Autor Thema: Der letzte Tag des Jahres ist angebrochen  (Gelesen 522 mal)

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Offline Roland

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Der letzte Tag des Jahres ist angebrochen
« am: 31 Dezember 2017, 13:24:08 »
Der letzte Tag des Jahres ist angebrochen. Wieder einmal. Viel haben wir gehört, gelesen, gesehen ... erlebt im Laufe des Jahres. Vieles hat uns berührt, vieles erfreut und vieles auch traurig gemacht. Wie viel von dem, was uns versprochen wurde, ist auch gehalten worden? Und ehrlicherweise fragen wir auch: Wie viel von dem, was wir anderen versprachen, haben wir auch gehalten und uns mit Nachdruck dafür eingesetzt ... ?
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GOTT hat (nicht) versprochen

Die amerikanische Dichterin und Autorin, Annie Johnson Flint, schrieb viel über GOTTES Gnade, selbst mitten im Leid. Folgendes hat sie in einem ihrer Gedichte zum Ausdruck gebracht:

GOTT hat uns nicht versprochen,
dass der Himmel immer blau ist
oder alle Wege im Leben
immer mit Blumen bestreut sind.
Er hat uns nicht die Sonne ohne den Regen –
Freude ohne Sorgen –
oder Frieden ohne Schmerz versprochen.

Aber Er hat versprochen,
uns die Kraft zu schenken, die wir jeden Tag brauchen.
Ruhe für den Arbeitenden.
Licht auf dem Weg.
Gnade in Anfechtungen.
Hilfe aus der Höhe.
Unendliches Mitgefühl.
Unsterbliche Liebe.

GOTT hat nicht versprochen,
dass wir keine Mühsal, keine Versuchungen,
keine Schwierigkeiten und keine Leiden kennen werden.
Er hat nicht gesagt, daß wir nicht viele Lasten tragen müssen,
viele Sorgen.

Aber Er hat versprochen,
uns die Kraft zu schenken, die wir jeden Tag brauchen.
Ruhe für den Arbeitenden.
Licht auf dem Weg.
Gnade in Anfechtungen.
Hilfe aus der Höhe.
Unendliches Mitgefühl.
Unsterbliche Liebe.

GOTT hat uns keine ebenen und breiten Wege versprochen
Keine zügigen, leichten Reisen ohne Führer,
ohne felsige, steile Berge
und ohne trübe und tiefe Flüsse.

Aber Er hat versprochen,
uns die Kraft zu schenken, die wir jeden Tag brauchen.
Ruhe für den Arbeitenden.
Licht auf dem Weg.
Gnade in Anfechtungen.
Hilfe aus der Höhe.
Unendliches Mitgefühl.
Unsterbliche Liebe.

Egal wie dieses zu Ende gehende Jahr für Dich gelaufen ist. Vielleicht hast Du einen lieben Menschen verloren, vielleicht Deinen Arbeitsplatz. Vielleicht hast Du Dich auf eine neue Situation einstellen müssen. Es ist nicht immer nur das Böse, das unser Leben schwer macht.

Trotzdem, wenn Du diesen Eintrag liest, kannst Du mit der Liederdichterin (Ämilie Juliane Gräfin von Schwarzburg-Rudolfstadt; 1637-1706) ausrufen:

Bis hierher hat mich GOTT gebracht
durch Seine große Güte,
bis hierher hat Er Tag und Nacht
bewahrt Herz und Gemüte,
bis hierher hat Er mich geleit’,
bis hierher hat Er mich erfreut,
bis hierher mir geholfen.

Wie Annie Johnson Flint richtig schreibt:

GOTT hat versprochen, uns die Kraft zu schenken, die wir jeden Tag brauchen. Er gibt uns am 1. Januar nicht unbedingt den Vorrat für ein ganzes Jahr, aber die Kraft, die wir täglich benötigen. Er gibt uns Licht auf dem Weg, Gnade in Anfechtungen, Hilfe aus der Höhe – und das alles gekleidet in unendlichem Mitgefühl und unsterblicher Liebe.

Während wir dieses Jahr so langsam abschließen dürfen mit Lobpreis und Dank für alles, was Er uns Gutes getan hat – das Sichtbare und das Unsichtbare – dürfen wir mit Zuversicht ins neue Jahr schauen, denn Sein Wort an uns hat Bestand:

"ICH will dich nicht aufgeben
und dich niemals verlassen!"

(Hebräer 13, 5)

Wolfgang Jung

(Quelle: Facebook)
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Euch allen einen guten und gesegneten Tag, liebe Geschwister! Was an Euch liegt, passt auf Euch auf und kommt gut und bewahrt ins Neue Jahr ...
Besser ein Patient CHRISTI als ein Doktor der Theologie!