Autor Thema: Der einsame Rufer in der Fußgängerzone - JESUS LEBT!  (Gelesen 12341 mal)

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Sarah

  • Gast
Re: Der einsame Rufer in der Fußgängerzone - JESUS LEBT!
« Antwort #15 am: 18 November 2007, 10:27:10 »
Guten Morgen Jürgen,

Zitat
Ich habe mich schlagartig von dieser Gemeinde getrennt, als in den Bibelstunden am Donnerstag abend der Römer-Brief behandelt wurde. Das war Luther pur, also Sauerteig. Ich reagiere sehr allergisch darauf und war weg.
Könntest Du das bitte ein wenig näher ausführen, was Du damit genau meinst? Hast Du etwas gegen den Römer-Brief? Und was meinst Du damit dass der Römer-Brief = Luther pur war???

Ich kenne ebenfalls viele Gemeinden in Frankfurt und im Rhein-Main-Gebiet und kann ebenfalls in keine dieser Gemeinde gehen! Aber gibt es überhaupt irgendeine gute Gemeinde?

Hast Du eine gefunden Jürgen?

Lieben Gruß von Sarah  :xxs2

linux

  • Gast
Re: Der einsame Rufer in der Fußgängerzone - JESUS LEBT!
« Antwort #16 am: 18 November 2007, 10:57:37 »
Liebe Sarah,

Zitat
Ich habe mich schlagartig von dieser Gemeinde getrennt, als in den Bibelstunden am Donnerstag abend der Römer-Brief behandelt wurde. Das war Luther pur, also Sauerteig. Ich reagiere sehr allergisch darauf und war weg.
Könntest Du das bitte ein wenig näher ausführen, was Du damit genau meinst? Hast Du etwas gegen den Römer-Brief? Und was meinst Du damit dass der Römer-Brief = Luther pur war???

Also, es geht um die Unterscheidung Gerecht nach Stellung und Gerecht nach Wandel. Die Lutherischen predigen, dass zwischen Stellung und Wandel ein großer Unterschied ist.
Wenn in der Schrift von Gerecht die Rede ist, bezieht man das auf sich (Stellung), kassiert alle Verheißungen ab und kann das damit vereinbaren, dass man die übelsten Werke tut (Wandel).
Das hat Luther im Prinzip so gepredigt und er hat auch die übelsten Werke getan. Ein Historiker von der MGF hat mir bestätigt, dass Luther 4000 Anabaptisten morden hat lassen.
Über Luther gibt es ja einige Infos auf dieser Web-Site.

Ich habe natürlich nichts gegen den Römerbrief. Wenn man diesen richtig übersetzt (Kap 3:28) und richtig versteht, kann man ihn wunderbar mit dem Jakobus-Brief kombinieren. Luther konnte das nicht, deshalb bezeichnete er ihn als den strohernen Epistel, und kritisierte damit das Wort Gottes.


Da ich nicht mehr in FFM wohne, kümmere ich mich nicht mehr um die Frage nach Gemeinde.
Welche hast Du denn besucht?

Gruß, Jürgen
« Letzte Änderung: 18 November 2007, 11:02:18 von linux »

Sarah

  • Gast
Re: Der einsame Rufer in der Fußgängerzone - JESUS LEBT!
« Antwort #17 am: 18 November 2007, 11:37:40 »
Hi Jürgen,

ich wollte mit meiner Frage wissen, ob Du da, wo Du jetzt wohnst, eine passende Gemeinde gefunden hast? Klar ist, dass Frankfurt für Dich keine Rolle mehr spielt.

Ich kenne hier im Rhein Main Gebiet die Nazarener Gemeinden, einige FeG's, einige Pfingstgemeinden (Hanau, Frankfurt, Offenbach), CZF, Treffpunkt Leben, CZW (Wiesbaden), Lion of Juda (schrecklich!!!!! kenn ich flüchtig - eher Leute die dorthin gehen), Stadtmission OF, Citychurch OF, christliche Gemeinde Rossegger Straße Offenbach (ist wohl eine Brüdergemeinde und keine eV Gemeinde)..... mehr fällt mir eben nicht ein.

Jürgen, wie ist es denn bei Dir ganz persönlich im Leben. Wie versuchst Du, das mit dem Wandel und den Werken umzusetzen - ganz praktisch? Könntest Du mir und uns Beispiele nennen?

Danke und einen  --heard-- lichen Gruß von Sarah  :xxs2

linux

  • Gast
Re: Der einsame Rufer in der Fußgängerzone - JESUS LEBT!
« Antwort #18 am: 18 November 2007, 13:19:11 »
Hi Sarah!
ich wollte mit meiner Frage wissen, ob Du da, wo Du jetzt wohnst, eine passende Gemeinde gefunden hast?
Nee. Aus einem anderem Forum hat mir jemand eine Gemeinde in Pappenheim empfohlen. Da will ich mal vorbeischauen. Habe die Kontaktperson noch nicht telefonisch angetroffen.
Kuerzlich war ich 1 Jahr bei der Gemeinschaft von H.J. Böhm, er ist ja in diesem Forum bekannt, und ich machte nicht nur positive Erfahrungen.

Zitat
Jürgen, wie ist es denn bei Dir ganz persönlich im Leben. Wie versuchst Du, das mit dem Wandel und den Werken umzusetzen - ganz praktisch? Könntest Du mir und uns Beispiele nennen?
Unter Werke verstehe ich das Halten der Gebote, die für die NTliche Gemeinde relevant sind (also nicht die Reinigungsgebote in 3. Mose).
Verstehe ich Deine Frage so, dass es sowieso unmöglich ist, nach den Geboten zu leben? Viele zitieren dann Stellen von Galater und warnen vor Gesetzlichkeit. (Zu diesem Thema gibt es einen Betrag namens Gesetzeswerke und Glaubenswerke)
Die Sache mit dem "nicht schwören" hielt ich z.B. für so ein relevantes Gebot.
Man muss nicht immer soweit gehen, ein Auge rauszureissen oder eine Hand abzuhacken. Oft genügt schon, wenn man z.B. nicht mehr in öffentliche Körperkultur-Anstalten geht (Bäder, Fitness).
Das Wort schreibt nicht vor, einen Aktivismus von soziale Hilfe zu entwickeln wie Mutter Theresia. Oder Bücher und Traktate schreiben und drucken wie H.-J. Böhm.
Jeder hat auch unterschiedliche Talente.
Mir war Genesis 12:1 ein Leitfaden.
Zitat
Und der HERR sprach zu Abram: Geh aus deinem Vaterland und von deiner Verwandtschaft und aus deines Vaters Hause in ein Land, das ich dir zeigen will.
Das neue Land war im AT noch territorial verschieden.
Was bedeute der Auszug aus dem Vaterland? Abraham liess den Götzendienst zurück, den man dort praktizierte. Bei uns wird auch viel Götzendienst praktiziert. Fussball und Formel I interessierte mich nie, aber die Pop/Rock Musik und Fernsehen hatte einen grossen Raum bei mir.
Die Verwandtschaft? Meine Eltern übten einen ganz starken Druck auf mich, die Religion der Väter nicht aufzugeben, d.h. die EKD.
Haus des Vaters? Nicht die Beziehungen abbrechen, sondern die unmittelbare räumliche Nähe aufgeben. Zuhause war und bin ich immer ein Kind. Aber nur ein eigenverantwortlicher Mensch kann Gott für seine Werke gebrauchen.

Viele Grüße, Jürgen

Sarah

  • Gast
Re: Der einsame Rufer in der Fußgängerzone - JESUS LEBT!
« Antwort #19 am: 18 November 2007, 13:51:25 »
Hi Du - Jürgen und  --sheep-- vor dem Herrn  :D,

danke für Deine persönliche Antwort! Da muss ich Dir mal ein Lob aussprechen, dass Du es als Mann trotzdem gewagt hast, einwenig von Dir selbst preis zu geben  :D. Danke dafür Jürgen!

Zitat
Verstehe ich Deine Frage so, dass es sowieso unmöglich ist, nach den Geboten zu leben?

Nein. Meine Frage war erstmal ganz neutral gestellt (obwohl ich eine Frau bin und es war kein Hintergedanke dabei  :D)

Zitat
Oft genügt schon, wenn man z.B. nicht mehr in öffentliche Körperkultur-Anstalten geht (Bäder, Fitness).
Das mache ich ebenfalls nicht. Aber das musste mir kein Böhm & Co. sagen. Ich habe es in meinem Herzen und empfinde es als unanständig mich halbnackt in der Öffentlichkeit zu präsentieren. Aber ich weiß auch, dass nicht jeder diese Erkenntnis hat und daher verurteile ich keinen, der es so macht, weil er es (noch) nicht besser weiß. Oder was meinst Du? Sind solche Dinge für Dich heilsentscheidend?

Zitat
Das Wort schreibt nicht vor, einen Aktivismus von soziale Hilfe zu entwickeln wie Mutter Theresia. Oder Bücher und Traktate schreiben und drucken wie H.-J. Böhm.
Dann bin ich sehr beruhigt!

Zitat
Jeder hat auch unterschiedliche Talente.
Oh ja. Das ist sehr wahr!

Zitat
Haus des Vaters? Nicht die Beziehungen abbrechen, sondern die unmittelbare räumliche Nähe aufgeben
Das hast Du schön erklärt Jürgen und das sehe ich ebenfalls so! Und auch dass habe ich versucht umzusetzen. Auch ohne Böhm  :D

Und der HERR sprach zu Abram: Geh aus deinem Vaterland und von deiner Verwandtschaft und aus deines Vaters Hause in ein Land, das ich dir zeigen will.
Das spricht mich an. Und ich werde mir darüber noch Gedanken machen.

Im Grunde sagst Du ja nichts anderes, als dass man Jesus eben diese 100% im Leben geben soll und im Prinzip jeden Bereich des Lebens IHM unterstellen soll. Und das sehe ich ebenfalls so. Aber ich sehe die Gefahr, wenn ein Christ noch nicht so gefestigt ist, und dieser dann Böhm liest, bekommt er es mit der Angst zu tun. Dieser arme Mensch sieht dann plötzlich sich selbst und wie "schlecht" er doch ist und versucht ggf nun krampfhaft, sich schnell zu ändern, ohne dass er es verinnerlicht hat und macht es erstmal nur aus Angst. Meinst Du, dass das der richtige Weg für diesen Menschen ist? Was meinst Du, was kann dieser Christ tun, der sein Unvermögen sieht und guten Willens ist? Welchen Rat würdest Du ihm geben?

Zitat
Kuerzlich war ich 1 Jahr bei der Gemeinschaft von H.J. Böhm, er ist ja in diesem Forum bekannt, und ich machte nicht nur positive Erfahrungen.
Könntest Du uns einwenig über die nicht so guten Erfahrungen berichten?

Danke für Deine Antworten lieber Jürgen!

Lieben Gruß von Sarah




linux

  • Gast
Re: Der einsame Rufer in der Fußgängerzone - JESUS LEBT!
« Antwort #20 am: 18 November 2007, 15:30:08 »
Hi Sarah!

Da muss ich Dir mal ein Lob aussprechen, dass Du es als Mann

Danke für Dein Lob!

Zitat
dass Du es als Mann

Da war ich heute aber wieder ziemlich unmaskulin  :D, oder emanzipiert   :o

Zitat
Aber das musste mir kein Böhm & Co. sagen.
Mir schon. Ich ging rein aus sportlichen Interesse da rein. Außerdem bin ich kurzsichtig (Brille, keine K-Linsen) und sah die halb-nackten Körper nur verschwommen. Aber man wird unbewußt doch irgendwie sexualisiert.

Zitat
Oder was meinst Du? Sind solche Dinge für Dich heilsentscheidend?
Wenn sie nicht zur Versuchung und zum Ehebruch führen, dann nicht. Aber man tut gut daran, diese Dinge schon früh zu stoppen.
Ein großes Problem ist, dass man selbst oft blind ist und meint alles unter Kontrolle zu haben, oder es aus integeren Motiven zu tun, aber dennoch vom Verführer beeinflusst ist. Menschen wie Böhm sind oft sehr wichtig.

Zitat
und dieser dann Böhm liest, bekommt er es mit der Angst zu tun.
Kennst Du ihn oder seine Literatur? Ich denke, da wird ein falsches Bild von ihm als Moralkeulen-Schwinger gemalt. Er übt absolut keinen Druck auf andere aus oder kontrolliert sie (mit Sicherheit keine Sekte). Er hat aber ganz sehr konkrete Vorstellungen über den biblischen Lebenswandel und schreibt darüber.

Zitat
Welchen Rat würdest Du ihm geben?
Nur die Bibel lesen. Auch keine anderen z.B. Anselm Grün.

Zitat
Könntest Du uns einwenig über die nicht so guten Erfahrungen berichten?
Das eine ist, dass man keine andere Gemeinschaft mehr findet, die biblisch richtig ist (nach seiner Meinung).
Das andere ist nichts für die Öffentlichkeit.

Lieben Gruß , Jürgen
« Letzte Änderung: 18 November 2007, 15:56:24 von linux »

nikodemus

  • Gast
Re: Der einsame Rufer in der Fußgängerzone - JESUS LEBT!
« Antwort #21 am: 18 November 2007, 16:24:30 »
 :o
habe ich gerade im Eingangsbereich vorgefunden uups

Zitat
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LG
der Niko

nikodemus

  • Gast
Re: Der einsame Rufer in der Fußgängerzone - JESUS LEBT!
« Antwort #22 am: 18 November 2007, 16:55:50 »
Zitat
Oder was meinst Du? Sind solche Dinge für Dich heilsentscheidend?
Wenn sie nicht zur Versuchung und zum Ehebruch führen, dann nicht. Aber man tut gut daran, diese Dinge schon früh zu stoppen.
Ein großes Problem ist, dass man selbst oft blind ist und meint alles unter Kontrolle zu haben, oder es aus integeren Motiven zu tun, aber dennoch vom Verführer beeinflusst ist. Menschen wie Böhm sind oft sehr wichtig.

Zitat

Lieber Linux,
wenn es so ist wie du schreibst, dann hoffe ich für dich mit, dass du nicht gerade in dem Moment der Entrückung oder deines irdischen Ablebens in einer Sünde verstrickt bist, denn es muß ja nicht gerade Ehebruch sein da ja bekanntlich JEDE Sünde von Gott trennt, und du trotz deiner guten Werke, die du bestimmt jeden Tag tust, nicht in den Himmel kommst.
Demnach bin ich also als Wiedergeborener noch nicht gerettet, sondern  erts, WENN ich auch treu bleibe.
Na, dann hoffe ich, dass ich auch noch in dem nächsten Jahr treu bin, obwohl ich noch nicht mal weiss, wie weit die Treue gehen muß um gerettet zu werden. Vielleicht bin ich ja auch nur lau, und der Michael schreibt hier ja , das das Ausspeien der Lauen aus dem Munde Gottes , die Verlierbarkeit des Heils bedeutete.Na denn pro Mahlzeit.
Hoffe für uns, dass wir beide im Moment nicht im lauen Zustand sind, und schon garnicht im Moment, wenn wir Ihm Angesicht zu Angesicht gegenüber stehen, denn das kann ja jeden Augenblick stattfinden.
Ich hoffe nun für alle hier und für uns beide, sofern man wiedergeboren wurde, dass wir am Ende auch dann WIRKLICH in den Himmel kommen.
Also für meinen Teil habe ich bedenken, da ich kein besonderer "Leistungssportler" bin.
Aber bei deinen Postings hier und bei den von Michael bin ich voller Zuversicht, dass wenigstens ihr beide es schaffen werdet, gerettet zu werden.

LG
der Niko

linux

  • Gast
Re: Der einsame Rufer in der Fußgängerzone - JESUS LEBT!
« Antwort #23 am: 18 November 2007, 17:12:37 »
Also für meinen Teil habe ich bedenken, da ich kein besonderer "Leistungssportler" bin.
Darum geht es nicht. Leistung und Erfolge muss man in der Welt abliefern. U nd die Leistungssportler arbeiten ja immer zu deren eigener Ehre.

Zitat
3Denn das ist die Liebe zu Gott, daß wir seine Gebote halten; und seine Gebote sind nicht schwer. 4Denn alles, was von Gott geboren ist, überwindet die Welt; und unser Glaube ist der Sieg, der die Welt überwunden hat.
Es geht darum, dass wir auf unsere schwache menschliche Kraft nicht angewiesen sind. Es geht darum, dass Gott uns hilft durch Seine Gnade.
Und dass er uns vergibt und stärkt, wenn wir fallen.
Warum willst Du es alleine schaffen? Bitte doch Gott darum!

Zitat
Demnach bin ich also als Wiedergeborener noch nicht gerettet, sondern  erts, WENN ich auch treu bleibe.
Siehe

Zitat
1Petr 1:9 wenn ihr das Ziel eures Glaubens erlangt, nämlich der Seelen Seligkeit.
Elberfelder: obgleich ihr ihn jetzt nicht seht, ihr mit unaussprechlicher und verherrlichter Freude frohlockt, indem ihr das Ende eures Glaubens, die Errettung der Seelen davontragt.
Errettung ist am Ende des Glaubenslebens, nicht am Anfang wie von vielen Freikirchen proklamiert.


Gruß, Jürgen
« Letzte Änderung: 18 November 2007, 17:18:10 von linux »

offenbarung3-16

  • Gast
Re: Der einsame Rufer in der Fußgängerzone - JESUS LEBT!
« Antwort #24 am: 18 November 2007, 17:18:21 »
Zitat
Also für meinen Teil habe ich bedenken, da ich kein besonderer "Leistungssportler" bin.
Das ist aber nicht sonderlich gut (gabs wohl in der heutigen "Wortverkündigung" bei Dir wieder das brüderliche Einschwören auf die Irrlehre der Unverlierbarkeit des Heils - viele "Brüder" werden mitsamt dieser Irrlehre zur Hölle fahren - leider - anders wären sie wenigstens gewarnt gewesen)

Ich habe den guten Kampf gekämpft, den Lauf vollendet, den Glauben bewahrt. Von nun an liegt für mich die Krone der Gerechtigkeit bereit, die mir der Herr, der gerechte Richter, an jenem Tag zuerkennen wird, nicht aber mir allein, sondern auch allen, die seine Erscheinung lieb gewonnen haben. 2. Tim 4, 7-8

Zitat
Aber bei deinen Postings hier und bei den von Michael bin ich voller Zuversicht, dass wenigstens ihr beide es schaffen werdet, gerettet zu werden.
"Leider" bin ich kein Reformierter, denn sonst würde meine Antwort entweder lauten:
"Ja sicher Gott hat mich doch auserwählt." Oder lutherisch:
"Es liegt doch alles an Gottes Gnade und niemand kann tiefer fallen als in des Vaters Hände - Amen."

Hört sich doch echt gut an oder ?  ;)

Grüße
Michael

offenbarung3-16

  • Gast
Re: Der einsame Rufer in der Fußgängerzone - JESUS LEBT!
« Antwort #25 am: 18 November 2007, 17:20:22 »
Zitat
Errettung ist am Ende des Glaubenslebens, nicht am Anfang wie von vielen Freikirchen proklamiert.
GENAU - das ist im Grund die Zusammenfassung dessen, was Jesus und das NT lehren.

Sarah

  • Gast
Re: Der einsame Rufer in der Fußgängerzone - JESUS LEBT!
« Antwort #26 am: 18 November 2007, 17:22:49 »
Hi Jürgen - gude (verstehen nur die Hessen  :D),

Zitat
Da war ich heute aber wieder ziemlich unmaskulin  , oder emanzipiert   

Es zeichnet Dich in jedem Fall aus! Und die anderen Männer können sich mal eine Scheibe abschneiden davon!

Zitat
Oder was meinst Du? Sind solche Dinge für Dich heilsentscheidend?
Wenn sie nicht zur Versuchung und zum Ehebruch führen, dann nicht
Naja - in die Versuchung zu kommen (ohne Ausführung) ist ja nicht gleich schon Sünde! Jesus wurde ja auch versucht. Aber richtig ist das alte Sprichwort: Wer sich in Gefahr begibt, kommt darin um. Also Versuchungen zu meiden ist schon angebracht.

Zitat
Er hat aber ganz sehr konkrete Vorstellungen über den biblischen Lebenswandel und schreibt darüber.
Ja und darin sehe ich einwenig das Problem, dass ER (also Böhm) gewisse Vorstellungen hat. Ein anderer (Homuth) hat wieder einwenig andere konkrete Vorstellungen - schwierig! Daher ist auch mein Motto das was Du auch schreibst:
Zitat
Nur die Bibel lesen. Auch keine anderen z.B. Anselm Grün.
Genau so sehe ich es auch!

Aber um zum Ursprungsthema zurückzukehren. Wie der Gerhard mit einer solch großen Liebe auf der Straße von Jesus gesprochen hat, fand ich wunderschön und es war ein schönes Zeugnis seiner Liebe zu Jesus für mich! Das würde ich wohl nicht zustande bringen.

Lieben Gruß von Sarah




« Letzte Änderung: 18 November 2007, 17:26:49 von Sarah »

nikodemus

  • Gast
Re: Der einsame Rufer in der Fußgängerzone - JESUS LEBT!
« Antwort #27 am: 18 November 2007, 17:38:40 »
Zitat
Zitat
Aber bei deinen Postings hier und bei den von Michael bin ich voller Zuversicht, dass wenigstens ihr beide es schaffen werdet, gerettet zu werden.
"Leider" bin ich kein Reformierter, denn sonst würde meine Antwort entweder lauten:
"Ja sicher Gott hat mich doch auserwählt." Oder lutherisch:
"Es liegt doch alles an Gottes Gnade und niemand kann tiefer fallen als in des Vaters Hände - Amen."

Hört sich doch echt gut an oder ?  ;)

Grüße
Michael

Ich sage ja, DU schaffst es schon.
Ich hoffe es nur für mich und für manch anderen auch hier 

LG
der Niko

nikodemus

  • Gast
Re: Der einsame Rufer in der Fußgängerzone - JESUS LEBT!
« Antwort #28 am: 18 November 2007, 18:19:08 »
Zitat
1Petr 1:9 wenn ihr das Ziel eures Glaubens erlangt, nämlich der Seelen Seligkeit.
Elberfelder: obgleich ihr ihn jetzt nicht seht, ihr mit unaussprechlicher und verherrlichter Freude frohlockt, indem ihr das Ende eures Glaubens, die Errettung der Seelen davontragt.
Errettung ist am Ende des Glaubenslebens, nicht am Anfang wie von vielen Freikirchen proklamiert.


Gruß, Jürgen

Ich zitiere hier mal 1.Petrus 1 GANZ
wenn man nämlich nur den einen hier von dir gegebenen Vers liest, kann man zu solchen Schlussfolgerungen kommen die du hier bewschreibst.
Meine Frage ist nur, ob du es berechnent machst um hier Gotteskinder zu beunruhigen, oder damit die die noch nicht wiedergeboren sind davon abhalten willst, dass sie sich bekehren, WEIL man ja dann doch etwas aus eigener Kraft tun muß um am Ende gerettet zu werden??

Aber hier mal zum Petrusbrief
1:1 Petrus, ein Apostel Jesu Christi, den erwählten Fremdlingen hin und her in Pontus, Galatien, Kappadozien, Asien und Bithynien,
1:2 nach der Vorsehung Gottes, des Vaters, durch die Heiligung des Geistes, zum Gehorsam und zur Besprengung mit dem Blut Jesu Christi: Gott gebe euch viel Gnade und Frieden! Röm 8:29
1:3 Gelobet sei Gott und der Vater unsers HERRN Jesu Christi, der uns nach seiner Barmherzigkeit wiedergeboren hat zu einer lebendigen Hoffnung durch die Auferstehung Jesu Christi von den Toten, Kol 1:5
1:4 zu einem unvergänglichen und unbefleckten und unverwelklichen Erbe, das behalten wird im Himmel Kol 1:12
1:5 euch, die ihr aus Gottes Macht durch den Glauben bewahrt werdet zur Seligkeit,
die bereitet ist, daß sie offenbar werde zu der letzten Zeit. Joh 10:28
1:6 In derselben werdet ihr euch freuen, die ihr jetzt eine kleine Zeit, wo es sein soll, traurig seid in mancherlei Anfechtungen, 1.Pet 5:10; 2.Kor 4:17
1:7 auf daß euer Glaube rechtschaffen und viel köstlicher erfunden werde denn das vergängliche Gold, das durchs Feuer bewährt wird, zu Lob, Preis und Ehre, wenn nun offenbart wird Jesus Christus, Spr 17:3; Mal 3:3
1:8 welchen ihr nicht gesehen und doch liebhabt und nun an ihn glaubet, wie wohl ihr ihn nicht sehet, und werdet euch freuen mit herrlicher und unaussprechlicher Freude Joh 20:29; 2.Kor 5:7
1:9 und das Ende eures Glaubens davonbringen, nämlich der Seelen Seligkeit.

Du siehst hier, dass man Vers 9 nicht als: "Ja, WENN ihr der Seelen Seligkeit erlangt" "WENN ihr am Ende es wirklich schafft gerettet zu werden" verstehen kann, sondern als: "WENN es dann soweit ist." Denn : "die Gotteskinder WERDEN aus Gottes Macht durch den Glauben bewahrt  zur Seligkeit"
Vers 5.
Also, dass wir das Ende unseres Glaubens davontragen oder bringen ist eine Zusicherung Gottes, und daher nicht von uns abhängig. Der Mensch hat den einen Schritt zu tun, nämlich das er sich bekehren muß.

Eine wunderbare Verheissung, die mit deiner und Michaels Lehre überhaupt nicht im Einklang ist, und daher eure auch nicht mit dem Gesammtkontext des Evangeliums vereinbar ist.

1:10 Nach dieser Seligkeit haben gesucht und geforscht die Propheten, die von der Gnade geweissagt haben, so auf euch kommen sollte, Luk 10:24
1:11 und haben geforscht, auf welche und welcherlei Zeit deutete der Geist Christi, der in ihnen war und zuvor bezeugt hat die Leiden, die über Christus kommen sollten, und die Herrlichkeit darnach; Jes 53; Ps 22
1:12 welchen es offenbart ist. Denn sie haben's nicht sich selbst, sondern uns dargetan, was euch nun verkündigt ist durch die, so euch das Evangelium verkündigt haben durch den heiligen Geist, der vom Himmel gesandt ist; was auch die Engel gelüstet zu schauen. Eph 3:10
1:13 Darum so begürtet die Lenden eures Gemütes, seid nüchtern und setzet eure Hoffnung ganz auf die Gnade, die euch angeboten wird durch die Offenbarung Jesu Christi, Luk 12:35,36
1:14 als gehorsame Kinder, und stellt euch nicht gleichwie vormals, da ihr in Unwissenheit nach den Lüsten lebtet; Röm 12:2
1:15 sondern nach dem, der euch berufen hat und heilig ist, seid auch ihr heilig in allem eurem Wandel.
1:16 Denn es steht geschrieben: "Ihr sollt heilig sein, denn ich bin heilig."
1:17 Und sintemal ihr den zum Vater anruft, der ohne Ansehen der Person richtet nach eines jeglichen Werk, so führt euren Wandel, solange ihr hier wallt, mit Furcht Röm 2:11; Phil 2:12
1:18 und wisset, daß ihr nicht mit vergänglichem Silber oder Gold erlöst seid von eurem eitlen Wandel nach väterlicher Weise, 1.Kor 6:20; 7:23; 1.Pet 4:3
1:19 sondern mit dem teuren Blut Christi als eines unschuldigen und unbefleckten Lammes, Joh 1:29; Jes 53:7; Hebr 9:14
1:20 der zwar zuvor ersehen ist, ehe der Welt Grund gelegt ward, aber offenbart zu den letzten Zeiten um euretwillen, Röm 16:25,26
1:21 die ihr durch ihn glaubet an Gott, der ihn auferweckt hat von den Toten und ihm die Herrlichkeit gegeben, auf daß ihr Glauben und Hoffnung zu Gott haben möchtet.
1:22 Und machet keusch eure Seelen im Gehorsam der Wahrheit durch den Geist zu ungefärbter Bruderliebe und habt euch untereinander inbrünstig lieb aus reinem Herzen,
1:23 als die da wiedergeboren sind, nicht aus vergänglichem, sondern aus unvergänglichem Samen, nämlich aus dem lebendigen Wort Gottes, das da ewig bleibt. Joh 1:13; 3:5; Jak 1:18
1:24 Denn "alles Fleisch ist wie Gras und alle Herrlichkeit der Menschen wie des Grases Blume. Das Gras ist verdorrt und die Blume abgefallen; Jak 1:10,11
1:25 aber des HERRN Wort bleibt in Ewigkeit." Das ist aber das Wort, welches unter euch verkündigt ist.

« Letzte Änderung: 18 November 2007, 18:52:51 von nikodemus »

linux

  • Gast
Re: Der einsame Rufer in der Fußgängerzone - JESUS LEBT!
« Antwort #29 am: 18 November 2007, 19:06:55 »
Hallo Niko,
Zitat
Du siehst hier, dass man Vers 9 nicht als: "Ja, WENN ihr der Seelen Seligkeit erlangt" "WENN ihr am Ende es wirklich schafft gerettet zu werden" verstehen kann, sondern als: "WENN  es dann soweit ist."  Denn : "die Gotteskinder WERDEN  aus Gottes Macht durch den Glauben bewahrt  zur Seligkeit"
Richtig. Errettung ist etwas, was zu einem Zeitpunkt stattfinden wird, der sich noch in der Zukunft befindet. So sehe ich das auch.
Im Gegensatz behaupten viele Freikirchen, dass die Errettung sofort nach der Bekehrung effektiv wird.

Zitat
Also, dass wir das Ende unseres Glaubens davontragen oder bringen ist eine Zusicherung Gottes, und daher nicht von uns abhängig.
Zitat
1:5 euch, die ihr aus Gottes Macht durch den Glauben bewahrt werdet zur Seligkeit

Nein. Sie ist doch von uns abhängig: durch den Glauben. Durch wessen Glauben? Den Glauben Gottes? Nein, durch unseren Glauben, den wir nicht aus uns selbst produzieren können, sondern uns aus Gottes Macht und Gnade geschenkt wurde.
Der Glaube ist ein Geschenk, was ich ungeöffnet lassen kann, oder mit dem ich etwas machen kann. So sehe ich die Grundaussage des Evangeliums.

Gruß, Jürgen
« Letzte Änderung: 18 November 2007, 19:25:50 von linux »