Autor Thema: Die Ehe  (Gelesen 6469 mal)

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Offline Roland

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Was "Christen" glauben
« Antwort #30 am: 16 Juni 2014, 23:24:12 »
Hallo José,

gute Idee; das können wir gerne so machen.

Shalom
Roland
Besser ein Patient CHRISTI als ein Doktor der Theologie!

Offline inchristus

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Ehebruch
« Antwort #31 am: 20 Juni 2014, 10:39:48 »
Liebe Leser,

um auf das ursprüngliche Thema des Threads zurückzukommen "Die Ehe und die Ehescheidung":

Mt5,32 "Ich aber sage euch: Wer sich von seiner Frau scheidet, ausgenommen wegen Unzucht, der macht, dass sie die Ehe bricht..." wird vielfach so ausgelegt, dass bei Unzucht die Ehe geschieden werden darf.

Dann wäre diese Bibelstelle ein Widerspruch zu Röm7,2.3; 1Kor7,39; Mt19,6.9; Mal2,16 und 1Kor7,10.15, in denen sich Gott gegen die Scheidung ausspricht!!!

Mt5,32 hingegen stellt zum einen klar, dass die Ehescheidung Ehebruch ist! Durch die Scheidung des Mannes wird die Frau zur Ehebrecherin.

und "...ausgenommen wegen Unzucht,...": In diesem speziellen Fall liegt der Ehebruch der Frau bereits durch ihre Unzuchtshandlung vor und wird nicht erst aufgrund der Scheidung/ Entlassung durch deren Mann provoziert! Durch die Unzucht hat sie bereits die Ehe gebrochen. Sie macht sich selber durch ihre Unzucht zur Ehebrecherin und nicht der Mann durch seine Scheidung.

Liebe Grüße
Astrid

« Letzte Änderung: 22 Juni 2014, 20:30:11 von inchristus »
Denn wer mich findet, der findet das Leben und erlangt Wohlgefallen von dem HERRN; wer mich aber verfehlt, tut seiner Seele Gewalt an; alle, die mich hassen, lieben den Tod! Spr 8,35.36

Offline Jose

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Re: Ehebruch
« Antwort #32 am: 20 Juni 2014, 11:57:56 »
Die Bibelstelle: "Ich aber sage euch: Jeder, der seine Frau entlassen wird, außer aufgrund von Hurerei, macht, dass mit ihr Ehebruch begangen wird; und wer eine Entlassene heiratet, begeht Ehebruch", Mt 5,32 ist m.E. nicht so einfach zu verstehen. Ist die Scheidung bereits Ehebruch? In Verbindung mit 1. Korinther 7,12-15 muss ich davon ausgehen, dass die Scheidung an sich nicht immer gleich als Ehebruch zu sehen ist.

1. Kor 7,12-13.15.
Die Aussagen aus dem Korintherbrief reden nicht von Ehebruch: 12 Wenn ein Bruder eine ungläubige Frau hat und sie willigt ein, bei ihm zu wohnen, so entlasse er sie nicht. 13 Und eine Frau, die einen ungläubigen Mann hat, und der willigt ein, bei ihr zu wohnen, entlasse den Mann nicht. 15 Wenn aber der Ungläubige sich scheidet, so scheide er sich. Der Bruder oder die Schwester ist in solchen <Fällen> nicht gebunden; zum Frieden hat uns Gott doch berufen.

Was aber in der Bibel eindeutig bezeugt wird, ist: "Jeder, der seine Frau entlässt und eine andere heiratet, begeht Ehebruch; und jeder, der die von einem Mann Entlassene heiratet, begeht Ehebruch" Lk 16,18.  Das bedeutet, dass die Ehe in jedem Fall weiterbesteht und eine erneute Verbindung nicht möglich ist.

Es ist aber ganz gewiss nicht immer einfach für die Betroffenen, besonders wenn die in Antwort #21 erwähnte Situation bedacht wird: Geschieden - und doch Hoffnung. Es wäre aber besser gewesen, anstatt sich rechtfertigen zu wollen und nach Begründungen im Wort Gottes zu suchen, darüber stille zu werden. Der Schaden, der durch so ein Buch angerichtet wird, ist letztlich größer, weil für klare Anweisungen der Schrift Auswege gesucht werden.


Wenn die, welche Vorbilder der Gemeinde sein sollten, hier scheitern, so wundert es leider nicht, wenn die Situation in der Gemeinde vielfach so aussieht wie in der Welt. Siehe in diesem Zusammenhang auch meine Antwort im Thread: Benny Hinn im Schock:
Zitat
So richtig verstehe ich nicht, warum du deine letzten Antworten gelöscht hast. Wenn du der Meinung bist, dass ein Mensch, nachdem sich der andere Ehepartner hat scheiden lassen, frei ist eine andere Verbindung einzugehen, so kannst du deine Meinung dazu haben.

Manfred hatte davor geschrieben, mit Verweis auf 1. Kor. 7:
Zitat
Er war schon geschieden, als er "Händchenhaltend" fotografiert wurde.
Aber vor Gott gilt Ehescheidung eben nicht, um eine erneut Verbindung einzugehen, daher darf so ein Verhalten, zu keinem Zeitpunkt entschuldigt werden.

Mit freundlichen Grüßen,
José

Offline Jose

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Re: Die Ehe
« Antwort #33 am: 01 Juli 2017, 10:55:46 »
Als ich vor bald 5 Jahren das Thema eröffnete, stand ich besonders unter dem Eindruck:

Erst vor kurzem habe ich gehört, dass es Menschen gibt, die dafür beten, dass die Ehen der Gläubigen kaputt gehen. Als ich das hörte, war ich sehr verwundert.

Nach der gestrigen Abstimmung im Bundestag und der Mehrheit zur „Ehe für alle“, achtete ich in den Diskussionen besonders auf die Argumentation, ob mit Ehe die Verbindung zwischen Mann und Frau gemeint ist oder einfach die Verbindung zwischen zwei Personen.

Es wurde viel argumentiert, dass der Sinn der Ehe ist, dass Mann und Frau Kinder zeugen. Aber irgendwie vermisste ich weitere Argumente, z.B. wie negativ es sich für die Kinder und die Gesellschaft auswirkt, wenn Kinder ohne den Vater oder ohne die Mutter aufwachsen müssen.

Wir lesen in der Bibel gleich am Anfang der Bibel: "Und Gott schuf den Menschen nach seinem Bild, nach dem Bild Gottes schuf er ihn; als Mann und Frau schuf er sie. Und Gott segnete sie, und Gott sprach zu ihnen: Seid fruchtbar und vermehrt euch, und füllt die Erde" 1. Mose 1,27-28a. Aber in einer Zeit, in welche der Mensch nicht mehr nach Gott fragt, interessiert das kaum noch jemand, was die Bibel sagt. Auch will niemand als Homophob gelten.

JESUS KOMMT WIEDER und wird Gericht üben. Der Mensch in Seinem Wahn will nur konsumieren und fällt immer mehr von Gott ab. Um den Kinderwunsch zu erfüllen kommen dann z.B. „Leihmütter“ zu tragen oder Kinder werden adoptiert. Bei lesbischen Partnerschaften gibt es die Möglichkeit eines „Samenspender“. O Menschheit, wohin gehst du?

IHR CHRISTEN, PASST EUCH NICHT AN! Der Teufel will die Ehe zerstören, die Verbindung zwischen Mann und Frau. Das versucht er auch, indem er die Bedeutung der Ehe zu untergraben versucht, als ob Ehe lediglich eine verbindliche Bindung zwischen zwei Menschen wäre.
« Letzte Änderung: 02 Juli 2017, 18:45:15 von Jose »

Offline EduardS

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Re: Gott schuf die Ehe
« Antwort #34 am: 01 Juli 2017, 22:37:26 »
...
Ich habe das Thema eröffnet, weil ich in diesen Tagen so dankbar dafür wurde, nun über 20 Jahre verheiratet zu sein. 20 Jahre ist für viele nicht lange, aber in dieser Zeit ist so vieles gewesen, so viele innere und äußere Kämpfe und Veränderungen. Es war und ist so wichtig zu wissen, dass Gott uns zusammengeführt hat und wir deswegen füreinander da sind. Das ist mein Verständnis von Ehe.  José

- Gott sei Dank, José.
Wir leben auch schon seit über 26 Jahren FÜReinander (wie Du es betont hast!).
Man kann noch mehr Jahre MITeinander, NEBENeinander usw. leben, - aber wichtig ist FÜReinander da sein!
In diesen 26 Jahren hat Gott uns 16 Kinder, 2 Schwiegertöchter und 2 Enkeln gegeben.
Alle sind gesund und dienen dem Herrn!
Gott sei Dank für alles.
« Letzte Änderung: 02 Juli 2017, 12:31:06 von EduardS »