Autor Thema: Die Historizität von Jesus Christus  (Gelesen 291 mal)

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Josephus

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Die Historizität von Jesus Christus
« am: 18 Mai 2017, 22:32:38 »
Ich bin neu in diesem Forum. Mich würde interessieren, wie Ihr zu den Ungereimtheiten der vier Evangelien steht. Und auch die Apostelgeschichte sowie die paulinischen Briefe weisen Widersprüche auf, die einer historisch-kritischen Prüfung nicht standhalten.

Offline Jose

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Re: Die Historizität von Jesus Christus
« Antwort #1 am: 18 Mai 2017, 23:37:07 »
Hallo Josephus,
schön, dass du im Forum schreibst. Mir sind im Moment keine Ungereimtheiten bewusst, wodurch die geschichtliche Echtheit Jesu angezweifelt werden könnte. Es haben sich schon Menschen mit der Bibel beschäftigt, um die Glaubwürdigkeit der Bibel in Frage tu stellen,  wurden  aber dann von den geschichtlichen Fakten und dem Zeugnis der Bibel überführt.


Josephus

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Re: Die Historizität von Jesus Christus
« Antwort #2 am: 19 Mai 2017, 11:55:18 »
Vielen Dank Jose den Input. Mir geht es eigentlich mehr um die Widersprüche zwischen den einzelnen Evangelien (deren Inhalt die jeweiligen Autoren ja gemäss kirchlicher Lehre vom heiligen Geist inspiriert niedergeschrieben haben sollen. Und da gibt es wahrlich Ungereimtheiten. Nehmen wir zum Beispiel die Taufszene mit Johannes dem Täufer und Jesus. Da stimmt einiges nicht miteinander überein. Dies hat dann eben indirekt auch Auswirkungen auf die geschichtliche Präsenz von Jesus.

Offline Jose

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Re: Die Historizität von Jesus Christus
« Antwort #3 am: 19 Mai 2017, 18:58:03 »
Hallo Josephus.
Dass die Bibel vom Heiligen Geist inspiriert ist steht außer Frage. Vielleicht kannst du konkret werden, was dir Probleme macht. Die Evangelisten haben aus ihrem Blickwinkel geschrieben und da sind manche Beschreibungen etwas anders, aber nicht widersprüchlich.

Josephus

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Re: Die Historizität von Jesus Christus
« Antwort #4 am: 19 Mai 2017, 19:20:40 »
Hallo Jose
Beginnen wir mit einem Beispiel der Kreuzigungsszene. In keinem der drei synoptischen Evangelien ist davon die Rede, was im Johannesevangelium Kapitel 19, 26-27 steht. Wollte sich hier der Apostel Johannes, dem ja dieses 4. Evangelium zugeschrieben wurde, als der "Lieblingsjünger Jesu" selbst verherrlichen?















Offline EduardS

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Re: Die Historizität von Jesus Christus
« Antwort #5 am: 19 Mai 2017, 20:51:26 »
...
In keinem der drei synoptischen Evangelien ist davon die Rede, was im Johannesevangelium Kapitel 19, 26-27 steht. Wollte sich hier der Apostel Johannes, dem ja dieses 4. Evangelium zugeschrieben wurde, als der "Lieblingsjünger Jesu" selbst verherrlichen?
- Da sind ein paar mehr Bibelstellen davon, z.B. hier: Joh 13, 23+25; Joh 21, 20.
Aber welche Widersprüche kann man denn da sehen?

Offline Jose

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Re: Die Historizität von Jesus Christus
« Antwort #6 am: 19 Mai 2017, 21:02:13 »
Hallo Chris.
In einem anderen Thema hast du geschrieben:

Hallo Jose

Bin gespannt, was Du mir von Neugeburt bzw. Wiedergeburt zu erzählen hast.
Gruss
Chris

Der Apostel Petrus hat geschrieben:

Gepriesen sei der Gott und Vater unseres Herrn Jesus Christus, der nach seiner großen Barmherzigkeit uns wiedergeboren hat zu einer lebendigen Hoffnung durch die Auferstehung Jesu Christi aus den Toten. Denn ihr seid wiedergeboren nicht aus vergänglichem Samen, sondern aus unvergänglichem, durch das lebendige und bleibende Wort Gottes. 1.Petr 1,3.23

Wer von neuem geboren ist, hat erfahren, dass Gottes Wort wahr ist. Die Fragen, die du stellst, zeigen mir leider, dass du wohl noch nicht erfahren hast, was Petrus bezeugt. Darüber solltest du dir erst klar werden.

Offline EduardS

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Re: Die Historizität von Jesus Christus
« Antwort #7 am: 19 Mai 2017, 21:08:58 »
...
Die Fragen, die du stellst, zeigen mir leider, dass du wohl noch nicht erfahren hast, was Petrus bezeugt. Darüber solltest du dir erst klar werden.
- Stimme voll mit Dir ein!

Josephus

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Re: Die Historizität von Jesus Christus
« Antwort #8 am: 19 Mai 2017, 21:38:46 »
Hallo Jose und EduardS

Ich sehe schon, es macht keinen Sinn, noch mehr "Tintenschwärze" zu gebrauchen. Eine sachliche Diskussion scheint in solchen Foren nicht möglich zu sein. Schade!

Offline Nico

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Re: Die Historizität von Jesus Christus
« Antwort #9 am: 19 Mai 2017, 21:38:57 »
Hallo Josephus, danke daß du dich im Forum beteiligst.
Das neue Testamen wurde mit Blut unterschrieben. Mit dem Blut von Jesus und der vielen Märtyrer, die in seinen Fußspuren unter bösen Menschen lebten. Das sollte man bedenken wenn man die Glaubwürdigkeit der Bibel anzweifelt.
...des Herrn Augen durchlaufen die ganze Erde, um denen treu beizustehen, deren Herz ungeteilt auf ihn gerichtet ist...

Offline EduardS

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Re: Die Historizität von Jesus Christus
« Antwort #10 am: 19 Mai 2017, 22:03:24 »
Hallo Jose und EduardS  Ich sehe schon, es macht keinen Sinn, noch mehr "Tintenschwärze" zu gebrauchen. Eine sachliche Diskussion scheint in solchen Foren nicht möglich zu sein. Schade!

- Chris, zuerst schriebst Du hier und hier, dass es Ungereimtheiten und Widersprüche in den Evangelien bzw. in der Apostelgeschichte gäbe. Darauf antwortete José hier, dass es keine Widerspüche gibt bzw. dass Du etwas konkret sein sollst. Und dann schreibst Du hier von der "Selbstverherrlichung" Johannes´.
Irgendwie alles durcheinander.
Und selbst der Titel dieses Themas ist anders.

Offline Jose

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Re: Die Historizität von Jesus Christus
« Antwort #11 am: 19 Mai 2017, 22:31:46 »
Ich sehe schon, es macht keinen Sinn, noch mehr "Tintenschwärze" zu gebrauchen. Eine sachliche Diskussion scheint in solchen Foren nicht möglich zu sein. Schade!

Mir scheint, du lehnst das Neue Testament und überhaupt Jesus ab. Damit solltest du dich erst beschäftigen und dich fragen, wie du zu Jesus stehst.

Wenn ich richtig gesehen hatte, hattest du mal in deinem Profil stehen: „ego sum qui sum“. Wolltest du damit deinen Glauben an den „Ich bin, der ich bin“ bezeugen? Jesus hat aber auch von sich gesagt „Ich bin“ bzw. „bin ich“ eher Abraham war, und die Pharisäer wollten Ihn dafür steinigen, weil sie genau verstanden, dass Jesus sich selbst als Gott bezeichnete (siehe Joh. 8,58.59).

Bitte denke darüber nach, dass die Bibel aus AT und NT besteht und uns in der Bibel Gott als Jahwe und als Jesus begegnet, aber EIN GOTT. Nur wer Jesus hat, hat auch den Vater.

Offline Roland

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Account von "Josephus" gelöscht
« Antwort #12 am: 20 Mai 2017, 00:10:43 »
"Josephus" bat per PN um sofortige Löschung seines Accounts. Aus diesem Grunde kann er hier im Forum nicht mehr antworten.

Shalom
Roland
Besser ein Patient CHRISTI als ein Doktor der Theologie!

Offline Otto

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Re: Die Historizität von Jesus Christus
« Antwort #13 am: 20 Mai 2017, 15:32:57 »
Schade - ich hatte den Eindruck, daß er nach außen Rebell, nach innen verzweifelt Suchender ist... Hatte selber solche Zeiten und bin dem Herrn heute für die Geschwister dankbar, die unglaublich viel seelische und geistliche Kraft investiert haben in mich Jammerlappen.