Autor Thema: Das schlimmste Ereignis  (Gelesen 816 mal)

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Offline Jose

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Das schlimmste Ereignis
« am: 25 Oktober 2012, 21:56:26 »
In einem Kalenderblatt las ich mal folgendes:


Im Religionsunterricht an einer Realschule in einer mittelenglischen Großstadt sollten Schüler einmal auf einen Zettel schreiben, was für sie das schlimmste Ereignis wäre, das sie sich vorstellen könnten. Manche dachten da an einen Atomkrieg, andere an eine unheilbare Krankheit. Doch auf einem Zettel stand eine recht ungewöhnliche Antwort: „Wenn alle Gebete nur Selbstgespräche wären.“


Darüber habe ich vorhin erneut lange nachgedacht. Wir wissen, dass aufrichtige Gebete keine Selbstgespräche sind, aber es wäre in der Tat schlimm, wenn wir keinen antwortenden und vor allem erhörenden Gott mehr hätten.

Mich erschrecken besonders Aussagen in der Schrift, wo Gott sich weigert zu hören. Einmal sagte ER zu dem Propheten Jeremia: "Du aber, bitte nicht für dieses Volk und erhebe weder Flehen noch Gebet für sie und dringe nicht in mich! Denn ich werde nicht auf dich hören" Jer 7,16. Wie schlimm ist es doch, wenn Gott sich weigert zu hören.

Daher dürfen wir auch zu Gott für die Menschen flehen, die bereits oft die Einladung zur Umkehr abgelehnt haben und vielleicht ein schlimmes Leben führen. Möge Gott ihre Herzen nicht verstocken, möge Er noch an ihre Herzen klopfen und sie an ihre Schuld erinnern.

Noch gilt die Einladung des Herrn: "Und der Geist und die Braut sagen: Komm! Und wer es hört, spreche: Komm! Und wen dürstet, der komme! Wer da will, nehme das Wasser des Lebens umsonst!" Offb 22,17. Das wäre schlimm, wenn selbst Menschen, für die viele Jahre gebetet wurde und das Evangelium kennen, am Ende doch verloren gehen würden, weil SIE nicht hören.

José