Autor Thema: Was meint die Bibel mit "Feinde des Kreuzes CHRISTI"?  (Gelesen 7471 mal)

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Offline Roland

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Was meint die Bibel mit "Feinde des Kreuzes CHRISTI"?
« am: 03 Januar 2013, 01:03:36 »
Wir finden die Bezeichnung "Feinde des Kreuzes CHRISTI" in der Heiligen Schrift, z. B. in Philipper 3,18.19:

Denn viele wandeln, von denen ich euch oft gesagt habe, nun aber auch mit Weinen sage, dass sie die Feinde des Kreuzes CHRISTI sind; deren Ende Verderben, deren Gott der Bauch und deren Ehre in ihrer Schande ist, die auf das Irdische sinnen

Was bedeutet diese Bezeichnung?
Besser ein Patient CHRISTI als ein Doktor der Theologie!

Pilger

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Re: Was meint die Bibel mit "Feinde des Kreuzes CHRISTI"?
« Antwort #1 am: 03 Januar 2013, 17:20:15 »
Liebe Geschwister,

Gal.6,12:
So viele im Fleische wohl angesehen sein wollen, die nötigen euch, beschnitten zu werden, nur auf daß sie nicht um des Kreuzes Christi willen verfolgt werden.

Vielleicht ist das der Anfang.

Liebe Grüße
Pilger

Offline Roland

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Re: Was meint die Bibel mit "Feinde des Kreuzes CHRISTI"?
« Antwort #2 am: 03 Januar 2013, 19:21:19 »
Lieber Pilger,

herzlichen Dank für Deine Antwort. Ich finde, dass Galater 6,12 ein "guter Anfang" ist. Hier ist von Christen die Rede, die andere Gläubige überreden wollen, sich beschneiden zu lassen, damit sie nicht um des Kreuzes CHRISTI Willen verfolgt werden.

Ich denke, dass hier von wiedergeborenen Christen die Rede ist. Sie wollen den "bequemen" Weg gehen, d. h. sie möchten ohne Verfolgung leben.

Wie denkst Du darüber?

Shalom
Roland
Besser ein Patient CHRISTI als ein Doktor der Theologie!

Offline Jose

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Re: Was meint die Bibel mit "Feinde des Kreuzes CHRISTI"?
« Antwort #3 am: 06 Januar 2013, 14:26:14 »
Hallo Roland,

Zitat von: Roland
Ich denke, dass hier von wiedergeborenen Christen die Rede ist. Sie wollen den "bequemen" Weg gehen, d. h. sie möchten ohne Verfolgung leben.
Ich sehe es auch so, dass hier wiedergeborene Christen gemeint sind, die den bequemen Weg gehen wollen und somit zu Feinden des Kreuzes CHRISTI werden.

Hier ging es vermutlich um Christen aus den Juden, die Gesetz und Gnade miteinander vermischen wollten, siehe auch: "Und einige kamen von Judäa herab und lehrten die Brüder: Wenn ihr nicht beschnitten worden seid nach der Weise Moses, so könnt ihr nicht gerettet werden" Apg 15,1. Vielleicht geschah es aus Unsicherheit, aber wenn wir Gal. 6,12 betrachten, nicht nur.

In den Erklärungen zur Bibel (Brockhaus) habe ich gelesen:
Zitat

Gal. 6,12
Paulus nennt die heimlichen Motive der judaisierenden (Juden) Kräfte: Sie wollen der Verfolgung entgehen und sie wollen damit, daß sie Christen zur Beschneidung überreden, Ansehen und Ruhm ernten. Für Paulus sind dies angesichts des Werkes Christi hohle Werte.

Quelle: Erklärungen zur Bibel (Elberfelderübersetzung) © 2004 R. Brockhaus Verlag Wuppertal


Die Antwort ist auf dem Apostelkonzil aber deutlich gefallen: "Nun denn, was versucht ihr Gott, ein Joch auf den Hals der Jünger zu legen, das weder unsere Väter noch wir zu tragen vermochten? Vielmehr glauben wir, durch die Gnade des Herrn Jesus in derselben Weise gerettet zu werden wie auch jene." Apg 15,10-11.

Wir haben es als Christen nun weniger mit der Frage der Beschneidung zu tun, aber es gibt auch heute viele anderen Lehren die den "Ruhm des Kreuzes" schmälern wollen. Im Katholizismus ist es besonders schlimm. Da ich katholisch erzogen wurde, weiß ich es aus eigener Erfahrung. Das gibt es aber sicherlich in anderen Glaubensrichtungen auch.

Es muss unser Bekenntnis bleiben: "Mir aber sei es fern, mich zu rühmen als nur des Kreuzes unseres Herrn Jesus Christus, durch das mir die Welt gekreuzigt ist und ich der Welt" Gal 6,14, und unser Wandel muss es bezeugen. Jeder von uns kann zu einem "Feind des Kreuzes" werden, so meine Überzeugung.
 
Herzliche Grüße,
José

Pilger

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Re: Was meint die Bibel mit "Feinde des Kreuzes CHRISTI"?
« Antwort #4 am: 06 Januar 2013, 19:11:05 »
Liebe Roland,
ich denke dass dem Gal.6, 12 der Vers in Kap.2, 4 vorausging, wo falsche Brüder, die Freiheit des Apostels und des Titus auskundschaften wollten, der ja Grieche war und nicht beschnitten.

Ich denke um diese handelt dann Kap.6,12.

Liebe Grüße
Manfred

Offline Jose

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Re: Was meint die Bibel mit "Feinde des Kreuzes CHRISTI"?
« Antwort #5 am: 09 Januar 2013, 23:39:51 »
Hallo zusammen.

Zitat von: Pilger
ich denke dass dem Gal.6, 12 der Vers in Kap.2, 4 vorausging, wo falsche Brüder…
Sagt die Schrift etwas darüber aus, dass "falsche Brüder" keine Wiedergeborene sind bzw. nie waren?
 
In der Philipperstelle ist von "Feinde des Kreuzes" die Rede. Ob es sich ausschließlich auf die Not bei den Galatern bezieht, ist m.E. nicht eindeutig, denn Paulus betont ja: "Denn viele wandeln, von denen ich euch oft gesagt habe, nun aber auch mit Weinen sage, dass sie die Feinde des Kreuzes Christi sind; deren Ende Verderben, deren Gott der Bauch und deren Ehre in ihrer Schande ist, die auf das Irdische sinnen" Phil 3,18.

Eine ähnliche Ermahnung lesen wir auch im Römerbrief: Denn solche dienen nicht unserem Herrn Christus, sondern ihrem eigenen Bauch, und durch süße Worte und schöne Reden verführen sie die Herzen der Arglosen" Röm 16,18. Diese dienten auch "ihren eigenen Bauch". Sie richteten Parteiungen an, weil sie entgegen der Lehre lehrten. Paulus ermahnt, sich von solchen abzuwenden!

Gottes Segen,
José

Offline Jose

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Nahe beim Kreuz und doch verloren
« Antwort #6 am: 10 Januar 2013, 01:10:49 »
Darf ich diesen Text, den ich vorhin las, hier eintragen? Die Botschaft war mir sehr zum Segen, auch wenn ich nicht alles zu beurteilen vermag.



Nahe beim Kreuz und doch verloren

“Denn viele wandeln, von denen ich euch oft gesagt habe, nun aber sage ich’s unter Tränen:  Sie sind die Feinde des Kreuzes Christi.” (Phil. 3, 18)

Viele wandeln als die Feinde des Kreuzes Christi. Der Apostel Paulus schreibt diesen Brief aus dem Gefängnis in Rom. Er spricht von “Feinden des Kreuzes Christi”.
Wir wissen, viele Menschen meinen, man sei ein Christ, wenn man sich vor einem Kreuz verbeugt, ein Kreuz auf dem Grab aufrichtet, oder ein Kreuz als Schmuck um den Hals hängt. Ich möchte euch das deutlich sagen: Ein junger Mann, der eine Schmuckkette um den Hals trägt, ist sehr unrein und ist weibisch geworden.

Doch das Kreuz ist viel mehr als nur ein Sinnbild. Das Kreuz ist der einzige Ort, wo Gott und der Sünder einander begegnen. Es gibt keinen andern Treffpunkt zwischen dem heiligen Gott und dem sündigen Menschen, nur den einen Ort: Das Kreuz Christi, das Kreuz, an dem Jesus für die Sünder starb.
Was meinen wir nun, wenn wir vom Kreuz sprechen?  Sind es nur zwei hölzerne Balken, die als Kreuz zusammengefügt wurden?  Durch diese grausame Hinrichtungsart töteten die Römer ihre Verbrecher. Wenn wir jedoch von dem Kreuz sprechen, denken wir an den Tod Jesu am Kreuz.
In Jesaja 53, 5 lesen wir, wie der Prophet siebenhundert Jahre vor Jesus den Tod Jesu vorausgesagt hat: “Er ist um unserer Missetat willen verwundet und um unserer Sünde willen zerschlagen. Die Strafe liegt auf Ihm, damit wir Frieden hätten und durch Seine Wunden sind wir geheilt.”  Jesus hatte selbst keine Sünde. Er wußte von keiner Sünde in sich. Er beging keine einzige Sünde. Die Bibel sagt, daß Ihm die Sünde völlig fremd war. Aber er wurde für uns zur Sünde gemacht, damit wir würden in Ihm die Gerechtigkeit, die vor Gott gilt (2. Kor. 5, 21).  Es hat keinen Menschen auf dieser Erde gegeben, der so gelebt hat wie Jesus, der Herr:  Er war Gott von Gott und wurde dazu Mensch, daß Er für meine Sünden sterbe. Er wurde Mensch und brachte das einmalige Opfer, das die Versöhnung für unsre Sünden wurde (Hebr. 9, 26 – 28).

Als Johannes der Täufer den Herrn Jesus sah, rief er: “Seht, schaut, das ist Gottes Lamm, das die Sünde der Welt wegnimmt.”  -  Hast du Ihn jemals angeschaut?
Heute beten die Menschen Organisationen an. Sie nehmen ein ihnen zusagendes Christentum an, aber Christus selbst sind sie nicht begegnet. Sie haben die Erfahrung der Sündenvergebung nicht gemacht. Solche Menschen sind keine Christen. Ein Christ ist ein Mensch, der zum Kreuz Jesu gekommen ist. Wo ist das Kreuz?  Steht es noch in Jerusalem?  Nein. Wir gehen zum Erlöser selbst, dem Herrn Jesus. Wir erfassen, daß Er für uns gestorben ist. Viele Christen sprechen das Glaubensbekenntnis: “Ich glaube an Gott den Vater, den Allmächtigen, Schöpfer des Himmels und der Erde. Ich glaube an Jesus Christus, den eingeborenen Sohn Gottes, unsern Herrn, der empfangen ist von dem heiligen Geist, geboren von der Jungfrau Maria, der gelitten hat unter Pontius Pilatus, gekreuzigt, gestorben und begraben, niedergefahren zur Hölle, am dritten Tag wieder auferstanden von den Toten, aufgefahren gen Himmel, sitzend zur Rechten Gottes, seines allmächtigen Vaters, von dannen er wiederkommen wird, zu richten die Lebendigen und die Toten. Ich glaube an den heiligen Geist, eine heilige christliche Kirche, die Gemeinschaft der Heiligen, Vergebung der Sünden, Auferstehung des Leibes und ein ewiges Leben. Amen. “Ich glaube dies und jenes.”
Aber wo glaubst du diese Wahrheiten?  Du glaubst sie im Kopf, so wie du das mathematische und physikalische Wissen im Kopf hast und weißt, daß 2 x 2 = 4 ist.
Doch du wirst durch das Wissen von geschichtlichen Tatsachen über Jesus Christus kein Christ. Es gibt sogar viele Menschen, die zugeben, daß Jesus unvergleichlich ist, daß man nicht seinesgleichen findet, Menschen, die hoch von Ihm denken und der Meinung sind an Ihn zu glauben.

Aber sie leben trotzdem in ihren Sünden weiter und haben ihre Götzen, die sie anbeten. Im Kopf glauben sie etwas, was in ihrem Leben keine Wirkung hat. An Weihnachten singen sie religiöse Lieder, an Karfreitag machen sie lange Gesichter. An Ostern beteiligen sie sich am Gottesdienst und sagen: “Christ ist erstanden.”
Aber haben diese religiösen Zeremonien eine Veränderung in ihr Leben gebracht?
Hat dieser Kopfglaube sie von der Sünde der Unreinheit weggebracht oder haben die gegenseitigen Streitereien aufgehört?  Hat er sie vom Kino, von Ehebruch und Hurerei befreit? Nein.
“Er wurde um unserer Missetat willen verwundet. Er wurde um unserer Sünden willen zerschlagen. Die Strafe liegt auf Ihm, auf daß wir Frieden hätten und durch Seine Wunden sind wir geheilt” (Jes. 53, 5). Das ist’s, was ich erkannt habe. Ich habe es geschmeckt. Ich weiß, daß es die Wahrheit ist. Ich habe es durch und durch erfahren.
Ich weiß, daß Jesus lebt. Ich weiß, daß Er auferstanden ist. Ich weiß, daß Er meine Sünden auf sich genommen und weggetragen hat. Ich weiß, daß Er für mich gestorben ist. Ich habe dadurch Sieg und Befreiung in mein böses Leben bekommen. Kennst du diesen Erlöser?  Warst su schon unter seinem Kreuz?

In der Bibel steht: “Das Kreuz ist für die, die verlorengehen, Torheit” (1. Kor. 1, 18).
Es ist für sie nur ein goldenes Symbol oder eine Festtagsangelegenheit in der Karwoche. Es hat mit ihrem Leben nichts zu tun und hat sie in ihrem Wesen nicht verändert. Daneben habe ich aber Tausende getroffen, die am Kreuz verändert worden sind. Es ist für mich wunderbar zu sehen, wie der Herr Jesus sie umgewandelt hat.
Ist dir das Wort vom Kreuz auch eine Torheit?  Der Apostel Paulus sagt: “Viele wandeln als Feinde des Kreuzes. Ihr Ende ist die Verdammnis, ihr Gott ist ihr Bauch und ihre Ehre ist in ihrer Schande…”  Es ist furchtbar, daß Menschen in unserem Land um einige Mark alles tun. Es gibt Menschen, die sogar Geld dafür nehmen, andere zu töten. In einem Teil unseres Landes begegnete eine Hindufrau dem Herrn Jesus. Einige ihrer Verwandten bezahlten drei Magier, damit sie diese Frau töten sollten. Sie kam daraufhin in große Not und starb. Die Brüder unserer Gemeinschaft hatten sie immer mit Gebet umgeben.
Jetzt griff der Herr Jesus ein und berührte sie. Sie kam wieder zum Leben und erzählte, wie sie in den Himmel gekommen sei und wie sie dort die Heiligen einschließlich meines verstorbenen Vaters gesehen habe und ihr gesagt wurde, sie müsse zurückgehen, weil für sie dort unten gebetet werde. Kurze Zeit danach starben die drei Magier. Die bösen Geister, die die Frau töten sollten, wandten sich nach dem Mißerfolg in ihrer Wut gegen die Magier und töteten die drei. Deshalb steht fest, daß uns niemand etwas anhaben kann, auch keine schwarze Magie, wenn wir unter dem Blut Jesu stehen und zum Kreuz Jesu gekommen sind.  -  Wie können Menschen es ertragen, ohne Jesus zu leben!  Ich weiß es nicht.

“Deren Gott ihr Bauch ist und deren Ehre in ihrer Schande ist.”  Überall gibt es solche Menschen. Sie nehmen Bestechungsgelder an und bestehen Prüfungen auf Grund von Bestechung. Sie haben kein Erbarmen und keine wahre Liebe. Wie viele junge Männer breiten ihre Erlebnisse auf geschlechtlichem Gebiet vor anderen aus und brüsten sich damit. Mich führte ein junger Verwandter, als ich dreizehn Jahre alt war, in diese Welt ein. Wie furchtbar ist das!  Dein Beispiel hat viele in die Sünde geführt. Rühme dich nicht deiner Schande! Die Zeit kommt, wo du im Höllenfeuer brennst.

Als ich in einer großen Kirche irgendwo predigte, sagten die Kirchenältesten
(sehr selbstzufriedene Leute): “In unserer Kirche gibt es diese Sünden alle nicht.”
An einem Sonntag predigte ich in dieser Kirche am Vormittag und am Abend.
Beim Abendgottesdienst sah man, wie ein junger Mann zitterte. Er wurde nach dem Gottesdienst gefragt, warum er am Morgen ferngeblieben war. Er antwortete, daß er zu dieser Zeit mit einer Studentin im Bett der Hurerei gelegen habe. Jetzt zitterte er und tat Buße. Aber die Ältesten hatten gesagt: “Unsere jungen Leute sind in Ordnung!”
Die Tochter eines anderen Ältesten hatte ihre Unberührtheit verloren. Als sie dies ihrer Mutter bekannte, war diese selbstzufriedene Mutter völlig zerschlagen. Wer sich wehrt, daß solche Dinge von der Kanzel gesagt werden, ist nicht nur blind, sondern auch ein eingebildeter Besserwisser. Jesus bestimmte in der Bergpredigt genau, was unter Ehebruch zu verstehen ist, und der Apostel Paulus wetterte oft gegen Unmoral, Homosexualität und alle Sünden der Unreinheit. Ich nehme sie mir zum Vorbild, dem ich folge in dieser Zeit, wo die Sünde und die Schande der Menschheit schrecklich sind.
Ich möchte meine Hand am moralischen Puls unserer Gesellschaft haben und dann hören, was der Herr sagt und von Gott her reden. Es gibt Menschen, die sagen, warum brauchen wir das Kreuz?  Wir können von uns aus gut sein. Warum von Sünde sprechen?  Es gibt keine Sünde!  Ja, wenn du und ich heilige Menschen wären, bestünde keine Notwendigkeit für das Kreuz. Aber seid doch nicht töricht!  Ihr kennt euer eigenes Herz nicht, ihr kennt die eigene Tochter nicht und kennst du vielleicht deinen Sohn?  -  Warum das Kreuz?  Weil du und ich hoffnungslose Sünder sind, Sünder, die keinen Zugang zum Himmel haben, Sünder, die dem heiligen Gott nichts Gutes vorweisen können. Einzig aus diesem Grund hat Derjenige, der keine Sünde gekannt hat, die Herrlichkeit des Himmels verlassen und ist in diese Welt gekommen und ist für dich und für mich gestorben. Du kannst nicht so leben, als ob du Christus nicht brauchtest. Wenn du ohne Christus lebst, gibt es für dich keinen anderen Weg als sterben und in die Hölle kommen. Sobald du die Augen auf Erden schließt, erwarten dich schreckliche Qualen der Hölle. Das Kreuz ist Gottes Weg zur Rettung der Menschheit. Hier am Kreuz wird jeder entlarvt. Am Kreuz kommt die Wahrheit über dich heraus.

Ein Mann lebte nahe bei Jesus. Das Geld war ihm anvertraut zur Versorgung der Jünger. Er saß beim letzten Abendmahl so nahe bei Jesus, daß Jesus ein Stück Brot eintauchen und ihm geben konnte. Aber sein Herz neigte sich zum Bösen. Die Bibel sagt: “Nach dem Bissen fuhr der Satan in ihn.”  Hat der Satan dein Herz mit einer üblen Absicht füllen können?  Hat der Satan von dir Besitz genommen?  Wenn du nicht schnell zum Kreuz Christi eilst, bist du verloren. Es gibt keine Macht, die dich retten kann. Nur der Tod Jesu am Kreuz, kann dich von deinen Sünden befreien. Aber dieser Mann, er hieß Judas Ischariot, sagte: “Was wollt ihr mir geben?” (Matth. 26, 14).
“Was wollt ihr mir geben? Was wollt ihr mir geben?”  Das ist die Haltung des Sünders. Der verlorene Sohn sagte zum Vater: “Gib mir das Teil der Güter, das mir gehört” (Luk. 15, 12). Jedermann ruft: GIB MIR!  So sagte Judas und so sagen heute viele Christen. Um wenige Mark sind sie bereit, Jesus zu verkaufen. Ein Schuldirektor, der in den Versammlungen war, sagte mir: “Ich habe etwas Schlimmes getan.”  Er war an einen weitentfernten Ort versetzt worden. Da ging er mit hundert Mark zu dem höchsten Beamten und bestach ihn, damit er wieder zu seiner Familie zurückversetzt werde. Beide, der Bestechungsgelder gibt und der sie nimmt, sind gleich böse. So wird Jesus verkauft.

Wir sehen einen anderen Mann nahe bei Jesus. Sein Name ist Petrus. Er hatte gesagt:
“Ich will mit dir sterben.” Aber Jesus sagte: “Ehe der Hahn zweimal kräht, wirst du mich dreimal verleugnen.”  Als dann eine Magd kam und sagte: “Du warst auch mit Jesus”, sagte Petrus: “Nein.”  Ein anderer kam und sagte: “Deine Sprache verrät dich, du bist ganz bestimmt einer von ihnen.” Da begann er sich zu verfluchen und zu schwören:
“Ich kenne ihn nicht.”  Wie oft hast du den Herrn Jesus verleugnet?
Wenn ein Christ lügt, verleugnet der Jesus. Wenn ein Christ falsche Rechnungen oder falsche Berichte schreibt, verrät er Jesus. Wenn man einen Christen in einer Kinoschlange warten sieht, verrät er Jesus.
Jesus sagte nichts als sie ihn schlugen. Was tat Petrus, als man Jesus ins Angesicht spie?
Petrus war entschlossen, sein Leben nicht dadurch in Gefahr zu bringen, daß er zugab, er sei ein Jünger.

In Rußland werden heute viele, viele Christen ins Gefängnis gesperrt oder kommen in die sibirischen Straflager oder in Irrenhäuser und das nur, weil sie Familienandacht halten. Dafür, daß sie an Jesus glauben, werden sie verfolgt und vielfach gequält. Man läßt sie auch verhungern. Aber sie verleugnen Jesus nicht. Nein, nur das nicht!
Kleine Kinder müssen zusehen, wie ihr Vater ins Gefaengnis abgeführt wird, vielleicht für 15, für 20, für 30 Jahre. Ihre Väter werden dort brutal geschlagen, in manchen Fällen unmenschlich zu Tode gequält. Doch selbst die Kinder sagen in Rußland:
wir lassen Ihn nicht.  -  Als kürzlich die Polizei erschien, um einen dieser Christen zu verhaften, sagte er kühn und freudig: “Die größten Heiligen des Herrn leben hier in Rußland.”
Wir aber haben sehr wenige Christen dieser Art hier in unserem Land!  Petrus ging hinaus und weinte bitterlich. “O, wie konnte ich nur meinen Herrn verleugnen?
Wie konnte ich so etwas Furchtbares tun? Ich habe versprochen, daß ich ihm ins Gefängnis und in den Tod folgen wolle. Stattdessen habe ich ihn verleugnet!”
Wie oft haben wir Ihn verleugnet?

Wir sehen nahe beim Kreuz einen anderen Mann. Es ist der römische Statthalter Pilatus. Er wußte, daß Jesus aus Neid ausgeliefert worden war. Er sagte zu der Volksmenge dreimal: “Was hat er denn Übles getan?” (Luk. 23, 22).  Doch die Menge schrie: “Hinweg mit diesem, gib uns Barabbas!” Das ist der Schrei der Namenchristen heute. Nicht diesen! Es ist sehr traurig, den geistlichen Tiefstand von Männern zu sehen, denen es gelungen ist, eine hohe Position in der Kirche einzunehmen. Sie sind oft nur auf eine hohe Stellung aus und haben den Leuten geistlich nichts zu geben. Wissen sie, wie man zu jungen Leuten von der Gottesgerechtigkeit spricht?  Wenn sie ihnen wenigstens ein reines Vorbild geben würden!  Aber selbst dies fehlt weitgehend. Pilatus kam nahe zum Kreuz. Aber er hatte Angst, seinen Statthalterposten zu verlieren. Solche Leute sollten bedenken, daß ihre Seele wichtiger ist als ihre Stellung. In wie vielen unserer Missionen arbeiten solche, die nur an ihr Gehalt denken. Was für ein trauriger Zustand!  Sie vergießen Tränen, wenn junge Menschen Ehebrecher werden. Sie haben kein Wort Gottes für diese Jugend. Nein, das Gehalt ist wichtig. Du bist genau wie Pilatus.
Als die Menge schrie: “Wenn du diesen losläßt, bist du des Kaisers Freund nicht!”, bekam er es mit der Angst zu tun. “Nein, die Kosten sind zu hoch!  Ich kann nicht meinen Beruf auf’s Spiel setzen.”  Sein Urteil über Jesus lautete schließich: “Nehmt ihr Ihn hin und kreuzigt Ihn, ich finde keine Schuld an diesem Menschen.”  Was ist das?  Nichts anderes als Justizmord!  In allen Gesetzbüchern der Welt gibt es kein ähnliches Urteil:
“Ich finde keine Schuld an Ihm. Aber kreuzigt Ihn!”  So sagst auch du: “ Ich sehe keinen Fehler an Ihm. Er ist ein vollkommener Erlöser. Er ist der einzige Erlöser. Doch weg mit Ihm!  Ich will Ihm nicht folgen. Ich will nicht, daß Er über mich herrscht.”
Wie unvernünftig und verkehrt bist du!  Wenn du dagegen Seine Liebe geschmeckt hast und Sein Eigentum bist, bist du bereit für Ihn zu sterben. Es ist dir eine Ehre, für einen solchen Erlöser zu sterben. Du hast keine Angst mehr, deine Stellung oder einige Mark zu verlieren.

Wir sehen zwei weitere Männer. Sie wurden je auf einer Seite Jesu gekreuzigt. Der eine spottete. Beide waren gleich nahe bei Jesus. Beide hörten Sein Gebet: “Vater vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun.”  Der eine sagte: “Wenn du Christus bist, dann rette dich selbst und uns.”  Rette meinen Leib, rette mein Leben!  Nichts anderes war für ihn von Bedeutung. Eines Tages wird dieser unser Leib zerstört werden, wenn es heißt:
“Asche zu Asche und Staub zu Staub.”  -  Der spottende Schächer sagte: “Wenn du Christus bist, dann rette dich selbst und meinen Körper.”  Er sagte nicht: “Rette meine Seele. Errette mich vom Höllenfeuer, meine Seele hat ewige Bedeutung!  Rette meine Seele, die in die Ewigkeit geht.”  Nein, so sagte er nicht.  -  Auch heute kommen Menschen ganz nahe zum Kreuz Jesu. Aber sie sterben, ohne daß sie wahrhaft bekehrt sind. Dieser Mann wurde dicht neben Jesus gekreuzigt. Aber er ist heute in der Hölle.

Der zweite Schächer wies den Spötter zurecht und sagte: “Fürchtest du nicht Gott, wo wir doch in der gleichen Verdammnis sind?  Wir zwar leiden zu Recht, doch dieser hat nicths Unrechtes getan.”  Dann wandte er sich an den Herrn Jesus und sagte:
“Herr, denke an mich, wenn du in dein Reich kommst.”  Er sagt nicht: “Ich habe ein Recht darauf, in dein Reich zu kommen, du mußt mich in dein Reich aufnehmen.”
Stattdessen spricht er eine Bitte aus: “Herr, wenn es möglich ist, bitte denke an mich, einen Räuber!  Herr, ich weiß, daß du ein ewiges Königreich hast. Laß mich bitte hinein kommen!”  Jesus sagte: “Heute noch wirst du mit mir im Paradiese sein.”
Bist du schon einmal mit einem zerbrochenen Herzen und einem zerschlagenen Geist zum Kreuz in die Gegenwart Jesu gekommen?  “Herr, oft habe ich dir Schmerzen bereitet. Herr, ich habe dich oft verleugnet. Bist du für mich gestorben?  Ich übergebe mich dir. Nimm mich.”

Zum Schluß erzähle ich eine wahre Begebenheit. Vor Jahren, als Abraham Lincoln durch eine Kugel ermordet wurde, lebte eine arme Frau, die wußte, daß sie aus der Sklaverei befreit worden war durch den Einsatz dieses Mannes. Als sie hörte, daß er ermordet worden war, sagte sie sich: “Ich muß diesen Toten sehen, den Mann, der fßr mich gestorben ist.”  So stellte sie sich an eine Straße, durch die der Leichenzug kam. Aber die Menschenmenge wuchs, sie wurde zurückgedrängt und es bestand wenig Aussicht, daß sie auf den Sarg einen Blick werfen konnte. Die arme Frau hatte einen kleinen Jungen an der Hand. Er wenigstens sollte einen Blick auf Abraham Lincolns Sarg werfen. So hob sie den Jungen in die Höhe, als der Sarg vorüberfuhr und sagte:
“Junge, schaue ihn dir gut an!  Er starb für dich!  Er starb für dich!”

Liebe Freunde, ich bitte euch nicht, auf Abraham Lincoln zu sehen. Ihr sollt auch nicht auf mich sehen. Ich bitte euch, daß ihr jetzt auf den Erlöser schaut, auf Ihn, der für eure Sünden gestorben ist.

(Joshua Daniel)

Quelle: http://lefi.org/german/nahebeimkreuz.htm

Pilger

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Re: Was meint die Bibel mit "Feinde des Kreuzes CHRISTI"?
« Antwort #7 am: 10 Januar 2013, 19:52:30 »
Lieber Jose,
Jesus sagt: Wer mir nachfolgen will nehme sein Kreuz auf sich.................

Was immer das beim Enzelnen sein mag steht doch fest, dass es darum geht um Jesu willen Dinge zu tun oder zu lassen, die eine schwere Entscheidung mit möglichen Folgen ist.

So verstehe ich "Feinde des Kreuzes".

Liebe Grüße
Manfred

Offline Jose

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Feinde des Kreuzes
« Antwort #8 am: 11 Januar 2013, 00:49:07 »
Als Jesus "die Volksmenge samt seinen Jüngern herzugerufen hatte, sprach er zu ihnen: Wenn jemand mir nachkommen will, verleugne er sich selbst und nehme sein Kreuz auf und folge mir nach!" Mk 8,34. Ich verstehe es als Aufruf an alle, die Jesus nachfolgen wollen.

Und weiter sagte Jesus: "Denn wer sein Leben retten will, wird es verlieren; wer aber sein Leben verliert um meinetwillen und um des Evangeliums willen, wird es retten" Mk 8,35.

Ist wer "sein" Leben retten will und wer auf das irdische sinnt, ein "Feind des Kreuzes"? Ich denke schon. Auch Petrus handelte kurz davor als ein "Feind des Kreuzes", auch wenn er es menschlich gut meinte.

Jesus aber "wandte sich um und sah seine Jünger und tadelte Petrus und sagte: Geh weg hinter mich, Satan! Denn du sinnst nicht auf das, was Gottes, sondern auf das, was der Menschen ist" Mk 8,33. Danach folgte die Ermahnung, das Kreuz auf sich zu nehmen, um Jesu willen und um des Evangeliums willen.

Dennoch handelte Petrus auch später am Lagerfeuer verkehrt, denn er verleugnete den Herrn. Deswegen meine ich, dass "Feinde des Kreuzes" auch Gläubige sein können: solche, die sich noch nicht wirklich bekehrt haben oder die noch auf das Irdische sinnen.

Gottes Segen,
José

Offline Frank Büttner

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Re: Was meint die Bibel mit "Feinde des Kreuzes CHRISTI"?
« Antwort #9 am: 12 Januar 2013, 14:45:29 »
Feinde des Kreuzes...

Sehe ich hauptsächlich jene Leute, die nicht Jesus als Gottes Sohn, als "verkörperten" Gott sehen,
sein Erlösungswerk, dass er gestorben ist für die gesamte Menschheit durch den Kreuzestod, nicht erkennen,
oder anerkennen. Natürlich können das auch Christen sein, die Gott nur durch Lippenbekenntnisse ehren, aber
vom Herzen keinen Zugang haben und nicht finden, eben weil sie sich nicht unter das Kreuz begeben.
Die Nachfolge Christi besteht selbstverständlich eben in der Nachfolge, die auch das kleine Kreuz beinhaltet,
das man in Ergebenheit tragen sollte, nicht nur um die eigene Seele zu entschlacken, sondern auch der Liebe
zu dem Nächsten wegen. Ohne Leid und Schmerz ist noch keine Seele frei geworden.
Mir hat das gut gefallen, was Jose gesagt hat, auch Manfred.
Mit dem verleugnen Gottes, bezüglich des Apostels Petrus sehe ich die Sache etwas scharf betrachtet,
denn es könnte eben leicht in Verbindung mit einem Feinde des Kreuzes gebracht werden, was er ja keinesfalls
war.
Welcher Mensch verleugnet Gott nicht tag-täglich?  Und das ohne Androhung einer Strafe mit Todesfolge.
Ich denke eher, dass man die Schwäche des Menschen aufgezeigt hat, ähnlich wie die des Petrus, als der Herr von
ihm ging, darin waren ja viele Jünger schwach, es folgten nicht viele den Kreuzgang Jesus, nicht einer von den Jünger
half zudem das Kreuz zu tragen, unter das Jesus öfters zusammenbrach. Ein Fremder, dem das Geschehen ferne war, half
zu tragen. Wie viel anders ist es im wahren Leben? Sind es meistens nicht Leute außer Haus, die Hilfe geben, auch
wenn es einer gewissen Fügung unterliegt?

alles Gute
Frank

Offline Jose

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Re: Was meint die Bibel mit "Feinde des Kreuzes CHRISTI"?
« Antwort #10 am: 25 Januar 2013, 01:42:50 »
In diesen Tagen wurde ich an dieses Wort erinnert: "Durch Glauben weigerte sich Mose, als er groß geworden war, ein Sohn der Tochter Pharaos zu heißen, und zog es vor, lieber zusammen mit dem Volk Gottes geplagt zu werden, als den zeitlichen Genuss der Sünde zu haben, indem er die Schmach des Christus für größeren Reichtum hielt als die Schätze Ägyptens; denn er schaute auf die Belohnung" Hebr 11,24-26.

Wir werden ermahnt in der Schrift: "Deshalb lasst uns zu ihm hinausgehen, außerhalb des Lagers, und seine Schmach tragen!" Hebr 13,13. Ich denke nicht, dass es damit getan ist, sich Christ zu nennen. Was schließt es wohl alles ein, dieses: "Außerhalb des Lagers…", und kann es nicht ein Merkmal der "Feinde des Kreuzes CHRISTI" sein, dass sie sich bewusst nicht abgrenzen von der Welt und Sünde und auch von allen weltlichen religiösen Bestrebungent?

Ich denke, hier nimmt es seinen Anfang, dass wir zu "Feindes des Kreuzes CHRISTI" werden, wenn wir nicht konsequent uns "außerhalb des Lagers" begeben, um die "Schmach des Christus" zu tragen.

Herzliche Grüße,
José

Ruth

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Re: Was meint die Bibel mit "Feinde des Kreuzes CHRISTI"?
« Antwort #11 am: 22 August 2013, 18:55:20 »
Wir finden die Bezeichnung "Feinde des Kreuzes CHRISTI" in der Heiligen Schrift, z. B. in Philipper 3,18.19:

Denn viele wandeln, von denen ich euch oft gesagt habe, nun aber auch mit Weinen sage, dass sie die Feinde des Kreuzes CHRISTI sind; deren Ende Verderben, deren Gott der Bauch und deren Ehre in ihrer Schande ist, die auf das Irdische sinnen

Was bedeutet diese Bezeichnung?

Lieber Roland,

zu Phil. 3, 18.19 habe ich heute lange Zeit recherchiert, die vorherigen und nachherigen Briefe herangezogen, und Vergleichsstellen nachgeschlagen. Zunächst verstand ich unter "Feinde des Kreuzes Christi" die Gruppe von Menschen, die das Erlösungswerk des Herrn, das Gnade verkündende Evangelium, beiseite setzen, um Werksgerechtigkeit/Gesetzlichkeit/religiöse Deckmäntel an dessen Stelle zu bringen (wie im Gleichnis vom Pharisäer und Zöllner), bzw. auch die, die versuchen, Gnade mit Gesetz zu vermischen, wodurch sie die Heilsbedeutung des Kreuzes einschränken und meinen, man müßte noch etwas dazutun, um vollständig erlöst zu werden. Mit anderen Worten: Es ist ihnen ein Anstoß, wenn ein Sünder wie ich sein gesamtes Vertrauen auf das Kreuz Christi wirft, das Gnadengeschenk Gottes  für sich annimmt, und das ganz ohne sich ihrem Leistungsdenken zu unterwerfen. -

Allerdings bin ich nicht sicher, ob es so zu verstehen ist, weil diese Stelle: "ihr Gott ist der Bauch" mir weiterhin unklar ist.

Liebe Grüße!

pintalunas

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Re: Was meint die Bibel mit "Feinde des Kreuzes CHRISTI"?
« Antwort #12 am: 29 August 2013, 22:08:46 »
Allerdings bin ich nicht sicher, ob es so zu verstehen ist, weil diese Stelle: "ihr Gott ist der Bauch" mir weiterhin unklar ist.
Liebe Grüße!
Hallo Ruth,
deine Erklaerung ist soweit ganz richtig, geht aber noch weiter in die Tiefe.
Zuerst einmal sind die Feinde des Kreuzes diejenigen die es ablehnen.
Manche sind gleichgueltig, andere verspotten es und wieder andere verfolgen das Kreuz.
Die Bibel macht hier keinen Unterschied. Gott will das alle Menschen durch das Erloesungswerk am Kreuz errettet werden.
Der Vater hat es so beschlossen und der Sohn war gehorsam und trug sein Kreuz, bzw. trank den Kelch!
Auch bei Paulus sehen wir das er sprach taeglich sein Kreuz zu tragen.
Was ist damit gemeint? An anderer Stelle erklaert er es:

1.Kor.15:31
So wahr ihr mein Ruhm seid, den ich habe in Christus Jesus, unserem Herrn: Ich sterbe täglich!

Womit Paulus die Suende meint. Taeglich stirbt er dem suendhaften Fleisch und seinen Geluesten, siehe Vers 32....Womit du nun auch das mit dem Bauch verstehst...
Es heisst u.a. das das Fleisch wider den Geist streitet. Wir sind aufgesfordert im Geist zu wandeln und zu leben.
Dazu bedarf es das wir taeglich den fleischlichen Geluesten sterben und dieses, unser Kreuz tragen!
Das Kreuz tragen bedeuted daher nicht mehr nach den fleischlichen Geluesten zu wandeln in denen wir vormals wandelten, sondern im Geist den wir von Gott geschenkt bekommen als die Gabe Gottes!
Dieser veraendert uns zu einem Gott wohlgefaelligem Leben und schaftt Fruechte in uns.
Bis hierher einmal
Gruesse


gast22

  • Gast
Re: Was meint die Bibel mit "Feinde des Kreuzes CHRISTI"?
« Antwort #13 am: 29 August 2013, 23:05:26 »
Hallo pintalunas,
Was verstehst du z.b. unter fleischlichen gelüsten?

pintalunas

  • Gast
Re: Was meint die Bibel mit "Feinde des Kreuzes CHRISTI"?
« Antwort #14 am: 29 August 2013, 23:18:41 »
hallo gast22,
 
was sagt die Schrift:

Römer 8, 5-10
Denn diejenigen, die gemäß [der Wesensart] des Fleisches sind, trachten nach dem, was dem Fleisch entspricht; diejenigen aber, die gemäß [der Wesensart] des Geistes sind, [trachten] nach dem, was dem Geist entspricht.  Denn das Trachten des Fleisches ist Tod, das Trachten des Geistes aber Leben und Frieden,  weil nämlich das Trachten des Fleisches Feindschaft gegen Gott ist; denn es unterwirft sich dem Gesetz Gottes nicht, und kann es auch nicht;  und die im Fleisch sind, können Gott nicht gefallen.
Ihr aber seid nicht im Fleisch, sondern im Geist, wenn wirklich Gottes Geist in euch wohnt; wer aber den Geist des Christus nicht hat, der ist nicht sein. Wenn aber Christus in euch ist, so ist der Leib zwar tot um der Sünde willen, der Geist aber ist Leben um der Gerechtigkeit willen. (Das bedeuted auch: Wer Christus nicht ins Fleisch gekommen bekennt...2.Joh.1:7)

Wonach trachtet das Fleisch und was sind die Gelueste:

Galater 5:19-21
Offenbar sind aber die Werke des Fleisches, welche sind: Ehebruch, Unzucht, Unreinheit, Zügellosigkeit;  Götzendienst, Zauberei, Feindschaft, Streit, Eifersucht, Zorn, Selbstsucht, Zwietracht, Parteiungen;  Neid, Mord, Trunkenheit, Gelage und dergleichen, wovon ich euch voraussage, wie ich schon zuvor gesagt habe, daß die, welche solche Dinge tun, das Reich Gottes nicht erben werden.

Die Frucht des Geistes wie geschrieben steht ist diese:
Galater 5:22-24
Die Frucht des Geistes aber ist Liebe, Freude, Friede, Langmut, Freundlichkeit, Güte, Treuee, Sanftmut, Selbstbeherrschung.  Gegen solche Dinge gibt es kein Gesetz.
Die aber Christus angehören, die haben das Fleisch gekreuzigt samt den Leidenschaften und Lüsten.

Gruesse
« Letzte Änderung: 29 August 2013, 23:22:33 von pintalunas »