Autor Thema: We sold our souls for Sex, Drugs & Rock 'n' Roll  (Gelesen 91 mal)

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Offline Jose

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We sold our souls for Sex, Drugs & Rock 'n' Roll
« am: 19 Juni 2017, 21:44:16 »
Es ist eine Weile her, da las ich die Frage, ob ein Christ Lady Gaga hören darf? Daran musste ich denken, als ich anfing das Buch vom CLV-Verlag zu lesen: We sold our souls for Sex, Drugs & Rock 'n' Roll. Die Musik und die Texte von Lady Gaga sind nicht besser und für niemand zu empfehlen.

Ich frage mich, ob wir uns immer dessen bewusst sind, was eigentlich gesungen wird. Daran dachte ich, als ich in dem Abschnitt: Leonard Cohen: Der größte Poet unter den Musikern, folgendes las:

Auszug

»You Want It Darker« ist Cohens Abgesang an das Leben. Angeblich war er bereit, abzutreten, doch sein Leben steht im Gegensatz dazu, denn ein religiöser Mensch bestimmt immer seine eigene Moral und entscheidet über Gut und Böse, ein gläubiger Mensch jedoch folgt den Wegen Gottes, die er vorgibt. Leonard Cohens Hit »Hallelujah« war und ist kein Lobgesang zu Gottes Ehre, sondern eine Glorifizierung der eigenen Sexualität und eine Ode an den eigenen Lebensstil. Also letztendlich ein Faustschlag in das Gesicht des lebendigen Gottes. War Cohen wirklich bereit für die unvermeidbare letzte Reise?



Das Lied „Hallelujah“ ist in dem Musikstil der mir früher gefallen hat, aber zu denken, dass, weil sehr oft „Hallelujah“ gesungen wird, es ein christliches Lied sei, da täuscht man sich.

Vielleicht liest jemand diesen Beitrag, der noch Freude hat an Rock ‚n‘ Roll oder überhaupt an dieser Art Musik. Ich kann nur empfehlen, das oben angegebene Buch zu lesen und davon Abstand zu nehmen.

Offline Nico

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Re: We sold our souls for Sex, Drugs & Rock 'n' Roll
« Antwort #1 am: 22 Juni 2017, 22:51:04 »
Musik, gepfiffen oder egal mit welchem Instrument gespielt ist im Grunde nichts böses. Im Gegenteil, David spielte vor Saul um ihm wegen seinen Problemen zu helfen. Wenn man eine Geräuschvorliebe vergöttert ist das etwas anderes, dann ist es etwas übles. Töne, Melodie und Klänge sind nicht vom Teufel... Gott sieht jeden Menschen der nicht in Christus ist, als einen kaputten "Rockstar", der Rettung braucht. Eine bestimmte Gruppe von Sündern zu sehr zu betonen finde ich nicht richtig. Zahnärzte, Topmanager, Programmierer, Musiker sind vor Gott alle gleich schlecht, wenn sie Christus ablehnen und was sie texten, sollten wir ohne Furcht prüfen und verarbeiten... Jesus hat die Ehebrecherin nicht gesteinigt, warum eigentlich, das Gesetz hätte ihm das Recht/die Pflicht dazu gegeben. Weil er auf dem Weg zum Kreuz war. Er nahm ihre Sünde auf sich und ließ ihr seinen Frieden zurück. Sündige nicht mehr war sein guter Rat aber er wußte, daß das unmöglich für uns ist. Wenn wir vor einem runtergekommenen Rocker stehen, sollten wir es ihm gleich tun. Barmherzigkeit gegenüber dem Sünder zeigen und keine tödlichen Steine schleudern. Wir sollten ihn retten helfen. Denn wir sind selber auch abhängig von der Gnade Gottes in Christus.
...des Herrn Augen durchlaufen die ganze Erde, um denen treu beizustehen, deren Herz ungeteilt auf ihn gerichtet ist...

Offline Jose

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Re: We sold our souls for Sex, Drugs & Rock 'n' Roll
« Antwort #2 am: 24 Juni 2017, 17:33:55 »
Musik ist nicht neutral, genauso wie Worte es auch nicht sind und wie wir  unsere Stimme im Gesang verwenden. Die Begebenheit von David bei Saul, um ihn zu beruhigen mit Musik, oder David freudig tanzend vor der Lade, sollte nicht herhalten, um moderne und weltliche Musik in der Gemeinde Jesu zu rechtfertigen.

Musiker, insbesondere solche wie im Buch erwähnt, sind eine besondere Gefahr und von ihnen geht eine besondere Verführung aus, denn mit ihren Melodien und Texten beeinflussen und manipulieren sie Massen von Menschen, i.d.R. junge Menschen. Sie sind mit ihrem Lebensstil in den meisten Fällen auch keine Vorbilder.

Wie schon erwähnt, als ich das Buch las und ziemlich am Anfang auch von Leonard Cohen, dachte ich, dass ich in der Tat mir noch keine Gedanken gemacht hatte über den Inhalt des Liedes Hallelujah.

Es gibt verschiedene Erklärungen, aber es deuten alle darauf hin, dass mehr das Recht auf sexuelle Lust betont werden soll, als wie bei der bußfertigen Ehebrecherin, der Aufruf Jesu, nicht mehr zu sündigen.



Songtext: Welche Bedeutung hat die Übersetzung von Leonard Cohens "Hallelujah"?

Der kanadische Singer-Songwriter eröffnet sein "Hallelujah" im Original mit einem Bibelbezug auf König David. David ist völlig unerwartet nach König Saul zum König von Israel geworden. Dafür spielt er Harfe für den Herrn und scheint in allem dankbar, glücklich und voller Liebe zu sein. Auch in der zweiten Strophe erzählt Leonard Cohen von David, dem König. Obwohl David immer ein sehr gläubiger Mann war, konnte er der Liebe und Lust nicht wiederstehen. Eines Tages lernt er Bathseba beim Baden kennen und verliebt sich. Weil Bathseba aber verheiratet ist, schickt David diesen kurzerhand an die Front und konnte sich somit voll und ganz seiner Geliebten widmen

Dann kommt es zur Geschichte von Samson. Dieser wurde zur Rettung der Israeliten von Gott gesandt. Samson besitzt unmenschliche Kräfte, allerdings nur solange sein Haar nicht geschnitten wird. Als er sich aber verliebt, kommt alles anders. Der Refrain besteht jeweils aus mehrfacher Wiederholung des Wortes Hallelujah. Und das ist der Dreh- und Angelpunkt des Songs. Denn der Singer-Songwriter hat einmal verraten, dass dieser Song uns klar machen soll, dass es auch weltliche Dinge abseits von Religion gibt, die uns ein "Hallelujah" hervorrufen können.



Weltliche Dinge die ein Halleluja hervorrufen? Rockmusik als Ersatzreligion. Damit ist kein „Lobt Jah“ gemeint.