Autor Thema: Ehe für alle?  (Gelesen 242 mal)

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Offline Jose

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Ehe für alle?
« am: 30 Juni 2017, 09:05:14 »
Als ich aus aktuellem Anlass an das Thema „Ehe für alle“ dachte fiel mir spontan ein:

Stiftung Gottes
Ehe zwischen einem Mann und einer Frau
Grundlage für die Familie

Gleichgeschlechtliche Partnerschaften ist Sünde vor Gott und Menschen
Keine Familie im Sinne Gottes

„Homo-Ehe“ ist Abfall von Gott
Verfall der Moral
Gericht Gottes


Herausforderung
Verantwortung der wahren Christen entschieden NEIN zu sagen.


Tragik
Besonderes Versagen der evangelischen Kirche:
Fördert und praktiziert die „Homo-Ehe“.

Versagen der meisten Politiker:
Viele Politiker buhlen um die Wählergunst.


Nachtrag am 01.07.2017:
Gestern wurde im Bundestag gewählt und die Mehrheit war für „Ehe für alle“. Es ist der Zeitgeist. Was werden die Folgen sein?

Es werden immer weniger biblische Werte gelebt, weil der Mensch selbstsüchtig ist und nicht nach Gott fragt.
« Letzte Änderung: 02 Juli 2017, 17:35:43 von Jose »

Offline Jose

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Re: Ehe für alle?
« Antwort #1 am: 01 Juli 2017, 10:21:36 »
Zum Thema „Ehe für alle“ und die gestrige Abstimmung im Bundestag habe ich einige Nachrichtenkommentare gehört, aber teilweise konnte ich nicht weiter hören. Das Fazit mancher Kommentare lautete: »Wer nicht für die „Ehe für alle“ ist, ist Homophob«. D.h., es wird erwartet, dass man zwar persönlich dagegen sein darf, aber trotzdem dafür stimmen muss. Ich bin überzeugt, dass viele aus dem Grund mit Ja gestimmt haben, weil sie sich dem Zeitgeist unterordnen und nicht der persönlichen Überzeugung. Ich frage mich nur, welche Werte hat man dann und worauf beruhen sie?

Es ist Gottesfurcht und keine Homophobie, gegen gleichgeschlechtliche Partnerschaften zu sein und gegen die „Ehe für alle“ sowieso. Es ist Gehorsam zu Gott und zu Seinem Wort. Nur dieses Fundament hat Bestand für Zeit und Ewigkeit.
« Letzte Änderung: 02 Juli 2017, 19:00:58 von Jose »

Offline Jose

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Re: Ehe für alle?
« Antwort #2 am: 02 Juli 2017, 18:21:13 »
Zu den Hauptargumenten der Fürsprecher von „Ehe für alle“ gehört die Aussage: „Es wird niemandem was genommen, aber vielen was gegeben“. Die Aussage ist so verkehrt, wie die Erwartung, dass wenn jeder nach seinem Gewissen entscheiden soll, dann hätte jeder Abgeordnete mit Ja stimmen müssen, damit sich dann jeder frei entscheiden kann, welche Form der „Ehe“ er praktiziert.

Die Frage ist aber: Von welcher Form der Ehe bin ich überzeugt? Es ist sehr traurig, dass im Deutschen Bundestag - im Land der Reformation - die Mehrzahl der Abgeordneten nicht mehr weiß, was Ehe ist.

Die ganze gesellschaftliche Entwicklung geht dahin, die Familie zu zerstören, angefangen von der Abtreibung, mangelnde Unterstützung der Mütter, die Zuhause bei ihren Kindern bleiben, bis hin zum Adoptionsrecht für Homosexuelle. Wie sollen Kinder lernen, was Familie ist, wenn sie in keine aufwachsen bzw. nicht willkommen sind?

Indem der Begriff Ehe für eine verbindliche Bindung von zwei Personen verallgemeinert wird, wird „vielen“ das Verständnis genommen, was Ehe wirklich ist bzw. sein sollte. Und Kinder, die nicht in einer intakten und gesunden Familie aus Vater und Mutter aufwachsen, haben keine Wurzel, wenn es darum geht, selber eine Familie zu gründen. Nur so lässt sich die Entwicklung der Gesellschaft erklären.

Gerechtigkeit erhöht eine Nation, aber Sünde ist die Schande der Völker. Spr 14,34

Offline Martin frei

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Re: Ehe für alle?
« Antwort #3 am: 27 Oktober 2017, 13:43:07 »
Hallo Jose, erlaube mir bitte, dass ich meinen Leserbrief  zu diesem Thema anfüge!

Leserbrief zu: Bundestag sagt Ja zu „Ehe für alle“, v. 30.06.2017
„Ehe für alle – der Bundestag entscheidet sich gegen den Willen Gottes!“
Bei Gott gibt es keine Zufälle!
In Ps. 135,6-7 steht: „Alles, was er will, das tut er im Himmel und auf Erden, im Meer und in allen Tiefen; der die Wolken lässt aufsteigen vom Ende der Erde, der die Blitze samt dem Regen macht, der den Wind herausführt aus seinen Kammern.“
Die Mehrheit der deutschen Abgeordneten hat sich für die „Ehe für alle“ entschieden. Ein dramatischer Tag für die deutsche Nation. Damit spricht sich die Mehrheit der Abgeordneten gegen den göttlichen Willen aus, dass Gott Mann und Frau mit sichtbaren Unterschieden, wunderbar geschaffen hat. In 1.Mose 1,27 „Und Gott schuf den Menschen zu seinem Bilde, zum Bilde Gottes schuf er ihn; und schuf sie als Mann und Weib.“ In Matth19, 5 sprach Jesus: „Darum wird ein Mensch Vater und Mutter verlassen und seiner Frau anhängen, und die zwei werden ein Fleisch sein.“
Gott ist allwissend und macht keine Fehler, alles was es macht ist vollkommen und wunderbar. Was das Thema Homosexualität angeht ist die Bibel sehr eindeutig. In 3.Mose 18,22 steht: „Du sollst nicht bei einem Mann liegen wie bei einer Frau; es ist ein Gräuel!“ In Römer 1, 26-27 steht: „Darum hat sie Gott dahingegeben in schändliche Leidenschaften; denn ihre Frauen haben den natürlichen Umgang verwandelt in den unnatürlichen; desgleichen haben auch die Männer den natürlichen Umgang mit der Frau verlassen und sind aneinander erhitzt in ihren Lüsten und haben Mann mit Mann Schande getrieben und den Lohn ihrer Verirrung, wie es denn sein musste, an sich selbst empfangen.“
Mit dieser Entscheidung stellen sich die Abgeordneten über den Schöpfergott. Das Geschöpf erhebt sich über seinen Schöpfer und muss nun auch mit den Konsequenzen umgehen. Die Bibel zeigt uns sehr deutlich, wie Gott immer dann interveniert hat, wenn sein Volk sich nicht an die göttlichen Ordnungen und Weisungen gehalten hat, wenn sie sich eigene Götzen gemacht haben. Die Bibel sagt in Gal. 6,7: „ Irret euch nicht! Gott lässt sich nicht spotten. Denn was der Mensch sät, das wird er auch ernten.“
Bei Gott gibt es keine Zufälle, das Unwetter heute Nacht in der deutschen Hauptstadt, die Überschwemmungen, Verwüstungen, der Starkregen der viel zerstört hat fallen nicht zufällig vom Himmel, sondern sind ein sehr deutliches Signal des allmächtigen Gottes. Alles, was er will, das tut er im Himmel und auf Erden …. „ Gottes direktes Eingreifen in unseren Alltag, hat jedoch auch immer die Absicht, die Menschen zur Umkehr aufzurufen!
Martin Dobat
97082 Würzburg

Offline Jose

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Re: Ehe für alle?
« Antwort #4 am: 04 November 2017, 13:30:47 »
Hallo Martin und danke für deinen Lesebrief. Ich tue mich nur schwer damit, wenn aktuelle schlimme Unwetterereignisse als unmittelbare Gerichtszeichen gesehen werden. Ich denke nicht, dass wir das behaupten dürfen, obwohl ich es nicht generell ausschließe.

Bei uns im Ort gab es nun auch die erste „Hochzeit“ zwischen zwei Frauen. Für mich sehr tragisch, weil zumindest eine der Frauen zuvor mit einem Mann verheiratet war und sie zusammen auch Kinder hatten. Nun haben die Kinder keinen Vater im gemeinsamen Haushalt, dafür aber eine Mutter und die Freundin der Mutter. Vor einiger Zeit begegnete ich beiden und sie gaben sich ganz normal, als ob es selbstverständlich wäre.

Die Menschen haben immer weniger Erkenntnis und Empfinden dafür, was Gottes Wille ist. Es gibt keine Gottesfurcht mehr. Auch das ist ein schlimmes Gerichtszeichen und ich habe Sorge, ob sie überhaupt noch die Güte Gottes, welche sie zur Buße leiten möchte, erfassen können. Was bedeutet es, wenn Gottes Wort (Römer 1,24) sagt, dass Gott sie dahingegeben hat? Es ist schrecklich, wenn Gott dahingibt. Beim Volk Israel war es so, dass ihre Leiber in der Wüste fielen.

Offline Martin frei

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Re: Ehe für alle?
« Antwort #5 am: 05 November 2017, 15:29:19 »
Hallo Jose,

ich bin sehr froh darüber, dass ich immer stärker glauben darf und kann, dass Gott sich niemals ändert. Vor einigen Jahren habe ich Gott darum gebeten,
dass er mir Glauben schenkt - ich möchte glauben wie Daniel, wie Abraham oder wie Stephanus. Die Bibel berichtet uns sehr ausführlich darüber, wie Gott ist,
das er alles geschaffen hat, das er allmächtig und allwissend ist, auch das die Naturgewalten unter seiner Kontrolle stehen, dass sie ihm untertan sind. Er schickt den Frühregen, den Spätregen, er stillt den Sturm, er hält den Lauf der Sonne auf. In Haggai 2,17 heißt es: "Ich plagte euch mit Dürre, Getreidebrand und Hagel in all eurer Arbeit; dennoch bekehrtet ihr euch nicht zu mir, spricht der Herr." Nahum 1,6 "Wer kann vor seinem Zorn bestehen, und wer kann vor seinem Grimm bleiben? Sein Zorn brennt wie Feuer, und die Felsen zerspringen vor ihm." In Hosea 5,10 " ... darum will ich meinen Zorn über sie ausschütten wie Wasser." Amos 9,5 "Denn Gott, der Herr Zebaoth, ist es, der die Erde anrührt, dass sie bebt und alle ihre Bewohner trauern müssen, und dass sie sich hebt wie die Wasser des Nils und sich senkt wie der Strom Ägyptens; er ist es, der seinen Saal in den Himmel baut und seinen Palast über der Erde gründet, der das Wasser im Meer herbeiruft und schüttet es auf das Erdreich. Er heißt Herr!"
Ja - Gott ändert sich niemals - so glaube ich, dass Gott auch heute direkt eingreift, überall dort, wo er es für nötig hält.
In Jeremia 23,19 heißt: „Siehe es wird ein Wetter des Herrn kommen voll Grimm und ein schreckliches Ungewitter auf den Kopf der Gottlosen."
Ich bin überzeugt davon, dass sich unser Herr danach sehnt, dass die Menschen erkennen, dass sie sich auf dem breiten Weg befinden und Gott auch züchtigt, damit die Menschen aufwachen, umkehren und Buße tun.

Lieber Gruß Martin

« Letzte Änderung: 05 November 2017, 15:59:33 von Martin frei »