Autor Thema: Eutychus (Apg. 20,7-12) und andere Wunder  (Gelesen 3359 mal)

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Offline Jose

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Eutychus (Apg. 20,7-12) und andere Wunder
« am: 28 April 2012, 11:37:05 »
Eutychus
Es war im Austausch nach einer Gebetsstunde, da wurde über manches geredet. Angefangen bei dem unbiblischen Geistleib, von dem eine Schwester irgendwo gelesen hatte, und dann die Aussagen über die Erlebnisse von Menschen, die angeblich tot gewesen waren, und, nachdem sie wieder zum Leben kamen, von wunderbaren Erfahrungen redeten. Es wurde dann auch die Stelle über Eutychus betrachtet, und ob er wohl auch besondere Erfahrungen gehabt hätte.

Die Bibelstelle lautet: "Am ersten Tag der Woche aber, als wir versammelt waren, um Brot zu brechen, unterredete sich Paulus mit ihnen, da er am folgenden Tag abreisen wollte; und er zog das Wort hinaus bis Mitternacht. Es waren aber viele Lampen in dem Obersaal, wo wir versammelt waren. Ein junger Mann aber mit Namen Eutychus saß im Fenster und wurde von tiefem Schlaf überwältigt, während Paulus noch weiterredete; und vom Schlaf überwältigt, fiel er vom dritten Stock hinunter und wurde tot aufgehoben. Paulus aber ging hinab und warf sich über ihn, und ihn umfassend sagte er: Macht keinen Lärm! Denn seine Seele ist in ihm. Und als er hinaufgestiegen war und das Brot gebrochen und gegessen und lange bis zum Anbruch des Tages geredet hatte, reiste er so ab. Sie brachten aber den Jungen lebend und wurden nicht wenig getröstet" Apg 20,7-12.

Seine Seele ist in ihm
Obwohl uns von ihm nicht viel in der Bibel berichtet wird, ging es dann darum, ob Eutychus wirklich gestorben war oder nicht. Die Meinungen gingen etwas auseinander und es wurde auch behauptet, er sei nicht tot gewesen, mit Verweis auf die Aussage des Apostel Paulus: "Denn seine Seele ist in ihm". Für mich war die Aussage des Paulus hier nicht so zu verstehen, aber ob Eutychus nicht gestorben sei, denn wir lesen ja, dass Eutychus tot aufgehoben wurde. Was außerdem nicht beachtet wurde, ist die Handlung des Apostel Paulus, den Paulus warf sich über ihn und umfasste ihn. Danach sagte Paulus: Seine Seele ist in ihm. Paulus hatte gewiss, ähnlich wie Elia, im Herzen gebetet: "HERR, mein Gott, lass doch das Leben dieses Kindes wieder zu ihm zurückkehren!" 1.Kön 17,21. So betete Elia, als der Sohn der Witwe von Zarpat gestorben war und er dahin kam und sich dreimal über das Kind hin streckte.

Paulus hatte ohne großes Aufsehen den Eutychus auferweckt. Das war auch den Gläubigen bewusst, denn sie brachten den Jungen lebend und wurden nicht wenig getröstet.

Es ging ja, wie bereits erwähnt, an jenem Abend um "Scheintote" und leider wurde der Eindruck erweckt, dass auch Eutychus für die, welche ihn aufhoben, nur "Scheintot" gewesen sei. Für mich blieb die Begebenheit in Erinnerung, weil der Austausch z.T. etwas aufgeregt wurde, was sicherlich unnötig war. Aber sicherlich will der Teufel vieles gebrauchen, damit Gotteskinder ungeistlich mit der Bibel und ebenso miteinander fleischlich umgehen, wodurch die Gemeinschaft in Christus behindert wird.

War Eutychus gestorben?
Was meint ihr? Ich persönlich bin der Überzeugung, dass Eutychus wirklich tot war, und es war ohnehin ein Wunder, dass von keinen Verletzungen die Rede ist. Es ist ohnehin beeindruckend, über die Kraft Gottes nachzudenken, die Menschen aus dem Tod wieder ins Leben zurückholen kann.

José

Nachtrag: Titel geändert in "Eutychus (Apg. 20,7-12) und andere Wunder", da es mir bei diesem Thema nicht ausschließlich um Eutychus geht.
« Letzte Änderung: 30 April 2012, 11:58:37 von Jose »

Offline Jose

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Georg Fox: Der Befreier im Geist
« Antwort #1 am: 29 April 2012, 12:00:31 »
In einem Buch las ich über Georg Fox (1624 -1691), von einem wunderbaren Erlebnis. Ich möchte es gerne hier erwähnen, weil es mir einfach auch deutlich gemacht hat, dass Gott zu allen Zeiten Zeichen und Wunder tut.

Zitat

Wunderbare Heilung eines gebrochenen Genicks

Eines der größten Wunder, das durch Fox geschah, ereignete sich, als Fox auf dem Weg nach New Jersey war. Ein Quäker namens John Jay, der mit ihnen aus Rhode Island gekommen war, wurde von einem galoppierenden Pferd abgeworfen. Fox befand sich nicht bei ihm, als er vom Pferd stürzte, man überbrachte ihm aber die Nachricht über den Tod des Quäkers. Fox begab sich so schnell wie möglich an den Ort des Unglücks und fand Jay mit gebrochenem Genick tot am Boden liegen.

Fox empfand Mitleid für die große Familie des Mannes und ergriff Jay an den Haaren. Er legte Jays Kopf, der schlaff an seinem Rumpf baumelte, zwischen seine Knie, legte ihm eine Hand unter das Kinn und die andere an den Hinterkopf. Nun zog er zwei- oder dreimal mit aller Kraft daran, sodass er an seinen ursprünglichen Ort zurückrutschte. Fox spürte, wie Jays Genick „anfing, wieder fest zu werden", und aus seinem Hals drang ein rasselndes Geräusch. Jay begann, zu atmen, und öffnete die Augen.

Die Umstehenden waren außer sich. Fox ermahnte sie, die Fassung zurückzugewinnen und Jay ins nächstgelegene Haus zu bringen. Man gab ihm etwas Warmes zu trinken und legte ihn ins Bett. Am nächsten Morgen stand John Jay auf und ritt gemeinsam mit den anderen etwa 25 Kilometer durch Sümpfe, Wälder und einen Fluss!


Quelle: Roberts Liardon - Gottes Generäle II: Die großen Reformatoren


Herzliche Grüße,
José
« Letzte Änderung: 31 Mai 2012, 19:59:43 von Jose »

Offline Jose

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Die Steinigung des Apostel Paulus (Apg. 14,8-20)
« Antwort #2 am: 30 April 2012, 12:36:47 »
Die Steinigung des Apostel Paulus
Im 2. Brief an die Korinther erwähnt Paulus: "Dreimal bin ich mit Ruten geschlagen, einmal gesteinigt worden; dreimal habe ich Schiffbruch erlitten; einen Tag und eine Nacht habe ich in Seenot zugebracht" 2.Kor 11,25. Die Begebenheit, bei der er gesteinigt wurde, war sicherlich die in Lystra, über die wir in Apg. 14 lesen: "Es kamen aber aus Antiochia und Ikonion Juden an, und nachdem sie die Volksmengen überredet und Paulus gesteinigt hatten, schleiften sie ihn zur Stadt hinaus, da sie meinten, er sei gestorben. Als aber die Jünger ihn umringten, stand er auf und ging in die Stadt hinein; und am folgenden Tag zog er mit Barnabas aus nach Derbe".
 Apg 14,19-20.

So oft ich diese Worte lese, muss ich auch an Stephanus denken, der unter dem Steinhagel seiner Feinde umkam. (Apg. 7,54-60). Stephanus starb, aber Paulus überlebte. Gott führt Seine Kinder nicht alle in der gleichen Weise. Zwar ist auch diese Erkenntnis für mich, und vielleicht auch für andere, nicht immer einfach zu verstehen, aber Gott macht keine Fehler.

Was mich bei dem Erlebnis des Apostel Paulus immer wieder neu bewegt und beschäftigt, ist die Erwähnung: "Als die Jünger ihn umringten, stand er auf und ging in die Stadt". Er war gerade gesteinigt worden und zur Stadt hinausgeschleift worden, da die Juden meinten, er sei tot. Gewiss war er schwer verletzt, aber der Herr hat ihn aufgerichtet. Gottes Macht ist wunderbar. Im 2. Brief an Timotheus lesen wir das Zeugnis des Apostels: "Du aber bist meiner Lehre gefolgt, meinem Lebenswandel, meinem Vorsatz, meinem Glauben, meiner Langmut, meiner Liebe, meinem Ausharren, meinen Verfolgungen, meinen Leiden, die mir in Antiochia, in Ikonion, in Lystra widerfahren sind. Diese Verfolgungen ertrug ich, und aus allen hat der Herr mich gerettet" 2.Tim 3,10-11. Paulus hatte viel Bewahrung erfahren, aber auch viel Leiden erlebt.

Aber, wie bereits erwähnt, nicht alle wurden in der Verfolgung am Leben erhalten, auch Paulus soll am Ende den Märtyrertod gestorben sein. Und im gleichen Brief an Timotheus schrieb er auch: "Denn ich werde schon als Trankopfer gesprengt, und die Zeit meines Abscheidens steht bevor" 2.Tim 4,6. Gott vermag uns zu bewahren und es gibt wunderbare Berichte, wie Seine Kinder oftmals bewahrt wurden vor dem Zugriff ihrer Feinde. Aber Gottesgedanken sind auch hier nicht unsere Gedanken.

War Paulus gestorben?
Eine Frage die mich auch schon beschäftigt hat, ist die: War Paulus gestorben, nachdem er gesteinigt wurde? Ganz auszuschließen ist es m.E. nicht, aber wir haben einen Gott, der Herr ist über Leben und Tod.

Herzliche Grüße,
José

Offline Jose

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Bis in den dritten Himmel entrückt (2. Kor 12,1-2)
« Antwort #3 am: 01 Mai 2012, 13:44:28 »
Erscheinungen und Offenbarungen
Der Apostel Paulus schreibt an die Korinther: "Gerühmt muss werden; zwar nützt es nichts, aber ich will auf Erscheinungen und Offenbarungen des Herrn kommen. Ich weiß von einem Menschen in Christus, dass er vor vierzehn Jahren - ob im Leib, weiß ich nicht, oder außer dem Leib, weiß ich nicht; Gott weiß es -, dass dieser bis in den dritten Himmel entrückt wurde" 2.Kor 12,1-2. Paulus schreibt hier etwas geheimnisvoll, und in der Tat, es gibt zwischen Himmel und Erde Ereignisse und Erlebnisse, die über unserem Verstand liegen. Wie wichtig ist es daher, alles anhand der Bibel zu prüfen.

Im Leib oder außer dem Leib
Paulus erwähnt in der weiteren Schilderung: "Und ich weiß von dem betreffenden Menschen - ob im Leib oder außer dem Leib, weiß ich nicht; Gott weiß es -, dass er in das Paradies entrückt wurde und unaussprechliche Worte hörte, die auszusprechen einem Menschen nicht zusteht" 2.Kor 12,3-4. Bei diesen Worten werde ich an manchen Schilderungen erinnert, von Menschen die medizinisch tot waren und dann wieder zum Leben kamen. Darüber habe ich einiges gelesen, aber mit solchen Schilderungen bin ich sehr vorsichtig, besonders wenn sie von Menschen kommen, die überhaupt nicht an Jesus geglaubt hatten und von herrlichen Erlebnissen berichten. Hier aber haben wir eine Schilderung aus der Bibel, und es ist nicht die einzige. Mit Schilderungen aus der Bibel, dürfen wir uns gerne beschäftigen. Beachten wir aber auch die Worte: Ich weiß von einem Menschen in Christus (Vers 2). Wer nicht in Christus ist, kommt nicht in das Paradies.

Paulus schreibt dann weiter: "Denn wenn ich mich rühmen will, werde ich doch nicht töricht sein, denn ich werde die Wahrheit sagen. Ich enthalte mich aber dessen, damit nicht jemand höher von mir denke, als was er an mir sieht oder was er von mir hört, auch wegen des Außerordentlichen der Offenbarungen. Darum, damit ich mich nicht überhebe, wurde mir ein Dorn für das Fleisch gegeben, ein Engel Satans, dass er mich mit Fäusten schlage, damit ich mich nicht überhebe" 2.Kor 12,6-7. Aus diesen Worten wird für mich klar, dass Paulus von einem persönlichen Erlebnis berichtet hatte.


Wurde Paulus bis in den dritten Himmel entrückt?
Wenn Paulus von sich selber geschrieben hatte, dann ist er es, der bis in den 3. Himmel entrückt wurde. Er hatte offensichtlich in der Tat außerordentliche Erfahrungen mit Gott, dass ihm deswegen ein Dorn für das Fleisch gegeben wurde, damit er sich nicht überhebe.

In einem Buch habe ich gelesen, dass Paulus dieses Erlebnis hatte, nachdem er gesteinigt wurde. Das würde aber bedeuten, dass er damals gestorben war. Ich möchte mich hier nicht festlegen, aber sind wir uns dessen bewusst, dass Gott auch heute noch Wunder tut? Gott heilt nicht immer, er befreit auch nicht immer aus den Bedrängnissen. Aber Gott hat heute noch die gleiche Macht, zu helfen und zu heilen, wenn man IHM vertraut und an IHN glaubt. "Ich glaube. Hilf meinem Unglauben!" Mk 9,24.

Herzliche Grüße,
José

« Letzte Änderung: 01 Mai 2012, 16:46:26 von Jose »

Offline engelsbrot

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Re: Eutychus (Apg. 20,7-12) und andere Wunder
« Antwort #4 am: 02 Mai 2012, 22:28:22 »
Friede,
bei aller Erfahrung , bei aller Erkenntnis , bei allen Segnungen , Wundern und Zeichen , Schrift, Wort und Buchstabe , sowie " Heiliger Geist " oder " den heiligen Geist " , Person oder Kraft ;  wenn das Alles " nur Dinge " zum Gegenstand der Eigenen erfahrungen bzw. betrachtungen sind , dann bleiben sie das auch . Oder was meinst Du , weshalb es so viel Uneinigkeit unter den sogenannten Christen gibt ? Ist Christus etwa zerteilt ? Wovon muss ein Mensch überzeugt sein ?  Etwa von seiner eigenen Meinung ? Hatte Paulus die Volle Erkenntnis über den Willen Gottes ? Solange der Mensch nicht beiseite tritt  ,und  sein  "ICH " nicht für gestorben hält , ist er ausserhalb von Christus, und wird niemals in der Vollmacht des Geistes wirken . Denn für das, ich, ist etwas da und hier ! Die eine Übersetzung ist für den einen Recht, und für den anderen schlecht ! usw... Wenn das Heil der Menschen ,zumindest für die Gläubig gewordenen an Christus , vom geschriebenen Wort abhängt , dann hätten womöglich Alle Recht die etwas Behaupten . Nun gibt es auch sollche, die nicht so weit gehn und sich in bescheidenheit zurückhalten, wegen dem "Stückwerk " . Also wenn wir heute ,wie damals an Christi statt, in Seiner Vollmacht die Dinge wirkten die zu wirken sind , wären wir ein Herz und eine Seele an seinem Leib. Wo ist Christus im Augenblick ? Wo wirkt Der Heilige Geist, im Augenblick, bei denen die den heiligen Geist in sich haben ? Wo kommt der Mensch an , der euch oder euch oder euch nachfolgt ? Im Stückwerk ? Sichtweisen , Auslegungen , Meinungen , Überzeugungen , Übersetzungen ? Wenn doch allein Der Geist lebendig Macht , denn Christus ist Das Wort , IN UNS !  Alles andere ist Menschenmeinung " Ich und meine Bibel " ; Ich und mein Heiland " Ich und mein Forum " Es gibt nicht eines ,was zur Ehre Gottes dient ! Wie im kleinen so im Großen : Tot !  Wer Da Will ,sagte Jesus Der Christus, der nehme das Wasser um sonst, von dem niemand mehr dürsten wird , weg von den löchrigen Sisternen , die alle kein Wasser halten können . Schmeist weg eure Siebe , mit denen ihr schöpfen wollt . Geht selbst zur der Quelle! Nehmt das Wort und esst , und wer da WILL wird satt . Und wenn einem das Eigene Ich daran hindern möchte , dann schaut nach Golgatha , denn da hängt es . Oder hängt es noch hier und da ?
Macht Gott nicht zum Lügner , denn es ist genug ! Tut Buße .  In der Lebendigen Hoffnung ; Aufwiedersehen .   

Sabine777

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Re: Eutychus (Apg. 20,7-12) und andere Wunder
« Antwort #5 am: 03 Mai 2012, 08:09:35 »
Hallo engelsbrot,

Dein Beitrag hat mir sehr gut gefallen.
Wer lehrt das noch, dass das Ich gestorben sein muss...

Gruß
Sabine

Offline Jose

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Re: Eutychus (Apg. 20,7-12) und andere Wunder
« Antwort #6 am: 03 Mai 2012, 12:58:08 »
Hallo Daniel, du hast u.a. geschrieben:

Zitat von: engelsbrot
bei aller Erfahrung , bei aller Erkenntnis , bei allen Segnungen , Wundern und Zeichen , Schrift, Wort und Buchstabe , sowie " Heiliger Geist " oder " den heiligen Geist " , Person oder Kraft ;  wenn das Alles " nur Dinge " zum Gegenstand der Eigenen erfahrungen bzw. betrachtungen sind , dann bleiben sie das auch . Oder was meinst Du , weshalb es so viel Uneinigkeit unter den sogenannten Christen gibt ? Ist Christus etwa zerteilt
Es muss uns um Christus gehen, darüber sind wir uns absolut einig. Und was nicht in und durch Christus gewirkt wurde, wird nicht zum Segen sein.

Die Uneinigkeit zwischen den Gotteskindern gibt es übrigens nicht wegen den Zeichen und Wundern, falls das dein besonderer Hinweis sein sollte:
Zitat von: engelsbrot
Oder was meinst Du , weshalb es so viel Uneinigkeit unter den sogenannten Christen gibt ? Ist Christus etwa zerteilt ?

Warum es so viele Uneinigkeit zwischen den Gläubigen gibt? Dafür ist sicherlich jeder einzelner verantwortlich, denn jeder neigt dazu, seinen Erkenntnisstand als den richtigen anzusehen. Was aber vor dem Wort Gottes nicht bestehen kann, ist nicht biblisch. Was die fehlende Einigkeit unten den Gläubigen anbetrifft, vielleicht willst du dich hier äußern: "Auf dass sie alle eins seien".


Hallo Sabine, du hast an „engelsbrot“ geschrieben und es hat mich nachdenklich gemacht:
Zitat von: Sabine777
Wer lehrt das noch, dass das Ich gestorben sein muss...

Was meinst du mit: "wer lehrt das noch"? Ich hoffe sehr, dass du Gemeinden kennst und besuchst, wo das noch gelehrt wird. Wo das nicht der Fall ist, könnte ich nicht dazu gehören. Es ist in der Tat so wichtig, wie ich auch versucht hatte im Thema: "Mitgekreuzigt" zu erwähnen.


Das Thema hier habe ich deswegen eröffnet, weil mir die pauschale Ablehnung von Zeichen und Wundern weh tut. Es geht auch nicht darum, die charismatischen Entgleisungen zu entschuldigen, sondern Gottes Wort ernst zu nehmen. Nur der Heilige Geist kann Einheit wirken und nur der Heilige Geist kann in die wahre Demut führen. Wir müssen darauf achten, IHN nicht zu dämpfen bzw. betrüben.

Herzliche Grüße,
José
« Letzte Änderung: 03 Mai 2012, 20:09:42 von Jose »