Autor Thema: Was seid ihr so furchtsam, ihr Kleingläubigen?  (Gelesen 75 mal)

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Offline Nico

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Was seid ihr so furchtsam, ihr Kleingläubigen?
« am: 03 Oktober 2017, 12:52:44 »
In Matth.8,26 lesen wir wie Jesus auf die Jünger reagierte, als sie fürchteten zu ertrinken. Sie dachten sie würden jetzt sterben, sie dachten Jesus würde schlafend ertrinken. Sie dachten der Weg den sie eingeschlagen hatten würde jetzt hier im Sturm plötzlich enden. Sie dachten: „Es war alles umsonst, wir haben uns doch geirrt. Wir werden jetzt mit Jesus ertrinken, er ist doch nicht der Messias der uns so nah gekommen ist. Sobald der Herr aufwacht wird es zu spät sein, dann wird er schon ertrinken und sterben“. Aber es kam doch ganz anders. Hätten die Jünger Jesus nicht aufgeweckt, wäre nichts schlimmes passiert. Aber der Herr zeigte wiedereinmal seine Macht und ermahnte seine Jünger. Je mehr wir Jesus Raum in uns geben, um so stärker werden wir sein. Wir werden den Herrn beobachten wie er die Stürme um uns stillt oder wir werden ruhig durch sie hindurchmarschieren. Und dann werden wir vielleicht andere sehen, die sich fürchten und wir sollten sie ermutigen im Geist Christi zu leben. Wir haben nichts zu verlieren. Jesus hat uns alles geschenk als er sein Blut für uns gab. Niemand kann das rückgängig machen oder uns aus den Händen entreißen! Jesus lebt, er ist nicht weit weit weg im Himmel, er ist hier, in unserem Boot! Glaubst du das?

In diesen Zeiten des Terrors und des Wahnsinns, laßt uns aufrecht stehen ohne Furcht und im Geist wandeln/handeln. Ja Herr, wirke du in und durch uns!
...des Herrn Augen durchlaufen die ganze Erde, um denen treu beizustehen, deren Herz ungeteilt auf ihn gerichtet ist...

Offline Jose

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Re: Was seid ihr so furchtsam, ihr Kleingläubigen?
« Antwort #1 am: 03 Oktober 2017, 14:48:39 »
Zitat von: Nico
In diesen Zeiten des Terrors und des Wahnsinns, laßt uns aufrecht stehen ohne Furcht und im Geist wandeln/handeln. Ja Herr, wirke du in und durch uns!
Ja, der Bitte möchte ich mich anschließen und möchte ergänzen, dass auch in diesen Zeiten, in denen viele Christen keine wirkliche Orientierung haben, wir doch einen Herrn haben, der die Seinen wunderbar führt.

Heute wurde mir das Wort aus der Apostelgeschichte groß: "So habt nun acht auf euch selbst und auf die ganze Herde, in welcher der Heilige Geist euch zu Aufsehern gesetzt hat, um die Gemeinde Gottes zu hüten, die er durch sein eigenes Blut erworben hat!" Apg 20,28 (Schlachter 2000). Gott hat uns durch Sein eigenes Blut erworben, d.h. durch das Blut Gottes in Seinem Sohn Jesus. Wie kostbar sind wir für Gott! Viele Aufseher der Gemeinde Jesu versagen, aber wir dürfen den Herrn um Hirten bitten und auch um treue Jünger Jesu. Wollen wir solche sein, die sich nicht ängstigen, sondern sich als Gottes Eigentum sehen und sich gebrauchen lassen?

Das andere Bibelwort, dass mir heute groß wurde, steht im 1. Korintherbrief: "Denn ihr seid teuer erkauft; darum verherrlicht Gott in eurem Leib und in eurem Geist, die Gott gehören!" 1. Kor 6,20. Als ich die Predigt hörte musste ich mich ernstlich prüfen, ob ich wirklich so lebe, dass mein Leib und Geist Gott gehören und Jesus mit mir machen kann, was ER will. Wenn es so ist oder wird, dann weicht auch die Angst.