Autor Thema: Befreit von der Irrlehre des Dispensationalismus  (Gelesen 11035 mal)

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Offline Roland

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Befreit von der Irrlehre des Dispensationalismus
« am: 15 Mai 2007, 21:46:57 »
Ein Bruder hat mir per eMail berichtet, wie GOTT ihn von der Irrlehre des Dispensationalismus befreit hat:

Über viele Jahre hat mich dieser Glaube belastet, weil er die Bibel zerschneidet, die Verheißungen zertrennt, die Eschatologie verdunkelt, die Hoffnung vernebelt, und Christus und das Gottesvolk spaltet.

Ich wusste damals noch gar nicht, wie ich diesen Zustand benennen sollte, kam dann aber (ziemlich alleine) zu der Erkenntnis, das es Dispensationalismus heißen soll. Ich erlebte wie mit missionarischen Eifer die aufklappbaren "Heilspläne" verteilt wurden, und habe selber ein aufwändiges Buch diebezüglich im Mülleimer entsorgt. Ich erlebte schmerzlich, wie viele meiner Freunde in dieser Lehre verhaftet sind.


Preis dem HERRN! Ein Gebetsanliegen sind seine Freunde, damit auch sie den Irrweg des Dispensationalismus erkennen dürfen.
« Letzte Änderung: 15 Mai 2007, 21:49:14 von Roland »
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offenbarung3-16

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Re: Befreit von der Irrlehre des Dispensationalismus
« Antwort #1 am: 16 Mai 2007, 13:20:56 »
Meinen Glückwunsch - war auch kurzweilig in diesem System gefangen aber:

denn die Waffen unseres Kampfes sind nicht fleischlich, sondern mächtig durch Gott zur Zerstörung von Festungen, so dass wir Vernunftschlüsse zerstören und jede Höhe, die sich gegen die Erkenntnis Gottes erhebt, und jeden Gedanken gefangennehmen zum Gehorsam gegen Christus, und auch bereit sind, jeden Ungehorsam zu bestrafen, sobald euer Gehorsam vollständig geworden ist. Schaut ihr auf das, was vor Augen liegt? Wenn jemand von sich selbst überzeugt ist, dass er Christus angehört, so möge er andererseits von sich selbst aus den Schluss ziehen, dass, gleichwie er Christus angehört, so auch wir Christus angehören. 2 Kor 10,4-6

Keine Mensch-Meinung kann letzten Endes gegen Gottes reines Wort bestehen und wird durch dieses zerstört werden - ist man bereit dazu und hat keine verhärtetes und gegenüber Gott unempfindliches Herz.

Michael

Arne B.

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Re: Befreit von der Irrlehre des Dispensationalismus
« Antwort #2 am: 24 Mai 2007, 19:59:07 »
Hallo,

schön das ihr von diesem "ismus" befreit wurdet, aber mich würde mal interessieren was ihr jetzt Glaubt ?

Offline Roland

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Re: Befreit von der Irrlehre des Dispensationalismus
« Antwort #3 am: 24 Mai 2007, 20:22:56 »
Hallo Arne,

ich glaube der ganzen Bibel. Ich versuche dabei nicht eine bestimmte Ideologie (Du bezeichnest es als "-ismus") hineinzulesen. Leider wird. m. E. die Bibel dazu missbraucht, für eine bestimmte (von Menschen konstruierte) Weltanschauung (wie z. B. der Dispensationalismus, Darbysmus, Allversöhnungsirrlehre usw.) herzuhalten.

Shalom
Roland
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johannes

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Re: Befreit von der Irrlehre des Dispensationalismus
« Antwort #4 am: 05 August 2008, 15:16:45 »
Es tut mir leid euch schocken zu müssen, aber es gibt verschiedene Heilszeitet. Oder wollt ihr mir erzählen, dass sich Gott im Alten testament genauso offenbart hat wie im neuen.

Wir leben jetzt in der Gnadenzeit, in der das Volk israel im AT nicht gelebt hat, und sollten diese zeit auch ausnutzen um das Evangelium weiter zu tragen.

Offline Roland

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Re: Befreit von der Irrlehre des Dispensationalismus
« Antwort #5 am: 05 August 2008, 19:06:39 »
Hallo Johannes, tut mir leid, Dich schocken zu müssen, denn es gibt keine verschiedene Heilszeiten. Es gibt zwei verschiedene Bünndnisse (alter Bund mit dem Volk Israel und neuer Bund mit den wiedergeborenen Christen). Aber der neue Bund teilt sich nicht in verschiedene "Heilszeiten" auf. Die Irrlehre des Dispensationalismus wird dazu benutzt, um bestimmte Aussagen des Wortes GOTTES in eine andere "Heilszeit" zu verlegen und deshalb hätten bestimmte Dinge für uns keine Bedeutung mehr.

Dass die Bibel keine "Heilszeiten" lehrt, kann man auch daran erkennen, dass ein Dispensationalist 8 "Heilszeiten entdeckt, ein anderer 11 und wieder ein anderer 12. Das zeigt, dass die sog. "Heilszeiten" völlig willkürlich festgelegt sind.

Im Resultat ist die Irrlehre des Dispensationalismus mit der liberalen Theologie zu vergeichen, die ebenfalls bestimmte Aussagen des Wortes GOTTES für ungültig erklärt.

Shalom
Roland
« Letzte Änderung: 05 August 2008, 19:08:46 von Roland »
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johannes

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Re: Befreit von der Irrlehre des Dispensationalismus
« Antwort #6 am: 06 August 2008, 09:16:07 »
Ok nennen wir das ganze nicht heilszeiten.

Dennoch muss ich einen Bibeltext historisch einordnen können, um ihn in richtiger Weise auslegen zu können.

Wenn ich z.B. mich mit dem Jakobusbrif beschäftige, dann sollte mir klar sein, dass er so um 42 n.Chr. da der Brief vor dem Apostelkonzil geschrieben worden sein muss, wovon wir in Apostelgeschichte 15 lesen.

Da spricht dafür.
er schreibt an Juden, d.h. die frage ob Heiden sich beschneiden müssen oder nicht ist noch nicht geklärt
Die Versammliungen finden noch in den Synagogen statt
Der Brief hat einen sehr starken jüdischen einschlag, soll heißen sprachlich und Stilistisch ist er sehr an die Schriften der damaligen zeit angepasst.

Der letzte Punkt spricht mnicht umbedingt für die einordnung.

Andere Frage wenn ihr keine Heilszeiten in der Schrift seht, tragt ihr dann alle kurze Harre und die Frauen Kopfbedeckungen beim beten.

Offline Roland

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Re: Befreit von der Irrlehre des Dispensationalismus
« Antwort #7 am: 06 August 2008, 21:49:38 »
Hallo Johannes,

es geht nicht darum, den Begriff "Heilszeiten" nicht zu gebrauchen. Fakt ist, dass es keine verschiedenen "Heilszeiten" gibt. Die Heilszeiten-Irrlehre wurde von Menschen erfunden, die bestimmte Aussagen der Bibel negieren wollen. Sie beschreiben das natürlich etwas vornehmer, denn diese biblischen Aussagen werden in eine andere "Heilszeit" verschoben und so haben die biblischen Aussagen für uns keine Bedeutung mehr.


Der Ursprung der Heilszeiten ("Dispensationalismus")

Die heutigen Verfechter des Dispensationalismus führen oft, wie Du Johannes, die Bibel als Erklärung ihrer Überzeugung an. Dennoch müssen wir feststellen, dass die wenigsten Dispensationalisten überhaupt wissen, woher diese Lehre stammt und wann sie entstanden ist.

Aus dem Mittelalter gibt es die ‚Prophezeiung des Elias’, die die menschliche Geschichte in drei Epochen und sechs Zeitalter aufteilte. Die früheste englische Erwähnung stammt aus dem Jahr 1549. Eine Version lautet:

Die Welt wird sechstausend Jahre bestehen;

Zweitausend davon werden leer sein;

Zweitausend Jahre lang wird das Gesetz dauern;

und noch eintausend mehr.

 

Die sechs Zeitalter wurden dann folgendermaßen eingeteilt:

1. Adam bis Noah
2. Noah bis Abraham
3. Abraham bis David
4. David bis zur Gefangenschaft und Wegführung
5. Gefangenschaft bis Christus
6. Christus bis zum letzten Gericht

 Durch die Hellenisierung kamen die Juden zu der Ansicht, dass GOTT siebentausend Jahre für die Geschichte der Menschheit vorgesehen hatte. Christen haben diesen Gedanken mit den sieben Tagen aus 1. Mose 1 verbunden und Stellen wie Ps. 90,4. und 2. Petr. 3,8 als Beweis für die Richtigkeit dieser Art der Aufteilung benutzt. Die Ansicht, dass die sechs Tage der Schöpfung mit sechs Zeitaltern der Menschen übereinstimmen, ist schon bei Isidore von Seville (560-636) und Bede (673-735) zu finden. Joachim von Fiore (1135-1202) betrachtete die sieben Siegel in der Offenbarung als die sieben Zeitalter der Kirchengeschichte. Mohammed war für ihn der falsche Prophet und Gog und Magog waren die Türken. Er teilte die Zeit in drei Epochen ein: Zeit des Vaters (Zeit des Alten Testamentes), des Sohnes (Zeit des Neuen Testamentes und der Gemeinde) und des HEILIGEN GEISTES (Zeit der Erneuerung). Robert Pont (1524-1606), ein schottischer Theologe, kombinierte die Prophezeiungen aus Daniel und der Offenbarung und kam auf sieben Zeitalter der Menschen:

1. Schöpfung bis Noah
2. Noah bis Abraham
3. Abraham bis Salomo
4. Salomo bis Christus
5. Christus bis 1056
6. 1056 bis zum Schluss
7. Tausendjähriges Reich

Thomas Brightman (1557-1607) wandte die sieben Kirchen der Sendschreiben aus der Offenbarung auf die Gesamtgeschichte der Kirche an:

1. Ephesus Apostel bis Konstantin (325)
2. Smyrna Konstantin bis Gratian (382) und der Kampf mit dem Arianismus
3. Pergamon 382-1300 war die Zeit der Zunahme der päpstlichen Macht
4. Thyatira 1300 – 1520 war der Kampf der wahren Gemeinde mit dem Katholizismus
5. Sardes Deutsche Reformation – diese (lutheranische) Kirche war "tot", weil sie das Brot als den tatsächlichen Leib Christi sahen
6. Philadelphia Genfer Reformation
7. Laodizea Kirche Englands

Eine Übersicht über die Gesamtgeschichte der Gemeinde hängt immer davon ab, in welcher Zeit man sich gerade befindet. In Brightmans Zeit wurde die Genfer Reformation als ‚Philadelphia’ angesehen, dagegen sahen Darby und die ‚Brüder’ ‚Philadelphia’ als in ihre Zeit gehörend. Wie werden wohl Christen in 200 Jahren die Dinge einteilen und zuordnen?

Ein eigenständiges System des Dispensationalismus existierte damals jedoch nicht. Dies änderte sich als Darby Pastor Edward Irving kennen lernte. Der Dispensationalismus geht, in allen seinen Denkarten, zurück auf das England des 19. Jahrhunderts. Mit ein Grund dafür war die apokalyptische Stimmung der anglikanischen Staatskirche durch die Folgen der Französischen Revolution.


Struktur und Inhalte des Dispensationalismus

Der strukturelle Schwerpunkt in Darbys Heilszeiten-System ist die Lehre von zwei verschiedenen Heilsplänen. Der eine Heilsplan gilt ausschließlich der Gemeinde (= Heidenchristen), die für den Himmel berufen ist. Die Entrückung schließt das Zeitalter (Dispensation) der Gemeinde ab. Der andere Heilsplan bezieht bezieht sich gemäß Darby exklusiv auf die irdische Nation Israel. Israel als das auserwählte Volk GOTTES ist für die Herrschaft auf dieser Erde bestimmt. Nach Darbys Lehre wird im siebten und letzten Heilsabschnitt, dem 1000-jährigen Königreich, ausschließlich das national wiederhergestellte und vollendete Israel von der Stadt Jerusalem aus auf der Erde mit CHRISTUS herrschen. Mit dieser „Dispensation“, dem Heilsabschnitt des Königreiches der irdischen Nation Israel, erfüllen sich alle z. Zt. noch ausstehenden Verheißungen an das alttestamentliche Volk Israel. Das Herzstück dieser Verheißungen sind die Landverheißungen für Israel und die Stadt Jerusalem. Deshalb ist der Dispensationalismus ein streng auf die Endzeit und auf die nationale Wiederherstellung Israels fixiertes System.


Die verschiedenen Ausprägungen des Dispensationalismus

Innerhalb der dispensationalistischen Schule haben sich hier unterschiedliche Lager gebildet. Es ist der klassische (oder normative), der modifizierte, der progressive und der Ultradispensationalismus (Bullingerismus). Vom Dispensationalismus insgesamt wiederum ist der historische Prämillennialismus zu unterscheiden. Den klassischen Dispensationalismus haben wir uns bereits angesehen. Nun möchte ich noch auf die anderen Formen des Dispensationalismus eingehen.

Welche Ausprägung des Dispensationalismus hast Du Dir zu eigen gemacht, Johannes?

Jetzt möchte ich noch einen wichtigen Punkt ansprechen, Johannes, den ich auch bei Dir festgestellt habe:


Die Auswirkung des Dispensationalismus – ein ideologisiertes Bibelverständnis

Isoliert betrachtet ist diese Ansicht gar nicht verkehrt. Wenn Paulus OIKONOMIA (Luther übersetzte: „Zeitalter“) sagt, bedeutet das „Verwaltung“ und umfasst auch ein Verstehen und Kennzeichnen der Unterschiede der verschiedenen Zeitabschnitte biblischer Offenbarung. So hat es die Gemeinde zu allen Zeiten gesehen. Das Besondere am dispensationalistischen Verständnis ist nicht, dass es einzelne Entfaltungsstufen der Offenbarung unterscheidet, sondern die Art und Weise, wie es diese Stufen definiert. Anders als das biblische Zeugnis verstehen die Dispensationalisten diese Zeitabschnitte als streng getrennte Bereiche, die, anstatt sich fortschreitend zu entfalten, miteinander im Widerstreit stehen. Echte biblische Offenbarung ist dagegen wachstümlich zu verstehen; eine Stufe entfaltet sich natürlich aus einer anderen; ähnlich der sich entfaltenden Blüte einer Blume.

Der Gebrauch des Wortes „Dispensation“ (Heilszeit, Heilsordnung) im Sinne eines Zeitabschnittes, während dessen ein bestimmter Zug des göttlichen Erlösungsprogramms stärker hervortritt, ist in der Theologie bekannt. Wir alle kennen Begriffe wie „die alte Heilsordnung“, „die neue Heilsordnung“ oder „alter Bund“ und „neuer Bund“ als Bezeichnungen für die Zeit vor bzw. nach dem Kommen CHRISTI. Hier geht es um Zeitabschnitte, für die durch göttliche Autorität jeweils unterschiedliche Ordnungen/Verordnungen eingesetzt waren. Im Alten Testament waren es die Opfer und das Passahfest. Taufe, Fußwaschung und Abendmahl sind die Verordnungen im Neuen Testament. Darby hat nun allerdings den Gedanken der besonderen Ordnungen auf die genannten sieben Abschnitte ausgeweitet.

Für eine solche Ausweitung und Auflistung von Dispensationen liefert Darby jedoch keine Schriftbeweise. Auch nennt er nicht die Grundlage, auf die er seine Behauptung stützt, dass es gerade sieben sind. Er stellt die Aussagen autoritativ in den Raum. Er meint, es bedarf hierzu keiner weiteren Worte. Doch wissen wir, dass andere dispensationalistische Ausleger auch zu 10 oder gar 12 Dispensationen gelangt sind.



Zitat
Dennoch muss ich einen Bibeltext historisch einordnen können, um ihn in richtiger Weise auslegen zu können.
Wenn Du jedoch "Heilszeiten" erfindest, ordnest Du einen Bibeltext nicht historisch ein, sondern Du hast lediglich, wie oben nachgewiesen, ein ideologisiertes Bibelverständnis. Du liest eine bestimmte Ideologie in den Bibeltext hinein und verfälschst letztendlich die Aussage des biblischen Textes.


Jakobusbrief

Zitat
dann sollte mir klar sein, dass er so um 42 n.Chr.
Schön, dass Du das so genau weißt. Die Bibelforschung ist hier wesentlich seriöser als Du, denn sie geht von 44 - 62 n. Chr. aus. Wie Du auf 42 n. Chr. kommst, kann ich nicht nachvollziehen.

Zitat
er schreibt an Juden,
Die Aussage wird gerne von den Dispensationalisten getrofen - ist jedoch falsch. Der Jakobusbrief ist an die zwölf Stämme in der Zerstreuung (1,1) gerichtet. Dahinter verbirgt sich, wie es für ein Sendschreiben charakteristisch ist, keine "Postadresse", sondern eine Zielangabe.  Mit ihr wird der Horizont angegeben, in den das Schreiben hineinragen soll.
Aus verschiedenen Gründen hatten sich in vielen Ländern der damaligen Welt jüdische Diasporagemeinden gebildet, d. h. Jakobus schreibt in erster Linie an Judenchristen. Es ist der Brief eines jüdischen Christen an jüdische Christen. Die (nichtchristliche) jüdische Diaspora gerät dabei zwar nicht aus dem Blick, ist jedoch als direkter Empfänger kaum vorstellbar. Dafür fehlt dem Brief die ausdrückliche missionarische Verkündigung. Nach dem Abkommen von Gal 2,9 hatte Jakobus - zusammen mit Kephas (Petrus) und Johannes - die Missionierung der Juden übernommen.
Mir ist bewusst, dass die Dispensationalisten mit dieser falschen Argumentation "begründen" wollen, dass der Jakobusbrief keine Bedeutung für die Christen hat. Ähnlich gehen die Dispensationalisten mit den Evangelien um. Nach ihrer Ansicht, sind die Evg. für die Juden geschrieben und nicht für die Christen.

Hier zeigt sich die eigentliche Intention dieser Ideologie. Die Dispensationalisten zerteilen die Bibel und bestimmen, welche Bibelbücher für die Christen relevant sind und welche nicht.

Zitat
Der letzte Punkt spricht mnicht umbedingt für die einordnung.
Genau genommen spricht keiner der von Dir genannten Punkte für die Einordnung. Dies alles ist sehr konstruiert.

Zitat
Andere Frage wenn ihr keine Heilszeiten in der Schrift seht, tragt ihr dann alle kurze Harre und die Frauen Kopfbedeckungen beim beten.
Ich trage kurze Haare und wenn ich eine Frau wäre, würde ich beim beten und weissagen eine Kopfbedeckung tragen. Da ich ein Mann bin, trage ich beim beten keine Kopfbedeckung.
Der Bibelvers steht allerdings nicht in Jakobus, sondern in 1. Korinther 11. Bedeutet dies, dass der 1. Korintherbrief aus Deiner Sicht auch für die Christen bedeutungslos ist?

Shalom
Roland







« Letzte Änderung: 06 August 2008, 22:19:51 von Roland »
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BOB

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Re: Befreit von der Irrlehre des Dispensationalismus
« Antwort #8 am: 01 November 2012, 09:50:07 »
Unabhängig davon was Menschen überall verwässern sei festgestellt, daß es verschiedene Haushaltungen/Heilszeitengibt,( bei denen das Heil aber immer durch Glauben erlangt wird)wer das nicht erkennt muß nachsitzen!
Wer glaubt, daß die Zeit im Paradies die Gleiche wie heute ist, hat nichts verstanden.Auch die Zeit bis zur Flut war gem. Bibel eine Andere usw.
Wer das nicht versteht, muß fleißig Bibelstudium betreiben!Und beten!

Offline Roland

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Die Heilszeiten-Irrlehre ist eine menschliche Erfindung
« Antwort #9 am: 02 November 2012, 19:28:04 »
Hallo Bob,

Zitat
sei festgestellt, daß es verschiedene Haushaltungen/Heilszeitengibt,
Das ist falsch, denn die Lehre von den sog. "Haushaltungen/Heilszeiten" hat keinen biblischen, sondern menschlichen Ursprung. Darby (und einige andere Vertreter aus dem exklusiven Brüdertum) hat diese Irrlehre im 19. Jahrhundert kreiert. Vorher gab es keine "Heilszeiten".

Zitat
Wer glaubt, daß die Zeit im Paradies die Gleiche wie heute ist, hat nichts verstanden.
Die Aussage zeigt, dass Du nicht verstanden hast, was ein "Bund" ist, den GOTT mit Menschen geschlossen hat. Wir leben im Neuen Bund und das bedeutet, dass der Alte Bund aufgehoben wurde. Wir benötigen jedoch nicht die Dispensationalismus-Irrlehre, die Darby erfunden hat.

Bis heute konnte mir kein Dispensationalist die Heilszeiten-Irrlehre anhand der Bibel belegen. Wer fleißig Bibelstudium betreibt und betet, wird sich von der Heilszeiten-Ideologie trennen (so wie es im 1. Beitrag dieses Threads bezeugt wird).

Möge der HERR Gnade schenken, dass Du dies erkennen kannst.

Shalom
Roland
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BOB

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Re: Befreit von der Irrlehre des Dispensationalismus
« Antwort #10 am: 05 November 2012, 10:02:51 »
Ich kann sie belegen.
So kann ich viele Stellen in den Evangelien nicht auf uns Christen beziehen, sondern muß erkennen, daß es hier für Menschen galt die unter Gesetz stehen/standen.
So kannst Du erklären, warum Unser Herr den Jüngern eine Absage erteilte, als sie Feuer vom Himmel fallen lassen wollten.
Nur wer die Heilszeiten verstanden hat, kann das verstehen.
Der Bund ist das klarste Zeichen für Heilszeiten.So wird Gott seinen Bund mit Israel noch erfüllen.

Offline Roland

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Re: Befreit von der Irrlehre des Dispensationalismus
« Antwort #11 am: 05 November 2012, 22:15:16 »
Zitat
Ich kann sie belegen.
Dann fange doch einfach mal an, sie zu "belegen".

Zitat
viele Stellen in den Evangelien nicht auf uns Christen beziehen
Die Heilszeiten-Irrlehrer (Dispensationalisten) behaupten, dass die ganzen Evangelien nicht für die Christen gelten, sondern ausschließlich für die Juden. Daran kann man sehen, wohin man geraten kann, wenn man solchen Irrlehrern mehr Glauben schenkt als dem Wort GOTTES.

Zitat
So kannst Du erklären, warum Unser Herr den Jüngern eine Absage erteilte, als sie Feuer vom Himmel fallen lassen wollten.
Nur wer die Heilszeiten verstanden hat, kann das verstehen.
Nein, man muss sich nicht erst eine Heilszeiten-Theorie erstellen, sondern einfach die Bibel im Zusammenhang lesen. Dann versteht man auch die biblischen Aussagen.

Zitat
Der Bund ist das klarste Zeichen für Heilszeiten
Der Alte und Neue Bund hat nichts mit den sog. "Heilszeiten" der Dispensationalisten zu tun.
Besser ein Patient CHRISTI als ein Doktor der Theologie!

BOB

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Re: Befreit von der Irrlehre des Dispensationalismus
« Antwort #12 am: 08 November 2012, 19:06:40 »
Dann gehst Du leider an den Kernaussagen der Bibel vorbei.Schade!
Warum fiel Feuer vom Himmel bei Elia und warum nicht heute?Warum erst wieder nach der Entrückung?
Wer den Dispens. ablehnt, wird vieles nicht verstehen.
Ich könnte Beispiele nennen, z.B. daß unser Herr sagt, wir sollen tun was die Pharisäer und Schriftgelehrten sagen..., tust Du das? Ich nicht!

Offline Roland

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Re: Befreit von der Irrlehre des Dispensationalismus
« Antwort #13 am: 08 November 2012, 20:14:58 »
Hallo Bob,

Zitat
Dann gehst Du leider an den Kernaussagen der Bibel vorbei.Schade!
Zähle doch mal einige auf.....

Zitat
Warum fiel Feuer vom Himmel bei Elia und warum nicht heute?Warum erst wieder nach der Entrückung?
Hier vergleichst Du Äpfel mit Birnen, d. h. die Bibelstellen stehen in keinem Zusammhang. Wie bereits erwähnt, statt zu einer Irrlehre wie den Dispensationalismus zu greifen, sollte die Bibel im Kontext gelesen werden.

Die Bibel legt sich selbst aus.

Zitat
Wer den Dispens. ablehnt, wird vieles nicht verstehen.
Genau das Gegenteil ist der Fall: Wer die Dispensationalismus-Irrlehre ablehnt, wird das Wort GOTTES wesentlich besser verstehen als es vorher der Fall war.

Zitat
Ich könnte Beispiele nennen, z.B. daß unser Herr sagt, wir sollen tun was die Pharisäer und Schriftgelehrten sagen..., tust Du das? Ich nicht!
Du tust also aus Überzeugung nicht, was der HERR uns sagt. Schreibe doch einmal die Bibelstellen auf und was Du davon nicht tun möchtest.
Besser ein Patient CHRISTI als ein Doktor der Theologie!

BOB

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Re: Befreit von der Irrlehre des Dispensationalismus
« Antwort #14 am: 12 November 2012, 11:06:06 »
z.B. die Gesetze halten, z.B. den Sabbath! :)