den verkehrten Dingen.

Mit freundlichen Grüßen Michael Sack
Titel: Re: 1.Joh.3, 15
Beitrag von: Pilger am 22 Februar 2013, 11:44:58
Michael,
ich finde deine Antwort unverschämt und in keiner Weise von der Liebe Gottes durchdrungen.
Wie kannst Du so schreiben, von zwei oder drei Beiträgen von mir.

Auch mit Dir beende ich den Dialog, denn ich sehe darin keinen Sinn, zumal ich den Eindruck habe, dass bei den Diskussionen um Ökumene und ACK eine gewisse Phobie herrscht, die manchmal einen gewissen Durchblick verhindert.

Mit lieben Grüßen
Manfred
Titel: Re: 1.Joh.3, 15
Beitrag von: Michael Sack am 22 Februar 2013, 22:17:38
Lieber Bruder Manfred,

wie traurig und kopfschüttelmäßig wird wohl unser Beitrag hier aufgenommen von suchenden Lesern. Aber, mit klarem Blick weiter schreiten, worin wir Licht haben, und: ´DU machst meine Finsternis hell`, so dürfen wir bekennen und beten! Ich stärke Dich, hieß es grade in einem schönen christlichen Lied. Wie brauchen wir alle diese Stärkung und auch die Geduld GOTTES von Oben.

Ja Manfred, Dir ist gar nicht klar, wieviele erkauften Brüder auf dem Irrweg Ökumene sind. Dies wird auch in Deinem letzten Beitrag deutlich. Aber es hilft nicht, Dinge zu leugnen. Seien sie groß oder klein. Die leitenden Brüder haben nun mal die Verantwortung für ihre örtlichen Gemeinden - und wenn diese versagen: In der gebotenen Heiligung, im Missionsauftrag, in der Seelsorge, in der wichtigen und richtigen Unterweisung der unverfälschten Lehre nach, in der Nacharbeit (die immer wieder dran ist), in der Verkündigung des ganzen Ratschlußes GOTTES, in dem Auftrag, Ruhe zu schaffen dem Ermüdeten, dann wird die Herde JESU Schaden nehmen. Und eben auch die Absonderung ist geboten. Und das kannst Du doch merken, daß ich Dich nicht verurteile. Das würde uns gar nicht helfen. Das wäre gegen Christi Sinn und Gebot. Es gilt nur klarzumachen, daß viele tausende, ja zehntausende von Ältesten in den deutschen Gemeinden versagen und versagt haben. Sicher, viele von Ihnen sind nun sehr alt. Schau, ich hatte immer vor, seit ca. 10 Jahren, christliche Schulbücher zu machen, denn die Heimschule ist sehr wichtig, es ist gar nicht schwer mit den heutigen Mitteln, ich glaube auch, daß ich begabt dafür bin - aber geschafft habe ich nicht eins. Wie stehe ich in dieser Sache vor unserem HERRN CHRISTUS, es ist niederschmetternd, an was es alles meinem Herzen und Leben fehlt. Aber wozu wir kekommen sind, darin sollen wir bleiben. Und das ist doch klar, daß Ökumene Verführung ist - alles andere ist Selbstbetrug. Dialog hört sich ja so schön an - aber was bringt dieser mit sich. Wir müssen aber darauf bestehen, als Brüder, daß die Gebote des HERRN eingehalten werden in der Gemeinde. Und Schwestern haben das Recht, darauf zu bestehen, daß ihnen Ehre gegeben wird - also, GOTT wird das ernste Gebet der gläubigen, treuen Frauen erhören, und das geht für ungehorsame Brüder nicht gut aus. Hast Du gemerkt, wieviele Männer eher abgerufen werden als Frauen? Das ist ganz deutlich. Das hat bestimmt auch einen geistlichen Grund. Wir Brüder und Männer versagen zu viel, so generell gesagt, und so kriegen wir zu Recht gewisse Probleme.

Ich denke, wenn Gläubige sündigen, dann ist das ganz, ganz schlimm. Aber noch schlimmer ist, wenn wir das nicht einsehen wollen, das ist dann erst recht ganz, ganz schlimm. Das hat mit dem Wort Phobie gar nichts zu tun. Wir haben seine Gebote zu beachten. Ich habe seitdem ich gläubig geworden bin, noch nie darüber predigen hören, daß man Irrlehrer nicht grüßen soll, daß man mit ungehorsamen Gläubigen nicht essen soll. Da scheint echt was zu fehlen. Nämlich der echte Ernst, und das ist überall so - sonst würden auch nicht täglich 100 000 Tausend Menschen (und vielleicht sind es noch viel mehr) in dieser argen Welt an Hunger und anderem Schimmen sterben, es ist mehr als ungeheuerlich. Du weist doch, wes des Herz voll ist, geht der Mund über. Wir werden es wohl bald sehen: Drangsal und Angst über jede Seele, die das Böse vollbringt. Bist Du auch damit einverstanden, daß es so sein muß? Ich finde, der Fluch des Paulus hat ein enormes Gewicht. Es gibt ja noch einen an einer anderen Stelle der SCHRIFT. Wir sollten uns also mit verkehrten und bösen Dingen nicht eins machen, nocheinmal Bruder Resül: GOTT macht das nicht mit. Bei den Lauen steht der HERR vor der Tür. Der echte Ernst, die Erkenntnis der Wahrheit, kann nur mit Theologie überhaupt nicht einverstanden sein. Nun, Du mußt wissen, was Du tust, denn Du kennst die SCHRIFT. Und bei mir ist es auch so. GOTT gebe, ja schenke es uns, daß wir uns beugen. Ich finde die Probleme unerträglich. So viele verlorene Menschen und so viele wiederverlorene Geschwister, die dabei sind, aus ihrem Stand endgültig zu fallen. Und wie viele sind so dahingegangen. Und die harten Warner haben auch nichts erreicht, gar nicht viel. Ich will darum kein grausamer Bote sein, ich finde, daß dies nicht dem neuen Bund entspricht. Ich flehe um mehr Glauben, aber die Bösen soll ER kräftig schlagen, schon, wenn sie sich auf den Weg machen. Und die gehen, um zu helfen, die soll unser HERR segnen und behüten.

Mit freundlichen Grüßen Michael Sack       
Titel: Re: 1.Joh.3, 15
Beitrag von: Jose am 23 Februar 2013, 00:06:07
Der Herr vergebe uns unsere Schuld. Die Zeichen, dass Manfred nicht (mehr) auf biblischem Boden stand, waren m.E. längst deutlich, leider wurde zu wenig darauf eingegangen. Wie viele Irrlehren und Verführungen hat er in seinen Beiträgen immer wieder "gestreut".

Wir müssen viel mehr darauf achten, was wir sagen und wie wir die anderen einschätzen: Wir können einander nicht helfen, wenn wir zur sehr nur das sehen, was "vor Augen" ist.

"resistnwo" hat eine Irrlehre über die 10 Jungfrauen erwähnt, das war verkehrt, aber es passte zu seiner sonstigen Überzeugung, daher zuzuordnen.

Dass Manfred kurz danach "schlimmeres" geschrieben hat, wurde, wie viele andere seine verkehrten Aussagen, nicht genügend beachtet und getadelt.
Das Himmelreich gleicht zehn Jungfrauen > das zeigt doch an, dass es um das Himmelreich und den Bräutigam geht und nicht um die Jungfrauen, denn sie bekamen ja noch Öl.
Die ganze Story - verloren oder gerettet - hat mit dem ganzen Text nichts zu tun.
Im übrigen, haben alle 10 geschlafen und würden wir das auf die Gläubigen anwenden, wären alle im Schlafen heute 2013.

Persönlich sehe ich "resistnwo" übrigens nicht als "Namenchrist", bei Manfred weiß ich zwischenzeitlich gar nicht, wo er steht, aber vor dem Spiegel des Wortes, kann er nicht bestehen.

In Lukas 15 lesen wir im Gleichnis vom verlorenen Sohn: "Er sprach aber: Ein Mensch hatte zwei Söhne" (V. 11).

Von dem, der "verloren" war, lesen wir später die Worte: "Vater, ich habe gesündigt gegen den Himmel und vor dir; ich bin nicht mehr würdig, dein Sohn zu heißen" (V. 21). Dieser wurde gerettet. Von dem anderen Sohn heißt es: "Er aber wurde zornig und wollte nicht hineingehen. Sein Vater aber ging hinaus und redete ihm zu" V. 28. Ob der zweite "verlorene" Sohn auf die Ermahnung des Vaters gehört hat?

Wie Gnädig ist Gott, und wir hart und lieblos sind wir oft selber. Was wäre, wenn Gott auch so mit uns umgehen würde?
 
Persönlich
Die nächste Zeit werde ich im Forum nicht mehr schreiben, ob überhaupt wieder, weiß ich nicht. Ich bin seit Monaten innerlich sehr bedrängt, aber ich danke dem Herrn für seine große Treue.

Lieber Bruder Michael,
besonders für den Trost durch Dich, danke ich dem Herrn von ganzem Herzen. Gott vergelte es Dir reichlich.

Herzliche Grüße,
José

Änderung am 11.03.2013:
Den ersten Satz im zweiten Abschnitt entfernt.

Titel: Re: 1.Joh.3, 15
Beitrag von: Pilger am 24 Februar 2013, 14:10:35
Lieber Jose,
Du schreibst:
Persönlich sehe ich "resistnwo" übrigens nicht als "Namenchrist", bei Manfred weiß ich zwischenzeitlich gar nicht, wo er steht, aber vor dem Spiegel des Wortes, kann er nicht bestehen.

Richtet nicht, auf dass ihr nicht gerichtet werdeet.

Liebe Grüße
Manfred

P.S.: Du schreibst:
Ich bin seit Monaten innerlich sehr bedrängt.

Das ist doch ein Gebetsanliegen!
Titel: Re: 1.Joh.3, 15
Beitrag von: Michael Sack am 24 Februar 2013, 21:14:39
Liebe Geschwister, ja, wir wollen Gebetsanliegen ernst nehmen und Dinge durchzubeten lernen. Besonders meine ich, für verfolgte Geschwister und ihre Kinder und Lieben im Gebet nicht nachlassen. ER kann helfen und Wunder tun. Das ist oft so nötig, weil es anders gar keine Hilfe gibt. Aber auch die vielen, vielen verführten Gläubigen, ob in den Großkirchen oder Sekten oder Freikirchen sollten ein ernstes Gebetsanliegen sein. Das ist für fragende und suchende Christen richtig, also ich setze solche mal gleich den erweckten Gläubigen. Denn die fragenden und suchenden Gläubigen haben Verheißungen. Entscheidend ist nicht, was ich schon alles weiß - sondern erkennen, wie ich erkennen soll. Und die ernsten Anliegen nicht mehr aus den Augen lassen, d.h.: ´Auf seinen Weg achten`, oder: ´Den Weg einrichten`.

Übrigens sehe ich nicht, daß Bruder Jose Bruder Manfred gerichtet hat. Auch gilt es noch zu korrigieren, daß 1. Joh. 3, 15, das eigentliche Thema hier dieser Seite und ihrer Beiträge, keine schwierige Bibelstelle ist. Sie ist im Einklang mit sehr vielen anderen Bibelstellen - z.B., heute im Zug habe ich in 2. Kor. 6, gelesen, weil ein Bruder vom Mitternachtsruf heute daraus gepredigt hat. Und da steht in Vers eins: ´Als Mithelfer aber ermahnen wir euch, daß ihr nicht vergeblich die Gnade GOTTES empfanget`. Also eine ernste Aussage wie in 1. Joh. 3, 15 auch, eben mit anderen Worten.
Alleine auch vor diesem wachsam machenden, geistlichen Hintergrund versteht man richtig, warum die Apostel so echt völlig hingegeben und ernst an den gewonnenen Jüngern gearbeitet haben. Und weil dieses Wissen heutzutage verdunkelt ist, ja sogar ins Gegenteil verkehrt ist, also die Lehre der UdH in vielen Herzen und Gedanken und Predigten und christlichen Büchern ist, deswegen ist auch der Einsatz der Gläubigen so klein und schwach. Aber nochmals: Wenn jemand Gläubiger endlich sagt: ´Jawohl, ich will ans Werk`, oder: ´Ich muß ja was tun!`, so mache alles mit Ordnung und Klugheit und Frieden, oder auch anders gesagt: Im Segen, in CHRISTI, damit Du keine überhasteten Fehltritte tust und ehrbar wandelst. Sich auch beraten mit Brüdern oder Betschwestern, ist immer richtig und wichtig, denn: ´Bei der Menge der Ratgeber ist Heil`.

Ich schlage vor, daß wir die Seite, das Thema hier abschließen. Mit freundlichen Grüßen Michael Sack