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Adminkommentar:
Danke für Deine Rückmeldung, Andrzej. Du meinst: "Da Erbaung ohne verstehen unmöglich ist." Deine Aussage zeigt, dass Du einem Denkfehler unterliegst, denn es geht beim Reden in neuen Sprachen nicht um eine intellektuelle Erbauung.
Das Wort "erbaut" ist dabei nicht "erbaulich" gemeint, sondern noch ganz real als jenes "Bauen" verstanden, von dem Kap. 3 sprach. Es geht nicht um das Gemütsleben oder um intellektuelle Erkenntnis, sondern um die Förderung, die Stärkung und die Reinigung des tatsächlichen Lebens der Gemeinde.
Gerade an der Verfälschung des Wortes "Erbauung" zeigt sich die gefährliche Entstellung des Christentums in der Neuzeit. Während das Bildwort vom "Bauen" so klar auf die Zusammenfügung der einzelnen Steine zu einem sinnvollen Ganzen hinweist, führt Deine Auffassung vom "Erbauen" dazu, dass sogar in der Gemeindeversammlung jeder einzelne einsam sich selbst "erbaut".
Daraus ergibt sich die Wendung:
Dem entspricht die Willenserklärung des Apostels an die Gemeinde:
Auch die Zungenrede bleibt eine gute Gabe des HEILIGEN GEISTES, die Paulus der ganzen Gemeinde wünscht. Er sagt dem bedenklichen Teil der Gemeinde ausdrücklich, dass sie das Reden in Zungen nicht hindern sollen (V. 39). Das ist das Große an diesem ganzen Abschnitt und das Vorbildliche für uns, dass bei Paulus jetzt kein Ton der "Polemik" hörbar wird, dass er keinen Versuch macht, das Zungenreden irgendwie herabzusetzen, um seine Gegner in Korinth, die das Zungenreden auch gegen ihn selbst ausspielten, mit negativen Äußerungen zu treffen (Liebi geht ähnlich vor, wie die Gegner des Paulus).
Bitte prüfe nicht die Heilige Schrift anhand von Liebis Pamphlet, sonder prüfe Liebis Ausarbeitung anhand der Heiligen Schrift!
Shalom
Roland
Adminkommentar:
Der Tag als Teil der Woche und des Monats dauerte für den Israeliten von einem Sonnenuntergang bis zum nächsten:
Im ersten Monat, am vierzehnten Tage des Monats, am Abend, sollt ihr Ungesäuertes essen bis zu dem einundzwanzigsten Tage des Monats, am Abend. (2. Mose 12,18 )
Ein Sabbath der Ruhe soll er für euch sein, und ihr sollt eure Seelen kasteien; am Neunten des Monats, am Abend, vom Abend bis zum Abend sollt ihr euren Sabbath feiern. (3. Mose 23,32);
innerhalb dieser Einheit gingen die Nachtstunden den Tagesstunden vorauf:
Und er sprach zu mir: Bis zu 2.300 Abenden und Morgen; dann wird das Heiligtum gerechtfertigt werden. (Daniel 8,14); vgl. das griech. Wort NYCHTHAEMERON, wörtl. "Nacht-Tag" = Zeit von 24 Std.).
Was das Schlachten des Passahlamms am 14. Nisan betrifft, so spricht die Heilige Schrift von den zwei Abenden (2. Mose 12,6). Einige Kommentare zur jüdischen Überlieferung neigen zwar dazu, diesen Zeitabschnitt von Mittag (wenn sich die Sonne zu neigen beginnt) bis Sonnenuntergang zu rechnen, doch ist mit dem ersten Abend richtigerweise der Sonnenuntergang und mit dem zweiten Abend die Zeit nach der Abenddämmerung, wenn die Dunkelheit einsetzt, gemeint (5. Mose 16,6; Psalm 104,19. 20). Diese Ansicht wurde von dem spanischen Rabbiner Ibn Esra (1092—1167) sowie von den Samaritanern und den Karäern vertreten. Auch Gelehrte wie Michaelis, Rosenmüller, Gesenius, Maurer, Kalisch, Knobel und Keil waren dieser Meinung.
Die Einteilung des Tages in Stunden finden wir erst nach der babylonischen Gefangenschaft. Das Hebr. besitzt noch kein Wort für "Stunde", erst die aram. Sprache. Allerdings wird schon z. Zt. des Ahas ein Sonnenzeiger genannt. Das Wort "Stunde", das in der Allioli-Übersetzung u. a. in Daniel 3,6.15 und 5,5 vorkommt, ist eine Wiedergabe des aramäischen Wortes "Schaʽáh", das wörtlich "ein Blick" bedeutet und korrekterweise mit "Augenblick" übersetzt wird. Der in Jesaja 38,8 und 2. Könige 20,8-11 erwähnte "Schatten der Stufen" deutet möglicherweise darauf hin, dass ein Schatten auf eine Reihe von Stufen geworfen wurde und man so die Zeit nach dem Prinzip der Sonnenuhr maß.
Meist begnügte man sich in atl. Zeit mit der Einteilung in Abend (und die Nachtwachen), Morgen und Mittag:
Abends und morgens und mittags muß ich klagen und stöhnen, und er hört meine Stimme. (Psalm 55,17) und verwendet darüber hinaus verschiedene Umschreibungen:
- um den Abend (1. Mose 24,63)
- des Abends um die Zeit, wo die Frauen Wasser zu schöpfen pflegten (1. Mose 24,11)
- als die Sonne am Untergehen und untergegangen war (1. Mose 15,12.17)
- als die Morgenröte aufging (1. Mose 19,15; 32,27[26]
- die Sonne war aufgegangen (1. Mose 19,23; 32,32[31]
- bis der Tag heiß wurde (1. Samuel 11,11)
- als der Tag am heißesten war (1. Mose 18,1)
- bis auf den vollen Tag (Sprüche 4,18 )
- um die Zeit, das Speisopfer zu opfern (1. Könige 18,29.36)
- um das Abendopfer (Esra 9,4.5; Daniel 9,21)
bis sich der Tag neigt (Richter 19,8.9) oder kühl wird (Hl 2,17; 1. Mose 3,8 ).
Daneben bezeichnet der Begriff "Tag" auch die Tageshelligkeit im Gegensatz zur Nacht:
Das Zerrissene habe ich nicht zu dir gebracht, ich habe es büßen müssen; von meiner Hand hast du es gefordert, mochte es gestohlen sein bei Tage oder gestohlen bei Nacht. (1. Mose 31,39)
Ich muß die Werke dessen wirken, der mich gesandt hat, so lange es Tag ist; es kommt die Nacht, da niemand wirken kann. (Johannes 9,4);
So werden bildhaft die Jünger auch Kinder des Tages genannt (1. Thessalonicher 5,5).
Weiter steht "Tag" ganz allgemein für einen Zeitpunkt oder Zeitraum. Welches Tages (1. Mose 2,17) heißt"in dem Augenblick, wenn...."; bis auf diesen Tag (1. Samuel 27,6; 2. Könige 2,22) steht für "bis heute"; der Tag des Streites und Krieges (Hiob 38,23) wird auch mit Zeit des Streits wiedergegeben (Psalm 78,9;
Hosea 10,14).
In ntl. Zeit teilte man Tag und Nacht in je 12 Std. ein, d. h. 12 von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang:
JESUS antwortete: Sind der Stunden des Tages nicht zwölf? Wenn jemand am Tage wandelt, stößt er nicht an, weil er das Licht dieser Welt sieht (Johannes 11,9)
Und 12 Std. wieder bis zum nächsten Sonnenaufgang. Daraus ergibt sich, dasss im Sommer die Tagesstunden länger waren als 60 Minuten und die Nachtstunden entsprechend kürzer, im Winter umgekehrt.
Zuweilen bezeichneten die Hebräer mit der Wendung "Tag und Nacht" lediglich einen Teil eines Sonnentages von vierundzwanzig Stunden. Zum Beispiel berichtet 1. Könige 12,5.12 davon, dass Rehabeam an Jerobeam und die Israeliten die Bitte richtete,
für drei Tage fort[zugehen]
und dann zu Rehabeam zurückzukehren. Dass er keine drei 24-Stunden-Tage meinte, sondern vielmehr drei Tagesteile, geht daraus hervor, daß das Volk
am dritten Tag
zu ihm zurückkehrte. Mit den in Matthäus 12,40 erwähnten
drei Tagen und drei Nächten, in denen sich der HERR JESUS im Scheol befand, sind ebenfalls drei Tagesteile gemeint. Wie der Bericht zeigt, wurde ER am
dritten Tag
zum Leben auferweckt. Die jüdischen Priester verstanden JESU Worte genauso, denn als sie versuchten, Seine Auferstehung zu verhindern, zitierten sie den HERRN JESUS, Der gesagt hatte:
Nach drei Tagen werde ich auferweckt werden.
Daraufhin baten sie Pilatus, zu gebieten,
dass das Grab bis zum dritten Tag gesichert werde
(Matthäus 27,62-66; 28,1-6; beachte auch die anderen Beispiele in 1. Mose 42,17.18; Est. 4,16; 5,1).
Mitunter erscheint das Wort "Tag" auch in der Bezeichnung von Längenmaßen wie in den Ausdrücken eine Tagereise und eine Sabbat-Tagereise (4. Mose 11,31; Apostelgeschichte 1,12).
Fazit:
- Die Bibel kennt wesentlich mehr als 2 Definitionen des Begriffes "Tag".
- Du hast bei Deiner Darstellung den zeitlichen Kontext nicht berücksichtigt.
- Das Passahfest wurde vor der babylonischen Gefangenschaft eingeführt und damals begann der "neue" Tag um 18 Uhr des Vortages. Das Passahfest wird am 14. Nisan ab 18 Uhr gefeiert; das bedeutet, dass das Passah am 15. Nisan gefeiert wird, weil der neue Tag schon angebrochen ist.
Falls Du den Austausch fortsetzen möchtest, dann benutze bitte das Forum und nicht mehr das Gästebuch.
Adminkommentar:
Hallo Siegmar,
herzlichen Dank für Deine Frage. Bereits 1984 veröffentlichte die "World Christian Encyclopädia" folgende Zahlen:
"Man sagt, es gebe im Gebiet der Christenheit 10.000 Denominationen und Sekten."
Doch in der aktuellen Ausgabe der "World Christian Encyclopedia" werden allein für die Vereinigten Staaten 2.050 "christliche" Denominationen angegeben; weltweit belaufe sich die Zahl auf 20.000. Mit einer Gesamtzahl von nahezu eineinhalb Milliarden Mitgliedern ist die "Christenheit" die größte Gruppe der religiösen Organisationen.
Ich hoffe, dass ich Dir mit diesen Angaben weiterhelfen konnte.
Shalom
Roland
Adminkommentar:
Hallo Detlef,
natürlich veröffentliche ich den Link im Forum. Es sind insgesamt 39 Beiträge, die sich zum größten Teil widersprechen. Daher werde ich den Link veröffentlichen und dann kann sich jeder Interessierte die 39 Beiträge durchlesen und sich selbst eine Meinung bilden.
Selbstverständlich kannst Du Dich im Forum anmelden. Jeder, der sich anmeldet und sich aktiv im Forum einbringen will, muss die "Hausordnung" beachten. Daher sollte vor dem ersten Beitrag die "Hausordnung" gelesen werden, denn mit dem ersten Posting hast Du diese Regeln als verbindlich akzeptiert.
Shalom
Roland
Adminkommentar:
Hallo Viktor, vielen Dank für Ihr Feedback. Die E-Mail-Adresse ist korrekt (ich habe die E-Mail-Adresse etwas abgeändert als Schutzmaßnahme vor den Spam-Robots). Wir bekommen recht viele E-Mails und offenbar ist Ihre E-Mail wirklich "untergegangen". Würden Sie mir Ihre E-Mail bitte noch einmal zuschicken? Für die Unannehmlichkeiten bitte ich um Entschuldigung.
Shalom
Roland
Adminkommentar:
Hallo Christoph, herzlichen Dank für Deinen Eintrag. Zum Passah: In 3. Mose 23,4.5 steht, wie Du richtig bemerkt hast, dass das Passah "am vierzehnten (Tag) des Monats zur Abendzeit...". Die Anmerkung "zur Abendzeit" ist für die Datierung äußerst wichtig. Aus der Perspektive heutiger säkularer Tageseinteilung mit Tagesbeginn um 0:00 Uhr ist bei der Angabe jüdischer Tage zu beachten, dass jeder Tag auch einen "Vorabend" hat. Der Tag im jüdischen Kalender beginnt daher unabhängig vom Sonnenuntergang um 18:00 Uhr. Das zeigt sich gerade am Sederabend als dem Beginn des Passahfestes, der bereits zum Fest selbst gehört. Dagegen ist der Rüsttag eines jüdischen Festes (hebr. עֶרֶב, "Erev" ) der Vortag des Festes, der am Abend des ersten Festtages – genauer: unmittelbar vor Beginn des "Vorabends" – endet.
Einschlägige Nachschlagewerke bestätigen diese Tatsache. An dieser Stelle möchte ich ein Zitat anbringen: "Pessach ist das erste der drei Feste und wird acht Tage (in der Diaspora) gefeiert vom 15. Nissan bis zum 22.; die vier mittleren Tage sind Halbfeiertage und werden chol ha-moed ("Wochentage des Festes" ) genannt." (Quelle: http://www.talmud.de/cms/Pessach.153.0.html).
Deutlicher wird es, wenn Du noch den nächsten Vers dazu nimmst: "Und am fünfzehnten Tag desselben Monats ist das Fest der ungesäuerten Brote für den HERRN".
Die Lämmer wurden am 14. Nisan von etwas 15 Uhr ab im Tempel geschlachtet. Während der Schlachtung sangen die Leviten Pss. 113 - 118 (das sog. Hallel). Die Lämmer mussten innerhalb des Stadtbezirkes von Jerusalem verzehrt werden (mind. 10 Festpilger mussten anwesend sein).
Shalom
Roland
Adminkommentar:
Hallo Detlef, danke für Deinen Eintrag. Du meinst: "Nicht einverstanden bin ich über die unglückliche und oberflächliche Darstellung des Dispensionalismus.
Jeder der sich vom Gesetz gelöst hat ist schon einer!
Zumindest gibt er/sie 2 unterschiedliche Haushaltungen zu!" Hier verwechselst Du den Begriff "Bund" mit "Haushaltung". Es handelt sich nicht um 2 unterschiedliche "Haushaltungen", sondern um 2 Bündnisse. Dies ist ein großer Unterschied! Der Begriff Bund gibt die beiden biblischen Schlüsselbegriffe ברית (hebräisch berīt) und διαθήκη (griechisch diathēkē) wieder und hat die Bedeutung eines feierlichen Bündnisses, Vertrages oder Eides. Dabei steht der Begriff "alter Bund" als, mitunter pejorativ gebrauchter, Sammelbegriff für die im Alten Testament beschriebenen Bündnisse GOTTES mit Menschen, speziell für das besondere Bündnis (berit) GOTT mit dem Volk Israel. Der "neue Bund" (diathēkē) ist der neue Heilsbund, den der HERR JESUS CHRISTUS durch Sein vergossenes Blut und Seine Auferstehung bewirkt hat.
Dagegen ist die sog. Dispensation (= lateinisch-englische Übersetzung des griechischen Wortes oikonomia - "Hausgesetz" ), das im Neuen Testament unter anderem in Eph 1,10 ("Verwaltung der Fülle der Zeiten" ) vorkommt. Eine Dispensation wird als eine Zeitspanne in GOTTES Heilsplan definiert, in der eine bestimmte charakteristische geistliche Zielsetzung erkannt werden kann, die sie von anderen unterscheidet. Dies zeigt, dass der Dispensationalismus nicht das Geringste mit einem "Bund" zu tun hat.
Ein Christ unterscheidet zwischen dem Alten und Neuen Bund; das darbystisch-dispensationalistische Irrlehr-System dagegen führt zu einer äußerst sträflichen und gefährlichen Verstümmelung/Verkürzung der Lehre CHRISTI!
Schauen wir uns einige einschlägige Statements von Dispensationalisten an:
- Im Kosmos solcher Schrift-Zerschneider und -Verstümmler existiert z.B. in den vier Evangelienberichten "überhaupt keine Lehre für Christen" ...
- Der Hebräerbrief, Jakobusbrief etc. etc. gilt nicht uns Christen ...
- Die Apostelgeschichte enthält angeblich keine für Christen verbindliche Lehre, sondern ist nur Geschichtsbuch ...
- Der Neue Bund gilt angeblich nur für Israel dem Fleische nach ...
- Der Missionsbefehl des HERRN JESUS CHRISTUS (Matth. 28:19.20) gilt deren Logik zufolge auch nicht für uns Christen, sondern ausschließlich für Israel im 1000jährigen Reich etc. etc.
Fazit: Ein wiedergeborener Christ glaubt an das ganze Wort GOTTES; ein Dispensationalist glaubt an einen kleinen des Wortes GOTTES (nämlich der Teil, der in sein Glaubenssystem" passt).
Shalom
Roland
16
Einträge im Gästebuch
Daniel
Donnerstag, 10. Mai 2012 16:17




Einige Seiten nicht erreichbar
Hallo liebe Hauszellengemeinde,
ich lese regelmäßig auf eurer Seite, doch in letzter Zeit fällt mir auf, dass immer mehr Seiten nicht mehr angezeigt werden können (404 Fehler).
Wurden die Seiten absichtlich gelöscht oder ist das CMS defekt?
Blessings
Daniel
ich lese regelmäßig auf eurer Seite, doch in letzter Zeit fällt mir auf, dass immer mehr Seiten nicht mehr angezeigt werden können (404 Fehler).
Wurden die Seiten absichtlich gelöscht oder ist das CMS defekt?
Blessings
Daniel
Andrzej
Donnerstag, 03. Mai 2012 23:15
Zungenrede
Versuch einer ***yse und Beurteilung des Thesenpapiers von Roger Liebi
http://www.hauszellengemeinde.de/index. ... -der-bibel
AB PUNKT 8: SCHEITERT DIE WIEDERLEGUNG.BEGRÜNDUNG:
1.Korinther 14:4
4 Wer in Zungen redet, der erbaut* sich selbst; wer aber prophetisch redet, der erbaut* die Gemeinde. 5 Ich wollte, dass ihr alle in Zungen reden* könntet; aber noch viel mehr, dass ihr prophetisch reden* könntet. Denn wer prophetisch redet*, ist größer als der, der in Zungen redet*; es sei denn, er legt es auch aus, damit die Gemeinde dadurch erbaut* werde.
Da Erbaung ohne verstehen unmöglich ist.Wird auch die wichtigere Gabe,und zwar die Prophetie der Zungenrede vorgezogen(WEIL DIE PROPHETIE NUR IN VERSTÄNDLICHER SPRACHE GESCHIEHT), DIE Zungenrede versteht nur der Redner und GOtt (ohne Auslegung oder ohne Anwesenden die der Sprache mächtig sind),(es erbaut nur IHN)ansonsten niemand.(OHNE AUSLEGUNG)...deshalb folgt =1. Kor. 14, 13: Darum, wer in einer Sprache redet, bete, dass er (es auch) auslege! Nicht für sich nicht für Gott nicht für die die der Sprache mächtig sind ...sondern für die anwesenden die diese Sprache nicht Verstehen.
Somit ist der Epilog nicht auf Roger Liebi zuzuführen sondern an den Schreiber selber:
"sitzt auf Augen und Ohren ein Filter"
Es ist begrüßenswert, dass Roger Liebi versucht hat, die Gabe des Sprachenredens in seinem Thesenpapier systematisch darzustellen. Leider muss angemerkt werden, dass Liebi m. E. dabei sehr tendenziös vorgegangen ist und bei bestimmten Punkten eine Überpretation vorgenommen hat, auf der Suche nach Bestätigungen für eine vorgefasste Meinung. Offensichtlich hat sich Liebi weniger durch die Aussagen der Heiligen Schrift leiten lassen, sondern mehr durch die Dogmen eines persönlichen, theologischen Systems (Dispensationalismus).
Weil man bereits eine feste Theorie im Kopf hat („es gibt kein Zungenreden mehr“), sitzt auf Augen und Ohren ein Filter, der nur noch die ins eigene System einfügbaren Fakten durchlässt. Dies erklärt auch, weshalb Liebi bestimmte historische Fakten unberücksichtigt ließ. Deshalb ist hinter Liebis Prüfungsergebnisse ein doppeltes Fragezeichen zu setzen, weil die Prüfungsmethoden selbst unbiblisch sind. Wer falsch prüft, kommt auch zu einem falschen
http://www.hauszellengemeinde.de/index. ... -der-bibel
AB PUNKT 8: SCHEITERT DIE WIEDERLEGUNG.BEGRÜNDUNG:
1.Korinther 14:4
4 Wer in Zungen redet, der erbaut* sich selbst; wer aber prophetisch redet, der erbaut* die Gemeinde. 5 Ich wollte, dass ihr alle in Zungen reden* könntet; aber noch viel mehr, dass ihr prophetisch reden* könntet. Denn wer prophetisch redet*, ist größer als der, der in Zungen redet*; es sei denn, er legt es auch aus, damit die Gemeinde dadurch erbaut* werde.
Da Erbaung ohne verstehen unmöglich ist.Wird auch die wichtigere Gabe,und zwar die Prophetie der Zungenrede vorgezogen(WEIL DIE PROPHETIE NUR IN VERSTÄNDLICHER SPRACHE GESCHIEHT), DIE Zungenrede versteht nur der Redner und GOtt (ohne Auslegung oder ohne Anwesenden die der Sprache mächtig sind),(es erbaut nur IHN)ansonsten niemand.(OHNE AUSLEGUNG)...deshalb folgt =1. Kor. 14, 13: Darum, wer in einer Sprache redet, bete, dass er (es auch) auslege! Nicht für sich nicht für Gott nicht für die die der Sprache mächtig sind ...sondern für die anwesenden die diese Sprache nicht Verstehen.
Somit ist der Epilog nicht auf Roger Liebi zuzuführen sondern an den Schreiber selber:
"sitzt auf Augen und Ohren ein Filter"
Es ist begrüßenswert, dass Roger Liebi versucht hat, die Gabe des Sprachenredens in seinem Thesenpapier systematisch darzustellen. Leider muss angemerkt werden, dass Liebi m. E. dabei sehr tendenziös vorgegangen ist und bei bestimmten Punkten eine Überpretation vorgenommen hat, auf der Suche nach Bestätigungen für eine vorgefasste Meinung. Offensichtlich hat sich Liebi weniger durch die Aussagen der Heiligen Schrift leiten lassen, sondern mehr durch die Dogmen eines persönlichen, theologischen Systems (Dispensationalismus).
Weil man bereits eine feste Theorie im Kopf hat („es gibt kein Zungenreden mehr“), sitzt auf Augen und Ohren ein Filter, der nur noch die ins eigene System einfügbaren Fakten durchlässt. Dies erklärt auch, weshalb Liebi bestimmte historische Fakten unberücksichtigt ließ. Deshalb ist hinter Liebis Prüfungsergebnisse ein doppeltes Fragezeichen zu setzen, weil die Prüfungsmethoden selbst unbiblisch sind. Wer falsch prüft, kommt auch zu einem falschen
Adminkommentar:Danke für Deine Rückmeldung, Andrzej. Du meinst: "Da Erbaung ohne verstehen unmöglich ist." Deine Aussage zeigt, dass Du einem Denkfehler unterliegst, denn es geht beim Reden in neuen Sprachen nicht um eine intellektuelle Erbauung.
Das Wort "erbaut" ist dabei nicht "erbaulich" gemeint, sondern noch ganz real als jenes "Bauen" verstanden, von dem Kap. 3 sprach. Es geht nicht um das Gemütsleben oder um intellektuelle Erkenntnis, sondern um die Förderung, die Stärkung und die Reinigung des tatsächlichen Lebens der Gemeinde.
Gerade an der Verfälschung des Wortes "Erbauung" zeigt sich die gefährliche Entstellung des Christentums in der Neuzeit. Während das Bildwort vom "Bauen" so klar auf die Zusammenfügung der einzelnen Steine zu einem sinnvollen Ganzen hinweist, führt Deine Auffassung vom "Erbauen" dazu, dass sogar in der Gemeindeversammlung jeder einzelne einsam sich selbst "erbaut".
Daraus ergibt sich die Wendung:
"Denn wer prophetisch redet, ist größer als der, der in Zungen redet"
Dem entspricht die Willenserklärung des Apostels an die Gemeinde:
Ich wollte, dass ihr alle in Zungen reden könntet; aber noch viel mehr, dass ihr prophetisch reden* könntet.
Auch die Zungenrede bleibt eine gute Gabe des HEILIGEN GEISTES, die Paulus der ganzen Gemeinde wünscht. Er sagt dem bedenklichen Teil der Gemeinde ausdrücklich, dass sie das Reden in Zungen nicht hindern sollen (V. 39). Das ist das Große an diesem ganzen Abschnitt und das Vorbildliche für uns, dass bei Paulus jetzt kein Ton der "Polemik" hörbar wird, dass er keinen Versuch macht, das Zungenreden irgendwie herabzusetzen, um seine Gegner in Korinth, die das Zungenreden auch gegen ihn selbst ausspielten, mit negativen Äußerungen zu treffen (Liebi geht ähnlich vor, wie die Gegner des Paulus).
Bitte prüfe nicht die Heilige Schrift anhand von Liebis Pamphlet, sonder prüfe Liebis Ausarbeitung anhand der Heiligen Schrift!
Shalom
Roland
Christoph
Sonntag, 08. April 2012 23:21
Herr
Die Bibel gibt zwei Definitionen des Wortes "Tag"
a) Tag als Tageszeit von 12 Stunden
Joh 11,8 Die Jünger sprechen zu ihm: Rabbi, eben noch haben dich die Juden zu steinigen gesucht, und du begibst dich wieder dorthin?
Joh 11,9 Jesus antwortete: Hat der Tag nicht zwölf Stunden? Wenn jemand bei Tage wandelt, so stößt er nicht an, denn er sieht das Licht dieser Welt.
Joh 11,10 Wenn aber jemand bei Nacht wandelt, so stößt er an, weil das Licht nicht in ihm ist.
b) ein Tag als 24 Stunden
1Mo 1,5 und Gott nannte das Licht Tag, und die Finsternis Nacht. Und es ward Abend, und es ward Morgen: der erste Tag.
1Mo 1,8 Und Gott nannte die Feste Himmel. Und es ward Abend, und es ward Morgen: der zweite Tag.
1Mo 1,13 Und es ward Abend, und es ward Morgen: der dritte Tag.
1Mo 1,19 Und es ward Abend, und es ward Morgen: der vierte Tag.
1Mo 1,23 Und es ward Abend, und es ward Morgen: der fünfte Tag.
1Mo 1,31 Und Gott sah an alles, was er gemacht hatte, und siehe, es war sehr gut. Und es ward Abend, und es ward Morgen: der sechste Tag.
Diese Definition haben wir auch heute.
a) ein Tag = 12 Stunden = ein heller Tag = Tageszeit
b) 1 Tag = 24 Stunden = 1 Datumstag.
Ein Datumstag besteht aus einer Nachtzeit und einer Tageszeit. Im Jüdischen wurde die Tageszeit ab 6 Uhr morgens bis 6 Uhr Abend von 1 bis 12 durchgezählt. Die 6. Stunde war 12 Uhr mittags nach unserer Zeitrechnung. Die Nachtstunden wurden in 4 Nachtwachen á 3 Stunden unterteilt. Daher kommt auch das englische Wort für Uhr = "watch" (= Wache): 1. Wache 6 - 21 h, 2. Wache 21 - 24 h, 3. Wache 24 - 3 h und 4. Wache 3 - 6 h.
Wenn Jesus nun von Tagen spricht, kann er Tageszeiten und Datumstage gemeint haben. Wir müssen also alle Stellen im Kontext sehen:
Mt 12, 40 Mt 12,40 Denn gleichwie Jona drei Tage und drei Nächte im Bauche des Riesenfisches war, also wird des Menschen Sohn drei Tage und drei Nächte im Schoße der Erde sein.
Diese Stelle spricht von 3 Tagen und 3 Nächten - hier ist eindeutig die Rede von 3 Tageszeiten und 3 Nachtzeiten also 3 Datumstagen die Rede
Mt 16,21 Von da an begann Jesus seinen Jüngern zu zeigen, er müsse nach Jerusalem gehen und viel leiden von den Ältesten, Hohenpriestern und Schriftgelehrten und getötet werden und am dritten Tage auferstehen.
Diese Stelle kann "am 3. Datumstag oder "in der 3. Tageszeit" bedeuten. Da Jesus aber in der Nacht auferstanden ist, muss hier von "am 3. Datumstag" ausgegangen werden.
Mk 8,31 Und er fing an, sie zu lehren, daß des Menschen Sohn viel leiden und von den Ältesten und Hohenpriestern und Schriftgelehrten verworfen und getötet werden müsse und nach drei Tagen wieder auferstehen.
Auch diese Stelle kann "nach 3 Datumstagen" oder aber "nach 3 Tageszeiten" bedeuten.
Nehmen wir nun alle drei Stellen zusammen dann bleibt nur eine Möglichkeit:
Jesus war mindestens 60,01 Stunden und maximal 72 Stunden im Grab (nur so kann man von drei Tagen und drei Nächsten sprechen). "Nach drei Tagen" kann demzufolge nicht "nach 72 Stunden" bedeuten (muss also nach 3 Tageszeiten sein = in der Nacht). "Am dritten Tage" kann demzufolge nicht "in der 3. Tageszeit" bedeuten (da Jesus in der Nacht auferstanden war).
Es bleibt nur folgendes Szenario:
1. Tag bis 18h = Passah = 14. Bib: Kreuzigung und Grablegung
1. Nacht ab 18h = Großer Sabbat = 15. Abib
2. Tag ab 6h = Großer Sabbat = 15. Abib
2. Nacht ab 18h = 16. Abib
3. Tag = Festtag der Erstlingsgarbe = 16. Abib: Beginn Omerzählung
3. Nacht = 17. Abib = Wochensabbat = 1. der Sabbather = Auferstehung
Dieses Szenario stimmt mit allen Aussagen Jesu über seine Auferstehung überein - ALLE! Jesus sprach ja von 3 Tagen und 3 Nächten und nicht von 3 Nächten und 3 Tagen !
a) Tag als Tageszeit von 12 Stunden
Joh 11,8 Die Jünger sprechen zu ihm: Rabbi, eben noch haben dich die Juden zu steinigen gesucht, und du begibst dich wieder dorthin?
Joh 11,9 Jesus antwortete: Hat der Tag nicht zwölf Stunden? Wenn jemand bei Tage wandelt, so stößt er nicht an, denn er sieht das Licht dieser Welt.
Joh 11,10 Wenn aber jemand bei Nacht wandelt, so stößt er an, weil das Licht nicht in ihm ist.
b) ein Tag als 24 Stunden
1Mo 1,5 und Gott nannte das Licht Tag, und die Finsternis Nacht. Und es ward Abend, und es ward Morgen: der erste Tag.
1Mo 1,8 Und Gott nannte die Feste Himmel. Und es ward Abend, und es ward Morgen: der zweite Tag.
1Mo 1,13 Und es ward Abend, und es ward Morgen: der dritte Tag.
1Mo 1,19 Und es ward Abend, und es ward Morgen: der vierte Tag.
1Mo 1,23 Und es ward Abend, und es ward Morgen: der fünfte Tag.
1Mo 1,31 Und Gott sah an alles, was er gemacht hatte, und siehe, es war sehr gut. Und es ward Abend, und es ward Morgen: der sechste Tag.
Diese Definition haben wir auch heute.
a) ein Tag = 12 Stunden = ein heller Tag = Tageszeit
b) 1 Tag = 24 Stunden = 1 Datumstag.
Ein Datumstag besteht aus einer Nachtzeit und einer Tageszeit. Im Jüdischen wurde die Tageszeit ab 6 Uhr morgens bis 6 Uhr Abend von 1 bis 12 durchgezählt. Die 6. Stunde war 12 Uhr mittags nach unserer Zeitrechnung. Die Nachtstunden wurden in 4 Nachtwachen á 3 Stunden unterteilt. Daher kommt auch das englische Wort für Uhr = "watch" (= Wache): 1. Wache 6 - 21 h, 2. Wache 21 - 24 h, 3. Wache 24 - 3 h und 4. Wache 3 - 6 h.
Wenn Jesus nun von Tagen spricht, kann er Tageszeiten und Datumstage gemeint haben. Wir müssen also alle Stellen im Kontext sehen:
Mt 12, 40 Mt 12,40 Denn gleichwie Jona drei Tage und drei Nächte im Bauche des Riesenfisches war, also wird des Menschen Sohn drei Tage und drei Nächte im Schoße der Erde sein.
Diese Stelle spricht von 3 Tagen und 3 Nächten - hier ist eindeutig die Rede von 3 Tageszeiten und 3 Nachtzeiten also 3 Datumstagen die Rede
Mt 16,21 Von da an begann Jesus seinen Jüngern zu zeigen, er müsse nach Jerusalem gehen und viel leiden von den Ältesten, Hohenpriestern und Schriftgelehrten und getötet werden und am dritten Tage auferstehen.
Diese Stelle kann "am 3. Datumstag oder "in der 3. Tageszeit" bedeuten. Da Jesus aber in der Nacht auferstanden ist, muss hier von "am 3. Datumstag" ausgegangen werden.
Mk 8,31 Und er fing an, sie zu lehren, daß des Menschen Sohn viel leiden und von den Ältesten und Hohenpriestern und Schriftgelehrten verworfen und getötet werden müsse und nach drei Tagen wieder auferstehen.
Auch diese Stelle kann "nach 3 Datumstagen" oder aber "nach 3 Tageszeiten" bedeuten.
Nehmen wir nun alle drei Stellen zusammen dann bleibt nur eine Möglichkeit:
Jesus war mindestens 60,01 Stunden und maximal 72 Stunden im Grab (nur so kann man von drei Tagen und drei Nächsten sprechen). "Nach drei Tagen" kann demzufolge nicht "nach 72 Stunden" bedeuten (muss also nach 3 Tageszeiten sein = in der Nacht). "Am dritten Tage" kann demzufolge nicht "in der 3. Tageszeit" bedeuten (da Jesus in der Nacht auferstanden war).
Es bleibt nur folgendes Szenario:
1. Tag bis 18h = Passah = 14. Bib: Kreuzigung und Grablegung
1. Nacht ab 18h = Großer Sabbat = 15. Abib
2. Tag ab 6h = Großer Sabbat = 15. Abib
2. Nacht ab 18h = 16. Abib
3. Tag = Festtag der Erstlingsgarbe = 16. Abib: Beginn Omerzählung
3. Nacht = 17. Abib = Wochensabbat = 1. der Sabbather = Auferstehung
Dieses Szenario stimmt mit allen Aussagen Jesu über seine Auferstehung überein - ALLE! Jesus sprach ja von 3 Tagen und 3 Nächten und nicht von 3 Nächten und 3 Tagen !
Adminkommentar:Der Tag als Teil der Woche und des Monats dauerte für den Israeliten von einem Sonnenuntergang bis zum nächsten:
Im ersten Monat, am vierzehnten Tage des Monats, am Abend, sollt ihr Ungesäuertes essen bis zu dem einundzwanzigsten Tage des Monats, am Abend. (2. Mose 12,18 )
Ein Sabbath der Ruhe soll er für euch sein, und ihr sollt eure Seelen kasteien; am Neunten des Monats, am Abend, vom Abend bis zum Abend sollt ihr euren Sabbath feiern. (3. Mose 23,32);
innerhalb dieser Einheit gingen die Nachtstunden den Tagesstunden vorauf:
Und er sprach zu mir: Bis zu 2.300 Abenden und Morgen; dann wird das Heiligtum gerechtfertigt werden. (Daniel 8,14); vgl. das griech. Wort NYCHTHAEMERON, wörtl. "Nacht-Tag" = Zeit von 24 Std.).
Was das Schlachten des Passahlamms am 14. Nisan betrifft, so spricht die Heilige Schrift von den zwei Abenden (2. Mose 12,6). Einige Kommentare zur jüdischen Überlieferung neigen zwar dazu, diesen Zeitabschnitt von Mittag (wenn sich die Sonne zu neigen beginnt) bis Sonnenuntergang zu rechnen, doch ist mit dem ersten Abend richtigerweise der Sonnenuntergang und mit dem zweiten Abend die Zeit nach der Abenddämmerung, wenn die Dunkelheit einsetzt, gemeint (5. Mose 16,6; Psalm 104,19. 20). Diese Ansicht wurde von dem spanischen Rabbiner Ibn Esra (1092—1167) sowie von den Samaritanern und den Karäern vertreten. Auch Gelehrte wie Michaelis, Rosenmüller, Gesenius, Maurer, Kalisch, Knobel und Keil waren dieser Meinung.
Die Einteilung des Tages in Stunden finden wir erst nach der babylonischen Gefangenschaft. Das Hebr. besitzt noch kein Wort für "Stunde", erst die aram. Sprache. Allerdings wird schon z. Zt. des Ahas ein Sonnenzeiger genannt. Das Wort "Stunde", das in der Allioli-Übersetzung u. a. in Daniel 3,6.15 und 5,5 vorkommt, ist eine Wiedergabe des aramäischen Wortes "Schaʽáh", das wörtlich "ein Blick" bedeutet und korrekterweise mit "Augenblick" übersetzt wird. Der in Jesaja 38,8 und 2. Könige 20,8-11 erwähnte "Schatten der Stufen" deutet möglicherweise darauf hin, dass ein Schatten auf eine Reihe von Stufen geworfen wurde und man so die Zeit nach dem Prinzip der Sonnenuhr maß.
Meist begnügte man sich in atl. Zeit mit der Einteilung in Abend (und die Nachtwachen), Morgen und Mittag:
Abends und morgens und mittags muß ich klagen und stöhnen, und er hört meine Stimme. (Psalm 55,17) und verwendet darüber hinaus verschiedene Umschreibungen:
- um den Abend (1. Mose 24,63)
- des Abends um die Zeit, wo die Frauen Wasser zu schöpfen pflegten (1. Mose 24,11)
- als die Sonne am Untergehen und untergegangen war (1. Mose 15,12.17)
- als die Morgenröte aufging (1. Mose 19,15; 32,27[26]
- die Sonne war aufgegangen (1. Mose 19,23; 32,32[31]
- bis der Tag heiß wurde (1. Samuel 11,11)
- als der Tag am heißesten war (1. Mose 18,1)
- bis auf den vollen Tag (Sprüche 4,18 )
- um die Zeit, das Speisopfer zu opfern (1. Könige 18,29.36)
- um das Abendopfer (Esra 9,4.5; Daniel 9,21)
bis sich der Tag neigt (Richter 19,8.9) oder kühl wird (Hl 2,17; 1. Mose 3,8 ).
Daneben bezeichnet der Begriff "Tag" auch die Tageshelligkeit im Gegensatz zur Nacht:
Das Zerrissene habe ich nicht zu dir gebracht, ich habe es büßen müssen; von meiner Hand hast du es gefordert, mochte es gestohlen sein bei Tage oder gestohlen bei Nacht. (1. Mose 31,39)
Ich muß die Werke dessen wirken, der mich gesandt hat, so lange es Tag ist; es kommt die Nacht, da niemand wirken kann. (Johannes 9,4);
So werden bildhaft die Jünger auch Kinder des Tages genannt (1. Thessalonicher 5,5).
Weiter steht "Tag" ganz allgemein für einen Zeitpunkt oder Zeitraum. Welches Tages (1. Mose 2,17) heißt"in dem Augenblick, wenn...."; bis auf diesen Tag (1. Samuel 27,6; 2. Könige 2,22) steht für "bis heute"; der Tag des Streites und Krieges (Hiob 38,23) wird auch mit Zeit des Streits wiedergegeben (Psalm 78,9;
Hosea 10,14).
In ntl. Zeit teilte man Tag und Nacht in je 12 Std. ein, d. h. 12 von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang:
JESUS antwortete: Sind der Stunden des Tages nicht zwölf? Wenn jemand am Tage wandelt, stößt er nicht an, weil er das Licht dieser Welt sieht (Johannes 11,9)
Und 12 Std. wieder bis zum nächsten Sonnenaufgang. Daraus ergibt sich, dasss im Sommer die Tagesstunden länger waren als 60 Minuten und die Nachtstunden entsprechend kürzer, im Winter umgekehrt.
Zuweilen bezeichneten die Hebräer mit der Wendung "Tag und Nacht" lediglich einen Teil eines Sonnentages von vierundzwanzig Stunden. Zum Beispiel berichtet 1. Könige 12,5.12 davon, dass Rehabeam an Jerobeam und die Israeliten die Bitte richtete,
für drei Tage fort[zugehen]
und dann zu Rehabeam zurückzukehren. Dass er keine drei 24-Stunden-Tage meinte, sondern vielmehr drei Tagesteile, geht daraus hervor, daß das Volk
am dritten Tag
zu ihm zurückkehrte. Mit den in Matthäus 12,40 erwähnten
drei Tagen und drei Nächten, in denen sich der HERR JESUS im Scheol befand, sind ebenfalls drei Tagesteile gemeint. Wie der Bericht zeigt, wurde ER am
dritten Tag
zum Leben auferweckt. Die jüdischen Priester verstanden JESU Worte genauso, denn als sie versuchten, Seine Auferstehung zu verhindern, zitierten sie den HERRN JESUS, Der gesagt hatte:
Nach drei Tagen werde ich auferweckt werden.
Daraufhin baten sie Pilatus, zu gebieten,
dass das Grab bis zum dritten Tag gesichert werde
(Matthäus 27,62-66; 28,1-6; beachte auch die anderen Beispiele in 1. Mose 42,17.18; Est. 4,16; 5,1).
Mitunter erscheint das Wort "Tag" auch in der Bezeichnung von Längenmaßen wie in den Ausdrücken eine Tagereise und eine Sabbat-Tagereise (4. Mose 11,31; Apostelgeschichte 1,12).
Fazit:
- Die Bibel kennt wesentlich mehr als 2 Definitionen des Begriffes "Tag".
- Du hast bei Deiner Darstellung den zeitlichen Kontext nicht berücksichtigt.
- Das Passahfest wurde vor der babylonischen Gefangenschaft eingeführt und damals begann der "neue" Tag um 18 Uhr des Vortages. Das Passahfest wird am 14. Nisan ab 18 Uhr gefeiert; das bedeutet, dass das Passah am 15. Nisan gefeiert wird, weil der neue Tag schon angebrochen ist.
Falls Du den Austausch fortsetzen möchtest, dann benutze bitte das Forum und nicht mehr das Gästebuch.
Siegmar
Sonntag, 18. März 2012 18:13
Wieviele Denominationen gibt es denn
Herzlichen Dank
Siegmar
Montag, 12. März 2012 21:29
Wieviele Denominationen gibt es denn
Hallo
Hier scheint sich ja mal jemand auszukennen, Ich habe eine Frage: Wieviele Denominationen gibt es denn auf der Erde?
Gruss Siegmar
P.S. Über eine Anwort würde ich mich freuen. Am liebsten mit Quellenangabe, aber über den Daumen gepeilt ist auch o.k.
Hier scheint sich ja mal jemand auszukennen, Ich habe eine Frage: Wieviele Denominationen gibt es denn auf der Erde?
Gruss Siegmar
P.S. Über eine Anwort würde ich mich freuen. Am liebsten mit Quellenangabe, aber über den Daumen gepeilt ist auch o.k.
Adminkommentar:Hallo Siegmar,
herzlichen Dank für Deine Frage. Bereits 1984 veröffentlichte die "World Christian Encyclopädia" folgende Zahlen:
"Man sagt, es gebe im Gebiet der Christenheit 10.000 Denominationen und Sekten."
Doch in der aktuellen Ausgabe der "World Christian Encyclopedia" werden allein für die Vereinigten Staaten 2.050 "christliche" Denominationen angegeben; weltweit belaufe sich die Zahl auf 20.000. Mit einer Gesamtzahl von nahezu eineinhalb Milliarden Mitgliedern ist die "Christenheit" die größte Gruppe der religiösen Organisationen.
Ich hoffe, dass ich Dir mit diesen Angaben weiterhelfen konnte.
Shalom
Roland
Detlef
Freitag, 09. März 2012 09:35
Brüderforum
Im Forum stehen Beiträge über die bößen Brüdervers./Alte Vers.
Es hat sich herausgestellt, daß vieles gelogen und nur Verleumdung war.
Seid Ihr bereit das auch zu veröffentlichen?
http://forum.bruederbewegung.de/viewtopic.php?f=4&t=233&sid=7413c 58927a11f06714b88d4576a2517&start=0
Gruß Detlef
Ich möchte mich doch im Forum anmelden.Ist das o.k.?
Es hat sich herausgestellt, daß vieles gelogen und nur Verleumdung war.
Seid Ihr bereit das auch zu veröffentlichen?
http://forum.bruederbewegung.de/viewtopic.php?f=4&t=233&sid=7413c 58927a11f06714b88d4576a2517&start=0
Gruß Detlef
Ich möchte mich doch im Forum anmelden.Ist das o.k.?
Adminkommentar:Hallo Detlef,
natürlich veröffentliche ich den Link im Forum. Es sind insgesamt 39 Beiträge, die sich zum größten Teil widersprechen. Daher werde ich den Link veröffentlichen und dann kann sich jeder Interessierte die 39 Beiträge durchlesen und sich selbst eine Meinung bilden.
Selbstverständlich kannst Du Dich im Forum anmelden. Jeder, der sich anmeldet und sich aktiv im Forum einbringen will, muss die "Hausordnung" beachten. Daher sollte vor dem ersten Beitrag die "Hausordnung" gelesen werden, denn mit dem ersten Posting hast Du diese Regeln als verbindlich akzeptiert.
Shalom
Roland
Detlef
Mittwoch, 07. März 2012 10:52
Norbert Homuth
Ich habe die GN von Homuth ab 1982.
Vieles erscheint richtig, aber Homuth leugnet die Dreieingkeit Gottes und schreibt, daß alle Dreiniger verloren sind wegen Götzendienst.
Diese begründet er regelmäßig in seinen GN.
Ich würde daher nicht so viel von ihm hier veröffentlichen. Gruß Detlef
Vieles erscheint richtig, aber Homuth leugnet die Dreieingkeit Gottes und schreibt, daß alle Dreiniger verloren sind wegen Götzendienst.
Diese begründet er regelmäßig in seinen GN.
Ich würde daher nicht so viel von ihm hier veröffentlichen. Gruß Detlef
Viktor
Samstag, 25. Februar 2012 17:57
Gute Webseite
Ich finde die Webseite ganz gut. Viele Artikel gefallen mir. Aufklärung sollte in heutiger Zeit von Christen, die es ernst meinen, eine größere Bedeutung zukommen. Weiter so und Gottes Segen!
P.S.: Kann es sein, dass die Email-Adresse hzg-info-at-web.de falsch ist? Habe Ihnen vor einiger Zeit mal eine Email zugeschickt, die scheint aber untergegangen zu sein...
P.S.: Kann es sein, dass die Email-Adresse hzg-info-at-web.de falsch ist? Habe Ihnen vor einiger Zeit mal eine Email zugeschickt, die scheint aber untergegangen zu sein...
Adminkommentar:Hallo Viktor, vielen Dank für Ihr Feedback. Die E-Mail-Adresse ist korrekt (ich habe die E-Mail-Adresse etwas abgeändert als Schutzmaßnahme vor den Spam-Robots). Wir bekommen recht viele E-Mails und offenbar ist Ihre E-Mail wirklich "untergegangen". Würden Sie mir Ihre E-Mail bitte noch einmal zuschicken? Für die Unannehmlichkeiten bitte ich um Entschuldigung.
Shalom
Roland
Christoph
Donnerstag, 23. Februar 2012 00:50 | Idstein
Herr
Hab mal kurz reingeschaut unter "Sabbat" und bin auf den folgenden Artikel gestoßen: http://www.hauszellengemeinde.de/index.php/de/ekklesiologie/98-das-mahl-des
-herrn
Darin steht, dass das Passah am 15. des ersten Monats stattfindet. In 3.Mo 23 steht dazu dies:
3Mo 23,4-5
Das sind aber die Feste des HERRN, die heiligen Versammlungen, die ihr zu festgesetzten Zeiten einberufen sollt: Am vierzehnten Tag des ersten Monats, gegen Abend, ist das Passah des HERRN.
Am 14. ist also des Herrn Passah (die Juden haben es in der Tat einen Tag später gefeiert, aber Jesus hat es am Abend des 14. gefeiert.
An anderer Stelle heist es "Es kam aber der Tag der ungesäuerten Brote, an welchem das Passah geschlachtet werden musste."
Auch dies kann nur der Rüsttag, der 14. Abib gewesen sein, obwohl man es "Tag der ungesäuerten Brote nannte, die laut 3.Mo 23, 6-7 erst ab dem 15. Nisan oder Abib begannen, aber der Hinweis "an welchem das Passag geschlachtet werden musste" weist eindeutig auf den 14. hin ...
Im Grunde feiern die Juden Passah (1 Tag, dan 7 Tage Fest der ungesäuerten Brote und dann noch einen Zusatztag in der Diaspora). Die Juden nennen heute den 15. "Passah" alles zusammen als Passahfest usw. - ja schon verwirrend. Aber in 3 Mo 23 steht alles ganz klar, einfach und logisch ... soweit diese Gedanken.
Schalom und LG Christoph
Darin steht, dass das Passah am 15. des ersten Monats stattfindet. In 3.Mo 23 steht dazu dies:
3Mo 23,4-5
Das sind aber die Feste des HERRN, die heiligen Versammlungen, die ihr zu festgesetzten Zeiten einberufen sollt: Am vierzehnten Tag des ersten Monats, gegen Abend, ist das Passah des HERRN.
Am 14. ist also des Herrn Passah (die Juden haben es in der Tat einen Tag später gefeiert, aber Jesus hat es am Abend des 14. gefeiert.
An anderer Stelle heist es "Es kam aber der Tag der ungesäuerten Brote, an welchem das Passah geschlachtet werden musste."
Auch dies kann nur der Rüsttag, der 14. Abib gewesen sein, obwohl man es "Tag der ungesäuerten Brote nannte, die laut 3.Mo 23, 6-7 erst ab dem 15. Nisan oder Abib begannen, aber der Hinweis "an welchem das Passag geschlachtet werden musste" weist eindeutig auf den 14. hin ...
Im Grunde feiern die Juden Passah (1 Tag, dan 7 Tage Fest der ungesäuerten Brote und dann noch einen Zusatztag in der Diaspora). Die Juden nennen heute den 15. "Passah" alles zusammen als Passahfest usw. - ja schon verwirrend. Aber in 3 Mo 23 steht alles ganz klar, einfach und logisch ... soweit diese Gedanken.
Schalom und LG Christoph
Adminkommentar:Hallo Christoph, herzlichen Dank für Deinen Eintrag. Zum Passah: In 3. Mose 23,4.5 steht, wie Du richtig bemerkt hast, dass das Passah "am vierzehnten (Tag) des Monats zur Abendzeit...". Die Anmerkung "zur Abendzeit" ist für die Datierung äußerst wichtig. Aus der Perspektive heutiger säkularer Tageseinteilung mit Tagesbeginn um 0:00 Uhr ist bei der Angabe jüdischer Tage zu beachten, dass jeder Tag auch einen "Vorabend" hat. Der Tag im jüdischen Kalender beginnt daher unabhängig vom Sonnenuntergang um 18:00 Uhr. Das zeigt sich gerade am Sederabend als dem Beginn des Passahfestes, der bereits zum Fest selbst gehört. Dagegen ist der Rüsttag eines jüdischen Festes (hebr. עֶרֶב, "Erev" ) der Vortag des Festes, der am Abend des ersten Festtages – genauer: unmittelbar vor Beginn des "Vorabends" – endet.
Einschlägige Nachschlagewerke bestätigen diese Tatsache. An dieser Stelle möchte ich ein Zitat anbringen: "Pessach ist das erste der drei Feste und wird acht Tage (in der Diaspora) gefeiert vom 15. Nissan bis zum 22.; die vier mittleren Tage sind Halbfeiertage und werden chol ha-moed ("Wochentage des Festes" ) genannt." (Quelle: http://www.talmud.de/cms/Pessach.153.0.html).
Deutlicher wird es, wenn Du noch den nächsten Vers dazu nimmst: "Und am fünfzehnten Tag desselben Monats ist das Fest der ungesäuerten Brote für den HERRN".
Die Lämmer wurden am 14. Nisan von etwas 15 Uhr ab im Tempel geschlachtet. Während der Schlachtung sangen die Leviten Pss. 113 - 118 (das sog. Hallel). Die Lämmer mussten innerhalb des Stadtbezirkes von Jerusalem verzehrt werden (mind. 10 Festpilger mussten anwesend sein).
Shalom
Roland
Detlef
Donnerstag, 09. Februar 2012 09:26 | Flensburg
Lieber Michael
Michael schreibt:
Zitat: Wo ist der Platz, der Mensch, bei dem Ihr Euch noch wohl fühlt, wo die Menschen, die in Eurer Nähe noch Glück und Wohlbefinden spüren?
Zitat Ende
Die Menschen sollen bei Gott /Christus Wohlbefinden und Glück finden, nicht bei Menschen , auch nicht bei uns!
Die überwiegende Zahl der Berichte hier sind sehr gut.
Nicht einverstanden bin ich über die unglückliche und oberflächliche Darstellung des Dispensionalismus.
Jeder der sich vom Gesetz gelöst hat ist schon einer!
Zumindest gibt er/sie 2 unterschiedliche Haushaltungen zu!
Aber niemand ist perfekt, will es auch nicht sein.
Gilt auch für diese an sich gute Seite!
Zitat: Wo ist der Platz, der Mensch, bei dem Ihr Euch noch wohl fühlt, wo die Menschen, die in Eurer Nähe noch Glück und Wohlbefinden spüren?
Zitat Ende
Die Menschen sollen bei Gott /Christus Wohlbefinden und Glück finden, nicht bei Menschen , auch nicht bei uns!
Die überwiegende Zahl der Berichte hier sind sehr gut.
Nicht einverstanden bin ich über die unglückliche und oberflächliche Darstellung des Dispensionalismus.
Jeder der sich vom Gesetz gelöst hat ist schon einer!
Zumindest gibt er/sie 2 unterschiedliche Haushaltungen zu!
Aber niemand ist perfekt, will es auch nicht sein.
Gilt auch für diese an sich gute Seite!
Adminkommentar:Hallo Detlef, danke für Deinen Eintrag. Du meinst: "Nicht einverstanden bin ich über die unglückliche und oberflächliche Darstellung des Dispensionalismus.
Jeder der sich vom Gesetz gelöst hat ist schon einer!
Zumindest gibt er/sie 2 unterschiedliche Haushaltungen zu!" Hier verwechselst Du den Begriff "Bund" mit "Haushaltung". Es handelt sich nicht um 2 unterschiedliche "Haushaltungen", sondern um 2 Bündnisse. Dies ist ein großer Unterschied! Der Begriff Bund gibt die beiden biblischen Schlüsselbegriffe ברית (hebräisch berīt) und διαθήκη (griechisch diathēkē) wieder und hat die Bedeutung eines feierlichen Bündnisses, Vertrages oder Eides. Dabei steht der Begriff "alter Bund" als, mitunter pejorativ gebrauchter, Sammelbegriff für die im Alten Testament beschriebenen Bündnisse GOTTES mit Menschen, speziell für das besondere Bündnis (berit) GOTT mit dem Volk Israel. Der "neue Bund" (diathēkē) ist der neue Heilsbund, den der HERR JESUS CHRISTUS durch Sein vergossenes Blut und Seine Auferstehung bewirkt hat.
Dagegen ist die sog. Dispensation (= lateinisch-englische Übersetzung des griechischen Wortes oikonomia - "Hausgesetz" ), das im Neuen Testament unter anderem in Eph 1,10 ("Verwaltung der Fülle der Zeiten" ) vorkommt. Eine Dispensation wird als eine Zeitspanne in GOTTES Heilsplan definiert, in der eine bestimmte charakteristische geistliche Zielsetzung erkannt werden kann, die sie von anderen unterscheidet. Dies zeigt, dass der Dispensationalismus nicht das Geringste mit einem "Bund" zu tun hat.
Ein Christ unterscheidet zwischen dem Alten und Neuen Bund; das darbystisch-dispensationalistische Irrlehr-System dagegen führt zu einer äußerst sträflichen und gefährlichen Verstümmelung/Verkürzung der Lehre CHRISTI!
Schauen wir uns einige einschlägige Statements von Dispensationalisten an:
- Im Kosmos solcher Schrift-Zerschneider und -Verstümmler existiert z.B. in den vier Evangelienberichten "überhaupt keine Lehre für Christen" ...
- Der Hebräerbrief, Jakobusbrief etc. etc. gilt nicht uns Christen ...
- Die Apostelgeschichte enthält angeblich keine für Christen verbindliche Lehre, sondern ist nur Geschichtsbuch ...
- Der Neue Bund gilt angeblich nur für Israel dem Fleische nach ...
- Der Missionsbefehl des HERRN JESUS CHRISTUS (Matth. 28:19.20) gilt deren Logik zufolge auch nicht für uns Christen, sondern ausschließlich für Israel im 1000jährigen Reich etc. etc.
Fazit: Ein wiedergeborener Christ glaubt an das ganze Wort GOTTES; ein Dispensationalist glaubt an einen kleinen des Wortes GOTTES (nämlich der Teil, der in sein Glaubenssystem" passt).
Shalom
Roland
16
Einträge im Gästebuch

Lieber Daniel,
herzlichen Dank für Dein wichtiges Feedback. Es wurden auf der Internetpräsenz keine Beiträge gelöscht.
Kannst Du mir bei Gelegenheit per E-Mail mitteilen, welche Seiten nicht korrekt dargestellt werden? Ich werde der Sache dann auf den Grund gehen.
Ich kann Dir die entsprechenden Artikel auch gerne als pdf via E-Mail zusenden.
Sei gegrüßt mit 1. Korinther 12,6
Shalom
Roland