Warum starben Adam & Eva nicht?

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Warum starben Adam und Eva nicht, als sie von der verbotenen Frucht gegessen hatten?


16Und Gott der Herr gebot dem Menschen und sprach: Von jedem Baum des Gartens darfst du nach Belieben essen;  17aber von dem Baum der Erkenntnis des Guten und des Bösen sollst du nicht essen; denn an dem Tag, da du davon ißt, mußt du gewißlich sterben! (1. Mose 2,16.17)

 

17Und zu Adam sprach er: Weil du der Stimme deiner Frau gehorcht und von dem Baum gegessen hast, von dem ich dir gebot und sprach: »Du sollst nicht davon essen!«, so sei der Erdboden verflucht um deinetwillen! Mit Mühe sollst du dich davon nähren dein Leben lang;  18Dornen und Disteln soll er dir tragen, und du sollst das Gewächs des Feldes essen.  19Im Schweiße deines Angesichts sollst du [dein] Brot essen, bis du wieder zurückkehrst zum Erdboden; denn von ihm bist du genommen. Denn du bist Staub, und zum Staub wirst du wieder zurückkehren! (1. Mose 3,17-19)

 

Das Problem:


Fragezeichen

GOTT hatte Adam deutlich geboten, dass er von allen Bäumen essen dürfe, nur nicht von dem Baum der Erkenntnis des Guten und des Bösen. Sonst würde er sterben. Nachdem ihm seine Frau Eva von der verbotenen Frucht zu essen gegeben hatte, erhielten sie im Anschluss von GOTT prophetische Vorhersagen über den schweren Verlauf ihres Lebens. Sie wurden auch aus dem Garten Eden gewiesen, durften ab er zumindest am Leben bleiben.

Steht dieses Verhalten nicht im Widerspruch zu dem von GOTT angekündigten Tod?

Die Lösung:



ausrufezeichenAdam ist tatsächlich in dem Sinne gestorben, als er das göttliche Gebot übertrat: Von dem Moment an war sein Körper nicht mehr unsterblich. Er wusste es durch die Worte GOTTES, dass sein Leben langsam aber unaufhörlich dem Tod entgegensteuerte. Nur durch die Pelze vom Fell der Tiere (1. Mose 3,21) konnten die Beiden überleben. Dass sie ein schlechtes Gewissen und auch Angst vor GOTT hatten, ist gleichzeitig ein Hinweis darauf, dass der Geist des Menschen, d. h. die Verbindung des Menschen zu GOTT gestört, tot ist. Seitdem gilt das, was in Epheser 2,1 zu finden ist: auch euch, die ihr tot wart durch Übertretungen und Sünden.

Schon zur Zeit Adams begann das lange Warten des Alten Testaments auf den Erlöser, den Messias JESUS CHRISTUS: 

11Und jeder Priester steht da und verrichtet täglich den Gottesdienst und bringt oftmals dieselben Opfer dar, die doch niemals Sünden hinwegnehmen können;  12Er aber hat sich, nachdem er ein einziges Opfer für die Sünden dargebracht hat, das für immer gilt, zur Rechten Gottes gesetzt,  13und er wartet hinfort, bis seine Feinde als Schemel für seine Füße hingelegt werde 14Denn mit einem einzigen Opfer hat er die für immer vollendet, welche geheiligt werden.

(Hebräer 10,11-14)

 

Quelle: Zeitschrift "Aktuell" 02/2011, S. 23