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Wie und zu Wem sollen wir beten?

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Jose:
Ausgelöst durch den Beitrag: hier, möchte ich die Frage stellen: „Wie und zu Wem sollen wir beten?“ Ist es wirklich so schwierig oder vorher kommt die Verunsicherung?

Herzliche Grüße,
José

Jose:
Wie sollen wir beten?
In Gethsemane betete Jesus: "Und er sprach: Abba, Vater, alles ist dir möglich. Nimm diesen Kelch von mir weg! Doch nicht, was ich will, sondern was du willst!" Mk 14,36.

In den „Erklärungen zur Bibel“ (Elberfelderübersetzung) ist hierzu zu lesen:
Zitat
Jesus war nicht lebensmüde. Er hat sich nicht um das qualvolle Sterben gerissen. Gerade weil er weiß, was auf ihn zukommt, ist er voller Angst und bittet Gott, den er liebevoll mit Abba, dem aramäischen Wort für Vater, anredet, er möge das doch nicht geschehen lassen. Doch zuletzt unterstellt sich Jesus, der gehorsame Gottessohn, trotz seiner Angst dem Willen seines Vaters und wehrt sich nicht länger. Schon jetzt zeigt sich das Versagen der drei prominentesten Jünger (vgl. Gal 2,9), die vom Schlaf übermannt werden. Schon vor den Ereignissen, die zu seinem Tod führen, ist Jesus ganz allein.
Mk 14,36

Aus: Erklärungen zur Bibel (Elberfelderübersetzung) © 2004 R. Brockhaus Verlag Wuppertal

Jesus hat, in dieser für ihn sehr schweren Stunde, das aramäische Wort für Vater verwendet: Abba. Das zeugt von der vertrauensvollen Beziehung die Er zu Ihm, dem Vater, hatte. Deswegen, auch es ganz dunkel in Ihm wurde, so dass Er ausrufen musste: "Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?" Mt 27,46, konnte Er beim Sterben doch sagen: "Vater, in deine Hände übergebe ich meinen Geist! Und als er dies gesagt hatte, verschied er" Lk 23,46.


Mir ist sehr wichtig geworden, dass Gottes Wort uns lehrt: "Denn so viele durch den Geist Gottes geleitet werden, die sind Söhne Gottes. Denn ihr habt nicht einen Geist der Knechtschaft empfangen, wieder zur Furcht, sondern einen Geist der Sohnschaft habt ihr empfangen, in dem wir rufen: Abba, Vater!" Röm 8,14-15. Wir lesen hier wieder dieses „Abba, Vater“, und das gilt uns allen, die wir Gotteskinder sind.

Haben wir dieses Verhältnis zu Gott, dem Vater? Sind wir wirklich wiedergeboren und werden wir durch den Geist Gottes geleitet? Wie herrlich ist es, wenn wir sagen können: "Der Geist selbst bezeugt zusammen mit unserem Geist, dass wir Kinder Gottes sind" Röm 8,16. Dann können wir auch „Abba, Vater“, sagen, und wir lernen es sogar, was manchmal sehr schwer ist, dem Gebot gehorsam zu sein: "Sagt allezeit für alles dem Gott und Vater Dank im Namen unseres Herrn Jesus Christus!" Eph 5,20. Das ist dann besonders schwer, wenn die Wege, die Gott zulässt, uns nicht gefallen wollen.

Herzliche Grüße,
José

Mikki:
https://m.youtube.com/watch?v=eUEtTOREBpk 15min.

wiederum-steht-geschrieben.de

Wie ich finde ein sehr gutes Video, einfach erklärt und klar belegt

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