Hauszellengemeinde

www.hauszellengemeinde.de => Irrlehren => Thema gestartet von: Roland am 24 April 2013, 18:43:17

Titel: Ideologische Interpretation der Bibel
Beitrag von: Roland am 24 April 2013, 18:43:17
In diesem Thread soll es darum gehen, wie die Aussagen der Heiligen Schrift aus ideologischen Gründen umgedeutet werden. Der Grund für diesen Thread ist eine Diskussion, die z. Zt. in Facebook läuft.

Das Thema des Facebook-Stranges ist die osas (once saved - always saved)-Irrlehre (auch als "Heilssicherheit" oder "Unverlierbarkeit des Heils") bekannt.

Ich finde es wichtig, dass Beiträge, die eine Irrlehre verbreiten, analysiert werden. Daher würde ich mich freuen, wenn sich viele beteiligen, damit wir voneinander lernen können. Ein zweiter wichtiger Punkt ist, dass wir frühzeitig erkennen, wenn das Wort GOTTES für häretische Ideologien missbraucht wird.

Die Beiträge der osas-Irrlehrerin, Frau K. B., habe ich zur besseren Übersicht in rot geschrieben.
Titel: Re: Ideologische Interpretation der Bibel
Beitrag von: Roland am 24 April 2013, 18:48:10
Beitrag vom 21.04.2013 um 18:56 Uhr

Ich hab grad eine Predigt von Roger Liebi gehört. Könnt ihr auf meiner Chronik finden. Das Ausharren schenkt allein GOTT und zwar allen Wiedergeborenen. Hört euch das unbedingt an, es lohnt sich.
Titel: Re: Ideologische Interpretation der Bibel
Beitrag von: Roland am 24 April 2013, 19:09:28
In ihrem ersten Posting weist K. B. gleich auf eine "Autorität" außerhalb bzw. neben der Bibel hin und nicht auf die Heilige Schrift selbst. Roger Liebi ist in diesen Kreisen ein bekannter Speaker. Sie wiederholt diesen Hinweis mehrmals penetrant (auch in anderen Threads). Für mich ist das Verhalten von verblendeten Menschen signifikant, da sie die "Auslegung" der Bibel von irgendwelchen "Autoritäten" übernehmen. Dies hat natürlich den "Vorteil", dass man sich nicht selbst mit der Bibel auseinander setzen muss, sondern man bekommt alles auf einem "silbernen Tablett" serviert.

Pikanterweise hat die Posterin einen anderen Thread in FB eröffnet, in dem sie die Frage stellt:

Brauchen Christen zusätzliche Bücher zur Heiligen Schrift?
PREDIGER 12:12 12 Und überdies, mein Sohn, laß dich warnen: Des vielen Büchermachens ist kein Ende, und viel Studieren ist Ermüdung des Leibes.
Wohin zusätzliche Bücher führen können wir u.a. sehen an den Zeugen Jehovas, STA und Mormonen.
Im Übrigen, wer keine persönliche Beziehung zum HERRN JESUS hat, dem nützen auch keine Bücher.

Wie seht Ihr das? Für mich ist das eine Doppelmoral. Wenn es um eine bestimmte (Irr-)Lehre geht, wird auf nichtbiblische Quellen verwiesen und fast im gleichen Atemzug werden diese nichtbiblischen Quellen abgelehnt.
Titel: Re: Ideologische Interpretation der Bibel
Beitrag von: Pilger am 24 April 2013, 20:27:01
Liebe Leser,
es ist wirklich schlimm, was neben der Bibel alles gelehrt wird und meistens ist daran irgendjemand beteiligt, der durch diese zusätzliche Lehre die Leute an sich binden will oder die Wahrheit der Schrift durch Menschenmeinung verdrehen will.
Was gab es nicht schon alles. Wenn man das Buch von Hutten kennt: Sehr, Grübler, Enthusiasten dann hat man einen kleinen Einblick bekommen was alles möglich ist unter denen, die sagen, sie glauben an Jesus.

Da gab es dann die "besonders Auserwählten", die "besondere Brautgemeinde",usw. usw.

Nein,man braucht zu der Bibel keine anderen Bücher, es sei denn von geisterfüllten Leuten, die aber nicht auslegen, sondern durch das was sie schreiben, erbauen.
Ich denke noch an das Buch von Ruth Paxon: Leben im Geist, oder von Hannah Smith: Das Geheimnis eines glückseligen Christenlebens.

Die Bücher, die herauskommen weil gerade eine Welle mal wieder über die Gläubigen schwappt, sind so kurzlebig wie eine Eintagsfliege.
Und die Bücher, die uns Prophetien verkaufen wollten, sind längst überholt und es hat sich nichts erfüllt und der Autor hat noch nicht einmal die Gnade, sich zu entschuldigen.

Wenn ich da an ein bestimmtes Missionswerk in der Schweiz denke, wo prophezeit wurde, 1978 werde der Russe über den Rhein marschieren dann kann es "Mitternacht" werden. Und niemand hat die Größe zu sagen: Es war falsch!

Zurück zur Bibel, ohne Kommentare.

Liebe Grüße
Pilger
Titel: Re: Ideologische Interpretation der Bibel
Beitrag von: Roland am 24 April 2013, 23:50:14
Lieber Manfred,

herzlichen Dank für das klare Statement! Die Sache mit dem Schweizer Missionswerk erschüttert mich auch. Die Verantwortlichen bezeichnen sich bei jeder Gelegenheit als "bibeltreu". Dieses Missionswerk verbreitet übrigens auch die osas-Irrlehre.

Shalom
Roland
Titel: Re: Ideologische Interpretation der Bibel
Beitrag von: Pilger am 07 Mai 2013, 20:10:10
Liebe Leser,
Es wird eine Zeit kommen, da sie die gesunde Lehre nicht mehr ertragen können und sich nach solchen Lehrern ausrichten, nach denen ihnen die Ohren jucken, die sie gerne hören wollen.

Man müsste heute noch dazu schreiben: und die euer Geld wollen.

Und es gibt tatsächlich viele "Frome" die solchen Nichtsnutze ihr sauer verdientes Geld geben.

Liebe Grüße
Pilger
Titel: Re: Ideologische Interpretation der Bibel
Beitrag von: Michael Sack am 08 Mai 2013, 22:55:34
Ihr Lieben, ich habe erst jetzt in diesem Thema hier bewust gelesen, meine ich.


Zur ersten Aussage in roter Schrift: Ich hab grad eine Predigt von Roger Liebi gehört. Könnt ihr auf meiner Chronik finden. Das Ausharren schenkt allein GOTT und zwar allen Wiedergeborenen. Hört euch das unbedingt an, es lohnt sich. Zitat Ende

Nun, was in einer Predigt gut ist, das sollen wir festhalten und tun. Und GOTT dafür danken. Gewiss, wenn ein Schatten auf einem Missionswerk oder einer Gemeinde ist, dann sollten wir prüfen, was ist zu tun, was ist zu sagen. Die Brüder aber gilt es zu lieben. Das es Brüder sind, kann ich nicht anzweifeln, denn ich habe besonders in letzter Zeit, seit wir keine Gemeinde mehr haben, oft die Predigten des Mitternachtsrufes gehört. Es gibt dort viel Gutes, aber auch Falsches. Vielleicht sollten wir hier das Missionswerk auffordern, weil es öffentlich war und ist, zu dieser falschen Prophetie eine geeignete Stellungnahme öffentlich zu verkünden, damit es unter die Gnade getan werden kann. Die Brüder wissen, daß GOTT zu fürchten ist - und viele hier auch. Und gewiss, was unvergebbar ist, können wir nicht ändern und deshalb auch nicht dafür bitten. Aber dafür gibt es auch die Gabe der Erkenntnis, um da Klarheit zu bekommen. Wahrscheinlich brauchen die Brüder da Hilfe aus dem Schreck. Ich denke eher, sie wissen nicht, was sie tun sollen. Geht uns das nicht oft auch so?

Der mittlere Teil des Zitates: "Das Ausharren schenkt allein GOTT und zwar allen Wiedergeborenen" ist aber eine falsche Belehrung, denn wir haben zu tun, was GOTT uns gebietet. Den Auftrag auszuharren, dürfen wir nicht wieder an GOTT oder an den HERRN zurückschieben und IHN dafür verantwortlich machen, daß das Ausharren funktioniert. Das wäre dann der Punkt von neulich woanders: Wer sein Ohr (oder sein Herz) abwendet, um die Weisung nicht zu hören, dessen Gebet ist ein Gräuel. Deswegen vertrete ich ja auch die Behauptung, daß die Lehre Luthers: 'Gnade allein' nicht richtig ist, denn wir haben durchaus nach Jakobus das zu tun, was uns GOTTES WORT gebietet oder rät. Nicht nur nach Jakobus, aber es ist dort in seinem Brief sehr prägnant gesagt, daß Glaube ohne Werke tot ist. In den neutestamentlichen Texten sind überhaupt die Verben für Gläubige immer das Besondere, das zu Beachtende.

Als Beispiel nehme ich unsere Riesenstädte. Dort stehen tausende und abertausende Hochhäuser und Millionen von großen, schönen, auch großzügigen Häusern. Das ist aber keinesfalls GOTTES Verantwortung, daß mit diesen Häusern, die alle nicht nach GOTTES Rat gebaut wurden, keine Gastfreiheit verwirklicht wird. Wie gebaut wurde und warum, das hat allermeist zu tun mit Habgier, Geldanlage, Prestige, und nie um Nächstenliebe, wenn, dann ist das die große, große Ausnahme. Sicher, es steht geschrieben: Auch was wir ausrichten, daß hast DU für uns getan! Aber hat nun GOTT nichts getan, daß die Christen sich für Gastfreiheit in den Riesenstädten einsetzen, diese verwirklichen? Den Elenden und Armen wirklich helfen? Die Antwort kann nur sein: Aber es ist doch im WORT geboten! Ich will GOTT danken, daß ich so arm bin (Na ja, so ganz bin ich mit meinem Satz wirklich nicht einverstanden) - und dennoch gastfrei - daß ich die Gleichgültigkeit der Gläubigen erkennen darf, was für ein Gräuel das ist. Die vielen Verlorenen - ein Schock für Neubekehrte - sind ihnen kein Ansporn, wirklich was ernsthaftes, glaubwürdiges zu tun. Aber, ohne Erlaubnis von Oben: Immer wieder Milch, d.h., immer wieder werden die Anfangsdinge der Lehre gebracht, Hebr. 6, 3; aber auch die Verse 1 - 12 lesen. Und auch Schattengefechte werden ausgetragen.

Woanders habe ich vom Stau geschrieben, der unter den Gläubigen geschieht. Denn viel Kollektivsünde ist im Volk GOTTES, also auch so ein 'steckengeblieben sein'. Das hat auch mit persönlicher Lauheit zu tun, aber nicht nur - darum bitte im Gebet und Bibellesen bleiben, dies wird uns durchtragen. Und Gehorsam üben mit Treue. Vielleicht kommt es dann doch hier und da zu Aufbrüchen, wenn wir, wenn ich, die Wahrheit tue.
Helfen kann: Mir zeigen lassen, mit wem ich Gemeinschaft suchen soll, dann miteinander vermehrt telefonieren, oder Briefe schreiben, einander privat besuchen, ernsthafter beten, und länger nach den Stunden in der Gemeinde bleiben - einfach hocken bleiben und schauen, was sich so tut. Muß nicht auch ich in dem sein, was meines Heilandes ist?


Das zweite rote Zitat: Brauchen Christen zusätzliche Bücher zur Heiligen Schrift?
PREDIGER 12:12 ´Und überdies, mein Sohn, laß dich warnen: Des vielen Büchermachens ist kein Ende, und viel Studieren ist Ermüdung des Leibes.`
Wohin zusätzliche Bücher führen können wir u.a. sehen an den Zeugen Jehovas, STA und Mormonen.
Im Übrigen, wer keine persönliche Beziehung zum HERRN JESUS hat, dem nützen auch keine Bücher.    Zitat Ende

Nun, ein rechtes Buch wirkt bestimmt mit an der Reichsgottesarbeit. Eigentlich keine Frage. Und auch ist klar, daß es viel, sehr viel verkehrtes in und unter den christlichen Büchern gibt - solche Bücher geben wir selbstverständlich nicht weiter.
Und auch hier, was für ein Gräuel sind die christlichen Buchverleih-Ecken in den Gemeinden, wo wohl zumeist ein schlimmes Durcheinander der verschiedenen christlichen Lehren und Behauptungen zu finden ist. (Dort werden die Bücher der abgerufenen Geschwister oft hingetan) Auch das ist eine große Not. Besser alles einpacken und von gestandenen Geschwistern  a l l e s  durchprüfen lassen, und auch da nicht darauf aus sein, überpingelig, überkritisch zu sein. Es ist wirklich zum Verzweifeln, was alles so läuft.

..................................Vorschlag..................................Vorschlag..................................Vorschlag.................................

Man könnte z.B. die Buchverleih-Ecke in einer Gemeinde oder in einem Hauskreis zu einer persönlichen Aufgabe in der Gemeinde mit persönlicher Verantwortung machen: Ich befinde mich mit anderen Geschwistern, die diesen Dienst auch gerne tun in diesem Treff-Bereich mit 3-7 Büchern (als Beispiel), die ich  g e n a u  kenne, daß diese gut sind und bewerbe oder empfehle sie Interessierten. So eine Begegnung in der Buchecke kann schon für manche Suchende/Fragende/Interessierte sehr hilfreich sein. Dann wird das Buch weitergegeben mit der Auflage, dieses mit einer kurzen Beurteilung dann und dann wieder zurückzugeben. Mann könnte auch die Beurteilungen nach Besprechung hinten reinkleben. Das schließt vollkommen aus, daß Mist weitergegeben wird, in die Bücherei gerät und Achselzucken nachher da ist. Das wahrt auch vollkommen das Gewissen des Dienenden. Denn anders geschieht leicht verkehrtes - und niemand kann was dafür - und doch geschieht Schaden mit verkehrter Belehrung, bzw. mit verkehrten Büchern. In bewuster Verantwortung vor dem Heiligen GOTT kann das auf diese Weise viel weniger nicht passieren.

... d u r c h g e h e n d e r   S t r i c h   f u n k t i o n i e r t   n i c h t .............................

Daß aber viele, ja sehr viele Menschen dennoch suchend und fragend sind, ist und wird immer wieder offenbar! Auch das hat wohl so seine Zeit. Auch Bereitschaft ist da gefragt. Auch aus den Zeugen Jehovas, Mormonen, Adventisten, Pfingstlern, Kirchen, usw. will GOTT erretten und dann gründen, bewahren, erbauen, gebrauchen!
Und dann noch, bitte die Predigten von Frauen oder Schwestern nicht zum Besprechen nehmen, nach 1. Kor. 14, ab Vers 34, wir sollten dies, um bei GOTT anerkannt zu sein, anwenden.
 
Mit freundlichen Grüßen, Michael Sack

.
Titel: Re: Ideologische Interpretation der Bibel
Beitrag von: Ruth am 09 Mai 2013, 07:01:57
Und niemand hat die Größe zu sagen: Es war falsch!

Oh doch, lieber Pilger, es hatte jemand die Größe dazu:

http://www.zeltmacher-nachrichten.eu/content/%E2%80%9Emitternachtsruf%E2%80%9C-entschuldigt-sich-f%C3%BCr-falsche-prophetie-auslegung

Ob sich wohl jemand findet, der die Größe hat zu vergeben?
Titel: Re: Ideologische Interpretation der Bibel
Beitrag von: Pilger am 09 Mai 2013, 19:26:02
Liebe Ruth
vielen Dank für den Link!!

Bibelfundi
Titel: Re: Ideologische Interpretation der Bibel
Beitrag von: Michael Sack am 09 Mai 2013, 20:59:31
Liebe Ruth, dankeschön für die Information.

In diesem Zusammenhang stellen sich folgende Fragen: Hat denn Wim Malgo wirklich als prophetisches Wort gesagt, daß die ... und so und so ... , und wann ...? Dann nämlich finde ich die Stellungnahme von Norbert Lieth in diesem Entschuldigungs-Artikel unklar, denn er spricht von falscher Interpretation der SCHRIFT, von irrtümlichen Auslegungen und daß dies ihnen leid tut. Das wäre irgendwie eine halbe Entschuldigung, gänge es um Falschprophetie. Es wird die Schuld - die hier konkret genannt wurde, die Falschprophetie - also nicht klar bekannt. Und warum ist in der Überschrift zu diesem Artikel von Entschuldigung die Rede, aber im Text nicht!? Warum heißt es überhaupt in der Überschrift: Falsche Prophetie-Auslegung? Schreibt dies die Internetseite Zeltmacher-Nachrichten? Und das andere Norbert Lieth? Denn falsche Prophetie-Auslegung ist keine Falschprophetie.

Auch möchte ich sagen, ich will mich nicht in einen Streit einmischen oder eine alte Sache aufrühren. Aber Falschprophetie ist eine sehr ernste Sache, die genau untersucht werden muß. Für mich ist Rema, also Weisung der SCHRIFT: Tue Deinen Mund weit auf, lass MICH ihn füllen. Und ich weiß, daß dies sehr viel bedeutet. Der Artikel mit dem " es tut uns leid" ist also für mich unklar. Das können so eigentlich alle Christen sagen, denn wir irren mannigfaltig, die Bibel richtig zu verstehen, richtig auszulegen, obwohl vieles in der Bibel auch ganz einfach ist, um diese zu verstehen. Der Artikel ist also typisch die Sprache unserer Tage - unklar und drumherumgeredet. Leider.


Wir wollen und sollen ja hier auch Orientierung geben in all dem Durcheinander unter all den verkehrten und auch all den suchenden Christen und all den vielen hilflosen und fragenden Menschen, und GOTT bewahre uns, ER bewahre mich, daß wir das Durcheinander nicht vergrößern. Das wäre auch nicht gut für mich und uns. Sondern wir sollen ordnen und den Lichtglanz der Herrlichkeit GOTTES in dem Angesicht CHRISTI aufzeigen. Daß durch Jünger JESU die Erleuchtung der Herzen geschieht. Als Licht in dieser argen Welt sind wir Jünger JESU all den vielen verlorenen Menschen dies schuldig: Klarheit zu geben, vor allem, SEINEN Namen und SEINE Wunder zu bekennen. Verkündigt von Tag zu Tag SEIN Heil. Die Bibel sagt zu dem Thema Weissagung auch: Weissagung ist nicht Sache eigener Auslegung, genauer, Weissagung der SCHRIFT. Und Weissagung ist auch nicht etwas eigenes, sondern Rede von GOTT durch den HEILIGEN GEIST. Noch nie aus menschlichem Willen hervorgebracht! Dies zur Orientierung, bitte 2. Petr. 1, 19 - 21 lesen und staunen und beachten. Die Bibel zeigt uns klar die zukünftigen Dinge, und was wir nicht verstehen und verkraften, was wir nicht können, das sagen wir in aufrichtigem Gebet unserem Heiland. Gibt es Schuld und Sünde, so bekennen wir dies IHM auch. Der HERR ist nahe und kann helfen - ER kann nicht nur, ER tut es auch. Tue die kleinen Schritte, werde stille und gehorsam. Ich sage dazu, weil der Sommer naht, besonders auch in der Kleidung. Nicht nur die Schwestern sind gemeint. Unkeuschheit verhindert Gebetserhörungen. Und nicht nur die Unkeuschheit der Kleidung. Lernet, GOTTES WORT genau zu nehmen.

Ich grüße mit Psalm 112

Mit freundlichen Grüßen, Michael Sack

.
Titel: Re: Ideologische Interpretation der Bibel
Beitrag von: Ruth am 10 Mai 2013, 06:57:43
Lieber Michael,

ich denke, die Probleme mit der Auslegung der Offenbarung liegen viel tiefer. Ich habe einige Dutzend Auslegungen gelesen, und keine stimmte mit der anderen überein. Die einen vergeistigen z. B. das Neue Jerusalem, während die anderen es als reale Stadt mit realen Perlentoren:-) sehen. - Die einen meinen, wegen der "sieben Hügel" müsse es sich um Rom handeln, ohne es überzeugend belegen zu können, die anderen sehen darin sieben Herrscher. - Die einen glauben, daß mit der "Stadt Babylon" Rom gemeint sei, die anderen sind der Ansicht, daß hier das Babylon im Irak gemeint ist, weil eben diese Stadt nie so zerstört wurde, wie es in der Offenbarung zuletzt dargestellt wird. - Und so könnte man fortfahren mit den "Uneinigkeiten" zwischen den einzelnen Auslegern und Geschwistern. - Die Frage ist doch: Wie kann das sein, daß alle die Bibel für ihre Auslegungen zugrunde legen, und doch eigentlich nicht eine einzige der Auslegungen, die ich bis heute las, ohne eine menschliche Meinung/Spekulation auskommt? - Nun stell Dir vor: Wenn die sieben Jahre Trübsal zuende sind, und plötzlich die einen erkennen, daß nicht Rom sondern Babylon mit der "Stadt Babylon" in der Offb. gemeint war - oder eben umgekehrt - ja, dann hat eben die eine Gruppe falsch ausgelegt - geirrt oder anderes interpretiert (obwohl sie es nach bestem - aber eben menschlichem - Wissen und Gewissen tat, und die andere Gruppe mag zwar in diesem Punkt Recht behalten haben, muß aber dann eben in einem anderen Punkt erkennen, daß sie - genau wie die erste Gruppe - nicht mehr als Stückwerk zu bieten hatte.

Das andere Thema "Heilssicherheit" wird ebenso von vielen Auslegern verschieden gesehen. Auf dieser Seite fand ich einen guten Aufsatz von Kaufmann, dann aber las ich auch die Auslegung von Fruchtenbaum:

http://www.kfg.org/download/artikel/fruchtenbaum-sicherheit.pdf

Und obgleich ich Kaufmann als Bruder sehr schätze, fand ich im Text von Fruchtenbaum zu diesem Thema die - für mich - überzeugendere Auslegung. - Und so könnte man fortfahren mit weiteren Themen, was allerdings hier zu weit führen würde. - Das meinte ich ja im anderen Thread in Bezug auf Diskussionen und "Streitfragen", die am Ende zu nichts führen. - Am Ende behält Gott zum Glück sowieso das letzte Wort. Und wenn ich als Sein Kind eben unverbrüchliche Heilsgewißheit habe, so lasse ich mir eben diese nicht von - in dieser Hinsicht - Andersmeinenden ausreden, sondern kann sie trotz ihrer anderen Ansicht als meine Geschwister sehen, weil Jesus Christus Mittelpunkt ihres Lebens ist. - Was ich nicht tolerieren kann und werde, sind die tatsächlichen Irrlehren in Bezug auf die Endzeit von z. B. den Neuapostolen, Zeugen Jehovas oder Adventisten. Das sind nämlich m. E. verderbliche Irrlehren, die dazu führen, das Menschen geblendet werden - bzw. sich blenden lassen, wenn sie nicht ganz nah am Wort bleiben.

Euch ein segensreiches Wochenende.
 
Titel: Re: Ideologische Interpretation der Bibel
Beitrag von: Pilger am 10 Mai 2013, 17:07:16
Das Missionswerk Mitternachtsruf sagt:
Besonders unter der Leitung von Wim Malgo wurde der Mitternachtsruf deshalb kritisiert, weil der Holländer sehr konkrete Voraussagen traf, die aber so nicht eintrafen. Lieth schreibt dazu: „Es tut uns leid, dass wir in der Vergangenheit mit einigen unserer Auslegungen übers Ziel hinausgeschossen sind, biblische Aussagen falsch interpretiert oder uns diesbezüglich zu weit aus dem Fenster gelehnt haben … Wir mussten uns in manchen Dingen korrigieren, aber in unserer Verkündigung gibt es eine Kernaussage, die wir niemals zurücknehmen wollen: Jesus kommt wieder!“

"Über das Ziel hinausgeschossen"..... das ist sehr milde ausgedrückt. Ich kann mich noch an die Artikel erinnern:
Der Russe wird 1978 über den Rhein marschieren".
Leider haben die Marienschwestern damals diesen Unsinn übernommen, siehe das Buch von Basilea Schlink: Das Ende ist nah.
Malgo hat dies und andere "Prophetien" von katholischen Mystikern übernommen, die solche Aussprüche vor einigen Hundert Jahren gemacht haben und die absolut abzulehnen sind.

Es ist als nicht nur "aus dem Fenster gelehnt", sondern es sind Aussagen, die von spiritisch geprägten Menschen wiederholt wurden.

Mitternachtsruf sollte dies klar beim Namen nennen und dafür sich entschuldigen, dann wäre die Sache bereinigt.
So kommt es mir vor, wie der Papst Johannes Paul II einmal sagt in der Diskussion um die Bereinigung der Vergangenheit: "Wir haben auch nicht immer zum Frieden beigetragen."

Derweil sind im Namen der kath. Religion Millionen Menschen umgebracht worden, da sollte als Entschuldigung ein anderer Ton herrschen.

Aber na ja: Es ist wie immer.
Adam sagt: Die Frau die du mir gegeben hast;
die Frau sagte: Die Schlange hat mich betrogen.
Und die Schlange konnte nichts sagen.

Liebe Grüße
Bibelfundi
Titel: Re: Ideologische Interpretation der Bibel
Beitrag von: Michael Sack am 10 Mai 2013, 21:01:43
Liebe Ruth,

da wirst Du recht haben, daß die Probleme mit der Auslegung der Offenbarung tiefer liegen. Denn weil viele Geschwister den HERRN nicht wirklich fürchten, in vielem nicht gehorsam werden, bleibt diesen vieles verborgen. Und leicht kommen so, durch den Ungehorsam, ja, auch durch Verführungen und Hilflosigkeiten, die Irrungen und Wirrungen ins Herz, ins Denken und ins Leben. Es werden verkehrte Wege gegangen. So erklärt sich vieles. Aber, dies verstehend, dann ja nicht die Barmherzigkeit und Geduld, und SEINE Verheißungen und GOTTES Macht vergessen.

Unser Vorbild ist auch da eine sehr bekannte Gläubige, vom HEILIGEN GEIST uns deutlich vor die Augen und die Herzen gestellt: Die Prophetin Hanna, die nimmer vom Tempel kam, sie diente GOTT mit beten und fasten Tag und Nacht. Also, sie hatte erkannt und verstanden, "Israel hat es mit dem lebendigen GOTT zu tun; ein Messias ist verheißen - und die letzten vierhundert, fünfhundert Jahre waren eine kummervolle Zeit, wir sind in einer Katastrophe, was wird werden". Psalm 77, 6 - 16. Aber bei der Darstellung des Messias JESUS im Tempel, als 84 Jährige, (7x12), da war auch sie dabei und redete von IHM zu allen ... die warteten!
Und dies soll auch ein Teil unserer Grundhaltung sein, auf´s heute und morgen und weiterhin so bezogen, ja, wir warten auf IHN - auf Seine Weisungen, Seine Hilfen, Sein Eingreifen; auch auf Seine Wiederkunft, auch wenn wir dazu verstehen, jetzt noch nicht, 2. Könige 2, 1, - denn bis dahin geschah noch so manches. Lasst uns also zum HERRN sprechen: Ich verlasse DICH nicht. Ja, HERR, hilf mir und uns, ich verlasse Dich nicht. Aber lernet, liebe Geschwister, SEINE Wege zu gehen - ja, ich auch. Darum tue den Schritt in die Absonderung: ´rühret Unreines nicht an`, ´habe nicht teil an fremder Sünde`, ´sei außerhalb des Lagers`, und besonders wichtig: ´Gehet aus ihr heraus, mein Volk`, auch: ´belüget einander nicht`, ´dienet einander`, und: ´seid einander untertan`!
Ja, es ist viel besser, in einer Hütte zu wohnen, oder in einem Wohnmobil, oder in einem Kibbutz - das ist mein Vorschlag an meine Geschwister, die nach Eph. 2, 10 so handeln können, damit man dem HERRN besser dienen kann. Ich verstehe schon, in so mancher Situation geht es nicht (Pflege der Eltern; beruflich, wenn man wirklich in der Heiligung sich befinded; oder auch durch eine Berufung, andere Verpflichtungen), aber prüfen solltet Ihr´s. Vieles ist doch möglich, wenn es nur gewollt wird und die Trägheit und die Skepsis und der Unglaube überwunden und abgelegt wird. Gewiss muß so mancher Gläubiger besser auch eine Generalbeichte ablegen. Wenn doch diesen dies heute klar würde. Du rettest Deine Seele nochmals, wenn Du Dich finden läßt. Das Gleichnis vom verlorenen Sohn, das verlorene Schäfchen, Jakobus 5, 19 + 20 bedenke. Liebe Ruth, Du verstehst, ich schreibe dies nun für viele andere.

Auf jeden Fall, schön, daß Du Dich intensiv auch mit der Offenbarung beschäftigt hast. Und was die Trübsalszeit betrifft, von der Du auch schriebst, so sehe ich diese nun seit bald zweitausend Jahren geschehen. Dies ist so für die, die in der Wahrheit wandeln und nicht zurückweichen. Ja, Tag für Tag. Sie leiden mit CHRISTUS. Aber eigensinnig sollen wir nicht sein und nicht in falscher Weise provozieren.
Wir dürfen auch aus GOTTES Hand stille und ruhige Zeit nehmen. Auch hoffen wir ja darauf. Das ist ja auch die Zeit, betend und lernend zu sein.

Übrigens, wie macht man das eigentlich, einen Link zu setzen, den man direkt anklicken kann?

Nun, auch Dir ein schönes Wochenende,

mit freundlichen Grüßen, Michael Sack

.
Titel: Re: Ideologische Interpretation der Bibel
Beitrag von: Michael Sack am 10 Mai 2013, 22:00:59
Liebe Schwester Ruth,

noch kurz habe ich den von Dir gegebenen Link angeklickt. (Und diesen Text hier jetzt noch mal durchgesehen.)


Ich habe in der umfangreichen Abhandlung, auf die Du verweist, die Darstellung des Messias als: "Gott der Sohn" gefunden. Das ist es, was ich sage: Dieses, auch dieses, steht so nicht in der Bibel. Das zeigt mir, daß Br. Fruchtenbaum ein falsches Gottesverständnis hat - er versucht, die Dreieinigkeit herauszustellen, zu erklären, aber:

Der SOHN GOTTES ist: JESUS CHRISTUS, und  d i e s e r  ist ins Fleisch gekommen. 1. Joh. 5, 5; auch 2. Joh. 7. Also, um es ganz verständlich zu sagen, JESUS, der SOHN GOTTES, ist ins Fleisch gekommen und nicht GOTT der VATER, der EWIGE. GOTT hatte den SOHN schon, bevor dieser die Schöpfung machte. Und gab IHM, SEINEM SOHN, auch zu haben das Leben in sich selber - wie ER selber hat - und hatte. Schon immer hatte, Joh. 5, 26. Ganz unbegreiflich für uns Menschen. Auch Psalm 90, 2, (Könnte aber vielleicht auch auf den Messias bezogen werden, da ER Abbild, Abglanz des VATERS ist. Hier wäre eine genaue Übersetzung vielleicht hilfreich.) Wenn ER, der EWIGE GOTT und VATER des HERRN JESUS, das Leben IHM, SEINEM SOHN nun gab, das Leben in sich selber zu haben, wie ist ER denn dann ewig schon GOTT?
(Und, woanders habe ich gelesen von dem Anfang der Trinitätslehre, wie deren Vertreter so ungeistlich damals waren, es scheint ein erbitterter Streit gewesen zu sein mit Handgreiflichkeiten sogar. Diese Tatsache sollte man nicht übersehen.) So kann man das kurz und doch verständlich insgesamt sagen.

Hinzufügen möchte ich aber noch Joh. 5, 27 - 29. Wenn jemand diese Gedankendarlegungen nicht verkraften kann und will, ihm die Disputiererei erstmal zu viel ist, (Aber eigentlich sollten Belehrungen, nicht aufgezwungene, angenehm, ja willkommen sein.), so enthalten diese sich vorerst der Meinung, der Worte, und tun aber Gutes, und weiterhin oder vermehrt Gutes, in dem Namen JESUS, dem SOHN GOTTES, der Bibel gemäß, um GOTT wohlzugefallen. Roland, ist das so richtig geredet? Denn ich denke ja auch an Joh. 17, 3, das darf ich ja nicht aufheben wegen Nachsicht. Dafür kann ein jeder aber ernstlich beten: Um Kraft und um Verständnis und Erkenntnis und um Weisheit. ´Wem Weisheit mangelt, der bitte GOTT`, der dies gerne gibt. Und ER schafft auch wollen und vollbringen. Wunderbar! GOTT sei Dank!


Dann, am Schluß dieser Abhandlung steht: 

Schlussfolgerung
Keine der Schriftstellen und keines der Beispiele, die angeführt werden, lehrt in Tat und Wahrheit, dass ein Gläubiger seine Rettung verlieren kann. Im Gegenteil, wer zum Glauben gekommen und einmal gerettet ist, kann seine Rettung niemals einbüßen, weil er durch Gottes Macht bewahrt wird.  Zitat Ende

Also, auch dieser Bruder ist ein Vertreter der Falschlehre der UdH. Ja, wirklich schade. Mehr als schade. Ich habe ja hier in diesem Forum eine Auflistung von den etwa 12 Schriftstellen alleine nur aus dem Hebräerbrief gemacht, die anderes aussagen als diese UdH-Lehre. Anscheinend auch als osas-Lehre bezeichnet. Das muß jeder selber letztendlich wissen, wer die Bibel kennt, was zu tun ist. An CHRISTUS und SEINEM WORT scheiden sich die Geister, so kann man wohl sagen. Mich interessieren aber die Brüder und Schwestern, - 1. Joh. 4, 7 - die mit ihren Händen und Füßen zu den Geschwistern und Verlorenen gehen, um ihnen zu helfen. Die sind´s. Nicht die Theologen. Theologe ist man nur nebenbei, ganz ohne griechisch, hebräisch, lateinisch und Studium, das kommt dann schon so, 1. Joh. 5, 20. Ich sage nicht, daß es nicht auch interessant und lehrreich und begehrenswert und vertiefend sein kann und ist, die Sprachen und dies alles zu lernen. Ich bin dafür - aber man darf nie vergessen, wo man ist, was CHRISTI Sinn beinhaltet, und dann geht man hin: ´Füße waschen`, ´Wunden verbinden`, ´trösten, trösten´, ´teilen, teilen`, man kriegt die Kurve nicht. Und das Theologiestudium nicht geschafft. Liebe Ruth, GOTT helfe auch Dir. GOTT sei Dank für jeden Theologen, der die Kurve kratzen kann - durch die enge Pforte, und der den schmalen Weg noch findet und geht. Und dieser ist dann auch zu gehen bis zum Scheiden. Und gewiss, dabei hilft unser HERR, auch wenn man einen verletzten Glauben, einen sehr zerschlagenen Geist hat wie ich. Bestimmt andere auch.

Mit freundliche Grüßen, Michael Sack


.
Titel: Re: Ideologische Interpretation der Bibel
Beitrag von: Michael Sack am 13 Mai 2013, 20:51:12
Ihr Lieben                                                       

´Wie schwer sind für mich, GOTT, DEINE Gedanken!
  Wie ist ihre Summe so groß!`                   
                                             aus Psalm 139


Es steht geschrieben: ´GOTT hat den Menschen aufrichtig gemacht, aber sie suchen viele Künste`, oder: ´haben viele Ränke gesucht`, Prediger 7, 29.  Die 'Neue Evangelistische', (Bibel-on-line) - die kenne ich gar nicht - sagt von uns Menschen: ´... aber sie sind berechnend und falsch`.

Was hat solches Tun und Weben aber für Folgen? Wahrlich, schon im Kleinen und bei den kleinen Menschenkindern zeigt sich allerdeutlichst, daß diese Art wirklich tief in uns steckt: Berechnend und falsch!
Und dann, später, nach gewichtigen, menschlichen Entscheidungen in unserem Leben - im Gegensatz zu den göttlichen Entscheidungen über unserem Leben - läuft so manches, oft sehr wichtiges, dann automatisch menschlich weiter, aber nicht GOTT wohlgefällig; wir sind und werden bestimmt von unseren Taten, auch durch Entscheidungen, von Prägungen, auch von den argen Festlegungen. ´Wer Sünde tut ist ein Knecht davon`, belehrt uns GOTTES WORT. Ja, nochmals, im Kleinen fängt dies so an, allermeistens.

Aber auch das richtige Tun prägt uns: ´Schon einen Knaben erkennt man an seinem Tun, ob er fromm und redlich werden will.` Spr. 20, 11 oder auch Spr. 22, 6: ´Einen Knaben an das Gute und Richtige gewöhnen!` Dieses Ziel sollten die Gläubigen in all ihrer Erziehungs- und Gemeindearbeit verwirklichen. Ohne Krampf, mit liebender Geduld. Weil es eine rettende und glaubensstärkende Verheißung hat: ´Wer daran gewöhnt ist, der läßt auch im Alter nicht davon ab!`

Und im krassen Gegensatz dazu ist ein ganz erschreckendes WORT GOTTES: ´daß der Ehebrecher den Weg des Lebens nicht mehr findet oder nicht mehr erreicht`, Spr. 2, 19. Erst das Eingreifen GOTTES scheint solche Abläufe dann noch ändern zu können, wenn diese geschehen oder geschehen sind. Wohl ist auch noch wesentlich, ob und wie wir dann darauf eingehen. Wir denken da besonders an den König David und den Propheten Natanael. Wie lange wohl war der gefallene Prophet David in diesem Zustand, daß ihm ´seine Gebeine verschmachteten?` Dann wurde endlich Natanael gesandt. Und GOTT sei Dank ging David auf diesen Propheten ein und gab ihm recht, denn der König David hatte ein solches Herz. Darum ist es so wichtig, mit dem Öl, mit dem WORT gefüllt zu sein, und Gerechtigkeit zu lieben.
Und anscheinend gilt, wie beim Ehebruch, dies auch für Mord. Vielleicht könnte man mal am Beispiel Kains an anderer Stelle vertiefend darüber nachdenken. Bibelverse zu diesem Thema wären dann auch: ´Fürwahr, DU stellst sie auf schlüpfrigen Grund und stürzest sie zu Boden. Wie werden sie so plötzlich zunichte. Sie gehen unter und nehmen ein Ende mit Schrecken.` Psalm 73, 18 + 19, lies auch Vers 20.
Denn die Falschheit Kains - auch GOTT gegenüber - und seine Untat, der Mord an seinem Bruder Abel, hat so tief prägend in Kains Seele gewirkt, daß: Obwohl GOTTES WORT die wesentlichen Namen seiner Nachkommen bis in die siebente Generation nennt; er von GOTT durch ein Zeichen zum Leben bewahrt wurde; er eine Frau und viele Nachkommen von GOTT geschenkt bekam; auch große menschliche Liebe zu seinem Sohn hatte; selber sehr begabt war und der erste Städtebauer wurde; und auch hochbegabte Kindeskinder hatte, z.B. Instrumentenbauer - so kehrte er doch nicht mehr von sich aus um zu Seinem GOTT, suchte IHN nicht ernstlich und sah seine große Schuld nicht ein. Das ist doch als hoch bedeutsam zu bewerten, erschreckend zu erkennen.

Was also prägt und beeinflußt unsere Vorstellungen, unser Denken von GOTT? Es scheinen auch die katastrophischen, die schweren Untaten zu sein, die unser Verhalten, unsere Wahrnehmung, unsere Frömmigkeit sehr beeinflussen. Der Mensch zerstört sich durch Sünde offensichtlich innerlich selber. Und es wirken bestimmt auch die finster zu nennenden Herrschaftsansprüche eines gewissen Besiegten mit, die uns geoffenbarte Generalsituation ist ja so, Eph. 2, 2.
Aber, es sind wohl auch die Lügen, die anerzogenen Unwahrheiten (die frommen Irrtümer) und die selbstgemachten Lügen über GOTT. Auch diese beeinflussen unser Herz, unser Denken, nicht nur die Lebenskatastrophen. Also das, was wir einmal vielleicht gelernt (das ist wohl oft so) und gedacht und ausgesprochen haben über GOTT. Also auch solche Lügen bestimmen unsere Empfindungen für unseren GOTT und VATER, Spr. 11, 9. Ich kenne von mir Schuldzuweisungen an GOTT, im Kern also Lügen; und ich kenne von mir auch Ergrimmen, das sind wohl heftige Unwilligkeiten, vielleicht bewirkt auch von okkulten Mächten, die ja in der Gegenwart CHRISTI, in der Gemeinde offenbar werden sollten. Auf jeden Fall ist mir durch mich selber vielfältig klar, also ich bin mir selber Beispiel, wie ungeheuer unsinnig und töricht, wie sündig das eigene Herz ist und sein kann, auch gefährdet - ohne JESUS echt verloren für das Himmelreich durch all die viele Schuld und Sündigkeit. Ja, schrecklich, wer nicht Vergebung seiner Schuld und Sünden hat. Mit der gottgemäßen Vergebung durch JESUS CHRISTUS, dem SOHN GOTTES empfangen aufrichtig Betende aber die Innewohnung des HEILIGEN GEISTES. 
 
Also, es sollte GOTTES WORT sein, das uns bestimmt, nicht unsere Befindlichkeiten; und unser Dank zu IHM sollte uns bestimmen - für all das Gute und Wunderbare, für alle SEINE Gnade im SOHN, die so teuer bezahlt, so erschütternd bereitet wurde. So sollten wir als Christen sein. Und auch, wenn dem nicht so ist, die wahre Herzensdankbarkeit fehlt noch - ich stelle das bei mir sehr deutlich fest - werdet also, liebe Geschwister, recht nüchtern und sündiget nicht, weil wir die Wahrheit wissen. Die Kräfte der zukünftigen Welt kennen. Die Wirkungen des GEISTES erfahren. Bewahrungen kennen. Wir können Dankbarkeit und Gehorsam üben. ´Wer Dank opfert, der preiset MICH.` Verstehst Du, was ich meine? Wenn Menschen, die ein Unglück erleiden, erlitten haben, in schwieriger Situation sind, GOTT dennoch danken. Denn GOTT ist Liebe. Weil alles dies einen Sinn, ein Reden GOTTES beinhaltet. Mit SEINER Geduld zu tun hat. Ich weiß, das ist ein Kampf. Auch die vergangenen Torheiten sind zuzugeben. Ja, diese geschehen auch durch Unwissenheit, aber wie sind wir als Unwissende - nämlich trotzig.

Ja, es gilt, es stimmt: ´ER hat SEINE Macht bewiesen unter den Völkern!` SEINE Geduld und Macht bewiesen auch in meinem Leben. Also, es müssen die Hemmnisse, Prägungen, Reserviertheiten ausgeräumt werden, die uns beeinflussend abhalten zu besserer Nachfolge, (eben auch dann, wenn die guten Vorbilder fehlen, die Situation schwierig ist. (aber sich damit nicht entschuldigen)), zu besserem, gehorsameren Wandel, zu klarem Blick, zu kluger Weise. Zur rechten Konsequenz. Also, wirklich stille sein, ernstlich beten, das hilft sehr! Und Gemeinschaft suchen mit gehorsamen, zumindest ehrlichen Gotteskindern. Und in der Gemeinschaft mit Gläubigen gilt: Was sagt GOTTES WORT.


Es muß also ein 'Innenweltproblem' sein, diese Uminterpretationen des WORTES GOTTES. Was hindert Menschen, auch Gläubige daran, klar zu denken?! Der SCHRIFT gemäß zu glauben! Auch wenn die Außenwelt einen erheblichen Einfluß hat. Deswegen führt uns ja unser GOTT - ´ICH will dich mit MEINEN Augen leiten` - und ER sagt uns auch, wo wir nicht hinsollen, z.B.: Nicht zurück nach Ägypten; nicht mehr wandeln wie vorher; nicht in Gemeinschaft sein mit den Werken der Finsternis; nicht zusammengejocht sein mit Ungläubigen! Aber, diese von Herzen lieben! Und nicht schändliche Worte benutzen, solche schlimmen Reden führen. Und, von aller Art des Bösen haltet euch fern. Da ER uns SEINEN GEIST gegeben hat, haben wir auch das Vermögen, dieses zu tun. Da ist schlicht der Gehorsam gefragt, ´GOTT mehr gehorchen als Menschen.` Und wo das WORT verdreht wird, dem WORT nicht gehorcht wird, wo die falschen Lehren offenbar werden, dort müssen wir weggehen. Dazu gibt es viele Bibelstellen. Es bleibt uns Gläubigen gar nichts anderes übrig. Deshalb irren so viele Gläubige umher, auch mir ist dies oft so ergangen. Zuerst war ich bei den Pfingstlern in Bonn fünf Jahre; danach kurz suchend bei den 'Geschlossenen Brüdern' in Rüngsdorf; dann etwa ein halbes Jahr bei den Norwegern, auch da war falsche Lehre; uns so ging es weiter; bis vor kurzem waren wir etwa zehn Jahre lang in einer schließlich doch lauen Gemeinde mit viel geistlichem Durcheinander. Also, wenn die Welt sich irrend emporentwickelt, wie ein Wissenschaftler in etwa sagte, (was sie aber nicht tut) so hoffen wir uns als Gläubige empor, und das funktioniert, solange wir eben hierseinsollen - und streiten tun wir nicht.   


Es soll ja jetzt hier auf´s Thema bezogen weitergehen. Die Ideologie, die Ideenwelt des Glaubens betreffend. Es ist ja auch vom Thema her nach dem 'wie' gefragt - wie funktioniert die Fehlinterpretation der Bibel. Nun, in Wahrheit haben wir es ja mit einer uns geoffenbarten Welt zu tun, die in Verbindung ist mit der uns sichtbaren Welt, also, wir Menschen haben es zu tun mit einer Offenbarungslehre durch die Bibel, gegeben durch Propheten GOTTES, mit machtvollen, gottgemäßen Bestätigungen. Und das darf nicht vermischt werden mit menschlichem. Denn was wir als Christen glauben, das hat kein Mensch sich erdacht, er könnte dies auch nicht, noch nicht einmal annähernd, es ist dies einfach unmöglich. Es würde mit der Realität nicht passen. Hast Du von einem anderen Volk gehört, daß vierzig Jahre lang Manna, Brot vom Himmel aß? Siehst Du?! Daß ein durchgetragenes, begnadigtes, geheiligtes Volk, die Toten in CHRISTUS von den Toten auferstehen werden und entrückt werden? Siehst Du?! Daß die gottesfürchtigen Kleinen und Jungen weiser sind als die Alten, die Lehrer, die studierten Weisen dieser Welt? Siehst Du?! Und, es kann hier nicht alles aufgezählt werden.

Also weiter: Die wichtige Frage im gestellten Thema ist: Was bestimmt und beeinflußt Interpretationen biblischer Texte! Denn GOTTES WILLE ist ja auch, daß wir uns vom Verkehrten nicht lange beeindrucken, beeinflussen lassen sollen. Denn:´Die nach dem HERRN fragen, verstehen alles,` und: ´Der Geist leitet in alle Wahrheit.` Und dieser GEIST drängt auch. GOTT legt doch SEINEN Finger auf unsere Sünden und auf das, was zu tun ist. ER warnt doch treulich, leitet sicher. Wir sind die Hinwegeilenden. Darum sollen wir ja auch auf unseren Weg achten. Und auch aufeinander achten. Und auch, sehr wichtig: ´Ein jeder habe etwas.` Ermahnungen gehören also dazu! Sind absolut nötig. Du darfst, lieber Bruder, gerne meinen Text nehmen, kopieren, bearbeiten, alles mit ernstem Gebet - und diesen verbessern - es fehlt bestimmt noch so manches, manches ist vielleicht nicht klar und einfach genug. Nicht so gut gegliedert. Es geht noch konkreter, das ist immer gut. Und Beispiele sind wichtig, anfassbar. Und es wird auch offenbar, wie Du es meinst. Es macht nicht´s, wenn Du nicht alles weißt, das ist sowieso so. Der HERR hilft. Andere Brüder beurteilen und prüfen auch Dich, wollen und sollen helfen. Es soll ja zur Auferbauung sein. Denn unsere Rede soll vollkommen sein, in Liebe. Und unser Verständnis soll vollkommen werden. Und auch: Unsere ´Erkenntnis ist Stückwerk`, bleibt auch Stückwerk, wir wurden die Tage daran hier erinnert. Aber, man muß sich Zeit dazu nehmen.


Nun, was beeinflußt? Das sind unsere Tiefen. Dinge, die durch die Scham an sich geschützt sind. Oft auch nicht deutlich und bewußt sind. Die Einfühlungsvermögen verlangen. Die auch oft Zurechtbringungen brauchen. ´Brüder, laßt euch zurechtbringen`, sagt unser Apostel zu Gläubigen, die den HEILIGEN GEIST empfangen haben.
Der Mensch soll ohne neue Beschädigungen mit Willen, mit Willigkeit lernen; auch einsehen, was ihn, an oben anknüpfend, berechnend und/oder falsch macht, falsch gemacht hat, er soll Veränderungen in sich schaffen, ins Licht kommen, Licht auch bekommen -  denn  ´w i r   h a b e n   S ü n d e ` z.B. Falschheit -  der Gläubige soll Erneuerungen in sich selbst bewirken - wir sollen so machen - und dies, wo es möglich ist. Auch beständig Unwissenheit verringern, Erkenntnis gewinnen. Der Leib CHRISTI, die Gemeinde, soll  s i c h   s e l b s t   e r b a u e n ,  die Glieder sollen aneinander hangen - einander erbauen, das ist im übrigen mit Computerei nicht zu machen, mit Lauheit auch nicht. Deswegen war wohl und ist auch mein Vorschlag, nichtökumenische Teestuben überall einzurichten, wo wir uns auch treffen können, die Zerstreuten - jeder gibt dazu seinen Beitrag und so können wir viel besser wirken. Nun, der Unglaube spricht, das geht nicht - der rechte Glaube sagt: Ich prüfe dies und muß was tun. ´Nehmet immer zu im Werk des HERRN!` (100 Geschwister bekommen leicht 3 000 € monatlich zusammen, nach allem, was ich weiß, locker - zumeist, wenn man nicht in einer Gemeinde ist. Wovon man dann schon drei Mitarbeiter bezahlen kann, damit immer jemand da ist und damit kann man auch die erste Teestube anmieten. Nur verbindlich muß es sein, und eine Beterschar und auch freiwillige Mitarbeiter müssen dahinter stehen.

Ich weiß, jeder weiß es eigentlich, Gläubige können so festgefahren sein, daß sie eine Brille aufhaben und alles in rosa oder dunkel oder in schwarz-weiß sehen, und was es noch so alles gibt. (Wachturm gemäß, White gemäß, ökumenegemäß, usw.). Diese eigene oder eigentlich fremde Ideenwelt, und auch die Gefühlswelt, z.B. Ängste, Enttäuschungen, Erfahrungswerte, Empörungen, und hinzu kommen, wie eben gesagt, die Verführungen, diese färben den geistlichen Blick. Hüte Dich! Farbe geht schlecht raus. Laß GOTTES WORT gelten! Und ringet danach, stille zu sein. Die Aufgeregtheit ist kein guter Begleiter. Lethargie auch nicht. Diese trüben den Glaubensblick, verdunkeln ihn. Beten hilft. Von Herzen aufrichtig beten. Wir sollen ´dennoch` sprechen und, wenn GOTT es will, im Glauben handeln, immer nach SEINEM WORT. ´Wer nicht mit MIR sammelt, der zerstreut`, heißt es doch, und deutlich, ganz eindeutig: ´Folge MIR nach!` Nach SEINEM Willen umfassend handeln und dabei bleiben. Da brauchen wir Festigkeit. Wenn Du wirklich nicht weißt, was Du tun sollst, dann räume auf und mache sauber, da bleibt oft vieles liegen, und solches ist schon nach GOTTES WORT und echt nötig, immerzu. Die 'wie' Frage ist also damit beantwortet! Unsere Vorstellungen beeinflussen die geistliche Sicht, es ist also zu prüfen, wo kommen diese her. Sind sie im Einklang mit GOTTES WORT. Und erlebe und erfahre ich die Verheißungen der SCHRIFT. Damit kann ich mich prüfen. ´Ist jemand in CHRISTUS, ist er eine neue Kreatur.` 


Ja, warum läuft vieles so falsch? Weil grundsätzliche Dinge nicht beachtet werden, die in unserer Verantwortung liegen. Und da der EWIGE, der durch das Evangelium - und durch alles, was dazu gehört - und durch des Menschen Aufrichtigkeit und durch SEINE unerforschliche Weisheit und Macht unser VATER geworden ist durch SEINEN SOHN - dem ER auch SEINEN NAMEN gegeben hat - auch sagt, daß ER den Mann der Ränke schuldig spricht, Spr. 12, 2, in der Lutherübersetztung wird diese Schriftstelle noch schärfer übersetzt, so sollten wir uns vor neuer Schuld wirklich hüten, die leicht in unseren Herzen durch Lüge geboren wird, oder auch hineingerät, tatsächlich, auch durch Schwachheiten. Und in neuer Schuld nach der Bekehrung, nun alte Schuld, sind viele Gläubige. Verbleiben sie darin, taktieren und lavieren sie in Kompromissen, Heuchelei und Halbheiten, wächst die Ignoranz, die Lauheit, die Ränke, obwohl wir selber uns schon wegen Geringerem von diesem richten sollen, so gehört dieser Gläubige zur Hure, so muß ich das sehen. Und die Hure ist groß. Nicht nur 'die' eine Kirche.

Darum soll ja auch alles geprüft werden. Es gilt viel. Auch muß bedacht werden, was wir sagen. Darum überarbeite ich ja auch hier nochmal und nochmal und nochmal. Damit es wahr ist, was in unseren Herzen und Gedanken - und letztendlich in unseren Worten ist. Es ist nämlich das eigene Herz solch ein trotziges Ding, welches tic-haft trotzig ist, und auch trotzig diesen Tics folgt, also dem Trotz - in der trotzigen Art weitermacht. Sozusagen: Das Herz ist trotzig trotzig. Erst ist es trotzig, das ist oft direkt verständlich, und dann bleibt das Herz und Verhalten dabei. Haut man im Reflex zu, dann drängt sich einem solch weiteres Verhalten auf, aus einem Schlag werden Schläge. Aus einem bösen Wort wird ein Wortschwall dieser Art. Zorn macht den anderen nieder und weiter so! Wir werden schuldig. Wir wurden schuldig, durch unbeherrschtes Tun. Diese Unwilligkeiten sind in vielen Bereichen unseres Lebens. Sie werden oft erweckt durch Dinge, mit denen wir nicht fertig werden. Unsere Situationen sind oft sehr schwierig, dann und darum müssen wir lernen, klug zu sein. Die Schläge waren nur ein Beispiel. Vielfältig sind wir trotzig, dann unbeherrscht, dann werden wir beherrscht von sündiger Art. Zorn, Ärger, Trotz, Heftigkeit. Daran schließt sich so manches weitere an, z.B. die Unversöhnlichkeit, die Abneigung, der Haß, die Verachtung, auch die Lüge, die Lügerei, die Heuchelei.

Nun, das will aber ein jeder Mensch nicht so gerne zugeben, das es so steht. Besonders der Fromme. Schuldig sein, das weist ein Mensch oft auch brüsk zurück. Da schämen wir uns sehr, zu sehr. Schuld sucht die Dunkelheit. Aber, das wird zum entscheidenden Punkt, die Schuldigkeit zuzugeben. Die Schwere der Schuld einzugestehen. Sünde soll und darf nicht kleingeredet werden.
Andererseits, ist die Scham verdrängt, verletzt, verbogen, usw., das Gewissen verdunkelt, dann sind wir stark behindert, die richtigen Einsichten zu haben, also Schuldigkeit an uns zu sehen. Das nehmen wir z.Z. in allen Bereichen unserer Gesellschaft wahr, das mangelnde Unrechtsbewustsein. Durch die Abweisung der christlichen Erziehung, daß die Tugenden CHRISTI in der Erziehung zu vermitteln sind; zum richtigen, gelingenden Leben gehören; dadurch ist auch unser Volk in viel Schuld, in große Schuld wieder geraten. Die allgemeine Kriminalität ist schlimm und hoch, (nicht nur die Unmoral und der Egoismus) und sehr, sehr viel wird überhaupt nicht geahndet. Das nur nebenbei, bedeutet aber immens viel. Das Trümmerfeld und all das schreckliche Leid, vor ca. 70 Jahren und vor 90 Jahren, diese nachfolgenen Jahre, das sollte uns Deutschen deutliches Reden sein, war es auch! Und die Probleme beginnen oft in den kleinen Dingen, da müssen wir aufpassen. Auch das gehört zu unserer Verantwortung. 


Wir sind also zutiefst reagierende Wesen - mit trotzigen Herzen. Von Affekten und Gefühlen bestimmt. Das machen sich ja auch die Menschenkenner zunutze, auch die Erzieher: Durch gezielte, geschickte Fragen, durch genaue Beobachtung, durch diesbezügliche Erkenntnisse. Auch durch psychologische Tests.
Beherrscht uns ein sündiger Affekt, ein Trotz, eine böse Art - es geht leider schneller als man denkt - so hilft, sich zu besinnen, in GOTTES WORT gründlicher zu lesen, neue Entscheidungen zu treffen, geeignete WORTE GOTTES ins Herz aufzunehmen und diese umzusetzen. Oft ist damit ein Glaubenskampf, ein Überwinden, ein Durchhalten verbunden, und vonnöten.
Sind verkehrte Ideen, Überzeugungen, Gewohnheiten sehr tief, kann ein sehr gewissenhafter, gründlicher Glaubenskampf nötig sein. Manchmal ein muß! Richtig sind dementsprechende Unterweisungen dazu. Eigentlich auch ein muß, müssig sagt man dazu.  Es gilt also, auf seinen neuen Weg, auf das richtige Verhalten zu achten, dabeizubleiben. Der eigene Weg soll tugendhaft werden. Wie wichtig ist also in der Gemeinde sozusagen obligatorische Seelsorge. Nicht um zu gängeln, sondern im Bewußtsein der Schwachheiten und der Gefahren für den Menschen. Denn, ´Weide MEINE Lämmer`, lautet der Ältestenauftrag. Auch für die Väter. Hat das mit den Uminterpretationen des WORTES zu tun? Ja, diese sind in allen Lebensbereichen zu finden und werden auch deutlich, besonders durch das, was andere über andere sagen, Spr. 27, 19. Nicht nur in theologischen Äußerungen. 


Nun, GOTT kennt ja unsere Herzen viel, viel besser, als wir uns selber kennen: ´Denn siehe, es ist kein Wort auf meiner Zunge, das du, HERR, nicht schon wüßtest`. Psalm 139.4  Unsere Gedanken, besonders auch die sündigen, sind eben auch tiefe Angelegenheiten. Haben im Herzen tiefe Wurzeln. Scham ist wirksam. Wenn dann nicht eingeübt ist, Schuld zu erkennen und zu bekennen, wird es ganz kritisch. Wir haben dann leicht so unsere Ideen, unsere Überzeugungen, unsere Sicht der Dinge. Leider auch Gleichgültigkeiten.

Was läßt uns Menschenkinder also die Wahrheit des Wortes GOTTES nicht sehen und erkennen, das richtige WORT zu haben und anzuwenden. Unsere eigene Ideologie. Und diese verfälscht dann GOTTES WORT - und deutet das WORT um - daraus wird dann zum Beispiel, jetzt auf´s theologische bezogen: GOTT der SOHN; oder: 'GOTTES Teildarstellung' hörte ich neulich; eben auch das Wort Dreifaltigkeit, Dreieinigkeit, es mußte wohl so kommen; und bei manchen Glaubensgemeinschaften heißt es: Es gibt keine Verdammnis, sondern Vernichtung, denn verdammen, das kann GOTT nicht tun; oder ganz liebe Menschen sagen ganz verkehrt: Ich habe keine Sünde. Obwohl sie 10 000 mal und weit mehr noch gesündigt haben. Auch wird aus der Frucht der Erkenntnis des Guten und Bösen ein Apfel oder der Sex. Und leider auch: Calvinismus ist Evangelium. Und: Vorherbestimmung ist generell, obwohl geschrieben steht: ER vergilt den Menschen nach ihrem Tun. Oder auch: Der Mensch hat keinen eigenen Willen, obwohl die SCHRIFT deutlich anders redet, und wir Menschen ja auch im Bilde GOTTES gemacht sind. Also: Hat GOTT einen freien Willen, so haben wir diesen auch.
 
Man muß darüber reden, das knackt manche Nuß. Die Gemeinschaft ist geboten. Und GOTT ist immer noch größer. Aber: Denket an Lots Weib; denket an die Zeiten Noahs; denket an Sodom und Gomorra. Und wir Gläubige wissen und hoffen: Aber wir denken auch an DEN, der gesagt hat: ´MEIN Freund`, und: ´Saget MEINEN Brüdern`, und: ´Lehret sie halten, alles, was ICH euch befohlen habe!` Auf JESUS sollen wir schauen.


Es geht ja hier in diesem Thread darum, klar zu sehen, warum und das andere Gläubige nicht klar sehen. Und dies soweit wie möglich zu erklären und die Gnade groß zu machen, die wirklich groß ist. Verdammen und verurteilen dürfen wir nicht, sondern wir sollen für alle Menschen beten, ja, ernstlich beten. Es ist eine Katastrophe, all die vielen verkehrten, verführten, notleidenden, eigensinnigen Gläubigen. Ja, die vielen ungehorsamen Gläubigen.
Und die Grenzen der Gnade erweisen sich als zu schwierig für uns Gläubige, leicht irren wir uns und verkraften nicht. Auch die Schau der Zusammenhänge und des Zornes GOTTES sind uns Menschenkindern zu schwer. Deshalb verstehen wir ja auch durch Glauben. Wir haben es mit Kontinuen zu tun: Mit den Kontinuen des Willens GOTTES, den Kontinueen der Weisheit und Erkenntnis GOTTES, mit den Kontinuen des Festbeschlossenen, mit den Kontinuen der Macht GOTTES - ja, das alles ist uns zu hoch, zu tief, zu schwer, zu kompliziert, zu komplex - aber der Friede CHRISTI, der alle Erkenntnis übertrifft, bewahre unsere Herzen und Sinne in CHRISTI JESU, wenn wir bleiben in IHM, und uns immer wieder finden lassen.
 
Und wer es noch nicht weiß, wir brauchen wirklich die Geistesgaben, vielleicht darf ich auch sagen, auch die Gnadengaben, so ist es auch an mir geschehen. Einfach - das Wunder GOTTES geschehen, ohne daß SEINE Kinder wundersüchtig sind und werden. Aber, diese binden uns an IHN. ´Wenn ihr nicht Zeichen und Wunder seht, glaubt ihr nicht.` Und Stolz ist da auch eine Gefahr, das sei ferne. Was also hier in diesem Beitrag noch nicht klar geworden ist, sollte noch besser erklärt werden. Z.B. fällt mir jetzt noch ein wichtiger Aspekt ein: daß dem, der in der Finsternis wandelt, der also das WORT GOTTES verdreht und verdreht hat, dieses verfälscht und verfälscht hat, auch viel unterschlägt und hinzufügt, in Schuld verstrickt ist und in Verkehrtheiten, daß solcher verloren ist, und daß diesem dieser Zustand nicht klar ist - ´denn er weiß nicht, wohin er geht.` Wir wissen ja aus GOTTES WORT: Viele werden abgewiesen, Matth. 25, ab Vers 41. Wir haben es mit einem sehr ernsten Thema hier zu tun. Auch kommt noch hinzu , daß GOTT kräftige Irrtümer sendet, ihr wißt, Geschwister, warum. Eine ideologische Brille aufhaben, das kann also mehrere Gründe haben. Die Wirkung ist Verfinsterung, benebelt sein. Aber alles auszuloten ist auch nicht möglich. Wir sollen ja auch ´hingehen und Frucht bringen` - und nicht ´krank sein an Fragen`. ´Hingehen` - das ist dem HERRN wichtig, sehr wichtig.


Mit freundlichen Grüßen, Michael Sack
Titel: Re: Ideologische Interpretation der Bibel
Beitrag von: nathanael am 18 Mai 2013, 15:29:44
Shalom Lieber Bruder Michael,
Zuerst einmal Danke...für deine Auferbauenden Artikel die du hier schreibst.Die Gnade des HERRN JESUS sei mit dir.Nun habe ich über diese Teestuben Arbeit nachgedacht und möchte  dies auch beantworten.Ich würde gerne Finanziell und mit gebet diesen Dienst unterstützen.Verbindlich.
Durch meine bekehrung bin ich auch zuerst zu einer Gemeinde gekommen die in der Ökumene durch den ACK integriert ist.Habe auf viele Fragen auch dort keine Antworten bekommen und das verkehrte das ich Dank der Gnade des HERRN erkennen durfte auch gesehen.Nun ist es so,so Glaube ich das wirklich fragende Geschwister und auch suchende Menschen eine Anlaufstelle benötigen,gerade neubekehrte die wie ich noch neu sind laufen ja auch Gefahr durch ökumenisierte Gemeinden und irrlehren da verführt zu werden.
Ich denke und glaube das alle Geschwister in diesem Forum es auch für sich prüfen könnten,zur Ehre des HERRN JESUS ,IHM auch in dieser Form zu dienen,ein Bruder in einer Gemeinde hat neulich gesagt Deutschland ist Missionsland,so lasst uns doch klug sein und jeder soll dies im Gebet bewegen.
Liebe Grüße euer Bruder,
Nathanael
Titel: Re: Ideologische Interpretation der Bibel
Beitrag von: Michael Sack am 19 Mai 2013, 11:17:12
Ihr Lieben, lieber Nathanael

Gerade habe ich nochmals in den Kapiteln Jesaja 40 - Jesaja 43 gelesen.       Und heute den Text nochmals überarbeitet.  21. 5.

Beeindruckend, wie kann man es noch nennen, wirklich beeindruckend: So kann nur ein lebendiger GOTT reden: DER LEBENDIGE GOTT - und uns, den von GOTT belehrten Menschen, ist geoffenbart, daß dieser Redende der SOHN GOTTES ist, der die Worte des EWIGEN; des WAHREN GOTTES spricht, der für alle Menschen aller Zeiten unsichtbar war und ist und bleibt, denn: ´Niemand hat GOTT jemals gesehen!` Joh.1, 18a; und: 1. Tim. 6, 16: ´... ,welchen kein Mensch gesehen hat noch sehen kann`.  Nun, so ganz haben dieses viele Gläubige noch nicht verstanden.
Und in diesem Textteil der Bibel, Jesaja 40 - 43, finden wir auch genau die Aussage, an anderen Stellen auch,  daß dieser zu uns Menschenkindern durch Propheten und jetzt durch die SCHRIFT redende GOTT  g e m a c h t  ist.

Und, wenn und da ER spricht, daß: ´... außer  I H M  kein Heiland ist`, so ist damit durch die Summe des WORTES GOTTES auch gesagt, daß IHM alles in die Hand, auf SEINE Schulter, in SEINE Verantwortung gestellt und gegeben ist durch den, der IHN gemacht hat. Das aber ist der EWIGE, den JESUS, der SOHN GOTTES: VATER und SEINEN GOTT, nennt: ´ICH gehe hin zu dem, der MICH gesandt hat`. Oder: ´ICH fahre auf zu meinem VATER und zu eurem VATER, zu meinem GOTT und zu eurem GOTT`. Und: ´ER war treu DEM, der IHN gemacht hat`. Auch: ´... der DU allein wahrer GOTT bist`.

Auch im Schöpfungsbericht wird dieses Wort ´gemacht` anstelle für ´geschaffen` gebraucht: ´GOTT sah an, alles was ER gemacht hatte, und siehe, es war sehr gut.` Auch im Hebräerbrief sinngemäß: ´Weil sie alle von einem kommen, beide, der da heiligt und die da geheiligt werden.`

Nun, es ist hier nochmals wie an anderern Stellen dieser Seite das selbe Thema: In Johannes 17 ist ganz deutlich die Rede von Zwei Personen - und nicht von Drei Personen: ´Das ist aber das ewige Leben, daß sie DICH, der DU allein wahrer GOTT bist  u n d  den DU gesandt hast, JESUS CHRISTUS, erkennen`. Es lohnt sich, dieses Kapitel immer wieder zu lesen. Dort ist auch von der Herrlichkeit die Rede, die uns Jüngern JESU eigentlich gegeben ist, die aber weitgehend verlorengegangen ist, weil sich die Gläubigen leider in vielem nicht einig sind. Leider auch nicht von Herzen nach dieser Einigkeit trachten. Und wenn sie da ist, die Einigkeit - schon in den Anfängen des Glaubens - oder angebahnt wird: Viele Beiträge, Bücher und Aktivitäten tun dieses ja im Grunde, denn der GEIST wirkt dieses, also wenn Einigkeit von mir und anderen doch erhofft wird, dann müssen wir darauf auch glaubwürdig acht haben. Das heißt auch, auf den neuen Weg achthaben, nach Phil. 2, 2.
 
Und wir finden und entnehmen aus diesem Text in Johannes 17 auch das Wort ´Eins sein` und sehen und verstehen, daß es doch, in Beziehung auf uns, viele sind. Viele sind eins. Sollen eins sein. ´Gleichwie WIR eins sind`. Der EINIGE GOTT, oder wie es sonst noch übersetzt ist aus 5. Mose 6, 4, auch Markus, 12, 29 - 31 sind also Zwei. VATER und SOHN: ´Heute habe ICH DICH gezeugt`. Woanders habe ich es schon mal geschrieben, wie es in der englischen Bibel steht: ´Heute bin ICH DEIN VATER geworden.` Das WORT bei GOTT, welches Fleisch wurde, welches GOTT ist und war. Eben Ebenbild. Und warum sollen wir uns benebeln lassen mit den Worten: Die Geheimnisse GOTTES können wir nicht verstehen, denn was uns geoffenbart ist, dazu gibt uns GOTT auch den Verstand und/oder leitet uns dahin. Erkenntnis und Verstand und Frieden sollen wir haben, zugesprochenen Frieden von IHM in dieser argen Welt. Wer da noch mit der Welt mitmacht, ja, was ist denn mit dem los?! Wer fällt ins kalte Wasser und will nicht schnell wieder heraus?! Oder noch krasser: Wer hat Feuer gefangen und seine Kleidung brennt und versucht sich nicht schnell zu löschen!

Und bitte bedenke, liebe Seele und lieber Leser, es bleibt sowieso dabei, ob ich viel oder wenig verstehe, es kommt doch auf den Gehorsam zu JESUS, den SOHN GOTTES an und darin treu zu sein. Denn vor GOTT kann ein Mensch weder durch Schönheit bestehen - und wie wunderbar, auch schön - hat GOTT doch uns Menschenkinder geschaffen, ich sag mir, besser ging es nicht, es ist vollkommen! Schau diese süßen Kleinen, unsere Kinderchen und Enkel, sie sagen uns doch alles darüber, immer wieder neu! Noch können wir uns rühmen durch den uns von IHM gegebenen und erleuchteten Verstand - denn:´Was hast Du, das du nicht empfangen hast`.
Kindlein GOTTES sollen und wollen wir sein unserem GOTT, das genügt uns, sollte uns genügen, das zuerst. Einst waren wir in der Finsternis und im Tode und verloren in unseren Sünden und Übertretungen, auch in viel Not durch Schuld und Sünde, aber/und: so wie die anderen jetzt, die noch gerettet werden müssen, in GOTTES Hand: Ja, ´Alle Menschen sind MEIN!` sagt GOTTES WORT. Willst Du wirklich reich bleiben und vorrangig nach Reichtum und Vergnügen trachten, lieber Mensch? Nach Karriere und Wohlstand? Siehst du wirklich nicht die vielen kaputten Menschen?
Lieber Mensch, tue so nicht, tu es nicht! Und: ´Fällt euch Reichtum zu, hängt euer Herz nicht daran`. Lesen wir nicht von den Reichen, daß sie einsam und unglücklich sind? Sind die, die heute mehr haben als gestern, wirklich zufriedener?, dienstbereit zum Geben und Hingehen, um zu lernen und sich unterzuordnen.
Ja, GOTT ist geduldig. ´DEIN WORT ist die Wahrheit!` Schade, daß es nur so wenige sind, die umherziehen und auf ihren Wegen den HERRN bezeugen. Aber Du kannst schon den HERRN bezeugen, wenn Du noch nicht so viel erfahren und erkannt hast, daß der HERR geduldig mit Dir Sünder war und ist. Denn wir sollen den HERRN nicht versuchen! Brauchst nur Deine Sündigkeit richtig betrachten. Klar, wir sollen Seine Zeugen sein, aber schon Sein WORT ist großer Reichtum. Dieses WORT verheißt Dir bei Gehorsam, daß ER sich DIR offenbart. Das tut ER auch mannigfaltig.


Es wäre also schön, wenn Dein Leben sich wirklich ändert und Du nicht gefangen bleibst von der Welt oder in Heuchelei, trotz Glauben, doch in Sünden, mit Schulden und eigensinniger Ausbildung, mit Zeugnissen und Ansehen mit Verpflichtungen.

 
In Bonn hatte ein Mann neben meinem 'gepachteten' (Wir brauchten nichts zu bezahlen) Gartengrundstück einen Esel gehabt, mit dem wollte er nach Portugal wandern. Das fand ich großartig. Ist jetzt ungefähr 20 Jahre her. Noch einen Hund dabei, der viel Freude macht, das wird Dich zu einem anderen Menschen machen, wenigstens zu einem, der ziemlich frei und verständiger wird, falls Du den HERRN noch nicht kennst - und Dich aufmachen kannst, sage ich auch. Wenn dann noch so einer den HERRN hat und findet (dafür soll er ja losgehen nach Maß´Gabe`GOTTES, das wäre prima, wunderbar, köstlich!!!) Aber, nur keine Schow machen. Bei den Bauern einkehren und Feld hacken, das Vieh füttern, das wäre dann richtig. Und an die Kinder auf dem Wege die Malhefte mit Bibelversen austeilen. Mit den Leuten über die Bibel reden. Falls ihr ein Dach über dem Kopf braucht, nehmt eine große Folie mit, zur Reserve noch eine.

Na ja, aber es ist so: Als JESUS sprach: ´ICH BIN´S! - wichen sie zurück`. So sind wir. Oft. Wir sind schwach, wenn es um die Wahrheit geht, die Dimensionen der göttlichen Wahrheit. ´Und fielen zu Boden`, also: Alle fielen nieder! Vielleicht am Richtigsten: Stürzten nieder! 
Und wie oft sind wir, bin ich schon zurückgewichen. Oder töricht gewesen. Das darf nicht so bleiben. Aber wir können nicht standhalten, wenn der HERR uns nicht hält und stehen läßt; uns hilft, richtig zu wandeln. Als GOTT mit einem Propheten redete, sank er ohnmächtig zu Boden. Mit DEM haben wir es zu tun. Im Grunde genommen mit diesen HEILIGEN BEIDEN: ... der hat BEIDE, den VATER und den SOHN. Im 2. Johannesbrief Vers 9.
Aber, ER rührt uns an und gibt uns Kraft - Kraft, um zu lieben, Kraft und Gelegenheiten, weiter IHM nachzufolgen - wenn wir uns verleugnen. (Auch, weil wir so viel nicht wissen)
Die eigenen Wege sind sowieso verkehrt, das kannst Du an Deinem Schulwerdegang und dem Berufsleben sehen. Jedenfalls meistens. Auch an der Kindererziehung. Wo ist heutzutage einer, der nur einen Beruf gelernt hat? Oder dessen Töchter (oder Söhne, dann Propheten) alle Prophetinnen sind. Und nicht 'gefangen' immer weiter für die Welt lernen und sich 'verändern' muß. Kaum welche.
Und dann sind die Menschenkinder im Berufsleben gefangen, kommen nicht mehr raus: Sorgen, weitermachen, weiterbilden, abzahlen, weiterhetzen, zum Ablenken Vergnügen, dann umschulen, nächste Station! Bitte denke aber nicht, ich wäre gegen Arbeit oder Ausbildung!

Aber in Haiti sollen  4 0 0  0 0 0 , vierhunderttausend Kindersklaven sein, das ist nicht zu begreifen bei weltweit verbotener und geächteter Sklaverei und trotz der von fast allen Völkern unterzeichneten Menschenrechte. Vor dem Bauch der USA. Und so ähnlich ist es viel in der Welt. Und eine UN gibt es auch noch. (Da sind auch Nationen drin, die noch die Sklaverei haben, auch moderne Sklaverei. z.B. Deutschland!)
Aber es gibt keine einhundert Christen, die eins sind und was in Haiti machen. Wüsten wir dies denn nicht schon längst, wenn es so wäre? Sollten die Nationen nicht schon längst dort neue Stadtviertel aufgebaut haben, bei den heutigen Mitteln und dem heutigen Reichtum? Und die Kindersklaverei untersagen! Auch stellt sich die Frage, wo bleibt das ganze Geld. Aber es steht fast still dort die Zeit. (Spiegel On-line). Seit diesem Tag vor drei Jahren etwa. Aber Kindersklaverei ist dort, warum dieses furchtbare Verbrechen?, von normalen Leuten! Weil das Licht GOTTES nicht in den Herzen der Menschen ist und die christlichen Nationen uneinig und egoistisch sind. Deshalb müssen aber Christen, die wirklichen, dennoch was tun - und dafür sollen wir den Mund aufmachen - ohne Geschrei, mit Gebet, mit ernstem Gebet. Der Weg wird gebahnt.

Kann unsere Gesellschaft, unser Volk nicht doch noch einmal wirklich christlich werden? Viele von Ihnen! Vor ungefähr zweihundert Jahren war das deutsche Volk zum Teil wirklich sehr gottesfürchtig, nach allem was ich weiß. Also, sie wußten die Wahrheit, daß GOTT das tut, was ER sagt. Bin kein Spezialist über Missionsgeschichte. Aber vielleicht könnte einmal jemand hier über die Gottesfurcht vor zweihundert Jahren in Deutschland mit 300 Worten kurz schreiben. Ich habe auch gehört, daß es damals nicht nur gottlose Unternehmer gab, sondern auch viele waren wirklich: gläubige Kapitalisten - so wie Hiob - sein Reichtum war sowieso nur für die Elenden, das ist mir neulich klargeworden, mit den ´6000 Kamelen`. Das war Segen von GOTT ´für die Elenden`. So ist ER. Und so soll es ja auch sein: Unsere Kraft den Armen und unseren Kindern.
 
Und natürlich will GOTT, daß es uns gut geht. Eine gefangene Christin soll in einem Lager von gefangenen Menschen - ich meine, es war in China - so zufrieden und lieblich Tönchen im Schlaf, wohl eher auf dem Boden und auf Lumpen gelegen, solche Zufriedenheitstönchen im Schlaf gemacht haben, daß die Mitgefangenen sie geweckt haben und sie nach dem Grund ihrer Zufriedenheit gefragt haben. Sie durfte im übrigen nicht von der Lagerleitung aus reden, also sie hatte Redeverbot. Sie schrieb also damals den NAMEN JESUS auf den Boden, so war es wohl. In dieser Nacht sollen sich hunderte von Menschen im Lager bekehrt haben. Ich weine noch heute, wenn ich an dieses Zeugnis denke. So schön können die GOTTlosen zusammen mit den Frommen dem EWIGEN dienen. Nur die offenen Türen sehen wir zuerst oft nicht. SEIN Tun ist eben auch unbegreiflich. Aber auch die Gottlosen müssen GOTT dienen. Wer also sollte GOTT nicht fürchten?

Von dem russischen Apostel las ich, daß er ausgewiesen wurde aus Russland, vor etwa einhundert Jahren. Durch ihn kamen dadurch 10 000ende bekehrte Männer zurück in das Riesenreich (Kriegsgefangene durch den ersten Weltkrieg) und die Erweckung ging weiter, war größer, als ein Mensch denken kann.

Sind die Leute, unsere Mitmenschen, sehr viele, sehr viele, nicht doch alle auch fragend? Halt verpanzert und gehärmt, und in der Seele krank, ist ja klar. Und ´GOTT kann doch auch Großes tun!` ER ist bei den Letzten der Selbe wie bei den Ersten! Jes. 41, 4. Ganz richtig wiedergegeben: ´ICH bin´s, der HERR, der ERSTE und bei den letzten noch der Selbe.`


Also, wir wollen und sollen die Wahrheit sagen und was wagen. Im Glauben. Nicht mit Wagemut sondern sorgfältig. Unser Bruder Nathanael hat sich als erster bereit erklärt, die nichtökumenische Teestubenarbeit für Deutschland, für die Zerstreuten und Fragenden und Suchenden, wie ich dies hier vorgeschlagen habe, verbindlich zu unterstützen und dafür zu beten. Und natürlich, ich muß der nächste nun sein. Ich möchte nicht, daß Summen genannt werden, wer wie was wieviel gibt, nur die Gesamtsumme soll für alle zugänglich einsehbar sein. Und auch die anderen Sachen, die man so braucht und geben möchte, sollen nicht öffentlich gesagt werden.
 
Und die christliche Teestubenarbeit (natürlich mit Übernachtungsmöglichkeit und Frühstück ohne Einzelzimmer, ausgenommen Omas, also diese kriegen Sonderservice) hat sich schon immer bewährt, in Städten und wohl auch im Slum (Walled City, Hongkong).
 
Also, ich kenne eine Schwester, die weiß noch nichts von ihrem Glück, viele kennen sie, diese ist bewährt, sie könnte die finanzielle Seite dieser Sache machen, also mitmachen und mitüberwachen und beraten, mit erstmal noch zwei anderen Schwestern von hier, so mein Vorschlag. Das ist die G von H/E. Und der Br. Roland darf/soll Einblick haben in dieses dafür angelegte Konto, (man kann es sowieso öffentlich machen, wie neulich die Sammlung auf PI) es läuft ja dies jetzt hier über seine Hauszellengemeinde-Seite ab, hoffentlich weiterhin. Kann man das so erstmal so machen? Damit es seine richtige Ordnung hat. Gebe dann die Kontonummer usw. bekannt, auf das ich selber keinen Zugriff habe, ist ja klar. Und was ist rechtlich da zu beachten? Wer weiß Bescheid.

Der Artikel ist durch das Überarbeiten nun doch wieder länger geworden.

Ich schließe hier ab mit dem WORT, aus Jesaja 40, 26 - 31.

Herzliche Grüße, Michael Sack


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Titel: Re: Ideologische Interpretation der Bibel
Beitrag von: Michael Sack am 22 Mai 2013, 19:32:02
Ihr lieben Geschwister, liebe Leser

Wenn ihr gründlich lest und prüft und bedenkt, was wir ja alle durchaus so tun sollen, dann merkt ihr ja, daß die richtige, biblische Sicht der Dinge uns Gläubige sehr herausfordert und das einiges zu verkraften ist. Es geht aber eigentlich darum: Zu glauben, wie geschrieben steht - und aus diesem Glauben heraus uns richtig zu verhalten, richtig zu wandeln. Also, im Gegensatz zu vielen anderen menschlichen Meinungen gibt es wirklich das Richtige tun und denken. Heute! Heute bete, heute lies die SCHRIFT, heute sprich Dich aus und entschuldige Dich, heute räume auf, und gehe zur Gemeinde oder zu Geschwistern, heute gehe aus der Hure, heute trenne Dich von Ungerechtigkeit, heute gib, wenn Du freudig geben kannst, sonst lieber nicht. Ja, laß Dir Freudigkeit dazu schenken und auch den Mut dazu, SEINEN NAMEN zu bekennen. Manchmal muß man auch besonders aufpassen oder weggehen, wo der Tornado oder die Tsunimanwelle oder andere Gefahr ist.

Ich belege dies mit einem eigenen Zeugnis. Wir waren wandern mit vielen Kindern in den Bergen beim Chiemsee. Ich hatte plötzlich so ein Brennen im Herzen gehabt, daß ich wußte, (es war nicht das erste mal), irgendeine Gefahr oder so was ist ganz nah. Ich rief alle Kinderchen zu mir und so standen wir verstört zusammen, aber nicht mehr auf dem Weg. Plötzlich kamen zwei Mountainbiker den Weg runtergetobt. Das war´s. Wir sind wohl einem schweren Unglück entgangen.

Also, ganz schön können wir an Henoch denken: ´Er wandelte mit GOTT`, oder an Noah: ´... mit Furcht baute er die Arche`. (dieses Eigenschaftswort ängstlich oder auch ´ehrerbietige Scheu` (Schlachter) scheint aus vielen Bibeln gelöscht zu sein) Also: Er glaubte GOTT mit Furcht. Ist ja klar - selbst seine Söhne und Schwiegertöchter waren beeindruckt von Noah und machten mit beim Bau der Arche auf dem Trockenen, anzunehmen ist auch ohne Nähe zu einem Ufer. Sie hielten zu ihrem Vater, auch wenn er vieles noch gar nicht wuste und verstand - z.B. das Geheimnis GOTTES, daß dieser Ewige auch einen ewigen SOHN hat, durch den ER sich der Welt offenbart. Schon damals, im Paradies, Adam und Eva sahen den SOHN, dieser bekleidete sie und wies sie auch aus - aber nicht ohne Verheißung: Es wird ein Nachkomme des Weibes der Schlange den Kopf zertreten, dem selber in die Verse gestochen wird. Da war so gut wie alles unverständlich, aber GOTTES WORT.
Also, Noah wußte noch nicht viel vom Heilsratschluß und Plan des EWIGEN. Und wir Gläubige verstehen auch vieles noch nicht. Z.B. wird eine sehr große Stadt vom Himmel herabkommen! ´... und zeigte mir die heilige Stadt Jerusalem herniederfahren aus dem Himmel von GOTT, die hatte die Herrlichkeit GOTTES.` aus der Offenbarung Kapitel 21. ´Und die Stadt bedarf keiner Sonne noch des Mondes, ...` Ja, da verstehen wir noch vieles nicht. Aber das wir uns ordentlich kleiden sollen, kann jeder verstehen. Danach kommt dann der Kampf mit den vorlauten Lippen. Das ist aber auch nicht zu schwer - wir können nämlich auch stille sein - denn das Richtige zu sagen, das ist wirklich nicht einfach. Paulus sagt: Wer ist dazu geschickt! Er ließ sich aber erziehen, bevor er gesandt wurde. Diese Lücke im Lebensbericht des Apostel Paulus ist ganz deutlich.

Der erste Satz meiner Einleitung hier hängt etwas in der Luft, wenn ihr es gemerkt habt. Weil, ich möchte nicht von mir schreiben, auch nicht von mir aus, ihr kennt doch ja die SCHRIFT: ´Wer von sich selbst redet, der sucht seine eigene Ehre; wer aber sucht die Ehre des, der ihn gesandt hat, der ist wahrhaftig, und ist keine Ungerechtigkeit an ihm.´ Johannes 7.18  So soll und muß es sein. Also wollen wir GOTT und den HERRN ehren für Seine große Gnade und Geduld mit uns. Da seht ihr auch, was mich noch bremst, von mir aus was zu tun und zu reden. Und auch noch weiß, daß GOTT Seine Ehre niemand anderem gibt. So wollen wir den HERRN zusammen fürchten.

Ich bin ja durch sieben oder acht Trübsale weichgekocht und es erschüttert mich und noch mehr, wie die Lage steht. Man kann es kaum begreifen! Ich flehe, daß ER mich behüte. Anderen wird es auch so gehen, auch wenn sie dies nicht so ausdrücken können. Auch will ich IHM nicht ins Schwert greifen, welches ja sehr nahe sein muß, auch überall wirksam ist, nach allem, was wir in etwa ermessen. Gewiss stehen große Dinge bevor, die SCHRIFT muß ja erfüllt werden. Ich finde, wir sollten auch nicht viel hier darüber reden, jeder kann selber die Bibel lesen. Viel wichtiger ist, nach Einigkeit und Gehorsam auch in den kleinen Dingen des Alltags zu trachten.


GOTT helfe Euch, daß ihr nicht nur schweigt.

Mit freundlichen Grüßen, Michael Sack

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Titel: Re: Ideologische Interpretation der Bibel
Beitrag von: Jose am 15 November 2013, 00:08:47
Im Eröffnungsbeitrag steht geschrieben:

Ich finde es wichtig, dass Beiträge, die eine Irrlehre verbreiten, analysiert werden. Daher würde ich mich freuen, wenn sich viele beteiligen, damit wir voneinander lernen können. Ein zweiter rrwichtiger Punkt ist, dass wir frühzeitig erkennen, wenn das Wort GOTTES für häretische Ideologien missbraucht wird.

Persönlich finde ich es auch außerordentlich wichtig, dass wir bei allem was wir lesen und hören, begleitend prüfen, ob es nach unserem Verständnis der Bibel, mit dem Wort Gottes übereinstimmt und damit, wie Gott sich uns geoffenbart hat. Es gibt vieles, was sich aus Traditionen ergeben hat und keine wirkliche Grundlage in der Bibel hat. Hierzu gehört auch manches verkehrte Verständnis über die Taufe und das Abendmahl.

Was mir auch sehr wichtig wurde, ist unsere Selbstprüfung, wenn wir uns z.B. bei bestimmten Themen sehr ereifern. Geht es mir wirklich immer um die Sache des Herrn oder auch um mich selber? Die Erkenntnis über die eigenen Beweggründe hilft oftmals, manches biblische Verständnis zu hinterfragen.

Zum Thema der UdH hat der liebe Bruder Michael Sack in einem Beitrag mal geschrieben, dass diese Irrlehre in vielen Köpfen steckt. Darüber habe ich vor einigen Monaten viel nachdenken müssen. Ich war in großen schweren Kämpfen und Anfechtungen und ich erkannte auch, dass ich gesündigt und nicht gewacht hatte. Es ging so weit, dass mir - was ich in der Form nicht kannte -, die Heilsgewissheit fehlte. Ich hielt mich weiterhin, so wie ich es konnte und verstand, an Gottes Wort, aber ich zweifelte auch.

In dieser Zeit kamen mir auch Gedanken, dass ein Gotteskind ja nicht verloren gehen kann, aber es tröstete mich nicht. Es war eine Zeit der Selbstprüfung und Beugung, auch des Bekennens und der Bitte um Vergebung. Vieles durfte ich erkennen und ablegen. Ich kann nur dem Herrn danken, dass ER mich nicht verworfen hat. Gnädig und barmherzig ist der HERR. Gepriesen sei ER.

José
Titel: Re: Ideologische Interpretation der Bibel
Beitrag von: junkerjörg am 01 Dezember 2013, 15:56:28
Beitrag vom 21.04.2013 um 18:56 Uhr

 Das Ausharren schenkt allein GOTT und zwar allen Wiedergeborenen. Hört euch das unbedingt an, es lohnt sich.

Kann ich nur unterstreichen - wunderbar!

LG Jörg  :)
Titel: Re: Ideologische Interpretation der Bibel
Beitrag von: Jose am 01 Dezember 2013, 17:16:07
Ich finde es etwas irreführend, dass da steht: Zitat von Roland. Ich verstehe es so, dass Roland eine osas-Irrlehrerin zitierte. Ich denke nicht, dass Roland es empfohlen hat, wie es auf die Schnelle den Eindruck erweckt.

José