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Staatlicher Schulzwang und seine Opfer

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TJS:
Gnade und Friede im HERRN Jesus Christus!

Das staatlich geförderte Unrecht gegen gottesfürchtige Jünger des HERRN Jesus Christus nimmt in Deutschland immer rigorosere Formen an.

Zuletzt wurden die mir persönlich sehr gut bekannten Eheleute Jürgen und Rosemarie Dudek aus dem nordhessischen Herleshausen zu je 3 Monaten Gefängnis verurteilt, nachdem sie - wie etliche andere gleichgesinnter Geschwister - bereits seit Jahren kriminalisiert und immer wieder vor die Gerichte zitiert wurden.

In Wahrheit jedoch gehören jene Richter (einschließlich solcher am Bundesverfassungsgericht und dem Bundesgerichtshof) sowie Staatsanwälte hinter Gitter, weil sie immer augenscheinlicher und frecher das geltende Recht insbesondere gegen Christen beugen und "Rechtsbeugung" gilt bekanntlich auch in Deutschland als Straftatbestand (siehe Strafgesetzbuch, besonderer Teil [§§ 80 - 358]  30. Abschnitt – Straftaten im Amt [§§ 331 - 358]), § 339 Rechtsbeugung - Gesetzesstand 11.08.2007: »Ein Richter, ein anderer Amtsträger oder ein Schiedsrichter, welcher sich bei der Leitung oder Entscheidung einer Rechtssache zugunsten oder zum Nachteil einer Partei einer Beugung des Rechts schuldig macht, wird mit Freiheitsstrafe von einem Jahr bis zu fünf Jahren bestraft.« – siehe auch: http://dejure.org/gesetze/StGB/339.html ).

Gemäß § 12 StGB ist Rechtsbeugung kein Vergehen mehr, sondern ein Verbrechen!


Denn was nützen die herrlichsten Sprüche im Märchenbuch "Grundgesetz der BRD", wenn

1. das  verfassungsrechtlich angeblich garantierte Grundrecht unserer Kinder auf freie Entfaltung von deren Persönlichkeit (Art. 2 I GG),

2. unser gemäß jenem Grundgesetz für die BRD vermeintlich garantiertes Grundrecht auf die angeblich unverletzliche Freiheit unseres Glaubens und Gewissens (Art. 4 I GG),

3. unser gemäß jenem Grundgesetz für die BRD vermeintlich garantiertes Grundrecht auf die angebliche Gewährleistung unserer ungestörten Religionsausübung (Art. 4 II GG),

4. unser gemäß Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland vermeintlich garantiertes Grundrecht, als Vater und Mutter für die Pflege und Erziehung unserer Kinder selbständig, d.h. nach eigenem Ermessen zu sorgen (Art. 6 II GG) oder

5. unser gemäß jenem Grundgesetz für die BRD vermeintlich garantiertes Grundrecht, als Vater und Mutter über die Teilnahme unserer Kinder am Religionsunterricht zu bestimmen (Art. 7 II GG),

lediglich als schöne Formulierungen auf Papier gedruckt sind, in der Realität jedoch von Staatsanwälten und Richtern mit schmutzigen Füßen getreten werden?

Richter beugen zusehens vermeintlich garantierte Grundrechte und proben offenbar schon den Völkermord gegen Jünger des HERRN Jesus Christus gemäß § 220a StGB (bereits seit 1954 gültig !), bzw. § 6 des ”Gesetzes zur Einführung des Völkerstrafgesetzbuches” (VStGB) vom 26. Juni 2002 (BGBl. 2002, Teil I, Nr. 42 S. 2254) wie folgt definiert:

»(1) Wer in der Absicht, eine [...] religiöse [...] Gruppe [...] ganz oder teilweise zu zerstören, [...]
.
.
.
.
5. ein Kind der Gruppe gewaltsam in eine andere Gruppe überführt,
wird mit lebenslanger Freiheitsstrafe bestraft [...]« [Hervorhebung hinzugefügt].

Die erheblich weiter reichenden Zusammenhänge jener juristisch-politischen Lumperei sind u.a. in folgendem Schreiben an ein Staatliches Schulamt dokumentiert (insbesondere ab Seite 13, Punkt II.): http://www.nua.de/Schulamt_Einspruch_041007.pdf

Hier findet Ihr die aktuellen Meldungen über den Fall von Jürgen und Rosemarie Dudek (unter dem  dritten Link von hr-online.de könnt Ihr auch Eure Meinung abgeben!):

http://www.welt.de/vermischtes/article2158884/Bibelchristen_ziehen_Gefaengnis_der_Schule_vor.html?print=yes

http://www.rtlhessen.de/videos.php?video=2347&kategorie=25

http://www.hr-online.de/website/rubriken/nachrichten/index.jsp?key=standard_document_34519998&jmpage=1&rubrik=15662&commentseite=1#titel1


Allen aufrichtigen Dienern JESU CHRISTI: GOTTES Segen und Beistand!
Thomas


P.S.

Ted:
In dem von TJS verlinkten Artikel heisst es am Ende:

--- Zitat ---"Die Schule hat einen gesellschaftlichen Erziehungsauftrag. Dem darf sich niemand entziehen, auch aus religiösen Motiven nicht", urteilte nun das Kasseler Landgericht. Immerhin billigte der Richter den Eheleuten zu, die Strafe nacheinander absitzen zu können, damit die Kinder nicht ohne Pflege sind.
--- Ende Zitat ---
Also "gesellschaftlicher" Auftrag, und nicht "gesetzlicher" Auftrag. Richter sind aber an das Gesetz gebunden und nicht an von wem auch immer definierte gesellschaftliche Ziele.

Was die Gesetzgebung anbelangt, sollte ein Gesetz immer im Rahmen des Grundgesetzes gelten, diesem also nie widersprechen.
Ich sehe hier insbesondere Art. 4 II GG, Art. 6 II GG

--- Zitat ---3. unser gemäß jenem Grundgesetz für die BRD vermeintlich garantiertes Grundrecht auf die angebliche Gewährleistung unserer ungestörten Religionsausübung (Art. 4 II GG),

4. unser gemäß Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland vermeintlich garantiertes Grundrecht, als Vater und Mutter für die Pflege und Erziehung unserer Kinder selbständig, d.h. nach eigenem Ermessen zu sorgen (Art. 6 II GG)
--- Ende Zitat ---

Klar, den Christen wird in der Bibel gesagt, dass sie sich der staatlichen Obrigkeit zu unterstellen haben. Ich sehe das hier unter Berücksichtigung aller mir bekannten Umstände im Falle der Familie Dudek als gegeben.

Dass, wie es in dem Artikel heisst, der älteste Sohn der Familie Dudek als Klassenbester seinen Realschulabschluss gemacht hat, spricht dafür, dass er eine gute schulische Ausbildung [von seinen Eltern] erhalten hat. Damit ist der gesetzlichen Schulpflicht offenkundig Genüge geleistet!

Wie auch immer die Diskussionen über Sinn der gesetzlichen Schulpflicht lauten, oder wer, wie, wann im Sinne der Erfüllung der Schulplicht die erforderliche Bildung vermitteln darf - eines darf auf keinen Fall sein:
dass Eltern deswegen ins Gefängnis kommen! Wenn doch die Schulpflicht im Grundsatz das Wohl der Kinder im Auge hat, dann ist es ein haarsträubender Widerspruch zu diesem Gedanken, den Kindern ihre Eltern wegzunehmen.
In der richterlichen Entscheidung im Fall Dudek sehe ich hier aber vielmehr den Grundsatz, die staatliche Autorität zu manifestieren. Das geht nicht nur am Gedanken des Gesetzes vorbei, sondern ist m.E. sogar eine klare Verletzung des Grundgesetzes (s.o.).

Leider ist es im angegebenen Artikel nicht mehr möglich, seine Meinung einzutragen (oder hab ich was übersehen?)

Michael Sack:
Ihr Lieben, heute habe ich wieder Post von Bruder Dirk Wunderlich wegen der Schulangelegenheit bekommen. Betet bitte mit, für das Gesamtanliegen sowieso auch und kommt, wenn ihr könnt.


Liebe Freunde und Bekannte,

am Donnerstag, den 19. September (13.30 Uhr), findet ein erster
Anhörungstermin zu dem vom Jugendamt geheim initierten »Eilverfahren«
Inobhutnahme unserer vier Kinder vor dem Familiengericht Darmstadt statt.

Wir würden uns freuen, wenn diese Information weiter verbreitet würde
und an jenem Tag viele Unterstützer sich einfänden. Direkt vor dem
Amtsgericht befindet sich eine ca. 50 × 150m große Grünanlage
(»Mathildenplatz«), die sich ideal eignet, um dort »Flagge zu zeigen«.
Normalerweise sind solche Verhandlungen »nicht öffentlich«, es kann aber
gut sein, daß die Verhandlung öffentlich ist, dann wäre große
Unterstützung um so besser.

Wie wir es uns schon gedacht hatten, hat es nur wenige Tage gedauert,
bis uns das Jugendamt einen Kostenbescheid für die Heimunterbringung
zusandte. So kostet der Spaß 4.939,– EUR pro Kind und Monat. Der Staat
versucht grundsätzlich, sich die kompletten Kosten von den Eltern wieder
zurückzuholen (natürlich darf man in Raten zahlen). Auf diese Weise
werden vom Jugendamt ins Visier genommene Familien ebenfalls nachhaltig
zerstört. Sollten wir »Glück« haben und unsere Kinder am 19. September
wieder zurückbekommen, hätten wir dennoch 13.829,20 EUR für die
Heimunterbringung zu zahlen. Auch das ist ein Skandal.

Liebe Grüße
Dirk & Petra Wunderlich

Peter:
Ja, tatsächlich keine Sache, über die man sich freuen kann!

Aber,
es sind nun mal die Gesetze so, dass eine (Ein)schul(ungs)pflicht in Deutschland besteht, und es gibt auch private, nichtstaatliche Schulen, in die man seine Kinder schicken kann. Und Vereine( leider eingetragene) sind in der Lage, Schulen zu gründen und die Zulassung dafür zu erhalten, oder irre ich mich da, ( bitte berichtigt mich, wenn ich irre)?

So wünschenswert es ist, seine Kinder wenn möglich, zu Hause zu unterrichten, so umso erstrebenswerter ist es, Gott den Ihm gebührenden Gehorsam zu zeigen, indem man den Gesetzen genüge tut.
Was für ein Leid tun sich und ihren Kindern diese Eltern an, wenn sie riskieren, ihre Kinder in den schwierigen Jahren bei anderen Familien aufwachsen zu lassen! Keinen Einfluß mehr zu haben auf ein Aufwachsen unter der Obhut christlicher und eigener Eltern!

kann ein Christ im Ungehorsam damit rechnen, dass Gott seine Gebete erhört?
Sollten wir auch noch an der " Revolte" teilhaben, so wie es viele wünschen?
Ist es Gottes Wunsch?
Oder der des Teufels?

Ich werde weiterhin beten, dass die Eltern in solchen Sachen zur Vernunft und Gehorsam kommen, dass die Gewalten und Ämter maßvoll vollstrecken, dass die Eltern sich erproben werden und umkehren und rufen: Vater, hilf!
Und nicht: kommt ihr, und helft uns!

Diese Menschen haben ihr Los selber in die Hand genommen, und müssen nun leider alles allein ausbaden, ich hoffe, sie wachsen daran!
Und ich bete für die Kinder dieser, damit sie unser Herr beschützt und für sich aufbehält!
Amen

Michael Sack:
Lieber Peter,

ist es nicht das, womit unser Heiland die größte Mühe hat? Wenn die Seinen Ungehorsam verbrämen. Hast Du nie gelesen im WORT, daß wir GOTT mehr gehorchen müssen als den Menschen? Weißt Du nicht, daß wir uns nicht irren sollen: Böser Ungang verdirbt gute Sitten und verkehrte Worte verletzen den Geist? Und noch viel mehr WORTE GOTTES können gewiss in dieser Angelegenheit angewandt werden. Seit mehr als fünfzig Jahren sind die Christen GOTT in dieser Sache ungehorsam. Und wie es um die Jugend steht, weißt Du das nicht. Hast Du nicht mein Zeugnis einer Offenbarung durch einen alten Bruder hier im Forum gelesen?

Es gibt nur eine Ausnahme, die Kinder doch in die Schule zu geben, wenn diese nämlich den gläubigen Eltern weggenommen werden, wie es durch die Sowjetmacht usw. geschehen ist. Und wenn wir nicht mehr gehorchen können, dann greift GOTT ein. Das wird schrecklich werden - aber heilsam für die, die noch gerettet werden können.

Mit freundlichen Grüßen, Michael Sack

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