Autor Thema: Wie kann ein Mensch gerettet werden?  (Gelesen 5020 mal)

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Offline Roland

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Wie kann ein Mensch gerettet werden?
« am: 03 Februar 2012, 23:04:22 »
Wie kann ein Mensch gerettet werden?
Besser ein Patient CHRISTI als ein Doktor der Theologie!

Offline Jose

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Re: Wie kann ein Mensch gerettet werden?
« Antwort #1 am: 04 Februar 2012, 22:49:46 »
Gleich am Anfang des wunderbaren Evangelium nach Johannes lesen wir die Worte: "Er kam in das Seine, und die Seinen nahmen ihn nicht an; so viele ihn aber aufnahmen, denen gab er das Recht, Kinder Gottes zu werden, denen, die an seinen Namen glauben; die nicht aus Geblüt, auch nicht aus dem Willen des Fleisches, auch nicht aus dem Willen des Mannes, sondern aus Gott geboren sind" Joh 1,11-13. Hier ist von Jesus die Rede, der in diese Welt kam. Und wir lesen hier die Notwendigkeit, dass wir Ihn aufnehmen müssen, um gerettet zu werden, den nur denen, die Ihn aufnahmen, gab Er das Recht, Kinder Gottes zu werden. Dieses Recht nehmen wir uns nicht selber, dieses Recht gibt uns Gott, wenn wir Sein Wort aufnehmen.

Wenn also die Frage in diesem Thema lautet: Wie kann ein Mensch gerettet werden?, so kann für mich die Antwort nur lauten. Durch Gott! Allerdings ist etwas dazu wichtig, und das ist: Die Umkehr zu Gott, d.h. wir müssen Buße tun. Und wir lesen: " Nachdem nun Gott die Zeiten der Unwissenheit übersehen hat, gebietet er jetzt den Menschen, dass sie alle überall Buße tun sollen" Apg 17,30. Ja, Gott gebietet den Menschen, Buße zu tun, aber Gott hat auch den Weg geschaffen, dass wir gerettet werden können: Gott hat uns Jesus in die Welt gesandt.

In der Bibel lesen wir: "Denn so hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern ewiges Leben hat" Joh 3,16, und das ist eines der wunderbarsten Worte der ganzen Bibel. Gibt es jemanden, der nicht in dieser Liebe eingebunden wäre? Immer wieder muss ich an dieses Wort denken und auch daran, dass es Menschen gibt die behaupten, dass in diesem wunderbaren Vers mit "Welt" nicht alle Menschen gemeint sind sondern nur eine bestimmte Gruppe, die Gott unbedingt erretten will. Diese Auslegung ist für mich eine der traurigsten Erfahrungen in den vergangenen Monaten.

Der Mensch kann gerettet werden, weil Gott ihn retten will, aber der Mensch kann nicht gerettet werden, wenn er sich nicht retten lassen will. Das klingt widersprüchlich, aber ich finde diese Konsequenz von Anfang bis Ende in der Bibel.



Die erste große Erweckung
Wir lesen im Zusammenhang mit der ersten großen Erweckung die uns in der Apostelgeschichte berichtet wird: "Als sie aber das hörten, drang es ihnen durchs Herz, und sie sprachen zu Petrus und den anderen Aposteln: Was sollen wir tun, ihr Brüder?" Apg 2,37. Die Menschen hatten die Botschaft aufrichtig gehört, Gott hatte ihre Herzen geöffnet, sie erkannten ihre Sünden und ihren verlorenen Zustand. Dann fragten sie: "Was sollen wir tun?" Das ist ein so wichtiges Merkmal derer, die sich wirklich als verloren erkannt haben und fern von Gott sind, dass sie fragen: Was muss ich tun? Aber sie haben sich noch nicht wirklich bekehrt. Hier folgt dann die Antwort des Apostels: Petrus aber sprach zu ihnen: "Tut Buße, und jeder von euch lasse sich taufen auf den Namen Jesu Christi zur Vergebung eurer Sünden! Und ihr werdet die Gabe des Heiligen Geistes empfangen" Apg 2,38. Ich zitiere es so wie es in der Bibel steht. Danach lesen wir aber noch, und das sollten wir nicht übersehen: "Und mit vielen anderen Worten legte er Zeugnis ab und ermahnte sie und sagte: Lasst euch retten aus diesem verkehrten Geschlecht!" Apg 2,40. Hier folgte also eine ganz klare Belehrung und wie kostbar ist die Erwähnung: "Und mit vielen anderen Worten legte er Zeugnis ab und ermahnte sie". Man muss wissen, um was es geht, wenn man sich bekehren will und dass wir nicht länger in der Sünde leben dürfen.

Erst dann lesen wir: "Die nun sein Wort aufnahmen, ließen sich taufen; und es wurden an jenem Tag etwa dreitausend Seelen hinzugetan" Apg 2,41. So wurde evangelisiert und Gemeinde Jesu damals gebaut. Soll es heute anders sein? Und weiter lesen wir: "Sie verharrten aber in der Lehre der Apostel und in der Gemeinschaft, im Brechen des Brotes und in den Gebeten" Apg 2,42.

Es sind nicht meine Worte, es war die Praxis bei der Entstehung der Gemeinde. Das ist biblisches Christentum. Das steht absolut in Übereinstimmung mit der Anweisung des Herrn: "Geht nun hin und macht alle Nationen zu Jüngern, und tauft sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes, und lehrt sie alles zu bewahren, was ich euch geboten habe! Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis zur Vollendung des Zeitalters" Mt 28,19-20

Sollte aber jetzt jemand eine konkrete Antwort auf die Frage erwarten: "was soll ich jetzt tun, dass meine Sünden ausgetilgt werden?", so mag die konkrete Auswirkung für jeden einzelnen unterschiedlich ausfallen, je nach dem in welchen Sünden man vorher gefangen war, aber ich finde dieses Zeugnis der Schrift sehr beeindruckend: "Zahlreiche aber von denen, die Zauberei getrieben hatten, trugen die Bücher zusammen und verbrannten sie vor allen; und sie berechneten ihren Wert und kamen auf 50 000 Silberdrachmen" Apg 19,19.

Die Gnade, wenn sie in ein Leben tritt, überführt von Sünde und von Gericht. Die Sünde gilt es zu bekennen und zu bereuen und wo wir an andere schuldig wurden, gilt es die Verantwortung zu übernehmen und eventuelle Konsequenzen zu ziehen. So wird offenbar, dass wir nun zu den geretteten gehören.



Das ist mein Verständnis darüber, wie ein Mensch gerettet werden kann. Einen anderen Weg, an Jesus vorbei, kennt die Bibel nicht. Aber selbst unter denen, die sich auf die Bibel berufen, gibt es unterschiedliche Meinungen. Vielleicht auch unter den Mitgliedern dieses Forums.

José

Offline Frank Büttner

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Re: Wie kann ein Mensch gerettet werden?
« Antwort #2 am: 12 Januar 2013, 15:51:32 »
Durch das Wort Gottes kann ein Mensch gerettet werden.
 ;)

Pilger

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Re: Wie kann ein Mensch gerettet werden?
« Antwort #3 am: 12 Januar 2013, 16:42:33 »
Lieber Jose,
vielen Dank für Deinen Beitrag.
Genau so lehrt die Bibel, dass, wenn ein Mensch auf die dargebotene Gnade eingeht und zu Jesus umkehrt ist er errettet.

Das ist der Unterschied zum Irrtum der Calvinisten, dass sie meinen, es sei eine Auserwählung, ganz zu schweigen von der Gräuellehre, dass es auch Auserwählte in die Hölle gibt.

Ich habe woanders schon geschrieben und wiederhole mich:
Nach Joh.16,8 hat der Heilige Geist u.a. die Aufgabe, die Welt von der Sünde zu überführen.
Wenn das calvinistische Prinzip der Auserwählung stimmen würde, hätte Jesus nicht recht, wenn er "von der Welt" spricht.

Und wenn Jesus sagt: Viele sind berufen, aber wenige auserwählt.....so war das nur für das damalige Israel gültig.
Jetzt gilt was Paulus in Athen sagte:
Jetzt gebietet Gott allen Menschen Busse zu tun.
Wenn ER allen gebietet, könnten auch alle Busse tun- wenn sie wollten.

Liebe Grüße
Manfred

Offline Jose

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Re: Wie kann ein Mensch gerettet werden?
« Antwort #4 am: 15 Januar 2013, 21:00:58 »
Wir lesen in der Bibel, im 1. Brief des Apostel Petrus:
  • Denn ihr seid wiedergeboren nicht aus vergänglichem Samen, sondern aus unvergänglichem, durch das lebendige und bleibende Wort Gottes.
  • Denn »alles Fleisch ist wie Gras und alle seine Herrlichkeit wie des Grases Blume. Das Gras ist verdorrt, und die Blume ist abgefallen;
  • aber das Wort des Herrn bleibt in Ewigkeit.« Dies aber ist das Wort, das euch als Evangelium verkündigt worden ist.
1. Petrus 1,23-25

Und Paulus ermahnt dringend: "Wenn aber auch wir oder ein Engel aus dem Himmel euch etwas als Evangelium entgegen dem verkündigten, was wir euch als Evangelium verkündigt haben: Er sei verflucht!" Gal 1,8. Sollte ich da nicht vorsichtig sein, wenn jemand mir etwas sagt, was ich in der Bibel so nicht finde und anderen klaren Aussagen widerspricht?

Das Wort im Judasbrief ist mir auch sehr wichtig: "Geliebte, da ich allen Fleiß anwandte, euch über unser gemeinsames Heil zu schreiben, war ich genötigt, euch zu schreiben und zu ermahnen, für den ein für alle Mal den Heiligen überlieferten Glauben zu kämpfen" Jud 3. Es gibt dem nichts hinzuzufügen, und diese Ermahnung benötige ich dringender denn jemals zuvor.

Es gibt so viele, die das Heil nicht erfasst haben, bei denen der Gott dieser Welt den Sinn verblendet hat, damit sie den Lichtglanz des Evangeliums von der Herrlichkeit des Christus, der Gottes Bild ist, nicht sehen (2.Kor 4,4). Sie erkennen nicht, dass Gott in Christus war und die Welt mit sich selbst versöhnte, ihnen ihre Übertretungen nicht zurechnete und in uns das Wort von der Versöhnung gelegt hat (2. Kor 5,19). Ohne Versöhnung mit Gott, gibt es keine Rettung.

Gottes Segen und Bewahrung wünsche ich uns allen.
José

Havasu

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Wie kann ein Mensch gerettet werden?
« Antwort #5 am: 19 April 2013, 05:45:17 »
Zitat von: Pilger
Jetzt gilt was Paulus in Athen sagte:
Jetzt gebietet Gott allen Menschen Busse zu tun.
Wenn ER allen gebietet, könnten auch alle Busse tun- wenn sie wollten.
Des Menschen Problem ist jedoch, dass er absolut tot ist und unfähig sich mit Gott überhaupt zu verständigen…Gottes Person, Gottes Wahrheit oder Gottes Befehle.  Sünde tötet und die Strafe der Sünde ist Tod.  Die Bibel wiederholt ständig, dass wir nicht nur ignorant, blind, schwach und impotent sind, sondern ganz einfach tot.  Der Mensch der tot ist hat überhaupt keine Kapazität auf Gott zu reagieren…er ist ein Diener von Satan, von der Begierde des Fleisches getrieben.  Die Dinge die aus seinem Herzen kommen sind böse Gedanken, Mord, Ehebruch, Unzucht, Diebstahl, falsches Zeugnis, Verleumdung, wie im Matthäus 15 und anderen Orten der Schrift bezeugt wird. 

Pilger

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Re: Wie kann ein Mensch gerettet werden?
« Antwort #6 am: 19 April 2013, 14:28:29 »
Das ist richtig: Aber wenn Gott Umkehr gebietet, dann kann der Mensch auch!
Der Heilige Geist überführt die Welt von Sünde, Joh.8, wenn aber überführt, kann der Mensch das auch erkennen und sich entscheiden.

Liebe Grüße
Manfred

Offline Roland

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Re: Wie kann ein Mensch gerettet werden?
« Antwort #7 am: 20 April 2013, 00:08:52 »
Hallo Havasu,

herzlich willkommen im Forum. Ich hoffe, dass Du Dich hier wohl fühlst und wünsche Dir/uns einen gesegneten Austausch.

Shalom
Roland
Besser ein Patient CHRISTI als ein Doktor der Theologie!

Michael Sack

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Re: Wie kann ein Mensch gerettet werden?
« Antwort #8 am: 26 April 2013, 23:35:33 »
Lieber Bruder Havasu,

nun habe ich etliche Tage gewartet, ob jemand Dir lieb zu verstehen gibt, daß etwas wesentliches in Deinem letzten Beitrag nicht richtig ist. Ich hoffe, Du hast schon in einigen meiner Beiträge gelesen und gemerkt, daß ich auf gar keinen Fall herumstreiten oder anderes negative vollbringen möchte. Es geht aber darum, richtig zu verstehen, denn dann können wir auch richtig oder richtiger und besser dem HERRN nachfolgen. Es geht auch darum zu lernen, alle SEINE Gebote zu halten.

Mir wäre es lieb gewesen, auch wenn Du nur kurz auf meine Erwiderung auf Deinen Beitrag geantwortet hättest. Darum frage ich Dich nun auch, ob Du das annehmen kannst, auch so zu beurteilen, daß doch die Charismatiker mehr sehr daneben liegen als weniger. Denn darum nennen wir sie lieber nicht lieb sondern verkehrt oder daneben oder ungehorsam in vielem. Aber so, daß wir sie gewinnen können zur echten Bruderschaft. Denn ein gekränkter Bruder ist verschlossen wie eine verriegelte Türe, Spr. 18, 19. Wieviel mehr ein ungläubiger Mensch. Der Ton der Verachtung ist außerdem auch Sünde. Denn: ´Wer seinen Nächsten verachtet, sündigt`, sagt GOTTES WORT. In den Millionen von spottenden, verachtenden, beleidigenden Kommentaren im Int.Net sieht man, wo die Leute stehen, ob gläubig oder ungläubig.

Also, Du hast hier geschrieben: Des Menschen Problem ist jedoch, dass er absolut tot ist und unfähig sich mit Gott überhaupt zu verständigen. Zitat Ende. Und auch: Die Bibel wiederholt ständig, dass wir nicht nur ignorant, blind, schwach und impotent sind, sondern ganz einfach tot.  Der Mensch der tot ist hat überhaupt keine Kapazität auf Gott zu reagieren… Z.E. 

Vielleicht denkst Du nocheinmal darüber nach, ob das nicht doch eine zu abgeschlossene Sicht über den unter die Sünde verkauften und gefallenen Menschen ist. Lies doch z.B. das Gespräch JESU mit der Samariterin, oder das Gespräch JESU mit dem Kranken am Teich Bethesda.
Und will GOTT nicht Menschen auch beleben? Überall! Die Dinge, die wichtig sind, zu verstehen geben? ´ER lehrt den Menschen Erkenntnis`, Jesaja 28, 23 - 29. Und es steht auch geschrieben:
 
Denn also spricht der Hohe und Erhabene, der ewiglich wohnt, des Name heilig ist: Der ich in der Höhe und im Heiligtum wohne und bei denen, die zerschlagenen und demütigen Geistes sind, auf daß ich erquicke den Geist der Gedemütigten und das Herz der Zerschlagenen, Jesaja 57, 15. In der Elb. Übers. steht: 'beleben'.
 
Oder: Der Geist des HERRN ist bei mir, darum, daß er mich gesalbt hat; er hat mich gesandt, zu verkündigen das Evangelium den Armen, zu heilen die zerstoßenen Herzen, zu predigen den Gefangenen, daß sie los sein sollten, und den Blinden das Gesicht und den Zerschlagenen, daß sie frei und ledig sein sollen, Lukas 4, 18. Und die Menschen entsetzten sich auch z.B., was durch JESUS geschah und geredet wurde, Markus 1, 21 - 28; oder die Menschen lobten und priesen GOTT, Lukas 4, 15. Also, das sind deutliche Reaktionen auf das Handeln GOTTES.

Und die SCHRIFT sagt doch auch irgendwo, daß GOTT sogar dem Menschen die natürliche Liebe gibt.

Und auch: ...  die Menschen beweisen, des Gesetzes Werk sei geschrieben in ihren Herzen, sintemal auch ihr Gewissen in ihnen dies bezeugt, dazu auch die Gedanken, die sich untereinander verklagen oder entschuldigen ... Römer 2, 15.

Nun, Du merkst, absolut tot sind die Menschen doch nicht, also darfst auch Du mit Menschen ´weiter belebend` mit ihnen reden. So sage ich das mal hier. Auch ist in den Antworten von Pilger an Dich schon gesagt, daß der Mensch durchaus mit GOTT reden kann und auch auf das Angebot der Gnade eingehen kann. Ich wollte Dir halt gründlicher antworten auf Deine leider zu enge oder unrichtige Sicht auf den gefallenen und elenden Menschen.
Auch kann man sagen: Daß so viele Menschen so traurig und deprimiert ausschauend herumlaufen, zeigt ihre Lebendigkeit an, sie reagieren ja noch auf all das Verkehrte und Arge. Und, wenn man sie irgendwie freundlich anredet, so reagieren sie doch oft mit Lächeln. Ja, laßt uns die Leute lächelnd machen, vielleicht auch durch Gespräche betend, bibellesend, nachdenklich, weinend.

Mit freundlichen Grüßen, Michael Sack

.
« Letzte Änderung: 27 April 2013, 16:26:34 von Michael Sack »

Michael Sack

  • Gast
Re: Wie kann ein Mensch gerettet werden?
« Antwort #9 am: 25 Mai 2013, 13:43:29 »
Liebe Geschwister, liebe Leser,

meine Kritik an Havasus Sicht sollte ja nun hier bei diesem Thema nicht das letzte sein. Denn erst: ´Wenn die Sünde vollendet ist, gebiert sie den Tod.` Denn diese Schriftaussage, von mir hier mehr gedehnt ausgelegt, also dieses WORT GOTTES gibt nämlich auch Hoffnung bei den so vielen Katastrophen, wo so viele Menschen weggerafft werden, besonders die Kleinen und noch jungen Menschen betreffend. Und wie und wo das  'Ja'  der Seele zu GOTTES Gnade im SOHN noch bewirkt werden kann und muß auf Grund von Saat und dem verborgenen Walten GOTTES, auch darüber müssen wir stille sein. Denn deren Sünde, kommt so ein festbeschlossenes Unglück und Sterben plötzlich zu den Kleinen, und  auch zu den Schwachen und Hilflosen, so ist auch da zu denken: dernen Sünde ist ja noch nicht vollendet, wohl allermeist, und der Heilige Ewige kann ja nicht ungerecht sein. ´GOTT tut niemals Unrecht`, heißt es deutlich in der SCHRIFT.

Diese Überlegungen sollen aber nur anspornen, vermehrt und richtiger zu säen - auch den Bruder Havasu, auch wenn er noch nicht alles verstanden hat, worin ich ihm gleich bin.

Und bös streiten sollten wir immer auch ablehnen, denn oft stellt sich noch weiteres heraus: denn es gibt noch eine weitere oder andere Sicht, was mit Jakobus 1, 15 eigentlich gemeint ist. Also, wenn auch GOTTlose tot sind in Sünden und Übertretungen, so sind wir für GOTT doch nicht so tot, daß wir nicht auch belebt werden können. Sogar zwei- oder dreimal besonders.

 
Was also gesät war, das weiß GOTT - der Tod hat zwar weggerafft, aber GOTT hat doch gerettet. Die Lage ist ernst, da gebe ich unserem Bruder Havasu unbedingt recht - er sieht ja auch das Evangelium als unbedingt richtig und ernst an - aber JESUS ist nah und Hoffnung ist da durch das Walten GOTTES, auch wenn wir nicht den ganzen Durchblick haben - den haben wir sowieso nie, auch wohl allermeist, auch wenn wir tiefer blicken können. Deswegen ist immer richtig und gut, vor allem nach oben zu schauen - und eben nicht auf uns und zuviel in uns hinein. ´Denn ich weiß, in mir, in meinem Fleische wohnt nichts Gutes`, Römer 7, 18.


Kommen wir nochmal darauf zurück, was Jose zu Anfang schrieb:

Der Mensch kann gerettet werden, weil Gott ihn retten will, aber der Mensch kann nicht gerettet werden, wenn er sich nicht retten lassen will. Das klingt widersprüchlich, aber ich finde diese Konsequenz von Anfang bis Ende in der Bibel.

und:

Die Gnade, wenn sie in ein Leben tritt, überführt von Sünde und von Gericht. Die Sünde gilt es zu bekennen und zu bereuen und wo wir an anderen schuldig wurden, gilt es die Verantwortung zu übernehmen und eventuelle Konsequenzen zu ziehen. So wird offenbar, dass wir nun zu den Geretteten gehören.

und Jose hat auch noch geschrieben:

Ich zitiere es so wie es in der Bibel steht. Danach lesen wir aber noch, und das sollten wir nicht übersehen: "Und mit vielen anderen Worten legte er Zeugnis ab und ermahnte sie und sagte: Lasst euch retten aus diesem verkehrten Geschlecht!" Apg 2,40. Hier folgte also eine ganz klare Belehrung und wie kostbar ist die Erwähnung: "Und mit vielen anderen Worten legte er Zeugnis ab und ermahnte sie". Man muss wissen, um was es geht, wenn man sich bekehren will und dass wir nicht länger in der Sünde leben dürfen.
Erst dann lesen wir: "Die nun sein Wort aufnahmen, ließen sich taufen; und es wurden an jenem Tag etwa dreitausend Seelen hinzugetan" Apg 2,41. So wurde evangelisiert und Gemeinde Jesu damals gebaut. Soll es heute anders sein? Und weiter lesen wir: "Sie verharrten aber in der Lehre der Apostel und in der Gemeinschaft, im Brechen des Brotes und in den Gebeten" Apg 2,42.

Es sind nicht meine Worte, es war die Praxis bei der Entstehung der Gemeinde. Das ist biblisches Christentum. Das steht absolut in Übereinstimmung mit der Anweisung des Herrn: "Geht nun hin und macht alle Nationen zu Jüngern, und tauft sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes, und lehrt sie alles zu bewahren, was ich euch geboten habe! Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis zur Vollendung des Zeitalters" Mt 28,19-20
                                                                                                                        Ende der Zitate von Jose


Was erleiden also heute Gläubige, besonders die Kleinen und Schwachen, wenn solche in das Durcheinander unter den Christen geraten. Es wirkt tief in uns. Und darum ist auch hier die Frage berechtigt: Wie kann ein Mensch gerettet werden?! Und gerettet bleiben?!

Die Antwort darf nur biblisch sein: ´In IHM bleiben` Joh. 15 - also gehorsam das tun, was Dir vom WORT her klar geworden ist. Und weiterhin klar wird, denn der Weg und die Belehrungen gehen ja weiter. Sprich auch zum HERRN: Ich befehle DIR meine Wege. Ich hoffe auf Dich. Sende mir DEIN WORT und DEINE WAHRHEIT, daß sie mich leiten.

                                                                       .....................

Übrigens: Mir ist das Elend, wirklich ganz schreckliches Elend einer nicht mehr so jungen, gläubigen Frau in Berlin bekannt geworden. Wer aus Berlin, oder nähe Berlin ist mutig oder einfach kindlich gläubig, hier für mich in Berlin, ich wohne ja in Bayern, damalhin vor Ort zu gehen.
Oder mir einen Hauskreis aus Berlin zu nennen. Es ist ziemlich dringend. Auch bitte Fürbitte tun.


Also, mit freundlichen Grüßen, Michael Sack

Pilger

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Re: Wie kann ein Mensch gerettet werden?
« Antwort #10 am: 25 Mai 2013, 17:17:13 »
Lieber Michael,
dazu noch eine Bibelstelle, die deutlich zeigt, dass der heilige Geist jeden Menschen anspricht und der Mensch deswegen sich bekehren kann oder nicht.
Jesus sagt:
Wenn der Heilige Geist gekommen ist, wird er die Welt von Sünde überführen, weil sie nicht glauben. Joh.14,6

Liebe Grüße
Manfred
« Letzte Änderung: 25 Mai 2013, 19:03:22 von Pilger »

Michael Sack

  • Gast
Re: Wie kann ein Mensch gerettet werden?
« Antwort #11 am: 25 Mai 2013, 23:50:51 »
Ja, danke Manfred, wie wichtig ist bei all den vielen beunruhigenden Dingen immer wieder an so wesentliche Schriftstellen erinnert zu werden. GOTTES WORT hat ja eine so große, wunderbare Fülle, die lebendig wird durch das Bleiben in IHM. Das Bibelzitat steht aber woanders, finde es nur im Moment nicht. Aber dadurch bin ich an einen anderen für mich sehr wichtigen Bibelvers erinnert worden.

Mit meiner Frau habe ich mir heute Abend mal einen Film über die Fidschi-Inseln angeschaut. Ihre Kultur der Freundlichkeit, Gelassenheit und Naturverbundenheit macht einen ja sehr zugeneigt - (die Philippinos sind ja im Grunde genommen so ähnlich) - aber, auch dort entstehen nun und sind schon große Probleme durch die neue, 'moderne', vielfältige Sündigkeit der Menschen entstanden, z.T. verursacht durch die Kolonisation, den Tourismus und die zunehmende Globalisierung.
Dort auf den Fidschi-Inseln sind ja die Eingeborenen erst in der Moderne zum lebendigen Glauben gekommen, und das ist auch gerade mal erst etwas mehr als einhundert Jahre her. (Da waren wohl auch viele deutsche Missionare tätig). Wie sehr nötig haben es aber auch dort die Gläubigen, das WORT genau zu nehmen und sich für den rechten Dienst vorzubereiten und diesen täglich durchzuführen, eben im Kleinen, wenn es erstmal so der Wille des HERRN ist.
Das ist vielen Geschwistern überall nicht so recht klar, daß zu rechtem Dienst eine Vorbereitung nötig ist, wie sie uns in GOTTES WORT auch deutlich angezeigt wird. Für diese Perspektive sollten die Übriggebliebenen sich rüsten - und gesunden Glauben haben für die Kleinen und die scheinbar Geringen. Warum sollte mein kleiner Bruder nicht Größeres und Besseres vollbringen als ich bei so einem herrlichen, starken, liebevollen und mächtigen Heiland und HERRN. Und wo ich ja kaum was vollbracht habe! Und wo ich doch nur durch die Gnade bin, was ich bin und noch dazu all mein Versagen nun besser sehe und nun auch besser beurteilen kann. Wie leicht sind nämlich die falschen Entscheidungen getroffen und wie leicht fehlen auch die richtigen Entscheidungen, weil man schleifen läßt und zu schlapp war, zu nachgiebig und ungläubig, auch sehr töricht war. Aber es stimmt auch: GOTTES Kinder sind oft verstört, hilflos und erstmal unverständig, in vielem noch verprägt, sogar gebunden.

Ja, es gilt ja nicht nur für mich, die  t ä g l i c h e n  Belehrungen aus der SCHRIFT und die täglichen oder stündlichen Weisungen konsequent umzusetzen, sondern für alle. Wir sollen also für alle den Glauben haben, die hinzugetreten sind. Und sie auch so behandeln. Den anderen höher als sich selbst achten - das ist die Schule des HERRN, kostet keine Schulgebühren und Unterbringungskosten - ist so ganz anders als die Welt; wodurch dieser Weg nicht erkannt wird. Auch bekommt man meistens keine sichtbare Beachtung. Zeugnisse kann man auch nicht vorweisen - ist man aber im Grunde selbst; darüber gäbe es auch wesentliches zu schreiben.

Also! Wie kann ein Mensch gerettet werden? So ist das Thema ja hier. Es ist wichtig auch für gläubige Fidschianer! Gläubige Aukas! Gläubige Strafgefangene, gläubige Freigelassene! Gläubige Arme und gläubige Reiche! Was ist GOTT dennoch doch froh, daß ER uns alle gewonnen und erkauft hat. Durch echte Aufrichtigkeit.* Durch das Evangelium vom SOHN GOTTES JESUS CHRISTUS! Vielleicht auch durch eine schlechte, magere Bekehrung. Dennoch hat ER sich geoffenbart, also auch bei dem Versuch von Aufrichtigkeit. So ist es wohl oft.
Ein Teil der Antwort muß darum auch sein: Indem der Gerettete bei dem Retter täglich bleibt und sich erziehen und bewahren läßt. Es steht auch geschrieben: ´Bekehre DU mich, dann bin ich bekehrt, hilf DU mir, dann ist mir geholfen.`

Mit freundlichen Grüßen, Michael Sack
 

* Ein elender Mensch mußte einmal, bevor er Geld in seiner Not vom Pastor bekam, vorher danksagend beten. Wer kennt auch dieses Zeugnis? Der Pastor rief: "Halt", als der elende Mann das angebotene Geld vom Tisch nehmen wollte: "Erst danken", oder so ähnlich.
Der Mann soll ungefähr im Beisein des Pastors gebetet haben: 'O GOTT, ich weiß gar nicht, was ich sagen soll!' Geschwister, das hat anscheinend dem EWIGEN genügt zur Bekehrung. Er soll dann treuer Mitarbeiter dieses Pastors geworden sein. Ich weiß nicht mehr, wo das Zeugnis steht - auf jeden Fall, das war immerhin ein bekehrter Pastor.

 
.
« Letzte Änderung: 30 Mai 2013, 11:29:41 von Michael Sack »

Pilger

  • Gast
Re: Wie kann ein Mensch gerettet werden?
« Antwort #12 am: 26 Mai 2013, 14:46:37 »
Lieber Michael,
die Stelle solte heissen: Joh.16, 8+9

Liebe Grüße
Manfred

Michael Sack

  • Gast
Re: Wie kann ein Mensch gerettet werden?
« Antwort #13 am: 30 Mai 2013, 12:36:42 »
Ihr Lieben,                                                                                               heute, 1. 06., nochmals überarbeitet.

in dem Beitrag #9 in diesem Thread habe ich am Schluß von Sonja in Berlin geschrieben. Ich habe seitdem weiter mit ihr telefoniert und noch manches gehört, auch in ihrer mir nun bekanntgewordenen, aber nicht aktuellen Internetseite gelesen. Diese heißt: 'Sonja will doch leben' .

Das ganze Drama mit Sonja zieht sich jetzt seit bald zehn Jahre hin. Ich glaube, daß es wirklich so ist, wie sie schreibt und mir erzählt. Klar, sie ist ein kranker Mensch und vieles ist bei zwanghaftem Verhalten schwierig. Überall sind plötzlich Grenzen. Sonja schreibt: Das gesamte Sozialnetz kann nicht helfen - so ist ihre schlimme, jahrelange Erfahrung. Sie ist in einer Situation steckengeblieben, richtig gefangen, wo eben nur echte Nächstenliebe helfen kann, zumindest echter, persönlicher Einsatz.

Nächstenliebe erfährt sie nun GOTT sei Dank auch tatsächlich durch jemanden, seit ca. vier Jahren, der aber als einzelner auch nicht einen gehbaren Weg für sie gefunden hat. Obwohl unser Sozialsysthem ihr eine genügend große Rente gibt. Und all die anderen Menschen - meistens in sicheren Verhältnissen - die mit ihr zu tun bekamen, können dieser Frau nicht helfen? Ja, es ist so, weil die vielen, vielen Menschenkinder um uns her selber so kaputt sind, so Gefangene und Geknechtete einer gottlosen Gesellschaft sind - die sich selbst zugrunde richtet.
Weil der verfinsterte Mensch, wie die SCHRIFT es sagt, nicht klar denken und richtig wahrnehmen kann. Meistens sind die Menschenkinder auch selber sehr verstört, werden mit vielem nicht fertig. Diese blicken wie durch eine Wolke hindurch, noch dazu durch eine verfärbte, also ideologische, finstere Wolke hindurch, und können nur einigermaßen richtig denken und entscheiden. Deswegen nenne ich ja auch unsere gesellschaftliche Situation dunkelbunt. Aber für Vergnügungen haben die Leute - und auch so viele Gläubige - meistens immer Zeit. In der Zeit, die so übrig ist. Man kann das jeden Tag satt beobachten.


Aber, es ist nicht nur das Sozialsysthem, das versagt. Denn ein Leser dieser Seiten hier hat mich auf Sonja aufmerksam gemacht. Deswegen gibt es ja ihre Situation! Dieser Bruder hat auch schon einiges aus der Ferne, aus BWb, unternommen, nämlich versucht, Christen in Berlin zu mobilisieren, der nicht mehr so jungen, kranken Dame zu helfen. Nichts hat aber bisher funktioniert.

Meiner Meinung nach funktioniert also die Arbeit der Gläubigen in Berlin auch in diesem Falle dort seit vielen Jahren nicht. GOTT sieht es. Sonst würde die Not Sonjas nicht bis nach Bayern schallen. Und diese Fälle gibt es wahrscheinlich zu tausenden, denn das ist ja meine generelle Erfahrung seit Jahrzehnten. Ich habe ja viele solcher "Fälle" kennengelernt - und nicht nur als Zuschauer. Das ich nicht verrückt geworden bin, daß habe ich nur der Gnade im HERRN JESUS zu verdanken, weil ich SEINE Hilfe bei mir und anderen auch erlebte. Auch will ich nicht bösen Kritikgeist haben und das Gute, das doch noch geschieht, wo Menschen sich Mühe geben, verachten. Welches ja auch bis zu mir gekommen ist.

Aber es ist Tatsache: Im Judasbrief wird vom zweitenmal erstorben sein geredet, von der entgültigen Entwurzelung. Kann man das ernst genug nehmen? Ich denke ja - nämlich wirklich ernst. Es muß oder sollte uns nicht krank machen durch Zweifel und Unruhe. Denn diese Schriftstelle gibt erstens großes Licht auf das Geheimnis der Hure. Und weiter werden viele andere Bibelverse so recht klar. Und ob ein Lehrling fleißig an dem arbeitet, was der Meister sagt, ist diesem selber klar. Eigentlich. Also, ich weiß, man kann selber so sehr zerschlagen und verletzt sein, daß man nicht aus noch ein weiß. Vor diesem Schrecklichen, also, zum zweiten Mal entwurzelt zu werden, sollen und wollen wir, die wir verständiger geworden sind durch SEINE Barmherzigkeit, Geschwister und Unverständige bewahren. Ja, wir sind durch die Gnade selber dem entronnen! Bewahrt worden!

Also, wir müssen auch vor Menschen warnen, die sich selber weiden. Nicht nur vor Irrlehrern. Und auch uns selbst deswegen immer wieder ins Visier nehmen. Und dann auch müssen wir Menschen von diesem Tun abzubringen. Denn wieviele Leiter und Fromme christlicher Kirchen sind in Wahrheit solche. Man sieht es ja an vielem. Das ist keine Frage. Denn wären sie nicht Schandtäter, hätten sie gute Werke und gute Früchte, dringliches Gebet und händeringend eine helfenwollende Gesinnung, eben: CHRISTI SINN. Aber ihre ökumenische Gesinnung, auch ihre Karrieregesinnung, ihr Lebensstil und ihre Gleichgültigkeit weist sie aus als solche, die die Gefahr nicht sehen, nicht sehen wollen, bei sich und so vielen Gläubigen - trotz frommen Gehabes GOTTlos zu sein und dann doch verloren zu gehen und dann, wie Judas es schreibt: Von GOTT umgebracht zu werden.
 
Weißt Du, lieber Leser, das es wirklich so ist?! Wir machen uns das nicht wirklich klar, wieviel Anteilnahme GOTT an unserem Leben wirklich hat. Wir sagen: GOTT ist Liebe und verstehen nicht SEINE Betrübtheit und SEINEN Zorn?! Was ist das aber für uns Menschen eine Traurigkeit, ein Schmerz, wenn wir merken, nicht geliebt zu sein.
Denke also mit mir darüber nach, ja, frage den HERRN: Was bedeutet das - zweimal entwurzelt? Was meint diesbezüglich Offb. 17. Ja, auch über mir hat GOTT donnern lassen, ich habe es deutlich vernommen, damit ich ja den HERRN fürchte und nicht hadere, sondern dankbar bin für all das Gute, daß ich empfangen habe in dieser argen Welt.

Das verhängnisvolle an der Gesinnung, sich selber zu weiden, ist ja, das man dieses verbirgt, auch vor sich selber. Ständig ist man am bagatellisieren, beschwichtigen, ignorieren, zurückweichen und ist nicht vor Ort, wo die Not ist. Aber die Menschen um uns sind verloren in Sünden und Übertretungen, sie sind verführt und unwissend, in vielen Nöten und Verkehrtheiten. Auch die Frommen. Oder in wirklichen Nöten und Problemen. Der Tod weidet sie! Und vorher die Not! Und die Einigkeit der Gläubigen fehlt. Deswegen gilt es, wach zu werden, auch, wach zu bleiben. Danach zu ringen, Durchblick und Erkenntnis zu haben. 

Deswegen sage ich ja: Nichtökumenische Teestubenarbeit in allen größeren Städten ist wirklich wichtig für unser Land - und für uns selber. Das bedeutet nicht, das Vernünftige, Geordnete, was mit dem Frieden aus GOTT in den guten vorbereiteten Werken geschieht nun wegzutun - oder abzutun, weil so wenig geschieht - das ist überhaupt nicht gemeint. Auf gar keinen Fall. Nur Aufrichtigkeit und Klugheit mahne ich an - andere auch, bestimmt ist´s so gemeint, um sichere Tritte zu tun, um zuzunehmen im Werk des HERRN, z.B. durch Teestubenarbeit, woran sich vieles andere Sinnvolle anschließen kann. Ich nenne mal, was man in den Räumlichkeiten eines kleinen Restaurants oder Ladens noch alles machen kann außer christlicher Teestubenarbeit: z.B. Musikschule, Nachhilfeunterricht, verschiedene Frauenarbeit, kleiner Laden (um gefertigtes, handwerkliches zu verkaufen) mit Buchecke, wo keine verkehrtchristlichen Bücher zu haben sind, dann auch Kinderarbeit, Hauskreis, Bibelstunde, auch eine gewiss nötige Gemeindegründungsarbeit kann begonnen werden, Bildungsarbeit, und bestimmt noch manches mehr.


Also, es heißt ja: Rette, die zum Tode, zur Schlachtung hingeführt werden. Spr. 24, 11  Ein biblisch dramatischer Aufruf, ist ja klar! Genau so ist die Realität, schon seit den Tagen vor der Sintflut. Arme habt ihr allezeit bei euch! Also, mit Schlappheit und Lauheit können wir nicht bestehen vor GOTT. Es ist aber so, wie geschrieben steht: Der HERR ist nahe. Und unser HERR meint, was ER sagt. ER will und wird helfen. Auch uns, wenn wir hingehen.

GOTTlosigkeit und Ungerechtigkeit, also Gleichgültigkeit ist Ungerechtigkeit, wird kaum dadurch bekämpft, daß sie hinterher bloßgestellt wird, wir neigen aber dazu; oder Ungerechtigkeit wird nicht verändert durch Spott und Verachtung, wir neigen leider dazu, man denke an das viele schlimme Gelächter beim Kabarett; (das wir im Kleinen oft mitmachen, wenn wir spötteln), sondern dadurch, daß man diese aktuell richtig bekämpft. Die vielfältigen Untaten mit Namen nennen, Initiativen haben, das ist richtig.  Und zwar mit liebendem Herz. Niemals kann man z.B. Moslems für den HERRN gewinnen, wenn man nicht versteht, wie abgrundtief Angst und Hilflosigkeit wirkt, wie groß die Gefangenschaft, die Unfähigkeit der Seele darin ist. Wunderbare menschliche Potenziale liegen darin gefangen. Und niemals kann man Politiker, Streber, also Karriereleute, gewinnen für den HERRN, wenn man nicht versteht, wie unabdingbar der Stil des Mitmachens ist, um in einer Karriere vorwärts zu kommen. Das ist schon in der Schule so. Es ist so in der Welt. Wir müssen nur klarmachen, wie verderblich Sünde ist, und wie Sünde auf vielen Gebieten wirksam ist. Ganz viele stürzen auf dem Weg vorwärts und nach oben darüber. Eigentlich stürzen sie hin. Viele sind´s, auch unter den Gläubigen. Und die Kultur des Lügens und Täuschens ist durchaus bekannt. Das versteht fast jeder.

Aber GOTTESfurcht hat auch aus mir einen anderen Menschen gemacht. Denn GOTT kann Menschen erziehen und erneuern, oft müssen wir erstmal vor uns selber erschrecken. Und, woran ich besonders die Tage denke ist das WORT: ´Das Werk meiner Hände lasset MIR anbefohlen sein.` ER hat auch mir in soviel Zerschlagenheit, aus soviel Sünde und Not geholfen.


Also, wir dürfen nicht nur bös anklagen, sondern die Gefangenschaften, die Konsequenzen der Sünde erkennen und erklären. Das ist ja den Menschen oft nicht klar! Irgendwo steht in der SCHRIFT: Wir sollen die Leute nicht schelten. Aber sagen auf vielerlei, liebe Weise: Die Sünde, auch Unterlassen, Heucheln, Gleichgültigkeit ist der Leute Verderben, auch Deins. Für Christen ist es besonders die Lauheit. Wie der HERR dann wirkt, nach unserem Reden und Tun, daß überlassen wir IHM. Ich weiß, es ist dramatisch zuzuschauen, wenn man gewahr wird, wie der Mensch durch sein sündiges, gleichgültiges Tun Hand an sich selbst legt, um sich selber zu verderben, sich zu Fall bringt durch seine vielfältigen Sünden. Auch GOTT zu erzieherischen Maßnahmen zwingt. Aber wir sollen GOTT vertrauen, ER hat einen langen, starken, helfenwollenden Arm. Auch mit unserer Fürbitte bewegen wir diesen. Lass Dir die Augen öffnen: Der Mensch empfängt nichts, es werde ihm gegeben von Oben.


Durch den ich auch wegen der Sonja hier einiges schreibe, er kann sich ja hier offenbaren, wenn er will: Auch er ist Zeuge der Untätigkeit und Gleichgültigkeit vor Ort, beider, des sozialen Systhems, also der vielen letztendlich gleichgültigen Mitarbeiter der öffentlichen Behörden und Stellen; und der Gemeinden oder bzw. der Gläubigen vor Ort - wenigstens einzelne hätten helfen sollen.


Das, was auch für uns Gläubige sehr schwerwiegend ist und zählt: Sonja ist bekehrt.


Ja, warum bebt die Erde und zehn- oder hunderttausende Menschen sterben. Es können auch Millionen sein, wie wir aus dem vorigen Jahrhundert wissen; und nicht nur im vorigen Jahrhundert war das so. Wir wissen von Vulkanausbrüchen, die mehr als einhundert Meter hohe Ascheschichten abgelagert haben, von Hungersnöten, die halbe Völker umgebracht haben. Sollten wir nicht wirklich den HERRN fürchten? Also, GOTTlos wandeln, das ist ganz schlimm, besonders für Fromme. Die SCHRIFT sagt, es geschieht alles um unsret willen, und: Du wirst es mit eigenen Augen sehen, wie den GOTTlosen vergolten wird. Ja, gehen DEINE Gerichte über die Erde, so lernen die Menschenkinder Gerechtigkeit. Von den Gerichten, wo es keine Umkehr mehr gibt, ´und taten nicht Buße`, rede ich hier nicht. Ich möchte es nochmals sagen: Ja, schaffet mit Furcht und Zittern, daß ihr selig werdet, daß heißt nicht, in Aktivismus zu verfallen, ihr seid doch verständig, liebe Geschwister, es heiß: Fleißig zu sein in den guten Werken, die ER zuvor bereitet hat. Und dabei still und ruhig zu sein. Bitte betet auch für mich. Wenn wir nicht wissen, was wir tun sollen, dann fragen wir IHN.


Ja, es ist für uns Gläubige erschreckend, nur so wenige waren in der Arche, nur so wenige führte der HERR aus Sodom und Gomorra, nur so wenige erreichten das verheißene Land. Aber wir haben die Warnung des Bruders von Jakobus. Lest heute und morgen doch einmal und nocheinmal den Judasbrief. Dieser ist kurz und klar. Steht dort nicht völlig deutlich auch von der Liebe, die erretten soll - und, wer die Retter sein sollen? Nämlich wir, die Gläubigen. Natürlich, durch den wahren Erretter JESUS, der gerecht und geduldig und gut ist. Der gekommen ist, um uns zu erlösen, der uns bei Gehorsam bewahrt und auch treu bleibt. Treu uns unsere Sünden vergibt bei Zerknirschtheit, ernstem Gebet, Buße und Umkehr. Haben nicht so viele Gläubige es ganz dringend nötig, umzukehren. Auch hier, viele Leser und Mitglieder. Ja, gewiss. Also weg zu sein von Ökumene, Verweltlichung, Falschlehren, Lauheit. Ohne überspannt zu sein. Und: Lasset alles ordentlich und ehrbar zugehen! Ach HERR, mehre meinen Glauben, mehre unseren Glauben.

Mit freundlichen Grüßen, Michael Sack


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« Letzte Änderung: 01 Juni 2013, 21:47:55 von Michael Sack »