Autor Thema: ... treibt Dämonen aus!  (Gelesen 10879 mal)

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Oliver

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... treibt Dämonen aus!
« am: 30 November 2006, 19:20:46 »
Markus 16, 15-18
15 Und er sprach zu ihnen: Geht hin in alle Welt und verkündigt das Evangelium der ganzen Schöpfung! 
16 Wer glaubt und getauft wird, der wird gerettet werden; wer aber nicht glaubt, der wird verdammt werden. 
17 Diese Zeichen aber werden die begleiten, die gläubig geworden sind: In meinem Namen werden sie Dämonen austreiben, sie werden in neuen Sprachen reden, 
18 Schlangen werden sie aufheben, und wenn sie etwas Tödliches trinken, wird es ihnen nichts schaden; Kranken werden sie die Hände auflegen, und sie werden sich wohl befinden.


Aus wem treib ihr Dämonen aus?

Viele Christen sagen:"Ein Christ kann keine Dämonen haben!"

Ok, wieviele Dämonen treibt ihr aus den ungläubigen aus?




offenbarung3-16

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Re: ... treibt Dämonen aus!
« Antwort #1 am: 30 November 2006, 22:23:22 »
"Mein" Ältester sagte mir: Die Stelle beziehe sich doch nur auf die Jünger ... Steht doch eindeutig:  ...die gläubig geworden sind...

Kein Wunder, dass bei so einem Unglauben unter den führenden Gemeindemitgliedern die Gemeinde zu einer kraftlosen Farce verkommt.
Wie das in der Praxis aussehen soll, kann ich mir aber nicht vorstellen. Heute sind viele Menschen bestimmt nicht minder besesseb als früher. Heute werden sie eben durch Drogen ruhig gestellt. Obwohl hier schon klar von echter Besessenheit und seelischer Krankheit zu unterscheiden ist. Die falschen Geisterjäger richten ja enormen Schaden an.

raejeschua

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Re: ... treibt Dämonen aus!
« Antwort #2 am: 30 November 2006, 22:40:59 »
Zitat von: Oliver

Aus wem treib ihr Dämonen aus?

Viele Christen sagen:"Ein Christ kann keine Dämonen haben!"

Ok, wieviele Dämonen treibt ihr aus den ungläubigen aus?





Im Herzen eines Kindes Gottes lebt der Heilige Geist und überall
wo es hingeht muss die Finsternis von dem Licht weichen..


Oliver

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Re: ... treibt Dämonen aus!
« Antwort #3 am: 01 Dezember 2006, 11:47:11 »
Zitat
Im Herzen eines Kindes Gottes lebt der Heilige Geist und überall
wo es hingeht muss die Finsternis von dem Licht weichen..

Ja genau sie muß ersteinmal weichen genau das ist es ja.
Saul hatte ja auch den Hl. Geist und bekam dennoch einen unreinen Geist!
David ergriff aber die Autorität, so das der unreine Geist durch seine Anbetung gehen musste.

Nur rumsitzen und Kirchenstühle wärmen im glauben ich bin heilig, bringt auch keine Erweckung, oder!

Gott gab uns Autorität um sie zu benutzen, nicht um diese Talente zu Vergraben und zu hoffen es wächst etwas daraus!

Zitat
"Mein" Ältester sagte mir: Die Stelle beziehe sich doch nur auf die Jünger ... Steht doch eindeutig:  ...die gläubig geworden sind...

Na ja Michael "dein" Ältester sagt auch nichts gegen eine Weihnachtsfeier in euerer Brüdergemeindel, wenn ich mich recht an ein Posting von dir erinnern kann.

Es heisst das diese Zeichen denen folgt die gläubig geworden sind.

Aber dann sagt er ja damit,  das alle denen diese Zeichen nicht Folgen ungläubige sind, oder?

Zitat
Die falschen Geisterjäger richten ja enormen Schaden an.

Nun das ist eine Zweite sehr große Gefahr!!!
Dennoch, nur weil wir nicht die Bibel ernst nehmen und darauf vertrauen das der Pastor schon recht haben wird wenn er sagt: "Ein Christ kann keine Dämonen haben! Aber aus unerretteten kann man keine Dämonen austreiben weil diese ja ihre Götzen sind.", Darauf würde ich mich nicht verlassen.
Zumal es eh keinen Sinn gibt. Es ist unser Auftrag, es zu tun!!!

Ein Pastor sagte mal zu mir:

Es ist eine falsche Erwartung zu glauben, dass dein Pastor, egal wie viel Salbung er auch haben mag, alle Arbeit für dich machen soll. Es ist falsch, von ihnen zu erwarten, dass sie dein Kreuz tragen, für dich beten, wenn du nicht für dich selbst beten willst, oder die Bibel für dich lesen, wenn du sie nicht für dich selbst lesen willst. Die Salbung eines Pastors oder Dieners wird nicht in der Lage sein, dein störrisches, rebellisches, stolzes Herz oder einen geistlich selbstgerechten Lebensstil zu überwinden.
Jesus ist ein Gentleman. Was du nicht abgeben willst darfst du behalten!




raejeschua

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Re: ... treibt Dämonen aus!
« Antwort #4 am: 01 Dezember 2006, 19:59:29 »
Zitat von: Oliver
Saul hatte ja auch den Hl. Geist und bekam dennoch einen unreinen Geist!
David ergriff aber die Autorität, so das der unreine Geist durch seine Anbetung gehen musste.

Nur rumsitzen und Kirchenstühle wärmen im glauben ich bin heilig, bringt auch keine Erweckung, oder!

Gott gab uns Autorität um sie zu benutzen, nicht um diese Talente zu Vergraben und zu hoffen es wächst etwas daraus!


Saul hatte einen guten Anfang  - verlor durch ungehorsam aber alles wieder...
Hatte nur "Anteil" an Gottes Geist.

Wir müssen auf die Stimme Jesu hören - zu Ihm gehen und bei Ihm bleiben.
Ihn nur als Retter - nicht aber als HERRN annehmen - geht nicht.

Offline Roland

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Re: ... treibt Dämonen aus!
« Antwort #5 am: 02 Dezember 2006, 22:10:38 »
Hallo Oliver,

Zitat
Saul hatte ja auch den Hl. Geist und bekam dennoch einen unreinen Geist!
Der große Unterschied ist, dass Saul kein wiedergeborener Christ war. Du wirst keine Bibelstelle finden, die bezeugt, dass wiedergeborene Christen besessen sein können.

Zitat
Nur rumsitzen und Kirchenstühle wärmen im glauben ich bin heilig, bringt auch keine Erweckung, oder!
Aber es bringt auch keine Erweckung wenn man rumspringt, sich auf dem Boden wälzt und auf wiedergeborene Christen einredet, dass sie angeblich besessen seien.

Zitat
Gott gab uns Autorität um sie zu benutzen, nicht um diese Talente zu Vergraben und zu hoffen es wächst etwas daraus!
  Der entscheidende Punkt für mich ist, dass die Gaben, die GOTT Seinen Kindern gegeben hat, in biblischer Weise eingesetzt werden.

Zitat
Aber dann sagt er ja damit,  das alle denen diese Zeichen nicht Folgen ungläubige sind, oder?
Dein Umkehrschluss ist nicht biblisch, denn die Bibel lehrt z. B., dass nicht alle Gläubige in Zungen reden. Markus 16 spricht von Gläubigen, aber nicht von "jeder Gläubige". Oder hast Du schon Schlangen aufgehoben und Tödliches getrunken, das Dir nicht geschadet hat?

Zitat
Aber aus unerretteten kann man keine Dämonen austreiben weil diese ja ihre Götzen sind.", Darauf würde ich mich nicht verlassen.
Wie begründest Du Deine Behauptung biblisch? Die Bibel bezeugt, dass von Ungläubigen Dämonen ausgetrieben wurden.

Shalom
Roland
Besser ein Patient CHRISTI als ein Doktor der Theologie!

offenbarung3-16

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Re: ... treibt Dämonen aus!
« Antwort #6 am: 03 Dezember 2006, 17:48:06 »
Hi Roland,

Zitat
Dein Umkehrschluss ist nicht biblisch, denn die Bibel lehrt z. B., dass nicht alle Gläubige in Zungen reden. Markus 16 spricht von Gläubigen, aber nicht von "jeder Gläubige". Oder hast Du schon Schlangen aufgehoben und Tödliches getrunken, das Dir nicht geschadet hat?

Wie/wo siehst Du dieses begrenzt ? Der Text:

[17] Diese Zeichen aber werden die begleiten, die gläubig geworden sind: In meinem Namen werden sie Dämonen austreiben, sie werden in neuen Sprachen reden,
[18] Schlangen werden sie aufheben, und wenn sie etwas Tödliches trinken, wird es ihnen nichts schaden; Kranken werden sie die Hände auflegen, und sie werden sich wohl befinden. (Markus 16,)

Dubios ist wieder, dass die Elberfelder 1871 schreibt:

Diese Zeichen aber werden denen folgen, welche glauben: In meinem Namen werden sie Teufel austreiben; sie werden in neuen Sprachen reden,

Die Schlachter spricht ja eigentlich von Menschen, die zu dem Zeitpunkt der Äußerung Jesu schon gläubig waren. Ich denke mal, dass hier bei der Schlachter 2000 dispensationalistische Übersetzungswünsche den Aussschlag gegeben haben ?

Die KJV schreibt auch nicht in der Vergangenheit:

And these signs shall follow them that believe; In my name shall they cast out devils; they shall speak with new tongues;

2:1 gegen die Schlachter 2000 also.

Grüße
Michael

Offline Roland

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Re: ... treibt Dämonen aus!
« Antwort #7 am: 04 Dezember 2006, 22:50:35 »
Hallo Michael,

danke für Deine Nachfrage.
Zitat
Wie/wo siehst Du dieses begrenzt ?
Ich denke dabei an 1. Kor. 14,5a: Ich wünschte, dass ihr alle in Sprachen reden würdet.... (1. Kor. 14,5a). Paulus schrieb in dem gleichen Brief ebenfalls: Denn ich wollte, alle Menschen wären wie ich.... (1. Kor. 7,7a). Im Griechischen sind die beiden Begriffe identisch. Hinter den beiden Wünschen (Wunsch nach Zungenrede und Wunsch nach Zölibat) des Paulus steht ein ganzer doktrinaler Zusammenhang. Wenn jemand die Lehre vertritt, dass alle Christen in Zungen reden müssen, dann muss diese Person auch konsequenterweise vertreten, dass alle Menschen ledig bleiben müssen. Aber wäre es nicht ehrlicher (und hermeneutisch korrekt) zuzugeben, dass nicht alle Korinther zum Zölibat und ebensowenig alle zum Zungenreden berufen waren? Paulus selbst lässt diese beiden Dinge zu: Einerseits, dass nicht alle die Gabe des Zölibats (1. Kor. 7,7) und andererseits, dass nicht alle die Gabe des Zungenredens haben, indem er sagt: Sind sie alle Apostel? Sind sie alle Propheten? ... Sind sie nicht alle Wundertäter? ... Reden sie mit mancherlei Sprachen (1. Kor. 12,29.30). Das bedeutet, dass nicht alle Gläubigen die Gabe der Zungenrede haben!
In diesem Zusammenhang sehe ich Markus 16,17, denn hier ist von "Gläubigen" die Rede und nicht von "jedem Gläubigen" bzw. von "allen Gläubigen". Deshalb halte ich es für falsch, das Zungenreden in Markus 16,17 auf alle Gläubigen zu übertragen, da dies nicht im Text und im Widerspruch zu 1. Kor. 14,5a steht.
Wenn man Olivers's Umkehrschluss weiterdenkt, dann sind nur die Menschen errettet, die in Zungen reden (da diese ja "glauben" und die anderen nicht, da sie nicht in Zungen reden). Auch dieser Gedanke entbehrt jeglicher biblischer Grundlage, denn das Reden in neuen Sprachen ist nicht heilsvermittelnd oder heilsnotwendig.

Zitat
Die Schlachter spricht ja eigentlich von Menschen, die zu dem Zeitpunkt der Äußerung Jesu schon gläubig waren. Ich denke mal, dass hier bei der Schlachter 2000 dispensationalistische Übersetzungswünsche den Aussschlag gegeben haben ?
Eine feinsinnige Festellung von Dir - ist mir bis jetzt nicht aufgefallen. Glauben steht in Mk. 16,17 als Partizip Aorist und bezeichnet eine einmalige (also punktuelle) Handlung. Es enthält keinen Hinweis auf die Zeit der Handlung. Das Partizip Aorist hat meistens effektiven Aspekt (d. h. dass es auf den Schlusspunkt anspricht - z. B. "ich hörte auf Pfingstler zu sein") und wird daher mit Vorzeitigkeit/Vergangenheit übersetzt. Ein weiteres Bsp. für diese Übersetzungsvariante ist Bengel: Die Zeichen aber, welche denen, die da gläubig geworden sind, beifolgen werden, sind diese: In meinem Namen werden sie Teufel (Dämonen) austreiben, mit neuen Sprachen reden,. Die meisten Übersetzer benutzen hier jedoch nicht die Vergangenheitsform, um das Partizip Aorist zu übersetzen. Dadurch wird diese Stelle vielleicht auch verständlicher und man gerät nicht in Gefahr (sofern man ein dispensationalistischer Hardliner ist) diese Verheißungen auf die damals lebendenden Jünger zu begrenzen.

Aber hier zu konstruieren, dass die Verheißung den damaligen Gläubigen galt (und nicht den heutigen) widerspricht auch dem Kontext. Keinesfalls hatte der HERR nur die erste Generation im Auge, vielmehr nach Markus 16,16 alle Getauften. (An) Zeichen aber werden den Glaubenden mitfolgen. Sie sind nicht an Ämter gebunden, sondern erstens an den Glauben, der GOTT GOTT sein läßt (vgl. Markus 5,36; 9,23; 11,22f).
Halten wir fest: Solche Zeichen erfahren die Gläubigen, solange es überhaupt Gläubige gibt. Das heißt, sie dauern bis zur Wiederkunft JESU.

Shalom
Roland
« Letzte Änderung: 04 Dezember 2006, 23:11:14 von admin »
Besser ein Patient CHRISTI als ein Doktor der Theologie!

Oliver

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Re: ... treibt Dämonen aus!
« Antwort #8 am: 05 Dezember 2006, 11:21:50 »
Zitat
Saul hatte ja auch den Hl. Geist und bekam dennoch einen unreinen Geist! Der große Unterschied ist, dass Saul kein wiedergeborener Christ war. Du wirst keine Bibelstelle finden, die bezeugt, dass wiedergeborene Christen besessen sein können.

Ich finde aber auch keine Bibelstelle das ein wiedergeborener Christ Sündigen kann (da neue Schöpfung - Gottgefällig), ohne sich der Sünde zu bedienen.

Mir geht es hier nicht um eine endlose Diskussion! Ich will es nur einfach mal wissen!

1. Aber wenn ich als wiedergeborener Christ nicht Sündigen kann, es aber dennoch tue, dann  wohnt auch in mir nichts Gutes (etwas was wohnen kann ist schon ziehmlich Personifiziert, oder?) muß ich mich doch zwangsläufig "etwas" bedienen das es kann wenn ich es nicht mehr kann, oder?

Mein Fleisch ist es nicht, denn es kann nichts ohne mein zutun!

Wiedergeboren ist ein Christ der mit Wasser und Geist getauft wurde laut Joh. 3,4

2. Die Jünger Jesu tauften aber nicht mit der Taufe des Johannes sondern mit der selben Taufe die wir heute haben, in den Tod Jesu.
Der war aber doch garnicht am Kreuz gestorben, oder?

Viele sagen nun wiedergeboren kann man nur sein wenn man Getauft ist?
Die meisten Christen erlebten aber ihre Wiedergebut vor ihrer Taufe!

Viele sagen wiedergeboren kann man nur sein nachdem der Hl. Geist viel?
Die meisten Christen erlebten aber ihre Wiedergebut vor ihrer "Geistestaufe"
Aber gehen wir mal weg von der "Geistestaufe" das hat so etwas, na ihr wisst schon von einer bestimmten Denomination.

Sagen wir, wenn der Hl. Geist in unserem Leben seinen Platz eingenommen hat.

Das war auch bei Saul so, oder? und die Jünger konnten sicher nicht für Menschen beten, heilen und Dämonen austreiben ohnen den Hl. Geist, oder?

Diese Dinge geschahen in vorraus da Satan keine Möglichkeit in der Wüste fand um Jesus umzustimmen! Sein Weg war beschlossene Sache!

Was ist nun ein wiedergeborener Christ, ist es nicht ein solcher der in erster Linie Jesus als seinen Herrn angenommen hat und sich seiner Errettung bewust ist, Jesus als Junger nachfolgt?

Jesus trieb Dämonen aus Maria Magdalena aus, vor dem Kreuz, vor der Ausgießung den Hl. Geistes, aber sie war nicht ungläubig.

Dämonen aus ungläubigen austreiben zu wollen ist wohl der größte Schmarn den ich je gehört habe, die haben ja noch nicht einmal Jesus! Oder hat dies jemand von den Lesern hier?

Aber aus den Frischbekehrten treib sie auch keiner aus! War das aber nicht in Apostelgeschichte 8, 5-7 so?

Nun, egal!
Das Alte Testamen ist ja nicht aufgehoben und hier werden sehr oft Fluch, Krankheit, Dömonen und,und,und, gleichgesetzt.

Ob, du es nun Dämon nennst oder nicht, es kann ausgetrieben werden wenn es in uns wohnen kann!
Unter Austreiben verstehe ich nicht Exorzismus, sodern in der Autorität Jesu befehlen das etwas gehen muß und das kann auch im Sinne für jemanden Beten sein!

Und wenn etwas uns verlassen muß, mußte ja voher etwas da gewesen sein? (Und zwar das was in uns wohnt!)

Ich finde die ganze Diskussion um Befreiung oder nicht eher kontraprodiktiv!
Wenn es uns Jesus als Zeichen gegeben hat sollten wir auch darauf achten und es nicht verwerfen, oder?

Markus 16, 17-18

17 Diese Zeichen aber werden die begleiten, die gläubig geworden sind: In meinem Namen werden sie Dämonen austreiben, sie werden in neuen Sprachen reden,
18 Schlangen werden sie aufheben, und wenn sie etwas Tödliches trinken, wird es ihnen nichts schaden; Kranken werden sie die Hände auflegen, und sie werden sich wohl befinden.


Es ist ein Wunder wie Heilung, Sprachenrede und Bewahrung:

Markus 9, 38-39

38 Johannes aber antwortete ihm und sprach: Meister, wir sahen einen, der uns nicht nachfolgt, in deinem Namen Dämonen austreiben, und wir wehrten es ihm, weil er uns nicht nachfolgt.  39 Jesus aber sprach: Wehrt es ihm nicht! Denn niemand, der in meinem Namen ein Wunder tut, wird mich bald darauf schmähen können. 


Ich bin für jedes Wunder Gott dankbar und versuche nicht mit Ihm darum zu streiten.


Offline Roland

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Re: ... treibt Dämonen aus!
« Antwort #9 am: 12 Dezember 2006, 23:15:56 »
Hallo Oliver,
Zitat
1. Aber wenn ich als wiedergeborener Christ nicht Sündigen kann, es aber dennoch tue, dann  wohnt auch in mir nichts Gutes (etwas was wohnen kann ist schon ziehmlich Personifiziert, oder?) muß ich mich doch zwangsläufig "etwas" bedienen das es kann wenn ich es nicht mehr kann, oder?
Die klare Aussage der Heiligen Schrift: Auch wiedergeborene Christen können sündigen: Meine Kindlein, solches schreibe ich euch, auf daß ihr nicht sündiget. Und ob jemand sündigt, so haben wir einen Fürsprecher bei dem VATER, JESUM CHRISTUM, Der gerecht ist. (1. Johannes 2,1)
Allerdings ist es nicht so, dass mich dann etwas bedient, sondern ich selbst bin derjenige, der sündigt. Du verlagerst die Verantwortung (für persönliche Sünden) des Christen, indem Du seine Sünden irgendwelchen Dämonen in die Schuhe schiebst. Die Argumentation, die Du hier benutzt entspricht nicht den biblischen Aussagen, sondern ist Fatalismus.
In der Heiligen Schrift bezieht sich Fleisch auf das körperliche und Geist auf das geistliche Element des Menschen. Wir können den Geist nicht von dem Fleisch trennen.
Matthäus 5,28 klassifiziert Begierde für eine Frau als Ehebruch, der in dem Herzen begangen ist. Ich aber sage euch: Wer ein Weib ansieht, ihrer zu begehren, der hat schon mit ihr die Ehe gebrochen in seinem Herzen. (Matthäus 5,28). Das ist eine Sünde des Geistes, auch wenn der Akt des Ehebruches nicht stattgefunden hat. In den Augen GOTTES ist es Sünde. Für Ihn ist Hass einem Mord gleich. Paulus ermahnt uns, unsere Gedanken und unsere Taten rein zu halten. Wir müssen Fleisch und Geist reinigen, um in den Augen GOTTES heilig zu sein.

Zitat
Mein Fleisch ist es nicht, denn es kann nichts ohne mein zutun!
Das Fleisch ist nur das Haus, in dem der Geist verweilt. Wenn ein Mensch wiedergeboren ist, tritt er sofort in einen Konflikt zwischen Fleisch und Geist ein. Es ist sehr wichtig, daß wir diesen Krieg verstehen. Wenn wir den Richtlinien des HEILIGEN GEISTES folgen, werden wir diesen Krieg gewinnen. Und so jemand auch kämpft, wird er doch nicht gekrönt, er kämpfe denn recht. (2.Timotheus 2,5)

Zitat
2. Die Jünger Jesu tauften aber nicht mit der Taufe des Johannes sondern mit der selben Taufe die wir heute haben, in den Tod Jesu.
Der war aber doch garnicht am Kreuz gestorben, oder?
Die Aussage ist falsch. Wo steht in geschrieben, dass die Jünger JESU zu diesem Zeitpunkt in den Tod JESU getauft haben?

Zitat
Die meisten Christen erlebten aber ihre Wiedergebut vor ihrer Taufe!
Stimmt. Eigentlich haben alle Christen ihre Wiedergeburt vor der Taufe erlebt, da niemand durch die Taufe wiedergeboren wird. Die Taufe ist ein Gehorsamsschritt, der nach der Wiedergeburt vollzogen wird.

Zitat
Aber gehen wir mal weg von der "Geistestaufe" das hat so etwas, na ihr wisst schon von einer bestimmten Denomination.
Wir haben bisher nicht von der Geistes-, sondern von der Wassertaufe gesprochen. Die Geistestaufe ist biblisch. Was bestimmte Denominationen daraus machen, muss uns ja nicht belasten.

Zitat
Jesus trieb Dämonen aus Maria Magdalena aus, vor dem Kreuz, vor der Ausgießung den Hl. Geistes, aber sie war nicht ungläubig.
Der Gedangengang ist in sich nicht schlüssig. Weil der HERR noch nicht am Kreuz gestorben war und der die Ausgießung des HEILIGEN GEISTES noch nicht stattgefunden hat, war Maria Magdalena zu diesem Zeitpunkt keine wiedergeborene Christin.

Zitat
Dämonen aus ungläubigen austreiben zu wollen ist wohl der größte Schmarn den ich je gehört habe, die haben ja noch nicht einmal Jesus!
Die Aussage ist leider völlig falsch, da die Bibel viele Beispiele zeigt, dass aus ungläubigen Menschen Dämonen ausfahren mußten. Dagegen gibt es keine einzige Bibelstelle, die belegt, dass auch wiedergeborenen Christen Dämonen ausfahren.

Zitat
Aber aus den Frischbekehrten treib sie auch keiner aus! War das aber nicht in Apostelgeschichte 8, 5-7 so?
Apg. 8,5-7 berichtet nicht von "Frischbekehrten", sondern von einer Volksmenge, die der Verkündigung des Philippus zuhörte. Es handelte sich daher um ungläubige Menschen, aus denen unreine Geister ausgefahren sind.

Zitat
Das Alte Testamen ist ja nicht aufgehoben und hier werden sehr oft Fluch, Krankheit, Dömonen und,und,und, gleichgesetzt.
Wo genau?

Zitat
Ob, du es nun Dämon nennst oder nicht, es kann ausgetrieben werden wenn es in uns wohnen kann!
Und wir haben ja gesehen, dass in wiedergeborenen Christen keine Dämonen wohnen können und deshalb können auch keine Dämonen ausgetrieben werden.

Zitat
Ich finde die ganze Diskussion um Befreiung oder nicht eher kontraprodiktiv!
Ich nicht, denn auch der sog. "Befreiungsdienst" muss biblisch beurteilt werden. Dann fällt man auch nicht der Irrlehre zum Opfer, dass angeblich wiedergeborene Christen besessen sein können.

Zitat
Wenn es uns Jesus als Zeichen gegeben hat sollten wir auch darauf achten und es nicht verwerfen, oder?
Genau, deshalb verwerfe ich sie auch nicht. Aber man darf die Zeichen nicht dazu missbrauchen, unbiblische Lehren zu erfinden (z. B. dass in wiedergeborenen Christen angeblich Dämonen wohnen können usw.).

Zitat
Markus 9, 38-39
Diese Bibelstelle haben wir bereits vom Grundtext her beleuchtet.

Zitat
Ich bin für jedes Wunder Gott dankbar und versuche nicht mit Ihm darum zu streiten.
  Ich auch, aber ich will nicht auf Menschen reinfallen, die angebliche "Wunder" konstruieren. Wenn man diese "Wunder" anhand der Bibel beurteilt, stellt man dann fest, dass nichts als heiße Luft geblieben ist und das "Wunder" ist Makulatur. Das unterscheidet konstruierte "Wunder" von göttlichen Wunder, denn die Wunder, die der GEIST GOTTES bewirkt, halten einer biblischen Prüfung stand.

Shalom
Roland
Besser ein Patient CHRISTI als ein Doktor der Theologie!

Oliver

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Re: ... treibt Dämonen aus!
« Antwort #10 am: 22 Dezember 2006, 21:20:01 »
Zitat
Das Fleisch ist nur das Haus, in dem der Geist verweilt. Wenn ein Mensch wiedergeboren ist, tritt er sofort in einen Konflikt zwischen Fleisch und Geist ein. Es ist sehr wichtig, daß wir diesen Krieg verstehen. Wenn wir den Richtlinien des HEILIGEN GEISTES folgen, werden wir diesen Krieg gewinnen. Und so jemand auch kämpft, wird er doch nicht gekrönt, er kämpfe denn recht. (2.Timotheus 2,5)

Und dennoch kann mein Fleisch nichts ohne mein zutun.

Zitat
Die Aussage ist leider völlig falsch, da die Bibel viele Beispiele zeigt, dass aus ungläubigen Menschen Dämonen ausfahren mußten. Dagegen gibt es keine einzige Bibelstelle, die belegt, dass auch wiedergeborenen Christen Dämonen ausfahren.

Wenn sie nicht an ihn (oder dem Wort) geglaubt hätten, währe nichts passiert wie in Natareth.
Der Glaube spielte also schon eine Rolle und wir reden hier ja vom Glauben an Jeshua!!!

Zitat
Der Gedangengang ist in sich nicht schlüssig. Weil der HERR noch nicht am Kreuz gestorben war und der die Ausgießung des HEILIGEN GEISTES noch nicht stattgefunden hat

Alles was Jeshuah tat, tat er doch hinsichtlich auf seinen Kreuzestot und die Auferstehung!
Wenn Jeshua die Vollmacht gab dann ich kann es mir nicht ander erklähren auch den Hl. Geist
(Mt 10,1) weil ohne den Geist Gottes keine Vollmacht, aber egal.

Zitat
Apg. 8,5-7 berichtet nicht von "Frischbekehrten", sondern von einer Volksmenge, die der Verkündigung des Philippus zuhörte.

Apg. 8,5-7 berichtet nicht  einer Volksmenge, die der Verkündigung des Philippus zuhörte sonder:
...achtete einmütig auf das, was Philippus sagte, als sie zuhörten und die Zeichen sahen, die er tat.
Na wenn das nicht Glauben auslöste weis ich auch nicht, aber mann kann das sehen wie man will wie eben alles!

Zitat
Und wir haben ja gesehen, dass in wiedergeborenen Christen keine Dämonen wohnen können und deshalb können auch keine Dämonen ausgetrieben werden.
Sorry wo soll ich das gesehen haben?

Zitat
auch der sog. "Befreiungsdienst" muss biblisch beurteilt werden.
Naja, klar wie bei allem.

Dennoch wenn du anderer Meinung bist.

Aber da es unser Auftrag ist...

Und Dämonen aus unerretteten austreiben sehe ich immernoch als Schmarn, da es nichts gibt was die Geister daran hindert sich dort wieder einzunisten, denn dieser Mensch gehört eh ihnen.

Das ist ein bodenloses Fass!  Ausser alle bei denen du Dämonen rausgeschnissen hast haben sich sofort bekehrt (und wurden nach deinen Worten auch sogleich wiedergboren!)

Weil wir nun diese Verheißungen haben, Geliebte, so wollen wir uns reinigen von aller Befleckung des Fleisches und des Geistes zur Vollendung der Heiligkeit in Gottesfurcht!

Shalom

Oliver
« Letzte Änderung: 22 Dezember 2006, 21:55:04 von Oliver »

Offline Roland

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Re: ... treibt Dämonen aus!
« Antwort #11 am: 22 Dezember 2006, 22:43:17 »
Hallo Oliver!

Zitat
Und dennoch kann mein Fleisch nichts ohne mein zutun.
Unbestritten. Alledings verwechselst Du "Fleisch" mit "Dämonen", d. h. Du setzt beides gleich. Und das ist unbiblisch.

Zitat
Wenn sie nicht an ihn (oder dem Wort) geglaubt hätten, währe nichts passiert wie in Natareth. Der Glaube spielte also schon eine Rolle und wir reden hier ja vom Glauben an Jeshua!!!
Das ist falsch, denn die Bibel bestätigt nicht, dass diese Menschen gläubig waren - im Gegenteil: wenn Du den Kontext liest, dann stellst Du fest, dass es sich hier um ungläubige Menschen handelte. Die Dämonen mussten weichen, weil der Sohn GOTTES es ihnen gebot.

Zitat
Alles was Jeshuah tat, tat er doch hinsichtlich auf seinen Kreuzestot und die Auferstehung!Wenn Jeshua die Vollmacht gab dann ich kann es mir nicht ander erklähren auch den Hl. Geist (Mt 10,1) weil ohne den Geist Gottes keine Vollmacht, aber egal.
Nicht "egal", denn die Menschen konnten erst von neuem geboren werden, als der HERR JESUS für ihre Sünden gestorben ist. Vorher gab es keine wiedergeborenen Menschen, da ihre Sünden sie von GOTT trennte. Wenn Du Deine unbiblische Lehre (dass wiedergeborene Christen angeblich besessen sein können) aufrecht erhalten willst, dann musst Du Dir eine neue Lehre ausdenken, nämlich dass Menschen schon vor dem Tod und der Auferstehung JESU wiedergeboren waren. Dass dies dem biblischen Kontext wiederspricht ist offensichtlich.

Zitat
Apg. 8,5-7 berichtet nicht  einer Volksmenge, die der Verkündigung des Philippus zuhörte sonder: ...achtete einmütig auf das, was Philippus sagte, als sie zuhörten und die Zeichen sahen, die er tat. Na wenn das nicht Glauben auslöste weis ich auch nicht, aber mann kann das sehen wie man will wie eben alles!
Vielleicht hast Du eine falsche Vorstellung von Glauben? Die Bibel bezeugt: Denn wir wandeln im Glauben und nicht im Schauen. (2. Kor. 5, 7). Die ungläubige Volksmenge wandelte hier nicht im Glauben, sondern im Schauen, d. h. sie beobachtete interessiert, was sich hier ereignete. Mit biblischen "Glauben" hat dieses "Schauen" deshalb nicht das geringste zu tun.

Zitat
Sorry wo soll ich das gesehen haben?
Du hast es daran gesehen, dass Du bis jetzt keine einzige Bibelstelle nennen konntest, die bezeugt, dass wiedergeborene Christen besessen sein können.

Zitat
Dennoch wenn du anderer Meinung bist.
Es geht nicht um Meinungen, sondern um das Wort GOTTES.

Zitat
Aber da es unser Auftrag ist...
Wo steht in der Bibel, dass es "unser" Auftrag ist, aus Wiedergeborenen "Dämonen" auszutreiben?

Zitat
Und Dämonen aus unerretteten austreiben sehe ich immernoch als Schmarn, da es nichts gibt was die Geister daran hindert sich dort wieder einzunisten, denn dieser Mensch gehört eh ihnen.
Dann haben die Jünger JESU etwas falsch gemacht......

Zitat
Das ist ein bodenloses Fass!  Ausser alle bei denen du Dämonen rausgeschnissen hast haben sich sofort bekehrt (und wurden nach deinen Worten auch sogleich wiedergboren!)
Die Bekehrung hat nichts mit einer Dämonenaustreibung nichts zu tun.

Zitat
Weil wir nun diese Verheißungen haben, Geliebte, so wollen wir uns reinigen von aller Befleckung des Fleisches und des Geistes zur Vollendung der Heiligkeit in Gottesfurcht!
  Amen, aber die Befleckung des Fleisches hat nichts mit einer "Dämonisierung" von Gläubigen zu tun.
Noch immer fehlen die Bibelstellen, die Deine Dämonisierung von Gotteskindern unterstützt.

Shalom
Roland
Besser ein Patient CHRISTI als ein Doktor der Theologie!

Oliver

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Re: ... treibt Dämonen aus!
« Antwort #12 am: 16 Januar 2007, 16:29:58 »
Wie das siehst oder interpretierst ist echt egal.

Und übrigens ist es dir bis jetzt noch nicht einmal gelungen mir entgültig zu erklähren wo den nun
die Bibelstelle zu finden sei das Jeshua die Wiedergeborenen ausklammert und was noch komischer ist du erklärst und erklärst, sagst aber mit keinem Wort wieso du aus nicht wiedergeborenen Menschen Dämonen austreibst?

Denn die Bibel bezeugt dies als großen Fehler!!!

Lukas 11, 24

Jeschua ist nicht gekommen um das Brot den Hunden vorzuwerfen, ohne Glauben.  ::)
Und wenn es so sein sollte das es denen angedeit werden sollte die sich frisch bekehren...
dann hat das 2000 Jahre kaum einer gemacht!

Diese Zeichen aber werden die begleiten, die gläubig geworden sind: In meinem Namen werden sie Dämonen austreiben...

Halleluja   :D














Offline Roland

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Re: ... treibt Dämonen aus!
« Antwort #13 am: 19 Januar 2007, 20:01:44 »
Hallo Oliver!

Zitat
Wie das siehst oder interpretierst ist echt egal.
Es ist nicht meine Interpretation. Das Wort GOTTES unterscheidet zwischen "Fleisch" und "Dämonen". Wenn Du die Unterscheidungen, die das Wort GOTTES uns offenbart, nicht berücksichtigst, dann kommst Du zwangsläufig zu falschen Schlussfolgerungen.

Zitat
Und übrigens ist es dir bis jetzt noch nicht einmal gelungen mir entgültig zu erklähren wo den nun  die Bibelstelle zu finden sei das Jeshua die Wiedergeborenen ausklammert und was noch komischer ist du erklärst und erklärst, sagst aber mit keinem Wort wieso du aus nicht wiedergeborenen Menschen Dämonen austreibst?
Dann hast Du die Postings nicht richtig gelesen, denn bei Dir liegt die Beweislast. Du kannst keine einzige Bibelstelle nennen, die bezeugt, dass Wiedergeborene angeblich besessen sein können. Da Du auch in diesem Beitrag keine Bibelstelle nennen konntest, bezeugst Du selbst, dasss Deine Lehre unbiblisch ist.

Zitat
Lukas 11, 24
Wo steht in Lukas 11,24, dass es sie dabei um wiedergeborene Christen handelt?

Zitat
Jeschua ist nicht gekommen um das Brot den Hunden vorzuwerfen, ohne Glauben.   Und wenn es so sein sollte das es denen angedeit werden sollte die sich frisch bekehren... dann hat das 2000 Jahre kaum einer gemacht!
Was hat diese Aussage mit Deiner unbewiesenen Behauptung zu tun, dass angeblich wiedergeborene Christen besessen sind?

Zitat
Diese Zeichen aber werden die begleiten, die gläubig geworden sind: In meinem Namen werden sie Dämonen austreiben...
In Markus 16 steht allerdings nicht: In meinem Namen werden sie Dämonen aus Gläubigen austreiben, wie du fälschlich annimmst.

Preis dem HERRN, dass Gläubige nicht besessen sein können.
Besser ein Patient CHRISTI als ein Doktor der Theologie!

Offline Roland

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Re: ... treibt Dämonen aus!
« Antwort #14 am: 19 Januar 2007, 21:20:18 »
Lieber Oliver,

da die Irrlehre ("Wiedergeborene können besessen sein") zum Fallstrick für Gläubige werden kann, finde ich es wichtig, dass wir dieses Thema uns umfassender anschauen.

In der Schrift "Können Gläubige besessen sein? "Widerlegung einer unbiblischen Lehre", untersucht Dr. Gil Rugh diese verbreitete Lehre im Licht der Bibel. Anhand dessen, was die Bibel über die Dämonen und ihr Wirken sagt, zeigt Rugh auf, warum die Lehre, dass Gläubige besessen sein können, falsch ist.

Dämonische Besessenheit und die Gläubigen

Die Heilige Schrift zeigt uns, wie Satan und die Dämonen handeln. Es stellt sich aber die Frage, wie die Dämonen im Leben der Gläubigen handeln. Können Gläubige von Dämonen besessen sein? Einige machen einen Unterschied zwischen der völligen Besessenheit eines Ungläubigen und der "Umsessenheit" (engl: invasion) eines Gläubigen. Diese differenzierende Lehre finden wir z.B. im Buch von Bill McLeod, "Fellowship with the Fallen" (Gemeinschaft mit den Gefallenen):

"Der Leser wird feststellen, dass ich sowohl das Wort "invasion" [Umsessenheit, Belastung] als auch das Wort "possession" [Besessenheit] brauche. Das Wort "invasion" brauche ich als Überbegriff für die dämonische Beeinflussung der Gläubigen und das Wort "possession" als Überbegriff für die dämonische Beeinflussung der Ungläubigen." 5)

"Im engeren Sinn des Wortes kann kein Christ besessen sein. Er kann zwar in geringerem oder auch in alarmierendem Mass belastet sein, aber kann nicht völlig besessen sein." 6)

Anderson stimmt dem zu:

"Dämonisiert sein bedeutet, unter der Kontrolle eines oder mehrerer Dämonen zu stehen. Dämonisierung ist nicht eine Frage von Ganz oder gar Nicht; sie kann in verschiedenen Graden bestehen, es geht nicht um ein Entweder-Oder von völliger Freiheit oder völliger Gebundenheit." 7)

Für diese Männer ist dämonische Beeinflussung (Dämonisierung) nicht eine Frage von Ganz oder gar Nicht; jemand ist nicht entweder völlig frei von Dämonen oder völlig gebunden durch Dämonen. Für sie ist es eine Frage des Grades.

Gibt es einen Unterschied zwischen Besessenheit und "Belastung"?

Die Heilige Schrift jedenfalls kennt diesen Unterschied nicht. Wer das Gegenteil behauptet, betreibt Wortklauberei.

Dämonische Besessenheit heisst ganz einfach, dass ein Dämon in einem Menschen wohnt und die Kontrolle über ihn hat. Es gibt keine anderen Möglichkeiten für innewohnende Dämonen. Von aussen können sie bedrängen, angreifen und verführen, aber aus der Schrift wird klar ersichtlich, dass ein Dämon nicht in einem Gläubigen wohnen und Kontrolle über ihn haben kann. Im Neuen Testament gibt es zwei Begriffe im Zusammenhang mit Besessenheit.

Das erste ist daimonizomai und wird normalerweise mit "von einem Dämon besessen" übersetzt. Wenn es sich auf eine Person bezieht, steht im Deutschen: "Besessener". Das Wort kommt 13x in den Evangelien vor und wird manchmal auch mit "dämonisiert sein" übersetzt [im Englischen]. Der zweite Begriff ist daimoniwn ecein und bedeutet "einen Dämon haben".8) Er kommt 8x vor.

Einige machen einen Unterschied zwischen "Belastung" und "Besessenheit", aber dies ist nur eine künstliche Unterscheidung. "Belastung" ist "Besessenheit". Die Menschen in den Evangelien, die "dämonisiert" waren, hatten einen Dämon, der in ihnen wohnte und die Kontrolle über sie hatte. Der Dämon zeigte seine Macht auf verschiedene Art, aber er wohnte in der Person, die besessen war und kontrollierte sie. Aufgrund der Schrift ist es nicht möglich zu sagen, ein gläubiger Mensch sei zwar nicht besessen, jedoch belastet oder umsessen.

Einige wenige Beispiele werden klar machen, dass es keinen Unterschied gibt zwischen Besessenheit und "Umsessenheit" oder "Belastung".

"Als es aber Abend geworden war, brachten sie viele Besessene zu ihm; und er trieb die Geister aus mit einem Worte." (Mt 8,16)

"Maria, genannt Magdalene, von welcher sieben Dämonen ausgefahren waren." (Luk 8,2)

"Und als er an das jenseitige Ufer gekommen war, in das Land der Gergesener, begegneten ihm zwei Besessene." (Mt 8,28)

Diese Menschen waren offensichtlich besessen. Die Dämonen mussten von ihnen ausgetrieben und anderswohin getrieben werden, z.B. in die Schweine (Mt 8,31).

"Als sie aber weggingen, siehe, da brachten sie einen stummen Menschen zu ihm, der besessen war. Und als der Dämon ausgetrieben war " (Mt 9,32+33)

Es ist klar, dass die Dämonen, die in diesen Abschnitten erwähnt werden, in den betreffenden Menschen wohnten. Deshalb hat Jesus sie ausgetrieben. Einen Dämon haben und von einem Dämon besessen sein, ist dasselbe. Mit anderen Worten: ein Mensch, der einen Dämon hat, ist besessen. Da gibt es nicht verschiedene Grade.

Lehrt die Bibel, dass Gläubige dämonisiert sein können?

Diejenigen, welche behaupten, dass Gläubige dämonisiert (von Dämonen um- oder besessen) sein können, müssten eigentlich versuchen, dies anhand der Bibel zu belegen. Interessanterweise geben aber sogar diese Menschen zu, dass die Bibel ihre Behauptung nicht eindeutig unterstützt.

Anderson schreibt:

"Kann ein Christ besessen sein? Keine Frage polarisiert die christliche Gemeinde mehr als diese, und das Tragische daran ist, dass es keine absolut biblische Möglichkeit gibt, sie zu beantworten. " Das Wort "besessen" kommt in der Schrift nach dem Kreuz nie mehr vor, so dass wir keine theologische Klarheit haben, was Dämonisierung im Zeitalter der Gemeinde bedeuten würde." 9)

Warum aber machen wir die Dämonenaustreibung zu einem Thema für die Gemeindezeit, wenn wir keine präzisen biblischen Aussagen haben, die uns dazu berechtigen?

In seinem Buch "Demon Possession and the Christian" untersucht Fred Dickason unter der Überschrift "Biblische Beweise für die Möglichkeit dämonischer Besessenheit von Christen" alle Bibelstellen, die mit Besessenheit in Zusammenhang stehen. Interessant an dieser Studie sind die Schlüsse, die er aus den Stellen zieht, die angeblich für die Möglichkeit dämonischer Besessenheit bei Christen sprechen. Hier einige Beispiele seiner Schlussfolgerungen zu gewissen Stellen, die oft als Beweis angeführt werden, dass Christen besessen sein können:

Zu 1.Thess 2,18:

"Diese Stelle lässt sich nicht klar auf Dämonisierung beziehen." 10)

Zu 1.Jo 4,1-4:

"Wir können aus dieser Stelle keinen sicheren Beweis ableiten, dass Gläubige von Dämonen bewohnt werden können." 11)

Zu 2.Petr 2,1-22:

"Wir kommen zum Schluss, dass dieser Stelle kein sicherer Beweis dafür entnommen werden kann, dass echte Gläubige besessen sein können. Wenn ein berechtigter Zweifel daran besteht, ob eine Stelle zu einem Thema etwas aussagt, können wir unsere Ansicht nicht mit Recht auf sie stützen." 12)

Zu Mt 8,16:

"Auch hier müssen wir sagen, dass das Abwägen der Tatsachen keine eindeutige Schlussfolgerung zulässt." 13)

Zu Apg 5,1-3:

"Wieder kommen wir zum Schluss, dass nicht genügend Anhaltspunkte vorliegen, um entscheiden zu können, ob es in dieser Stelle um die Besessenheit von Gläubigen geht." 14)

Zu Apg 8,9-24:

"Die Beweislage ist unklar." 15)

Vergessen wir nicht, dass dies das Kapitel ist, in welchem Dickason die biblische Grundlage für die Möglichkeit der Dämonisierung von Gläubigen darlegen will. Beachten wir auch seine Zusammenfassung am Schluss des Kapitels:

"Wir haben die wichtigsten Stellen und Ereignisse in der Heiligen Schrift betrachtet, die gebraucht wurden oder gebraucht werden könnten, um die Ansicht zu untermauern, dass echte Gläubige besessen sein können. Die meisten dieser Stellen können nicht als ausreichende Beweise gesehen werden, weil der Zusammenhang oder andere biblische Aussagen dagegen sprechen." 16)

Allerdings sagt Dickason, dass gewisse Stellen, wie Lukas 13, wo eine von einem Geist der Krankheit befallene Tochter Abrahams beschrieben wird, oder 1.Korinther 12, im Zusammenhang mit der Zungenrede, als "recht starke Belege [für eine mögliche Besessenheit von Gläubigen] betrachtet werden müssen". Dann schreibt er über diese Bibelstellen:

"Trotzdem können immer noch berechtigte Zweifel bestehen, ob es hier wirklich um echte Beispiele für von Dämonen bewohnte neutestamentliche Gläubige geht. Wir können nicht abschliessend sagen, dass die Bibel eindeutige Beweise gibt, dass Gläubige besessen sein könnten." 17)

Im Schlusswort zu diesem Buch schreibt Dickason:

"Eine gründliche Prüfung der biblischen Belege führt uns zum Schluss, dass die Bibel die Tatsache dämonischer Besessenheit von Gläubigen weder eindeutig bejaht noch verneint. " Um ehrlich zu sein, müssen wir zugeben, dass aufgrund der biblischen Belege allein keine definitive oder dogmatische Schlussfolgerung gezogen werden kann." 18)

Nachdem er alle biblischen Belege untersucht hat, kann er nichts Überzeugenderes sagen, als dass es keine definitiven biblischen Beweise für die Besessenheit von Gläubigen gibt. Aber, wenn schon keine biblischen Beweise existieren, warum lassen wir es nicht damit bewenden? Warum versuchen wir dann, Erfahrungen und klinische Erkenntnisse zur Schrift hinzuzufügen?

Was die Bibel sagt

Ist es möglich, dass die Heilige Schrift nichts sagt über ein Thema, das für unser geistliches Leben so wichtig ist? Haben wir in Christus nicht alles zum Leben und zur Gottseligkeit Nötige empfangen (2.Petr 1,3)? Ist nicht alle Schrift von Gott eingegeben und nütze zur Lehre, zur Überführung, zur Zurechtweisung, zur Unterweisung in der Gerechtigkeit, auf dass der Mensch Gottes vollkommen sei, zu jedem guten Werke völlig geschickt (2.Tim 3,16)? Ist die Bibel in solch einer wichtigen Angelegenheit unvollkommen? Im Gegenteil, die Bibel sagt deutlich, dass ein Gläubiger nicht besessen sein kann.

Gottes Eigentum

"Oder wisset ihr nicht, dass euer Leib der Tempel des Heiligen Geistes ist, der in euch wohnt, den ihr von Gott habt, und dass ihr nicht euer selbst seid? Denn ihr seid um einen Preis erkauft worden; verherrlichet nun Gott in eurem Leibe." (1.Kor 6,19+20)

Es ist erstaunlich, aber es gibt Menschen, die denken, dass der Teufel im selben Tempel wohnen könne wie der Heilige Geist. Dabei ist unser Körper der Wohnsitz des Heiligen Geistes. Ihm gehört er, nicht uns und auch nicht dem Teufel. In Titus 2,14 lesen wir, dass Christus uns erlöst hat, damit wir Sein Eigentumsvolk seien. Wir sind Gottes Besitz. Wer behauptet, der Teufel könne im Körper eines Gläubigen wohnen, stellt die Lehre der Schrift als Unsinn dar.

"Ihr seid aus Gott, Kinder, und habt sie überwunden, weil der, welcher in euch ist, grösser ist als der, welcher in der Welt ist." (1.Jo 4,4)

"Er", der Grössere, der im Gläubigen ist, ist der Heilige Geist. "Er", der in der Welt ist, ist der Satan. Der Heilige Geist, der in uns wohnt, ist grösser als der Teufel, der in der Welt gegenwärtig ist. Zudem: wenn der Teufel in der Welt ist, ist er nicht in uns.

"Wir wissen, dass jeder, der aus Gott geboren ist, nicht sündigt; sondern der aus Gott Geborene bewahrt sich, und der Böse tastet ihn nicht an." (1.Jo 5,18)

Dies ist eine Verheissung an alle Gläubigen. Gott wird es dem Satan nicht erlauben, einen Gläubigen zu beherrschen. Jesus hat den Vater auch gebeten, sie vor dem Bösen zu bewahren (Joh 17,15).

"Der Herr aber ist treu, der euch befestigen und vor dem Bösen bewahren wird." (2.Thess 3,3)

Die Macht Satans ist gebrochen

"Weil nun die Kinder Blutes und Fleisches teilhaftig sind, hat auch er in gleicher Weise an denselben teilgenommen, auf dass er durch den Tod den zunichte machte, der die Macht des Todes hat, das ist den Teufel." (Heb 2,14)

Christus hat den Satan "zunichte" gemacht. "Zunichte gemacht" bedeutet, dass die Kontrollfähigkeit gebrochen wurde. So wurde die Macht Satans über den Gläubigen gebrochen. Welch okkulten Hintergrund wir oder unsere Vorfahren auch haben mögen, der Teufel hat keine Kontrolle mehr über uns. Wie ist es möglich, dass christliche Lehrer behaupten, dass eine gläubig gewordene Person immer noch mit innewohnenden Dämonen kämpfen müsse? Christus hat den Satan bezwungen. Es ist unnötig, dass wir uns noch weiter wegen Dämonisierung oder sogenannten Vorfahren-Belastungen ängstigen.

Neuheit des Lebens

"So sind wir nun mit ihm begraben worden durch die Taufe auf den Tod, auf dass, gleichwie Christus aus den Toten auferweckt worden ist durch die Herrlichkeit des Vaters, also auch wir in Neuheit des Lebens wandeln. Denn wenn wir mit ihm einsgemacht worden sind in der Gleichheit seines Todes, so werden wir es auch in der seiner Auferstehung sein, indem wir dieses wissen, dass unser alter Mensch mitgekreuzigt worden ist, auf dass der Leib der Sünde abgetan sei, dass wir der Sünde nicht mehr dienen. Denn wer gestorben ist, ist freigesprochen von der Sünde. Wenn wir aber mit Christus gestorben sind, so glauben wir, dass wir auch mit ihm leben werden." (Röm 6,4-8)

Die Errettung ist ein radikaler Bruch mit dem alten Leben. Als wir zum Glauben an Jesus Christus kamen, wurden wir mit seinem Tod, seinem Begräbnis und seiner Auferstehung identifiziert, d.h. wir sind mit ihm gestorben, begraben und auferstanden. Als Folge davon ist es uns nun möglich, ein neues Leben zu leben. Wir sind aus der Knechtschaft befreit worden und sind nicht länger Sklaven der Sünde. Es spielt keine Rolle, wie schrecklich unsere Vergangenheit sein mochte: Christus schenkte uns einen Neubeginn. Wenn dies wahr ist, wie können wir dann immer noch Sklaven unserer Vergangenheit oder von Dämonen sein? Beachte, dass es nicht heisst: "mit Ihm begraben, mit Ihm auferstanden zu einem neuen Leben, aber bewohnt durch Dämonen der Vorväter". Wenn wir als Gläubiggewordene noch Dämonen der Vorfahren mit uns trügen, würden wir nicht in einem neuen Leben wandeln. Im Augenblick der Errettung wurde alles für uns vollbracht. Das heisst nicht, dass wir nie mehr sündigen. Aber wenn wir sündigen, müssen wir es zugeben, uns davon abwenden und wieder auf dem Weg mit Gott vorwärtsgehen. Das ist das echte biblische Muster.

Die Tochter Abrahams

Lukas 13,10-16 wird manchmal als Stelle angeführt, die zeige, dass ein Christ besessen sein kann. Die Frau, die wegen eines "Geistes der Krankheit [oder Schwachheit]" ganz zusammengekrümmt war, wird hier als "Tochter Abrahams" bezeichnet. Einige schliessen daraus, dass sie gläubig war. "Tochter Abrahams" bedeutet aber in diesem Zusammenhang einfach, dass sie eine Jüdin war. (vgl. Joh 8,33+37). Man kann daraus nicht ableiten, dass sie im neutestamentlichen Sinn eine Gläubige war.

Sollte ein Volk nicht seinen Gott befragen?

Gläubige können nicht besessen sein. Die Heilige Schrift lehrt, dass der Heilige Geist in uns wohnt und dass Er grösser ist als der Teufel, der in der Welt ist. Der Teufel kann uns nicht antasten und Jesus bat den Vater, uns vor dem Bösen zu bewahren. Dazu kommt, dass Christus durch sein Sterben die Macht gebrochen hat, die der Teufel über uns hatte und wir ein neues Leben haben. Dies bedeutet nicht, dass ein Gläubiger nicht vom Satan getäuscht oder versucht werden kann. Aber es bedeutet, dass Satan nicht in einem Gläubigen wohnen oder ihn beherrschen kann.

Die Schrift äussert sich klar zu diesem Thema. Und sogar wenn sie es nicht täte, müssten wir darüber schweigen, da es ausser der Offenbarung Gottes keine Möglichkeit gibt, verlässliche Informationen über die unsichtbare Welt zu gewinnen. Jesaja fragt die Menschen seiner Zeit, die über die Schrift hinaus gingen, um Antworten über das Jenseits zu finden: "Soll nicht ein Volk seinen Gott befragen?" (Jes 8,19). Wer sagt, man müsse die Erfahrung beiziehen, um dieses Thema zu klären, sagt, dass das, was Gott diesbezüglich offenbart hat, nicht genügt. Solche Menschen suchen dann selber nach einer Antwort. Es ist aber eindeutig falsch, wenn jemand sich den Erfahrungen zuwendet, weil er den Aussagen der Schrift nicht glaubt.

Das Werk Christi ist allgenügend. Wir brauchen keine weitere Befreiung. Wenn wir es bräuchten, wäre die Errettung durch Christus unvollständig. Wenn die Gemeinde innehalten und ihre Lehre über die Heilige Schrift durchdenken würde, würde sie den groben Irrtum derer erkennen, die behaupten, Gläubige könnten noch von Dämonen beherrscht werden.


Shalom Roland

Fußnoten:

5) W.L.McLeod, Fellowship With the Fallen, Northern Canada Mission Press, S. 168

6) Ibid.

7) Neil Anderson, "The Bondage Breaker" (engl. Originalausgabe von "Der die Ketten sprengt", Harvest House Publishers, 1990, S. 174

8) Thomas Ice and Robert Dean, Jr., "Overrun by Demons", Harvest House, 1990, S. 116

9) Neil Anderson, "Released From Bondage", Heres Life, 1991, S. 15+16

10) Fred Dickason, "Demon Possession and the Christian", Moody Press, 1987, S. 102

11) Ibid.

12) Ibid. , S. 103+104

13) Ibid., S. 113

14) Ibid., S. 114

15) Ibid., S. 115

16) Ibid., S. 127

17) Ibid.

18) Ibid., S. 340


Quelle (Auszug - 3. Kapitel): Rugh, Gil: Demonization of the Believer: An Unbiblical Teaching Exposed, Nebraska (Indian Hills Community Church) 1999

Herausgeber der deutschen Ausgabe: Patrick Tschui
Übersetzung: Annemarie Tschui

Die Bibelstellen werden nach der im R. Brockhaus Verlag Wuppertal erschienenen "Elberfelder Übersetzung" in nichtrevidierter Fassung angeführt.
« Letzte Änderung: 19 Januar 2007, 21:22:38 von admin »
Besser ein Patient CHRISTI als ein Doktor der Theologie!