Autor Thema: Irrlehre: Liebesbriefe von Jesus  (Gelesen 10809 mal)

0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema.

Offline Jose

  • Benutzer
  • Beiträge: 1709
Irrlehre: Liebesbriefe von Jesus
« am: 15 August 2013, 20:15:36 »
Nachtrag am: 12 Juli 2014
Bedauerlicherweise hatte ich das Thema unter » Literaturempfehlungen/Buchrezensionen angelegt. Ich distanziere mich von diesem Buch. Es handelt sich eindeutig um Irrlehre.



Vor einigen Monaten erhielt ich das Buch geschenkt:

Sarah Young - Ich bin bei dir - 366 Liebesbriefe von Jesus
GerthMedien



Erst einige Wochen später habe ich darin gelesen, während einige Tage. Habe es aber dann sein lassen, da mir die Art und Weise, wie das Buch entstanden ist und auch der Stil des Buches, nicht überzeugt.

Sich morgens in Erwartungshaltung zu begeben und dann aufschreiben, was „Jesus sagt“, das klingt für mich sonderbar. Ich möchte es nicht als Verführung bewerten, aber innerlich wurde es mir bald unwohl, was vielleicht mein eigenes empfinden ist.

Ich fand wohl wichtige und schöne Gedanken darin, besonders für geprüfte Seelen, aber letztlich kann uns nur Gottes Wort wirklich helfen und die persönliche Gemeinschaft mit Jesus.

Was meint ihr zu dem Buch bzw. zu dem Thema: „Liebesbriefe von Jesus“ bzw. „Jesus Calling“?

Gottes Segen,
José

Nachträglich editiert: Titel geändert in: Irrlehre: Liebesbriefe von Jesus
« Letzte Änderung: 12 Juli 2014, 17:06:37 von Jose »

Offline Jose

  • Benutzer
  • Beiträge: 1709
Ich bin bei dir - 366 Liebesbriefe von Jesus - Eine Rezension
« Antwort #1 am: 16 August 2013, 20:05:08 »
Auf der Internetseite: distomos.blogspot.de, fand ich eine sehr hilfreiche Rezension von Tim Challies.

Zitat (die zwei letzten Überschriften)


Was sie sagt

Young bietet Andachten für jeden Tag des Jahres an, die alle in der ersten Person verfasst wurden und für die Person Jesu stehen. Jede Andacht ist gefolgt von einer Reihe von Schriftstellen. Hier die erste Hälfte der Andacht für den 8. Januar:

„Sanft kündige ich meine GEGENWART an. Schimmernder Glanz der Gegenwart klopft sanft an der Tür deines Bewusstseins und will angenommen werden. Obwohl ich alle Macht im Himmel und auf Erden habe, bin ich unendlich sanft mit dir. Je schwächer du bist, umso sanfter nähere ich mich dir. Lass deine Schwachheit an der Tür zu meiner GEGENWART zurück. Wann immer du dich hilflos fühlst, erinnere dich, dass ich deine immer gegenwärtige Hilfe bin.“

Es ist interessant, dass die meisten der Andachten einen Zuspruch enthalten, aber niemals Gebote; das heißt, dass dieses Buch mehr beschreibend als vorschreibend ist. Es geht weniger darum, dass Jesus uns sagt, wie wir leben sollen, sondern es geht mehr darum, wer er ist, wer wir sind und wie wir seine GEGENWART genießen können. Es fällt auf, dass diese Ermutigungen nur einen kleinen Ausschnitt christlicher Erfahrungen widerspiegeln. Es fällt ferner auf, dass viele der Worte Jesu sich kaum an dem orientieren, was die Bibel sagt. Zum Beispiel: „Sauge das Licht meiner GEGENWART in dich auf, während du deine Gedanken auf mich richtest.“ Und kurz danach: „Lerne es, das Geheimnis meiner GEGENWART zu verbergen, selbst wenn du mit deinen Pflichten in dieser Welt beschäftigt bist.“ Ich weiß nicht, was das bedeuten soll und wie es angewendet werden sollte. Es ist kein klares Gebot, dem ich gehorchen soll, und es ist kein klares Wort, wer Jesus ist.

Schlussfolgerung

Das Buch Jesus Calling ist auf seine Weise ein sehr gefährliches Buch. Obwohl die Theologie im Großen und Ganzen in Ordnung ist, muss ich zu bedenken geben, dass das Buch lehrt, es handle sich um eine normale christliche Erfahrung, wenn man Worte direkt von Jesus hört und diese mit anderen Personen teilt. Tatsächlich erhebt es die Erfahrung über alles andere. Und dies ist eine gefährliche Vorgehensweise. Ich sehe keinen Grund, dieses Buch zu empfehlen.

Quelle: http://distomos.blogspot.de/2012/01/sarah-young-jesus-ruft-dich.html



Gottes Segen,
José

Offline Roland

  • Administrator
  • Benutzer
  • Beiträge: 2567
    • Hauszellengemeinde
Weitere Infos über Sarah Young
« Antwort #2 am: 20 August 2013, 20:20:21 »
Hallo José,

hier findest Du weitere Infos über Sarah Young.

Shalom
Roland
Besser ein Patient CHRISTI als ein Doktor der Theologie!

Ruth

  • Gast
Re: Liebesbriefe von Jesus
« Antwort #3 am: 21 August 2013, 08:28:47 »
Hallo José,

es gibt nur ein Entweder-Oder. Die im Licht wandeln, schließen auch nicht den leisesten Hauch von Kompromissen mit der Finsternis.

"Ich fand wohl wichtige und schöne Gedanken darin, besonders für geprüfte Seelen,...

Gerade für "geprüfte Seelen" ist dieses Buch wie pures Gift. Kein einziges der dort aufgeführten süßen, betrügerischen Worte kann dem Wort Gottes auch nur annähernd standhalten. Bereits die Überschrift zeigt, welche finstere Quelle von der verführten Verführerin angezapft wurde. In genau den Punkten, die  Du als "wichtige und schöne Gedanken" bezeichnest, hält Dir das Wort Gottes einen Spiegel vor.

"Ich möchte es nicht als Verführung bewerten,...

Ich halte nicht nur ganz und gar nichts von sog. "Neuoffenbarungen", sondern ich lehne sie durch die Bank ab. Die Bibel ist unser Leitfaden. Wir brauchen keine "neuen Offenbarungen"! Das Wort Gottes ist immer aktuell! - Die Rezensionen, vor allem die bei Amazon, zeigen, wie spät es mittlerweile ist. Wir müssen - als wachsame Knechte und Mägde Christi - Butter bei die Fische tun, und nicht laue Floskeln wie
"Ich möchte es nicht als Verführung bewerten,...
von uns geben. Denn gerade solche fruchtlosen Heuchelsätze unterstützen die großangelegte Verführung der Endzeit und stecken vor allem "geprüfte Seelen" durch ihre toleranzbereite Scheinheiligkeit an. -

Würde mir jemand solch ein Buch schenken, dem sagte ich klar und deutlich, wo es landet -> im Müll. - Statt "Literaturempfehlungen/Buchrezensionen" hätte ich überdies die Rubrik "Irrlehren" gewählt, um Leser von außen nicht noch zusätzlich in Versuchung zu bringen, wenn sie nach "Literaturempfehlungen" suchen.

Unsere Aufgabe ist es: Ohne Umschweife zur Buße und Umkehr aufzurufen, und nicht mit dem lauen Strom der Namenschristen zu schwimmen. Damit machen wir uns selbstverständlich Feinde! Wer heutzutage als wiedergeborener Christ nicht gehaßt wird (sowohl von der Welt als auch von den Namenschristen), dessen "Echtheit" als Christ zweifle ich definitiv an!

Freundliche Grüße.
« Letzte Änderung: 21 August 2013, 08:46:02 von Ruth »

Offline Jose

  • Benutzer
  • Beiträge: 1709
Re: Liebesbriefe von Jesus
« Antwort #4 am: 21 August 2013, 19:12:09 »
Hallo Ruth.
Du hast schon Recht, ich hätte es gleich bei den Irrlehren einstellen können, wie ich es auch mit der Lehre der „Unverlierbarkeit des Heils“ getan habe. Diese Irrlehre wird auch von Fruchtenbaum vertreten. Du hängst auch der UdH an, dennoch tausche ich mich noch mit dir aus.

Zu dem Board hier:
So wie ich es verstanden habe, wird das Board hier nicht nur für Literaturempfehlungen verwendet, sondern auch für Rezensionen, und diese können durchaus negativ sein. Ich denke, das ging auch aus meinem Eröffnungsbeitrag hervor. Aber ansonsten kann der Thread auch zu den Irrlehren verschoben werden, wenn es Roland für wichtig erachtet.

Ich hatte ja geschrieben:
Zitat
Erst einige Wochen später habe ich darin gelesen, während einige Tage. Habe es aber dann sein lassen, da mir die Art und Weise, wie das Buch entstanden ist und auch der Stil des Buches, nicht überzeugt.

Ich habe zwischenzeitlich der Schwester, die mir übrigens schon sehr zum Segen war, geschrieben und kurz meine Haltung zum Buch erklärt. Mit der Schwester komme ich sehr selten zusammen. Es war zudem das erste Mal, dass ich so ein Buch in die Hände bekam, vielleicht war ich deswegen vorsichtig mit meiner offenen Beurteilung hier, aber empfehlen kann ich es auf keinen Fall (auch wenn du leider meinen Eröffnungsbeitrag etwas „auseinander gerissen“ hast).

Zitat von: Ruth
Gerade für "geprüfte Seelen" ist dieses Buch wie pures Gift. Kein einziges der dort aufgeführten süßen, betrügerischen Worte kann dem Wort Gottes auch nur annähernd standhalten.

Eben, deswegen hatte ich auch geschrieben:
Zitat von: Jose
Sich morgens in Erwartungshaltung zu begeben und dann aufschreiben, was „Jesus sagt“, das klingt für mich sonderbar. Ich möchte es nicht als Verführung bewerten, aber innerlich wurde es mir bald unwohl, was vielleicht mein eigenes empfinden ist.

Ich fand wohl wichtige und schöne Gedanken darin, besonders für geprüfte Seelen, aber letztlich kann uns nur Gottes Wort wirklich helfen und die persönliche Gemeinschaft mit Jesus.

Für mich hatte ich es sehr bald als Verführung gesehen und es zur Seite gelegt – um auch die Möglichkeit zu haben, noch etwas nachprüfen zu können. So sehr hatte ich mich aber zunächst noch nicht damit beschäftigt. Die Schrift, die Roland verlinkt hat, war aber sehr aufschlussreich (habe ich vorhin gelesen). Die werde ich ausgedruckt der Schwester schicken.

Und du hast schon recht, wenn du schreibst:

Zitat von: Ruth
Unsere Aufgabe ist es: Ohne Umschweife zur Buße und Umkehr aufzurufen, und nicht mit dem lauen Strom der Namenschristen zu schwimmen. Damit machen wir uns selbstverständlich Feinde!

Wir benötigen aber auch viel Weisheit. Dem anderen zu sagen, was man denkt, dabei aber zeigen, dass man selber sich nicht so gerne ermahnen lässt, ist auch nicht besonders überzeugend. Und dass du bei Manfred so vorsichtig warst, bezüglich der Irrlehrerin Joyce Meyer, hat mich auch nicht überzeugt.

Mit freundlichen Grüßen,
José
« Letzte Änderung: 21 August 2013, 19:30:11 von Jose »

Ruth

  • Gast
Re: Liebesbriefe von Jesus
« Antwort #5 am: 21 August 2013, 20:33:22 »
Für mich hatte ich es sehr bald als Verführung gesehen und es zur Seite gelegt – um auch die Möglichkeit zu haben, noch etwas nachprüfen zu können. So sehr hatte ich mich aber zunächst noch nicht damit beschäftigt.

Ich möchte es nicht als Verführung bewerten, ...

Hallo José,

und ich dachte, man beschäftigt sich mit einem Buch und prüft es am Wort Gottes, BEVOR man eine Rezension schreibt, von der man weiß, daß sie weltweit zu lesen ist. - Welches waren die von Dir zum Buch erwähnten "wichtigen und schönen Gedanken"?

Freundliche Grüße.

Offline Jose

  • Benutzer
  • Beiträge: 1709
Re: Liebesbriefe von Jesus
« Antwort #6 am: 21 August 2013, 21:47:58 »
Hallo Ruth.
Mein Anliegen war, zu dem Buch, bzw. dem Thema, eine Rezension zu haben. Deswegen habe ich meinen ersten Eindruck geschrieben und auch die Tatsache, dass ich keine Freudigkeit hatte, in dem Buch weiterzulesen.

Dann fand ich eine Rezension, die ich hilfreich fand, und habe sie in diesem Thread eingestellt. Roland hat dann eine sehr gute Ausarbeitung hinzugetan und so geht es weiter. So lernen wir voneinander.

Und wenn du schreibst:

und ich dachte, man beschäftigt sich mit einem Buch und prüft es am Wort Gottes, BEVOR man eine Rezension schreibt, von der man weiß, daß sie weltweit zu lesen ist. - Welches waren die von Dir zum Buch erwähnten "wichtigen und schönen Gedanken"?

So erkenne ich darin deine – gestatte mir die Offenheit -, etwas heuchlerische Art, zu provozieren. Lass dich nicht täuschen, du glaubst an die UdH, das ist eine Irrlehre. Auch dein Auftreten ist voll von eigener Selbstüberschätzung. Sobald dir aber jemand etwas entgegnet oder dir widerspricht, ist er nicht mehr „dein Freund“. So habe ich von dir den Eindruck gewonnen. Das schreibe ich dir aber nicht, um dich persönlich zu kränken. Ich würde mich sehr freuen, wenn du offener und freundlicher, auch mit Peter und Michael dich austauschen würdest. Gewiss hast du auch bei dir in der Gemeinde Menschen, mit denen du dich etwas schwer tust. Gehst du ihnen aus dem Weg oder gehst du dann mit ihnen nicht zum Mahl des Herrn?

„Was die wichtigen und schönen Gedanken anbetrifft“, so dachte ich zunächst, dass es darum ging, ganz Stille in Gott zu sein und auf Jesus zu hören - d.h. alles Eigene zur Seite zu legen. Es war zunächst auch positiv daran zu denken, dass Gott uns versteht und es wirklich gut mit uns meint. Aber dann merkte ich, dass es immer die gleiche Botschaft ist, also eine Wohlfühlbotschaft, und erkannte, dass es insgesamt gar nicht der biblischen Lehre entspricht. Und so legte ich es zur Seite. Ich hatte schon einige Zeit vor, das Buch hier zur Diskussion und zur Rezension einzustellen, kam aber nicht dazu.

Als ich das Buch bekam, ging ich durch schwere Kämpfe hindurch, dennoch hat mich die einschläfernde und zur Passivität aufrufende Botschaft des Buches eigentlich von Anfang an nicht überzeugt. Persönlich kann ich nur Gott dafür danken, der uns auch in den Versuchungen bewahren will, wenn wir, trotz aller Schwachheit, auf Ihn blicken und Ihm vertrauen.

Mit freundlichen Grüßen,
José

Ruth

  • Gast
Re: Liebesbriefe von Jesus
« Antwort #7 am: 22 August 2013, 04:45:36 »
Hallo José,

bleiben wir doch sachlich beim Thema dieses Threads. Deine aggressiven, verunglimpfenden Unterstellungen sind im Grunde nur Beleg dafür, daß Du das, was Du anderen hier im Forum anlastest, selbst tust. Und nun versuchst Du umdichschlagend zu verletzen, weil dies aufgedeckt wurde ("Falsche Propheten reagieren bei Enttarnung aggressiv." - L. Gassmann) , und um nicht zugeben zu müssen, daß Du Dich im ersten Beitrag mit als aktiver Verführer betätigt hast, durch Sätze wie:

Zitat von: Jose
Ich möchte es nicht als Verführung bewerten...
Zitat von: Jose
Ich fand wohl wichtige und schöne Gedanken darin, besonders für geprüfte Seelen..."

die dazu taugen, "geprüfte Seelen" in die Irre zu führen. Statt einfach einzugestehen, daß Du es versäumtest, VOR Einstellen o. g. Äußerungen, der Verantwortung nachzukommen, dieselben am Wort Gottes zu prüfen, kippst Du Schlamm über die, die es aufdecken und zudem bekunden, daß sie nicht bereit sind, Dir und Deinen Ausführungen in diesem Forum auch nur im mindesten zu vertrauen, weil sie Dein Vorgehen für verantwortungslos denen gegenüber betrachten, die aufgrund Deiner "Rezension" ? auf o. g. Buch und dessen Irrlehren hereinfallen könnten.

Auf Deine Unterstellungen werde ich im übrigen nicht eingehen; sie fallen somit auf Dich zurück und bestätigen, was ich weiter oben schrieb:

"Wer heutzutage als wiedergeborener Christ nicht gehaßt wird (sowohl von der Welt als auch von den Namenschristen), dessen "Echtheit" als Christ zweifle ich definitiv an!"

Freundliche Grüße.
« Letzte Änderung: 22 August 2013, 06:09:51 von Ruth »

Offline Peter

  • Benutzer
  • Beiträge: 141
Re: Liebesbriefe von Jesus
« Antwort #8 am: 22 August 2013, 07:17:52 »
Guten Morgen, Ruth! :)
Kann es sein, dass Du deine erste Liebe verloren hast?

Frieden und das Erkennen unseres Herrn Jesus wünsch ich Dir! :)
Peter

Offline inchristus

  • Benutzer
  • Beiträge: 184
Re: Liebesbriefe von Jesus
« Antwort #9 am: 22 August 2013, 12:28:44 »
Lieber Ruth,

ich denke nicht, dass jemand hier im Forum dich hasst. Eher sind die Geschwister besorgt um dich. Deine Beiträge geben Anlass dazu. Geschwister hier im Forum werden für dich beten.

Aber sie hassen dich nicht!

Liebe Grüße
Astrid
Denn wer mich findet, der findet das Leben und erlangt Wohlgefallen von dem HERRN; wer mich aber verfehlt, tut seiner Seele Gewalt an; alle, die mich hassen, lieben den Tod! Spr 8,35.36

Ruth

  • Gast
Re: Liebesbriefe von Jesus
« Antwort #10 am: 22 August 2013, 13:14:28 »
Liebe Astrid, Dir glaube ich das aufs Wort, daß Du keinen Haß hegst. Auch bleibst Du beim Thema, das Dich gerade im jeweiligen Thread bewegt, wirst nicht persönlich, zwingst niemandem eine Diskussion auf. - Wir dürfen m. E. Sünde nicht "verharmlosen" und behaupten: "Ich möchte es nicht als Verführung werten". Mich haben die Zitate der Frau aus dem Buch in dem Link, den Roland hier einstellte, derart schockiert, daß es mir völlig unverständlich ist, wie jemand "wichtige und schöne Gedanken darin, besonders für geprüfte Seelen..." herauslesen kann, ohne die GEFAHR zu sehen, die von diesem Buch ausgeht. Würde ich dazu - um eines faulen Friedens willen - schweigen, so machte ich mich mitschuldig an dieser Art von Verharmlosung und dem Herunterspielen von Sünde. Jeder wahrhaftige Christ wird früher oder später mit Haß zu rechnen haben, wenn er die Sünde beim Namen nennt, und zwar ohne sie mit süßen Worten schönzureden. Ich kann gut damit leben, weil ich Verfolgung um des Wortes willen am eigenen Leib zu spüren bekam, und gerade zu diesen Zeiten die Nähe, den Trost und den Segen des Herrn überreichlich erfahren durfte. - Du brauchst also nicht Sorge zu tragen, liebe Astrid, denn ich bin gewiß, daß der Herr für jedes Seiner Kinder sorgt. - Ich hab Dich lieb, Schwester.
« Letzte Änderung: 22 August 2013, 13:16:34 von Ruth »

Offline Peter

  • Benutzer
  • Beiträge: 141
Re: Liebesbriefe von Jesus
« Antwort #11 am: 22 August 2013, 14:27:06 »
Sind es nicht dringliche und aufbauende, aber auch ermahnende Worte, die der Apostel zu einigen von uns sprach, liebe Schwestern?

1.Kor4,
" 5 Darum richtet nichts vor der Zeit, bis der Herr kommt, der auch das im Finstern Verborgene ans Licht bringen und die Absichten der Herzen offenbar machen wird; und dann wird jedem das Lob von Gott zuteil werden.
6 Das aber, meine Brüder, habe ich auf mich und Apollos bezogen um euretwillen, damit ihr an uns lernt, in eurem Denken nicht über das hinauszugehen, was geschrieben steht, damit ihr euch nicht für den einen auf Kosten des anderen aufbläht. 7 Denn wer gibt dir den Vorzug? Und was besitzt du, das du nicht empfangen hast? Wenn du es aber empfangen hast, was rühmst du dich, als ob du es nicht empfangen hättest? 8 Ihr seid schon satt geworden, ihr seid schon reich geworden, ihr seid ohne uns zur Herrschaft gelangt! O daß ihr doch wirklich zur Herrschaft gelangt wärt, damit auch wir mit euch herrschen könnten! 9 Es scheint mir nämlich, daß Gott uns Apostel als die Letzten hingestellt hat, gleichsam zum Tod bestimmt; denn wir sind der Welt ein Schauspiel geworden, sowohl Engeln als auch Menschen. 10 Wir sind Narren um des Christus willen, ihr aber seid klug in Christus; wir schwach, ihr aber stark; ihr in Ehren, wir aber verachtet. 11 Bis zu dieser Stunde leiden wir Hunger und Durst und Blöße, werden geschlagen und haben keine Bleibe 12 und arbeiten mühsam mit unseren eigenen Händen. Wenn wir geschmäht werden, segnen wir; wenn wir Verfolgung leiden, halten wir stand; 13 wenn wir gelästert werden, spenden wir Trost; zum Kehricht der Welt sind wir geworden, zum Abschaum aller bis jetzt. 14 Nicht zu eurer Beschämung schreibe ich das, sondern ich ermahne euch als meine geliebten Kinder. 15 Denn wenn ihr auch zehntausend Lehrmeister2 hättet in Christus, so habt ihr doch nicht viele Väter; denn ich habe euch in Christus Jesus gezeugt durch das Evangelium. 16 So ermahne ich euch nun: Werdet meine Nachahmer! 17 Deshalb habe ich Timotheus zu euch gesandt, der mein geliebtes und treues Kind im Herrn ist; der wird euch an meine Wege in Christus erinnern, wie ich überall in jeder Gemeinde lehre. 18 Weil ich aber nicht selbst zu euch komme, haben sich etliche aufgebläht; 19 ich werde aber bald zu euch kommen, wenn der Herr will, und nicht die Worte der Aufgeblähten kennenlernen, sondern die Kraft. 20 Denn das Reich Gottes [besteht] nicht in Worten, sondern in Kraft! 21 Was wollt ihr? Soll ich mit der Rute zu euch kommen, oder in Liebe und im Geist der Sanftmut?"
Liebe Grüße,
Peter

Ruth

  • Gast
Re: Liebesbriefe von Jesus???
« Antwort #12 am: 24 August 2013, 20:39:22 »
Eine weitere, treffende Rezension zum Buch:

http://www.zeltmacher-nachrichten.eu/content/sarah-young-%E2%80%9Cich-bin-bei-dir-%E2%80%93-366-liebesbriefe-von-jesus%E2%80%9D

"Ziel ihrer Andachten besteht darin, dass die Leserinnen Gottes Liebe und Frieden genießen.... - Was hier fehlt, ist nicht nur die Realität des Leidens Jesu am Kreuz, sondern auch Hinweise auf eventuelle Leiden durch Nachfolge. Es wird zu einer Spiritualität der direkten Erfahrung aufgerufen, wo das Schauen (Erfahren, Fühlen) über dem Glauben steht." -  E. Kamphuis

« Letzte Änderung: 24 August 2013, 20:43:32 von Ruth »

Offline Jose

  • Benutzer
  • Beiträge: 1709
Ken Dewey und Jesus's Liebesbrief
« Antwort #13 am: 24 August 2013, 21:49:33 »
In einen anderen Thread wurde auch mal von einem JESUS‘ LIEBESBRIEF geschrieben: hier. Weiß jemand, der sich vielleicht mit Ken Dewey beschäftigt hat, ob eine Verbindung zu Sarah Young besteht zu der Art von "Offenbarungen"?

Danke und Gruß,
José
« Letzte Änderung: 24 August 2013, 22:00:02 von Jose »

Ruth

  • Gast
Liebesbriefe von Jesus???
« Antwort #14 am: 25 August 2013, 16:10:52 »
Hallo José,

vielleicht hilft Dir Dein eigener Rat-Schlag im Zusammenhang mit den Irrlehren der Frau Young, die Du anfangs mitunterstütztest:

Sie beeinflusst offensichtlich einen großen Kreis von Menschen.
Das ist m.E. eine ernstzunehmende Sache und sollte von keinem Gotteskind
auf die leichte Schulter genommen werden,
auf dass wir uns nicht mitschuldig machen.

Freundliche Grüße.